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5.0 von 5 Sternen Gewaltätig, roh, genial!!!, 28. Juni 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blessed Black Wings (Audio CD)
Man schrieb das Jahr 1998, als Matt Pike (guitar, vocals) beschloss, nach der Auflösung von Sleep, eine der bezeichnendsten Doom-Metal-Bands der Neunziger, (man erinnere sich an Sleep's Meisterwerk Jerusalem, einem Riffmonster-Lindwurm von über 56 min. Spiellänge, eines der ultimativsten Alben in Sachen Langsamkeit und Schwere), eine Band zu gründen, die zwar musikalisch nicht mehr so träge daher kroch, statt dessen aber umso gnadenloser und ungestüm zur Sache kommt.
Ja, wer hätte gedacht, dass ausgerechnet aus dem Stoner-Doom-Bereich einmal neue Impulse gegeben werden, die gleichzeitig Rückbesinnung auf „alte Tugenden" in sich vereinen. Und diese werde ich aus Ermangelung anderer Adjektive einfach kompromisslos aggressiv, fies, dreckig, räudig und gemein, wie ein Tritt in den Unterleib, jedoch treibend und hypnotisierend nennen. Neben Mastodon dürften High On Fire damit eine der Bands sein, die richtungsweisend sind für eine neue Authenzität und Härte, die sich einen Dreck darum scheren, was gerade angesagt ist.
High On Fire liefern mit Blessed Black Wings ein Album, dass tatsächlich eine rohe Mischung ist aus Motörhead meets Slayer, allerdings werden diese Vergleiche der Band nur ansatzweise gerecht. Lemmy wäre sicherlich froh, wenn ihm solch eine frankensteinsche Stromzufuhr noch einmal zuteil würde und auch Slayer sind mittlerweile nicht mehr dass, was sie dereinst zu seligen „Reign in Blood-Zeiten" waren...
Ein Hoch auf High On Fire! Abgefuckter sind sie, als viele dieser peinlichen Nu-Metal Jünger, glaubhafter als all die lächerlichen Drachentöterlein und Schwertträgergesellen der True-Metal Bewegung, Metal-Core ist was für Dünnbrettbohrer und Halbstarke, - heftiger und deftiger jedenfalls klingen High On Fire in derzeitiger Besetzung allemal!

Wer also ganz spontan wieder mal einen Streit mit den Nachbarn vom Zaun brechen will, ist hier bestens bedient. Falls man sich am Wochenende mangels Motivation und voller Langweile auf dem Sofa hin - und herwälzt, das Bier auch nicht mehr so richtig schmecken will, dann sei auch hier High On Fire empfohlen. Kaum hat man die ersten Takte von „Blessed Black Wings" vernommen, fühlt man sich beschwingt und tatendurstig, verspürt ganz plötzlich den Drang, in den Keller zu eilen, die Axt zu schleifen, um anschließend im nahen Stadtforst 3 Klafter Holz zu schlagen!
Wenn man sich dann am Abend erschöpft, aber glücklich, (wenn auch mit leichtem Ohrensummen...), in Morpheus Arme begibt, wird man zufrieden feststellen: „Ja, High On Fire haben meinem Leben einen neuen Sinn gegeben!!!"
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Blessed Black Wings
Blessed Black Wings von High On Fire (Audio CD - 2006)
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