Fashion Pre-Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge foreign_books Cloud Drive Photos Learn More bosch Hier klicken Wein Überraschung Fire Shop Kindle PrimeMusic NYNY

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen6
3,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 26. Januar 2015
"Metromania" erschien 1984 und war das letzte Album der deutschen Prog-Space-Rocker,das bei EMI Electrola veröffentlicht wurde;kurz darauf löste Mastermind Frank Bornemann die Band (vorerst) auf.
Die Baßgitarre bearbeitete in gewohnt virtuoser Art Klaus-Peter "Matze" Matziol,Fritz Randow lieferte am Schlagzeug die erwartet solide Leistung ab,die beiden Hannes`,nämlich Folberth und Arkona, fluteten die Musik geradezu mit Synthesizer-/Keyboard-Sounds,daß es eine Freude ist und Arkona spielte dazu neben Frank Bornemann eine starke E-Gitarre.
Frank Bornemann brachte für mein Empfinden hier die beste Gesangsleistung seiner Karriere;für seine "deutsche" englische Aussprache,seinen Gesang und seine Stimme hatte er schon viel Kritiker-Schelte bekommen,hier paßt alles perfekt.
Auf dem Vorgänger hatte es einen Richtungswechsel gegeben;weg von allzu spärischen,schwebenden,ausufernden Klängen,hin zu kürzeren,knackigen,eingängigeren Songs.
Auf "Metromania" geht die Band nun in eine deutlich härtere Richtung,die flirrenden,sphärischen,überaus "space"igen synthetischen Sounds kommen nun noch dazu und bilden mit harten Gitarren-Riffs,viel Hall,einem metallischen,sehr hellen Klangbild eine beeindruckende,geradezu psychedelisch-packende Einheit.
Insgesamt kann man den Sound mit Sicherheit als futuristisch bezeichnen,was zum starken Cover und dem Thema des Albums
perfekt paßt.Es geht um eine kalte,sterile Welt in der Zukunft,in der die Technik,Roboter,Maschinen die Geschicke bestimmen und (neben vielem anderen) jemanden auf dem Dach,hoch über der Stadt,der dem mit Musik zu entkommen versucht.
Das Album behält eine bestimmte Atmosphäre durchgehend bei,obwohl süßlicher Schönklang,langsame,verträumte Parts und echter Hardrock sich abwechseln.Auch ein Vocoder kommt zum Einsatz.
Daß die Musik technisch wirkt und in einem Science-Fiction- Sound geradezu schwebt,paßt mit all den Verzerrungen und den Texten,dem Gesang...einfach großartig zusammen.
Unvergessen sind mir die Eloy-Konzerte jener Zeit,in denen sich Hannes Arkona und Hannes Folberth mit ihren Keyboards gegenüberstanden und sich (sich gegenseitig anfeuernd) regelrechte Sound-Duelle geliefert haben,die die Hallen (gefühlt) zum abheben gebracht haben.
Für mich ist "Metromania" mehr als gelungen und im Backkatalog der Band im oberen Bereich anzusiedeln.

Klanglich war die alte Vinyl-Ausgabe gelungen;der sehr helle,künstliche,flirrende,hallige,synthetische Klang war ja so beabsichtigt.
Die erste CD-Veröffentlichung war eine einzige Enttäuschung,trotz guter Dynamik.
Hans-Jörg Mauksch hat beim Remastering der 2005er CD-VÖ einiges verbessert,jedoch sind die Dynamikwerte erschreckend niedrig und es wurde sehr hoch ausgesteuert.Das macht die CD zu einem Paradebeispiel für den berüchtigten "Loudness-War".
Was bin ich froh,noch eine toll erhaltene alte Vinyl-Pressung zu besitzen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2007
"Metromania" erschien 1984 und wurde in der gleichen Besetzung wie der Vorgänger "Performance" eingespielt. Frank Bornemann (Vocals, Guitar), Klaus Peter Matziol (Bass), Hannes Arkona (Guitar, Keys), Hannes Folberth (Keys) und Fritz Randow (Drums). "Metromania" ist wieder etwas rockiger und nicht so `leicht` ausgefallen wie "Performance".

`Escape to heights` und `Nightrider` sind richtig harte Lieder. Die Jungs geben Vollgas. Aber, wie schon ein Vorrezensent schrieb, an erster Stelle stehen die Keys. Hannes Folberth und Hannes Arkona entwickeln wirklich ein Keyboard-Bombardement, siehe `Follow the light` und `Metromania`. Das Album ist zudem wieder sehr gut produziert und klingt auch heute noch fast modern. Dem Album fehlt vielleicht ein Klassiker. Das konnte aber auch nichts werden, da die Gruppe bald nach Erscheinen des Albums von Frank Bornemann aufgelöst wurde. Sehr schade.

Eloy haben uns zwischen 1973 und `84 nur gute bis sehr gute Alben vorgesetzt, trotz aller negativer Kritik. "Metromania" ist da keine Ausnahme und schrammt nur ganz knapp an 5 Sternen vorbei. 4,5 sind aber durchaus verdient. Auf diesem Niveau hätten sie gerne weitermachen können.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Februar 2015
Während ein Remaster doch oft den Sound der 60er, 70er und 80er Jahre erst richtig zur Geltung bringt, kann man dies von der ELOY Remaster- Serie wirklich nicht behaupten. Leider ist das "Remastern" von "Metromania" noch extremer misslungen, als bei den anderen Scheiben der ELOY-Serie. Anstatt Transparenz und Tiefe des Sounds zu verbessern werden hier die Höhen so sehr betont, dass es kratzt und in den Ohren weh tut. Da auf dem Album viel Synthesizer zu hören ist gereicht das Abspielen zur Tortur, die man sich eher selten antut. Diese Höhenbetonung läst sich auch nicht herausregeln ohne dass der Sound dumpf und flach wird. Schade, ELOY und ihre Musik hätte besseres verdient als eine solche Verschlimmbesserung!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2001
Mit 'Metromania' verabschiedete sich die 'alte' Eloy-Formation noch mal mit einem Feuerwerk! Neben 'Silent cries' für mich eines der besten Eloy-Alben! Das Feuerwerk beginnt mit 'Escape to the heights', einem absoluten Reisser, 'Seeds of confusion' fällt dagegen etwas ab, danach 'All life is one', mein absoluter Favorit, einer der besten Pink Floyd Songs, die Floyd NICHT gemacht haben!!! 'The stranger', gut tanzbar (wer hat so etwas von Eloy erwartet?), mit 'Follow the light' folgt das Eloy-Opus, 'Nightriders' für Eloy-Verhältnisse fast schon ein Hart-Rocker, ja und mit dem Titel-Song 'Metromania' endet die CD mit einem typischen Eloy-Song. Insgesamt ist 'Metromania' ohne ein durchgängiges Konzept gestaltet, sondern stellt m.E. einen musikalischen Quasi-Rückblick auf das Schaffen der Band dar. Besonderere Anspiel-Tipp: 'All life is one', man schliesse die Augen...
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2005
Wow, hier werden die Synthies bis zum Exitus gespielt, hier dudeln die Keyboards bis zum Geht-nicht-mehr, hier singt ein Deutscher englisch mit Akzent. Es handelt sich um die remasterte Edition von Eloys "Metromania" aus dem Jahre 1984. Den Hörer erwartet hier eine Mischung aus Hard Rock und psychedelischen Neo Prog. Zudem handelt es sich hier um ein Konzeptalbum, das irgendwann in der Zukunft spielt. Aber genug der langen Reden. Mit sieben Songs haben wir es hier nicht mit einem monumentalen Werk zu tun, aber dafür sind alle recht stark. Los geht es mit "Escape To The Heights", einer rockigen, fast schon metallischen Nummer, die auch von Rush hätte kommen können. Besonders die Synthesizer dominieren hier stellenweise, was dem Song eine futuristisch-verträumte Atmosphäre bringt. Das gleiche verhält sich bei "Seeds Of Creation", dass aber etwas langsamer daherkommt. "All Life Is One" ist der verrückteste Track des Albums, wieder ziemlich psychedelisch, was besonders durch die verzerrten Stimmen erreicht wird. Ziemlich zähflüssig, fast schon floydisch-elegisch. Toller Track. Die nächsten drei Songs "The Stranger", "Follow The Light" (hier dominieren Frauensgesänge) und "Nightriders" (schwächster Track) sind rockige Nummern. Nicht überaus komplex, aber nett. Mit dem Titeltrack "Metromania" kriegt der Hörer dann den, leider viel zu kurzen, Bombastoverkill. Hier wird in Synthesizer und Keyboard gehauen, dass es nur so eine Freude ist. Überhaupt ist dies der Song auf dem Album, der die meisten der genannten elektronischen Elementen aufweißt. Ziemlich genial. Ein paar Minuten länger hätten dem Stück nicht geschadet, da das Album mit seinen knapp 41 Minuten leider eh viel zu kurz ist. Dafür kriegt man aber was ordentliches geboten. Wer Marillion mal härter und psychedelischer erleben will, hört rein.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2015
Ganz fürchterliches Werk der Hannoveraner Gruppe um Frank Bornemann. Ich habe dieses mir noch nicht bekannte Album von Eloy auch aufgrund der wohlwollenden Rezensionen gekauft. Nicht dass ich ein Highlight der Bandbiografie erwartet hätte. Aber dieses 84er Album "Metromania" ist nun wirklich total daneben gegangen. Schon lange habe ich nicht mehr so eine nervtötende Platte gehört.

Anfang der 80er hatten Eloy noch mit Bravour die Weiterentwicklung vom epischen Prog zu kompakteren, poppigeren Songstrukturen gemeistert. Mit "Metromania" sollte es dann wohl eine Spur härter werden, Bornemann und Co. gingen mehr in Richung Hardrock mit starkem Synthie-Einschlag. Ich bin mir sicher, dass da etwas Gutes hätte entstehen können. Aber dieses Album ist offensichtlich durch die Produktion vermurkst worden. Oder liegt es am Remastern? Wie auch immer: Die Stücke sind hochtonlastig bis zur Schmerzgrenze (teilweise darüber hinaus), an allen Ecken und Enden kreischen überzüchtete Synthies, Vocoder- und Backgroundstimmen, die Bornemanns gepressten Gesang flankieren. Besonders gruselig ist das sechsminütige Titelstück. Uuahh.

Von den kompositorischen Stärken, die Eloy unzweifelhaft immer besaßen, ist hier nicht mehr viel zu hören. Nur bei dem sich langsam aufbauenden "Follow The Light" kommt etwas Atmosphäre auf, gepaart mit kraftvollen Passagen. Allein diese Nummer rettet das Album vor der dem Knock-out bzw. einer Ein-Stern-Bewertung.

Es war wohl folgerichtig, dass Bornemann nach diesem Album Eloy erst einmal auflöste. Bei späteren Comebackalben, vor allem ab "The Tide Returnes Forever" besann man sich wieder mehr auf alte (Prog)Stärken - das dann um einiges überzeugender und unpeinlicher.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €