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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Flügelschlag eines Schmetterlings entfacht einen Orkan
Nachdem Eloy mit ihrem genialen Album "Dawn" (1977) endlich von den Medien entdeckt worden waren und mit "Ocean" (1978) dann auch prompt einen Mega-Seller produzierten, mussten sie im Jahr 1979 einer ständig wachsenden Fangemeinde beweisen, dass sie keine Eintagsfliege waren.
Mit "Silent Cries and Mighty Echoes" haben sie es bewiesen.
Und wie!
"Silent...
Veröffentlicht am 8. März 2006 von Thomas

versus
3 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen progressiv,melodisches Epos aus Germany
O.K. die Jungs um Roger Waters lassen tatsächlich desöfteren grüssen.Musikalisch finde ich das Album nicht langweilig. Auffällig ist hier wieder das etwas zu sehr deutsch klingende Englisch. Die CD ist klasse remastert und der letztere der beiden Bonustracks ist wirklich gelungen.Aber bislang gefallen mir andere Eloy CDs wie "INSIDE" und...
Am 4. April 2005 veröffentlicht


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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Flügelschlag eines Schmetterlings entfacht einen Orkan, 8. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Nachdem Eloy mit ihrem genialen Album "Dawn" (1977) endlich von den Medien entdeckt worden waren und mit "Ocean" (1978) dann auch prompt einen Mega-Seller produzierten, mussten sie im Jahr 1979 einer ständig wachsenden Fangemeinde beweisen, dass sie keine Eintagsfliege waren.
Mit "Silent Cries and Mighty Echoes" haben sie es bewiesen.
Und wie!
"Silent Cries" ist gewiss das ausgereifteste Album der Band - und zwar sowohl musikalisch als auch textlich. Man hat Eloy des öfteren vorgeworfen, Pink Floyd oder Genesis zu kopieren - und es gibt auf anderen Alben tatsächlich Anklänge - aber: "Silent Cries" verkörpert (bis auf den kurzen Anfang) völlig den typischen und ureigensten Eloy-Sound: Harmonisch schwebend, elegante Tempi-Wechsel, fulminantes Schlagzeug. Keine Ähnlichkeiten mit Pink Floyd. Das mitreissende "Pilote To Paradise" hätte damals (und heute eigentlich auch noch!) wahrlich Single-Qualitäten gehabt. Und "De Labore Solis" ist für mich selbst heute noch textlich und musikalisch eines der schönsten Liebeslieder.
Mit "Silent Cries And Mighty Echoes" legten Eloy zugleich die Marschrichtung für die nächsten drei, vier Konzeptalben fest: Wer sind wir Menschen, dass wir so mit der Natur umgehen, die uns weder gehört, noch alles mit sich machen lässt. Auf die "Silent Cries", also selbst auf die geringsten Eingriffe, werden die "Mighty Echoes", also mitunter die größten Auswirkungen folgen. Oder mit den Worten der Chaos-Theorie: Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Regenwald von Brasilien kann einen Orkan im nordamerikanischen Mittelwesten verursachen.
Eloy bewegt sich mit den Texten dabei sowohl auf festem Boden als auch auf einer spirituellen Ebene, wie sie es leider später nicht mehr so ganz erreichten. Und sie wagten es sogar, die christliche Religion miteinzubinden. Diese Mischung hat sich als genau richtig herausgestellt. Eloy wurden mit diesem Album nicht nur ihrem gutem Ruf gerecht, sie legten sogar noch einen drauf.
Auch heute noch stimmen Musik und Text und das Album hat keinen Millimeter Rost angesetzt.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwanengesang der legendären Eloy-Besetzung, 14. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
2,5 Punkte Durchschnittswertung für das dritte und letzte Album der legendären und nicht zuletzt auch erfolgreichsten Eloy-Besetzung mit dem Keyboarder Detlef Schmidtchen und dem Drummer Jürgen Rosenthal; das ist wohl ein schlechter Witz, zumal Eloy mit diesem Album den Gipfel Ihrer Popularität erreichten, nicht nur was die Platzierung des Albums in den Charts anbelangte.
Gerade in Bezug auf diese Produktion wurde der Band des öfteren vorgeworfen bei Pink Floyd geklaut zu haben, aber wenn sich das Ergebnis letztendlich so überzeugend anhört, habe ich absolut kein Problem damit. OK, der Opener 'Astral Entrance' hätte durchaus als Teil von 'Shine On You Crazy Diamond' durchgehen können, aber gleich das zweite Stück 'Master Of Sensation' ist mit einem treibenden, den Hörer einnehmenden Beat durchzogen. Dann geht es weiter mit dem längsten Titel der CD, dem in 3 Teile untergliederten 'The Apocalypse', das wieder einmal Pink Floyd-Assoziationen hervorruft, insbesondere Brigitte Witts Gesangsparts im 2.Teil 'The Vision' erinnern mich an Clare Torry in 'The Great Gig In The Sky' vom Dark Side...-Album, einfach grandios. Auch die restlichen 3 Titel 'Pilot To Paradise', 'De Labore Solis' und 'Mighty Echoes' bieten, insbesondere was die Musik angeht, Eloy in Bestform.
Zugegebenermassen habe ich mit den Texten so meine Schwierigkeiten, obwohl ich des Englischen bis zu einem gewissen Grad mächtig bin, doch den tieferen Sinn wird uns Schreiberling Jürgen Rosenthal wohl am besten erklären können.
Die Remaster-Version kann hier im Gegensatz zu den direkten Vorgängeralben mit zwei Bonustracks aufwarten, die die Eloy-Musiker seinerzeit als Beitrag zum Jahr des Kindes, nämlich 1979, eingespielt hatten, damals allerdings nicht zur Veröffentlichung gelangten.
Als ich mich dazu entschloss eine Rezension zu 'Silent Cries And Mighty Echoes' zu schreiben, war ich mir noch nicht sicher, ob ich für diese CD 5 Sterne vergeben würde, aber nachdem ich sie mir während des Schreibens nochmals komplett angehört habe, bin ich mir sicher, dass sie den Eloy-Meisterwerken 'Dawn' und 'Ocean' ebenbürtig ist und mir eine knappe 5 wert ist.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Here dwells the Lord of creation...`, 7. April 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Ich stimme gerne einem Vorrezensenten zu, die Besetzung der Alben "Dawn", "Ocean", "Live" und "Silent Cries And Mighty Echoes" war d i e Eloy-Besetzung überhaupt. Ich mochte die Gruppe vorher, auch nachher, aber so gut wie auf den genannten Platten war sie nie. Einem anderen Vorrezensenten stimme ich nicht zu. Diese ewigen Vergleiche mit Pink Floyd gehen mir auf den Senkel. Klar spielen beide die gleiche Musikrichtung, aber Eloy waren immer Eloy. Wenn man sich die Musik mal `richtig` anhört, wird man das auch feststellen. Aber Eloy hatten eigendlich immer eine negative Presse, sehr schade.

Zum Album. "Silent Cries..." erschien 1979 auf dem Höhepunkte ihres kommerziellen Erfolges. "Ocean" und "Live" gingen vorher sehr gut. "Silent Cries..." ist genauso genial wie "Ocean". Ein Fest für Freunde von genialen, fetten Keyboard-Sounds. Detlev Schmidtchen tobt sich förmlich an den Tasten aus. Frank Bornemann spielt dazu aber auch sehr feine Akzente auf der Gitarre. Dazu der tolle Schlagzeuger Jürgen Rosenthal, von dem wieder alle Texte stammen. Als Anspieltipps nenne ich jetzt mal das gesamte Album, nur `De labore solis` ist `nur` gut. Alle anderen Songs z.B. `Master of sensation` und `The apocalypse` (fast 15 Minuten lang) sind einfach nur genial. Sehr viel ruhige Songs zum träumen, aber es wird auch Gas gegeben. Also dürfte für den Prog Rock-Fan genug Abwechslung vorhanden sein.

Also, Kopfhörer auf und viel Spaß beim hören. 5 fette Sterne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genialer Psychodelischer Rock aus Deutschland, 15. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Audio CD)
Leider kenne ich Eloy erst seit ca. 1995, aber sie haben mich seitdem absolut in ihren Bann gezogen.
Meiner Meinung nach ist Silent Cries... deswegen Eloy's Meisterwerk, weil es von vorne bis hinten einfach komplett abgeschlossen ist, vollkommen in sich stimmig ist.
War bei den ersten Alben der Einfluß von Led Zeppelin, The Doors etc. zu hören, kann man hier unverkennbar Pink Floyd's "Wish You Where Here " Album hören.
ABER Silent Cries ist keine Plagiat, SONDERN absolut eigenständig, ZEITLOS.
Intensiver ist eigentlich nur LIVE, aber leider wurde das Album nicht remastered, was eigentlich Blasphemie ist, handelt es sich schließlich um ein Zeitdokument.
Fazit:
Wer Wish Your Were Here von Pink Floyd mag, kann an Silent Cries and Mighty Echoes Gefallen finden, sollte sich aber bewsußt machen, daß Eloy eigentständig ist=)
stecorn.neudecker@gmx.net
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!, 19. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Audio CD)
Mit der Überschrift ist eigentlich schon so gut wie alles notwendige gesagt bzw. geschrieben, diese Scheibe aus den späten Siebzigern haben Eloy meiner Meinung nach ihren musikalischen Höhepunkt erreicht. Zwar lassen Pink Floyd an nahezu allen möglichen Ecken & Enden grüssen, aber die Art & Weise, wie diese Grüße verarbeitet wurden - Spitze!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein hörenswertes Album!, 11. April 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Eloy sind ein nicht wegzudenkender Baustein der deutschen Rockgeschichte. Besonders dieses Album ist ein nennenswertes Werk. Die oftmals genannte Anlehnung an Pink Floyd ist doch kein Makel. Auf "Silent Cries And Mighty Echoes" wird die floydsche Seelenverwandschaft mit dem hervorragenden Song "The Apocalypse" sehr deutlich. "The Great Gig In The Sky" lässt grüßen. Aber warum auch nicht? Es würde der Musik von Eloy aber absolut nicht gerecht werden, sie allein mit einem Vergleich zu Pink Floyd in die Ecke einer musikalisch, einfallslosen Diebesband(e) zu setzen. Nein, Eloy, macht eigenständige Rockmusik. Eloy hat, wie es in dem Begleitheftchen zur CD deutlich wird, oft viel einstecken müssen. Mit Abstand und Objektivität betrachtet sollte man zu dem Schluss kommen, dass Eloy über all die Jahre eine sehr kreative Band war und noch ist. Die personellen Wechsel waren für die Band sicherlich nicht einfach zu kompensieren, allerdings eröffneten sich hierdurch immer wieder neue Impulse und Ideen. Als Pink Floyd Fan der ersten Stunde habe ich auch an der Musik von Eloy, beginnend mit "Inside" und "Floating", auch immer meine Freude gehabt. Und "Silent Cries And Mighty Echoes" ist ein hörenswertes Album.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eloys Höhepunkt: Prog-Rock vom Feinsten, 1. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Was wurden Eloy verrissen: Die Presse machte sich lustig über Frank Bornemanns Sprechgesang in german-english und seine Gitarren-Riffs für Anfänger oder die oftmals pseudo-intellektuellen Texte von Jürgen Rosenthal. Oder Vergleiche mit anderen Größen des Business wurden herangezogen.
Ehrlich gesagt, das stimmt mehr oder weniger!
Na und?
Ja, es stimmt, dass der Opener "Astral Entrance" nach "Shine on..." von Pink Floyd klingt. Ganze 3 Minuten frech abgekupfert! Aber das wars dann schon mit Vergleichsmöglichkeiten. Was dann folgt ist sphärischer, mal gefühlvoller, mal rockiger Prog-und Bombast-Rock der Extraklasse.
Eloy waren mit "Silent Cries..." auf dem Höhepunkt mit IHRER Musik. Top-Songs wie "Master of Sensation" und "Pilot to Paradise" wurden von den sogenannten "anspruchsvollen Musikkritikern" gekonnt übergangen, um aus wenigen Minuten des Plagiats eine Band in der Luft auseinanderzunehmen. Es war damals "IN", Eloy niederzumachen, der Erfolg von "Ocean" wurde der Band nicht gegönnt.
Ich kann mich an kein Wort der musikalischen Klasse eines Detlev Schmidtchens oder Jürgen Rosenthals erinnern, stattdessen wurde in den Texten nach philosophischen Mängeln gesucht. Gerade die genannten rockigen und keyboardbetonten Songs sind mit keiner der damaligen Bands vergleichbar - heute vielleicht mit "Ayreon" - 1979 spielte diese Form des progressiven Rocks nur Eloy, denn selbst die kanadischen "Saga" waren erst am Beginn ihrer Karriere.

Die Bonustracks der remasterten CD sind o.k., rechtfertigen jedoch nicht unbedingt den Kauf dieser Version. Da ich die Vinylausgabe besitze, habe ich eine kleine, verschmerzbare Kritik am neugemixten Sound: Die Drums, speziell die Tom-Toms, klingen manchmal wie aus der Rhythmusmaschine einer Bontempi-Orgel.
Alles andere ist im grünen Bereich, Keyboards und Gitarren kommen differenziert, sauber und kräftig rüber.

Allein für die Ideen und die Musikalität ihres Space-Bombast-Rocks verdienen Eloy 5 Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Here comes the Master of Sensation", 4. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Also: Ein Vergleich mit Pink Floyd kann nicht negativ sein. Und ganz ehrlich: der Beginn namens "Astral Entrance" erinnert schon frappant an den Anfang von "Shine On You Crazy Diamond". Man erwartet direkt, daß David Gilmour gleich die vier berühmten Noten anspielt.

Mag diese Version von Eloy nun die beste sein oder nicht - letztendlich entscheidet das der persönliche Geschmack. Ich kenne Leute, die sagen, daß Eloy nur auf "Inside" und "Floating" wirklich gut waren. Die Band hat sich musikalisch immer weiterentwickelt, und allen kann man es nun mal nicht recht machen. Unbestreitbar ist, daß die Besetzung mit Detlev Schmidtchen und Jürgen Rosenthal stilprägend war. Ebenso wenig kann jemand ernsthaft bestreiten, daß diese Band begann, sich seit "Ocean" zu wiederholen. Mit solchen Großtaten wie "Master of Sensation", "The Apocalypse" und dem eingängigen "Pilot to Paradise" haben sie hier gerade noch die Kurve gekriegt. Noch ein Album in dieser Besetzung wäre wahrscheinlich nicht mehr so gut ausgefallen. Das Nachfolgealbum "Colours" in veränderter Besetzung klang jedenfalls erfreulich erfrischend.

Schmidtchen und Rosenthal machten sich anschließend auf, um mit "Ego on the Rocks" Großes zu vollbringen. Leider blieb es nur bei einem Album. Unverständlich, denn in der NDW hätte das Werk eigentlich ein Erfolg sein müssen. Vielleicht kam es ein, zwei Jahre zu früh, oder es war für diese Fun-Generation zu anspruchsvoll. Jenes Album ist (nicht nur) jedem Eloy-Fan zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein persönlicher Favorit, 4. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Silent cries... war und bleibt für mich persönlich das großartigste Album von Eloy, ohne damit die "allgemein auserkorenen"
Klassiker schmälern zu wollen. Meiner Meinung nach findet man auf diesem Album alles, was diese Band ausmachte.
Die Remaster-Version bringt ordentlich Druck und klingt doch erheblich besser als die alten Vinylalben oder die CD-Erstausgaben,
dennoch darf man sagen, daß Eloy im Grunde zu der Zeit immer sehr gut geklungen haben, ich denke, diese Form der Musik verlangt
halt auch eine gewisse klang-technische Finesse.
Es fällt nicht leicht, unter den großartigen frühen bis mittleren Eloy-Alben einen wirklichen Favoriten zu benennen, auf jedem
Album entdecke ich erstklassige Kompositionen, von daher ist dieses Album halt so ein persönlicher Favorit..
Dann möchte ich noch einige Bemerkungen bezüglich der ewigen "Kritiker" von Eloy meiner Rezension anfügen, über die ich mich seinerzeit wirklich geärgert habe, damit meine ich die Kommentare in den damaligen Musikzeitschriften wie Musik-Express oder Sound...heute stehe ich natürlich darüber weil diese Verrisse oft unsachlich und wenig musikalisch fundiert rüber kamen.

Deutschland hat eine lange Tradition von Miesmachern und Besserwissern, erhabene Verrisse von selbsternannten Musikgurus, die vermutlich noch nicht mal Hänschen Klein fehlerfrei auf einer Bontempi-Orgel spielen könnten... von daher hat sich auch 35 Jahre nach den erfolgreichen Alben von Eloy wenig bis nichts geändert. Wie schön, das es die meisten dieser selbstgefälligen Blätter schon lange nicht mehr gibt. Die von ihnen denunzierte Musik hat die Jahre überdauert. Eine Genugtuung für jeden Musikfreund, der sich schon damals nichts aus solchen "Kritiken" gemacht hat. Ja, der Gesang von Bornemann war immer der Hauptkritikpunkt, man muss sich halt damit anfreunden können, besonders an der Phrasierung der Aussprache, aber gesanglich war er immer souverän. Mir macht es jedenfalls großen Spaß, die Musik von damals auch heute noch gelegentlich zu hören.
Eine Kritik sollte ja etwas über die Musik aussagen, und weniger den eigenen Unmut darüber zum Kerninhalt haben. Ich empfand die Alben von Eloy immer als Ergänzung von anderen Bands wie z.B. Pink Floyd, und was ist schlecht daran, sich an dieser Musikform zu orientieren. Ohne Eloy gäbe es halt sehr viele sphärisch gelungene Aufnahmen nicht und der Erfolg hat den "Kritikern" ja immer klar widersprochen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die stillen musikalischen Schreie und ihre gewaltigen Echos, 7. Februar 2012
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered) (Audio CD)
Mit den beiden Alben - Dawn - und - Ocean - haben sich Eloy ganz tief in die Herzen der Musikliebhaber gespielt, und so warteten alle gespannt und mit einer sehr großen Erwartungshaltung auf das damals neue Album - Silent Cries And Mighty Echoes. Obwohl es bei den Aufnahmen des Albums schon wieder zu starken Spannungen innerhalb der Band kam, konnten die vier Musiker sehr viele Ideen in hervorragende Musik umwandeln. Bereits bei den ersten Tönen von - Astral Entrance - die sehr starke Assoziationen zu Pink Floyds - Shine On You Crazy Diamond - aufkommen lassen, war klar, dass Eloy mit - Silent Cries And Mighty Echoes - nahtlos an die Qualität der beiden Vorgänger anknüpfen konnte.

Wie eine intergalaktische Reise durch Raum und Zeit baut sich dieses Album ganz langsam auf, und enthält mit dem 15-minütigen Stück - The Apocalypse - einen Prog-Epos, der mich beim Hören über Kopfhörer aufgrund seiner Gitarren- und Keyboardsoli, sowie seinen exzellenten Chorgesängen, auch heute immer noch ganz weit von der Erde wegfliegen lässt. Auch die düster geprägte Lyrik des Albums, erzeugt bei mir in Kombination mit der Musik, eine sehr nachdenkliche, ja fast schon, ähnlich wie Pink Floyds - Wish-You-Were-Here-Album - hypnotische Atmosphäre. Obwohl sich diese stillen musikalischen Schreie der Platte zu ganz gewaltigen Echos entwickelten, und Eloy auch mit diesem Album wieder einen ganz großen Charterfolg feiern konnte, brach die Band wenig später auseinander.

Schlagzeuger Jürgen Rosenthal und Keyboarder Detlef Schmidchen verließen die Band, um an einem gemeinsamen Soloprojekt zu arbeiten. Übrig blieben neben Frank Bornemann und Bassist Klaus-Jürgen Matziol, noch der gerade erst neu dazu gestoßene Gitarrist Hannes Arkona. Nach 1975, sah sich die Band nun ein zweites Mal mit der schwierigen Situation konfrontiert sich neu formieren zu müssen, was dieses Mal nicht ganz so einfach war, denn mit Jürgen Rosenthal und Detlev Schmidchen verließen gleich zwei absolute Vollprofimusiker die Band, die vor allem die beiden Alben - Ocean - und - Silent Cries And Mighty Echoes - perfekt auf der Bühne umsetzen konnten. Zwar waren mit Hannes Folberth und Jim McGillivery sehr schnell zwei gleichwertige Musiker gefunden; dennoch benötigte die neue Eloy-Formation einige Zeit, um sich als Band zu finden. So dauerte es gut zwei Jahre, bis sich Eloy mit den beiden zusammenhängenden Alben - Planets - und - Time To Turn - erfolgreich in der Musikszene zurückmelden konnten, und mit diesen beiden Alben sicherlich eines der beeindruckendsten Werke der Deutschen Rockgeschichte veröffentlichten.
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