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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen
Die Meinungen gehen auseinander, bei dieser Aufnahme, bei diesem Interpreten - ist das noch die "wahre Kunst", der "wahrhaft ernsthaft auftretende Künstler"? Der Alleinanspruch selbsternannt elitärer Kreise auf die "richtige" Beurteilung ist angesichts sich auflösender Kategorien in "ernster und unterhaltender Musik"...
Veröffentlicht am 4. August 2005 von tompoint

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rachmaninov funktionell
Das Wunderkind präsentiert sich hier als perfektionistischer Musikautomat, der eine völlig seelenlose Interpretation von Rachmaninovs Paganini-Variationen vorlegt. Sozusagen unmusikalische Musik auf technisch brillantem Niveau. Lang Lang spult ein Programm ab, als hätte er keinerlei emotionalen Zugang zu den interpretierten Werken. Welch ein Gegensatz...
Veröffentlicht am 12. Januar 2012 von Gerd Fischer


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rachmaninov funktionell, 12. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Das Wunderkind präsentiert sich hier als perfektionistischer Musikautomat, der eine völlig seelenlose Interpretation von Rachmaninovs Paganini-Variationen vorlegt. Sozusagen unmusikalische Musik auf technisch brillantem Niveau. Lang Lang spult ein Programm ab, als hätte er keinerlei emotionalen Zugang zu den interpretierten Werken. Welch ein Gegensatz hierzu die alten Decca-Einspielungen mit Vladimir Ashkenazy. Beseelte Musik mit Gänsehautfaktor. Lang Lang ist technisch ein hervorragender Pianist, aber Technik ist bekanntlich nicht alles. Musikalisch ist die CD kein "must have" sondern ein "need not have".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Awful!, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
I don't know how to call this "performance". It is awful!
It is not Rachmaninoff, not even close! There is no soul, no understanding of russian music AT ALL. No dynamics, no soul, no sense, only self-admiration and affectedness. Everything is TOO MUCH!
Rachmaninoff himself played this concert brilliantly. Svyatoslav Richter played it perfectly. To my mind he is the best performer of this concert.
But NOT Lang Lang. Please, play anything else but NOT Rachmaninoff.
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93 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zielloses Schwelgen, mangelhafte Tontechnik, 1. April 2005
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Der junge Shooting-Star Lang Lang besitzt - wie viele seiner pianistischen Altersgenossen - eine Vorliebe für die Musik Rachmaninovs, dessen drittes Klavierkonzert und zweite Klaviersonate er vor einigen Jahren (beides noch für das Label Telarc) eingespielt hat. Nun legt er das zweite Klavierkonzert sowie die Paganini-Rhapsodie des russischen Komponisten nach, begleitet durch das Orchester des Mariinsky Theaters unter Valery Gergiev. Beide Werke gehören zu den bekanntesten des Komponisten, werden häufig im Konzertsaal aufgeführt und liegen in unzähligen Aufnahmen vor; auch für die Deutsche Grammophon hat erst kürzlich Krystian Zimerman das zweite Konzert eingespielt. Nun kann die Koppelung eines für dieses Repertoire zweifellos anerkannten Orchesters und Dirigenten mit einem aktuell für Furore sorgenden Solisten in der Tat eine Neuaufnahme rechtfertigen. Bedingung ist jedoch, daß das Ergebnis dieses Aufeinandertreffens künstlerische Spannung und musikalisches Niveau hervorbringt, wofür auch illustre Namen keine Garantie sind.
Schon zu Beginn des zweiten Klavierkonzertes wachsen Zweifel, ob dies hier der Fall sein könnte: Lang Lang ignoriert den Notentext, spielt die Eingangsakkorde mit äußerster Langsamkeit und verfällt dann mit dem Orchester zusammen in nahezu dreifaches Tempo; dafür ist er schon zwei Takte zu früh im fortissimo und kann aufgrund seiner extremen Tempowahl natürlich auch das notierte ritenuto nicht beachten. Im Fortgang gewinnt sein Spiel jedoch deutlich an Fahrt und Expressivität und man kann an vielen Stellen sein durchsichtiges und technisch sicheres Passagenwerk bewundern. Bedauerlicherweise verliert sich Lang Lang jedoch zu oft in einem schwelgerischen Tonfall, der sich vor allem in übertriebenen Ritardandi (etwa ab 7:18 im 1. Satz) manifestiert. Dadurch wird der Fluß der Musik empfindlich gestört - es kommt alles schön und kontrolliert, aber ziellos daher. Manchmal ist auch völliger Stillstand und wie Kaugummi gedehnte Phrasen zu verzeichnen (ab 8:40; oder 10:07). Rachmaninov selbst (Naxos Historical) spielt hier deutlich zügiger, ebenso beispielsweise Glemser (Naxos), Wild (Chandos), Janis (Mercury) und viele andere. Das anschließende Adagio ist seltsam unbeteiligt gestaltet, die ihm sonst eigene mysteriöse Grundstimmung will sich nicht einstellen. Darüber hinaus wird ein erheblicher Mangel der Einspielung hier immer deutlicher: Die Balance zwischen Solist und Orchester ist in absurdem Maße zugunsten des Pianisten verschoben. Schon im ersten (6:56), aber auch im zweiten Satz (ab 6:03) deckt Lang Lang mit lediglichen Begleitfigurationen das gesamte Orchester zu. Interaktion zwischen beiden, für das Gelingen gerade auch des zweiten Satzes so essentiell, ist damit nahezu unmöglich. Eklatant wird dies im Schlußsatz (etwa ab 11:18), der außerdem aufgrund eines schleppenden Tempos und manirierter Ritartandi nie richtig in Schwung kommt. Wie brilliant und mitreißend man diesen und den Rest des Konzertes gestalten kann, ist bei Glemser, Wild, Janis oder Hough (Hyperion) zu hören; auch Ashkenazy/Previn (Decca) sind hier beispielhaft - Lang Lang wirkt dagegen fast karikatural.
Auch in der Paganini-Rhapsodie sind die unnatürliche Tontechnik (man höre etwa, wie das Klavier in Track 6 das Thema des Orchesters vollkommen dominiert) und generell schwerfällige Tempi des Solisten zu bemängeln. Allegro vivace wie gefordert ist dies in den ersten Variationen nicht (Negativbeispiel ist z.B. Track 11), die "piu vivo"-Anweisungen werden nahezu immer ignoriert (Track 27 - alla breve?). Auch die oft unpräzise und uninspirierte Begleitung durch das Kirov Orchester helfen da nicht. Lang und Gergiev spulen dieses Variationswerk wie eine Abfolge unzusammenhängender Einheiten herunter, anstatt daraus mit gestalterischer Intelligenz ein Ganzes zu formen. Wie man dies anstellt, sollte man sich besser bei Pletnev (Virgin) oder den schon genannten Referenzaufnahmen anhören.
Es ist sicherlich zu kurz gegriffen, Lang Lang lediglich als ein Marketingphänomen zu betrachten, denn in anderen Aufnahmen - etwa Rachmaninovs Nr. 3 - und Konzerten hat er neben einer soliden Technik durchaus Musikalität und Stilsicherheit bewiesen. Aufnahmen wie die vorliegende sind jedoch nicht geeignet, dies unter Beweis zu stellen. Hinzu kommt die desaströse Abmischung, die die Vorzüge der Mehrkanal-SACD zunichte macht und in Stereo nur noch schlimmer klingt. Nein, das gibt es in anderen Aufnahmen deutlich besser.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 4. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Die Meinungen gehen auseinander, bei dieser Aufnahme, bei diesem Interpreten - ist das noch die "wahre Kunst", der "wahrhaft ernsthaft auftretende Künstler"? Der Alleinanspruch selbsternannt elitärer Kreise auf die "richtige" Beurteilung ist angesichts sich auflösender Kategorien in "ernster und unterhaltender Musik" vielleicht bald eine Sache von gestern.
Lang Lang polarisiert daher - wie auch die stets mit der Callas verglichene Netrebko - die "Hüter des klassischen Repertoires", doch ist diese Angst um die Bewahrung der vermeintlich einzig wirklichen Aufführungspraxis gerechtfertigt?
Bisher kannte ich Lang Lang nur aus einer von mir freilich immer wieder gern gehörten Aufnahme des 1. Chopin-Klavierkonzertes, zusammen mit dem BBC-Symphony-Orchestra unter Forster (lief im Digital-TV). Die CD-Aufnahme des Rachmaninoff-Klavierkonzertes erinnert mich hinsichtlich der Tempi oft an den frühen Jevgeni Kissin unter Karajan mit dem 1. Klavierkonzert Tschaikowskys - ziemlich gemütlich oder auch "langsam". Das ist sehr auffallend bei Lang Lang; virtuos wirkt er auf mich (fast) nie. Muss er auch nicht, denn er wird sich angesichts seines jungen Alters noch entwickeln; was zählt, ist eine meiner Ansicht nach gelungene Aufnahme, die mir beweist, dass mich andere, auch neue Interpretationen eine altbekannte Komposition immer wieder aufs neue gern entdecken lassen. Tontechnisch finde ich keinen Grund zur Beanstandung. Die Bonus-DVD, die meiner CD-Ausgabe beiliegt, bietet noch einige Ausschnitte aus dem Carnegie Hall-Auftritt Lang Langs. Zum Kauf einer Solo-CD mit ihm mag ich mich jedoch noch nicht durchringen...
Seinen wir froh, dass die nachwachsende Künstlergeneration immer wieder Anlass zu Diskussionen gibt. So bleibt "Klassik" eine lebendige Facette in der Musikwelt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles blos Geschmacksache, 30. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Ich habe die 2 bzw 1 Sterne Rezesionen gelesen. Dazu folgendes, Ja Lang spielt anders als gewohnt. Um das deshalb als unmusikalisch darzustellen ist aber sehr fragwürdig. Vielmehr sollte man Ihm dankbar sein den Mut aufzubringen mal was anderes probiert zu haben. Lang selbst spielt meines Erachtens anders, aber ohne Zweifel gut. Wenn man natürlich ständig die übliche Einspielung kannt und nicht loslassen will dann kommt man mit Langs Interpretation nicht klar. Aber dann ist es halt Geschmackssache. Und ein solches Urteil mit 1 oder 2 Sternen zu bewerten unterlassen. Wer Lust auf was Neues hat, hört mal unvoreingenommen ein.
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26 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragende Bereicherung !, 22. Juli 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Geschmäcke sind nun einmal verschieden, doch kann ich die schlechte Bewertung vom 1.April 05 absolut nicht nachvollziehen. Diese Einspielung sticht aus der Unzahl der Aufnahmen vom 2. Klavierkonzert Rachmaninovs eindeutig positiv hervor.
Selten konnte man dieses Konzert mit einer derartig mitreißenden emotionalen Stimmung erleben ohne dass es dabei in übertriebenem Maße dargeboten wird und in Kitsch abgleitet.
Dirigent und Pianist gelingt der gerade bei der Spätromantik so gefährliche Spagat zwischen Emotionalität und Präzision perfekt. Auch das gegenseitige Wechselspiel der Hauptthemen zwischen Orchester und Klavier zeigt von der Rafinesse des Werks, ein Charakterzug, der oftmals völlig unter den Tisch fällt.
Der angesprochene Vergleich zu der Einspielung Rachmaninovs selbst hinkt: Es ist bekannt, dass Rachmaninov eine große Abneigung gegen Tonbandaufnahmen hatte und er sich zeitlebens geweigert hat, selbst solche Aufnahmen einzuspielen. Erst im hohen Alter und aufgrund eines entsprechend hohen finanziellen Angebots, stimmte er zu. Aber jeder kann (selbst bei der schlechten Qualität) die Lustlosigkeit seines Spiels heraushören. Ganz im Gegensatz zur Einspielung von Gergiev und Lang Lang.
Ich selbst habe 7 verschiedene Einspielungen des Konzerts auf CD (und etliche andere noch gehört) und habe mit der von Gergiev und Lang Lang einen neuen Favoriten gefunden.
Der Dirigent vermag den jugendlichen enthusiastischen Charme des Pianisten und seine technische Brillanz bei notwendigen Stellen gekonnt zu zügeln, um ihm dann bei anderen Situationen die Freiheit zu geben, die einem fast zu Tode gespielten Werk zu einer eindrucksvollen Renaissance verhilft.
Doch Worte können sowieso niemals ein Musikstück beschreiben. Daher lade ich jeden ein, sich bei passender Gelegenheit selbst ein Bild von dieser außergewöhnlichen Aufnahme zu machen und dabei speziell das Augenmerk auf das Hauptthema im 3. Satz ab 6:46 zu richten, wo das Orchester zunächst das Thema vorgibt, und Land Lang es dann bei 7:45 (speziell das Zurücknehmen von Lautstärke und Tempo beim eigentlichen Höhepunkt bei 7:47) gipfeln läßt. Einfach ein musikalischer Leckerbissen !
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15 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wertlos, 12. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Was dieser überschätzte Musikclown, der von seinem Label als Türöffner für den chinesischen Milliardenmarkt gepuscht wird, da zusammenspielt, ist schlicht wertlos.
Der Beginn des Klavierkonzerts, ein typisch russisches Glockengeläut, dessen Puls und Grundton den ganzen ersten Satz durchklingen sollte, ist bloss ein klebriges, dumpfes Tongedröhne ohne Richtung und ohne den federnden Impetus, den Rachmanonov selbst in seiner Einspielung so wunderbar anschlägt, und der also zu gelten hat.
Und so geht es weiter...
Wie lange noch?
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen virtuos, ziellos, 20. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Lang Lang folgt vielen Spuren, "interpretiert" aber nicht. Musikalische Spannungsbögen fehlen - wer den scharfen Kontrast mag, höre Rachmaninoff selbst in seinen beiden Einspielungen. Diese Aufnahme ist bloß kulinarischer Zirkus. (Wer kauft denn noch DGG, die Pop-Marke der "Klassik" - außer für historische Aufnahmen?!)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anders bedeutet nicht automatisch großartig, 16. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
Lang Lang ist zweifelsohne ein begnadeter Pianist -- diese Einspielung des zweiten Klavierkonzerts von Rachmaninov ist nach meinem Empfinden aber kein Glanzstück. Der junge Chinese und seine Mitstreiter scheinen hier um jeden Preis "anders" sein zu wollen. Sicher, viele große Interpreten zeichnen sich oftmals durch ein gewisses Maß an Individualität und Spontaneität aus. Doch ist die Grenze dann überschritten, wenn Willkür und das Weglassen bzw. Hinzudichten von Partituranweisungen über den eigentlichen musikalischen Inhalt gestellt werden.

Genau das ist hier das Problem und behindert den Gesamtfluss, die innere Logik, die Spannung und Schwere, die in diesem Konzert steckt. Darüberhinaus ist der Klavierpart -- auch, aber nicht nur bedingt durch die suboptimale Aufnahmetechnik -- hier einfach zu dominant. Dies raubt dem Konzert einen nicht unerheblichen Teil seiner Dynamik, die normalerweise entsteht, wenn das Klavier mal Haupt- und mal Begleitinstrument ist. Die Variationen der Paganini-Rhapsodie sind dagegen zwar etwas besser anhörbar (wenngleich das Klavier auch hier zu sehr im Vordergrund steht), wirken im Gesamtbild aber wie eine unzusammenhängende Aneinanderreihung von halbherzig vorgetragenen Einzelstücken.

Hervorragende Einspielungen des Konzerts liefern m.E. Richter/Wislocki (DG), Ashkenazy/Previn (Decca) oder Wild/Horenstein (Chandos). Und selbst unter neueren Aufnahmen liefert Yuja Wang (DG) eine wesentlich überzeugendere Darstellung als Lang Lang. Diese Aufnahme beinhaltet übrigens ebenfalls die Paganini-Rhapsodie, die in Wangs Händen deutlich feuriger und stringenter daherkommt.

Unterm Strich bleibt leider wenig Gutes. Anders? Ja. Großartig? Für meine Begriffe nein.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die russische Seele..., 22. Januar 2008
Von 
Anja Pappe "Tiger" (Luckenwalde) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert 2 (Audio CD)
... spürt man bei diesem Werk von Rachmaninov zutiefst, vor allem beim Klavier-Konzert Nr.2, das weite Land, die Natur und nicht zuletzt die Geschichte, die hinter der Entstehung zu diesem Werk steht. Man merkt, dass Lang Lang diese Musik liegt, das setzt er brillant um. Und Musik ist einfach ein Gefühl, das leider manchmal abgesprochen wird!
Wie sagte Lang Lang: Russische Musik mit Gergiev zu machen und mit einem großartigen russischen Orchester ist die Erfüllung eines Traumes!" Das hört man und der Erfolg gibt ihm Recht!
Damit schließe ich mich sehr gern den anderen 5-Sterne-Rezensenten an und sage einfach: Diese CD nicht verpassen!!! Schade, dass es nicht mehr Sternchen gibt!!!
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Klavierkonzert 2
Klavierkonzert 2 von Lang Lang (Audio CD - 2005)
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