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Kundenrezensionen

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am 26. August 2015
Der Film ist sehr gelungen. Von der Kritik, das er historisch nicht korrekt ist, finde ich kann man absehen. Wer was über die Legende Arthus willen will, sollte sich eine richtige Doku ansehen oder ein Fachbuch lesen.Der Film hat tolle Kampfszenen und auch die Rollen finde ich gut besetzt. Bis auf Til Schweiger, der geht gar nicht als Bösewicht.
Richtig stark finde ich Ioan Gruffordd als Lancelot. Unbedingt im original Ton anschauen, da kommt seine schauspielerische Leistung richtig gut. Er ist kritisch gegen Arthus Entscheidungen zugleich sexy und mystisch. Toll die Szene, wo er sein Home beschreibt.
Man merkt, das die Schauspieler in den Kampfszenen selbst spielen und reiten können.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und in die Zeit versetzt. Wer diese Art von Filmen mag, den kann man diesen Film nur ans Herz legen. Klare Kaufempfehlung! Schnelle Lieferung mit Prime.
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TOP 500 REZENSENTam 18. April 2014
467 nach Christus: Kurz bevor sich die Römer aus Britannien zurückziehen und sie in die Freiheit entlassen werden bekommen der Halb-Römer Artorius "Arthur" Castus und seine Samartischen Ritter Lancelot, Galahad, Bors, Dagonet Tristan und Gawain einen letzten Auftrag.
Sie sollen auf Befehl des Papstes einen Jungen und seine Familie in Sicherheit bringen, denn die Sachsen rücken immer weiter ins Landesinnere vor.
Dort angekommen stellt sich heraus das der Vater des Jungen ein sadistischer Sklaventreiber ist und auch vor Folter nicht halt macht.
In einem Verließ stoßen sie auf Guinevere die von Arthur befreit wird.
Widerwillig nimmt er seinen Auftrag wahr und eskortiert die ganze Gruppe an den Hadrianswall....verfolgt vom Sachsen-König Cerdic und dessen Sohn Cynric nebst riesiger Armee.
Nebenbei lauern auch noch Pikten in den Wäldern und der Vater des Jungen schmiedet ein Komplott.
Kann Arthur seinen Auftrag trotzdem erfüllen?

Basierend auf der Britischen Legende inszenierte Antoine Fuqua diesen rasanten und recht blutigen Film aus dem Jahr 2004.
Hier wird weniger Wert auf Historische Genauigkeiten gelegt sondern eindeutig auf Action und Schlachten.
Natürlich gibts auch eine kleine Lovestory und viel Pathos.
Egal....

King Arthur macht einfach Spass und unterhält bestens.
Die Dialoge sind eher Nebensache, die Story ist spannend und extrem kurzweilig und der Soundtrack passend.
Atmosphärisch gibt es auch nichts auszusetzen und die Settings sind ebenfalls klasse.
Darsteller sind u.a.: Clive Owen, Keira Knightley, Ioan Gruffudd, Ray Winstone, Stellan Skarsgard, Mads Mikkelsen, Ken Stott, Til Schweiger, Hugh Dancy, Stephen Dillane, Ray Stevenson und Joel Edgerton.
Wär hätte damals gedacht das Hugh Dancy und Mads Mikkelsen Jahre später nochmal zusammen auf dem Bildschirm erscheinen in der genialen Serie Hannibal?
Nun ja...

King Arthur jedenfalls ist eine klare Empfehlung für Liebhaber von Filmen wie z.b. Centurion, Gladiator, Braveheart, Troja, Ironclad oder Der Adler der neunten Legion.
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am 10. Mai 2015
Nette Unterhaltung. Historisch sicher nicht korrekt (habe ich ganz ehrlich aber auch nicht erwartet) - aber der Ansatz ist spannend und mal was anderes. Interessante Schauspieler, auch mich eher die Nebenrollen (also alle Ritter außer Arthur und Lancelot) überzeugt haben. Die Kostüme sind schön anzusehen, der Soundtrack ist passend und das (leider nicht sonderlich umfangreiche) Bonusmaterial war auch nett -
Fazit: Wer einfach nur einen netten Film sehen mag, ohne sich an Details aufzuhängen, der ist hier richtig.
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am 25. September 2015
Und KING ARTHUR ist gut. Nein- mehr als gut.
Historikern zufolge geht die Sage aus dem 15. Jahrhundert von König Artus
und seinen Rittern auf einen Helden zurück, der tausend Jahre zuvor im Frühmittelalter lebte.
Kürzlich entdeckte archäologische Funde haben seine Identität erhellt.

Mit seiner Riesen- Starbesetzung ist KING ARTHUR für mich fast eine Offenbarung.
Kurios, weil Ritterfilme so gar nicht meins sind. Höchstens mal "Der Ritter der Kokosnuss",
Dragonheart und Hector- Ritter ohne Furcht und Tadel." Und da hört`s auch schon auf. Höhö.
Und natürlich befinde ich KING ARTHUR nicht ausschließlich klasse, weil Mads Mikkelsen
mitmischt (der hier brilliant den Tristan verkörpert). Aber unbedingt und hauptsächlich! :-))
Nun gut- UND LANCELOT SPRACH: " Keine Angst, ich komme zurück. "
Fünfzehn Jahre später:
Gemeinsam mit der zukünftigen Königin Guinevere, dem Mentor Merlin beschließt der tapfere
Krieger Lancelot, der Herrschaft der Gewalt ein Ende zu setzen.-
KING ARTHUR ist Spannung, Dramatik und Action pur- bis zum bitteren Ende. Und von Anfang an.
Der gesamte Cast, die Musik zum Film von Hans Zimmer und der Sängerin Moya Brannon von Clannad
sorgen für fette Gänsehaut.
Clive Owen als KING ARTHUR - präsent und anmutig. Absolut authentisch.
Til Schweiger..hüstel..passt glänzend in die Rolle des missachteten Häuptlingssohnes. Hähä.;)
Im Ernst- hätte nicht gedacht, dass Herr Schweiger diesen seinen Part hier so gut bewältigen würde/könnte.
Die Schlachten sind wirklich und wahrhaftig toll in Szene gesetzt. Hütchen ab. Dafür, dass ich kein Fan
von so etwas bin.
Und klar ist das Ganze wohl nie so passiert, wie es in dieser Reunion geschildert und dargestellt wird.
Ist MIR aber relativ egal. Zumal mich diese Verfilmung echt sesselfegend faszinierte. Und interessierte.
Die Artussage wird hier halt neu aufgerollt. Na und? Und manche Schauspieler sind mir zu auffällig und
lieblos geschminkt- außer Mads, der sieht ja immer fabelhaft aus! Dem steht alles!

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Geschichte:

Das römische Reich ist zerfallen- in England herrscht Anarchie.
Der Kampf um die Territorien dauert schon ewig und drei Tage.
Die Sachsen fallen barbarisch ins Land ein, Krieg bricht aus.
Ein Mann jedoch, der alle wieder zu vereinen können scheint,
wird und will England mit seinen mutigen Rittern erretten.........
KÖNIG ARTUS!

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Mein Fazit:

KING ARTHUR 2OO4 ist für mich zur vollsten Zufriedenheit gelungen.
So, wie die Sage hier erzählt wird, finde ich sie durchaus konsistent.
Wenn man nicht unbedingt auf die bekannten Auslegungen besteht-
und bereit ist, die Story als Fantasy in einer historischen, supergeilen
Kulisse abzukaufen, weiß sie schon sehr zu fesseln.
Zwar befinde ich die Bildquali nicht unbedingt so angenehm, wie ich sie mir
erhoffte( besonders die Schlacht auf dem zugefrorenen See) , aber mehr gibt
es einfach nicht zu meckern. Fünf Sterne bleibt! Wegen Mads und Owen!
" Merk dir mein Gesicht, Sachse. Denn wenn wir uns in der Schlacht wieder
begegnen, wird es das Letzte sein, was du in deinem Leben siehst. "
Und der Falke erhebt sich mit kräftigem Flügelschlag vom Arm Tristans........
..." Hey...du bist frei..." -
" Und die Geschichte soll vermerken, dass hier freie Männer gehandelt haben-
aus freiem Entschluss. "
Drei Augenblicke, Aussagen- bevor der bildgewaltige Showdown jegliches Verlangen
und den Griff zur Chipstüte lähmen. Bombastisch!!

_______________________

Lauflänge exakt: Zwei Stunden...acht Minuten...und vier Sekunden! Wow!

Extras:

- Making of: Hinter den Kulissen eines Monumentalfilmes= 17.05 Minuten! Auch Wow!!

- Alternatives Ende: Badon Hill= 4.08 Minuten!

- Fotogalerie des Produzenten!

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TOP 1000 REZENSENTam 12. Juni 2016
....aber unterhaltsames Kino. Der letzte Legionsführer am Hadrianswall verteidigt Britannien gegen Picten und Sachsen. Seine sarmatischen Reiter helfen ihm dabei. Beeindruckend die Szene auf einem zugefrorenen Fjord, wo die Sachsen im brechenden Eis versinken, ebenso die Falle am Hadrianswall, wo die einfachen Briten unter Arthurs Hilfe die Sachsen dezimieren. Dann wählen sie Arthur zu ihrem König.
Ein wahrer Kern steckt in dieser Hollywood-Geschichte. Als die Römer 407 n. Chr. Britannien verließen, wählten die Briten wohl Einheimische zu ihren Königen, die das Land 200 Jahre lang erfolgreich gegen die eindringenden Sachsen verteidigten. Die Soldaten hatten anfangs wohl noch römische Rüstungen und Disziplin. Der berühmteste dieser Heerführer wurde zu Sagengestalt des König Arthur.
Rüdiger Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus"
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am 22. Juli 2015
Ich bin mit den von ihnen gekauften Artikel mehr als zufrieden alle meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen aber was soll ich noch mehr dazu sagen außer kauft euch den Artikel selber und schreibt eure eigene Rezension
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am 31. Juli 2011
Nachdem ich den Film lange als DVD im Director`s Cut in meiner Sammlung hatte, habe ich mir nun die Blu-ray zugelegt. Über den Film selbst will ich hier keine Meinung abgeben, jedem Filmfan sei sein eigener Geschmack gegönnt. Was ich aber gerne mal loswerden möchte ist folgendes: Wenn es "Filmfans" gibt, die anscheinend der Meinung sind, daß man mit 80 Euro Playern , Fernsehern und "Verstärkern" ( ansonsten kann ich mir Kritiken bzgl. der Bild-und Tonqualität der Blue-Ray mit einem Stern nicht erklären) das ultimative Filmerlebnis erwarten kann, so kann ich diesen Herrschaften nur nahe legen, die Wahl ihrer "Anlagen" nochmal gründlich zu überdenken. Es muß einen Grund haben, daß es Blue-Ray Player und Surroundanlagen gibt, die sich im vierstelligen Preisgebiet, und darüber, befinden und halt solche, die es für zweistellige Beträge "um die Ecke im Lädchen" gibt. Keine Frage: Nicht jeder kann sich für zig-tausend Euro ein Heimkino leisten - aber dann sollte man auch die Ansprüche an Bild-und Tonqualität entsprechend nach unten korrigieren. Das Bild und der Ton von King Arthur (Blu-ray) sind einwandfrei, die Farben sind kräftig, Details, auch im Nebel und Schneetreiben, sehr gut zu erkennen. Der Ton ist, zumindest auf meiner Anlage (Teufel Theater 200 7.2) nochmal wuchtiger als bei der DVD, Neben-und Hintergrundgeräusche meines Empfindens nach noch feiner herauszuhören. Fazit: Ich kann diese Blue-Ray jedem Fan empfehlen, sie ist qualitativ ganz klar eine Verbesserung zur DVD, vorausgesetzt, das technische Umfeld bewegt sich nicht gerade in den Achtzigern !!
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am 20. Juli 2016
Hätte man in diesem Film neue Charaktere erschaffen, müsste man sein Wissen um die tatsächliche Legende der Artus-Sage nicht verdrängen, hätte man diesen sehr action- und spannungsreichen Ritterfilm wirklich uneingeschränkt und unvoreingenommen geniessen können.
Dennoch entschädigt hierfür die wirklich gelungene Inszenierung von Antoine Fuqua. Das Spielgeschehen ist temporeich, hat viele Höhen und Tiefen, baut einen hervorragenden Spannungsbogen auf, hat sogar ein paar romantische Einlagen, bleibt mitreissend und packend von Anfang bis Ende. Auch die Schlachtenszenen sind opulent ausgestattet und wirkungsvoll in Szene gesetzt.
Die Besetzung ist sehr gut gelungen. Clive Owen glänzt in der Rolle des King Arthur, Keira Knightley überzeugt als Amazone. Besonders hervorzuheben ist jedoch Stellan Skarsgard, der in der Rolle des Sachsenkönigs wirklich brilliert. Die einzige Ausnahme bildet hier leider Til Schweiger, der mit den Darstellungskünsten seiner Schauspielkollegen in keinster Weise mithalten kann.
Insgesamt eine spannende Heldengeschichte, vor einer eindrucksvollen Kulisse in Irland gedreht, die sehr sehenswert ist.
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am 24. Januar 2009
Anklage:
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, gegen den allgemein gültigen Filmgeschmack verstoßen zu haben, indem er eine die hehre Arthus-Saga missachtende Fehlkonstruktion namens "King Arthur" wiederholt anschaute und als grandiose Unterhaltung einstufte.

Im Einzelnen:

Der Angeklagte beging seine verwerfliche Tat, obwohl der Film:
- in blasphemischer Art und Weise gegen den wahren Arthus-Mythos verstößt, sich einzelne Elemente herausgreift und in einer funkelnagelneuen Geschichte mit Römern, Sarmaten, Pikten und Sachsen verarbeitet
- dilettantischen Umgang mit historischen Fakten pflegt
- mehr Logiklöcher in sich trägt als ein Schweizer Käse
- eine kitschige Liebesgeschichte samt Ende zelebriert
- schmächtiges Piktenvolk gegen imposante breitschultrige Sachsen gewinnen lässt
- eine schauspielerisch (wenn nicht gerade gebodypainted) blasse Keira Knightley samt schwächeren Darstellern von Galahad, Gawain oder Lancelot aufweist
- einen Til Schweiger als rüpelhaften dümmlichen Skinhead randalieren lässt
- unglaubwürdig, ohne Tiefe, zu pathetisch und mit übertrieben viel Glanz und Glorie ist
& er dabei ohne Anzeichen von Reue weder sein Gehirn noch sein Gewissen abschaltete.

Aufgrund der Schwere der Tat und der hohen Wiederholungsgefahr gebietet die Verteidigung des guten Filmgeschmacks die härtest mögliche Verurteilung.

Letztes Wort des Angeklagten:

Ich gestehe sämtliche Anklagepunkte vollumfänglich ein.

Zu meiner Verteidigung möchte ich aber dezent darauf hinweisen, dass ich zwar sämtliche empörte und fachkundige Verehrer der Arthus-Saga durchaus verstehen kann, aber auch, dass eine Verfilmung Marke HOLLYWOOD vorliegt und ich solch hohe Erwartungen in derartig inspirierten Filmen wie Beowulf, Troja, Königreich der Himmel oder eben King Arthur reichlich illusorisch und ungerecht finde. Ganz davon abgesehen, das der historische Arthus bis zum heutigen Tage nicht verifiziert worden ist und jedem Film grundsätzlich das Recht einer eigenen Interpretation zusteht, schätze ich jede Verfilmung, die angesichts der zahllosen Arthus-Werke nicht das übliche Schema "Guinivere tändelt mit Lancelot - Arthus verstößt beide - Mortred tötet Arthur - etc..." verfolgt, sondern mutig und innovativ neue Wege beschreitet. Nicht nur Namen, Orte und entsprechende Kostüme zeichnen die Arthus-Saga aus, sondern auch und gerade die darin verfochteten Werte wie Ritterlichkeit und Edelmut. "King Arthur" kann insoweit als wunderbar anspruchsvoll anspruchslos inszeniertes Popcorn-Vergnügen locker mithalten, dass mit bombastischen Schauwerten, strahlenden Recken, bewegenden Nuancen, großen Gesten und wohltemperiertem Pathos besticht. Da mache ich mir keinen Sport daraus, Logikschwächen zu finden, sondern erfreue mich lieber an einer leidenschaftlichen und packenden Verfilmung. Ein Ritter, der voller Idealismus seinen Weg geht, stets bereits ist, sich für andere aufzuopfern, und zu einem wahren (Hollywood-)Helden erwächst, als er sein eigenes Scheitern sieht und doch unbeirrt weiter kämpft: für sich, seine Leute und anspruchvoll anspruchslose Zuschauer wie mich. Guinivere war bereits verziehen, als sie in blauer Robe und erhobenem Bogen wie eine reinkarnierte Artemis erschien und Clive Owen hat routiniert und charismatisch seine Rolle als King Arthur ausgefüllt. Allen zweifellos vorhandenen Schwächen und der Tatsache, dass ebenso zweifellos bedeutend mehr drin gewesen wäre, zum Trotz, ist "King Arthur" brillantes Unterhaltungskino (erst recht in der OV), dessen fesselnde Atmosphäre nicht zuletzt von einem aufwühlend ergreifenden Soundtrack von Hans Zimmer und phänomenal schönen Landschaftspanoramen empor getragen wird. Allerdings, und da bin ich (als Sachse) höchst konsequent, fällt verdient ein Stern, weil es indeed völlig absurd ist, dass die schwertmächtigen Sachsen gegen diese schwachbrüstigen Pikten verlieren. Abschließend sei zitiert: "Du und ich, Arthus, wir sind nicht die feinen Menschen, die in Gedichten besungen werden." Right!

Im Namen des Filmvolkes ergeht folgendes Urteil:

Schuldig im Sinne des Popcorns.

Der Angeklagte wird verurteilt, sich zur Strafe den Film "King Arthur" noch mindestes einige Dutzend Mal anzuschauen. Die Strafe ist unverzüglich anzutreten.
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am 19. November 2014
King Arthur aus 2004 stellt die Geschichte von König Arthur anders dar. Sicher auch nicht historisch verbürgt, aber Arthur soll ja in Wirklichkeit nur ein Kriegsherr gewesen sein und es gab im damaligen England mehrere Kriegsherren. Auch das das frühere England von mehreren Seiten von Feinden (Pikten, Sachsen) belagert wurden ist historisch verbürgt. Jedoch wurde die Geschichte nicht ins Mittelalter sondern in die römische Antike des 5. Jhd. versetzt und Arthur dient hier den Römern. Es wird nicht die höfische Welt gezeigt die allzu oft mit dem Mittelalter einhergeht, auch wurde hier auf die Magie der Welt der Tafelrunde verzichtet. Arthur wird hier als Halbrömer dargestellt der seine Lehnszeit abkämpfen muss als noch Britannien Rom gehörte. Es wurde eine realistische Neuinterpretation gewählt und das funktionierte ausgezeichnet und wurde dadurch zu einer spannenden Geschichte der etwas anderen Art. Der Hadrianswall war in diesem Film der Hauptschauplatz und wurde in mehr als vier Monaten von 250 Arbeitern auf einer Länge von einem Kilometer am Drehort in Irland nachgebaut.

Die Schauspieler gefielen mir in ihren Rollen, weil sie überzeugend waren. Auch die Action- und Kampfszenen sind sehr gut choreographiert und machen den Film noch spannender. Dennoch wurde am Film geschnitten, die brutalen Kampfszenen wurden beschnitten weil Bruckheimer einen großen Erfolg ala Fluch der Karibik haben wollte. Die Filmmusik von Altmeister Hans Zimmer unterstreicht den Film perfekt und wenn man die Musik auch ohne Film genießt, sind die instrumentalen Melodien wunderbar anzuhören. Auch wenn die Dialoge etwas zu einfach ausfielen, mich konnte der Film überzeugen und ich sehe ihn als Wiederholung immer wieder gerne an.

Qualität der BR: Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Auch ich kann nur die Directors Cut-Version empfehlen, wie auch andere Rezenten es getan haben. Die zusätzlichen Szenen machen nämlich inhaltlich einen wie üblich mehr Sinn.
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