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281 Rezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Excalibur ist schwer im Einsatz!!
Ich bin ein großer Fan von König Artus und der Tafelrunde und ich gebe zu das der ultimative Film zu diesem Thema leider noch nicht gedreht wurde! Aber dieser Film hat mich wunderbar unterhalten , die Musik von Hans Zimmer finde ich wieder brillant und auch die Darsteller haben ihre Sache wirklich
Glaubwürdig rüber gebracht. Clive als King Arthur...
Vor 11 Monaten von Mathias;van Helsing veröffentlicht

versus
25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hätte besser sein können ....
Vorweg: Daß hier mal jemand versucht hat, die Geschichte um König Arthur und seine Ritter in historisch korrekter Weise zu erzählen, ist eigentlich eine gute Idee.
Arthur soll laut Geschichtsforschern eine historische Figur gewesen sein, die tatsächlich gegen die Sachsen kämpfte.
Aber: Dies geschah in einer Zeit, in der die...
Veröffentlicht am 7. Januar 2005 von Gunbuster


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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der FSK-Grenze zuliebe..., 16. August 2004
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Kinofassung) (DVD)
Schade, schade...es hätte ein wirklich großer Film ohne nerviges Liebesgeschmachte werden können. Die Voraussetzungen waren gegeben: der erfoglreichste Produzent Hollywoods (Jerry Bruckheimer), ein Regisseur mit viel Potential (Antoine Fuqua), eine Musikkomponist der für Qualität steht (Hans Zimmer) und ein äußerst talentierter europäischer Cast (Ioan Gruffudd, Clive Owen, Mads Madsen etc.). Dazu eine altbekannte Story, die in neuem Licht erscheinen sollte. Was will man als geneigter Kinogänger mehr? Leider ist das Ergebnis nicht so, wie man es erwartet hatte. Grund: um ein breiteres Publikum anzusprechen, wurde der Film drastisch gekürzt, so dass er ab 12 freigegeben werden kann. Darunter leidet die Story mächtig! Logikfehler und Dialoge, die einfach zu simpel und wenig beeindruckend sind. So viel Potential verschwendet...wer soll das verstehen? Die Idee, die Artus-Sage mal unromantisch und dafür hart und "realitätsnah" zu verfilmen ist an sich hervorragend und war schon längst überfällig . Aber doch nicht so stark zurechtgeschnitten! Das heißt jetzt nicht, dass der Film eine absolute Niete und das Kinoticket oder den DVD-Preis nicht wert ist, aber man merkt in zahlreichen Szenen zu deutlich, dass etwas fehlt. So schafft mein kein Epos! Sicher hat "King Arthur" gute Seiten, z. B. ist die Schlacht auf dem Eis sehr beeindruckend und diejenigen, die auf Schwertkämpfe stehen, werden begeistert sein. Der Soundtrack ist stark und die Schauspieler machen das beste aus ihren Rollen (auch wenn einige definitiv unterfodert zu sein scheinen). Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack und die Hoffnung, dass - wie von Produzent und Regisseur versprochen - die Uncut-Version auf DVD erscheinen wird. DANN kann man "King Arthur" sicherlich RICHTIG geniessen. In der Kinoversion sei der Film denjenigen empfohlen, die "Braveheart" oder "Die sieben Samurai" mögen. Mit ein paar Abzügen kommt "King Arthur" diesen beiden Werken noch am nächsten.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovative Verfilmung der Arthus-Saga, 2. Oktober 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
452 n. Chr., südrussische Steppe: Ein junger Sarmate namens Lancelot (Ioan Gruffudd) wird von römischen Soldaten zum 15-jährigen Truppendienst abgeholt. Die Sarmaten, ein tapferes Reitervölkchen wurde von den Römern unterworfen. Seither sind die Männer seines Volkes den Römern zum Dienst verpflichtet.

Kurz vor Beendigung seines Dienstes ziehen die Römer ihren Truppen aus Britannien ab. Lancelot selbst wird am 120 km langen Hadrianswall stationiert, um die römische Provinz Britannia vor keltischen Überfällen aus dem Norden zu schützen.

Befehlshaber ist Artorius Castus bzw. Arthus (Clive Owen), Sohn eines römischen Offiziers und einer Britannierin wurde von seinem christlichen Mentor Pelagius zum Glauben an Freiheit und Gleichheit der Menschen erzogen. Dies ist allerdings gefährlich. Artus weiß nicht, dass sein Freund und Mentor vom Bischof Germanius exkommuniziert und dann zum Tode verurteilt wurde.

Nach Jahren des Kampfes steht für die letzten sechs verbliebenen sarmatischen Ritter - Lancelot, Galahad, Gawain, Tristan, Bors und Dagonet die letzte Mission am Hadrianswall an. Eigentlich warten sie nur noch auf die römischen Freibriefe für ihre monatelange Rückreise zum Siedlungsgebiet ihres Volkes am Schwarzen Meer. Bischof Germanius bringt diese Papiere zum Hadrianswall. Der Konvoi wird jedoch von Piktenhorden angegriffen. Den Angriff kann Artus niederschlagen, Germanius überlebt den Hinterhalt. Doch Germanius spielt ein falsches Spiel: Obwohl der Dienst bereits beendet sein sollte, schickt er Artorius und seine Männer noch auf ein Selbstmordkommando. Erst nach Ableistung dieser Mission ist er bereit, die Papiere auszuhändigen.

Der römische Papst höchstpersönlich beauftragt sie, sein Patenkind und zukünftigen Papst Alecto aus dem Feindesland im Norden zurück hinter den Hadrianswall zu bringen. Dies ist nicht nur wegen der Pikten gefährlich. Ein riesiges Sachsenheer ist im Norden gelandet, mordet, raubt und brandschatzt. Die Römer suchen indes nach und nach das Weite und sichern ihren geordneten Rückzug.

Die letzten Ritter dringen tief hinter die Grenze vor, das vorrückende Sachsenheer unter König Cerdic immer im Nacken. Alectos Vater, Marius Honorius, muss zum Mitkommen gezwungen werden. Artorius ist angewidert von dessen Umgang mit den Einheimischen und befreit die Sklaven, darunter auch die junge Keltin Guinevere (Keira Knightley). Artorius nimmt jeden mit, der sich auf Honorius Boden aufhält, bis auf seine beiden Foltermönche, die den christlichen Glauben mit Brachialgewalt verbreiteten. Als Honorius sich dafür "bedanken" will und das Kommando an sich zu reißen versucht, wird er von dieser getötet. Die Ritter müssen sich der herannahenden sächsischen Vorhut zu einem ersten Gefecht stellen um die Zivilisten in Sicherheit bringen zu können. Dabei kommt Ritter Dagonet ums Leben.

Merlin, Anführer der Pikten, hasst zwar Rom, hat aber mit Artorius keinen Streit. Er bittet ihn, das Kommando über die Kelten und Pikten zu übernehmen. Denen mangelt es zwar nicht an Tapferkeit, aber ihr Angriff ist ungeordnet. Artorius erklärt sich nach einigem Zögern dazu bereit und entwickelt einen Kampfplan. Bald kommt es zur alles entscheidenden Schlacht...

Gerade kein Stoff für einen Disneyfilm. In der Disneyversion wundert man sich, dass Lancelot nicht singt... dafür hat die vorliegende Version dann das, was einen Actionfilm ausmacht - viel Blut. Sterben war halt nicht angenehm in der Zeit...

Der Film hat einen innovativen Ansatz. Er schert sich nicht um den Mythos, der im hohen Mittelalter verklärt von den Rittern der Tafelrunde erzählt, sondern versucht sich an den historischen Kern der Saga. Dabei ist die Ansiedlung im 5. Jahrhundert brilliant und so verwundert es dann nicht, dass römische Anleihen in Artorius rex zu finden sind.

Allerdings hat er auch einige logische Patzer drin. So öffnet sich das Tor des Walles nach Jahren gerade mal unter schwersten Anstrenungen zweier Pferde, während es kurz vor der Schlacht mit den Sachsen zu einer Drehtür mutiert...

Zwar wurden für den Film zwei historische Berater hinzugezogen, jedoch wohl nicht überall... Die Trebuchet-Wurfmaschine, die von den Pikten verwendet wird, konnte erst im 13. Jahrhundert in Britannien nachgewiesen werden. Zwar wurden von den Römern tatsächlich sarmatische Hilfstruppen eingesetzt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass diese - seit dem zweiten Jahrhundert am Hadrianswall eingesetzt - auch bis zum 5. Jahrhundert dort blieben. Außer diesem Patzer jongliert der Film mit einigen historischen Fakten. So war der echte Bischof zum Zeitpunkt des Films laut Aufzeichnungen vermutlich verstorben, die Sachsen hatten bereits ihr eigenes Reich in Britannien, der Sachsenkönig, um den es im Film geht, kam erst Ende des 5. Jahrhunderts nach Britannien und sein Sohn - wohl eher Enkel - war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geboren, beide sind auch nicht in einer Schlacht - die auch nicht eindeutig belegt ist - gestorben, der Papst hatte zu dem angegebenen Zeitpunkt noch nicht den Einfluss, den er im Film hatte, Roms kompletter Abzug aus Britannien war bereits 410 n. Chr. abgeschlossen und nicht die Sachsen waren die mordenden Horden, sondern diese wurden erst ins Land geholt, WEIL die Pikten wie die Berserker hausten.

Abgesehen von diesen Schnitzern ist der Film unterhaltsam und auch aufgrund der Erzählweise ein echtes Kleinod, das sich lohnt. Die Musik ist u. a. von Enyas Schwester Máire Ní Bhraonáin.

Die DVD enthält u. a. ein weiteres alternatives Ende.
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30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es hätte so schön sein können!!!, 13. August 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Kinofassung) (DVD)
KING ARTHUR
In einem Blockbuster- lastigen Sommer wie diesem, blickt der erfahrene Popcornfilm Fan mit einer gewissen Erwartungshaltung auf das aktuelle Projekt aus dem Hause Bruckheimer. Der wohlverdiente Erfolg des Kassenschlagers
" Piraten der Karibik" trug dementsprechend nicht unbedingt dazu bei, diese Erwartungen zu schmälern. Die Prämisse auf der Produzent Jerry Bruckheimer und sein Regisseur Antoine Fuqua ihre Herangehensweise an ein altes Thema aufbauten, hat in der Tat alle Bestandteile für einen Sommerhit: Die Geschichte von König Artus, Merlin, der schönen Guinevere, dem tapferen Lancelot und den Rittern der Tafelrunde, befreit von den Zwängen des Mythos. Die zeitlosen Themen von Liebe, Leidenschaft, Krieg und Verrat attraktiv verpackt und durch junge Darsteller mit einer hübschen Schleife versehen.
Problematisch wird es nur, wenn die " historischen" Fakten, auf die der Film seine Version der Artus Sage stützt an den Haaren herbeigezogener wirken, als die Legende selbst. Die vorgebliche historische Aufarbeitung der Geschichte von Arthur und seinem treuen Gefolge wirkt teilweise schmerzlich konstruiert, so dass der Zuschauer sich nach kurzer Zeit schon wünscht, Fuqua hätte sich damit zufrieden gegeben, die Sage zu verfilmen.
Die Handlung ist schnell erzählt: Als Kommandeur einer Gruppe sarmantischer Ritter, die nach 15 Jahren im Lehnsdienst für Rom, kurz vor ihrer Entlassung und Rückkehr in die Heimat stehen, muss Arthur (Clive Owen) mit seinen Männern zu einer letzten, gefährlichen Mission aufbrechen. Es gilt, den Lieblingsneffen des Papstes samt Familie vor den herannahenden Sachsen, angeführt von Til Schweiger und Stellan Skarsgard als streitbares Vater- Sohn Gespann, zu retten. Im Zuge der Evakuierungsaktion befreit Arthur auch britannische Rebellen aus dem Folterkeller seines römischen Landsmannes, unter ihnen Guinevere (Keira Knightley). Die schöne Rebellin hinterfragt Arthurs Loyalität zu Rom und führt ihm den Verlust all jener Ideale vor Augen, die das Imperium für ihn repräsentiert. Enttäuscht und desillusioniert von Roms Gleichgültigkeit dem Land gegenüber, das es jahrelang militärisch unterdrückt und ausgebeutet hat, und der Absicht seiner Vorgesetzten Britannien schutzlos zurückzulassen, stellt Arthur sich schließlich den Sachsen, entgegen.
Tatsache ist, der Film selbst ist nicht wirklich schlecht, doch er ist auch nicht wirklich gut. Mit seiner Idee, guten Darstellern und Jerry Bruckheimers Scheckbuch im Rücken, hätte man eigentlich erwarten können, dass der Regisseur, der Denzel Washington zu einem Oscar verholfen hat, etwas mehr auf die Beine stellt. Die Einführung der Bande bunt zusammengewürfelter Jungdarsteller, die Artus treue Ritterbande geben, ist durchaus vielversprechend. Ray Winstone ist als lauter, aufbrausender Bors überaus amüsant, Joel Edgerton spielt einen warmherzig anziehenden Gawain und Mads Mikkelsens raubtierhafter Tristan birgt eine erstaunliche Melancholie und Düsternis. Doch leider gibt der Film seinen Charakteren nicht genug Raum und Zeit sich zu entwickeln. Keira Knightley schwankt als spätere Königin der Briten zwar wunderbar zwischen Verletzlichkeit und Stärke, doch leider vermag Hauptdarsteller Clive Owen dem legendären Arthur nur in wenigen Momenten wahres Leben einzuhauchen. Im Kontrast dazu wirkt Stellan Skarsgard mit seiner Rolle als Sachsenführer Cedrik ebenso unterfordert, wie Lancelot Darsteller Ioan Gruffudd, der als Horatio Hornblower so sehr begeistern konnte.
Darüber hinaus hat der Film scheinbar mit starken Kontinuitätsproblemen zu kämpfen. Hin und wieder kann der Zuschauer sich des Eindrucks nicht erwehren, dass einige für die Handlung prägnante Szenen auf dem Boden des Schneideraums gelandet sind. Es scheint fast so, als hätte Fuqua sich nicht ganz entscheiden können, welche Aspekte der Sage er ignorieren wollte und welche nicht, was dem ganzen Film eine unbestreitbare Unausgewogenheit verleiht. Beweis genug ist dafür das halbherzig konstruierte Liebesdreieck zwischen Arthur, Guinevere und Lancelot; sehnsüchtige Blicke allein, mögen sie auch noch so intensiv und bedeutungsschwanger sein, machen noch keine Liebesgeschichte. So fällt es dem Zuschauer am Ende auch ein wenig schwer zu verstehen, warum Lancelot sein Leben riskiert, um Guinevere im Schlachtgetümmel zu Hilfe zu eilen.
Vielleicht ist Jerry Bruckheimers gesteigertes Arbeitspensum, das der Erfolg von Fernsehserien wie CSI, CSI Miami, Cold Case und Without a Trace mit sich bringt, der Grund dafür, dass der Meister der leichten, teuren Unterhaltung sich bei diesem Film ein wenig verkalkuliert hat. Alles in allem ist KING ARTHUR kein schlechter Film und bestimmt auch kein Flop, doch stimmt es ein wenig ärgerlich, dass es Bruckheimer und Fuqua nicht gelungen ist, das Potential dieser Idee und das unbestreitbare Talent ihrer Darsteller voll auszuschöpfen.
ES BLEIBT ZU HOFFEN; DASS SICH AUF DER DVD WENIGSTENS EIN DIRECTORS-CUT BEFINDET!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen König Artus mal anders...aber nicht unbedingt gut, 30. November 2010
Der Film wäre vermutlich besser beim Publikum angekommen, wenn man nicht versucht hätte, sich mit dem "König Artus"-Thema zu schmücken.
Sicher, König Artus ist mehr oder weniger eine Sagengeschichte, diese wurde mit diesem Film aber komplett neu interpretiert. Das allein muss aber noch nichts Schlechtes bedeuten.
Also vergesst am bestem alles, was ihr bisher in diese Richtung gelesen oder gesehen habt, ansonsten werden ihr bereits von der ersten Minute an enttäuscht sein.
König Artus ist hier kein König, sondern treuer Gefolgsmann Roms, es gibt auch kein Camelot. Die Ritter der Tafelrunde sind hier eher eine zusammengewürfelte Einheit gut ausgebildeter Ritter, dessen Anführer Artus oder hier Artorius ist.
Man findet einige die Figuren der Sage wieder, wie Artus selbst, Lanzelot, Merlin oder Guinevere, aber eben in sehr ungewohnter Form.
Den Film trotz allem aber gutes Popcorn-Kino zu nennen, kann ich so nicht unterschreiben.
Ich mag Clive Owen, in Sin City oder im total überzogenen Shoot Em Up :) fand ich ihn echt cool.
In King Arthur aber war er aber für mich so deplaziert, wie man überhaupt nur sein kann. Ich kann ihn mir einfach eher in einem verschlissenen schwarzen Mantel vorstellen, als in einer Rüstung.
Die Dialoge sind meist "dümmlicher" Natur. Der gesamte Film läßt Tiefgang an allen Ecken und Enden vermissen.
Ich konnte mir einen Schmunzler nicht verkneifen, als die bösen Sachsen mit lautem Trommeln durch die Gegend ziehen, der Sachen-Anführer dann verwundert meint - Sie wussten, dass wir kommen... :)
Lanzelot schaut immer finster drein und scheint ein ständiger Skeptiker zu sein. Er macht grundsätzlich keine schlechte Figur (Ioan Gruffudd - Mr. Fantastic aus Fantastic Four), aber vielleicht hätte man ihn nicht unbedingt Lanzelot nennen sollen.
Die Sachsen sind zwar zahlreich, aber unbeholfen und lassen sich von einer handvoll Rittern ständig ausmaneuvrieren und abschlachten. Irgendwie sind sie immer nur 2te. Arturs Rittereinheit ist dagegen schon fast comicartig unbesiegbar (bis den Endkampf) und treffen einfach alles.
Til Schweiger wirkt als Sohn des Sachsen-Anführers ebenso hölzern, wie deplaziert. Vermutlich hat die Rolle auch nicht mehr hergegeben.
Ich will dem Film nicht eine gewisse Unterhaltung absprechen, ganz schlecht ist er sicherlich nicht. Es gibt halt aus meiner Sicht einfach sehr viel Schatten und wenig Licht.
Zum "Licht" zähle ich:
+ Die Bildqualität der Blu-ray, diese ist wirklich mehr als überdurchschnittlich. Tlw. zwar etwas "Bildkorn", aber die Schärfe ist sehr gut.
+ Auch die Tonqualität der deutschen Tonspur ist gut!
+ Man bekommt zwar, wie gesagt, wenig Tiefgang, aber dafür ganz gute Aktion geboten.
+ Die "Ritter der Tafelrunde" hat man eigentlich gut hinbekommen - ein "cooler Haufen" :) nur Clive Owen passt nicht so richtig. Der Römerhelm scheint ihm ein bisschen zu gross zu sein (das meine ich jetzt wirklich so, nicht hintergründig :) ).
+ Hat mich auch gefreut, Ray Stevenson in der Ritterrunde wiederzusehen (Titus Pullo aus der Serie Rom)
+ Keira Knightley ist zwar ganz nett als Guinevere anzusehen, aber so 100%ig nimmt man ihr die toughe Kämpferin auch nicht ab, als wie ein Gummiball zwischen den behäbigen Sachsen herumspringt und sich einen nach dem anderen vornimmt.
+ Der Anführer der Sachsen "hatte etwas", dieser kam ziemlich gut rüber.

Mit King Arthur haben wir hier technisch gesehen eine sehr gute Blu-ray. Dass wir hier eine komplett neue Interpretation des König Artus Thema haben, hat mich am allerwenigsten gestört. Am meisten krankt es an der zu seichten Umsetzung und Story und an den tlw. unpassenden Schauspielern.
2 Sterne für den Film, 3 für die Blu-ray.
Oh, und irgendwie musste ich beim Endkampf ein bisschen an Avatar denken :) Ihr wisst sicher, was ich meine.

Sonstige Hinweise:
Auf dem Cover der Blu-ray ist zwar eh Director's Cut zu lesen, aber da es, im Gegensatz zur DVD, auf Blu-ray nur den DC gibt, wird diese oft nur als "King Arthur", ohne dem DC-Zusatz, angeboten.
Aber keine Sorge, die Blu-ray ist der ungeschnittene Director's Cut mit FKS 16.
Das Cover hier auf Amazon ist übrigens anders, als bei meiner Blu-ray, vermutlich eine alte "Version".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hat mir gefallen, 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Ich muss zwar zugeben, dass der Film eine Menge logischer Fehler hat: Warum leben die zu rettenden Römer außerhalb des Hadrian Walls auf piktischem Gebiet, werden aber von denen komplett in Ruhe gelassen, obwohl sie selbst extrem grausam sind? Und ausgerechnet so alleine soll ein Junge wohnen, der zum nächsten Papst auserkoren ist? Na ja, das ist zugegebener Maßen ziemlicher Schwachsinn, aber ich für meinen Teil konnte diese logischen Fehler irgendwie ausblenden, da ich mir gesagt habe: Es ist halt ein Märchen oder Sage und da gibt's immer wieder logische Brüche. Dafür spielen die Schauspieler meins Erachtens sehr gut! Clive Owen kommt gut rüber, Keira Knightley ist beeindruckend schön und wild, sogar Till Schweiger spielt diesmal gut und der Sachsenkönig spielt meiner Meinung nach richtig klasse.

Die ganze Atmosphäre des Films passt und ist spannend. Ich kann den Film daher empfehlen: Ein Märchen mit historisch wahrem Kern...eine britische Nibelungen Sage!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Blu-ray, 2. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich bereits die Kinoversion und Director's Cut besitze,habe ich mir jetzt auch die Blu-Ray besorgt und war sehr begeistert.Das Bild ist hervorragend und der Ton hat ebenfalls seine 5 Sterne verdient.King Arthur ist ein wahrer Top Film.Die Blu-Ray lohnt sich in jedem Fall
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung garantiert, 11. Februar 2009
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Am Thema "Arthur und seine Tafelrunde" scheiden sich oftmals die Geister, was die Übereinstimmung mit historischen Fakten betrifft ( wie man auch in den hiesigen Rezensionen sieht ).
Und dazu würden sich hier sicherlich andere Werke ( wenn auch eher der niedergeschriebenen Art ) finden, die diesem Anspruch eher gerecht würden.
Aber unabhängig davon: Dieser Film bietet jede Menge Spannung, wackere Helden - 7 an der Zahl, schuftige Feinde ( mit der auch meiner Meinung nach einzigen Fehlbesetzung in diesem Film -> Til Schweiger als fieser Sachse ;o) -> uuargh!! ), blutiges Schlachtgetümmel, eine tapfere Bogenbewehrte Guinevere, der - wenn auch leider eher beiläufig - sowohl der schöne Lancelot (Ioan Gruffudd) als auch der etwas spröde Arturius (Clive Owen)in Liebe verfallen. Nicht zu vergessen, die mit düsteren, kühlen Bildern und monumentaler Musik erzeugte 100%passende Stimmung des Films.
Ich habe den Film gestern Abend zum ichweißnichtwievielten Male gesehen und freu' mich darauf, ihn mal wieder einzulegen. Hollywood sei Dank!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 14. August 2009
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
King Arthur, so wie man ihn selten sieht. Nein, diesmal ist es nicht der strahlende König, in seinem goldenen Schloss, Guinnevere nicht die Edeldame in teuren Roben. Die Hauptdarsteller fechten einen, wie ich finde, sehr real dargestellen Kampf aus. Sie sind schmutzig, erschöpft, verzweifelt. Für mich einer der besten Filme, den es zu diesem Thema gibt.
Der Film ist in einer Zeit angesiedelt, in der König Arthus, sollte es ihn wirklich geben, gelebt habt. Guinnevere wird als Keltin dargestellt, Merlin als keltischer Zauberer.
Okay, ob Kira Knightly bei den herrschenden Temperaturen in der Realität wirklich in derart leichter Bekleidung gekämpft hätte, und ob sie nicht mit einem Kettenhemd besser bedient gewesen wäre, darüber kann man streiten, aber alles in allem finde ich King Arthur auf jeden Fall einen sehenswerten Film, der sicher realistischer ist, als viele andere Filme zu diesem Thema.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein guter Film...., 14. August 2007
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Der Film spielt in einer Zeit, in der das römische Reich bereits dabei war, zu verfallen (im Film wird 452 A.D. genannt, korrekt ist aber 408 A.D., denn in diesem Jahr zogen die Römer aus Britannien ab und überließen es seinem Schicksal). King Arthur bringt diese Weltuntergangsstimmung sehr gut herüber, der Piktenangriff gleich zu Beginn ist gut gemacht - und im Gegensatz zur Kinofassung geht es hier auch äußerst blutig zur Sache. Überhaupt sind die Kämpfe im ganzen Film sehr gut in Szene gesetzt.

Im Gegensatz zu anderen derartigen Filmen lernt man die Ritter zumindest ein Stückweit kennen und es ist einem nicht schnurzegal, wenn einer davon draufgeht.

Die Ausrüstungen der römischen Soldaten (ich glaube, abgesehen von den roten Umhängen) sind historisch akkurat, auch der Wall und der Stützpunkt der Ritter ist nach archäologischen Ausgrabungen nachgebaut.

Das Scharmützel auf dem zugefrorenen See ist einfach bombastisch und auch die letzte Schlacht kann sich mit Massenszenen und einer archaischen Wucht mit fast jedem Historienfilm messen. Fantastische Bilder runden diesen Eindruck noch ab: Sei es ein mystisch verschneiter Wald, die grünen Hügel rund um den Wall oder besagter Eissee.

Fazit: Actionreicher Film mit klasse Kampfszenen und Atmosphäre.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film mit kleinen Makeln!, 14. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Ich habe den Film nur auf DVD gesehen, nicht im Kino, was ich sehr bedauere. Trotzdem ist der Film sehr gute Unterhaltung und für Freunde des historisch angehauchten Abenteuerfilms ein Muss. Die Locations sind passend gewählt und eine Augenweide, die Kostüme aufwändig, die Darsteller im Großen und Ganzen sehr gut auswählt und besetzt. Leider nur im Großen und Ganzen, denn Keira Knightley in der Rolle der Guinevere ist für mich eine Fehlbesetzung. Sie wirkt wie ein rebellischer Teenager, nicht wie eine reife, mutige Frau. Noch krasser tritt das hervor, wenn sie neben Clive Owen zu sehen ist, ihrem Filmpartner. Optisch passen die Beiden überhaupt nicht zusammen, allein schon wegen ihres immensen Größenunterschieds. Hier hätte man eine Darstellerin nehmen sollen, die an Owen körperlich zumindest annähernd heranreicht und auch etwas älter ist als Knightley, die während des Drehs (glaube ich zumindest) ca. 17 Jahre alt war. Einer so blutjungen Schauspielerin nimmt man diese Rolle einfach nicht ab. Denn sie spielt keinen Teenager, der gerade dem Kindesalter entsprungen ist, sondern die künftige Königin von Britannien. Das Kostüm, dass sie während der Kampfszenen zum Ende des Films hin trägt, ist voll daneben. Als Zuschauer hat man glatt Angst, dass bei einer falschen Bewegung von ihr der Busen raushüpft. Etwas mehr Stoff hätte da sicher gutgetan und zur Glaubwürdigkeit des Films eher beigetragen, als der Fetzen, den sie trägt. Übrigens: Til Schweiger spielt in diesem Film auch mit - leider! Denn er ist in seiner Rolle des Sohnes des Sachsen-Anführers ebenfalls eine totale Fehlbesetzung. Für seine quakige Stimme kann er ja nichts, für seine schlechte Schauspielerei dagegen schon. Neben dem souverän und überzeugend spielenden Stellan Skarsgard, der Schweigers Vater spielt, wirkt Letzterer absolut blass und seine eher bescheidene Schauspielkunst tritt noch deutlicher zutage. Aber jetzt mal Schluss mit der Meckerei: Der Film ist trotz allem sehr gut gemachte Unterhaltung und allemal sehenswert, allein schon wegen Clive Owen, der die Figur des King Arthur sehr gut spielt und voll in der Rolle aufgeht, ebenso wie die meisten anderen Darsteller. Die Kampf- und Schlachtszenen sind stellenweise ziemlich brutal, aber das Mittelalter war halt nichts für Weicheier! Trotzdem kommen auch Romantiker nicht zu kurz: dafür sorgt die zarte Liebesbeziehung zwischen Arthur und Guinevere mit Happy-End!
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King Arthur (Director's Cut)
King Arthur (Director's Cut) von Antoine Fuqua (DVD - 2005)
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