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4.0 von 5 Sternen Excalibur ist schwer im Einsatz!!
Ich bin ein großer Fan von König Artus und der Tafelrunde und ich gebe zu das der ultimative Film zu diesem Thema leider noch nicht gedreht wurde! Aber dieser Film hat mich wunderbar unterhalten , die Musik von Hans Zimmer finde ich wieder brillant und auch die Darsteller haben ihre Sache wirklich
Glaubwürdig rüber gebracht. Clive als King Arthur...
Vor 11 Monaten von Mathias;van Helsing veröffentlicht

versus
25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hätte besser sein können ....
Vorweg: Daß hier mal jemand versucht hat, die Geschichte um König Arthur und seine Ritter in historisch korrekter Weise zu erzählen, ist eigentlich eine gute Idee.
Arthur soll laut Geschichtsforschern eine historische Figur gewesen sein, die tatsächlich gegen die Sachsen kämpfte.
Aber: Dies geschah in einer Zeit, in der die...
Veröffentlicht am 7. Januar 2005 von Gunbuster


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Excalibur ist schwer im Einsatz!!, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein großer Fan von König Artus und der Tafelrunde und ich gebe zu das der ultimative Film zu diesem Thema leider noch nicht gedreht wurde! Aber dieser Film hat mich wunderbar unterhalten , die Musik von Hans Zimmer finde ich wieder brillant und auch die Darsteller haben ihre Sache wirklich
Glaubwürdig rüber gebracht. Clive als King Arthur finde ich gut besetzt und für mich hat er voll abgeliefert!! Ja die Story hat auch Schwachstellen aber ich fand die Idee an sich ganz gut!Auch ein Lancelot mit zwei Schwertern kämpfend ist bis jetzt das beste was ich zu dem Thema gesehen habe und warum soll ein Ritter nicht mal einen eigenen Stil entwickeln. Darsteller und Kampftechnik finde ich echt krass geil!!Die Qualität der Blu Ray ist gut und die Extras sollte man ruhig einmal schauen um zu sehen welcher Aufwand beim Dreh betrieben wurde! Extras: Making of , Alternatives Ende ,Fotogalerie und Stars und Filmemacher am Runden Tisch, haben mir sehr gefallen. Einziger Wermutstropfen ist die Darstellung der Sachsen als Mordlüsterne Bestien mit einem Til Schweiger der Doof wie ein Gersterbrot daherkommt. Deshalb 4 STERNE !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historisch ungenau, aber rasant und actionreich inszeniert., 18. April 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
467 nach Christus: Kurz bevor sich die Römer aus Britannien zurückziehen und sie in die Freiheit entlassen werden bekommen der Halb-Römer Artorius "Arthur" Castus und seine Samartischen Ritter Lancelot, Galahad, Bors, Dagonet Tristan und Gawain einen letzten Auftrag.
Sie sollen auf Befehl des Papstes einen Jungen und seine Familie in Sicherheit bringen, denn die Sachsen rücken immer weiter ins Landesinnere vor.
Dort angekommen stellt sich heraus das der Vater des Jungen ein sadistischer Sklaventreiber ist und auch vor Folter nicht halt macht.
In einem Verließ stoßen sie auf Guinevere die von Arthur befreit wird.
Widerwillig nimmt er seinen Auftrag wahr und eskortiert die ganze Gruppe an den Hadrianswall....verfolgt vom Sachsen-König Cerdic und dessen Sohn Cynric nebst riesiger Armee.
Nebenbei lauern auch noch Pikten in den Wäldern und der Vater des Jungen schmiedet ein Komplott.
Kann Arthur seinen Auftrag trotzdem erfüllen?

Basierend auf der Britischen Legende inszenierte Antoine Fuqua diesen rasanten und recht blutigen Film aus dem Jahr 2004.
Hier wird weniger Wert auf Historische Genauigkeiten gelegt sondern eindeutig auf Action und Schlachten.
Natürlich gibts auch eine kleine Lovestory und viel Pathos.
Egal....

King Arthur macht einfach Spass und unterhält bestens.
Die Dialoge sind eher Nebensache, die Story ist spannend und extrem kurzweilig und der Soundtrack passend.
Atmosphärisch gibt es auch nichts auszusetzen und die Settings sind ebenfalls klasse.
Darsteller sind u.a.: Clive Owen, Keira Knightley, Ioan Gruffudd, Ray Winstone, Stellan Skarsgard, Mads Mikkelsen, Ken Stott, Til Schweiger, Hugh Dancy, Stephen Dillane, Ray Stevenson und Joel Edgerton.
Wär hätte damals gedacht das Hugh Dancy und Mads Mikkelsen Jahre später nochmal zusammen auf dem Bildschirm erscheinen in der genialen Serie Hannibal?
Nun ja...

King Arthur jedenfalls ist eine klare Empfehlung für Liebhaber von Filmen wie z.b. Centurion, Gladiator, Braveheart, Troja, Ironclad oder Der Adler der neunten Legion.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wuchtiges Historienspektakel, 14. September 2012
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Touchstone. ASIN: B0006SN4XQ
Filmtitel: King Arthur. Produktionsland: UK, USA, Irland. Premiere: 2004
Mit: Clive Owen, Keira Knightley, Ioan Gruffudd, Stellan Skarsgard, Mads Mikkelsen, Ray Stevenson, Til Schweiger, Joel Edgerton, Ray Winstone, Hugh Dancy, Stephen Dillane u. A.
Regie: Antoine Fuqua. Musik: Hans Zimmer
Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch. Synchronisation: nur deutsch. Untertitel: deutsch, englisch, italienisch, französisch, spanisch und türkisch
Filmlänge: 135 Minuten und 51 Sekunden (Directors Cut / Extended Version)
Genre: Historienfilm
Specials: 17 min Produktionsdoku in englischer Sprache mit deutschen und türkischen UT

Dieser King Arthur ist ein ernstzunehmendes Actionspektakel mit einer exzellent düster-heldenhaften Stimmung, die das Herz des Zuschauers erfreut. Jenseits oberflächlicher Hopserei und Hetzerei a la "Der Adler der neunten Legion" oder "Centurion" versprüht King Arthur die Atmosphäre echter Spätantike im britannischen Inselgebiet. Die Kampfchoreographien sind wirklich kreativ und die Actionszenen aufregend. Die heldenhaften Ritter sind durchwegs gut besetzt und verkörpern einen beeindruckenden Geist des Zusammenhalts und unüberwindlichen Kampfwillens. Auch Keira Knightley fügt sich als keltische Kampfamazone in diese Heldenrunde sehr gut ein.
Als treffender Kontrast erweisen sich die Akteure der feindlichen Seite - Stellan Skarsgard und Til Schweiger. Stellan Skarsgard verkörpert einen zutiefst dunklen, depressiven, brutalen Anführer, der geringste Aufmüpfigkeiten seiner Männer im Keim erstickt. Til Schweiger übernimmt die undankbare Aufgabe des voreiligen, nervösen, unbeherrschten Heißsporns. Hans Zimmer überbietet sich wieder mal mehr in düsteren, klassischen Orchesterklängen epischer Dimensionen, die dem Film die treffende Stimmung zusäuseln und das finstere Frühmittelalter klanglich widerspiegeln.
Die finale Schlacht beinhaltet eine innovative Dauer von 20 Minuten.
Ein stimmungsvoller, effektvoller und actiongeladender Historienfilm.
Mladen Kosar
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen King Arthur mal anders, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Die Sage von König Arthur kennt wohl jeder. Gefühlte tausendmal verfilmt, aber niemals wurde die Geschichte des legendären Königs so erzählt wie in dieser Fassung hier.
Der Film fängt vor der eigentlich bekannten Geschichte an und beleuchtet ganz neue Aspekte Arthur ist römischer Kommandant in Britannien. Er ist der Anführer einer kleinen Gruppe von sarmatischen Rittern, die, um ihre Freiheit erlangen zu können, nach 15 Jahren Dienst für Rom, einen letzten selbstmörderischen Auftrag ausführen müssen. Die Rettung einer hohen römischen Familie, bevor sie von der einfallenden Armee der Sachsen getötet wird. Aber nicht genug damit. Auch die Pikten unter Führung eines gewissen Merlin sind Arthur auf den Fersen. Als Arthur die Familie retten will, lernt er auch eine junge Piktin mit Namen Guinivere kennen. Zum Schluss kommt es zu alles entscheidenden Schlacht gegen die übermächtige Armee der Sachsen.

Ich empfehle den Kauf des Directors Cut. Nicht, weil die Kampf und Schlachtszenen ausführlicher sind. Sondern weil der Directors Cut Szenen enthält, die zum Verständnis des Films unumgänglich sind. Ich habe bei Fassungen gesehen und rate deshalb zum Directors Cut.

Wer eine realistisch anmutenden Verfilmung der Vorgeschichte von König Arthur sehen möchte, kann bei diesem Film bedenkenlos zugreifen.
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33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Blue-Ray !!!, 31. Juli 2011
Von 
Nachdem ich den Film lange als DVD im Director`s Cut in meiner Sammlung hatte, habe ich mir nun die Blu-ray zugelegt. Über den Film selbst will ich hier keine Meinung abgeben, jedem Filmfan sei sein eigener Geschmack gegönnt. Was ich aber gerne mal loswerden möchte ist folgendes: Wenn es "Filmfans" gibt, die anscheinend der Meinung sind, daß man mit 80 Euro Playern , Fernsehern und "Verstärkern" ( ansonsten kann ich mir Kritiken bzgl. der Bild-und Tonqualität der Blue-Ray mit einem Stern nicht erklären) das ultimative Filmerlebnis erwarten kann, so kann ich diesen Herrschaften nur nahe legen, die Wahl ihrer "Anlagen" nochmal gründlich zu überdenken. Es muß einen Grund haben, daß es Blue-Ray Player und Surroundanlagen gibt, die sich im vierstelligen Preisgebiet, und darüber, befinden und halt solche, die es für zweistellige Beträge "um die Ecke im Lädchen" gibt. Keine Frage: Nicht jeder kann sich für zig-tausend Euro ein Heimkino leisten - aber dann sollte man auch die Ansprüche an Bild-und Tonqualität entsprechend nach unten korrigieren. Das Bild und der Ton von King Arthur (Blu-ray) sind einwandfrei, die Farben sind kräftig, Details, auch im Nebel und Schneetreiben, sehr gut zu erkennen. Der Ton ist, zumindest auf meiner Anlage (Teufel Theater 200 7.2) nochmal wuchtiger als bei der DVD, Neben-und Hintergrundgeräusche meines Empfindens nach noch feiner herauszuhören. Fazit: Ich kann diese Blue-Ray jedem Fan empfehlen, sie ist qualitativ ganz klar eine Verbesserung zur DVD, vorausgesetzt, das technische Umfeld bewegt sich nicht gerade in den Achtzigern !!
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hätte besser sein können ...., 7. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Vorweg: Daß hier mal jemand versucht hat, die Geschichte um König Arthur und seine Ritter in historisch korrekter Weise zu erzählen, ist eigentlich eine gute Idee.
Arthur soll laut Geschichtsforschern eine historische Figur gewesen sein, die tatsächlich gegen die Sachsen kämpfte.
Aber: Dies geschah in einer Zeit, in der die römische Armee Britannien längst verlassen hatte. Im Film tragen die Legionäre immer noch die Ausrüstung der Kaiserzeit, die in Wahrheit bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. nicht mehr in Gebrauch war, ich spreche insbesondere von den Rüstungen und Helmen.
Dann strotzt der Film von Logikfehlern. Arthur greift vor der letzten Schlacht mit seinen paar Leuten eine sächsische Vorhut von Speerträgern an und reibt sie auf - und verliert keinen Mann, sehr interessant (ja, er wurde von Bogenschützen unterstützt, dennoch wäre in der Realität Reiterei bei einem solchen Frontalangriff sehr schnell erledigt worden).
Die Sachsen landen natürlich NÖRDLICH des Hadrianswalls, anstatt einfach SÜDLICH an Land zu gehen und damit nicht vor verschlossenen Toren zu stehen. Die zu rettenden Römer haben natürlich mitten im Gebiet der piktischen Horden ihr Haus gebaut, das dann ja auch von sage und schreibe sieben oder acht Wachen verteidigt wird, ebenfalls interessant. Der bereits in einer vorherigen Rezension angesprochene Pfeil, der einen Spitzel mitten im undurchsichtigen Geäst eines Baums trifft, nicht zu vergessen.
Was ich als gut ansehe, ist die Sache mit der Abstammung Arthurs: Er stammt im Film dem Reitervolk der Sarmaten ab, das nördlich des Schwarzen Meers seine Heimat hatte. Dieses Volk verfügte über schwer gepanzerte Reiter, von denen einige Tausend von den Römern zwangsrekrutiert und nach Britannien verschifft worden sein sollen. Von diesen Reitern könnte die Sage um die Ritter der Tafelrunde kommen, da derartige Kavallerie in der Form sicher einmalig im damaligen Britannien war.
Der Kampf auf dem Eis ist gut gemacht, auch ist die Atmosphäre des Films trotz genannter Fehler ziemlich düster und wie ich finde, gut getroffen (man nannte es ja auch die Dunkle Zeit). Dennoch schlittert der Film bei mir nur sehr knapp an der 2-Sterne-Marke vorbei.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein visuell ansprechender rasanter Historienfilm - also kein Geschichtsunterricht, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Kinofassung) (DVD)
Vorweg: die Artussage ist ein heilloses Durcheinander von zu unterschiedlichen Zeiten, von unterschiedlichen Menschen an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichen Sprachen mit unterschiedlichen Absichten aufgeschriebenen Stücken, die zusammen ein Moritatengewurstel um Ritter, Tod und Leidenschaft ergeben.(siehe z.B.: [...])
Man kann den Stoff deshalb auch nicht Geschichtsgetreu umsetzen. Der Film setzt also halbwegs verbürgte/wahrscheinliche Elemente dieser Sagenlandschaft (Bischof Germanus, einen römischen Legionär/Ritter/Verwalter mit Namen Arturius, die sarmatischen gepanzerten Reiter, die Pikten und die Sachsen) eigentlich ganz elegant zusammen, bringt dann aber wieder ein paar haarsträubend unnötige Elemente (ich mäkle jetzt nicht an der mangelnden Geschichtskunde (wie gesagt eh nicht gegeben), sondern an den Logik- und Anschlußfehlern.
So landen die Sachsen von Süden über die Nordsee kommend nicht wie historisch in Kent sondern dem Film zu Gefallen NÖRDLICH des Hadrianswalls im unwirtlichen Schottland! Das trägt ihnen nicht nur Märsche durch winterliche Höhen, Schlachten auf zugefrorenen Seen und Angriff auf die einzig nennenswerte Festungslinie in ganz Britannien ein, sondern auch den Titel "mit weitem Abstand dämlichste Invasion aller Zeiten!"
Wobei die Schlacht auf dem See filmisch herausragend ist und mehrmaliges Ansehen wert.
Die von den Rittern zu befreiende Zielperson befindet sich in einer römischen Villa NÖRDLICH des Hadrianswalls (mitten unter den aufständischen Pikten). Welch tolle Ananas-Plantage es erforderlich macht, ausgerechnet dort ein Zeichen römischer Kultur zu unterhalten wird sinnvollerweise schamhaft verschwiegen. Dafür erleben wir ein Beispiel frühchristicher Inquisition unter Heiden mit Folterkeller und anderen Scheußlichkeiten.
Auf jeden Fall kommt unser Held so zu der Bekanntschaft mit der Heldin und mit Merlin.
Sie besprechen danach offenbar einen überaus genialen Plan der folgendes beinhaltet (Vorsicht Spoiler - aber andererseits weiß man eh wie's ausgeht):
Wir verteidigen den Wall gar nicht, sondern machen das Tor auf, weil wir vorher wissen, dass der geniale gegnerische Feldherr aus erzieherischen Gründen seinen mißratenen Sohn (Till Schweiger - gut, dem würd ich auch eine Tracht Prügel gönnen) mit der Vorhut alleine durchschickt, damit wir die dann getrennt vom Hauptheer niedermetzeln können.
Das machen wir, indem überall Ölpfützen und Strohballen angezündet werden, die dem Gegner durch die schwarzen Rauchschwaden die Sicht nehmen. (Der Aufnahmeleiter hat Black Hawk Down mit den brennenden Reifen in den Straßen von Mogadischu einmal zu oft gesehen). Dann reiten wir solange durch die Rauchschwaden bis die Pferde eine Teerlunge - äh bis die Sachsen alle von unseren Rittern im Vorbeireiten enthauptet worden sind.
Danach kommt programmgemäß das sächsische Hauptheer durch das Tor für dessen Niederringung wir mal schnell eine ganze Gruppe Trebuchets aus "Königreich der Himmel" samt voll ausgebildeten Bedienungsmanschaften herüberbeamen. Auch hier gilt: schöner Blödsinn, aber schön anzuschauen.
Unsere Heldin darf jetzt eine modische Einlage geben mit: mein Brustgurt (für weibliche Bogenschützinnen durchaus realistisch und angebracht) und mein Lendenschurz sind mein Schlachten-Bikini - Rüstung is was für Männer mit schwachem Ego! Und blaue Körperbemalung is diese Saison das neue Pink!
Unser Hauptheld hat derweil das Problem, dass die Zahl seiner Freunde immer überschaubarer wird, weil der feindliche Oberfiesling tatsächlich auch einen harten Schlag am Leib hat. Da hilft dann doch die Rüstung wieder und ... naja der Schluß der Schlacht ist jetzt nicht so überraschend - aber wieder gut inszeniert.
Der Schluß des Films suggeriert, dass England schon damals gegen die blöden Krauts verteidigt werden mußte (obwohl es doch erst durch die Angelsachsen um einen wesentlichen Bestandteil bereichert wurde - inklusive dem Namen England)

Also zusammenfassend: historisches Wissen abschalten - netten Ritterfilm mit Kampf und Heldentum geniessen.
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53 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schuldig im Sinne des Popcorns, 24. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Anklage:
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, gegen den allgemein gültigen Filmgeschmack verstoßen zu haben, indem er eine die hehre Arthus-Saga missachtende Fehlkonstruktion namens "King Arthur" wiederholt anschaute und als grandiose Unterhaltung einstufte.

Im Einzelnen:

Der Angeklagte beging seine verwerfliche Tat, obwohl der Film:
- in blasphemischer Art und Weise gegen den wahren Arthus-Mythos verstößt, sich einzelne Elemente herausgreift und in einer funkelnagelneuen Geschichte mit Römern, Sarmaten, Pikten und Sachsen verarbeitet
- dilettantischen Umgang mit historischen Fakten pflegt
- mehr Logiklöcher in sich trägt als ein Schweizer Käse
- eine kitschige Liebesgeschichte samt Ende zelebriert
- schmächtiges Piktenvolk gegen imposante breitschultrige Sachsen gewinnen lässt
- eine schauspielerisch (wenn nicht gerade gebodypainted) blasse Keira Knightley samt schwächeren Darstellern von Galahad, Gawain oder Lancelot aufweist
- einen Til Schweiger als rüpelhaften dümmlichen Skinhead randalieren lässt
- unglaubwürdig, ohne Tiefe, zu pathetisch und mit übertrieben viel Glanz und Glorie ist
& er dabei ohne Anzeichen von Reue weder sein Gehirn noch sein Gewissen abschaltete.

Aufgrund der Schwere der Tat und der hohen Wiederholungsgefahr gebietet die Verteidigung des guten Filmgeschmacks die härtest mögliche Verurteilung.

Letztes Wort des Angeklagten:

Ich gestehe sämtliche Anklagepunkte vollumfänglich ein.

Zu meiner Verteidigung möchte ich aber dezent darauf hinweisen, dass ich zwar sämtliche empörte und fachkundige Verehrer der Arthus-Saga durchaus verstehen kann, aber auch, dass eine Verfilmung Marke HOLLYWOOD vorliegt und ich solch hohe Erwartungen in derartig inspirierten Filmen wie Beowulf, Troja, Königreich der Himmel oder eben King Arthur reichlich illusorisch und ungerecht finde. Ganz davon abgesehen, das der historische Arthus bis zum heutigen Tage nicht verifiziert worden ist und jedem Film grundsätzlich das Recht einer eigenen Interpretation zusteht, schätze ich jede Verfilmung, die angesichts der zahllosen Arthus-Werke nicht das übliche Schema "Guinivere tändelt mit Lancelot - Arthus verstößt beide - Mortred tötet Arthur - etc..." verfolgt, sondern mutig und innovativ neue Wege beschreitet. Nicht nur Namen, Orte und entsprechende Kostüme zeichnen die Arthus-Saga aus, sondern auch und gerade die darin verfochteten Werte wie Ritterlichkeit und Edelmut. "King Arthur" kann insoweit als wunderbar anspruchsvoll anspruchslos inszeniertes Popcorn-Vergnügen locker mithalten, dass mit bombastischen Schauwerten, strahlenden Recken, bewegenden Nuancen, großen Gesten und wohltemperiertem Pathos besticht. Da mache ich mir keinen Sport daraus, Logikschwächen zu finden, sondern erfreue mich lieber an einer leidenschaftlichen und packenden Verfilmung. Ein Ritter, der voller Idealismus seinen Weg geht, stets bereits ist, sich für andere aufzuopfern, und zu einem wahren (Hollywood-)Helden erwächst, als er sein eigenes Scheitern sieht und doch unbeirrt weiter kämpft: für sich, seine Leute und anspruchvoll anspruchslose Zuschauer wie mich. Guinivere war bereits verziehen, als sie in blauer Robe und erhobenem Bogen wie eine reinkarnierte Artemis erschien und Clive Owen hat routiniert und charismatisch seine Rolle als King Arthur ausgefüllt. Allen zweifellos vorhandenen Schwächen und der Tatsache, dass ebenso zweifellos bedeutend mehr drin gewesen wäre, zum Trotz, ist "King Arthur" brillantes Unterhaltungskino (erst recht in der OV), dessen fesselnde Atmosphäre nicht zuletzt von einem aufwühlend ergreifenden Soundtrack von Hans Zimmer und phänomenal schönen Landschaftspanoramen empor getragen wird. Allerdings, und da bin ich (als Sachse) höchst konsequent, fällt verdient ein Stern, weil es indeed völlig absurd ist, dass die schwertmächtigen Sachsen gegen diese schwachbrüstigen Pikten verlieren. Abschließend sei zitiert: "Du und ich, Arthus, wir sind nicht die feinen Menschen, die in Gedichten besungen werden." Right!

Im Namen des Filmvolkes ergeht folgendes Urteil:

Schuldig im Sinne des Popcorns.

Der Angeklagte wird verurteilt, sich zur Strafe den Film "King Arthur" noch mindestes einige Dutzend Mal anzuschauen. Die Strafe ist unverzüglich anzutreten.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als die miese Kinoversion, 4. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Hier nur eine Meinung zum Unterschied zwischen Kinoversion und Directors Cut:
Die Kinoversion war sicher eine der grösseren Enttäuschungen des letzten Jahres. Lasche Kampfszenen, eine historisch unkorrekte bis unsinnige Darstellung der damaligen Verhältnisse und Völker, alberne und miese Dialoge, bescheidene Schauspielerleistungen und eine einfallslose Story ohne Höhepunkte. Löblich die Idee, hier einen deutschen Darsteller als "Sachsenprinz" einzubauen, jedoch wirkt Till Schweiger eher wie ein permanent miesgelaunter Vorfahre von Thomas D., als wie ein gefährlicher Nordseebarbar.
Doch der Director's Cut ist definitiv besser. Zwar wird dadurch die Story nicht viel interessanter, jedoch wird sie durch mehrere Details besser erzählt. Ein grosses Plus sind die längeren, rasanteren und weitaus härteren Kampfszenen. In solchen Filmen macht ihre Qualität schon gut 50% aus, und ja, hier kann eine Steigerung um Längen und Lichtjahre vermessen werden. Dazu sind einige recht imposante Landschaftsaufnahmen und Einstellungen von Heeraufmärchen uä. zu sehen, und so manche eigenwillige Handlungslücke der Kinoversion wird gefüllt.
Das macht den miesen Kinofilm zumindest zu einem durchschnittlichen Vergnügen. Für Fans von modernen "Schwert&Sandalen"-Filmen ein lohnenswerter Pausenfüller. Weiss Gott bzw. Wodan, warum die Produzenten diesen gut-durchschnittlichen Sandalen-Actionfilm so mieserabel zusammenschneiden mussten. Es erscheint nach Betrachten des "Director's Cut" jedenfalls unnötig und banausenhaft. Die Kinoversion hätte ich mit einem Stern abgewatscht, doch mit mehr Schmackes und Detailreichtum reicht es für mich für knappe 4 Sternchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film ist echt genial, 2. September 2014
Wer gerne ein bisschen Geschichte verbunden mit Kämpfen und guter Filmmusik haben möchte ist mit diesem Film gut bedient.
Die Schlachten werden sehr gut dargestellt und der Kauf der Bluray hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil die Bluray Qualität einfach gut rüberkam.
Die Story ist zwar nicht komplett geschichtlich korekt habe ich aber auch nicht erwartet.
Der Film ist sehr zu empfelen
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King Arthur (Director's Cut)
King Arthur (Director's Cut) von Antoine Fuqua (DVD - 2005)
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