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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LOST WEEKEND - beklemmende Psychostudie eines Suchtkranken
Don Birnam (Ray Milland in seiner wohl besten, oscar-gekrönten Rolle) ist Schriftsteller - oder besser: er wäre es gern. In erster Linie ist er Alkoholiker und immer auf der Suche nach der nächsten Whisky-Flasche. Alle Versuche seines Bruders und seiner Freundin, ihn vom Alkohol abzubringen, scheinen erfolglos. Von seinem Bruder ein Wochenende allein...
Veröffentlicht am 10. April 2005 von j.h.

versus
0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Total altmodisch
Eigentlich sehe ich gerne alte S/W Filme, aber dieser Film hat mich enttäuscht. Viel zu dramatisch gespielt. Somit eine Enttäuschung.
Vor 6 Monaten von Gabi Seidensticker veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LOST WEEKEND - beklemmende Psychostudie eines Suchtkranken, 10. April 2005
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
Don Birnam (Ray Milland in seiner wohl besten, oscar-gekrönten Rolle) ist Schriftsteller - oder besser: er wäre es gern. In erster Linie ist er Alkoholiker und immer auf der Suche nach der nächsten Whisky-Flasche. Alle Versuche seines Bruders und seiner Freundin, ihn vom Alkohol abzubringen, scheinen erfolglos. Von seinem Bruder ein Wochenende allein gelassen, betrinkt sich Birnam haltlos, wird sogar zum Dieb und kommt nach einem Treppensturz auf die Alkoholikerstation. Von dort entflohen erlebt Birnam sein erstes Delirium tremens, dessen Halluzinationen eine prägende Wirkung haben ...
THE LOST WEEKEND ist ein ganz und gar untypischer Film des vor allem durch seine ewig jungen Komödien berühmt gewordenen Regisseurs Billy Wilder (1906-2002). Die bestechende Schwarzweißfotografie und die eindringliche musikalische Gestaltung lassen den Film noch nach 60 Jahren als Psychostudie eines Gescheiterten überzeugen. Das übertrieben positive Ende ist auf massive Interventionen des Paramount-Studios zurückzuführen. Nach dem der Film ein Jahr auf seine Premiere warten musste, erhielt Billy Wilder überraschend den Oscar für den Besten Film des Jahres 1945 und als bester Regisseur.
Bild- und Tonqualität der DVD sind dem Alter des Films angemessen hervorragend. Dass kein Zusatzmaterial vorhanden ist, wäre noch zu entschuldigen. Allerdings verzichtet UNIVERSAL leider auch grundsätzlich auf ein Booklet, das wenigstens einige schriftliche Hintergrundinformationen zu dieser Produktion geben könnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Anfangen kannst du nur wenn du aufhörst" oder: Die Last mit dem Laster", 30. Januar 2013
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Regie: Billy Wilder, mit: Ray Milland, Jane Wyman, Paramount, USA 1945, 96 min.

Don Burns (Milland) ist auf dem Sprung mit seinem Bruder ins Wochenende, sie planen einen Ausflug. Sofort ist ersichtlich (die Flasche, die über dem Sims hängt) was hier nicht stimmt. Don will seinen Bruder und auch seine Verlobte Helen St. James loswerden, sie sollen den Abend in der Oper verbringen, die Abfahrt wird verschoben, damit er endlich ungestört zur Flasche greifen kann. Als die beiden fort sind, schnappt er sich das Geld der Haushaltshilfe und begibt sich auf eine ausgedehnte Sauftour, an deren Ende er so sturzbetrunken ist, dass er zu spät nach Hause kommt und sein Bruder ohne ihn ins Wochenende fährt. Dieser hat genug von seinem Bruder und den jahrelangen Lügen.
Doch Helen lässt nicht locker sie will ihm helfen, während er sie nur loswerden will.

"Warum hängt sich sowas (Helen) bloß an jemanden wie Sie und macht sich damit selbst kaputt?", so der Barmann zu Don.
Nach und nach enthüllt sich die trunkene Vergangenheit Burns, in Rückblenden erzählt Burns dem Barmann seines Vertrauens seine und Helens Geschichte . Der Zufall führte sie drei Jahre zuvor zusammen; bei einem Opernbesuch "La Traviatas" will Don nur eines: an die Flasche in seinem Mantel. Dummerweise hat er plötzlich den Leopardenmantel einer Dame in der Hand...

Helen in der Gegenwart: "Ich versuche dich nicht zu lieben und du versuchst nicht zu trinken." Beide scheitern. Helen mit ihrer hingebungsvollen Sorge um den Geliebten, Don scheitert an sich selbst. Ein erfolgloser Schriftsteller, der von seinem Bruder unterstützt wird. Als er die nette und strebsame Helen kennen lernt, scheint sich das Blatt zu wenden. Er hört mit dem Trinken auf, doch scheitert wieder einmal an Erwartungen, diesmal von Seiten ihrer Eltern.
Und während er alle vergrault, bleibt Helen - treu wie ein Hund - an seiner Seite, während er sie nur loswerden will. Er hasst sie und ihre Fürsorge, und der Pelzmantel ist seine symbolische Geste, sich an ihr und ihrer ungebrochenen Hingabe zu rächen.

Jane Wyman ist für mich DER Star des Filmes. Mit "The Lost Weekend" beginnt ihre Karriere und durch "Johnny Belinda" steigt ihr Stern und "box office value". Zuerst sollte Barbara Stanwyck die Rolle der Helen spielen. Sie hätte den Film sicherlich härter und hoffungsloser, kurz hermetischer, gemacht. Doch Wilder und Brackett entschlossen sich, die Rolle Wyman zu geben und maßschneiderten sie ihr auf den Leib. Wyman spielt die Helen nicht, sie IST sie, schlicht und authentisch. Sie ist eine zeitlose Frau, deren Pelzmantel ein Symbol für ihre Beständigkeit ist. Der Mantel begleitet Don während des ganzen Films, er bringt die beiden zusammen; als er versucht ihn - sinnbildlich für Helen - loszuwerden bringt dies die beiden nur noch näher zusammen.

Milland hingegen gibt sein Bestes, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Am Anfang irritiert sein manieriertes Spiel, vor allem das nervige Irrer-Blick-Augenspiel. Doch die Geschichte und Regiearbeit Wilders sind so dicht und exzellent, dass auch er DURCH die Geschichte brilliert. Man kann sich dem Sog der Abwärtsspirale nicht entziehen. Starke Szenen gibt es zuhauf: Der Abdruck der Gläser auf den Tresen, der Wirt will die Spuren beseitigen. Don hält ihn davon ab: "Ein Teufelskreis. Mein Teufelskreis. Der Kreis ist die vollkommene geometrische Figur. Kein Anfang, kein Ende." Sagt's und gib sich ein weiteres Mal die Kante.
Dazu eine stimmige psychedelisch anmutende Musik, immer wenn er zur Flasche greift. Seine Freunde sind die Flasche, der Barmann und Gloria, die dem ältesten Gewerbe der Welt nachgeht und zu gerne mal mit Don ausgehen würde. Doch Dons erste und einzige Liebe ist die zur Flasche, er benutzt jeden und spielt mit den Gefühlen seiner Mitmenschen, um seine Sucht zu befriedigen. Höhepunkt ist sicherlich die surreale Traumsequenz, ein psychedelischer Höllentrip.

Man könnte noch viel über Inszenierung, ... schreiben. Doch an dieser Stelle der Vermerk: einfach selbst schauen und in die Abwärtsspirale hineinziehen lassen.
Zur DVD: Deutsche, englische und französische Tonspur und diverse UT. Kristallklares Bild. Keinerlei Extras.

Fazit: Eindringlich. Verstörend. Zynisch. Eine exzellente Charakterstudie eines gescheiterten Menschen. Gescheitert an den eigenen Ansprüchen. Auch das Ende überzeugt auf ganzer Linie.

PS: Der Film gewann 1945 den Oscar für den Besten Film!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend aktuell, 30. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
Zum Inhalt wurde in anderen Rezensionen schon Einiges geschrieben, sodass ich darauf nicht großartig eingehen möchte.

"Das verlorene Wochenende" zeigt in erschreckender Offenheit, wie tief ein Alkoholiker sinken kann. Jahrelang nutzt er Familie und Freunde aus, Liebe kennt er nicht, denn die Sucht diktiert ihm das Leben. Es ist ein Teufelskreis aus Hoffnung, Versagen und Selbstbetrug. Don würde alles tun für den nächsten Schluck, ob er nun die Flaschen versteckt, den Barbesitzer anbettelt oder stiehlt. Lange sieht er sich aber nicht als süchtig. Dons Bruder und seine Freundin opfern sich für ihn auf, lügen wieder und wieder für ihn, nehmen ihn in Schutz, geben ihm Geld, nehmen auf ihn Rücksicht - und fördern seine Sucht dadurch nur.

Das verhalten positive Ende zeigt zwar die Erkenntnis, dass Don ein ernstes Problem hat, aber wahrscheinlich war dies nicht sein letzter Absturz.

In einem so alten Film hätte ich niemals diese realistische Darstellung des Alkoholismus erwartet. "Das verlorene Wochenende" ist großartig gespielt, ohne Übertreibungen und sehr wirklichkeitsnah - sehr sehenswert.
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5.0 von 5 Sternen Zeitlose Studie über den Alkoholismus., 13. Februar 2015
Don Birnam ist erfolgloser Schriftsteller und Trinker. Dieser Film wurde 1945 als bester Film ausgezeichnet und mit insgesamt vier Oscars bedacht. Aufgezeigt werden einige Tage aus dem Trinkerleben des Don Birnam. Es gibt sicherlich neuere Filme über das Thema Alkoholismus, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt bessere. Sicherlich ist seit der Entstehung dieses Werkes eine Menge Zeit verstrichen. Die Verhaltensweisen und Symptome, die einen Alkoholiker ausmachen, werden in diesem Spielfilm hervorragend dargestellt. An den meisten Dingen hat sich bis heute wenig geändert. Don suhlt sich im Selbstmitleid, da er seine Sucht, natürlich nicht ankzeptieren will. Seine Angehörigen sind voller Gram, Verzweifelung und Wut. Letztendlich den Launen des Trinkers ausgeliefert. Wie jeder (oder fast jeder) Alkoholiker, versucht auch Don,seine Flaschen vor seinen Angehörigen zu verstecken. Damit beginnt auch der Film. Mit einer Flasche, die an einem Bindfaden festgemacht ist und aus dem Fenster hängt! Wie meistens, durchschauen die Angehörigen bald diese Versuche der Kaschierung und Verleugnung. Don reagiert darauf mit Albernheit und Wut. Gut dargestellt, wie der Alkohol Don phasenweise "glücklich macht". Wenn er in einer Kneipe steht und mit dem Barkeeper palavert. Auf einmal ist draußen nicht mehr die eigentliche Welt, nicht mehr die Straße, sondern auf einmal fließt der Nil am Fenster vorbei und darauf eine wunderschöne Barke! Der Alkohol macht die Welt schön! Kurz darauf aber natürlich auch wieder sehr hässlich! Wenn der Sprit ausgeht, wenn kein Geld mehr da ist und der Suchtdruck so groß ist, dann versetzt auch ein Schriftsteller sein größtes Gut, seine Schreibmaschine! Verzweifelt irrt Don durch die Straßen, um einen Pfandleiher zu finden, der bereit ist, seine Schreibmaschine anzunehmen. Nebenher werden dann den Frauen, die man doch eigentlich liebt, unerfüllbare Versprechungen gemacht. Immer und immer wieder! Und die Angehörigen werden immer deprimierter. Hervorragend auch die Abläufe, die in der Trinkerheilanstalt geschildert werden. In der Zeit, wo dieser Film gedreht wurde, waren die Gegebenheiten natürlich noch gänzlich anders geartet, als in der heutigen Zeit. Solche Einrichtungen hatten eher den Charakter von Gefängnissen, Polizisten bewachten die Türen, Zwangsjacken wurden angelegt und strenge Maßnahmen ergriffen! Unvergessen der zynische Krankenpfleger, der Don seine "Mitbewohner" vorstellt. "Schauen sie sich den an, wichtiger Mann aus der Werbebranche, beehrt uns immer wieder." Und das ist es eben, hier schließt sich der Kreis zur heutigen Zeit! Diese sogenannten "Drehtürpatienten", sind immer noch in den dementsprechenden Einrichtungen zu finden. Nur, die Kliniken werden heute natürlich anders geführt! Besonders eindringlich werden die Wahnvorstellungen filmisch umgesetzt. Wahnvorstellungen, die Don durchleben muss, als er sich im Entzug befindet. Vermutlich sind diese Sequenzen der Grund, warum sich damals die Kinobetreiber geweigert haben, den Film vorzuführen. Auch wenn wir natürlich heute einiges gewohnt sind, was filmisch umgesetzt wird, sind diese Szenen nach wie vor düster und bedrohlich. Sie hinterlassen eine starke Wirkung auf den Zuschauer. Und so geht es immer weiter, bis Don völlig am Boden liegt. Bis er seine Wohnung verwüstet, weil er sich nicht mehr erinnern kann, wo er die letzte Flasche versteckt hat. Das Ende des Films will ich an dieser Stelle offen lassen. Billy Wilder ist mit diesem Film etwas großes gelungen. Er hat eine Studie über das Thema Alkoholismus verfilmt, die auch nach 70 Jahren, nichts an ihrer Aussagekraft verloren hat! Davon gibt es sicherlich nicht viele Filme! Ray Milland als Don Birnam und Jane Wyman als seine Verlobte Helen, erbringen eine überragende Leistung! Die Gesellschaft geht vermeintlich mittlerweile mit diesem Thema anders um ( offener ), aber es sind in diesem Film nach wie vor so viele Wahrheiten enthalten, dass man ihn jedem empfehlen kann, der sich mit dem Thema beschäftigen möchte. Natürlich gehört dann auch noch etwas mehr an "Wissensaneignung" dazu. Aber, dies versteht sich wohl von alleine. "Das verlorene Wochenende" wurde mit vier Oscars ausgezeichnet. Bester Film - Beste Regie - Bester Hauptdarsteller - Bestes Drehbuch. Ich kann keine Oscars vergeben, aber 5 Sterne!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saufen ins Delirium...., 20. Januar 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
Zuerst ein Blick auf die Skyline von Manhattan, dann wendet sich die Kamera einer Wohnung mit geöffnetem Fenster zu. Eine Whiskyflasche hängt draussen am Fenster, befestigt mit einer Schnur.
Es ist die Wohnung des Schriftstellers Don Birnam (Ray Milland), der sich seit Jahren vorgenommen hat ein Buch mit autobiographischen Zügen zu schreiben. Doch er hat eine chronische Schreibblockade und so kam das Manuskript von "Die Flasche" nie über die erste Seite hinaus.
Don ist ein starker Alkoholiker. Seine Freundin Helen (Jane Wyman) hält aber seit 3 Jahren zu ihm, obwohl sie viel Kraft an seiner Seite braucht. Immer wieder gab es nach kurzen trockenen Phasen den riesengroßen Absturz. Mit seinem Bruder Wick (Philip Terry) hat er sich verabredet, um für einige Tage aufs Land zu fahren.
Der Zug fährt Nachmittags. Helen kommt noch vorbei, um sich von den beiden zu verabschieden. Unter einem Vorwand kann Don die Reise um ein paar Stunden verschieben und schickt Freundin und Bruder in ein Konzert.
VORSICHT SPOILER:
Nun ist er allein und die Sucht siegt wieder. Doch die Flasche, die aus dem Fenster hängt, zerbricht.
Mit 10 Dollar, die eigentlich als Lohn für die Haushälterin gedacht waren, macht sich Don auf, sich in seiner Lieblingsbar bei Nat (Howard de Silva) zu betrinken. Er trifft auf Gloria (Doris Dowling), die schon lange ein Auge auf ihn geworfen hat und betrinkt sich sinnlos.
Dabei erinnert er sich in Rückblenden an die Anfänge seiner Beziehung mit Helen, die nie die Hoffnung aufgegeben hat.
Das Wochenende wird zum großen Saufgelage, er bunkert eine Flasche Whisky in der Wohnung. Weiss aber am anderen Tag nicht wer, wo er die Flasche versteckt hat. Darüberhinaus ist der Drang zum Saufen so groß, dass er selbst vor kleinen Diebstählen nicht mehr Halt macht.
Das Ende des Abstiegs verbringt er in einem Krankenhaus, als er sich heimlich davonstiehlt, kommt es in der Nacht zu einem grausamen Delirium. Ist dies nun der erste Schritt zur Umkehr oder die nächste Stufe des unaufhaltsames Abstiegs...
Billy Wilder lässt am Ende etwas Hoffnung aufkommen, aber "Das verlorene Wochenende" endet offen mit Dons Erkenntnis, dass es in einer Metropole wie New York City Tausende von Leidensgenossen gibt.
Der Film gewann bei der Oscarverleihung 1946 vier Preise. Und zwar für den besten Film - dort setzte er sich u.a. gegen "Ich kämpfe um dich" und "Mildred Pierce" durch, die beste Regie, das beste Drehbuch und auch Ray Milland wurde als bester Darsteller ausgezeichnet.
Aufgrund der düsteren Machart des langsamen menschlichen Verfalls die Wilders eindringliche Alkoholikerstudie aufweist, war es für die Macher extrem schwierig, den Film überhaupt zu vermarkten.
Billy Wilder behauptete einmal, dass die Alkoholindustrie eine ganze Menge Geld anbeboten hätte, wenn man den Film erst gar nicht in den Verleih bringt.
Die Kamera von John F. Seitz untermauert das düstere Setting mit Bildern, die auch in einen Film Noir bestens passen würden. Miklos Rozsa begeistert mit einem Soundtrack und dem Einsatz des Instruments Theremin - das sehr oft für mysteriöse Science-Fiction Filme, für geheimnisvolle Thriller wie "Ich kämpfe um dich" oder für Horrorfilme wie "King Kong" verwendet wurde.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Film, was für ein brisantes Thema!!!, 4. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
Leute, so was muss man gesehen haben!!!
Ray Milland in einer grandios gespielten Trinkerkarriere. Diese Krankheit und das ist sie nun mal, sollte jeden Menschen
aufrütteln. Ich habe teilweise fassungslos, bestürzt, hilflos - genauso wie Jane Wyman, die liebende Freundin, - zugesehen,
wie sich ein Mensch durch seine Alkoholabhängigkeit fast zugrunde gerichtet hat.
Diese "Anklage" sollte nicht ungehört/ungesehen bleiben. Ray Milland - ich frage mich wirklich - kann ein Schauspieler
so gut sein?? Er spielte diesen trinkenden Schriftsteller mit einer solchen Präsenz, dass man ihm alles abnimmt, als ob
er es selbst durchlebt hat. Wenn ich doch nur mehr als 2 Daumen hätte. Ich würde 10 Oscars dieser Leistung zollen.
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4.0 von 5 Sternen Aus meiner Jugendzeit., 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
Diesen Film mit Ray Milland habe ich in meiner Jugend im Kino gesehen ud er hat mich damals schon begeistert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das verlorene Wochenende, 5. April 2013
Von 
Alec Kelemen "Kelemen" (Büttelborn, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
Der alkoholkranke Schriftsteller Don Birnam teilt sein Appartment in New York mit seinem Bruder, der alle Hände voll damit zu tun hat, das Alkoholproblem seines Bruders in den Griff zu bekommen. Als Don eines Nachts einmal nicht unter Beobachtung steht, kauft er sich ein Paar Flaschen Alkohol in einer Bar und betrinkt sich zuhause. Als er nächsten Morgen erneut dort auftaucht, behauptet der Besitzer, Don habe dessen Freundin misshandelt und bedroht ihn. Ohne Erinnerung, und von Selbstzweifeln geplant, flüchtet Don in die nächste Bar…
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5.0 von 5 Sternen top film, 22. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Wochenende (DVD)
also ich habe denn film schon oft gesehen er ist spitzen mässig ich selbst bin auch davon betroffen
sehr guter film
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5.0 von 5 Sternen alles sehr gut danke, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja die DVD kam innehalb einer Woche. Die Qualität ist prima und der Film ist auch spitze. Danke schön an Alle
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Das verlorene Wochenende
Das verlorene Wochenende von Charles R. Jackson (DVD - 2005)
EUR 6,99
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