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am 13. September 2005
"Pink Flag", 1977 erschienen, war das Debütalbum von Wire, die in den folgenden Jahren mit ihrer Verbindung von Rock / Punk und Electro neue Wege beschritten haben.
Auf diesem Album halten sie sich mit Elektronik und Experimentierfreude noch etwas zurück. Etwa die Hälfte der Songs ist straighter 1970s-Punk, vielleicht technisch etwas ausgefeilter -- etwa "It's so Obvious" oder "106 Beats That", kaum länger als eine Minute. Schön und gut, aber nichts Außergewöhnliches. Erst die anderen Stücke machen die Platte zu einem absoluten Klassiker. Stücke wie der Opener "Reuters", "Lowdown", "Strange" oder "Champs" haben einen ganz eigenen Klang, eine ganz eigene Stimmung, und sind nur noch schwerlich als Punk zu bezeichnen. Zwar sind die Strukturen auch hier einfach und eingängig, aber die Songs sind langsamer und getragener; die Gitarren schrebbeln auch hier, sind aber sind tiefer und wuchtiger; die Stimmung ist zwar auch zuweilen aggressiv, geht jedoch meist in Richtung Melancholie. In vielerlei Hinsicht sind diese Songs Vorläufer des 1980er-New Wave und Indie-Sounds.
Man könnte die Platte als "Progressive Punk" kategorisieren, wenn man möchte. Wire gehörten mit Pere Ubu und einigen anderen zu den ersten, die die Grenzen des Punk ausloteten. Und sie machen dies auf diesem Album auf eine ganz eigene, sehr souveräne Art und Weise. Zuweilen erinnern sie, etwa in dem eigenartig poppigen, lakonisch vorgetragenen "Three Girl Rhumba", an Television oder The Clash der späten 1970er.
Viele der Songs haben mir schon beim ersten Hören gefallen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mir auch in vielen Jahren noch gefallen werden: Das melancholische, intensiv eintönige "Lowdown"; der wuchtig-krachige Titelsong; das dröhnende, sehr gitarrenlastige, entspannt vorgetragene "Strange"; das nicht minder laute, aber wesentlich schnellere "12 x U", oder aber "Champs", das einfach nur gute Stimmung verbreitet.
Eine solche Masse an guten Songs haben wirklich nur wenige Platten zu bieten. Ich kenne nur wenige CDs, die ich einfach einwerfen und durchhören kann, ohne in Versuchung zu geraten, das eine oder andere Stück wegzudrücken. Diese Platte gehört für mich in den Plattenschrank eines jeden Musikliebhaber. Vorausgesetzt natürlich, er kann mit Punk Rock/New Wave/Indie etwas anfangen! Ich vergebe darum besten Gewissens satte fünf Sterne. Und würde wohl auch noch ein Sternchen dazugeben, wenn ich nur könnte.
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am 15. Dezember 2002
Diese Platte von 1977 ist eine wunderbare Entdeckung.
In dem Jahr, als die ersten Punkscheiben Furore machten, kommt
diese feine Leistung einer britischen Band, die leider viel zu
sehr im Hintergrund geblieben ist. Zwischen Punk und New Wave
angesiedelt, von (angeblich) musikalischen Anfängern eingespielt,
bietet die Scheibe 21 Songs der Original-LP plus zwei Bonustracks, die diesen Namen auch verdienen!
Der Gesang ist nicht unbedingt state of the art, passt aber und
ist weder unangenehm noch störend. Das Wichtigste sind aber die
Songs und das Arrangement. Diese Band spielte bereits 1977 einen
überaus unterhaltsamen, intelligenten, nie aufgesetzten Punk mit
einigen Finessen und Ãœberraschungen. Immer Underdogs geblieben,
ist diese Kombo mindestens ebenso wegweisend (und unbekannt) wie
die Wipers oder Punishment Of Luxury, deren Kennern man diese
Scheibe problemlos empfehlen kann.
Die Platte klingt nicht nach Anfängerband, sondern bietet wunderschöne Gitarrenparts, ausgeklügelte Arrangements und ironische Statements. Und wenn die Songs ausgereizt sind, machen
WIRE einfach Schluss!
Von der Klasse her ist PINK FLAG in eine Reihe mit den großen Debütscheiben der Sex Pistols, The Damned und The Clash einzuordnen. Unbedingt empfehlenswert für Rockhistorybewusste,
Punkhörer und Musiker.
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am 26. Dezember 2012
Die Frage, wann denn nun genau der definitive Beginn der Punkrock-Ära gewesen sein soll, löst auch in der Gegenwart noch gerne Diskussionen aus. Die eigentlichen Ur-Väter, die Ramones aus New York City, veröffentlichten 1976 ihr legendäres Debüt. Damals sprach noch kein Fan oder Journalist von 'Punk' im Zusammenhang mit dieser Musik. Das änderte sich ab 1977 schlagartig, als The Clash und die Sex Pistols ihre ersten Alben rausbrachten. Dieses Jahr gilt für Viele als Aufstieg und Höhepunkt der Punkrock-Ära. Von da an breitete sich eine Welle in beide Richtungen des Atlantiks aus, die dafür sorgte, dass sich besonders in England und in den USA Heerscharen von Bands gründeten. Selten entwickelte sich eine Szene derart rasant und überholte sich zeitweise schon fast selbst, wie der Punkrock in seinen frühesten Tagen. Und mit Bands wie Blondie oder den Talking Heads deutete sich auch schon die nächste Generation des Punks an. Wire setzten sich von Anfang an zwischen alle Stühle. Ihr Debüt 'Pink Flag' erschien bereits im sagenumwobenem Jahr 1977 und war vielleicht auch deshalb ein Zeitdokument früher Tage. Dennoch waren Wire mit ihrem ersten Album ihrer Zeit damals schon weit voraus gewesen. Denn neben der herausragenden Quantität von 'Pink Flag' (21 Songs in gerade mal 35 Minuten) ist es besonders der beeindruckende Erfindungsgeist von Colin Newman, der wirklich jedes einzelne Stück unverzichtbar macht. Fast kein Song auf diesem Album braucht mehr als zwei Minuten, um mit seinen unvergleichlich schönen Melodien und treffsicheren Hooks schon nach dem ersten Hören direkt im Ohr hängen zu bleiben. Eine Platte, die zwar im kurzen, dreckigen drei Akkorde Punk seinen Meister gefunden hat, aber in Komposition und Melodie mindestens zehn Schritte weiter war. Mit 'Pink Flag' legten Wire die Messlatte bereits sehr hoch und deckten ein musikalisches Spektrum ab, das sich andere Bands erst erarbeiten mussten und was für eine Schublade wie 'Punk' eigentlich viel zu groß und zu gut war...
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am 29. April 2015
PINK FLAG, das Debut Album von WIRE, gehört zu den BESTEN 10 PUNKROCKALBEN aller Zeiten. Beeindruckende Songs, kurz, auf den PUNKt gespielt mit toughen Melodien, nie eintönig, sondern wegweisend. Es ist das erste "Intilligente Punk" Rock Album, ganz anders als die Debut Werke von der Konkurrenz wie zB. THE CLASH, SEX PISTOLS oder auch THE DAMNED, die mehr oder weniger Ihren geradlinigen Rock dahinrotzen. Bei WIRE war der Sound etwas komplexer

REUTERS, THREE GIRL RHUMBA, 12XU, FRAGILE, MANNEQUIN, LOWDOWN, START TO MOVE, STRAIGHT LINE...egal welcher Song, JEDER KICKT...und das heute noch, fast 40 Jahre (na ja, 38J.) danach.
CHAIRS MISSING und 154, die Alben zwei und drei, verlassen diesen Pfad, trotzdem sind Sie gut. Aber nicht so gut wie PINK FLAG !

Die Vinyl-Platte habe ich mir damals immmer an einem Stück durchgehört, umgedreht und weitergehört, umgedreht und wieder gehört... wenn die CD im Player liegt, läuft Sie meistens zweimal hintereinander vollständig durch.

Dieses Album kann ich immer hören, ohne Abnutzungserscheinungen - FASZINATION PUR - ZEITLOS !!!

Bin gespannt, ob 2017 eine 40th Anniversary Version erscheint.
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Dies war der erste Song den ich von "Wire" kannte, hatte ich damals 1977 (?) irgendwo vom Radio mitgeschnitten. Die Platte "Pink Flag" hatte dann später ein Kumpel und der Song war sowas wie die "Blaupause" für den Begriff Punkrock für uns. "Sex Pistols", "The Clash" und "Ramones" haben wir natürlich auch wahrgenommen, aber für mich blieb und bleibt "Wire" besonders.
Punk passierte auf Vinyl Singles, hier waren "Wire" die Ausnahme : "Wire" konnten zwar auch das "7 inchs", doch waren ihren meisten tracks paradoxer Weise zu kurz, zu minimalistisch und zu independent, um eigenständig auf einer 7inch bestehen zu können.
"Manneqinn" wurde 1977 als Single ausgekoppelt- B-Seite : "Felling calles Love"-"12xu" von (Gilbert-Newman-Lewis-Gotobed).
So auch die jetzt nun mehr 23 ! Skizzen und Fragmente, teilweise um eine Minute lang, die das atemberaubende Debütalbum von 1977 ausmachen. "Play loud !" ( war damals eine Aufforderung bei den "The B52`s")
(Q: "Rolling Stone" Dezember 2006 Wolfgang Doebeling)
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am 19. Juli 2014
Das erste Album "Pink Flag" von Wire erschien in den Anfängen des Punkrock. Es ist außerordentlich gut gelungen, da die Lieder dem rockigen Genre durchwegs entsprechen und sehr angenehm zu hören sind, was auch am gut passenden Gesang liegt.

Das Lied "Ex Lion Tamer" ist ein echter Kracher, im Gegensatz dazu klingt "Mannequin" schon fast nach Pop, jedoch nicht minder gut. Wenngleich es bei Ersterem der Titel vermuten ließe, geht es dabei nicht um einen ehemaligen Löwenbändiger, stattdessen beschreibt der Text die damalige Hoffnungslosigkeit der Gesellschaft für die Zukunft.

Die Gesamtspielzeit bei 21 Liedern beträgt 35 Minuten, in denen große Abwechslung und wirklich gut gemachte Musik geboten wird.
Fazit: In der gut sortierten Punkrock Sammlung sollte dieses Album auf keinen Fall fehlen.
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