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5.0 von 5 Sternen Von erhabener Schönheit
Mercury Rev fingen als kranker Scherz ambitionierter Hobbyfilmer an - irgend jemand mußte schließlich den Soundtrack zusammenbraten. In den Folgejahren brachten sie sich mit viel Mühe und viel Krach von Platte zu Platte durch und wenn die Musik schön zu werden drohte, dann hieß es: Deckung, gleich kommt die Flex und macht alles wieder kurz und...
Veröffentlicht am 15. Januar 2005 von Fandorinmusic

versus
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3.0 von 5 Sternen only live
Mercury Rev ist eine der besten livebands der welt ,und werden zu recht mit Pink Floyd verglichen.Allerdings sind alle ihre studioalben(und leider haben sie nur studioalben produziert) einfach schrecklich langweilig,die songs typich radiotauglich kaum länger als drei minuten..ohne dynamic und herzblut eingespielt.The secret migration ist wenigstens vom sound her gut...
Veröffentlicht am 8. März 2009 von "Rock`n Reggae"


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von erhabener Schönheit, 15. Januar 2005
Mercury Rev fingen als kranker Scherz ambitionierter Hobbyfilmer an - irgend jemand mußte schließlich den Soundtrack zusammenbraten. In den Folgejahren brachten sie sich mit viel Mühe und viel Krach von Platte zu Platte durch und wenn die Musik schön zu werden drohte, dann hieß es: Deckung, gleich kommt die Flex und macht alles wieder kurz und klein. Und ständig und ohne Gnade Jonathan Donahues krähendes Organ, neben dem Pumuckl wie Pavarotti klingt. Dazwischen allerhand Stories, die herkömmliche Bands schon längst in die ewigen Jagdgründe befördert hätten (Sänger will dem Gitarristen im Flieger ein Auge rausholen, Bassist gibt die Bandkasse für Ferien mit seiner Mutter aus...).
Dann veröffentlichte eine der wenigen Bands, denen als Headliner wg. Lautstärke der Saft abgedreht worden ist, „Deserter's Songs" und alles war anders. Immer noch kauzig und verschroben, entdeckten sie plötzlich die Schönheit der Melodie und gewandeten wunderbar elegische Kompositionen in ungewöhnliche Arrangements. HAmmondorgel, Cembalo, Flöte und singende Säge wurden vom Staub befreit und bildeten mit der Rock-Besetzung ein verwunschenes Orchester.
Und jetzt „The Secret Migration". Ich bin einfach hin und weg, allein von der Tatsache, dass es auf der Welt Leute gibt, die solche Musik produzieren, denn so lange lohnt es sich, zu leben.
Diese Platte bringt mich den Tränen nahe, und zwar nicht mehr den Tränen des Zahnschmerzes, die ihre früheren Platten bei mir auslösten. Ausschweifende Gitarrentexturen, gleißende Steelgitarren, feingestrickte Klaviersätze, die Debussy und Satie heraufbeschwören und das alles getaucht in ein Bad aus glanzvoller Psychedelia. Melodien, die man den ganzen Tag lang singen möchte. Die ganze Geschichte trieft vor Souveränität, Grandezza und Abenteuerlust, so sehr sich das auch ausschließen mag. Für den Synästhetiker: „The Secret Migration" ist ungeheuer hell, als ob man zu lange in den Sonnenaufgang schaut. Die Platte ist so dicht gestrickt, dass man sie wirklich durchhören muß, kann, will...
Höhepunkte? Alle. Und besonders sicher „In a funny way" - donnernde Phil-Spector-Drums prallen auf sphärische Star-Trek-Vokalisen und die Gitarrenkunst des Herrn Grasshopper hält diesen potentiellen Hit zusammen. Der wunderbarst Moment ist „Arise" - krachende Rickenbacker-Gitarren in der Tradition von The Church und ein Spannungsbogen, der niemals abbricht. Ein Song wie Dauerbeschleunigung auf der Space-Autobahn, mit kurzer Atempause für ein mysteriöses Duett von Fender Rhodes und E-Bow. Schlußstück „Down poured the heavens" ist eine hinreißende Schlaflied-Melodie...wenn da nicht dieses abgrundtiefe Brummen wäre, als täte sich was im Erdinnern... Jeder Song ist ein Kaleidoskop für sich, alles ist mit einer unendlichen Freude am Detail gebaut, dass Hieronymus Bosch seine Freude hätte. Die EINE Klaviernote, der EINE Schlag auf die Röhrenglocke, die eine, kaum hörbare Gitarrenspur mehr - diese liebevolle Mühe umgibt jeden Song. Sogar Jonathan Donahues hat sich auf richtigen Gesang besonnen, und wenn er sich nicht verstellt, hat er - oha - ein ganz passables Organ. "First time mothers joy (flying)" wird vom Geist des John Lennon heimgesucht, wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, der Meister hätte hier ein Wörtchen mitgeredet. Vielleicht hat er das auch, denn „The Secret Migration" ist nicht von dieser Welt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entrückt, melodiös, ergreifend, opulent!, 29. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret Migration (Audio CD)
Mannomann, was für eine Platte! Wenn man sich erst mal an die - zugegebenermaßen etwas merkwürdige - Stimme von Lead-Sänger Jonathan Donahue gewöhnt hat (erinnert manchmal ein wenig an die des Ex-Supertramp-Sängers Roger Hodgson, falls die noch wer kennt), sollte man sich von der US-Band für 45 Minuten auf einen verrückten Trip mitnehmen lassen. "Band" ist vielleicht das falsche Wort - vielmehr ein total abgedrehtes Projekt, irgendwo daheim im Rock und Pop. "The Secret Migration" klingt so, als hätte man irgendwo in abgeschiedenen Wäldern im US-Bundesstaat New York ein paar Woche ohne Kontakt zu Menschen verbracht, dafür ätherische Rauchwaren konsumiert, dort ein paar Elfen, Gnome und Hexen getroffen und schließlich ein paar geniale Songs mit auf den Weg bekommen. Die Songs sind eher opulent, dann aber doch wieder modern und erdig genug gestaltet, um ins Ohr zu gehen. Einige davon sogar durchaus tanzbar! Anspieltips? "Arise", "Vermillion", "Across Yer Ocean" oder auch "My Love": Eine bunte Wundertüte voll abgedrehter Ohrwürmer! Ich finde die Scheibe noch besser als zwei letzten, ohnehin guten Long-Player: "Deserter's Songs" und "All Is Dream". Fabelhaft!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Gesamtergebnis, 3. Februar 2005
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Nachdem sie zuvor mehr dem Lärm verfallen waren, beschreiten Mercury Rev seit zwei Alben den Weg der verträumten, etwas spleenigen Psychedelic-Popper. Mit "The Secret Migration" perfektionieren sie diesen. Zwar ist kein Track für die persönlichen Jahrescharts darauf enthalten, doch so schön und abwechslungsreich (Piano, Streicher, verhallte Gitarren, etc.) würde ich mir viele andere Alben wünschen.
Vom "normalen" Popsong mit Referenzen an die 60er über bekiffte Instrumentals hin zu abgedrehten Rocksongs - hier findet sich alles. Zusammengehalten wird dieses Werk durch die märchenhaft-verträumte Stimme von Sänger Jonathan Doanhues, womit am Ende ein gutes Gesamtergebnis steht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr, 28. Januar 2005
Von Ein Kunde
Sicher spielen Mercury Rev wunderschöne Lieder, beginnend mit dem grandiosen Opener " Secret for a song ", dem hitverdächtigen
" In a funny way ", dem wunderschönen Chorus " The climbing rose " und dem verträumten Abschlußlied " Down poured the heavens ". Aber zwischendurch fühle ich mich von den immer noch bombastischen Arrangements oft fast erschlagen, hier noch ein Keyboard Soundteppich, noch Glockenspiele, noch Gitarrentupfer.
Für mich ist da manches überarrangiert und überproduziert und verliert dadurch seinen natürlichen Charme. Vielleicht hätte Mercury Rev besser die akustische 2 Uhr am Morgen CD geschaffen, ich glaube, dann hätten sie von mir auch 5 Sterne bekommen.
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5.0 von 5 Sternen Was für eine Überraschung!, 31. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret Migration (Audio CD)
Ich bin wirklich überrascht, kannte ich die Band "Mercury Rev" gar nicht. Tatsächlich hörte ich das Stück "Black Forest (Lorelei)" in einer Kneipe und kaufte mir danach sofort das Album.

Wie kann man die Musik zusammenfassen? Eine Mischung aus Beatles, alte Genesis, Pink Floyd, King Crimson etc. - und das ganze eben nicht aus alten Tagen, sondern von heute. Super!!!
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3.0 von 5 Sternen only live, 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: The Secret Migration (Audio CD)
Mercury Rev ist eine der besten livebands der welt ,und werden zu recht mit Pink Floyd verglichen.Allerdings sind alle ihre studioalben(und leider haben sie nur studioalben produziert) einfach schrecklich langweilig,die songs typich radiotauglich kaum länger als drei minuten..ohne dynamic und herzblut eingespielt.The secret migration ist wenigstens vom sound her gut abgemischt worden.Warum diese geniale Band noch nicht auf die idee gekommen ist mal ein live album einzuspielen oder eine live DVD auf den markt zu bringen ist mir ein rätsel.Habe sie damal gesehen und mir gleich alles auf vinyl besorgt.Entsetzt habe ich alle scheiben wieder bei e-bay vertickt.Inzwischen habe ich sie schon dreimal gesehen und ich kann jeden nur raten mal hinzugehen ...es ist ein unterschied wie tag und nacht....man kjönnte glauben es sind zwei verschiedene Bands....Platten von Mercury rev kann man haben ,muss man aber nicht...sie live zu erleben ist pflicht...wenn sie in der nähe spielen...
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4.0 von 5 Sternen Genauso gut aber bekannt!!!!, 23. Januar 2005
Man hat lange auf ein neues Album von Mercury Rev gewartet. Endlich wurden wir mit einem belohnt!!! Leider aber der gleiche Stil von ihm!!!!! Mit The Secret Migration bringt er uns leider nichts wirklich Neues. Ich habe mir mehr Abwechslung von ihm erhofft und bin dadurch einwenig enttäuscht. Dennoch kann ich dieses Album für Fans und Träumer empfehlen.
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The Secret Migration
The Secret Migration von Mercury Rev (Audio CD - 2005)
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