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222 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polarisierend
WoW polarisiert die Online-Welt: Die einen lieben es, die anderen hassen es. Ich persönlich habe einige Monate mit diesem Spiel zugebracht, nachdem ich auf entsprechende Erfahrungen im MMORPG-Bereich zurückblicken kann (DAoC, AC2, EQ2, FFXI, GW, ...).

Meine Eindrücke waren wie folgt:

Die Grafik ist Geschmackssache. Vorteil der bunten...
Veröffentlicht am 20. Januar 2007 von Novalion

versus
515 von 565 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Erfahrungsbericht...
Vor mehr als einem Jahr hat mich ein Freund und Arbeitskollege dazu überredet auch mal WoW zu spielen. Nach anfänglichen Bedenken, vor allem ggü. Internetspielen mit anderen Usern, habe ich mir das Spiel endlich zugelegt. Nach einem ca. 4stündigen Installations- und Update-Marathon, bin ich auch das erste mal in die Startmaske gelangt und habe mit...
Veröffentlicht am 14. April 2008 von Amigo Del Sol


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222 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polarisierend, 20. Januar 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
WoW polarisiert die Online-Welt: Die einen lieben es, die anderen hassen es. Ich persönlich habe einige Monate mit diesem Spiel zugebracht, nachdem ich auf entsprechende Erfahrungen im MMORPG-Bereich zurückblicken kann (DAoC, AC2, EQ2, FFXI, GW, ...).

Meine Eindrücke waren wie folgt:

Die Grafik ist Geschmackssache. Vorteil der bunten Vektorgrafik (relativ detailarm) ist, dass es auch auf schwächeren Rechnern flüssig spielbar ist. Der Sound hingegen ist sehr gelungen und stimmig, die Steuerung intuitiv und ohne Vorkenntnisse zu beherrschen. Hier gibt es auch - wie bei vielen schon länger erhältlichen Spielen auch - die Möglichkeit, das Aussehen der Benutzeroberfläche individuell zu gesstalten. Technisch also ein gutes Produkt für die breite Masse.

Inhaltlich jedoch offenbart WoW deutliche Schwächen für den zumindest ein wenig anspruchsvollen Nutzer: Für Leute, welche auf eine fundierte Story und entsprechende Handlungsstränge wert legen, ist WoW ein rotes Tuch - leider, denn das Warcraft-Universum hätte mehr Stoff geboten, als hier implementiert wurde. Das Niveau der Geschichte bewegt sich in etwa auf dem der berühmten "Groschenromane" oder aber der allnachmittäglichen Talkshows der Privatsender.

Ebenso halten die Quests nicht das, was man ob der gigantischen Werbemaschinerie erwarten darf. Es gibt unterm Strich 4 Arten von Quests:

- Töte X Gegner des Typs Y

- Bringe Gegenstand X von A nach B

- Sammle Anzahl X von Gegenstand Y

- Töte "Obermonster" XY

Im Grunde würde dies sogar genügen, wären diese Aufgaben in guter Art und Weise in die Hintergrundgeschichte (s.o.) eingebettet. Leider bekommt man sehr schnell den Eindruck, dass hier die Quests lediglich als Beschäftigungstherapie angesehen werden.

Der Endgame-Bereich (mittlerweile Level 70-5 Level) gestaltet sich recht schnell sehr eintönig. Man trifft sich zu bestimmten Uhrzeiten an bestimmten Tagen mit Leuten in fast identischer Ausrüstung vor denselben Dungeons um in derselben Art und Weise wie die x-Male davor denselben Endgegner zu töten. Kein Wunder, dass sich viele Leute nur noch einloggen, um mit den dort kennengelernten Leuten chatten zu können.

Allerdings ist mir persönlich kein Chatprogramm der Welt 13€ im Monat wert.

Zum Thema PvP (Spieler gegen Spieler, wobei es in WoW korrekt RvR, Realm vs. Realm, heissen müsste) kann ich nur sagen, dass es hier ähnlich läuft wie beim Rest des Spiels: Gute Ansätze, halbherzige Umsetzung. Die sogenannten "Battlegrounds" sind in verschiedene Stufenbereiche (20-29, 30-39, usw.) unterteilt, was sich zunächst danach anhört, als hätte man in jedem Bereich "Chancen". In der Realität sieht es so aus, dass man dort fast ausschliesslich auf Spieler im höheren Bereich (27-29, 37-39, usw.) trifft, wogegen man - je nach gewählter Klasse - keine Chance hat zu bestehen.

Der letzte Punkt ist die extreme Fixierung des Spiels auf Gegenstände. Mag es am Anfang (unter Level 50, welchen selbst Gelegenheitsspieler nach spätestens 1 Monat erreichen - ohne Gruppe oder Gilde) noch relativ egal sein, welcher Art die Ausrüstung ist, spielt es oberhalb dieser Stufe quasi die einzige Rolle. Nicht mehr allein das Können steht im Vordergrund, sondern nur die Rüstungen und Waffen welche man sein Eigen nennt.

Auf die Community möchte ich hier nicht weiter eingehen, da bei der großen Anzahl an Nutzern nunmal jeder Typ vertreten ist: vom 10jährigen Grundschüler bis zum 70jährigen Gelegenheitsspieler und vom Egospieler bis zum selbstlosen Helfer. Hier soll und muss sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen.

Fazit:

WoW zieht aus vielen etablierten MMORPGs das Beste heraus und packt es in ein attraktives Kleid, welches jedem passt - zumindest für eine gewisse Zeit. Vom "Hardcore-Zocker" bis zum Gelegenheits-Angler ist hier jeder gut aufgehoben. Die Frage ist nur: Wie lange? Denn der Anspruch des Spiels tendiert nach der ersten Phase (Neues ist immer interessant) gegen Null: Berufe lassen sich innerhalb kürzester Zeit auf Maximum bringen, Quests wiederholen sich, Landschaften ähneln sich, die Story spielt - für ein Rollenspiel tödlich - nur eine Nebenrolle und das Balancing steckt immer noch in den Kinderschuhen.

Meine Empfehlung:

Nutzt die kostenlose Testversion und lasst euch nicht von der ersten Euphorie täuschen - vor allem nicht, wenn dies euer erstes MMORPG ist. Werdet euch klar darüber, was ihr von einem MMORPG, welches monatlich Geld kostet, erwartet und lest auch die kritischen Kommentare. Verfallt nicht dem Hype in den Medien, denn nicht alles was die Masse gutfindet muss auch für jeden gut sein ;)

Zum Thema Sucht:

Sucht ist ein relativ harter Begriff, aber dennoch trifft er hier auch zu - wie bei jedem Hobby. Dies kann allerdings auch bei jedem anderen MMORPG zum Problem werden. Drum bitte ich insbesondere die Eltern unter euch, welche das Spiel vielleicht als Geschenk o.ä. für die Kinder kaufen möchten: passt auf, was euer Kind macht, mit wem es spielt und wie lange es vor dem PC sitzt. Es mag als Spiel deklariert sein, doch es kann für den unbedarften Nutzer schnell zum Lebensinhalt werden, vor allem, wenn man keinen Rückhalt im wirklichen Leben hat - oder dieser Meinung ist.
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515 von 565 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Erfahrungsbericht..., 14. April 2008
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Vor mehr als einem Jahr hat mich ein Freund und Arbeitskollege dazu überredet auch mal WoW zu spielen. Nach anfänglichen Bedenken, vor allem ggü. Internetspielen mit anderen Usern, habe ich mir das Spiel endlich zugelegt. Nach einem ca. 4stündigen Installations- und Update-Marathon, bin ich auch das erste mal in die Startmaske gelangt und habe mit einem Krieger als Mainchar meine Karriere in der WoWschen Fantasiewelt begonnen. Denn, so war damals der Tenor meines lieben Kollegen: Krieger brauchen wir unbedingt!!! Ohne einen Tank geht nix!!!

Da mir die Spielfigur des Krieger auch persönlich sehr entgegen kam, erschuf ich halt einen Tank und begann so gleich mit dem spielen...

Anfänglich war ich durchaus entzückt von der Grafik, auch wenn sie inzwischen schon ein wenig altmodisch daher kommt. Aber sie soll ja auch auf möglichst vielen PCs laufen. Ebenso war ich erfreut über das leicht-verständliche Gameplay. Ratz-fatz waren die ersten Quests erledigt und man erreichte schnell schon zweistellige Levelbereiche (Anmerkung: Durch das Töten von Gegnern gibt es Erfahrungpunkte, ebenso für das bewältigen von Quests - diese Erfahrungspunkte sorgen ab einer gewissen Menge dafür, dass man eine Stufe an Stärke dazugewinnt. So sind es anfänglich noch 1000 Erfahrungspunte, so werden es im Laufe des Spiel 100.000 oder noch mehr).
So ab Lvl 15 wurde es dann schon ernster. Nur mit dem Töten von Mobs kam man sichtlich weiter - Quests ohne manchmal stundenlanges "killen" kann man bei dem Spiel an einer Hand abzählen. Man kämpfte sich von einer Region zur nächsten durch und alsbald stand die erste Instanz auf den Plan: Die Todesminen - eine sehr beliebte Instanz unter den Usern ;o) Es hat damals unzählige Anläufe gedauert bis endlich im hintersten Winkel des Höhlensystems der Endboss zu Fall gebracht worden war. Diese Instanzen bestritt man nur in Gruppen von 5 Spielern (andere fassen bis zu 40ig Spieler), die via Headset und Chat ihr Spiel versuchen zu koordinieren. So besucht man, wenn man Pech hatte eine Instanz mit einer Gruppe von Leuten die kurz angebunden sind, Egomanen oder einfach Leute, die vom Spielen im Team keine Ahnung haben. Dabei trifft man die gesamte Gesellschaftliche Breite, Schüler, Lehrer, Anwälte, Arbeitslose, einfache Angestellte. Aber natürlich auch Leute die wirklich gut spielen können. Auch ich war damals noch eher ein Anfänger und habe diesen ärgerlichen Erlebnissen in manchen Instanzgängen nichts beigewohnt. Es ist ja nur ein Spiel. Wie wenig dieses Spiel ein Spiel ist sollte sich schon bald zeigen...

Die nächste Instanz in der Nähe der Eisenschmiede, sorgte einmal dafür das ich fast 7 Stunden am Stück unterwegs war, nur weil das sog. "Team" nicht wirklich Zustande kam. Danach habe ich eine lange Zeit damit verbracht lieber alleine zu questen. Den mein Kumpel, war schon auf lvl 60 und dementsprechend eher zu "Höherem" berufen und sich von ihm durch die Quests "ziehen" zu lassen, widerspricht ja dem Spieler-Kodex ;o).

Mit lvl 20 bin ich dann der Gilde meines Kumpels beigetreten. Die damals nur aus einer Handvoll Spieler bestand, da sie gerade frisch gegründet worden war. Anfänglich oder eher die ersten 3-4 Monate habe ich in Ruhe, meistens Abends weitergequestet. Stark beseelt von dem Verlangen endlich die Stufe 60ig zu erreichen oder zumindestens in ihre Nähe zu kommen. Unzählige Stunden wurden vorm PC verbracht, sei es nach der Arbeit oder am Wochenende. Den so hörte ich es bald täglich: "Ein Krieger wird gebraucht!" Dabei gab es Tage wo man schneller voran kam und Tage wo ich es auch ein wenig "schleifen" ließ mit dem Aufstieg - es ist ja nur ein Spiel.
Auf der Arbeit hatte ich mit Arbeitskollegen, die auch WoW spielten, meistens nur ein Thema: WoW. Man ertappte sich sogar dabei, dass man seinen Kollegen mit dessen Spielernamen ansprach. Gewonne Items wurden verglichen und lustige (aber auch schlechte) Erlebnisse bei Instanzgängen berichtet. Vollkommen eingetaucht in der Welt von Azeroth.

Aber so langsam setzte bei mir auch eine Bewusstseinänderung ein. Irgendwann ist man es auch Leid stundenlang A zu töten und B zu C zu bringen. Oder töte 10 von A und 5 B und sammel dann C. Auch das Farmen von Erzen & Co. dauerte eine lange Zeit. Denn wer erlebte es nicht bei dem Spiel mal einen, wenn auch nur einen klitzekleinen, Wutanfall zu haben, wenn ein anderer Spieler schneller war und ich deswegen noch einmal eine Runde um den Felsvorsprung drehen musste. Damit Erz XY wieder da ist oder das Vieh X wieder auftaucht. So vergingen Tage an denen man nur 1-2 Quests machen konnte.
Die meiste Zeit beim Questen verbringt man mit Suchen und Warten - nix anderem, oder mit langen Reisen quer über die Insel. Anfänglich zu Fuss, später ab lvl 40. mit einem Pferd.
Natürlich bekommt man ab und zu Unterstützung aus der eigenen Gilde - sofern jemand vor 20 Uhr online kam. Oder Fremde Mitspieler halfen einem.

Tja, so näherte ich mich langsam aber stetig der magischen sechzigsten Stufe im Levelbereich. Leider machte das AddOn "Burning Crusades" den Plan zu Nichte. Und verlängerte den Aufstieg um weitere 10 Stufen bis zum Lvl 70. (der Aufstieg von 60 bis 70 soll angeblich so lange dauern, wie von lvl 1 - 60). Die Mitglieder in meiner Gilde - allesamt eher Nachtaktive Spieler, verbrachten fortan unzählige Stunden auf den Weg zu diesem Level. Sie nahmen sich dafür sogar Urlaub. Nur mir ging dabei der Spielspaß mehr und mehr verloren. Irgendetwas weigerte sich in mir diesem Spiel noch weiter zu verfallen. Dabei war es nur noch ein kleiner Schritt zur Spielsucht. Dem inneren "Zwang" sei Dank. Ich brach ICQ-Chats ab oder war für meine Freundin nur kurz angebunden. Abende verbachte man lieber vorm PC, als mit Freunden, Bekannten etc. 7 Monate nachdem ich das Spiel begonnen habe war der Punkt erreicht ihm gänzlich zu verfallen. Nicht nur mein Umfeld, besonders meine Familie erzeugte einen gewissen Druck gegen das Spiel. Auch meine Gilde erwartete mehr von ihrem Mitglied. Damit ich endlich die magischen 70. erreichen konnte, um mit ihnen durch die High-Lvl-Instanzen zu ziehen. Am besten war man von 20 - 3 Uhr Nachts online. Und wehe man war nicht sofort im Teamspeak (was ich mir hierfür extra zulegen musste), wenn man online kam. Regelmäßiges Erscheinen auf Gildentreffen war natürlich Pflicht und wehe man hat sich vorher nicht abgemeldet, usw. So wurde förmlich ein Druck aufgebaut, dem man sich nur schwer entziehen konnte. Ist man als Spieler ab lvl 50 doch quasi nur noch auf eine Gilde angewiesen, um weiter/höherzukommen. Vor allem wegen den vielen tollen Items und Rüstungen. Und die bekam man nicht durch einfaches questen. Selbst eine Art "Flucht" in andere Chars half nicht viel, weil man ja auch wieder bei Null anfangen musste und dadurch natürlich seinen Mainchar vernachlässigte.

Somit kam der Tag wo ich für Azeroth einen folgenschweren Entschluss gefasst habe. Ich beende das Spiel. Bei Lvl 61,5 war Schluss mit eintöniger Dauerquesterei, stundenlangen Töten von Dämonen und Untoten, eintönigen Hin-und-Her-Reisen, stundenlange Instanzgänge mit guten, wie auch mit schlechten Teams. Damit war nun Schluss. Über ein halbes Jahr an Freizeit ist für dieses Spiel drauf gegangen. Das Verständnis meiner mitspielenden Kollegen hielt sich sichtlich in Grenzen, ganz im Gegenteil, man wurde Wochen später noch bequatscht und gefragt, wann es den ein Comeback gibt. Anfänglich habe ich die Leute noch vertröstet, später nur noch ignoriert und inzwischen habe ich das Spiel keine Sekunde lang mehr vermisst. Es war förmlich wie eine Art Befreiung.

Manche werden vielleicht diesen Bericht nicht verstehen, weil sie selbst dem Spiel verfallen sind und genauso (wenig) Verständnis zeigten, wie die Leute mit denen ich gespielt habe oder weil sie zu der Gattung gehören, denen so ein Spiel nicht schnell was anhaben kann - aber von denen gibt es gewiss nicht viele. So ein Online-Spiel wie WoW macht Spaß, im Team, wie auch alleine - man muss aber aufpassen, dass man dem nicht zu sehr verfällt. Und dies ist durch den Zwang der aufgebaut wird, schnell höhrere Level-Regionen zu erreichen, verdammt schwierig. Leider wird dies immer noch unterschätzt - mal sehen wie lange noch...

Vom Lvl-Design her hat sich das Spiel 3 Sterne verdient. Grafisch nichts Besonderes, aber dafür für die Breite User-Masse konzipiert. Der Spielspass bleibt leider irgendwann bei den eintönigen Quests hängen und wird nur durch eine Art inneren "Zwang" aufrecht erhalten. Außerdem ist das Spiel sehr FreiZEIT-raubend. Und wer den Faktor "Spielsucht" im Hinterkopf hat und WoW auch mit nem kritischen Auge sieht, der sollte sich doch lieber anderen schönen Dingen widmen. Als seine FreiZEIT so zu vergeuden.
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158 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will man eigentlich mehr...., 5. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Ich bin auch EU-Closed Beta Spieler.
Ich habe schon einige Beta Tests mitgemacht an MMORPG. Aber das Spiel nie gekauft danach.
Bei WoW ist das etwas anderes.
Mein Einstieg in WoW war etwas, sagen wir chaotisch. Es war abends... und naja ;)
Als erstes viel mir der Typ mit dem gelben Ausrufezeichen über den Kopf auf. Also Mauszeiger darüber gehalten... und siehe da. Da kann man was machen =)
So wurde ich in das Questsystem eingeführt. Es ist wirklich extrem simpel eine Quest zu finden. Da eben diese meistens Markiert sind. Es gibt auch wenige Nebenquests wo das nicht der Fall ist. diese sind dann aber für die Story nicht relevant. Oder man muss diese durch eine Vorquest finden.
Durch die quests wird man auch wunderbar durchdie Welten geführt. Wenn man sich nur an die Quests hält, kommt man nie zu früh in einem anderen Gebiet an, sprich, man hat ein zu niedriges Level. Die Lustigkeit wurde oben schon beschrieben, einfach nur zum kringeln teilweise.
Manche Quests aber übertreiben etwas. So muss ich derzeit durch die Komplette WoW Welt reisen und viele Befragen. Die Reisekosten durch das implementierte FLugsystem steigen da schon etwas ;) Aber nett sind die Greifenflüge. man kann Welten von oben Betrachten in die man noch garnicht kommt. Und bekommt so einen vorgeschmack von dem was da kommen möge.
Dazu komme ich zum nächsten, das Reisesystem. In jedem Gebiet gibt es einen "Greif". Mit diesen Greifsystem kann man durch die Weltgeschichte fliegen. Von den Hauptstädten untereinander oder zu den "Außengebieten". Übers meer gehts natürlich mit dem schiff. Manche Hauptstädte sind auch mit einem ZUg verbunden.
Derzeit gibt es nur in Ironforge (bei der Allianz), ein Auktionshaus. Aus dem grunde sammelt sich dort aber auch alles was so irgendwie was kaufen/verkaufen will. Das kann bei manchen Rechnern zum ruckeln führen. aber nur kurz wohlgemerkt!
Selbst auf alten Rechnern (1.6ghz, GF4,512MB RAM) ist nach 15sek wieder alles TipTop. Trotz massiger Leuchtschwerter (sogenannt Enchants welche die Waffen verbessern) und Lagerfeuer lädt es fix nach. Ironforge ist für die Allianz sowas wie das Zentrum der Spielerwirtschaft.
Es gibt dort eigentlich alles im Auktionshaus, oder eben davor, zu kaufen was man für seine Berufe extra braucht.
Ich habe zum Beispiel Ledeverarbeitung gewählt als einen der 2 Hauptberufe. Für manche spätere Rüstungen brauche ich Elixiere die man so normal nicht kaufen oder finden kann. Dann frage ich eben im Allgemeinen Chat nach wer sowas hat. die Leute die es verkaufen flüstern mich an, machen angebot und schon hab ich es.
Was ich persönlich aber genial finde, ist das man Items die man braucht oder hat einfach in den Chat so bringen kann, das ein jeder sich die beschreibung davon anschauen kann. Eine wunderbare sache um Zutaten zu finden, wenn der gegenüber zum Bsp Franzose ist. Er zeigt mir auf Französisch was das ist, ich klicke drauf und sehe es deutsch. Was will man mehr?
Ich für meinen Teil bin froh, das viele gute sachen die man findet seelengebunden sind wenn man sie einmal getragen hat. So entfällt eine überlagerung des AH. Man kann diese nur noch an Computer Händler verkaufen.
Ich als Lederverarbeiter mache auch Rüstungen welche seelengebunden sind. Solange ich diese aber nicht anhabe, kann ich diese Tauschen oder im AH verkaufen. so kann jeder Beruf durch harte Arbeit *G* an Geld kommen Ich war mal 2h nur am Skinnen (tieren das Lederabziehen), und hab so dann 1Gold gemacht was ich für meinen Trainer brauchte.
Ich könnte jetzt noch das gesamte Spiel so weiterbeschreiben... aber das würde die Seite sprengen.
Sicherlich, es gibt auch negative seiten. Manche sprachen die negativen Mitspieler an. Die gibt es nunmal überall. Aber 90% helfen gerne, egal ob mit Geld oder Rüstungen. Mir hat einer am Anfang meine Ganze Rüstung für umsonst gemacht. Dieser war auch ein Zauberer, und so schickte ich ihm dann Später sachen die ich fand, welche er brauchte. Es entwickelte sich auf diese Art eine Freundschaft. Man ging zusammen durch die Welt und teilte alles gerecht.
Zu den Instanzen, wie Deadmines, Pallisaden oder Gnomeregan.
Dies sind besondere Level in WoW selber. Als gruppe geht man da hinein. und hat alles für sich alleine. Die Gegner haben uns aber auch alleine für sich ;)
in diesen Instanzen findet man sehr gute Items. Wer das nun bekommt, kann man durch Würfeln dann bestimmen. Das ist eine sehr gute möglichkeit wie ich finde. Diese Instanzen sollte man am besten nicht alleine begehen. Dafür gibt es aber auch einen eigenen Chatchannel wo man schnell eine Gruppe findet.
abschließend zu sagen wäre, wer NICHT auf Elfen, Gnome, Orc oder WarCraft als solches steht. Braucht WoW sich nicht anzuschauen. Wer aber ein hervorragendes Quest system sucht, auch mal alleine Spielen will. Für den ist es ein must have
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen World of Zeitfresser, 20. Juni 2009
Von 
D. Stuckart "Der_Alerion" (2000 Meilen unter dem Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Vor langer Zeit wars da spielte ich solche Onlineperlen wie Meridian 59 und Ultima Online, was mir auch lange Zeit viel Spass bereitet hatte (insbesondere ersteres). Und nun, nach vielem Hin- und her habe ich mich von meinem Neffen und dem ganzen Hype doch breitschlagen lassen mir WoW mal anzuschauen. Und... ich fands gut. So gut sogar das ich mir den Client auf DVD zulegte (allerdings nicht bei Amazon gekauft) um nochmals 1 Monat testen zu können, denn der pure Umfang des Spiels macht es unmöglich, sich über das Spiel innerhalb der 14-tägigen Probezeit ein Urteil bilden zu können.

Mein Nachtelfen-Jäger ist inzwischen auf Stufe 57 und ist finanziell recht gut bestückt (bin halt noch die alte Garde, die nicht gleich jedes Item haben muss nur weil es eine blaue/- oder lila Farbe hat, im LvL-Bereich unter 60 auch imho absolut unnötig).

Warum spiele ich es nicht mehr? Nun, ich wollte generell einmal alle führenden Onlinespiele ausprobieren, weshalb ich im Moment am testen von Herr der Ringe Online bin. Aber größtenteils liegt es daran, das ich nicht so wirklich mit der "Community" und den Umgang dort miteinander zurechtkomme. Ich denke mal ein Sozialwissenschaftler hätte da sicher seinen Spass ^^.

WoW ist meines erachtens ein solides, durchaus zum Teil wirklich gutes Spiel. Leider bin ich während meiner Spielzeit fast nur auf Leute getroffen die das Spiel wirklich als RL-Ersatz sehen und als E-Sport.

Ich bin da eher der gemütlichere Spieler der auch gerne seine Rolle ausspielt, ohne ständig Monster zu verkloppen. Hier sind die Möglichkeiten durch die teils doch sehr asoziale veranlagte, ständig nervös herumhopsende Kindergartencommunity doch sehr eingeschränkt.

Ferner ist das Spielprinzip nichts für mich, welches im Grunde aus zwei strikt von einander getrennten Fraktionen besteht die ingame auch kaum kommunizieren oder gar kooperieren können. Alles ist hier mehr auf coolness, Hipness und eben 100000+ Items ausgelegt, die im späteren Levelbereich auch immer mehr zur totalen "Imbaness" neigen, natürlich nur für Spieler die genug Zeit dafür haben sich diese Items zu erarbeiten.

Anfangs hatte ich durch den Fakt, eine ganz neue Welt zu erkunden, und zu leveln auch viel Spass. Leider legt hier Blizzard dem Gelegenheitsspieler sehr viele Steine in den Weg, da die Laufwege mE zu lang sind, selbst mit Reittier. Simple Teleportpunkte wären mir lieber als das zwar "coole" Flugsystem, welches aber teils erfordert das man minutenlang untätig zusehen darf, wie der Charakter von Punkt A nach B "fliegt". Wieviel Spielzeit Blizzard sich dadurch ergaunert, who knows?... jedenfalls läppert es sich, wenn man es mal hochrechnen würde (tu ich aber nicht ;) ). Aber so kommt man, um dem Ganzen mal etwas positives abzugewinnen, zu einer Zwangspause um etwas Kaffe zu kochen ;) Aber trotzdem nervig.

Überhaupt ist das Spiel mehr auf coolness als auf spielerischen Nährwert und Tiefe getrimmt. PvP ist ein Witz, man verliert nicht wirklich etwas ausser Zeit. Da kommt kein Nervenkitzel auf. Erinnert eher an eine Runde Counterstrike. Alles wirkt verbissen und verkrampft. Gilden sind für Neulinge auch nutzlos, weil das "Gildensystem" kaum den Namen verdient und man als Lowlevel auch kaum wahrgenommen wird. Wird eher stiefmütterlich behandelt von Blizzard, wie es scheint...

Ich gebe dem Spiel mit gutem Willen dennoch 3 Punkte weil es Anfangs sehr viel Spass macht und die Welt wirklich groß ist und technisch sauber umgesetzt wurde. Auch wenn die Grafik natürlich nicht mehr Zeitgemäß ist... diplomatisch ausgedrückt, dafür läufts halt noch auf dem Rechner des 12-
jährigen Sohnemanns passabel ;)

Ob ich das Spiel nochmal ausgraben werde, weiss ich noch nicht. Momentan ist meine Motivation dahin, weil ich kaum Lust auf stundenlanges Instanzen- oder Raidgerenne Lust habe, um am Ende aufgrund von "ehrgeizigen" Spielern dann doch leer auszugehen. Wenn man denn mal eine Gruppe findet, die einen mitnimmt, was auch nicht so leicht ist. Für Gelegenheitsspieler die noch die alten Rollenspiele kennen und lieben ist das Teil jedenfalls nicht so geeignet, denn diese werden vieles einfach nie zu Gesicht bekommen.

Die sogenannten 24/7 Spieler denen Rollenspiel eher egal ist, dürfen aber auf meine Wertung gerne noch 1 Punkt hinzuaddieren. Ebenso wer Spiele mag, die vor Features nur so strotzen, denn da punktet WoW auf jeden Fall, gerade was die Itemvielfalt angeht. Im High-Lvl Bereich so ab 70+ wird das Spiel auch noch anstrengender und zeitraubender als ohnehin schon, nichts für den entspannten Spielertyp würde ich mal sagen...

Wertung:

Spielspass:***/--
Anfangs hui, dann aber langsam immer mehr pfui. Eine epische Atmosphäre will bei mir einfach nicht aufkommen. Irgendwie bleibt die Welt dahingehend unglaubwürdig und aus allen fantasyklischees schöpfend, und dabei immer schön mainstreamlike und flach.

Handling/Steuerung: *****
Kann man nicht viel besser machen. Da zahlen sich das hohe Budget für das Game, welches Blizzard zur Verfügung steht, aus.

Grafik:***/--
Etwas angestaubt, aber immerhin butterweich und rund laufend, auch auf leistungsschwächeren Rechnern... Effektlastig aber halt zu unrealstisch bonbonfarben. Wer sowas mag... ich eher nicht, so auf Dauer.

Sound:****/-
Toller Soundtrack für ein Onlinspiel! Titelmelodie schön boombastic ^^. Auch innerhalb des Spiels

Community: **/---
- Gibt da auch nette, hilfsbereite, aber schwer diese unter den ganzen wannabe und wirklichen "Elitespielern" zu finden ;) ) Rollenspielbereitheit gegen null, auf Rp-Servern etwas besser.

Macht einen Schnitt von soliden 3,4 Points...
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tod der Freizeit, 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Ich habe noch kein MMORPG gespielt. Und daher, glaube ich, bin ich Zielgruppe für WoW. In der Final beta erlebe ich gerade den "Tod der Freizeit". Ich will das einmal aus der Perspektive des bisherigen Offline-Spielers beschreiben.
Normalerweise starte ich ein Spiel und weiß, dass mich nun endliche 40 Stunden Spielzeit erwarten. Ein Tutorial ist dabei, ein Endgegner oder ein finales Spielziel. Wie beim Offline-Rollenspiel starte ich erst einmal mit der Wahl von Fraktion, Heldentyp und Geschlecht. Schnell ist mein Lieblingslook zusammengeklickt (später im Spiel bemerke ich, dass ich nicht der einzige bin, der den Look meines Helden mochte... Kleine Bitte an Blizzard: Bitte mehr Gestaltungs-Individualität durch mehr Farben, Formen, Tattoos usw.).
Zack stehe ich nach kurzer Ladezeit (ich vergleiche das einmal mit den Kaffeepausen bei Half-Life 2 zwischen den Levels...) in einer hübschen und stimmigen Schneelandschaft. Mein Zwerg fühlt sich hier wohl. Ich habe nun schon in ein paar Zeitschriften gelesen, dass die NSC mit den gelben Ausrufezeichen mir Aufträge verschaffen, also klicken wir die einmal an. Auftrag folgt auf Auftrag, flugs sind die ersten 10 Stufen in etwa genau der gleichen Zeit geschafft. Wölfchen gemetzelt, umhergelaufen, Landschaft erkundet. Alles ist so wunderbar leicht zugänglich, intuitiv und die Spielhilfen kommen immer genau an der richtigen Stelle. So entfällt das typische Tutorial und wird durch perfekte (!) In-Game Begleitung gelöst.
Jetzt zieht das Spiel langsam an, die ersten Gegner werden zu hart. Andere Spieler haben das gleiche Problem und schnell sind Zweckfreundschaften gebildet. Paladine "buffen" mich, ich schieß mit der Flinte aus der Entfernung, mein Bär greift die Gegner an - alles geht gut.
Das bedeutet nicht, dass das Spiel jetzt kinderleicht ist und ich durch die Levels hindurchmarschiere, als ob die Gegner mit einem Schlag erledigt wären - weit gefehlt. Die Herausforderung ist spürbar und nach dem ersten Onlinetod ist meine größte Sorge auch weg. Tod ist kein Schicksal im Spiel. Drei Möglichkeiten gibt es, dem Schnitter zu trotzen:
1) Der lange Marsch. Im schlimmsten Fall läuft man 10 Minuten als Geist durch eine schemenhafte, grau-weiße Welt. Der Körper wird an Ort und Stelle gelassen und ein großzügiger Radius ermöglicht das Wiederauferstehen in einigermaßen sicherer Entfernung von Gegnern. Ich besitzte 50% Health + Mana und kann gleich wieder weitermachen. Kein Schaden an Ausrüstung, kein Erfahrungspunkte-Verlust. Danke, Blizzard. Damit habt ihr es geschafft, auch Gelegenheitsspieler wie mich einzufangen und mir die Angst zu nehmen, nach 30 Stunden durch Unachtsamkeit alles wieder von vorne machen zu müssen.
2) Instant-Resurrection: Ein Paladin, Priester oder andere geeignete Spieler erwecken mich an Ort und Stelle. Schnell, unkompliziert und ansonsten ähnlich wie 1)
3) Falls mein Forscherdrang mich zu tief in eine Höhle geführt hat, ich dort unrettbar tief drin stecke und alleine nicht mehr heraus finde, dann kann ich mich direkt am Friedhof, wo mein Geist erscheint, wieder erwecken lassen. DAS kostet allerdings Geld. Nicht direkt, aber die Ausrüstung meines Charakter leidet und muss für teuer Geld repariert werden. Zudem werden die Charakterwerte für ca. 10 Minuten auf 75% der Ursprungswerte gesetzt, also ab in die nächste Taverne und etwas anderes machen.
Nach zwei langen Wochenende und praktisch allen freien Minuten der letzten Wochen ist mein Eifer ungebrochen. Wenn ich sehe, was ich in der Zeit erst von der Welt gesehen habe, dann weiß ich, dass ich locker 1 Jahr und durch Erweiterungen länger spielen werde. Und die Herausforderungen der späteren Level sind auch noch da:
- klassisches Equipmentoptimieren wie bei Diablo/Diablo 2. Höher, besser, weiter, stärker. Die Rüstungsspirale nimmt kein Ende.
- Talentoptimieren: Ab Stufe 10 bekommt mein Charakter Talentpunkte, mit denen er seine(n) Schwerpunkt(e) festlegen kann. Für einen Jäger z.B. Bestienherrschaft, Distanzkampf oder Nahkampf/Überleben. Da es rechnerisch nicht möglich ist, bei gegenwärtigen Maximallevel von 60 alles zu lernen (es sind halt nur 50 Punkte zum Verteilen da), muss ich mich entscheiden. Umlernen falsch gewählter Talente ist möglich, aber (zu) teuer.
- Gildenkämpfe, Bündnisse und High-Level Events (Tiers): Die höherstufigen Helden werden nach Berichten noch genug zu tun haben. Speziell organisierte Karten, die Battlegrounds und Kämpfe gegen übermächtige Gegner (wie der Drachen Onyxia oder der Feuergott Ragnaros...) sollen auch 40 Helden der Stufen 60+ fordern.
Die Grafik - oft diskutiert aber nach Video und Demo-Vergleichen gefällt sie mir gut. Seit WarCraft 3 bin ich an die eher comicartige und bewusst simple (und damit PC Ressourcen schonende!!!) Darstellung gewöhnt. Mir gefällt sie, es ist hübsch bunt, ein wenig kitschig aber eben nett als Spielwelt. Die Animationen sind flüssig und durchweg lustig.
Der Sound ist gut, eine stimmige, nach Karten festgelegte Musik erschallt und gibt jeder Region ihr typisches Flair. In den Ortschaften und Häusern wechselt die Musik. Ich finde es ganz angenehm, nicht immer Kampfmärsche im Kampf und Wanderlieder im Wald hören zu müssen.
Das Schöne an WoW ist, dass es auch mit durchschnittlichen Rechnern läuft (ab 1,5 GHz, 512 MB RAM und GeForce 4200TI), allerdings empfehle ich wegen der Update-Datenmenge DSL.
Ich werde meine Freizeit im Jahr 2005 + 2006 und vielleicht darüber hinaus sicher in dieser wunderbaren Welt verbringen.
Grafik: 4,5 von 5 (man hätte technisch noch mehr machen können, aber sie ist wirklich schön)
Sound 3,5 von 5 (auch hier: besser Positionierungseffekte, NOCH bessere Musik aber der wesentliche Grund ist: Kaum Sprachausgabe!)
Atmosphäre: 5 von 5, die Spieltwelt ist wuerbar und die Mitspieler herrlich entspannt und zu 90% kooperativ.
Warum ich es mir kaufe: Weil es das erste Onlinespiel ist, das mich traditionellen Offliner wirklich überzeugt hat. Und es ist (auch schon in der Final beta) nahezu bugfrei!
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für zwischendurch., 4. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Ich bin grosser Warcraft-Fan. Ich habe Warcraft vom Anfang an geliebt und gerne gespielt. Als nach den Strategietiteln die Nachricht kam, dass ein Online-Rollenspiel für Warcraft erscheinen würde, freute ich mich.
Nach längerer Wartezeit kaufte ich mir das Spiel ziemlich schnell und installierte es. Bis auf einen grossen 128MB Patch im Anschluss gab es keine Beschwerden. Nun zum Spiel selbst.
Charaktererschaffung: Es gibt meines Erachtens nach wenig Freiheit bei der Char-Erschaffung. Es sind wenige Skins vorhanden, mehr wären wünschenswert gewesen, denn beim Online-RPG geht es ja darum, etwas eigener auszusehen, um sich den anderen Spielern präsentieren zu können.
Sobald man die Welt von Warcraft betritt, ist man Anfangs begeistert. Die grosse Welt ist eine Faszination, mit viel Phantasie bespickt, die Vielfalt von Fertigkeiten, die man erlernen kann, ist sehr breit gefächert. Das ist eigentlich der einzige eindeutige Pluspunkt für dieses Spiel. Es handelt sich hierbei wirklich um eine andere Welt, in der man Greifen reiten, Drachen bekämpfen, an Schlachten teilnehmen und allerzeit neue Welten entdecken kann.
Um einigermassen schnell höhere Levels zu erreichen, muss man viele Quests erledigen, wodurch das typische Hack 'n' Slay der MMORPGs beseitigt wäre. Die Quests sind aber äusserst linear und mit der Zeit werden sie sehr langweilig. Es geht meistens darum, eine bestimmte Anzahl bestimmter Gegner zu erledigen, oder einen Gegenstand von einem Ort zum anderen zu bringen. Diese Orte sind aber alle sehr weit voneinander entfernt, klar, es ist toll, dass die Welt gross ist, aber manchmal kann es schon nerven, dass man von einem Ort zum anderen etwa 30min oder länger unterwegs ist. Das wiederrum führt dazu, dass World of Warcraft nur geniessbar ist, wenn man Unmengen Zeit dafür opfert, d.h etwa 5 Stunden täglich oder mehr. Gelegenheitsspieler werden zwar von der Welt fasziniert sein, aber sie werden das Spiel auch nie in voller Pracht erleben können, da man mit wenig Spielzeit nicht viel, eigentlich gar nichts erreicht.
Fazit: Anfangs spektakulär, nach einiger Zeit meiner Ansicht nach nicht mehr so spektakulär aber trotzdem noch gut, aber SEHR zeitaufwendig. Deswegen kündigte ich meinen Account nach einem Monat.
4 Sterne gibt es für die Welt alleine, denn die ist wirklich einzigartig.
Tipp: Für Rollenspiel-Fans mit viel Zeit, denen kann ich nur empfehlen, sich World of Warcraft zu kaufen. Gelegenheitsspielern kann ich Baldur's Gate II ans Herz lege. Ist zwar sehr alt, aber dafür sind die Quests wie aus einem Roman entnommen und auch der Rest des Spiels ist genauso genial, bringt dem Spieler mit Add-On über 100 Stunden Spielspass und es ist kein MMORPG, d.h dass man nicht dauernd spielen muss, um gut zu sein. Einfach abspeichern und nach ein paar Tagen weitermachen- praktisch!
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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Game, jedoch mit kleinen Mängeln, 18. März 2005
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Es ist denke ich jedem klar, dass der Grafikstil von WoW Geschmackssache ist. Ich für meinen Teil finde ihn hübsch anzusehen, jedoch ist die Auswahl bei der Charaktergestaktung recht begrenzt....leider. wenn man sich jemals auf einen hohen Berg gestellt hat und in die Ferne geblickt hat wird man feststellen, dass es einfach nur atemberaubend schön aussicht, mal abgesehen von den öden Lanschaften im Orc-Territorium.
Die Soundkulisse , anfangen von der Musik bis hin zu den eigentliche Sounds ist gut gelungen, aber Sprachausgabe hätte dem Spiel, wenn sie gut und stimmig wäre wie bei WC 3, mit Sicherheit gut getan. Das pure Ablesen von Texten vom Bildschirm ermüdet mit der Zeit sehr.
Auf Bedienungskomfort wird höchsten Wert gelegt, denn die Steurung ist eingängig und ein fach zu erlernen. Es gibt Hotkeys und auch eine stets vorhandene Minimap erleichtert das Vorankommen, jedoch lässt sich diese nicht weit genug herauszoomen und es gibt nur zu ganzbestimmten Quests einen Indikator, wo man genau hin muss. Die Wegbeschreibungen sind nicht ganz so verworren und fehlleitend wie in Morrowind, aber manchmal trotzdem etwas ungenau, da muss man manchmal schon im Chat nachfragen, wo was zu finden ist.
Das Chatsystem ist nicht besonders übersichtlich, erfüllt jedoch seinen Zweck ganz gut, wenn es auch knapp 1/6 des Bildschirms bedeckt. Es gibt nur 4 Channels und den Gilden-, Party- und normalen Chat.
Die Charakterentwicklung geht SEHR SCHNELL am Anfang (innerhalb von 3 Std, auf Lvl 10!), doch gegen Ende hin dauert es deutlich länger und wird vor allem schwieriger. Die Klassenwahl beschränkt sich auf eine von 9 Klassen, wobei nicht jede Klasse in jeder Rasse gewählt werden kann (Krieger, Paladin, Priester, Magier, Hexenmeister, Druide, Schamane, Jäger , Schurke). Der Aufstieg des Charakters ist simpel und wird größtenteils von Programm erledigt (finde ich nicht so gut, denn erlaubt keinen individuellen Charakter), nur Talente kann man slebst wählen, z.B. mehr Schaden für eine gewählte Fertigkeit (Fertigkeiten muss man sich bei speziellen Trainern für Geld kaufen um sie einsetzen zu können).
Die Quests in WoW sind teilweise etwas zu simpel geraten und verlangen erfahrenen RPG-Veteranen nur ein müdes Lächeln ab, da teils viel zu uninteressant. Fans von RPG, die einem relativ viel Freiraum bei der Charakterentwicklung lassen, wie Morrowind oder auch Gothic 2 werden auf Grund der Einfachheit etwas ebttäuscht sein.
Alles in Allem, warum 4 Sterne bei so viel Kritik?
Nun ich habe mir WoW gekauft und war erst mal ziemlich erstaunt über das einfache Zurechtfinden in der Welt und habe auch gleich einige Freunde gefunden mit denen ich noch heute auf Abenteuerjagd gehe. Von unausgereifter Community kann hier nicht im Ansatz die Rede sein, jedoch sind die meisten, und das ärgert mich, nur auf ihr eigenes Wohl besonnen und kümmern sich nicht mal um stark angeschlagene Gefährten der eigene Fraktion.
Ich kann WoW nur herzlichst weiter empfehlen. Wenn einem jedoch Freiheit bei der Charakterentwicklung und nicht so stark actionlastiges (Hack 'n Slay) wichtiger sind , der kann auch getrost auf WoW verzichten.Ein Spiel für MMORPG Einsteiger und Fortgeschrittene. Wer Profi ist sollte lieber DAoC oder EQ 2 spielen.
Und nun entschuldigen Sie mich bitte, denn ich möchte gerade noch einen neuen Zauber ausprobieren und dann noch in die Wetlands und dann.....und dann.....und dann.......
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78 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anfangs gut, später tritt allerdings Ernüchterung ein, 18. Januar 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Ich habe World of Warcraft ein Jahr lang gespielt und für mich war die Euphorie anfänglich sehr groß.

Nach den ersten zwei Monaten trat schon teilweise Ernüchterung ein: Im Prinzip wiederholen sich die Queste ständig. Es gibt im Grunde vier Gruppen:

1. Töte bestimmten Mob (oder mehrere)

2. Sammle ein von Mobs stammendes Item (oder mehrere) und/oder von der Umgebung

3. Eskortiere Person zu bestimmten Punkt

4. Erforsche Gebiet (selten, aber vorhanden)

Das langweilt nach und nach wirklich sehr. Die Instanzen sind zwar recht nett, doch leider nehmen sie viel Zeit in Anspruch und bei mehrmaligem Wiederholen gleichen diese mehr Arbeit als Spaß, was auch daran liegt, dass die Mitspieler nur schwer zu ertragen sind (zum Großteil).

Nach Erreichen der Stufe 60 geht für manche der Spaß erst los. Berufe sind meistens bereits auf Stufe 300 und die sog. "Raidinstanzen" wollen besucht und erforscht werden (ganz klar: wegen Items. WoW besteht im Grunde nur aus dem Sammeln von Gegenständen).

Da tritt bereits wieder ein Problem auf: Die Gilden haben teilweise sehr hohe Ansprüche und geben vor, wie man seinen Charakter zu spielen hat. Individuelle Spielweisen sind meistens nicht erwünscht und werden demnach nicht toleriert.

Wer damit leben kann, verbringt täglich Stunden mit dem "Farmen" dieser Instanzen; vorausgesetzt, die Taktik zur Bekämpfung der Bosse ist bekannt. Wenn nicht, werden etliche Stunden dazu verwendet, eine Taktik herauszufinden; Frustmomente garantiert.

Ach ja: Um wirklich ganz groß rauskommen zu wollen in WoW, sollte derjenige (oder diejenige) nur noch für dieses Spiel leben. Die Top-Gilden verlangen dies auch und nehmen die ganze Freizeit dafür in Anspruch. Wer seine sozialen Kontakte nicht nur in WoW pflegen will, hat hier nichts zu suchen.

Das PvP (Player vs. Player, also Spieler gegen Spieler) ist in WoW nicht bedeutend und sollte bei einem Kauf nicht Hauptspielgrund angesehen werden, da einfach zu wenig Abwechslung geboten wird (ja, sogar noch weniger als beim eigentlichen PvE -> Player vs. Environment -> Spieler gegen Umwelt, also gegen feindlich gesonnene Nichtspielercharaktere (NSC oder auch NPC)).

Der meiner Meinung jedoch größte die Kritikpunkt ist die Spielergemeinschaft an sich. Es wird geschimpft, geflucht, gemobbt - und das in einem unzumutbaren Gebrauch der deutschen Sprache. Spielertalent haben an sich nicht viele, dennoch lästern Neulinge (ich benutze das Wort "N00b" nicht, weil das Wort meiner Meinung nach im Laufe der Zeit eine asoziale Bedeutungen angenommen hat) gerne über Tipps von Fortgeschrittenen und auch Profis.

Dazu gehört auch meine Erfahrungen mit den Gilden. Ich war in drei größeren Gilden (100+ Mitglieder) und diese haben sich aufgrund von Streitigkeiten im Laufe der Zeit aufgelöst. Ich habe oft erlebt, dass auch in den Raidinstanzen (die hauptsächlich gildenintern besucht werden) gerne geschrien wird, wenn jemand einen Fehler gemacht hat...

Und zu dem Argument "die monatlichen 10,99€ (Mindestpreis) sind das Spiel wert": WoW hat nun mindestens 8 Millionen Spieler und diese zahlen monatlich ihr Geld. Die darausentstehende Geldsumme kann doch wirklich in den Support und in Serverstabilität gesteckt werden (oder in neue Spielprojekte) und nicht nur in Personalkosten. Kein Mensch kann mir weis machen, dass Blizzard mit WoW zu wenig Geld verdient für diese Zwecke; es ist schlichtweg unlogisch.

Fazit:

Probespielen ist sicher nicht verkehrt, aber man sollte nicht allzu viel erwarten. Der erste Monat ist für diesen Zweck kostenfrei.
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80 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich gehts los!, 10. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Hier schreibt mal jemand der noch nicht dutzende von MMPORG's durchgespielt hat; WoW ist mein Erstes.
Ich kann nur sagen: Her damit!
Ich bin in der glücklichen Position jetzt in der Final Beta spielen zu dürfen und was ich bis jetzt gesehen habe ist einfach umwerfend!
Vorausgeschickt sei, daß ich Warcraft III geradezu verschlungen habe und da WoW die Storyline benutzt und !weiterführt! bin ich hier schon einmal positiv gestimmt.
Freischaltungen durch Gilden-geführte Angriffe auf Über-Monster (die ein einzelner Spieler noch nicht einmal aus der Ferne zu sehen bekommt) sowie kommende Addons werden die Welt und ihre Geschichte noch erweitern.
Man hat also nicht nur die Möglichkeit WoW in der Gruppe zu spielen, sondern seinen Charakter solo durch die Welt laufen zu lassen und trotzdem das Highlevel erreichbar ist.
Das mit dem Solo hatte ich eigentlich auch vor, aber durch nette Einladungen und dem unkomplizierten Gruppen-Management war ich gleich drin in der Community. Hier werden aber auch Absagen locker genommen, der Umgangston ist sehr freundlich und das ein oder andere Mal wurde mir quasi im Vorbeirennen ein hilfreicher Zauber auf den manchmal arg zerschundenen Leib gecastet oder ein hilfreicher Pfeil traf den Gegner bevor er mich zu Boden warf, ohne mir damit Erfahrungspunkte zu stehlen (wer ein Monster zuerst verletzt, erhält die Punkte. Es sei denn man spielt in einer Gruppe, dort werden diese geteilt).
Da man einen sehr grossen (3,5 Gigabyte) Client auf dem PC installiert, fallen Ladezeiten innerhalb eines Kontinents ausserhalb von grossen Dungeons komplett weg. Man spielt sehr flüssig vor sich hin, selbst mit einem "kleinem" PC.
Die Grafik und Sichtweite und das damit verbundene Gefühl "Gross" ist enorm!
Ebenso die Musikuntermalung und Soundkulisse, alles sehr stimmig und trägt noch zur Atmosphäre bei.
Im Ganzen ist das Spiel komplex genug um zu fesseln und ein bisschen nachdenken zu müssen, aber nicht so sehr das man davon erschlagen wird und vor lauter "Administrierung" und Gedankenmachen nicht zur Action kommt.
In dieser Hinsicht finde ich das Spiel auch sehr geeignet für Leute die auch noch ein Real-Life pflegen. Aber auch Hardcore-Gamer kommen auf ihre Kosten um jeden Winkel dieser riesigen Welt allein oder in der Gruppe zu erkunden und sich in ihren Klassen und Berufen zur Meisterschaft zu entwickeln.
Hier sei noch gesagt, das das jetztige Höchstlevel 60 beträgt aber jetzt schon daran gedacht wird dieses in absehbarer Zukunft zu erweitern und zusätzlich Helden-Level einzuführen. So bleibt auch das Hochleveln von Charakteren noch spannend!
Was mich auch noch beschäftigte; wie zum Teufel geht das zu, wenn hundert Leute ein Dungeon betreten wollen und an die begehrte Beute heran wollen? Zieht man Nummern? Wartet man bis man dran ist? Nein! Genial: Jeder der ein Dungeon betritt (allein oder als Gruppe)erzeugt ein eigenes Dungeon nur für sich! Jeder weitere oder frühere hat auch jeweils ein eigenes Dungeon für sich allein! Diese (in meinen Augen) Genialität heisst "Instanzen".
Witzige und knifflige, machmal auch langatmige, Quests sowie die Detailverliebtheit der Umgebung und der Charaktere (zugegeben; etwas individueller hätte ich sie mir gewünscht) und die stimmige Soundkulisse machen das Spiel zum Suchtfaktor.
Kurz: Ich bin begeistert!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Multiplayer-Aspekt gut, anspruchslose Missionen, 6. November 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Am Spielbeginn hat es Blizzard geschafft, eine dichte und handlungsreiche Umgebung zu schaffen - gerade die Startgebiete sind wirklich gut spielbar und machen zunächst viel Spaß. Dann wird das Spiel jedoch immer weitläufiger. Ich fand das schon sehr nervig, immer wieder die gerade aufgebaute Motivation durch irrsinnige Laufwege verpuffen zu lassen - mal abgesehen davon, das die Missionen im Prinzip nahezu alle gleich sind.
Die Welt von WoW ist dabei detailiert und man hat sich wahrlich überall angestrengt, eine authentische Welt zu schaffen- was auch gelungen ist.
Die schwachen Missionen werden zum Teil von den super Instanzen und den Schlachtfeldern wieder aufgefangen - aber nach hinten raus wird das Spiel immer langweiliger.
World of Warcraft ist genau das richtige für alle Item-Sammler und Diablo II Fans, aber sicher nichts für Rollenspieler, die Wert auf Handlung und ausgearbeitete Quests legen. Dafür besitzt das Spiel einfach nicht genug Tiefgang oder Abwechselung.
Was mich dann zum endgültigen Aufhören bewegt hat, waren die peinlichen Eindeutschungen, die in letzter Zeit immer weiter zunahmen. Also Einsteigerfreundlich ist ja gut und schön, aber wir sind ja nicht mehr im Kindergarten...
Ausfälle habe ich zwar auch erlebt - aber die sind gemessen an der Zeit, wo alles funktioniert hat, kaum der Rede wert. Optisch und technisch ist WoW weitaus besser als seine Konkurrenten.
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World of WarCraft
World of WarCraft von Blizzard Entertainment (Mac OS X)
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