holidaypacklist Hier klicken Jetzt informieren BildBestseller Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen35
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. November 2004
Dass dieses Album an die mittlerweise als „klassisch" bezeichneten Erasure-Alben „The Innocents" oder „Wild!" erinnert, ist ziemlich weit hergeholt. Tatsächlich ist „Nightbird" von der Anlage her eher dem „Erasure"-Album von 1995 ähnlich. Von den Sounds her dagegen ist das elfte Studio-Album von Sänger Andy Bell und Soundingenieur Vince Clarke eher eine Mischung aus „Chorus" und „Cowboy". Der größte Unterschied zu allen anderen Langspielern aber ist, dass „Nightbird" sehr auf den Gesang hin geschrieben und produziert ist - Soundspielereien gibt es nur wenige, alle Synthetik ist sehr zurückgenommen (krasses Gegenbeispiel: „I Say I Say I Say"). Man sollte dieses Album zunächst laut über die Stereoanlage hören, dann aber über Kopfhörer, um Andys unglaublich facettenreichen Gesang zu erleben. Vince Clarke bietet im 20. (!) Erasure-Jahr etliche neue Synthie-Sounds, dafür nur wenige analoge Klänge aus den alten Synthesizern ... Man darf auf die Live-Performance im Frühjahr gespannt sein! Die Songs:
No Doubt - Wohl einer der raffiniertesten Erasure-Songs aller Zeiten - ein wuchtiger, opulenter Opener mit balladesken Elementen, schwebend, nahezu magisch. Einfache Instrumentierung. Erinnert ein wenig an Depeche Modes „Home", was die Atmopshäre des Songs angeht.
Here I Go Impossible Again - Mitreißende Mitt-Tempo-Nummer, die man unbedingt mehrfach hören muss. Vor allem der Refrain über dem reibenden, pulsierenden Soundteppich bleibt hängen. Dieser Song malt Bilder in den Kopf und ist sehr videotauglich - die zweite Single?
Let's Take One More Rocket To The Moon - Knackig-kühles Intro - könnte aufs „Chorus"-Album passen. Leider kippt der Song dann ins Süßliche. Ein Hook fehlt - trotzdem eine betörende Nummer mit Soundlandschaften wie aus dem „Erasure"-Album. Fantastischer Gesang von Andy.
Breathe - Eine perfekte Single! Hoher Wiedererkennungswert. Manko: Der Refrain, der ohnehin oft im Song auftaucht, ist in sich gedoppelt. Leider wird er nicht in der Tonhöhe variiert. Eine klitzekleine Veränderung im Refrain hätte diesem Song gut getan. Trotzdem: Highlight des Albums, sehr tanzbar. Zudem lässt „Breathe" auf geniale Remixe hoffen. Und wenn man weiß, dass der Song aus einer Atemübung entstanden ist, gewinnt er einen gewissen Witz. „Breathe" war übrigens der letzte Song fürs Album, den Vince und Andy geschrieben haben. Ein gutes Omen - „In My Arms" war das letzte „Cowboy"-Stück und der letzte, große kommerzielle Erfolg von Erasure mit einem selbstgeschriebenen Song. Und Gerüchten zu Folge trifft das auch auf „Always" zu ...
I'll Be There - Ein Knaller im Stil von „Run To The Sun", leider sehr simpel und wenig einfallsreich. Dafür entschädigen aber viele Vince-Sounds. Und auf einem Konzert ist „I'll Be There" bestimmt ein Erlebnis.
Because Our Love Is Real - Der vielleicht schwächste Song von „Nightbird", obwohl er so gefühlvoll ist. Man hört ihm an, dass er auf einer Gitarre komponiert wurde - daher ist das Stück sehr gut als Akustik-Version vorstellbar. Besonderer Reiz: Andy war bei der Aufnahme wohl heiser - gerade das aber verleiht dem Song ein wunderbares Tiembre. Ob dies der Gesang der Demo-Aufnahme ist?
Don't Say You Love Me - Der englische Begriff „Stomper" beschreibt diesen Song wohl am besten - klopfend, stampfend, voll mit brodelnder Elektronik - eine Partynummer. Mit Vocoder-Effekten à la Cher ...
All This Time Still Falling Out Of Love - Böse gesagt: Ein Modern Talking-Song mit Billigrefrain: „I Want It All/ You Can Take It Or Leave It ...". Immerhin: ein paar sensationelle Vince-Sounds aus dem analogen Synthie.
I Broke It All In Two - Superflauschige, fließende Ballade mit einem Instrumentalteil, der glatt aus „91 Steps" kopiert sein könnte. Andys grandioser, bisweilen seht tiefer (Bass-) Gesang wird umspielt von unendlich vielen Vince-Sounds, etwa von einer Glocken-Kaskade. Und irgendwie eine Hommage an ABBA ...
Sweet Surrender - Eine gute Laune-Nummer, beste Party-Musik. Hat man sonst das Gefühl, dass die Musik Andys Gesang umschmiegt, so hört sich dieser Song an, als würde Andys Gesang von der Musik mitgerissen. Hoffentlich wird „Sweet Surrender" live gespielt!
I Bet You're Mad At Me - Ähnlich wie „Because You're So Sweet" der perfekte Rausschubser - Augen schließen, schwelgen. Andy singt fantastisch, während im Hintergrund unzählige feine Vince-Sounds explodieren - die beste Ballade, die Erasure jemals geschrieben haben - sehr rhythmisch und wie gemacht für die Musical-Bühne.
0Kommentar|36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2005
Es gibt zwar schon reichlich Rezensionen, aber ich möchte trotzdem noch meinen Senf dazutun. Warum erwarten viele Leute immer, dass sich Popstars weiter entwickeln, statt ihren Fans einfach das zu bieten, was diese hören wollen, und bei Erasure sind das eben leicht ins Ohr gehende Songs. So kommen auch Leute über 40 mal wieder in den Genuss schöner Popmusik und müssen nicht nur mit den alten Kamellen aus den 70ern und 80ern Vorlieb nehmen. Ich finde es recht mutig von Clarke/Bell, sich mehr um die Fans in ihrem eigenen Alter zu kümmern als immer nur zuzusehen, dass sie einen Haufen Teenies und Twens mit ihrer Musik ansprechen. Da wird eben nicht, wie z. B. bei Madonna, verzweifelt nach einem Co-Produzenten gesucht, der die eigenen Songs auf die Höhe der Zeit bringt, nur um in den Charts wieder ganz oben zu stehen und zu vergessen, dass man auch als Popstar dem Altern ausgesetzt ist und natürliche Grenzen dafür sorgen, dass die kreative Entwicklung etwas nachlässt.
Erasure klingen jedenfalls auf "Nightbird" wie Erasure und gerade deshalb habe ich an diesem Album viel Freude, die mit jedem Hören sogar größer wird, denn so richtig hängengeblieben sind die Lieder erst nach mehrmaligem Hören.
Ein guter Titel, der bei der Auswahl der Albumtracks durchgefallen ist, findet sich übrigens auf der 2-Track-Single von "Breathe" und heißt "Gone Crazy".
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2004
...kaum zu glauben. Da hat man die beiden Knaben doch nach versauten CDs, peinlichen und lieblosen Werken aus dem musikalischen Herzen ausgeschlossen. Da hat man, nach gecancelten Konzerten - selbst als Fan erster Stunde beschlossen - die kommen mir nicht mehr in den Player - und dann das: ein wunderschön arrangiertes und wirklich hochwertiges Werk betritt die Bühne und straft alle die Vince und Andy musikalisch am Boden sahen Lügen.
NIGHTBIRD ist sicher keine Konkurrenz für mein Lieblingsalbum CHORUS, es kann sich aber dicht dahinter anstellen wenn es um den zweiten oder dritten Rang in der Erasure Musikgeschichte geht.
Auch wenn der retro-Synthiesound heute nicht mehr jedermanns Sache sein wird - und der wird hier exzessiv gespielt - für alte Freunde des einst "dynamischen Duos" tauchtim Januar 2005 eine große Sonne am Horizont auf - oder - wenn man es erasure-ish sehen möchte - kommen schwer rosarote Zeiten auf uns zu.
Tolles Album dass deinfitiv nicht nur als PR-Edit gehört wurde sondern auch gekauft wird. Etwas mehr Euphorie!!! Eine gute old-Pop-CD - sowas kriegt man in diesen Tagen nur selten geboten!!! 5 Sterne für eine Synthpop-Reinkarnation die es in sich hat.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2005
Nachdem Erasure zuletzt einen großen Flop ("Loveboat", 2000) und durchwachsene Kritiken ("Other People's Songs", 2003) verkraften mussten, glaubte kaum jemand daran, dass die Jungs nochmal richtig auf die Beine kommen. Die 80er-Jahre-Zitate ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album und wirken streckenweise wie ergraute Schläfen am erhabenen Haupt einer wunderschönen Melodie ("Here I Go Impossible Again", "No Doubt"). Die, wie schon in der Vergangenheit recht süßlichen Melodien werden von Andy Bells sehr zurückhaltend agierender Stimme untermalt, die nach wie vor ihre eigene Magie hat. Bei den Texten sprechen Songtitel wie "Because Our Love Is Real" oder "Don't Say You Love Me" für sich. Insgesamt wirkt "Nightbird" wie ein alter Freund, den man lange nicht gesehen hat, und den man sich einfach freut, wiederzusehen.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
OK, ich bin 35 und ganz schön gay. Also total die Kundenschicht von Nightbird.
Doch auch ich möchte in den Chorus der Begeisterung einstimmen. Loveboat war auch für mich ne Enttäuschung - ausser "alien". Doch wenn man die Herren von Anfang kennt und liebt, manchens alte Album in Dauerrotation gehört hat, war man nach Loveboat doch ganz schön enttäuscht. Den ersten Hoffnungsschimmer sah ich nach dem Hören der B-sites von der ersten Singel aus other peoples songs. Mir war klar die könnens noch. Das gesamte Album war dann doch recht unspektakulär, und nach dem abgesagten Konzert in Köln schon ganz und gar nicht mehr top.
Aber jetzt mit Nightbird hat's mir beim Hören doch die Freudentränen in die Augen getrieben. Ein unglaublich komplexes Werk voller Frische und Harmonie. Klar covern die Zwei sich selbst, doch warum auch nicht. Ich habe in meinem Leben auch begriffen, man soll das machen was man richtig gut kann...
Ohne Zweifel können Vince und Andy besten Synthipop, und das so das man am ganzen Körper vibriert wenn man die Songs hört, ich besonders bei "sweet surrender". Es ist spielend leicht sich in die Songs fallen zu lassen, durch die Wohnung zu tanzen oder nach einem stressigen Tag auf dem Heimweg im Auto einfach abzutauchen in eine Welt aus feinsten Synthiklängen und einer unvergleichlichen Stimme.
Ich bin völlig hin und weg....
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2005
Nach nunmehr 20 Jahren im schnelllebigen Popgeschäft ist das
britische Duo nach wie vor eine Ausnahmeerscheinung, denn keiner
ist näher dran, den perfekten 3-Minuten Popsong zu schreiben.
Breathe...atmet wieder...zurück zu einem wunderschönen
melancholischen Ausflug, der zeigt, dass Sie es immer noch
beherschen und gekonnt umsetzen können.
Den in den letzten Jahren verhältnismäßig gefloppten Alben
steht 2005 eine Platte in den Läden gegenüber, die den Kauf rechtfertigt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2005
Wenn eine Popgruppe einem nach 20 Jahren Musikbiz noch überrascht, dann ist das schon eine kleine Sensation.
Sicher haben ERASURE sich auf ihrem neuen Album nicht neu erfunden, aber es ist das Schönste Album, dass ERASURE seit 20 Jahren gemacht haben.
Das absolute Highlight erwartet uns schon mit Titel 3 "Let's Take One More Roeckt To The Moon", ein Mid-Tempo Titel, der gleichzeitig zum Träumen und Tanzen einlädt und danach folgt gleich die neue Single "Breathe", ebenso zeitlos wie schön.
Auch die schnelleren Songs sind erstklassig ("I'll Be There, "All This Time Still Falling Out Of Love") und reißen einen mit.
Musikgeschichte werden ERASURE mit diesem Album sicher nicht schreiben und dies ist auch nie der Anspruch gewesen. Vince Clarke wurde es Anfang/Mitte der 90er sogar "zu erfolgreich", sodaß man fürchten mußte, das er das Projekt aus diesem Grund einstellte (wie er einst bei DEPECHE MODE nach deren frühen Megaerfolgen tat).
Nach längerer Durststrecke, die von Ende der 90er bis 2002 dauerte, deutete schon "Other People Songs" an, dass ERASURE wieder richtig zurückkommen würden.
Das neue Album überzeugt sowohl mit dem satten Sound und vor allem mit der tollen und gefühlvollen Stimme Andy Bells. Vince Clarke hält sich mit seinen Arrangements diesmal vornehm zurück, präsentiert aber wieder eine Vielzahl von tollen Synthieklängen.
Erstklassiges Album, dass keinen ERASURE-Fan enttäuschen wird und für alle anderen ein guter Einstieg in die Alben von ERASURE.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2005
Nach dem ersten Hören der Scheibe fiel mir spontan Bonbon Pop ein. Nach den etwas enttäuschenden 3 letzten e-Alben OPS, Hits und Loveboat gibt's bei Nightbird wieder etwas für's Herz. Andy singt wie immer über die Liebe und Vince Clarke legt seine ausgeklügelten Klangteppiche darunter.
Nightbird erinnert soundtechnisch und lyrisch sehr an die Alben ISISIS und erasure. Bell und Clarke gehen eher Retro als neue Wege. Es fällt auf, dass die Songs allesamt sehr ähnlich klingen, sie scheinen untereinander verwandt zu sein, was wiederum an Cowboy erinnert. Die Platte verbreitet sofort Harmonie und Romantik. Alle erasure-Fans werden begeistert sein, denn es gab seit 10 Jahren nichts besseres von Andy&Vince.
Mein Favoriten sind "Breathe" und "I'll be there". Wir freuen uns auf die kommende Tour.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2005
Nach dem katastrophal langweiligem Album "Loveboat" und dem superenttäuschenden "Other peoples songs" sehe ich "Nightbird" als Comeback zweier totgeglaubter Gaypop-Pioniere. Vorbei die Zeiten mit belanglosem Gitarrengeklimper ohne Wiedererkennungswert (Loveboat) und lieblos dahinplätschernden Coverversionen ohne drive und ohne Charme (Other peoples songs), obwohl Coverversionen eigentlich mal eine ihrer Stärken waren (Abba-Esque oder Heart of glass). Vince Clark ist aus seinem Creativ-Koma erwacht und schenkt uns wieder klassischen Erasure-Sound mit Ohrwurm-Refrains, Synthie-Melodien, zirpen und quitschen. Andy Bell hat scheinbar auch wieder Spaß am singen und beide zusammen schufen meiner Meinung nach, nach "Chorus", mit "Nightbird" ihr bisher zweitbestes Album. Besondere Highlights für mich: "Here I go impossible again" und "I'll be there"
So freue ich mich dann auch auf das Konzert im März...
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2004
Dass dieses Album an die mittlerweise als „klassisch" bezeichneten Erasure-Alben „The Innocents" oder „Wild!" erinnert, ist ziemlich weit hergeholt. Tatsächlich ist „Nightbird" von der Anlage her eher dem „Erasure"-Album von 1995 ähnlich. Von den Sounds her dagegen ist das elfte Studio-Album von Sänger Andy Bell und Soundingenieur Vince Clarke eher eine Mischung aus „Chorus" und „Cowboy". Der größte Unterschied zu allen anderen Langspielern aber ist, dass „Nightbird" sehr auf den Gesang hin geschrieben und produziert ist - Soundspielereien gibt es nur wenige, alle Synthetik ist sehr zurückgenommen (krasses Gegenbeispiel: „I Say I Say I Say"). Man sollte dieses Album zunächst laut über die Stereoanlage hören, dann aber über Kopfhörer, um Andys unglaublich facettenreichen Gesang zu erleben. Vince Clarke bietet im 20. (!) Erasure-Jahr etliche neue Synthie-Sounds, dafür nur wenige analoge Klänge aus den alten Synthesizern ... Man darf auf die Live-Performance im Frühjahr gespannt sein! Die Songs:
No Doubt - Wohl einer der raffiniertesten Erasure-Songs aller Zeiten - ein wuchtiger, opulenter Opener mit balladesken Elementen, schwebend, nahezu magisch. Einfache Instrumentierung. Erinnert ein wenig an Depeche Modes „Home", was die Atmopshäre des Songs angeht.
Here I Go Impossible Again - Mitreißende Mitt-Tempo-Nummer, die man unbedingt mehrfach hören muss. Vor allem der Refrain über dem reibenden, pulsierenden Soundteppich bleibt hängen. Dieser Song malt Bilder in den Kopf und ist sehr videotauglich - die zweite Single?
Let's Take One More Rocket To The Moon - Knackig-kühles Intro - könnte aufs „Chorus"-Album passen. Leider kippt der Song dann ins Süßliche. Ein Hook fehlt - trotzdem eine betörende Nummer mit Soundlandschaften wie aus dem „Erasure"-Album. Fantastischer Gesang von Andy.
Breathe - Eine perfekte Single! Hoher Wiedererkennungswert. Manko: Der Refrain, der ohnehin oft im Song auftaucht, ist in sich gedoppelt. Leider wird er nicht in der Tonhöhe variiert. Eine klitzekleine Veränderung im Refrain hätte diesem Song gut getan. Trotzdem: Highlight des Albums, sehr tanzbar. Zudem lässt „Breathe" auf geniale Remixe hoffen. Und wenn man weiß, dass der Song aus einer Atemübung entstanden ist, gewinnt er einen gewissen Witz. „Breathe" war übrigens der letzte Song fürs Album, den Vince und Andy geschrieben haben. Ein gutes Omen - „In My Arms" war das letzte „Cowboy"-Stück und der letzte, große kommerzielle Erfolg von Erasure mit einem selbstgeschriebenen Song. Und Gerüchten zu Folge trifft das auch auf „Always" zu ...
I'll Be There - Ein Knaller im Stil von „Run To The Sun", leider sehr simpel und wenig einfallsreich. Dafür entschädigen aber viele Vince-Sounds. Und auf einem Konzert ist „I'll Be There" bestimmt ein Erlebnis.
Because Our Love Is Real - Der vielleicht schwächste Song von „Nightbird", obwohl er so gefühlvoll ist. Man hört ihm an, dass er auf einer Gitarre komponiert wurde - daher ist das Stück sehr gut als Akustik-Version vorstellbar. Besonderer Reiz: Andy war bei der Aufnahme wohl heiser - gerade das aber verleiht dem Song ein wunderbares Tiembre. Ob dies der Gesang der Demo-Aufnahme ist?
Don't Say You Love Me - Der englische Begriff „Stomper" beschreibt diesen Song wohl am besten - klopfend, stampfend, voll mit brodelnder Elektronik - eine Partynummer. Mit Vocoder-Effekten à la Cher ...
All This Time Still Falling Out Of Love - Böse gesagt: Ein Modern Talking-Song mit Billigrefrain: „I Want It All/ You Can Take It Or Leave It ...". Immerhin: ein paar sensationelle Vince-Sounds aus dem analogen Synthie.
I Broke It All In Two - Superflauschige, fließende Ballade mit einem Instrumentalteil, der glatt aus „91 Steps" kopiert sein könnte. Andys grandioser, bisweilen seht tiefer (Bass-) Gesang wird umspielt von unendlich vielen Vince-Sounds, etwa von einer Glocken-Kaskade. Und irgendwie eine Hommage an ABBA ...
Sweet Surrender - Eine gute Laune-Nummer, beste Party-Musik. Hat man sonst das Gefühl, dass die Musik Andys Gesang umschmiegt, so hört sich dieser Song an, als würde Andys Gesang von der Musik mitgerissen. Hoffentlich wird „Sweet Surrender" live gespielt!
I Bet You're Mad At Me - Ähnlich wie „Because You're So Sweet" der perfekte Rausschubser - Augen schließen, schwelgen. Andy singt fantastisch, während im Hintergrund unzählige feine Vince-Sounds explodieren - die beste Ballade, die Erasure jemals geschrieben haben - sehr rhythmisch und wie gemacht für die Musical-Bühne
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

15,96 €