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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bitte soll's denn noch hingehen?
Eine lange Zeit ist vergangen, seit System of A Down im Jahre 2001 ihr absolutes Mega-Album „Toxicity“ auf den Markt brachten. Abgesehen von der B-Seiten Auskopplung „Steal This Album!“ aus dem Jahre 2002 ist dies die erste wirkliche Veröffentlichung neuen Materials der Band. Vieles ist in dieser Zeit in der Politik passiert, u.a. die...
Veröffentlicht am 1. März 2006 von Dominik Eder

versus
1.0 von 5 Sternen Zensierter Text
Es wurde in der Verkaufsbeschreibung leider nicht klar gemacht, dass es sich um zensierte Liedtexte handelt. Lieder mit wiederkehrenden Unterbrechungen sind einfach nur störend.
Vor 5 Monaten von Markus Hohmann veröffentlicht


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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bitte soll's denn noch hingehen?, 1. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Eine lange Zeit ist vergangen, seit System of A Down im Jahre 2001 ihr absolutes Mega-Album „Toxicity“ auf den Markt brachten. Abgesehen von der B-Seiten Auskopplung „Steal This Album!“ aus dem Jahre 2002 ist dies die erste wirkliche Veröffentlichung neuen Materials der Band. Vieles ist in dieser Zeit in der Politik passiert, u.a. die Terroranschläge am 11. September ´01, der Beginn des Irak-Krieges...
Glücklicherweise haben sich die Kerninhalte der Ausnahmeband nicht drastisch verändert – was aber auch bei der vorher schon geballten Energie eigentlich nur nach hinten losgehen hätte können. Die 11 Songs des Albums klingen alle frisch und der aktuellen Zeit angepasst, besitzen jedoch noch immer die unverfälschte System of A Down Mentalität. Noch stärker kommt nun das Schlagzeugspiel des genialen Drummers John Dalmayans zum Tragen – er gibt nun auch auf dem Doublebass Gas, welches er auf den vorherigen Alben nicht spielte, da er normalerweise eher auf schnelle, brutale Handakrobatik setzt.
Der größte Unterschied zu den Vorgängern sticht einem relativ schnell ins Ohr:
Daron Malakian, der Gitarrist, der schon auf den Vorgängern teilweise Serj Tankian im Gesang ergänzte, greift nun auch immer mehr ins Lead-Vocal mit ein. Seine Kreativität zeigt sich auch stark in Texten & Musik, welche zu großer Mehrheit seiner Feder entstammen. Desweiteren nimmt er auch als Co-Producer Einfluss auf die Produktion. Daron entwickelt sich mehr und mehr zum Mastermind der Band. Natürlich ist der, für den Zuhörer, auffälligste Teil der Gesang Darons. Und im Gegensatz zu vielen anderen Hörern, bin ich hiervon sehr angetan.
Der Grund ist schwierig zu erklären & dennoch ziemlich einfach: Serj ist ohne Zweifel ein herausragender Sänger, der Verrücktheit & fast alle Arten von Gefühlen dermaßen genial rüber bringt, dass es schier unglaublich ist. Allerdings eben nur fast... denn es gibt manche, von Daron gesungene Textpassagen, die durch ihn perfekt wiedergegeben werden können. Sicher besitzt Daron nicht die variable Bandbreite von Serj, er besitzt nicht die teils poetische Lyrikdarstellung des Frontmanns und auch hat er nicht solch ein Timbre aber er besitzt eine solche Intensität in seiner Stimme, die tiefste Trauer, Verrücktheit & Überdrehtheit darstellen kann, dass es einen schon ins Mark treffen kann. Außerdem besitzt er eine sehr markante (recht hohe) Stimme, welche nicht sehr oft im Musikbusiness anzutreffen ist. Ungewöhnlich & gewöhnungsbedürftig, aber ich finde sie mittlerweile einfach nur toll. Serj ist und bleibt jedoch die wichtige & insgesamt definitiv bessere Stimme der Band.
Und damit tritt der gravierendste Unterschied der „neuen“ Musik der Band auf:
mit den nunmehr zwei direkten Frontsängern gibt es nun brutale Gesangswechsel, die schneller erfolgen können, da einer verschnaufen kann, während der andere schon wieder singt. Außerdem werden nun jedem Sänger ganze Passagen eingeteilt, so dass diese öfter Wechseln. Daron ist nun nicht mehr nur Ergänzung, sondern Teil des Leadvocals.
Die Texte sind mindestens genauso politisch wie zuvor, wenn nicht sogar teils noch etwas treffender. Hier ist beispielsweise der Song „Sad Statue“ zu nennen mit seiner Refrainzeile, welche die politische Einstellung der Band sehr präzise darstellt: "We'll all go down in history - With a sad Statue Of Liberty - And a generation that didn't agree."
Bush wird nach wie vor stark angegriffen für seine politische Führung. Die Freiheitsstatue stellt, symbolisch, Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit sowie die Gesellschaft etc. dar. Auch das Volk stellt sich nicht mehr geschlossen hinter ihre Führungsriegen, welche in der heutigen Zeit bedauerlicherweise die wenigste Zeit wirklich die Interessen des Volkes vertreten.
Allein in diese kleine Passage kann man mit ein wenig Vorstellungskraft noch dermaßen viel hinein interpretieren, dass einem schon fast übel werden kann. Auch die erste Single „B.Y.O.B (Bring your own Bombs)“ reiht sich in der offenen Kritik an der Regierung ein & es wird kein Blatt vor den Mund genommen.
Hier wird deutlich, dass System of A Down weiterhin ihre politischen Texte bietet. Viele der Texte auf dem Album sind jedoch weiterhin von Metaphern durchzogen, mit symbolischer Darstellung gespickt, so dass es viele verschiedene Auslegungen der Bedeutung gibt – dies ist immer noch eine der großen Stärken der Band! Jeder kann, wenn er will, in den Liedern die Bedeutung finden, die ihm am „liebsten“ ist.
Die anderen Lieder der Platte sind nicht minder interessant, hier einige Beispiele:
„Revenga“ & „Cigaro“ kommen mit brutaler Gewalt daher, da springt jedem Metal Fan das Herz höher.
Das geniale „Radio/Video“ kommt ungewohnt mit einen Ziehharmonika-Mittelteil daher, der mich persönlich irgendwie an ein Zigeunerlager erinnert – allerdings wohl eines der irrwitzigsten Lieder der Platte darstellt.
„Question“ (mitgeschrieben von Tankian) ist eine mit Akustikgitarre begleitete „Ballade“ mit hartem Refrain, der in einer solchen Speedmetal-Spitze endet, dass einem der Atem stockt.
Das letzte Lied „Lost in Hollywood“, eine (echte) Ballade, fast komplett von Daron gesungen, avanciert nach mehrmaligem Hören zu einem der besten Lieder auf dem Album. Wunderschöne Melodie gepaart mit einem genial-traurigen Text und mal ohne die berühmten Rhythmuswechsel.
Abschließend bleibt zu sagen, dass mir der neue Stil der Band sehr gut gefällt. Der neue verstärkte Doppelgesang, das Doppelbassspiel sind kleine Verbesserungen der bereits starken Vorstellungen der Vergangenheit. Die berühmten schnellen Rhythmus- & Gesangswechsel sind weiterhin auf hohen Niveau gegeben. Evolution statt Revolution wäre hier passend.
Kleine Kritikpunkte sind, dass Serj durch Daron manchmal etwas zu sehr ins Hintertreffen gerät & dass die Spieldauer mit ca. 35 Minuten doch relativ kurz ist. Jedoch fällt dies nicht sehr stark ins Gewicht, da es ja nur ein Teil des Doppels Mezmerize/Hypnotize darstellt & da diese „halbe Stunde“ so viele außergewöhnliche Ideen hervorbringt, nach denen sich andere Bands nur die Finger lecken können.
Unglaublich; was niemand hätte erwarten können ist m. E. geschehen: System of A Down legen die Latte noch ein Stückchen höher, denn ihr neues Album (die Kombination Mezmerize/Hypnotize zusammen) platziert sich knapp noch über dem Meilenstein „Toxicity“!
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61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bring your own brain, 31. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Eine gute Band zeichnet sich dadurch aus, dass man mehrere Platten von ihnen haben kann, ohne dass Redundanz entsteht. Ein sehr gute Band ist eine, deren Alben man blind kaufen kann. Und eine Ausnahmeband ist eine, die den Blindkauf auch noch stets mit einem Volltreffer belohnen kann. System Of A Down sind so eine Ausnahmeband. Und sie haben ja zudem noch einen besonders schweren Stand, denn was sie auf ihren bisher erschienen drei Releases schon in eine Tonne geschmissen und zu ihrem unglaublichen Soundcocktail zusammengeschüttelt haben, reicht aus um Horden von Bands da draußen mit den meist fehlenden zündenden Ideen zu versorgen. Die spannende Frage war also: können SOAD da noch einen draufsetzen? Ihrem scheinbar grenzenlosen Kosmos noch neue Aspekte abgewinnen?
Die Antwort bleibt einem die Band zuerst schuldig, stattdessen antworten sie mit einer Power, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen könnte. "BYOB", "Revenga" und "Cigaro" fahren in Teilen ein derartiges Metal-Brett, wie man es selbst auf ihrem ungestümen Debüt noch nicht gehört hatte. Fiesestes Geschrei, Doublebass. Allergrößten Respekt sowieso vor Schlagzeug-Monster John Dolmayan, vor dem 95% aller Drummer auf die Knie fallen müßten. Allerdings wartet auch jeder Song mit wunderschönen Melodien, den schon zum Trademark avancierten langgezogenen zweistimmigen Gesangslinien von Serj und Daron und tonnenweise Groove auf. Radio/Video kommt wieder mit freundlichen Folklore-Elementen um die Ecke, wie man es schon von "Peephole" vom Erstling kannte, allerdings nicht in diesem Harmoniereichtum. Und dann schließlich, ist "Question!" jener Song, der einen dann endgültig sprachlos macht, weil man sowas noch nie gehört hat. Eine rhythmisch schräge wunderschöne Strophenmelodie, getragen von Akustikgitarren und Flamenco-Handclaps, der dann in einen wahren Monolithen von einem Refrain mündet. Schon dieser Song rechtfertigt den Kaufpreis. Ein weiteres "Aha!" entlockt einem "Old School Hollywood", bei dem fiepsende Synthies und Vocoderstimmen mit der Instrumentalgewalt rangeln. Und die abschließende Ballade "Lost in Hollywood", bei der System Of A Down mal auf Stilwechseleskapaden verzichten und sich die wunderschönen Melodielinien entfalten lassen. Wirkt akut nicht so stark wie seinerzeit "Aerials", wächst aber mit der Zeit zu einer ähnlichen Größe heran.
Einziger Wermutstropfen des Albums ist nur, dass die überbordende Kreativität Daron Malakians (zuständig für Gitarre, alle Kompositionen, viele Texte und auch immer mehr Gesang) den Frontmann Serj Tankian ein wenig zurückgedrängt hat, denn dessen Texte sind eindeutig die faszinierenderen und vielschichtigeren. Auch Darons Gesang kippt manchmal ins Nervige, etwa bei "Old School Hollywood"- den Vocal-Weirdo hat Serj einfach besser drauf. Und wenn Herr Tankian mal bei der Musik mit anpackt, dann kommt doch glatt ein "Question!" heraus.
Nichtsdestotrotz eine Götterplatte einer Ausnahmeband, die kein Zweifel daran läßt, dass auch das im September erscheinende "Hypnotize" ein Fest der Ideen, der Vielfalt, der Skills und des absoluten Wahnsinns wird. Und am Ende wieder die Frage: Wo wollen die eigentlich noch hin?
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lost In Old School Hollywood:, 6. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
OK, ich gebe einfach mal 'ne klassische Einzelsongbewertung ab:
01. Soldier Side
Ein super Intro! Macht richtig Lust auf die CD... 8/10
02. B.Y.O.B.
Sollte ja mittlerweile jeder kennen. Steigerts sich nach jedem Hören. Schön auch, dass der Refrain recht poppig gehalten ist. 9/10
03. Revenga
Ein mittelschneller Song mit großem Solo und ebenfalls großem Finale. Insgesamt jedoch der schwächset Song. 7/10
04. Cigaro
Der Song geht einfach nur ab! SOAD in altbewährter Stärke. 9/10
05. Radio/Video
Mein absoluter Lieblingssong. Toller Refrain + poppige Strophe = bester Song von SOAD aller Zeiten??? 10/10
06. This Cocaine Makes Me Feel Like I'm On This Song
Ein ähnliches Brett wie Cigaro. 8/10
07. Violent Pornography
Kein wirklich schneller Song mit super Gitarre. Großes 2.Single-Potential. 9/10
08. Question!
Irgendwie mochte ich schon immer die Songs mit ruhigen und harten Stellen in einem, à la Chop Suey!, am liebsten. 10/10
09. Sad Statue
Auch ziemlich gut: Hymnischer Refrain zum Mitsingen und super schnelle Strophe zum Abgehen. 10/10
10. Old School Hollywood
Sehr stranger Song. Einer der verrücktesten Songs, den SOAD je erschaffen haben. Techno-Vokals begleiten einen typischen SOAD-Song. Zuerst erschreckt das - mir gefällt's mittlerweile: 8/10
11. Lost In Hollywood
Schöne Ballade (der längste Song) zum Schluss, die tatsächlich ein bisschen an das grandiose Street Spirit von Radiohead erinnert. 9/10
FAZIT: Am liebsten hätte ich 4,5 Punkte gegeben, nur weil mich das Album so positiv überrascht hat, habe ich dann doch 5 statt 4 gegeben. Ein würdiger Nachfolger. Außerdem ist noch anzumerken, dass der frühere Background-Sänger (mir fällt der Name nicht ein) wesentlich mehr singt als früher. Das ist keinesfalls schlecht. Von ihm wird z. B. das komplett Lost In Hollywood gesungen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Freunde des old-fashioned Heavy-Metal ein Muß !, 26. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Wahrscheinlich liegt es an meinem Lebensalter, aber mit den Werken eines Großteil der jüngeren Bands aus der Metallecke habe ich immer dann Probleme, wenn ich mir die Alben öfter anhören soll. Das meist darauf dargebotene Geknüppel, ist einmal anzuhören ganz nett, verliert aber bei jeder Wiederholung erheblich an Reiz.

Um so erfreulicher war für mich das Hören dieses Albums.

Intelligente Kompositionen zwischen melodisch und brachial, zweistimmiger Gesang und eine Band die ihr Handwerk wirklich versteht, machen "Mezmerize" zu einem wirklich weit, weit überdurchschnittlichem Werk.

Auch gesetztere Herrschaften, die sonst eher auf "Deep Purple" oder "AC/DC" zurückgreifen oder auch solche, die auf kompliziertere Musik, wie z.B. die von "Porcupine Tree" stehen, sollten hier durchaus mal ein Ohr riskieren.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität vor Quantität, 25. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Zunächst erstmal:
Sorry, aber ich kann die Diskussion ob der zu kurzen Spielzeit von MEZMERIZE nicht ganz nachvollziehen. Für meinen Geschmack ist es ein musikalischer Meilenstein (was sicherlich Gesckmackssache ist) und ich wage zu behaupten, dass man die Qualität eines musikalischen Werkes nicht wirklich an der Spieldauer festmachen kann.. Und ja, die Aufteilung in zwei Alben ("Hypnotize" erscheint wohl Oktober/November 2005) klingt schon einbisschen nach Kommerz - aber was hätte man machen sollen? Es waren zuviel Songs für ein Album, also hat man es verteilt - so dass jedes der beiden Alben einen Fluss hat. Hätte man denn unbediingt noch 3 Füllsongs einbringen sollen? Ich glaube nicht, dass dem Hörer zwei rein gezwungene Songs das Album besser gemacht hätten.
Oder ist ein Album, das 70 min mittelmäßige Musik bietet besser als ein Album, dass 36 min hochklassige Unterhaltung (mal wieder: Gesckmackssache!) bringt? Wenn ich ehrlich sein soll, gab es sowohl auf dem genialen Debütalbum als auch auf dem nicht minder großartigen Nachfolger "Toxicity" immer 2-3 Songs, die mir nach dem 3. mal Hören nicht so viel gegeben haben wie der Rest und deshalb denn auch zumeist übersprungen wurden.
"Mezmerize" läuft bei mir vom Anfang bis zum Ende durch, da jedes Lied abwechslungsreich, eigenständig und interessant ist. Was die Vier hier veranstaltet ist zwar musikalisch definitiv typisch SOAD (alles andere wäre auch seltsam..), trotzdem hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie sich wiederholen. Das Songwriting auf „Mezmerize" hat noch einmal kräftig zugelegt und bietet, was die Dynamik angeht, eine einzige Achterbahnfahrt. Dabei kommt natürlich auch der typische „Freakfaktor" nicht zu kurz - allerdings merkt man davon als Fan nicht mehr soooo viel wie ein „Aussenstehender" (neuer Hörer), hat man sich doch inzwischen daran gewöhnt keine Standartkost, sondern den ziemlich eigenen System-Style vorgesetzt zu bekommen. Generell wirkt das Album frisch, unbefangen und wie aus einem Guss, der Erfolgsdruck scheint SOAD auf jeden Fall nicht die Inspiration genommen zu haben.
Ob einem das Album nun gefällt oder nicht ist natürlich, wie gesagt, Geschmackssache - die musikalische Qualität des Werkes dürfte der unvoreingenommene Betrachter aber auf jeden Fall anerkennen!
AN BAMI-GORENG:
HÄH? Extrem aussagekräftiges Review - mal von grammatikalischen Gesichtspunkten abgesehen.. Okay, das Album gefällt dir nicht, soweit kein Problem. Aber wie einem ein 36 min Album nach 10 Minuten langweilig werden kann (wobei die ersten zehn Minuten musikalisch tatsächlich abwechlungsreicher sind, als bei anderen Bands ganze Alben..) ist mir nicht ganz verständlich. Evtl sollte man einem Album auch ein bisschen mehr Zeit geben? Sonst entgehen einen nämlich sämtliche „Grower" - Alben.. Der zweistimmige Gesang, der durch die größeren Anteil von Gitarrist Daron einen höheren Stellenwert als bisher hat, ist sicherlich, wie alles, Geschmackssache (mir gefällts, siehe SOAD - Freakfaktor). Wie du aber auf die Idee kommst, das dieser falsch abgemischt ist, entzieht sich meinem Verständnis.. Dir gefällts net - kein Problem! Aber es klingt auf jeden Fall nicht „falsch" oder sonst was - wäre bei einer Produktion von Rick Rubin aber wohl auch etwas seltsam..
Eigener Geschmack schön und gut, aber trotz allem doch bitte fair und objektiv bleiben - sonst ist man nicht besser als die, die schon vor Release eines Albums fünf Sterne vergeben, weil ja auch die letzten schon so toll waren.. Irgendwie verlieren die Rezensionen durch sowas an Sinn..
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dass auch mal jemand schreibt der das Album gehört hat, 4. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Also ich mochte SOAD schon seit dem Erstlingswerk und mögen tu ich sie nach "Mezmerize" noch immer :-)
Man muss sagen soundtechnisch fährt man dieselbe Schiene wie auf den Alben zuvor,die Musik lebt weiter von der wilden Laut/Leise Dynamik die SOAD besser als alle anderen Bands beherrschen.
Soviele unterschiedlich Stile in nur einem Song unterzubringen ohne dass es zerfahren wirkt ist eine Kunst.
Bestes Beispiel hierfür ist "Radio Video" dass mit einer zuckersüssen Melodie beginnt,einen Ohrwurm Refrain und im Mittelteil ein kitschiges "la la la" zu bieten hat.
Klingt nur hier nicht kitschig sondern passt zur Herangehensweise an die Musik dieser Truppe.
"BYOB" wird mittlerweile jedem aus der Heavy Rotation der Musiksender bekannt sein,eine typische SOAD Single.
"Revenga" ist ein unauffälliger Midtempo Groover.
Mein Lieblingsstück ist "Violent Pornography" mit dem "whoo whoo" in der Bridge von Serji ist das ein Geschoss mit sehr hohem Wiedererkennungswert.
Witzig hingegen "Old School Hollywood" eine Abrechnung mit der Glitzerwelt in der 80er Synthies auf messerscharfe Riffs treffen.
Alles in allem ein erwartetes Album,steht SOAD drauf is SOAD drin und das ist gut so.
Teil 1 des Doppelschlags ist also durchwegs gelungen,wir wollen mehr.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach genial, 20. Dezember 2006
Von 
T. Walsch (Trier) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
System of a down gehören für mich zu den größten Bands der Metall Szene.

Von Gitarren bis Gesang ist alles bis aufs kleinste Detail perfektioniert. Harte einschlagende Riffs die im Klang nicht hätten besser sein können sind bei System of a down Programm. Beeindruckend ist auch der Gesang bei System of a down. Eine Stimme wie die des Sängers hatte ich vorher noch nie gehört und passt ausgezeichnet in das Bild der Band. Was andere vieleicht als "monotones rumgetrampel" bezeichnen würden halte ich für herausragende Metal Kunst. Für Fans der Rock Musik kann ich System of a down, insbesondere Mezmerize, jedem ans Herz legen. Eine Band wie diese wird es nicht so schnelll wiedergeben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchwegs super!, 6. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Bei dieser CD ist man ununterbrochen am hören, wenn man sie einmal angeworfen hat. Die Lieder sind allesamt super, sei es Question, die Ballade mit dem gewissen Etwas, oder Radio/Video, das Lied, das mich an Zigeuner erinnert. Bei einigen Lieder kommt richtig schönes Headbanging-Feeling auf und man kann nicht mehr ruhig sitzen, bei den anderen muss man einfach mitsingen(Auch wenn das in den wenigsten Fallen einfach ist). Empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augenzwinkernde Virtuosität, 18. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Das neue Werk der Exil-Armenier ist wieder ein dermaßen originelles Stück Musik, dass der gewöhnliche Rockhörer nur den Kopf schütteln kann. Wo andere mit der vollen Kanne auf einem einfallslosen Riff herumhämmern, brechen sie einfach ab und bringen gitarristische Glanzleistungen zu Gehör, die direkt von der Konzertgitarre auf die elektrische transportiert zu sein scheinen. Folkloristisches, Bossa Nova, Jahrmarktgeklingel und Metal vereinen sich hier zu einer haarsträubenden Mischung, die nicht ohne zappaeskes Augenzwinkern zu einem fast undefinierbaren Gericht verbraten werden.
Diese Beschreibung würde jede andere Rockband womöglich verletzen - für System Of A Down, die in keine der gängigen Schubladen passen wollen, heißt sie: Ziel ein weiteres Mal erreicht, Hörer völlig aus dem Häuschen gebracht.
Sie sind Musikclowns, Metaller und hochkarätige Instrumentalisten in einem, was eigentlich nur heißt, dass sie alle Qualitäten vereinigen, die von jeher hohe Kunst ausgemacht haben: Humor, Aggressivität und Raffinesse.
Die Songs sind alle klasse und können ohne Überspringen in einem durchgehört werden. Wer entweder Gitarrengetöse oder aber melodisches Geklimper bevorzugt, wird dem einen oder anderen Track mehr oder weniger Sympathie entgegenbringen, doch das ist wirklich nur noch Geschmackssache. Erste Sahne!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welcome to the soldier side!, 2. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
System of a down's 4.Studioalbum ist definitiv ein Höhepunkt ihrer Karriere denn selten war ein Album auf einem solchen Niveau und jeder song ist ein ohrwurm oder hinterlässt zumindest immer ein genialen Moment.Die Songs sind wie immer sehr abwechslungsreich denn man befindet sich während des Albums irgendwo zwischen einer Heavy-Metal band und armenischem polker gesang, dazu die wie immer bekannten heftigen schnellen Breaks zudem singt Daron Malakian etwas mehr was ja auf Hypnotize noch mehr werden sollte jedoch hier hält sich das eher in Grenzen, also kann Serj Tankian mit seiner gewaltigen Stimme dem Album seinen Stempel aufdrücken.-

Zwar ist das Album nich sehr lang (36 min) aber dafür schaffen sie es in der kurzen zeit der sache Leben einzuhauchen wie es fast keine andere Band zu schaffen vermag.Die Drums sind jetzt etwas Double-Bass lastiger als noch auf Toxicity wo eher die schnellen Techniques von John Dolmayan im vordergrund standen und auch der Bass ist etwas dezenter eingesetzt worden als noch bei den Vorgänger.Die Keyboard passagen dürfen natürlich auch nicht fehlen und so sind sie auch hier wieder genau an der richtigen stelle eingesetzt und das Daron Malakian ein guter Gitarrist ist das weiss man ja schon denn er wurde 2005 zum 4.Besten Gitarristen Weltweit gewählt also auch hier kein zweifel woher die gute Gitarrenarbeit stammt zudem sind die Texte wie schon bekannt sehr Politisch, was uich gut finde weil seit "Rage Against the Machine" keiner mehr solche texte hatte und sie auch erflogreich veröffentlichen konnte.

Nun die Songs mal im einzelnen:

Soldier Side: ganz nettes intro.....

B.Y.O.B.:....das dann in diesen Song geht und schon mal brachial zeigt wo es lang geht.

Revenga:Die Gitarre hört sich wie ein Sturm feuerwerk an!GEnial!

Cigaro:Schnell Schneller...und krasser gesang.

Radio/Video:Hat die besste Bridge eines songs die ich je gehört habe mit schönen polker sounds.

This cocaine:Zwar sehr kurz aber dafür sehr harter song der schnell zum punkt kommt.

Violent Pornography:Guter Gesang von Malakian und Tankian!sowie gute Gitarrenarbeit.

Question!:Hat ein sehr schweren Rhytmus also auch die Rhytmusfraktion scheut sich vor nichts schwieriegem.Zudem sind die Akustik Gitarren perfekt eingesetzt.

Sad Statue:geht Ähnlich los wie Cigaro wird aber in der mitte etwas ruhiger.

Old School hollywood:Schöne Effekte und gesang wie immer super!

Lost in Hollywood:Schöner schluss der auch sehr ruhig ist, zudem komplett von Daron gesungen.

Fazit:man sollte ein System of a down in seiner sammlung haben und dieses wäre ein guter einstieg.

Zwar wird immer wieder gesagt das Toxicity das beste sei aber ihre alben sind auf einem Niveau das man so schnell nirgnds findet.
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Mezmerize
Mezmerize von System of a Down (Audio CD - 2005)
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