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TOP 1000 REZENSENTam 2. März 2014
Franz Josef Gottlieb saß zweimal für einen Edgar Wallace Film der Rialto auf dem Regiestuhl: Nach "Der schwarze Abt" folgte 1964 "Die Gruft mit dem Rätselschloß". Es war der 19. Film der Edgar Wallace Reihe und der bis dato erfolgloseste, denn nur 1,3 Millionen Kinogänger wollten die gruselige Krimiunterhaltung sehen. Vielleicht lag es daran, dass ein großer Name wie Joachim Fuchsberger in der Hauptrolle fehlte, die Macher setzten auf Inspektor Angel, der von Harry Meyen gespielt wird und in der ganzen Story nur eine Nebenrolle einnehmen durfte. Ein Glück ist Sir John (Siegfried Schürenberg) wieder dabei, in den Hauptrollen ein Harald Leipnitz, der den Part des hilfsbereiten Typen einnimmt und eng mit Scotland Yard zusammenarbeitet. Es geht um das Millionenerbe des einstigen Casinobesitzers Mr. Real (Rudolf Forster - herrlich böse), der nicht mehr lange zu leben hat und so kurz vor seinem nahen Tod nun mit Gewissensgebissen geplant wird. Einst hat er dem Vater der jungen Kathleen Kent (Judith Dornys) durch Manipulation das gesamte Vermögen abgenommen, die Existenz war zerstört, der Mann verübte Selbstmord. Nun will er dieses Unrecht wieder gut machen und Kathleen erben lassen. Der alte Mann hat seine Schätze aber in einer Gruft mit einem Rätselschloß aufbewahrt, den Real durch eine Vielzahl von Schutmechanismen gesichert hat, die jeden Eindringling das Leben kosten. Aber bevor es soweit ist und jemand der Beteiligten in die geheiligten Tresorräume eindringen können, wird die angehende Millionenerbin nebst ihrem Rechtsberater Ferry Westlake (Eddi Arent), die extra aus Australien nach London angereist sind, von Reals altem Kompagnon Connor (Ernst Fritz Fürbinger) entführt. Weitere dubiose Figuren wie Feder Lissie (Vera Tschechowa), George (Klaus Kinski), Anwalt Spedding (Werner Peters) oder Margaret Clayton (Ilse Steppat) komplettieren die Reihe der Verdächtigen, denn gemordet wird natürlich auch. Und das schon in der ersten Szene einer Kinoaufführung eines Edgar Wallace ähnlichen Films...
"Die Gruft mit dem Rätselschloß" ist einer der wenigen Edgar Wallace Filme, die etwas unausgegoren wirken, denn nach einem recht lahmen Anfang mit der Entführung von Kathleen Kent und deren Aufenthalt in einem verschlossenen Zimmer kommt nicht viel Spannung und Dynamik zustande. Ein Glück, dass Rudolf Forster da einen sehr effektiven Bösewicht spielen darf, der perfide Techniken ersinnt, um sich pervers auszuleben. Erst allmählich kommt Fahrt auf und am Ende gibts dann interessanterweise eine der spannendsten Szenen überhaupt in einem Edgar Wallace Film, für mich sehr stark mit Hitchcock'scher Suspence versehen, Der Ort ist eine alte Kornmühle, dort werden die Riesenräder zum Verhängnis...hier erinnerte ich mich an "Foreign Correspondent" aber auch an "Der zerissene Vorhang" und die Ermordung des Stasi Mannes Wolfgang Kieling.
Natürlich ist die Auflösung wieder rundum gelungen und versöhnt mit dem etwas schwerfälligen ersten Teil des Films.
Zwischen 3 und 4 Sternen.
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am 23. Oktober 2010
... so wie der alte Mr. Real, der sein Vermögen mit Casinos und Spielbanken verdient hat. Durch manipulierte Spiele hat er so manch einen in den Ruin getrieben. So auch Kathleens Vater, der sich anschließend das Leben nahm.
Damals war Kathleen 12 Jahre alt und Mr. Real hat den Anblick dieser traurigen Kinderaugen nie vergessen können. Da er weiß, dass ihm nur noch wenige Tage bleiben und ihn das Gewissen plagt, möchte er an Kathleen das Urecht, was er einst begangen hat, wieder gutmachen.

Klingt eigentlich recht simpel, gäbe es nicht die einstigen Mitstreiter von Mr. Real, denen dieser Sinneswandel ganz und gar nicht gefällt und die selbst mit gierigen Augen nach dem Vermögen Ausschau halten.
Dieses befindet sich in einer Gruft mit einem Rätselschloss und ist überdies noch mit so manch raffinierten und teuflischen Fallen gesichert.

Und dann ist da noch Jimmy Flynn, gespielt von Harald Leipnitz, der sich als Gentleman gibt; von dem man aber lange Zeit nicht weiß, ob er auf der guten oder der schlechten Seite steht.

Sicherlich kommt dieser Film nicht an die Wallace-Klassiker, wie etwa Die Bande des Schreckens" oder Die seltsame Gräfin" heran, zumal er Zeitweise auch recht trashig daherkommt und man nicht so richtig weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.

Auch Eddi Arent ist in der Rolle von Kathleens Begleiter nicht so recht in Bestform. Dieser zitiert am laufenden Band Paragraphen, also mit der Zeit eine ziemlich unwitzige Angelegenheit.

Klaus Kinski ist natürlich wie eigentlich immer in Höchstform, obwohl er kaum ein Wort spricht. Der trottelige Sir John, gespielt von Siegfried Schürenberg ist wie immer über jeden Zweifel erhaben. Besonders herausragend finde ich Ernst Fritz Fürbringer in der Rolle des fiesen und arroganten Mr. Conner.

Also insgesamt eine spaßige Angelegenheit, für die ich gerne 4 von 5 Punkten gebe. Vor allem das äußerst spektakuläre Ende und dessen nicht zu erwartende Wendung sind schon sehenswert.
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am 7. Oktober 2011
"Die Gruft mit dem Rätselschloß" ist eine der schwächsten Schwarz-Weiß-Produktionen von Rialto-Film, obwohl der Film mit einer imposanten Besetzungs-Liste aufwarten kann.
Regisseur Franz-Josef Gottlieb hat es nicht verstanden, nach einem zugegeben eher mäßigen Drehbuch einen Film zu machen, der das Niveau anderer Wallace-Filme dieser Zeit halten kann. Selbst für einen Wallace-Film ist die Story zu abstrus, sind die Effekte rund um die Gruft zu kindisch und die Handlung erscheint stolpernd und unmotiviert.
Statt mit trockenem Humor ist Eddi Arent eher klamaukig in Szene gesetzt; Klaus Kinski bleibt in einer schweigenden Rolle ungewöhnlich farblos in "Der Zinker" brillierte er in einer wortlosen Rolle ).
Anderen Schauspielern wie Harald Leipnitz, Werner Peters oder Ernst-Fritz Fürbringer merkt man wenigstens manchmal an, daß sie viel mehr könnten; bei Rudolf Forster, Ilse Steppat und Harry Meyen muß man sich schon andere Filme ansehen, um deren schauspielerisches Niveau zu sehen.

Regisseur Gottlieb durfte nach diesem Film keinen weiteren Film für Rialto inszenieren. Das ZDF, das mehrfach in den 70iger Jahren die Wallace-Filme im Fernsehen sendete, verzichtete auf diesen Film.

Fazit: Heute nur noch für eingefleischte Fans interessant.
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am 12. Januar 2005
Über Strecken langweilt der Film trotz origineller Ideen. Einzig die Tterentlarvung ist sehr überraschend. Für Sammler, sonst eher nicht zu empfehlen. Dann lieber DER FÄLSCHER VON LONDON kaufen.
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