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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbare cd, 5. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Elegia (Audio CD)
ein rechtsanwalt, der zum hobby für andere leute musik schrieb, auch einige hits, und irgendwann selbst auf die bühne getreten ist. als jazzbeeinflußter chansonier, singender philosoph, mit einer reibeisenstimme, die unterschgiedlichste gefühle zu wecken vermag - oder besser: unterschiedlichste schattierungen von melancholie freisetzt, selbst wenn die stücke ganz fröhlich sind. gleichzeitig aber eine unendliche vertrautheit und intimität schafft. zum zu zweit rotweintrinken unter heftigstem philosophieren und flirten genauso geeignet wie zum alleinigen liebesbekümmerten raisonnieren... - "elegia" ist vom ersten bis zum letzten stück gelungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paolo Conte ist Paolo Conte. Und das ist verd*** gut so, 14. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Elegia (Audio CD)
Paolo Conte ist und bleibt Paolo Conte. Bereits die allerersten Takte des Titelsongs "Elegia" weisen den Weg: Ein verhaltener Beginn und doch unerbittliche Spannung vom ersten Takt an; eine schlichte Melodie, die's in sich hat. Beim ersten Anhören ist man fasziniert, und beim hundertsten Hören hingerissen -- ein Ohrwurm vom Feinsten. Dieser Beginn hat nicht zuviel versprochen. Conte legt auf seine älteren Tage nochmal so richtig los, schließt gleich noch einen "Sandwich Man" daran an. Und dieser "Sandwich Man" hat sich dermaßen von der emotionalen Kette gerissen, dass einem die Ohren schier nicht nachkommen.
Auf einem schwindelerregend hohen Niveau beginnt dieses Album von 2004 -- und da oben bleibt es Track für Track, ohne einen einzigen Durchhänger, egal ob getragen oder mit Turbo. Jeder Song hat das gewisse Extra -- und gespielt wird alles von einer handverlesenen Begleitband. Da lässt Daniele dall'Omo in "Sandwich Man" so nebenbei mal ein Gitarren-Solo los, dass einem beim Zuhören die Luft auszugehen droht. Oder "Frisco": Das ist eine herrliche Dixieland-Reminiszenz mit allem Zubehör, aber eben eine à la Conte. Wie er da zurückhaltend sein Piano spielt, haargenau so, dass es erst richtig wirken kann. Doch nicht nur sein Piano wirkt, sondern auch noch die drei garantiert kitschfreien Streicher passen dazu wie vom Schneider, und erstrecht Pitziantis Saxophon- und Klarietteneinlagen. Oder das melancholische, zarte und zugleich rauhe "Chissá", oder das eigensinnig ruhige "Bamboolah" mit Kontrabass ... Und dieses teuflisch gute "Molto lontano" -- ja, d a s ist Conte, wie er leibt und lebt und vor allem singt. Keine drei Minuten lang, eingängig, ungestelzt -- und so nebenbei auf Jazz, Chanson, italienische Volksmusik und ein wenig Klezmer gleichzeitig zurückgreifend.
Paolo Conte sprengt zum x-ten Mal alle Schubladen, da spielt mal ein Waldhorn im elegant angejazzten "Non ridere", und dann wieder gibt's einen Tango nach Conte-Art ("Il Regno del tango"), der jedes Klischee wegfegt. "La nostalgia del Mocambo" beginnt tiefschwarz und endet als eine Rumba, die's mit vielen Zwischentönen in verschiedenster Bedeutung herumwirbelt, und "Sonnoe lefante" erzählt ganz einfach -- sofern man bei diesem Paolo Conte von "einfach" sprechen kann.
Kurz: Jeder einzelne Song gleicht einer musikalischen Enzyklopädie zum intensiven Hören, und dieses Zuhören hat einen sehr, sehr hohen Suchtfaktor. Diesem Album haftet nämlich nichts Abgehobenes an, sondern das ist ein tiefer, tiefer Marianengraben, randvoll mit -- Musik.
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13 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen italienische momente 2006 ..., 25. Dezember 2004
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elegia (Audio CD)
unsere italienischen momente, sie häufen sich; begann alles mit gina lollobrigida und sophia loren, so wird es zunehmend intensiver: bella martha mit martina gedeck inspirierte, ebenso BROT UND TULPEN mit bruno ganz oder ITALIENISCH FÜR ANFÄNGER mit den dänischen DOGMA-filmern. zutiefst beeindruckte mich aber über jahrzehnte immer wieder: PAOLO CONTE - die stimme, das piano, das jazz-feeling, der nie müde werdende drive - der einem nahelegt, das ITALIENISCHE zu begreifen als das immer fließende, drängende, vitale schlechthin, das nicht ins stocken gerät - wie vielleicht allzu oft das deutsche; am 20.4.2005 (hamburg) und 22.4.2005 (berlin) tritt der 1937 geborene sprechsingende rechtsanwalt in deutschland auf - hoffentlich nicht zum letzten mal - sonst wäre ja die ELEGIA-CD sein letztes vermächtnis ...
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen paolo conte elegia, 12. Februar 2009
Von 
Christian Wahl (Dießen, bay.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elegia (Audio CD)
diese cd habe ich vor einigen jahren in einem bistro in italien gehört.
als ich sie nun kaufte, hat sie nichts von ihrer athmosfäre eingebüst.
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Elegia
Elegia von Paolo Conte (Audio CD - 2004)
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