Kundenrezensionen


111 Rezensionen
5 Sterne:
 (76)
4 Sterne:
 (15)
3 Sterne:
 (6)
2 Sterne:
 (8)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


69 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, unerwartet, immer wieder sehenswert!
Ein wirklich schräger Film, denkt man am Anfang und man braucht schon einige Minuten, um sich daran zugewöhnen, wenn man Filme dieser Art nicht gewöhnt ist. Er stammt aus der gleichen Feder wie "Being John Malkowitch" und wer diesen Film gesehen hat, kann sich in etwa denken, was ihn bei "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" erwartet...
Veröffentlicht am 31. August 2004 von Filmimuru

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jim Carrey!
Jeder, der Jim Carrey mag, muss sich diesen Film ansehen! Und wer Jim Carrey noch nicht mag, muss sich diesen Film genauso ansehen, denn danach wird er ihn mögen ;-) Meiner Meinung nach ist J.C. das, was „Vergiss mein nicht!“ sehenswert macht.
Vor 5 Monaten von Kruemel veröffentlicht


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

69 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, unerwartet, immer wieder sehenswert!, 31. August 2004
Ein wirklich schräger Film, denkt man am Anfang und man braucht schon einige Minuten, um sich daran zugewöhnen, wenn man Filme dieser Art nicht gewöhnt ist. Er stammt aus der gleichen Feder wie "Being John Malkowitch" und wer diesen Film gesehen hat, kann sich in etwa denken, was ihn bei "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" erwartet.
Gehirnwäsche der etwas anderen Art...sämtliche Erinnerungen an die verflossene Liebe werden aus dem Gehirn der Betroffenen entfernt, damit sie nicht weiter unter ihren Liebeskummer leiden müssen. Nun, das könnte klappen, kann man sich denken, aber eins zeigt uns dieser Film: der Vestand läßt sich vielleicht kontrollieren, aber die Gefühle nicht. So ist es kein Wunder, dass Joel (Jim Carrey) und Klementine (Kate Winslet) sich nach ihrer gescheiterten Beziehung und eine Gehirnwäsche später wieder treffen und wieder ineinander verlieben.
Der Film glänzt durch viele skurrile Szenen und ungewöhnliche Bilder. Wer hier eine Komödie erwartet, liegt falsch, auch wenn Jim Carrey auf der Hauptdarsteller-Liste steht. In diesem Film zeigt uns Carrey mal wieder sein ganzes Können und dass er schon längst nicht nur der Blödel-Typ aus vergangenen Komödien ist, sondern mittlerweile auch zu seinem unglaublich guten, ernsthaften Schauspieler herangereift ist. In diesem Film verkörpert er den Charakter des unter starken Liebeskummer leidenden und zu tiefst deprimierten und schüchternen Joel einfach nur perfekt und man kann gar nicht anders, als mit ihm mitzutrauern und mitzuleiden. Aber auch Kate Winslet liefert uns in diesem Film eine unglaubliche schauspielerische Leistung ab als die ziemlich impulsive und durchgeknallte Klementine, die Joel mit ihrer Art einfach nur bezaubert und für sich gewinnt. Freude und Leid wechseln in ihrem Charakter ebenso häufig wie ihre Haarfarben und man hat es als Mann sicher nicht leicht an ihrer Seite, weshalb es auch sehr oft Streit gab bei Joel und ihr, vor allem, als von ihrer Seite der Wunsch nach Familie laut wurde. Daran ist die Beziehung das erste Mal dann auch gescheitert, aber der zweite Anlauf läßt wie gesagt nicht lange auf sich warten, denn die Liebe findet ihren Weg...
Ein wirklich ausgesprochen guter Film, einer der besten, den ich seit langem gesehen habe - und einer mit Tiefgang! Dieser Film hätte glatt noch mehr als 5 Sterne verdient, aber leider geht das hier ja nicht :-). Ich würde auch unbedingt empfehlen, den Film auf Englisch zu genießen, denn Jim Carreys deutsche Synchro-Stimme klingt einfach zu komödienhaft und dieser Film ist wie gesagt wirklich ernsthaft und Jim Carrey hat auch eine wirklich schöne und ausdrucksstarke Stimme, die man ja auch mal gehört haben soll. Zudem ist der Film auf Englisch problemlos zu verstehen, da soooo viel gar nicht geredet wird und mehr die bestechenden Bilder ihren Zweck erfüllen. Ach, einfach selbst ansehen und genießen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


105 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkopfter Bildersturm mit Charme und Herz, 27. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
Gut, der deutsche Titel klingt erstmal nach Kitsch (der US-Titel ist mit Eternal Sunshine of the Spotless Mind dafür noch sperriger) und dass Titanic Star Kate Winslet die weibliche Hauptrolle spielt lässt es nach üblem Schmachtfetzen riechen. Noch verwirrender werden die Mutmaßungen über Qualität und Inhalt, wenn man liest, dass die Hauptrolle von Jim Carry gespielt wird. Schnulze + Ace Ventura? Mitnichten! Vergiss Mein Nicht ist einer der cleversten Filme des Jahres.
Den grossen Unterschied zu Kitsch und Klamauk macht hier Drehbuchautor Charlie Kaufmann, der schon so aberwitzige Geniestreiche wie Adaption und Being John Malkovich geschrieben hat.
Die Story: Mit Hilfe einer neuen Technologie kann ein Unternehmen über Nacht unangenehme Erinnerungen völlig auslöschen. Ideal für Joel, der völlig mitgenommen ist, als er erfahren musste, dass seine Freundin Clementine (eine sehr impulsives, lebhafte Frau mit ständig wechselnden Haarfarben) ihn nach viel Beziehungsstress hat löschen lassen. Während der Prozedur erlebt Joel rücklaufend zum Tag ihres Kennenlernens nochmal alle gemeinsamen Momente, die sich immer wieder auflösen. Dabei erkennt er, dass er Clementine immer noch liebt und nicht loslassen will. In Schlaf versetzt kann er den Technikern (unter anderem Elijah Wood, Kirsten Dunst und Oscarpreisträger Tom Wilkinson) kein Abbruchsignal geben. Verzweifelt versucht er nun die Erinnerungen an Clementine zu bewahren und sie an allen Orten seiner Vergangenheit zu verstecken.
Einzigartig wird die bizarre Kopfstory durch die faszinierenden Bilder für die Auflösung der Erinnerung. Auf einem Bahnhof rennt das Paar durch eine Menschenmenge, die einer nach dem anderen "weggezappt" wird, in Räumen verschwinden Einrichtungsgegenstände und Details, Gesichter verschimmen und Häuser bekommen Risse und stürzen ein. Das alles wird dabei mit einem Minimum an Computereffekten inszeniert, damit es nicht so glattproduziert und künstlich aussieht wie die letzten Effektspektal aus Hollywood.
Doch das Herzstück des Films sind die genialen Dialoge, die zudem völlig frei sind von üblichen Kitsch-Sätzen. Zwar fällt es anfangs etwas schwer sich mit dem etwas trägen Joel oder der flippigen Clementine zu identifizieren, aber spätestens wenn der Trennungsschmerz zum Thema wird finden sich viele allzu bekannte Situationen und Gefühle wieder, die hier sehr packend und einfühlsam beschrieben sind.
Natürlich heisst bizarr auch hier schwerer verdaulich als das zuckrige Hollywood-Schmonzetten-Kino, aber ein bisschen Mitdenken ist bei so einer genialen Geschichte wirklich nicht zu viel verlangt. Vor allem weil die Gefühle vor diesem Hintergrund ehrlich und anrührend statt aufgesetzt daherkommen. Auf jeden Fall ein Film, den man mir nicht mehr so leicht aus dem Hirn brennen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WIE SCHWER IST ES, DIESEN FILM NICHT ZU LIEBEN, 20. Januar 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
Es gibt Filme, die kann man nicht beschreiben. Man zerrt die Leute am besten einfach ins Kino und wartet grinsend im Hintergrund und hofft, daß sie sehen, was man gesehen hat. Da diese Variante sehr mühevoll und kostspielig ist, bleibe ich beim Schreiben und der uralten Frage, wie sehr ein Film vom Drehbuch oder vom Regisseur abhängt.
Beim Drehbuchautor Charlie Kaufmann werde ich das Gefühl nicht los, daß die Regisseure seinem Rhythmus gehorchen. Ob Being John Malkovich oder Adaptation - es sind Filme, die genetisch miteinander verbunden sind und uns die Welt aus einem schrägen Blickwinkel präsentieren. Alles scheint möglich und dennoch vollkommen unmöglich.
Bisher waren die Innenwelten der Menschen und ihre Schwierigkeiten Kaufmanns Thema, jetzt wird der Ball den Beziehungen zugespielt. Daß dafür ausgerechnet Jim Carrey die Hauptrolle übernimmt, wird viele davon abschrecken ins Kino zu gehen. Ganz besonders nachdem es dem Verleih gelungen ist, diesem Film einen der dämlichsten Titel aller Zeiten zu verpassen. Wie jemand von dem wunderbaren Originaltitel zu Vergiß mein nicht! kommen konnte, ist nachzuvollziehen und dennoch nicht zu entschuldigen. Auch auf diese Weise kann man Regisseur Michel Gondrys zweites Werk verhunzen, das eigentlich den Stempel originellster und innovativster Film des Jahres tragen müßte.
Der Alptraum einer jeden Beziehung ist oft nicht das Zusammenbrechen derselben, sondern die Nachwehen. Wie soll man sie überstehen? Wie geht es danach weiter? Und wie zum Teufel vergesse ich einen Menschen, den ich so sehr geliebt habe?
Um diese Frage zu beantworten, benutzt dieser Film Elemente für die Spielberg viel Geld zahlen würde. Wir haben Realität gemixt mit einen Hauch Science Fiction, wir haben tiefe Gefühle, pointierten Humor und einen unglaublich kaputten Jim Carrey, der so noch nie zu sehen war. Er taumelt von einer Szene in die nächste wie ein Schlafwandler, dem heimlich LSD verabreicht wurde. Es hätte mich zwischendurch nicht gewundert, wenn er neben mir im Kino aufgetaucht und nach dem Notausgang gefragt hätte. Kate Winslet erstrahlt an seiner Seite in solch einem depressiven Licht, daß man sie in eine Decke wickeln und ihr einen Kakao machen will.
Danach habe ich mich gefragt, wie es nur sein kann, daß der Ideenreichtum nie abbricht, daß immer wieder neue Dimensionen im Film betreten werden und etwas Aufregendes daraus entsteht. Vielleicht liegt es an dem Wunsch uns Menschen besser verstehen zu wollen. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß in diesem Fall das Drehbuch von Kaufmann mit der einmaligen Regie von Gondry einen neuen Weg weist und uns sagt, daß eine Veränderung dem Lauf der Dinge entspricht. Wir können dazulernen, wir haben die Fähigkeit zur Entwicklung in uns, wir sind wichtig. Und wer das alles erleben möchte, sollte sich von mir ins Kino schleppen lassen und diesen Film sehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magisches Plädoyer für die Erinnerung, 22. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
Noch bevor die DVD das Hauptmenue erreicht, kann man schon einen Werbespot der Firma Lacuna sehen, der für sein Produkt wirbt - das Eliminieren unerwünschter Erinnerungen ohne chirurgischen Eingriff. Auf diese Werbung geht im Film Clementine ein, die ihre 2-jährige Beziehung zu Joel gründlich vergessen will. Der will sich eigentlich versöhnen und muss verzweifelt feststellen, dass Clementine ihn nicht mehr kennt und 3 Tage nach der Trennung sogar wieder einen mysteriösen neuen Freund hat. Als er von der Löschung erfährt, revanchiert er sich und lässt nun seinerseits Clementine aus seinem Gedächtnis löschen. Als er aber die Erinnerungen während der Löschaktion wiedersieht, beschließt er, sich zu wehren und versucht, die Erinnerungen an Clementine zu behalten.
So weit so klar. Doch so geradlinig ist der Film ganz und gar nicht. Stattdessen spielt er mit Zeitebenen, Perspektiven und Nebengeschichten, die nach sich ziehen, dass man den Film mehrmals sehen möchte. Schon die fast 20-minütige Anfangssequenz, die das Kennenlernen des Paares zeigt und ganz plötzlich abbricht, um einen verzweifelten Joel zu zeigen, beweist das. Hat man den Film gesehen, sollte man den Anfang gleich noch mal sehen, da hier plötzlich Dinge auffallen, die man zuerst gar nicht wahrgenommen hat. (Wieso reagiert Clementine so allergisch auf das Wort "Nett"? Warum kennt Joel das Lied 'Oh my darling Clementine' nicht? Wer ist dieser eigenartige Kerl, der an Joels Autotür klopft?)
Der größte Teil des Films findet in Joels Kopf statt, aber auch die Nebengeschichten von Clementine und einigen Mitarbeitern der Firma Lacuna kommen nicht zu kurz. Joel, der während der Löschaktion bewusstlos auf seinem Bett liegt, befindet sich nicht unbedingt in den besten Händen. Da räumen die Lacuna-Löscher Stan und Patrick schon mal den Kühlschrank leer und konsumiert die später hinzukommende Lacuna-Sekretärin Mary mit ihrem 'Freund' Stan Joints und Chips neben dem regungslos daliegenden Klienten, bevor sie zu anderen Dingen übergehen, während Patrick inzwischen zu seiner neuen Freundin gegangen ist, die aus irgendwelchen Gründen sehr verzweifelt zu sein scheint und dem Zuschauer doch ziemlich bekannt vorkommt.
So werden die Ethikfragen, die der Film stellt, nicht direkt formuliert, sondern können aus den Geschehnissen abgeleitet werden. Welche Ethik hat eine Firma, in der die Löscher schon mal an das Eigentum der Klienten gehen? Bei der die freundliche Werbung des Lacuna-Erfinders Dr. Mierzwak, dass man Seitensprünge vergessen kann, zum Ende des Films eine ganz andere Bedeutung annimmt? Bei der statt des angepriesenen inneren Friedens eine innere Leere und ein unergründliches Verlustgefühl auftreten? Die Erinnerung ist zwar gelöscht, doch irgendetwas bleibt noch über von der Beziehung der spontanen, kommunikativen und flippigen Clementine zu dem introvertierten, aber versteckt kreativen Joel. Bringt sie ihn dazu, auch eine abenteuerliche Seite an sich zu entdecken, so sagt er genau die richtigen Dinge zu ihr. Dagegen stehen ihre Gefühle, eingesperrt zu werden und gelangweilt zu sein neben seinen Gefühlen der Eifersucht und des Genervtseins von ihrer oft anstrengenden Art.
Die schauspielerischen Leistungen sind dabei vollkommen überzeugend. Jim Carrey wurde von Regisseur Michel Gondry ausgewählt hat, weil er Einsamkeit so gut darstellen kann. Und wirklich überzeugt er in Verzweiflung, Verliebtheit, Depression, Angst und Hoffnung, ohne in die gewohnte Albernheit umzuschlagen. Nicht einmal seine Darstellung als Kind wirkt überzogen. Kate Winslet dagegen darf sich hier mal richtig austoben und viele Seiten zeigen, ausgeflippte, lustige, freundliche, nervende, aber auch verzweifelte und geschlagene Seiten. Viel Spielfreude zeigen auch die anderen Darsteller, wie Elijah Wood als schmieriger Loser, der sich hinter der Maske eines anderen verstecken muss, um anzukommen, Mark Ruffalo als nicht so ganz zuverlässiger Löscher Stan, Kirsten Dunst als Mary, die ihren Chef verehrt, nämlich Dr. Mierzwak, der, von Tom Wilkinson überzeugend dargestellt, seine starken und schwachen Seiten herzeigen muss. Schöne Kleinigkeiten (z. B. die Frau im Wartezimmer, die offenbar die Existenz ihres Hundes 'Buster' vergessen will) runden den Film ab.
Die DVD wartet mit diversen Extras auf. Da ist vor allem einmal der Audiokommentar mit Regisseur Michel Gondry und Autor Charlie Kaufman, den man nur über den Audioschalter der Fernbedienung bzw. über Sprach- und Tonauswahl anwählen kann. Leider ist der Kommentar nicht untertitelt, was die Problematik, den starken Akzent des Regisseurs zu verstehen, noch verstärkt. Bei guten Sprachkenntnissen erfährt man aber viele interessante Kleinigkeiten, z. B. dass Kate Winslet das Improvisieren liebt, während Kirsten Dunst damit eher Probleme hat oder dass Probleme mit dem Wetter einen Film mitunter verbessern können oder wie die Musik eingesetzt wird (die im Übrigen bis auf das Ende sehr passend und sparsam eingesetzt wird und den Film nicht übertönt). Weitere Extras: Darstellerinfos zu den 4 Hauptdarstellern, ein sehr interessantes Making Of (auf Englisch ohne Untertitel) mit vielen Interviews und Szenenausschnitten (die auch zeigen, dass Jim Carrey seine alberne Seite offenbar in den Pausen auslebte), ein Gespräch mit Michel Gondry und Jim Carrey (wiederum viele Szenenausschnitte, Englisch, nicht untertitelt, ganz toll: Probenausschnitte mit Carrey und Winslet), ein Musikvideo, ein Lacuna-Werbespot (Englisch), 4 herausgeschnittene Szenen und ein Filmtipp. Außerdem gibt es noch eine Trailershow für 5 Filme.
Negatives? Einige Ungereimtheiten fallen schon auf. Wer z. B. würde beim Erhalt der Karte, die einen auffordert, Personen auf Vergessenes nicht mehr anzusprechen, wirklich den Mund halten? Die deutsche Synchronisation ist zwar gut, aber im Original ist es einfach besser. Wenn Clementine am Telefon fragt, ob sie Joel fehlt, bedeutet seine Antwort 'Das tust du' eben nicht, dass sie jetzt (vom Wortlaut her) verheiratet sind, während (nach "Do you miss me") "I do" tatsächlich den Bund der Ehe besiegeln würde. Aber sowas lässt sich nicht vermeiden. Die fehlende Untertitelung als weiteren Negativpunkt habe ich schon erwähnt. Lediglich der Film selbst ist mit deutschen Untertiteln für Hörgeschädigte ausgestattet.
Ansonsten kann ich über den Film wirklich nicht meckern, deshalb auch die volle Sternenzahl. Ach ja, und der Originaltitel? Wer den Film im Original sieht, erkennt den Titel im von Kirsten Dunst zitierten Gedicht Alexander Popes. Es handelt sich übrigens um 'Eloisa to Abelard', auch ein unglückliches Liebespaar, in dem die erzählende Eloisa den berühmten Briefwechsel mit dem ehemaligen Geliebten beginnt, auch um die Erinnerung am Leben zu erhalten. Mit der Zeile "Eternal sunshine of the spotless mind" beneidet sie die unbedarfte Frau, die ohne Schuld, aber auch ohne Leidenschaft ist. Liest man aber das ganze Gedicht, so erkennt man auch den hohen Wert, der der Erinnerung zugemessen wird. In diesem Sinne ist der Film ein Plädoyer für die Wichtigkeit der Erinnerung auch an die dunklen Seiten des Lebens.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein genialer Film, 2. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
Dieser Film ist sicherlich nicht für jeden geeignet, und wer einen Film zum Popcorn essen sucht ist hier sicherlich ganz falsch. Wenn man aber Lust auf einen Film zum nachdenken hat, und auch etwas bizarre/schrille Filme wie "beeing john malkovich", "Memento" oder auch "Im Juli" mag, ist dieser Film wirklich sein Geld wert.
Die Handlung kann man entweder so zusammenfassen wie es Amazon macht, oder auch überhaupt nicht. Eigentlich ist es sogar schwachsinnig den Film in Worte zu fassen, den er lebt von seinen Bildern und Kameraschnitten.
Wer sich diesen Film wirklich aufmerksam anschaut wird spüren wie sich die Gedanken im eigenen Kopf weiterdrehen, auch nachdem der Film vorbei ist, und noch eine zeitlang über die Einzigartigkeit diese Films schmunzeln. Seit langem der einzige Film nachdem ich ein Verlangen verspüre für ihn Werbung zu machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film - und Jim Carrey in Hochform!, 20. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
Welch ein ungewöhnlicher Film! Eine enttäuschte Frau (Kate Winslet) lässt sich die Erinnerungen an ihren Freund (Jim Carrey) löschen, und der tief verletzte Ex lässt daraufhin auch seine Erinnerungen löschen - bis ihm während des Löschvorgangs klar wird, dass er auf seine Liebste und seine Erinnerungen an sie nicht verzichten möchte. Doch wie kann er jetzt noch die Löschung verhindern? In seiner Phantasie treten die beiden nun die Flucht vor der Auslöschung querbeet durch seine Erinnerungen an...

Eine Liebesgeschichte der ganz anderen Art - eine derart ungewöhnliche, innovative und kreative Erzählweise kennt man aus keinem anderen Film. Die Geschichte wird weder chronologisch noch realistisch erzählt, sondern sie entsteht durch eine Reise durch die Erinnerungen, die Jim Carrey an Kate Winslet hat, und die ihm so sehr wichtig sind und die er bewahren will. Die Schönheit der Erinnerungen und sein Schmerz und seine Verzweiflung darüber, dass er sie zu verlieren droht, sind mitreißend und zutiefst bewegend.

Nicht nur das Drehbuch, auch die schauspielerischen Leistungen sind herausragend. Besonders Jim Carrey liefert eine Glanzleistung ab - welch ein grandioser Schauspieler offenbart sich hier!

Ganz toll! 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man über seine große Liebe träumen..., 20. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
...würde und sich daran erinnern würde, sähe der Film so ähnlich aus wie "Vergiss mein nicht".
Ein Plädoyer für die Liebe, für die Erinnerung, für die schönen Momente und vor allem für die Gefühle, völlig losgelöst von Logik, Raum und Zeit, so wie wir sie auch in unseren Träumen empfinden.
Noch nie hat ein Film es verstanden, die Einzigartigkeit von Träumen und der besonderen Wahrnehmung von Emotionen in ihnen so berührend und wahr auf die Leinwand zu bringen, wie "Vergiss mein nicht".
Wer sich an der irrwitzigen Story von Gedächtnislöschern aufhält, der hat den Film schlicht und ergreifend nicht verstanden. Diese dienen lediglich als Metapher und symbolisieren den voreiligen Wunsch im Liebeskummer, alles vergessen zu können, um den Schmerz zu lindern.
Sie sind ein handwerklicher Kniff von Kaufman, um die wirkliche Handlung und Aussage, die sich in den Träumen von Joel abspielt, einzuleiten und voranzutreiben.
Für mich ist der Film ein Meisterwerk. Noch nie hat mich ein Film so tief berührt. Der Film funktioniert allerdings nur, wenn man bereit ist, sich intellektuell und emotional auf ihn einzulassen.
Wenn man das nicht kann oder will, ist es definitiv der falsche Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft Ehrlich, 3. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
Wer diesem Film nur einen Stern gibt, versteht ihn einfach nicht, oder erwartet eine "übliche" mehr oder weniger sinnlose Jim Carrey Komödie. Dieser Film verzaubert und sensibilisiert den Mensch zugleich. Unglaublich feinfühlig und rührendes Kino
mit großer Bildgewalt und Aussagekraft. Einer der Besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe...!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Du kannst jemanden aus deinem Gedächtnis löschen..., 23. Januar 2005
Von 
Ellen (Bayern, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
ihn aus deinem Herzen zu verbannen, ist eine andere Geschichte."
Valentinstag. Joel wacht auf und macht sich auf den Weg zur Arbeit, entscheidet dann aber spontan, einen anderen Zug zu nehmen und an den Strand von Montauk zu fahren. Was ihn gerade dort hinzieht? Man soll es später erfahren. Er trifft dort Clementine, die beiden kommen sich schnell näher. Wenig später ein krasser Schnitt - eben noch ist alles in Ordnung, und auf einmal sieht der Zuschauer einen bitterlich weinenden Joel in seinem Auto sitzen. Häää? Denkt der, der den Film zum ersten Mal sieht und vielleicht zudem nichts oder wenig über die Story weiß.
Hier beginnt die eigentliche Geschichte - die Liebesgeschichte von Joel (großartig: Jim Carrey) und Clementine (eine wunderbare Kate Winslet), rückwärts erzählt von dem Zeitpunkt, an dem Joel seine Erinnerungen löschen lässt, bis zum Kennenlernen. Die Beziehung zwischen dem eher spießigen, langweiligen Joel und der flippigen, abgedrehten Clementine ist gescheitert. Joel erfährt durch Zufall, dass Clementine ihn hat aus ihrem Gedächtnis löschen lassen. Verzweifelt sucht er denselben Arzt auf, um seinerseits die Erinnerungen an sie loszuwerden. Als in der darauffolgenden Nacht die Prozedur vorgenommen wird (als Chaoten-Techniker und ziemlicher Freak hier u.a. Elijah Wood am Werk) und Joel die Zeit mit Clementine nochmal durchlebt, wird ihm klar, dass er das eigentlich gar nicht will. Allerdings ist es zu spät, den Vorgang abzubrechen... Brilliant, wie er daraufhin versucht, Clementine in seinen Kindheitserinnerungen zu verstecken, um zu verhindern, dass sie gelöscht wird!
Nach und nach schließt sich der Kreis, bis man sich wieder am Ausgangspunkt des Films befindet. Ob es Joel gelingt, wenigstens einige Erinnerungen vor dem Löschen zu bewahren, wie bzw. ob die alte neue Liebe weitergeht und die Moral von der Geschicht möge der geneigte Leser für sich selbst herausfinden.
Allein schon die Erzählweise macht aus diesem Film etwas Besonderes. Dazu kommen die wirklich gute Storyline, eine hochkarätige Besetzung (neben den schon genannten auch Kirsten Dunst und Tom Wilkinson) und deren großartige schauspielerische Leistungen, witzige und schöne (und dabei keinesfalls kitschige) Dialoge, fantastische Ideen und Bilder sowie deren nicht minder fantastische Umsetzung. Was braucht man mehr für einen brillianten Film?
Regisseur Michel Gondry hat mit "Eternal sunhsine of the spotless mind" eine wunderbare, höchst romantische Liebesgeschichte auf geniale Weise zum Leben erweckt, fernab von den üblichen 0815-Hollywood-Produkten. Schade nur, dass aus dem originellen englischen Titel ein triviales deutsches "Vergiss mein nicht" wurde, das genau das vermuten lässt. Vielleicht auch ein Grund, weshalb der Film leider recht wenig Beachtung fand, als er in den Kinos war?
Schnitte und Erzählweise machen es sicherlich nicht immer leicht, dem Film zu folgen. Aber eben das ist es unter anderem auch, was die Genialität ausmacht. Für jeden, der "besondere" Filme mag, ein Must Have im gut sortierten Heimkino!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jim Carrey zeigts mal wieder!, 1. April 2005
Von 
"kelene25" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vergiss mein nicht! (DVD)
"Vergiss mein nicht" ist gewiss nicht wie andere Filme. Ich für meinen Teil hatte von der Beschreibung etwas ganz anderes erwartet als das, was sich mir dann bot. Es ist schwer, genau zu sagen, um was für eine Art Geschichte es sich hier handelt. Es beginnt ganz simpel, was dem Zuschauer noch nicht ungewöhnlich erscheinen wird - ein Mann (Jim Carrey) steht am Bahnhof, ändert kurzfristig seine Pläne und steigt in einen anderen Zug ein. Er lernt Clementine kennen, die beiden fangen an auszugehen, alles scheint bestens zu sein. Nach ca. 15 Minuten sieht man besagten Mann hilflos in seinem Auto sitzen, es gießt in Strömen...sieht nach einer Trennung aus. Und dann - Titel. Opening credits, nach 15 Minuten Film. Dann wird die Figur Joel (Jim Carrey) erstmal richtig vorgestellt. Einsamer Typ, der fremden Frauen nicht in die Augen sehen kann. Trotzdem findet er eine Freundin, Clementine. Doch etwas weniger erfreuliches geschieht zwischen den beiden, und Joel sieht auf einmal Dinge, die er eigentlich nicht sehen sollte, und die keinen Sinn machen. Spielt ihm seine Ex-Allerliebste einen Streich? Nein, nicht wirklich. Eine Einrichtung, die sich "Lacuna" nennt, bietet die Möglichkeit, eine Person vollständig aus dem Gedächtnis löschen zu lassen, bis man schließlich nicht mehr weiß, dass man diese Person jemals gekannt hat. Das ist es, was Clementine gemacht hat, wie Joel bald herausfindet. Völlig verzweifelt geht auch er zu „Lacuna" und möchte Clementine ebenfalls aus seinem Gedächtnis löschen lassen. Dieser Prozess dauert eine ganze Weile. Zu Beginn vermutet man wahrscheinlich, dass dieser Film sich hauptsächlich um das „danach" dreht, doch dem ist nicht so. Man wird Zeuge des Löschvorgangs und bekommt einen tiefen Einblick in Joels Gedanken. Und das schöne dabei - alles kann in diesem Film passieren, denn wir sind im Gehirn des Protagonisten.
Dieser Film gehört zu der Sorte, der einen vergessen lässt, auf welchem Planeten man sich gerade befindet, wenn man ihn zu Ende gesehen hat. Man wird in Joels Gedanken hineingezogen, und das lässt einen nicht mehr so schnell los. Allein die Erinnerungen von Joel machen fast den gesamten Film aus. Sie stellen die Charaktere vor, erzählen die Geschichte, und sie führen zu einem Ende in der bittersüßen Realität. Jim Carrey meistert in diesem Film wieder mal grandios eine ernste Rolle. Den schüchternen Joel spielt er so gut, dass man diesen Mann kaum in Verbindung mit einem Ace Ventura oder einem Lloyd Christmas bringen kann. Kate Winslet macht ihre Sache ebenfalls gut, obwohl man ihr die ausgeflippte Clementine nicht zu 100% abnimmt. Elijah Wood und Kirsten Dunst sind in herrlichen Nebenrollen zu sehen, die immer mal wieder für ein bisschen Comedy sorgen. Es ist schon amüsant, einen Kurzhaarschnitt-Frodo zu sehen, der auf ziemlich tollpatschige Art und Weise versucht, eine Frau zu verführen.
Alles in allem ist „Vergiss mein nicht" ein sehr schöner Film, der einen auf einen unvergesslichen Trip mitnimmt, und den Zuschauer mit der Frage zurücklässt: würde man selbst jemals so etwas machen? Definitiv ein Film, der zum Nachdenken anregt! Hier haben wir keine platte, schnulzige Liebesgeschichte, sondern eher eine intelligente Charakterstudie. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xac7d89c0)

Dieses Produkt

Vergiss mein nicht!
Vergiss mein nicht! von Michel Gondry (DVD - 2004)
EUR 7,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen