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5.0 von 5 Sternen Destroid - future prophecies, 15. November 2004
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Rezension bezieht sich auf: Future Prophecies (Audio CD)
Experimentierfreudigkeit und Innovation kann man Daniel Myer am ehesten anhängen. Schubladendenken ist hier fehl am Platz. Daniel M. seinerseits Mastermind von Haujobb steht mit einem neuen Projekt in den Startlöchern. Am einfachsten lässt sich diese Scheibe mit „wahnsinnig" betiteln. Verquertes Schubladendenken hat hier seine Grenzen, schwimmt doch die Gruppe spielend einfach zwischen den Genres. Klassischer EBM, Synth Pop / Future Pop. Der Electromeister schreckt sogar vor einer herrlich düsteren Ballade nicht zurück.
Reißende Beats, stark verzerrte Stimmen und eine Menge Filmsamples nehmen einen mit auf eine skurrile Reise, auf der nur Daniel Myer der führende bleibt. Der Weg ist das Ziel, und der ist beschwerlich. Irre Tracks machen den Anfang des Album „soul asylum" spiegelt den ganzen Wiederspruch des Albums da: „Ö ganz ruhig, ganz ruhig" säuselt es aus den Boxen - im gleichen Augenblick erfassen einem tief düstere Beats und Klänge die es schaudern lassen.
Mit „broken and abuse" haben wir einen klassischen Tanzflächenkracher. Unaufhaltsam dringen die Sounds in die Knochen. Mir persönlich fehlt hier aber das Feingefühl Myer's für neue Klangstrukturen. Nichts desto trotz ein Track, der allemal mit aktuellen Stücken der Konkurrenz mithalten und sie in ihre Schranken weisen kann.
Ansonsten gibt Myer seine ganze Kunst zum Besten. Sowohl Future / Synth Pop Einflüsse wie auch Standard-Electro-Elemente steckt er spielend weg. Neue Soundstrukturen und ausgefeilte Nuancen des modernen Electro Gerne gehören genauso zum Repertoire wie bewährtes aus dem EBM.
Das Ergebnis dieser abwechslungsreichen Klangreise ist ein vielschichtiges Album, das einem schwer zur Ruhe kommen lässt. Meint man, den Pfad endlich erkannt zu haben, bietet Myer's und Members einen neuen, komplett neuen musikalischen Pfad an. Trotz dieser musikalischen Sprünge ist das Werk erstaunlich homogen und bietet viel Stoff zum Überlegen. Schließlich versprüht das Album einen gewissen Sarkasmus, Hass und Zerstörung.
Anspieltipps sind: „bonewhite light", „broken and abuse" und "judgement throne"
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