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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 40th Anniversary Edition - Box Set
Als Fan dieses großartigen Albums habe ich nach einigen Überlegungen nun doch zugeschlagen und mir dieses Boxset zugelegt, obwohl ich sowohl das Vinyl als auch die 2004er Version im CD-Format mein Eigen nennen darf.
Die Aufmachung lässt keine Wünsche offen - neben der Box in LP-Größe bekommt man ein fettes Booklet geboten, in dem...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Patrick Engel

versus
2 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Jammer!
Voller Freude habe ich diese Scheibe erwartet...

Als sie kam habe ich sie nicht einmal aufgelegt...
Als Sammler hatte ich an das Cover "GANZ" andere Erwartungen!!!!
Die Hülle ist lediglich bestehend aus "vorne und hinten"... sorry...

So will ich keine LP's! Das war schon in den 70'igern immer suspekt...

Heute...
Vor 7 Monaten von H1 veröffentlicht


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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 40th Anniversary Edition - Box Set, 30. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Fan dieses großartigen Albums habe ich nach einigen Überlegungen nun doch zugeschlagen und mir dieses Boxset zugelegt, obwohl ich sowohl das Vinyl als auch die 2004er Version im CD-Format mein Eigen nennen darf.
Die Aufmachung lässt keine Wünsche offen - neben der Box in LP-Größe bekommt man ein fettes Booklet geboten, in dem zahlreiche Bilder, Flyer, Zeitungsausschnitte und massig Informationen zum Zeitraum der Entstehung und Veröffentlichung des Albums enthalten sind. Außerdem hat man das originale LP-Klappcover als Beilage eingetütet und die zwei Promofotos auf Hochglanzpapier tun ihr Übriges, um die ganze Sache abzurunden. Einzig und allein finde ich die beigefügten Buttons ein wenig unpassend (wie bereits mein Vorgänger hier bemerkt hat); man hätte sich eventuell ein paar andere Gimmicks einfallen lassen können, aber sei's drum...
Kommen wir nun zum Inhalt: CD 1 enthält den großartigen Remix von Herrn Wilson und hierbei wurde peinlichst darauf achtgegeben, den Originalsound der ersten Abmischung beizubehalten und sämtliche Details zu berücksichtigen, um dem Album nicht den ursprünglichen Charme und unverwechselbaren Charakter zu rauben. Respekt !!! Meist bin ich immer etwas unmotiviert, was Neuabmischungen alter Scheiben betrifft, aber in diesem Falle kann ich nur meinen Hut ziehen und muss zugeben, dass hier makellose und hervorragende Arbeit geleistet wurde !!! Während ich schon das Remaster von 2004 als "essentiell" eingestuft habe, muss ich sagen, dass der überarbeitete Mix nun noch sauberer klingt und man jede Facette im Klangbild wahrnehmen und genießen kann. Einfach gigantisch !!!
Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass Herr Fripp während des Remixes beschlossen hat, einige Teile aus der Improvisation, die an "Moonchild" anknüpft, zu entfernen. Warum auch immer, aber ich denke, man sollte auch als ausführender Künstler genug Respekt vor seinem eigenen Material haben und solche Geschichtsneuschreibungen unterlassen. Glücklicherweise hat man die komplette und ungekürzte, bereits bekannte Fassung (ebenfalls als Remix) als Bonustrack auf die CD gepackt und somit ist die Welt wieder in Ordnung.
Drei alternative Versionen aus den Recordingsessions runden den ersten Silberling ab und die zum Schluss enthaltene "Wind Session" zeigt noch einmal, wie experimentierfreudig die jungen Herren anno 1969 zu Werke gingen, um das kurze Intro der Platte zu kreieren...
Auf CD 2 finden wir dann das Remaster von 2004, quasi den Originalmix vom Mastertape, welches die bis dato beste Qualität der damaligen Aufnahme widerspiegelt und schon als separate CD erhältlich war. In der Bonussektion tummeln sich dann auch noch ein paar Leckerbissen, wie beispielsweise "21st Century Schizoid Man" in der Urfassung, seinerzeit noch in den MORGAN STUDIOS aufgenommen, bevor die Band beschloss, die Sessions zu beenden und alles auf eigene Faust noch einmal in den WESSEX STUDIOS einzuspielen. Weiter geht es mit zwei Songs aus den legendären BBC-Sessions. Zum einen gibt es "I Talk To The Wind", welches von einem Bootleg remastert wurde und im Gegensatz zu "Get Thy Bearings" von der EPITAPH-Box, welches ebenfalls eine solche Quelle zum Ursprung hatte, doch recht ordentlich klingt. Es folgt "21st Century Schizoid Man", welches von einer Transcription Disc stammt und erstmals offiziell in Top-Qualität vorliegt (auf der EPITAPH-Box ebenfalls von einem Bootleg remastert). Den Abschluss der zweiten Scheibe bildet die digitalisierte Form der "The Court Of The Crimson King"-Mono-Single, die hier wirklich vom Vinyl überspielt wurde und somit den Spirit der guten alten Schallplatte aufleben lässt.
CD 3 beinhaltet eine alternative Version des Albums. Man bekommt Instrumentalversionen und unfertige Aufnahmen der 5 Tracks der regulären Platte geboten, allesamt von Herrn Wilson abgemischt und in Form gebracht. Über Sinn und Unsinn solch einer Verwertung lässt sich streiten, aber für Die-Hard-Fans und Komplettisten ist es allemal ein guter Kaufanreiz und man kann nachvollziehen, wie das Album entstanden ist. Einzig "Moonchild" enthält eine Gesangsspur und klingt in seiner unvollendeten Version sehr interessant, wenn man die Albumversion seit vielen jahren fest in den Ohren hat.
Der zweite Teil dieser CD gehört dann einer Vinylüberspielung der Erstpressung des Albums, erschienen auf dem ISLAND-Label. Inwiefern so eine Sache nötig ist, mag ich nicht entscheiden, aber ich glaube nicht, dass sich der Sound gravierend von der 2004er CD-Version unterscheidet (da ja offensichtlich der gleiche Mix zugrunde liegt) - abgesehen von zusätzlichen Störgeräuschen in leisen Passagen, die von der Platte stammen.
CD 4 erfreut mich dann umso mehr, da ich zwar im Besitz der EPITAPH-4-CD-Box bin, aber schon immer die Hyde Park-Scheibe haben wollte (die darin leider nicht enthalten war). Als Bonus gibt es vier Songs vom Fillmore East-Konzert im November 1969, welches wohl der letzte Auftritt dieser ersten Besetzung war.
CD 5 enthält dann noch den Mono-Mix des kompletten Albums sowie den Single-Edit (ebenfalls in mono) des Titelstückes. Beide Versionen wurden seinerzeit für Radioausstrahlung verwendet, müssten aber aus meiner Sicht auch nicht unbedingt auf dieser Box enthalten sein.
Auf DVD gibt es dann den Wilson-Remix im 5.1-Sound, der durchaus gelungen ist, auch wenn ich mich mit lediglich zwei Ohren immer ein wenig schwer tue, wenn man die Stereoversionen gewöhnt ist. Dennoch wurde hier auch sehr akribisch und mit viel Liebe zum Detail gearbeitet und es offenbaren sich beim Hören teilweise ganz neue Stimmungen.
Weiterhin enthalten sind dann der Stereo-Remix von 2009, die Original Master Edition von 2004 sowie die Bonustracks der ersten CD und die alternativen Albumversionen von CD 3, alles in MLP Losless Stereo (24/96) und PCM Stereo 2.0 (24/48).
Die größte Vorfreude, das enthaltene Video vom Hyde Park-Konzert, wird leider sehr schnell getrübt, denn die einzigen erhältlichen Szenen des Auftrittes erstrecken sich über eine Spielzeit von nicht mal 2 Minuten und schon ist der Spaß vorbei.
Fazit: Eine liebevoll zusammengestellte Box mit einigen aus meiner Sicht eher verzichtbaren Beiträgen, die hoffentlich die letzte Edition dieses Meisterwerkes darstellt. Soundmäßig kann man es ohnehin nicht mehr besser machen, das Preis/Leistungsverhältnis geht auch in Ordnung. Bleibt nur zu hoffen, dass die beiden BBC-Aufnahmen "I Talk To The Wind" und "Get Thy Bearings" (nur auf der EPITAPH-Box enthalten) irgendwann auch mal in Form von Transcription Discs in den Archiven auftauchen und uns Herr Fripp mit einer CD, die alle BBC-Aufnahmen von 1969 in bestmöglicher Qualität enthält, eine Freude machen wird, um endlich einen Haken an die alte Zeit machen zu können.
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Genial, 5. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In The Court Of The Crimson King an observation by King Crimson (nachfolgend nur noch ITCOTCK genannt) gilt als Geburtsstunde des progressiven Rocks. Wenn ich mir diese Box ansehe... schwere Geburt, die schwerste vermutlich von allen.

Zu den Tonträgern:
Ganze 5 (Fünf!) CDs und eine DVD hat Robert Fripp mit Porcupine Tree Mastermind Steve Wilson als 40igstes Jubiläum zur Welt gebracht.
Beginnend mit CD 1: ITCOTCK als 2009er Mix, zusätzlich Bonustrax wie die Full Version von Moonchild, I Talk To The Wind als Duo gespielt und als Alternate Mix, Epitah als Backingtrack (d.h. rein Instrumental, wer Lust zum Mitsingen hat liest weiter unten unter BOX weiter...
CD 2 enthält die 2004er Ausgabe des Albums plus weitere Bonustrax der BBC und der Vinylsingle des Titeltracks (also Part 1 und 2).
CD 3 beinhaltet eine Alternative Version des Albums plus die Kopie der originalen UK-LP aus dem Archiv von Fripp.
CD 4 ist bestückt mit Livetrax aus der Zeit der Originalbesetzung, u.a. das Hydepark Konzert im Vorprogramm der Rolling Stones (in Memorium Brian Jones`), welches als JapanCD des King Crimson Clubs ca. 2002 schon mal da war. Auch das Fillmore-Zeugs könnte von der Epithah Box 1 sein. Na seis drum.
CD 5 ist kurz, sie enthält nur die Original US-LP Version und den edited MonoMix des Titelstückes.
Zur DVD: Sie enthält neben den 2009er Mix in 5.1 Digitalsound den 2009, die 2004er und das Alternate-Album in PCM Stereo 2.0 (also immer Teil 1 der CD 1, 2 und 3), plus ein paar Bonustrax die auch auf den normalen CDs enthalten sind und, oh Wunder, 1 Video und zwar (schluchz) das gekürzte 21st Century.

Die Box: fast LP-Größe mit 2 DoCds und zwei Einzelhüllen.
1 Booklet mit vielen Infos zur 69iger Besetzung (Lake ging ja leider zu Emerson Lake & Palmer ein halbes Jahr danach).
Eine Kopie der Origanal-Klapphülle mit Texten (siehe oben zu CD 1).
Desweiteren ein Umschlag mit ?? Habe ihn nicht geöffnet... Könnten Photos sein.
Minuspunkt gibt es für zwei (ja sind wir hier bei DSDS oder ist King Crimson eine Boy-Group???)ähja, kleine Anstecker...

Alles in allem Essentiel. Mehr gibts vermutlich nicht zu einer der besten, nein, zur Besten aller Progscheiben.

Entwicklungsmäßig klingen die nachfolgenden Alben immer anders, kein Wunder bei dem Kommen und Gehen. Fripp ist die einzigste Konstante bei der Firma.

Kleine Anekdote bezüglich Fripp am Schluss: im Heft ist ein Photo des Hydepark-Konzertes: da steht der Gute sogar beim Spielen...

Kaufpflicht! Absolut!
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136 von 148 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIn Prototyp Göttlicher Musik, 11. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: In the Court of the Crimson King (Original Master Edition) (Audio CD)
Lange vor Genesis, Emerson,Lake&Palmer, Yes oder jethro Tull, alles Namen die für das Genre des Progressive Rock prägend und unverzichtbar sind, hatten King Crimson auf ihrem Debutalbum das Genre bereits erfunden und den Maßstab für den neuen aufregenden Stil zwischen Folk, Jazz, Klassik und Rock sehr hoch angelegt. 1969 war eh das Jahr der musikalischen Revulution schlechthin, man schrieb keine Hitkonserven mehr für den Eintagsfliegen Radiogebrauch, sondern lies allen musikalischen Möglichkeiten und Ambitionen freien Lauf. King Crimson schöpften alles aus, was musikalisch auszuschöpfen war und kreierten dieses wundervolle Gesamtkunstwerk. Sänger dieses himmlischen Epos, welcher wirklich nicht von dieser Welt zu sein scheint, textlich aber unserer Welt den Spiegel vorhält, war niemand geringerer als Greg Lake, der später mit dem ehemaligem Atomic Rooster Drummer Carl Palmer und dem Nice Organisten Keith Emerson die Grenze der musikalischen Selbstinszenierung überschritt und das Genre bis zum Erbrechen ausreizte, ehe sie selbst zur Farce wurde. Hier aber klingt alles noch frisch und inspiriert, wie groß und gigantisch könnte der Name King Crimson heute klingen, wenn der Stil des Debutalbums beibehalten worden wäre, größer gar als Pink Floyd?!?!?
Zu den Songs:
Der Eröffnungssong 21th Century Schizoid Man ist der Kontrastpunkt des Albums, das Loch im Teppich: Hektisch, panisch, aggressiv, nervös, eine Kakophonie aus verzerrtem Gesang, Saxophon, verzerrter E Gitarre und irren Schlagzeugsynkopen, erinnert teilweise sehr stark an Jon Hisemans Colloseum, wenn man vom Gesang absieht. Sehr verstören und im krassen Kontrast zum Rest des Albums stehend.
I Talk To The Wind: Wundervolle, idyllische und kindlich naive Flötenmelodien, lässige, träge Gesangsmelodien, ein Lied, das von Luft und Liebe zu leben scheint, völlig unbekümmert und beruhigend. So relaxed, wie man es nach der Eruption des ersten Stücks niemals vermutet hätte. Auch Klarinette und Oboe kommen hier neben mehreren Flöten zum Einsatz, der Rythmusteppich ist variabel verspielt und absichtlich löchrig um die Lässigkeit zu betonen.
Epitaph: Eine Klangwand aus Mellotron (einem Instrument, das damals grade frisch in Mode kam, was avantgardistische Musik mit klassischem Touch betraf), Fagott, Oboe, Klarinette, Akustikgitarre, etwas (cleaner) E Gitarre, Kesselpauken, Bass und einem schleppendem Drumrythmus, monumental, episch, dramatisch und elektrisierend, wie kurz vor einem Gewitter, wundervoll, anmutig, emotional... Herrlich, Melodien, die einem einen Schauer über den Rücken jagen, vom göttlichem, engelhaften Gesang Greg Lakes gar nicht erst zu sprechen. Ich kenne keine bessere Form in Musik gepresster Melancholie und Trauer. Wow! Wer hier keine Gänsehaut bekommt, sollte einen Neurologen aufsuchen!
Moonchild: Die ersten drei Minuten sind sehr geheimnisvoll und mysteriös, Greg Lakes Stimme ist gedämpft an der Grenze zum Flüstern, die leicht verzerrte, jammernde Gitarre und das spärliche Klavier schienen sich in das Gehör anschleichen zu wollen. Absolut tolle atmosphäre, ehe man sich dann nach drei minuten der musikalsichen Selbstinszenierung hingibt und Freejazz praktiziert, ohne jede Form und ohne jeden Zusammenhang zum Rest des Songs, sehr verspielte Xylophon und Gitarrenmelodien, etwas Percussion... Man pennt past ein, was aber dem Genuss keinen Abbruch tut.
Der Titelsong: Ebenfalls eine möchtige Wand aus melancholisch weinendem Mellotron, Klavier, Bass und Schlagzeug, dann aber nur wundervolle akustische Gitarre und herrliche Gesangsmelodien, eine mysteriöse Atmosphäre wird kreiert, wie auf einer anderen Welt, Greg Lakes Stimme untermalt beim Refrain die Melltronmelodien und verleiht dem Sond einen sakralen, choralen Touch. Wundervolle Flötenmelodien in der Mitte, untermalt von jazziger Gitarre und das bombastische Ende... Ein Song, der Epitaph in nichts nachsteht und mit dem sich die Band ein Monument, ein Denkmal geschaffen haben....
Das ist nicht nur ein Denkmal, sondern ein Mahnmal in Moll und Dur, warnend vor der damals gefürchteten atomaren Apokalypse...
Das wundervolle, traumhafte Cover tut sein übriges.
Kaufempfehlung. Weitere Worte spotten nur der Genialität dieses äusserst inspirierenden Werkes, wohl das Beste, was in meinem Plattenschrank steht und was vom King Crimson Urmitglied und Gitarristen Robert Fripp heute Live unter den Tisch gekehrt wird und keine Beachtung mehr findet. Welch eine Verschwendung. Aber Live kann man diese Musik nicht umsetzen, wie das King Crimson Livealbum Epitaph leider unmiossverständlich klar machte.
PUNKT!
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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein in neuem Glanz, 20. Oktober 2009
Von 
Ich habe das Album gestern vom amazon bekommen und bin nach den ersten Höreindrücken absolut begeistert. Ich möcht an dieser Stelle weniger zum musikalischen Inhalt schreiben, dazu sind der Worte bereits genug gesagt. Vielmehr gilt mein Hauptaugenmerk der qualitativen Umsetzung.
Da haben wir als erstes die CD, die das Originalalbum und 5 Bonustracks 2009 überarbeitet und in einer für dieses Format bestechenden Qualität beinhalt und es auf eine Gesamtspielzeit von ca. 78 Minuten bringt.
Interessanter wird es aber auf der DVD. Dort findet sich das Album in den DVD-Audio Formaten 5.1 48 kHz/ 24 bit und 2.0 96 kHz / 24 bit. Beides ein absoluter Ohrenschmaus. Besonders im Mehrkanalsound lassen die entsprechenden Effekte das Herz eines Surroundenthusiasten höher schlagen. Aber auch die Stereovariante, mit ihrer noch einmal höheren Samplingrate von 96 kHz, ist ein Gedicht. Dass die DVD zusätzlich noch Aufnahmen in dts 5.1 und LPCM enthält sei hier nur am Rande erwähnt. Über die Qualität dieses Bereiches kann ich nichts aussagen, da ich angesichts der DVD-Audio-Aufnahmen wohl nicht in Verlegenheit kommen werde diese zu nutzen.
Die 5.1 48/24 Sektion beinhaltet "nur" das Originalalbum mit einer Länge von ca. 44 Minuten. Der 2.0 96/24 Bereich ist da deutlich üppiger ausgestattet. Neben dem Album gibt es hier noch als Zugabe die 5 Bonustracks, wie sie auch auf der CD vorhanden sind sowie zusätzlich noch einen Originalmix des Albums aus dem Jahre 2004 und Alternativversionen der Albumtracks. Das ergibt insgesamt eine Laufzeit von ca. 152 Minuten im feinsten, glasklaren Sound.

Passend zur Audiophilen Qualität ist auch die "Verpackung" gestaltet. Ein Folder, der die 2 Scheiben aufnimmt und in einem Schuber steckt. Die Bilder sind durchweg von hoher Qualität, so dass schon der erste optische Eindruck überzeugt.

Also ich kann jedem, vorausgesetzt natürlich er kann sich auf die spezielle Musik von King Crimson einlassen, diese Ausgabe ans Herz legen. 5 Sterne sind eigentlich zu wenig, vor allem auch, weil endlich mal wieder ein Higlight im DVD-Audio-Bereich erschienen ist, der in letzter Zeit doch recht vernachlässigt wurde.

Ich hoffe, dass auch "In the wake of poseidon" in dieser Qualität erscheinen wird.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elegisches Klanggemälde epischen Ausmaßes!, 5. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: In The Court Of The Crimson King (Audio CD)
Die späten Sechziger war die Epoche der musikalischen Revolutionen: Frank Zappa, Jethro Tull, Led Zeppelin, erstmalig in der Geschichte poulärer Musik wagten sich die Interpreten in die Tiefe zu gehen und radiountaugliche Musik zu komponieren.
Vorher maß man die musikalische Qualität von Bands an Radiotauglichkeit und Single-Hits. Die oben genannten Bands jedoch wagten grosse Schritte nach vorne; weg von jeglicher Kommerzialität. King Crimson gehörten ebenfalls in diese Sparte der musikalischen Revoluzzer. Ihr Debut ist absolut Bahnbrechend! Mit IN THE COURT OF THE CRIMSON KING nahm die Band den psychedelisch-sphärischen Stil vorweg, den später auch Yes oder auch Pink Floyd zu spielen pflegten. Nur fünf Songs, die alle etwas sperrig klingen, allen voran das agressive 21TH CENTURY SCHIZOID MAN, welches sogar viel härter klingt, als so manches von Led Zeppelin oder Deep Purple, rhythmisch ist dieser Song jazzig gehalten, vollgepackt mit Saxophon und verzerrter Gitarre und stellt somit einen blendenden Kontrast zum eher ruhigen und relaxten Rest des Albums dar. Das idyllisch vor sich hin treibende I TALK TO THE WIND klingt unverschämt unbekümmert und fast schon kindlich-naiv. EPITAPH ist an Bombast und Epik kaum zu übertreffen und erzeugt bei JEDEM Hörer garantiert Gänsehaut und eiskalte Schauer, die einem angesichts einer solch elegischen Komposition den Rücken runterlaufen. Die Stimme Greg Lakes und das Mellotron erzeugen eine regelrechte Kälte. Das darauffolgende MOONCHILD beginnt geheimnissvoll und mysteriös, mit nebulös-schleichenden E-Gitarren und des eher dumpfen, gepressten Gesanges, so als hätte die Band etwas zu verbergen, oder schleiche sich klammheimlich irgendwo an, in diesem Fall in die Gehörgänge. Nach etwa zwei Minuten wird jazztypisch herumgefrickelt, ohne konkrete Form oder Richtung, und das etwa
zehn Minuten lang. Ehe sich gepflegte Langeweile breitmacht, setzt schon der Titelsong ein, sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte. Der Song ist in einem sehr klassich inspirierten Gewandt gekleidet und bietet eine schaurig-schöne Melodie. Der absolute Zuckerguss auf dieser Scheibe ist das Coverartwork.
ZUM GENIESSEN !
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das grandiose Debut - ein Klassiker, 6. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In The Court Of The Crimson King (Audio CD)
In the Court of the crimson King erschien 1969 und war das Debut Album einer der legendärsten Progressiv Rock Bands aller Zeiten - einer Band, die es bis heute geschafft hat, die Avantgarde der Rockmusik zu vertreten.
Schon das Debutalbum war seiner Zeit um Jahre voraus. Robert Fripp's sperrige und komplexe Gitarrensounds waren der ultimative Kontrast zur wunderschönen, klaren Stimme von Greg Lake. Melodische Keyboards und Flöte trafen auf psychedische, improvisatorische Drums.
Das enorme musikalische Spektrum dieses Albums beeindruckt heute ebenso wie vor mehr als dreißig Jahren. In the Court of the crimson King ist ein echter Klassiker, der in keiner Plattensammlung fehlen sollte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltig und gefühlvoll, 8. März 2002
Von 
Roland Popp (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In The Court Of The Crimson King (Audio CD)
Bis heute hat King Crimsons Debütalbum nichts an Spannung verloren. Das gewaltige "21st century..." sprudelt immer noch von Agressivität und Dynamik. Die wunderschönen Balladen mit Greg Lakes träumerischer Stimme verzaubern immer noch. "Art Rock" auf höchstem Niveau - mit Power und Sensibilität. Nur die damals üblichen elektronischen Stöpseleien nerven ein wenig. Aber ansonsten allererste Sahne!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszination pur, 25. September 2001
Von 
Mag Hannes Flasch (Ebreichsdorf, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In The Court Of The Crimson King (Audio CD)
Dieses Album hat mich vom ersten Moment an ergriffen wie nur ganz wenige andere. Die Faszination beim Genuss dieses Werkes ist jetzt, nach ca 15 Jahren seit ich es zum ersten Mal hörte, ungebrochen. Epitaph ist und bleibt für mich der beste Song der gesamten Musikgeschichte.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie nähert man sich einer Legende?, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: In the Court of the Crimson King (Original Master Edition) (Audio CD)
Muss wohl so ähnlich sein, als ob ein Archäologe DEN ultimativen Vorfahren des Homo Sapiens entdeckt hätte, irgendwie stelle ich mir den Moment äusserst erhaben vor und man verharrt ehrfurchtsvoll davor.

Naja, ganz so dramatisch ist es hier sicher nicht, aber es zeigt in etwa die Bedeutung, die speziell DIESES Album für die Entstehung dessen, was man später Art- oder Progrock nennen wird, hat.

Für manche beginnt der Artrock eigentlich schon bei The Nice, dem würde ich aber nur unter Schmerzen zustimmen, da der Popanteil bei manchen Stücken der Emersontruppe dieser Band eher eine Art Zwitterstellung zuweist.

Das Debut der Gruppe um Robert Fripp allerdings kann man hingegen guten Gewissens als Keimzelle dieser Musikrichtung definieren. Mit Elementen des (Free)Jazz, des Rock und des Folk wurde ein Werk aus der Taufe gehoben, das gewiss nicht viel Gleichwertiges auf Augenhöhe hat - spontan fällt mir da vielleicht die Valentyne Suite von Colosseum ein, vielleicht noch ein, zwei andere Platten, aber das war's dann auch schon.

Schon der Eröffnungstrack 21st century schizoid man mit seinem jazzigen Mittelpart ist so etwas wie eine Ikone des Artrock, in seiner Bedeutung bzw. seinem Bekanntheitsgrad vergleichbar vielleicht mit Beggars Operas Time machine oder Gentle Giants Wreck - spannend, dramatisch, z.T. dissonant, verspielt. Auch das ruhige, romantische I talk to the wind, das majestätische Epitaph (wahrhaft königlich!), die Freejazzspielerei Moonchild und natürlich der Überhammer der Platte, das Titelstück: es gibt kaum Stücke, die so elegant, verspielt, harmonisch und dennoch druckvoll sind wie dieses Prunkstück. Treibt einem immer die Nackenhaare hoch - und das noch nach fast vierzig Jahren!

Verdient locker 10 Sterne!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft schön, 20. August 2010
Von 
Aristoteles (Athen im antiken Griechenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In the Court of the Crimson King (Original Master Edition) (Audio CD)
"In the court of the crimson king" ist ein Meisterwerk. Das Debutalbum von King Crimson aus dem Jahr 1969 war seiner Zeit meilenweit voraus! Ich kenne kein Album, auf dem so viele Musikrichtungen (Klassik, Jazz, Rock...) so gekonnt vermischt wurden.
Jeder der fünf Lieder ist ein Klassiker. "21st Century Schizoid Man" mit seinem eingängigen Riff und dem verzerrten Gesang ist fast schon Heavy Metal, "Moonchild" mit seiner 10-minütigen Improvisation ist der Inbegriff des Progressive Rock, "I talk to the wind" besticht durch die wunderschöne Flötenmelodie und den sanften Gesang und der Titeltrack rundet das Album mit einem ebenso einfachen wie bombastischen Refrain ab, den man nie mehr aus dem Kopf bekommt... zu "Epitaph" fehlen mir die Worte, das muss man gehört haben!
Die Texte von Pete Sinfield sind einfach nur genial und entführen den Hörer in eine Fantasiewelt. Dazu dieses eindrucksvolle Artwork...

Ich weiß nicht, wie viele 16-jährige auf der Welt King Crimson hören. Ich bin in jedem Fall stolz einer von ihnen zu sein :-)

"The rusted chains of prison moons
Are shattered by the sun.
I walk a road, horizons change
the tournament's begun!
The purple piper plays his tune,
The choir softly sing;
Three lullabies in an ancient tongue,
For the court of the crimson king."

Grandios.
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