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428 von 436 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum immer noch Canon? (...und nicht Sigma, Tokina, etc.)
Ich stand lange vor der Wahl welches Ultra-Weitwinkel Objektiv nun das beste sei. In meine nähere Auswahl kamen das Canon 10-22, Sigma 10-20, das Tokina 12-24 und das relativ neue Tokina 11-16.

Vor- und Nachteile haben alle Objektive und keines ist absolut perfekt. Meine Prioritäten lagen bei (1) größtmöglichem Bildausschnitt (wozu...
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Alexander I.

versus
66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hinterlässt widersprüchlichen Eindruck
Ich besitze das Objektiv seit knapp zwei Jahren und habe es in unterschiedlichen Situationen vom Stilleben über die Stadt- bis zur Landschafts- und Architekturfotografie genutzt. Auf Reisen war es die Ergänzung des Universalzooms in den extremen Weitwinkelbereich. Viele Aufnahmen mit diesem Objektiv sind deshalb mit einer Brennweite von 10 mm (an einer Canon...
Veröffentlicht am 10. März 2012 von nostra57


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428 von 436 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum immer noch Canon? (...und nicht Sigma, Tokina, etc.), 20. Januar 2010
Von 
Alexander I. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich stand lange vor der Wahl welches Ultra-Weitwinkel Objektiv nun das beste sei. In meine nähere Auswahl kamen das Canon 10-22, Sigma 10-20, das Tokina 12-24 und das relativ neue Tokina 11-16.

Vor- und Nachteile haben alle Objektive und keines ist absolut perfekt. Meine Prioritäten lagen bei (1) größtmöglichem Bildausschnitt (wozu sonst ein Ultra-Weitwinkel?) (2) Schärfe (3) geringstmögliche Verzerrung, (4) Kontrast und Farben (5) Resistenz gegen störenden Lichteinfall. Der letzte Punkt wird häufig unterschätzt - durch die stark gewölbte Linse eines Ultraweitwinkels "sammelt" solch ein Objektiv häufig Streulicht aus allen möglichen Richtungen, wodurch das Bild an Farbe, Kontrast und Schärfe verliert.

Dem Tokina 12-24 fehlen 2 mm, was bei so extremen Weitwinkeln schon fast ein Drittel Bildfläche sein kann. Zudem hat mich die Bildqualität nicht überzeugt (Verzerrung und Schärfe).

Das Sigma ist in Bildausschnitt, Schärfe und Kontrast schon eher überzeugend (das alte Modell dabei noch besser als die 3.5-Neuauflage). Dazu kommt der ebenso attraktive Preis.. Leider verzerrt Sigma die Bilder bei 10 mm schon relativ sichtbar. Natürlich ließe sich dies allerdings später korrigieren. Die Streulichtempfindlichkeit ist befriedigend. Sigma ist jedoch leider auch bekannt für eine gewisse Serienstreuung, so dass die Objektivqualität Glückssache sein kann.

Das Tokina 11-16 überzeugt mit extremer Schärfe selbst in den Bildrändern und sehr guten Farben und Kontrasten. Auch die Verzerrungen sind im überzeugenden Rahmen. Leider fehlt dem Tokina allerdings durch den geringen Zoombereich von 11-16 mm etwas Flexibilität in der Bildgestaltung, das Tokina ist am ehesten eine Festbrennweite. Der größte Nachteil des Tokina ist jedoch seine extreme Empfindlichkeit gegenüber starken Lichtquellen. Heller Sonnenschein im Bild kann Kontrast und Farbe des gesamtes Bildes ruinieren. Das sollte man nicht unterschätzen, wenn man vor hat (wie ich), hauptsächlich Landschaften, Architektur und generell im Freien zu fotografieren. Ewiges Achtgeben auf den korrekten Sonnenstand schränkt in der Bildgestaltung erheblich ein. Zudem hat man bei 11 mm Brennweite fast unweigerlich auch irgendwann die Sonne direkt im Bild.

Hier punktet schließlich das Canon voll und ganz. Die Streulicht-Unempfindlichkeit des 10-22 ist nicht nur praktisch und übertrifft die mancher L-Modelle, sie ermöglicht auch eine ganze Reihe von Fotos die mit anderen Objektiven nicht möglich wären. Atemberaubende Fotos direkt in die Sonne sind möglich bei perfektem Kontrast und Farbe! Die Schärfe des Canon ist ebenso dem Sigma überlegen. Lediglich die Bildränder sind hier ein Schwachpunkt. bei großer Blende werden sie deutlich unscharf, ein Abblenden auf mindestens f/7.1 kann dem aber Abhilfe schaffen. Ein weitere Pluspunkt ist die praktisch nicht vorhandene Verzerrung bei 10 mm. Nicht nur entstehen so perfekte Architektur-Bilder. Auch gewagteste Spontan-Freihand-Serienbilder lassen sich ohne die sonst üblichen störenden Verzerrungen von den verschiedensten Programmen so noch zu einem perfekten Panorama zusammenrechnen! Farbe und Kontrast des Canon sind zudem schlicht am besten von allen 4 Objektiven (inkl. dem ansonsten in Schärfe überlegenen Tokina 11-16). Dazu kommt der größte Zoombereich von vollen 10 mm auf flexible 22 mm.

Damit stand die Entscheidung für mich fest: Canon bietet immer noch das beste Gesamtpaket für überzeugende Bilder und flexible Komposition in jeder Situation.
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165 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klare Empfehlung, 19. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Das EF-S 10-22mm Objektiv ist Canon's Ultraweitwinkel für EF-S kompatible Kameras (aktuelle Modelle: EOS 450D, 1000D, 40D, 50D).
Kit-Objektiv dieser Kameras ist typischerweise das EF-S 18-55mm. Im Vergleich dazu eröffnet das 10-22 völlig neue Welten. Wieviel mehr dieses Objektiv tatsächlich aufs Bild bringt veranschaulicht z.B. der online-review von cameralabs.com: [...]
Wen die nackten Zahlen interessieren: mit einem horizontalen Sichtwinkel von 97,17 gegenüber 64,5 Winkelgrad erfaßt das 10-22 bis zu 3,2mal mehr Bildinhalt. Das Tele-Ende entspricht (umgerechnet auf die alte Kleinbild-Kamera) etwa 35mm und damit dem maximalen Weitwinkel der meisten Pocket-Digicams.

Die Einsatzgebiete sind damit klar: Landschaften, Innenaufnahmen, große Bauwerke.
Die Abbildungsqualität absolut überzeugend; selbst bei 10mm arbeitet die Linse fast verzerrungsfrei und (meiner Erfahrung nach) mit geringerer chromatischer Aberration als das 18-55 Kit-Objektiv bei 18mm.
Mein Tip: RAW fotografieren und ggf. mit dem Canon Camera RAW tool die Abberationen sauber wegrechnen.

Ich persönlich bin mit dem Canon EF-S 10-22mm - nach vielen hundert Bildern - hochzufrieden und kann es jedem nur empfehlen; diese Linse gehört einfach ins Arsenal einer EF-S Kamera.
Apropos Pflichtkauf - leider ist bei dieser Linse (wie bei allen nicht L- oder DO- Linsen) die Gegenlichtblende (EW-83E) nicht mit im Paket; und trotz Oberflächenvergütung sollte man dieses Teil eigentlich immer drauf haben, gerade bei einem Extremweitwinkel wie diesem.
4 Sterne, einerseite wegen des Fehlens der Gegenlichtblende (wäre kein Beinbruch bei dem Preis), andererseits weil das entsprechende EF-Objektiv (EF 16-35mm 1:2.8L) qualitativ doch noch eine Klasse höher spielt.

Eins noch, nachdem hier auch öfters auf das 10-22 von Sigma verwiesen wird:
allen Unkenrufen zum Trotz ist der Preis das einzig stichhaltige Argument für das Sigma. Das Canon Objektiv hat die besseren Blendenwerte und erlaubt damit kürzere Verschlußzeiten bzw. verwacklungsfreie Bilder bei weniger Licht. Die Randschärfe ist besser, die chromatischen Aberrationen geringer. Das Sigma hat deutliche tonnenförmige Verzeichnungen bei 10mm sowie kissenförmige Verzeichnungen bei 22mm, das Canon jeweils fast völlig gerade Linien.
Wer also das beste EF-S Weitwinkel-Zoom sucht und nicht jeden cent umdrehen muß sollte hier zugreifen.
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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Objektiv!, 31. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ein UWW stand von Anfang an auf meiner Wunschliste bezüglich Anschaffungen für den Objektivpark (Body ist eine EOS 450D). Welches es sein sollte, da war ich mir zunächst unsicher.
Zur Auswahl standen das Sigma 10-20, das Tokina 12-24 und eben das Canon.
Von einem Tamron nahm ich früh Abstand da ich hierzu bisher wenig Gutes gelesen hatte. Gegen das Tokina sprach für mich, trotz der in vielen Tests bescheinigten sehr guten Abbildungsleistung, der ungünstigere Brennwertenbereich gegenüber dem Sigma und dem Canon; gerade im Weitwinkelbereich, so las ich, können 2 mm doch schon recht viel sein.
Im Geschäft und hinterher konnte ich dann beide miteinander vergleichen. Da ich mir preislich keine Grenze gesetzt habe, war mir schnell klar, dass es das Canon werden würde.
Von der mittleren Abbildungsleistung her nehmen sich beide recht wenig (das Sigma ist sogar einen Tick schärfer), jedoch vor allem bei der Randschärfe kann das Canon das Sima ausstechen. Dazu gibt's dann noch USM, schon bei geringen Blendenzahlen eine sehr gute Schärfe, geringe Vignettierungen und und und'

Vor ein paar Monaten ist das Tokina 11-16 f/2,8 auf dem Markt gekommen. Aber auch hier sagt mir der doch sehr kurze Brennweitenbereich nicht wirklich zu. Die Lichtstärke mit einer Offenblende von 2,8 ist für meine Zwecke nicht weiter relevant. Zudem scheint die für UWW-Objektive übliche tonnenförmige Verzeichnung bei der Anfangsbrennweite hier wesentlich ausgeprägter auszufallen als beim Canon. Ich würde immer wieder zum Canon greifen. Der Weitwinkelbereich, insbesondere bei Architekturaufnahmen, ist zu einer echten Leidenschaft geworden.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Ultraweitwinkel - mein neues "Stadt-Immerdrauf", 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Bei Städtereisen ist mir aufgefallen, dass mein 15-85 an der 7D nach hinten raus keine Reserven hat. Mit dem 10-22 kann ich mich auf die Domplatte stellen und habe den ganzen Kölner Dom auf einem Bild :) Durch den Crop (1,6) entspricht das Objektiv am Kleinbild 16-35. Der Brennweiten-Bereich ist genau das, was ich der Stadt brauche, die 22mm reichen mir eigentlich immer aus.

Die Verarbeitung ist tadellos, das Handling wie gewohnt. Der Ring-USM ist schnell und erlaubt manuelle Korrekturen, die aber selten notwendig sind. Die Linse bewegt sich minimal, aber innerhalb des Tubus, was bei schlechterem Wetter von Vorteil ist. Blende und Filter drehen sich dementsprechend nicht mit.

Zunächst war ich skeptisch, eine Linse ohne IS zu kaufen, aber bei den kurzen Brennweiten ist das nicht wirklich nötig. Auch 1/15 sek. habe ich schon scharf aus der Hand geschossen.

Die Bildqualität ist klasse, Canon hat bei dieser extremen Brennweite ganze Arbeit geleistet. CA ist sichtbar, kann aus RAW Dateien aber leicht herausgerechnet werden, auch die Verzeichnung hält sich in überschaubaren Grenzen.

Der Vollständigkeit halber muss gesagt sein, dass es ein EF-S Objektiv ist, das nicht auf Vollformat Kameras passt. Auch ist der interne Blitz meiner EOS 7D nicht zu gebrauchen, da es über fast den kompletten Brennweitenbereich (10 bis 20 mm) hinweg Abschattungen durch das Objektiv gibt. Selbst mit einem externen Blitz geht das nur mit Streuscheibe ab 14mm und ganz hinten praktisch nur indirekt. Das ist physikalisch bedingt und natürlich nichts, wofür das Objektiv etwas kann.

Wie üblich der Kritikpunkt dass die Streulichtblende nicht dabei ist, was bei dem Preis dann aber auch egal ist.

Fazit: in der Stadt will ich nie wieder ohne :)

Kurzer Nachbrenner: Ich seh grad, dass es als 72mm Filtergewinde beschrieben wird. Das ist falsch, es sind 77mm.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein Kompromiss, aber ein guter, 5. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich hatte das Sigma 10-20, 4 - 5.6 zum Vergleich und es hatte keine Chance gegen das Canon.
Vor allem im echten Ultraweitwinkelbereich (10 bis etwa 14mm) ist das Canon offen und abgeblendet eindeutig schärfer, und zwar am Rand (sehr deutlich) und in der Mitte.
Serienstreuung als Entschuldigung kann ich da nicht gelten lassen. Ich möchte Produkte kaufen, die gleich funktionieren und nicht erst mühsam nachjustiert werden müssen. So viel dazu.

Für sich genommen eröffnet das Canon 10-22 tolle neue Möglichkeiten. Es ist ordentlich verarbeitet und dabei sehr leicht.
Sein Autofokus ist dank USM sehr schnell und sehr präzise - klasse!
Farbbrillianz und -echtheit sind absolut erstklassig (hatte bisher nichts besseres) und der Kontrast ist ebenfalls sehr gut (auch in dieser Hinsicht kommt das Sigma 10-20 nicht mit).
Ja, und warum dann "nur" 4 Sterne?

Weil das EF-S 10-22 gemessen am Preis einfach nicht soo scharf ist, wie ich es gerne hätte. Hier ginge noch ein Tick mehr. Gerade die 550D kann eine sehr gediegene Portion Auflösung vertragen und die bekommt sie hier nur bedingt geliefert.
Ich bin alles in allem wirklich zufrieden. Die Konkurrenz ist entweder unschärfer oder besitzt keinen für mich ausreichenden Brennweitenbereich. Daher auch meine klare Empfehlung. Nur sollte jeder wissen, dass auch diese Teil hier keine Perfektion bietet.

TIPP: m.E. muss man die unverschämt teure und unschöner Weise nicht mitgelieferte Sonnenblende nicht unbedingt kaufen. Ab 15mm kann sie den Streulichteinfall doch nicht mehr effektiv verhindern und Flares sind so oder so kein Problem (siehe meine Beispielbilder in der Galerie).
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts zu meckern, 19. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Das Objektiv entspricht meinen Erwartungen. Was hier teilweise geschrieben wurde von wegen extremer Unschärfe, kann ich nicht bestätigen. Während meiner 45-jährigen Fotopraxis habe ich eines erfahren können: Wenn man sicher gehen will in Bezug auf Qualität, ist es eine gute Idee, Objektive vom Kamerahersteller zu verwenden, auch oder vielleicht gerade weil diese etwa das eineinhalbfache kosten im Vergleich zu Fremdobjektiven. Das heißt keineswegs, daß diese Fremdobjektive schlechter sein müssen, das kann ich auch mangels Vergleich nicht beurteilen. Die langjährige Erfahrung aber hat mich immer wieder gelehrt, daß Sparen am falschen Platz zu Enttäuschungen führen kann, und schließlich kauft man ein Objektiv für ca. 800 Euro (mit Schutzfilter und Sonnenblende) ja nicht alle Tage. Ich bin nun kein Technik-Freak, der Objektive mit Aufnahmen von Testtafeln und Zeitungen zu Leibe rückt und die Ergebnisse dann in eine absolute Bewertung der optischen Qualität ummünzt. Ich setze das Objektiv an die Kamera und ziehe damit los um interessante Fotos zu machen, und genau hierbei hat mich dieses Teil bislang (ca. zwei Monate) vollkommen überzeiugt. Unschärfe ist nicht, allerdings verwende ich nur selten offene Blende wegen der Tiefenschärfe, welche ja gerade ein wesentliches Gestaltungselement ist im Weitwinkelbereich. Aber auch bei Offenblende kann ich nicht meckern, allerdings wäre es auch verfehlt , hier Maßstäbe anzulegen wie bei einer Festbrennweite oder einem Objektiv, das vielleicht das fünffache kostet. Also bescheinige ich hier sehr gute Abbildungsleistung über den gesamten Zoombereich. Der fehlende Bildstabilisator wird hier nicht vermißt, denn man müßte schon zittern wie Espenlaub, um bei solchen Brennweiten zu verwackeln. Die automatische Entfernungseinstellung funktioniert unauffällig und tadellos. Begeisternd empfand ich die fast nicht vorhandenen Linsenreflexe bei Gegenlicht, selbst wenn die Sonne sich im Eckenbereich befindet und zumal ich ein UV-Schutzfilter aufgeschraubt habe (das teuerste). Die Reflexe sind so gering, daß man sie problemlos mit der Bearbeitungssoftware wegretuschieren kann. Das Objektiv ist ein sehr gelungener Kompromiß und hat einen für die kurze Anfangsbrennweite großen Zoombereich, ein weiterer Vorteil, und leicht ist es auch. Ich bin damit äußerst zufrieden.
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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hinterlässt widersprüchlichen Eindruck, 10. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich besitze das Objektiv seit knapp zwei Jahren und habe es in unterschiedlichen Situationen vom Stilleben über die Stadt- bis zur Landschafts- und Architekturfotografie genutzt. Auf Reisen war es die Ergänzung des Universalzooms in den extremen Weitwinkelbereich. Viele Aufnahmen mit diesem Objektiv sind deshalb mit einer Brennweite von 10 mm (an einer Canon 50D) entstanden. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich deshalb im Wesentlich auf die Nutzung des Objektivs bei kurzer Brennweite (unter 12 mm).
In Hinblick auf die ausgezeichneten Testergebnisse - vor allem hinsichtlich der hohen Auflösung bis in den Randbereich - waren zwar nicht alle, aber etliche Aufnahmen eine Enttäuschung: insbesondere Landschaftsaufnahmen waren in der Mitte sehr scharf, aber der Randbereich ab etwa halbem Abstand zwischen Bildmitte und Bildrand auch bei abgeblendetem Objektiv so unscharf, dass der Schärfeabfall sogar auf einem Ausdruck in der Größe A4 auf den ersten Blick ins Auge stach. Ich brachte das Objektiv zum Service, und es wurde justiert. An der Problematik änderte sich nichts. Nach einigen hundert Bildern mehr wurde mir klar, wo das Problem liegt: das Objektiv zeigt bei kürzester Brennweite eine extreme, entfernungsabhängige Bildfeldwölbung, das heißt in der Nähe der Naheinstellgrenze ist das Bildfeld plan, ab einem Aufnahmeabstand von etwa zwei Metern werden, wenn auf die Bildmitte scharf gestellt wird, Objekte in den äußeren Bereichen des Bildes nur dann scharf abgebildet, wenn sie sich deutlich näher als die Objekte in der Bildmitte befinden. Desto größer die Entfernung, desto stärker wird die Wölbung des Bildfeldes.
Das Problem lässt sich durch Abblenden bedingt in den Griff kriegen: Wenn die ganze Bildfläche bei weiter entfernten Objekten scharf sein soll, hilft es, bei der Kamera eines der außen liegenden AF-Fokusfelder auszuwählen und durch Verkleinern der Blende auf 8 oder 11 die Tiefenschärfe soweit zu vergrößern, dass auch die Bildmitte scharf wird. Fokussieren auf die Bildmitte und danach abblenden bringt meiner Erfahrung nach nichts.
Praktisch bedeutet dies, dass sich mit diesem Objektiv gute Fotos mit eindrucksvoller Perspektive machen lassen, jedoch nur unter ständiger Beachtung der extremen optischen Eigenheiten des guten Stücks. Irgendwie entsteht der Eindruck, dass das Objektiv eher für das Testlabor als für die Fotografie im freien Feld optimiert wurde.
Der Autofokus funktioniert übrigens schnell, leise und präzise. Das Objektiv ist relativ klein und leicht und verträgt sich deshalb ergonomisch auch mit den Kameras der 100er-Serie gut. Es wirkt solide verarbeitet, ohne Spiel oder Wackeln der beweglichen Teile.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 28. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich habe mir vor wenige Wochen das Canon EF-S 10-22mm USM gekauft für meine 400D, und ich bin durch und durch begeistert.

Im Gegensatz zu vielen anderen Weitwinkeln die ich ausprobieren durfte (u.A. das Tokina 12-24) ist das Canon bei Gegenlicht einfach nur eine Wonne. Egal ob starkes Scheinwerferlicht oder die Sonne in sehr steilem Winkel zur Linse steht, die Bilder bleiben gestochen scharf. Es entstehen kaum Blendenflecken (meißt nur wenn man relativ dunkel steht und die Sonne z.B. durch ein Fenster genau in die Linse trifft) und auch wenn eine starke Lichtquelle vorhanden ist tut das dem Rest des Bildes keinen Abbruch.

Die Schärfe ist meiner Meinung nach okay, bei Offenblende neigt sie gerade in den Ecken dazu etwas zu verwaschen, aber wenn man etwas Abblendet (was tagsüber bei Landschaft und Architektur ohnehin der Fall ist) verschwindet diesen Phänomen, zusammen mit der leichten Vignettierung bei Offenblende.

Was die Abbildung selbst angeht, so ist von 22mm bis hin zu den üppigen 10mm ein durchweg verzerrungsarmes und homogenes Bild zu erwarten. Linien die parallel zum Bildrand verlaufen, werden sehr gerade wiedergegeben, was ich begrüße, da ich mich öfters dazu hinreißen lasse, Architekturaufnahmen zu machen. In der Landschaftsfotografie wäre das relativ egal, aber wer gerne mal Gebäude und ähnliches ablichten möchte, der kein Geld für ein Tilt-Shift hat, dem kann ich diese Linse nur empfehlen!

Der Fokus geht an der 400D recht zügig und sitzt gut, ich hatte leider noch nicht die Möglichkeit dieses Objektiv an neueren und höher auflösenden Kameras auszuprobieren, aber ich bin durchweg überzeugt von der Leistung dieser Linse.

Die Verarbeitung ist gut, viele werden die innenliegende Fokusskala lieben, ich habe sie noch nicht wirklich gebraucht, da bei 10mm ohnehin alles ab 1m scharf ist, selbst bei Offenblende. Wenn man dann auf eine 7.1 abblendet ist dann sowieso alles im Fokus. Was ich persönlich positiv finde ist, dass sich das Objektiv beim Zoomen nur innerhalb des Gehäuses bewegt, und auch der Fokus innenliegend ist. Das gibt der Frontlinse nochmal einen extra Schutz und sollte das Objektiv mal runterfallen, so geht der Aufprall mehr in den Rahmen und nicht in die Mechanik.

Die Einsatzbereiche sollten klar, sein, ein so starkes Weitwinkel ist weder für Tier- noch für Portraitaufnahmen wirklich geeignet. Wenn besondere Effekte erziehlt werden sollen (oft in der Sportfotografie z.B.) so ist diese Linse gut dafür geeignet, aber jeder der schonmal ein Portrait, welches mit einem Weitwinkel aufgenommen wurde, gesehen hat weiß was ich meine ^^

Nochmal zusammengefasst:

+ Verarbeitung
+ kaum Verzeichnungen, selbst bei 10mm
+ schneller, präziser Fokus
+ innenliegender Zoom und Fokus

o überragende Schärfe erst bei höheren Blendenstufen
o nur für APS-C (wer hätte das bei einem EF-S gedacht? xD )

Falls ich etwas vergessen habe oder auf bestimmte Dinge näher eingehen sollte, dann schreibt mir einfach, ich werde die Linse nochmal testen und die Rezension überarbeiten.

Habt eine schöne Zeit und viel Spaß mit diesem sehr guten Objektiv

- Sebastian
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Sichtweise..., 4. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Zwei Brennweiten fehlten mir noch. Den großen Zoombereich so um 400-500mm für Wildlife, Zoo und sonstige Naturaufnahmen. Und den Ultrawide Bereich. Nach einigem Hadern und stöbern in Bildportalen fiel die Wahl, aufgrund der integrierten Vignetierungskorrektur meiner Canon 60D auf das Canon EF-S 10-22mm.
So lassen sich auch mal schnell JPG erstellen ohne dass eine Nachbearbeitung anfällt.

Nach ersten Touren kann ich nur sagen. Ungewöhnliche Perspektiven, extreme Nahaufnahmen von Blumen (Die Blüten berühren beinahe die Linse), wahnwitzige Panoramen...
...und trotzdem alles scharf. Der Autofocus sitzt, ist schnell und auf Wunsch kann man USM like direkt eingreifen (was aber kaum notwendig ist, außer das Motiv sitzt an einer STelle außerhalb der Kreuzsensoren).

Farbsäume sind vorhanden, lassen sich aber schnell mit der Canon eigenen Software entfernen, ein weiterer Grund für das Canon.
Schärfe ist in allen Bildbereichen hervorragend. Einen Vergleich zu Sigma oder Tamron kann ich leider nicht bieten.
Die Focussierung ist sehr schnell und praktisch lautlos.

Die Aussage, dass dieser Zoombereich nur wenig benutzt werden kann, dem kann ich mich nicht anschließen.
Von Landschaftsaufnahmen als auch Nahaufnahmen von Fauna und Flora mit tollen Perspektiven über Städtetouren (Gebäude und Architektur), Innenaufnahmen von Räumen (Architektur) bis hin zu witzigen Portrait mit Einbeziehung der Umgebung.

Klar, man ist nicht ganz so flexibel und muss vorher... ich sag mal, planen, was man fotografieren möchte. Mal kurz ranzoomen auf ein Eichhörnchen auf einem Baum... das geht dann halt nicht.

Dafür bekommt man ein absolut hochwertiges Objektiv, dass echt Spaß macht.

In diesem Sinne, volle Punktzahl.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt wirklich kaum was zu meckern an diesem Obejktiv, 24. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Ich hatte vorher 2 Jahre ein 10-20, 4.0-5.6 Sigma mit dem ich eigentlich zufrieden war. Nun kam ich günstig an das Canon und kann nur sagen, daß es im direkten Vergleich zu meinem Sigma in den unteren Blendenbereichen schärfer abbildet. Sobald man Blende 8 erreicht schenken sich die zwei Objektive nichts mehr aber darunter ist da Canon einfach besser. Das Einzige was wirklich blöd ist, ist die Gegenlichtblende. Diese ist sehr groß und man hat wirklich Probleme das Objektiv mit rücklings aufmontiertet Gegenlichtblende in eine Tasche oder einen Rucksack unterzubringen. Die Blende von dem Sigma ist viel kleiner und rund die von Canon oval und viel zu groß im Durchmesser. Ob diese Übergröße besser vor blendendem Seitenlicht schützt wage ich zu bezweifeln weil ich mit dem Sigma und deren Gegenlichtblende noch nie Probleme hatte.
Das kann man aber dem Objektiv nicht anlasten und deshalb 5 Punkte für das Objektiv und die Gegenlichtblende bekommt nur 3 Punkt.
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