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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht schlecht !, 23. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Differenziert, sensibel, eindringlich und auf höchstem Niveau hat Hitchcock nicht nur das Thema des Beichtgeheimnisses behandelt, sondern das der Ethik an sich. Jeder der handelnden Figuren befindet sich mehr oder weniger in einem Zwiespalt, der zeigt, daß das Handeln vorrangig an die eigene seelische Konstitution gebunden ist.

Im Gegensatz zum Anklang, den der Film seinerzeit und seither gefunden hat, halte ich diesen Film nicht nur für Hitchcocks besten, auch wenn er nicht unbedingt dem Klischee eines typischen Hitchcocks entspricht, sondern auch für einen, der in der obersten Liga der besten Filme überhaupt mitspielt.

Drehbuch, Kamera, Darsteller, Musik und Regie kann ich mir persönlich für die Lösung dieser Filmaufgabe nicht gelungener vorstellen. Dabei ist nicht nur die Tiefe, die man in Handlung und Darstellung spürt, erwähnenswert. Die Virtuosität Hitschcocks verhilft dem Film auch als bloße Unterhaltung zu einem Erlebnis, vorausgesetzt, man läßt sich auf das Thema Beichte und Gewissen ein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Film, den Hitchcock je gedreht hat., 1. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Der Film von Alfred Hitchcock ' Ich beichte! aus dem Jahr 1953 gehört meiner Meinung nach zu den besten des Regisseurs. Auch wenn er sich thematisch abhebt von den üblichen Hitchcock Filmen, da er sich weniger auf die übliche Effekthascherei, sondern eher auf Psychologie und auch heute noch sehr aktuelle Themen konzentriert, ist er wahrscheinlich gerade deshalb, der psychologisch Raffinierteste und Dramatischste unter allen. Und damit absolute Spitzenklasse,.

Zum Inhalt:
Der deutsche Kriegsflüchtling Otto Keller arbeitet als Hausmeister in einer katholischen Kirche in Quebec. Jedoch er ist mit seinem Leben nicht zufrieden, obwohl er mit seiner Frau Alma in einer zur Kirche gehörenden Haus lebt. Um zu etwas Geld zu kommen, bricht er bei dem Rechtsanwalt Vilette ein, um Schmuck und Geld zu stehlen. Vilette erwischt ihn dabei und Otto erschießt den Rechtsanwalt. Panisch flüchtet Otto als Priester verkleidet, wird jedoch von zwei Kindern gesehen. Zurück in der Kirche sieht er den jungen Pater Michael Logan, (herausragend gespielt von Montgomery Clift)und beichtet ihm die Tat. Logan rät Otto, sein Gewissen zu erleichtern und sich der Polizei zu stellen.
Aber als Otto am nächsten Tag zu dem Haus von Vilette geht, da er hier Mittwochs als Gärtner arbeitet, 'findet' er die Leiche. Pater Logan kommt von einem Spaziergang am Haus vorbei und sieht das Polizeiaufgebot.. Als er Otto zur Rede stellt, setzt dieser den jungen Pater unter Druck und verweist ihn auf sein Beichtgeheimnis.
Inspector Larrue (super Karl Malden), weiß der durch die Aussage der beiden Mädchen, die einen Priester gesehen haben, das ein Priester am haus war; befragt Michael Logan, da er der einzige war, der zu dieser Zeit kein Alibi hat. Logan aber war zu eben der fragliche Zeit mit einer ehemaligen Freundin spazieren gegangen, und will sie nicht kompromittieren, da sie mit einem einflussreichen Politiker verheiratet ist. Und so kommt Logan immer mehr in Verdacht, bis hin zu einem spektakulären Gerichtsprozess. Otto leistet einen Meineid und belastet den Priester schwer. Aber trotz erdrückender Indizien spricht die Jury Pater Logan frei. Draußen vor dem Gerichtsgebäude kommt es jedoch zu einem dramatischen Finale.

Mein Urteil:
Ich liebe die alten Filme, die ohne viel Hightech und Action aufgebaut sind und vor allem von der schauspielerischen Kunst der Darsteller leben. Und davon ist hier viel zu sehen.
'Ich beichte' spricht die Problematik des Beichtgeheimnisses an, welches ja auch heute noch bei den Katholiken sehr aktuell ist. Es ist schon richtig, dass, was man einem Priester anvertraut, auch geheim bleibt, aber wie weit darf das gehen. Auch Psychiater und Ärzte haben ihre Schweigpflicht, aber diese können durch staatliche Stellen aufgehoben werden. Darf ein Mörder, nur durch dass Beichtgeheimnis davonkommen?
Gut verwoben wird hier auch das Schicksal von den Protagonisten. Die Liebesgeschichte von Pater Logan und seiner Geliebten Ruth (Anne Baxter), die er eigentlich nach dem Krieg heiraten wollte; sie wollte aber nicht warten und heiratete einen anderen , den sie aber nicht liebt.. Die spätere Zusammenkunft der beiden, bevor Logan von der Ehe seiner Freundin erfährt., lebt von den Gefühlen der beiden Protagonisten zueinander und der Dramatik einer unerfüllten Liebe
Dann die Flüchtlinge Otto Keller und seine Frau Alma. Otto, unzufrieden mit seinem Leben und seine Frau Alma, die unglücklich in ihrer Ehe ist.
Ein bildgewaltiger Film, der den Zuschauer fesselt. Mit psychologischen Geschick gedreht, fesselnd bis zur letzten Einstellung.

Dieser Film ist es auf jeden Fall wert, mehrmals gesehen zu werden.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unübertroffen - Hitchcock ist der Balzac des Films, 3. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Hitchcocks Filme erinnern mich immer mehr an literarische Genies. Ich wage zu behaupten, dass Hitchcock das Genre Film gar nicht mal so hochgeschätzt hat, wie stets angenommen wird. Er war, meiner Ansicht nach, einer der kritischsten und aufklärerischsten Filmkünstler, der zu seinem eigenen Medium, dem bewegten Bild, eine kritische, reflektierende Distanz hatte. Und er ist beseelt von dem Wunsch, den Zuschauer zur Reflexion über seine (des Zuschauers) eigene Haltung und Seh- und Gefühlserfahrung zu bewegen. Er hat diese Absicht nie offen ausgesprochen, vielmehr hat er den Zuschauer, geringschätzig, mit einer "Orgel" verglichen, auf der er jede Gefühlstaste nach Belieben anzuschlagen und dementsprechende Gefühlsreaktionen hervorzurufen wüsste. Aber dies ist wohl darauf zurückzurufen, dass er sehr früh die Erfahrung machte, dass der Zuschauer ein sensationslüsterner und absolut skrupelloser Genießer fremden Leids ist. Aus dem Orgelvergleich spricht viel Verachtung für die medial beliebig manipulierbare Masse, die nur allzu gern hinters Licht geführt und betrogen werden möchte. Es ist nicht weit hergeholt zu sagen, dass Hitchcock die Kamera, die Unverschämtheit, Aufdringlichkeit und das Wollüstig-Schnüffelnde des Kamera-Auges geradezu verabscheut hat (in einem seiner frühesten Filme, "Easy Virtue", wird diese Aversion zum ersten Mal sehr deutlich angesprochen).
Auch in "I Confess", den man selbstredend in der Originalsprache anschauen sollte (Hitchcocks Filme sind unübersetzbar, schon allein aus Gründen der Sprachenvielfalt und Sprachenkonfrontation in seinen Filmen, wie auch in diesem Film; jede Synchronisation ist verheerend), auch in diesem Film wird, wie in Balzacs Romanen, ein Teil des menschlichen Universums in all seinen Details beleuchtet. Dabei erweist sich Hitchcock, wie Balzac, als ein Meister in der Kunst des Schweigens. Nicht nur, dass dieser Film vom Thema her schon von Schweigen schlechthin handelt (an anderer Stelle allerdings auch sehr wohl von Reden und Enthüllen); Hitchcock lässt die Gestalten seiner Filme niemals alles dem Zuschauer auf dem Tablett servieren; das hebt ihn auf die gleiche Stufe, auf der auch Balzac und andere Genies stehen.
Es gibt erstaunlicherweise die Annahme, dass bei Hitchcock Sprache und Dialoge eine völlig untergeordnete Rolle spielten. Man betrachte einmal, wie intelligent, charmant und voller Witz und hintergründiger Ironie schon allein die Dialoge in Hitchcocks Filmen sind und so auch in "I Confess". Ein guter Film lebt immer und sogar in erster Linie von guten Dialogen, die nicht schablonenhaft und nach dem gewohnten "Blabla" klingen (wovon die allabendlich ausgestrahlten Fließbandkrimis im Fernsehen, ganz dem Zeitgeschmack verhaftet, voll sind). Wenn ein Film nur das Sehen allein anspricht, wird er nicht überleben (Stummfilme ausgenommen); er muss auch den Intellekt genauso wie die Tiefenschichten des menschlichen Herzens ansprechen und den Zuschauer zum Nachdenken, Zweifeln, Forschen, Ergründen bewegen. "Nachdenken, zweifeln, forschen, ergründen, mitempfinden"? Aber was würde passieren, wenn das Fernsehen es sich einfallen ließe, zum Nachdenken, Zweifeln, Forschen, Ergründen und Mitempfinden zu bewegen? Dann hätten wir ja intelligente, hinterfragende Zuschauer, die auch noch mitempfänden und unbequem werden könnten, d.h. wir hätten schon wieder die Aufklärung, dieses Übel, dessen Ausrottung die Politiker so viel Schweiß und Zungenarbeit gekostet hat - und immer noch kostet.
Doch zurück zu "I Confess". Hitchcock zeigt auf unnachahmliche Weise, wie zwei völlig unterschiedliche Lebensläufe, nämlich das von Otto Keller und seiner Frau Alma (beide Deutsche Auswanderer, die im Film in den emotional entscheidenden Situationen tatsächlich auch auf Deutsch reden, so vor allem Alma) und das von Pater Logan und Ruth Grandfort in der für den Film nur beiläufigen Figur Vilettes aneinander gekettet werden, und wie der Polizeikommissar und der Staatsanwalt (Letzterer ein guter Freund der Familie von Ruth), versuchen, diesen Knoten, ganz und gar geleitet von ihren eigenen Projektionen und unterbewussten Wünschen, zu lösen. Hitchcock zeigt (ähnlich wie in "The Paradine Case") wie skrupellos ein Anwalt von der Macht, die ihm die Justiz und die Unpersönlichkeit des Gerichtssaals verleihen, Gebrauch macht, um ganz persönliche und lustvolle Neugierde zu befriedigen.
Genau wie jeder andere Film von Hitchcock, und zwar wirklich wie JEDER andere Film von Hitchcock (die angeblich "schlechten" wie die bekanntlich guten mit inbegriffen), ist "I Confess" unerschöpflich. Wer "I Confess" anschaut, sollte auch, zum Vergleich, den erwähnten "The Paradine Case" anschauen. Letztlich erschließen sich die Schönheiten in den Filmen Hitchcocks nur dann, wenn man sich diese Filme mehrmals anschaut (und zwar in der Originalsprache) und wenn man sich möglichst mit allen seinen Filmen auseinandersetzt.
Es ist dies das Geheimnis Hitchcocks: seine Filme bereiten sowohl dem Einmalseher als auch dem "Tatort"- und "Verbotene Liebe"-Geschädigten als auch dem Filmforscher als auch dem Philosophen Genuss und geben ihnen allen Grund, seine Filme immer wieder und immer wieder anzuschauen und jedesmal als etwas Neues zu erleben.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gärtner ist der Mörder..., 9. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
...aber das ist eigentlich komplett unwichtig, da es in diesem Film um das Drama eines jungen Priesters geht, der schuldig ist, ohne schuldig zu sein: Ein Mensch, der von einem Mord profitiert, obwohl er sich vor Gott zur Rechtschaffenheit verpflichtet hat, dem andererseits Gott selbst die Fesseln angelegt hat, da daß Beichtgeheimnis ihn hindert, den wahren Täter zu verraten.
"Ich beichte" gehört in eine Reihe von Filmen, die ich persönlich als Hitchcocks "schwarze Serie" bezeichnen würde und in die u.a. der Stummfilm "The Manxman" (1929), "Der Fall Paradin" und "Sklavin des Herzens" (beide aus den 40ern) sowie "Der Falsche Mann" (1956) gehören: All diese Filme sind geprägt durch eine ungewöhnlich tragische Grundstimmung, ernste Themen um Ehrverlust, z.T. im Angesicht alter Traditionen, die auch viel über Hitchcocks katholische Erziehung verraten. Hitchcock selbst distanzierte sich häufig von jenen Filmen, da sie eben nicht den klassischen Suspense-Touch enthielten und eher nachdenklich-morbide als humorvoll und spannend wirkten. Tatsächlich verlangt ein Film wie "Ich beichte" mehrmaliges Anschauen, bevor er seine wahren Qualitäten entfaltet: In düsteren Bildern schildert er den Niedergang eines ursprünglich frommen Menschen, der zum Mörder wird, sowie die Standfestigkeit des anderen Frommen, dem der Mord zugeschoben wird - unterbrochen lediglich von einem dritten Drama, dem der jungen Frau, die sich - seit Jahren hoffnungslos in den Priester verliebt - nur an ihren sanft-melancholischen Erinnerungen trösten kann. Ein wirklich spezieller Film.
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5.0 von 5 Sternen Ein Geheimtipp unter Hitchcocks Filmen, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Wenn man sich heute mit dem filmischen Schaffenswerk von Alfred Hitchcock befasst, stößt man unumgänglich auf zwei verschiedene Kategorien von Filmen: Da sind zum einen die weltbekannten Klassiker wie z.B. "Das Fenster zum Hof", "Die Vögel" oder "Psycho", von denen jeder zumindest schon mal gehört hat. Dann gibt's da aber auch noch die unbekannteren Filme des Regisseurs, von denen nicht wenige unentdeckte Filmperlen sind.

Einer dieser Filme ist "Ich beichte" (Originaltitel: I Confess) aus dem Jahr 1953. Wenn man mal von der aus heutiger Sicht kolossalen Ironie absieht, dass hier mit Montgomery Clift ein homosexueller Filmschauspieler, der zeitlebens aufgrund gesellschaftlicher Umstände zu einem Leben in Lüge verdammt war, einen katholischen Priester spielt, der die Liebe zu einer Frau nicht erwidern kann und darf, weil es ihm der Zölibat verbietet, ist "Ich beichte" dennoch ein ansehnliches Beispiel für einen gelungenen Kriminalthriller, der vor allem durch die psychologischen Konflikte seiner Hauptfigur bis heute nichts an Intensität - und Aktualität - eingebüßt hat. Monty Clift war schon ein Schauspieler, der diese komplizierten inneren Konflikte auch dezent und akzentuiert an die Oberfläche transportieren konnte ohne dabei dem Pathos zu verfallen. Und Zölibat und Schweigepflicht sind in der katholischen Kirche bei Priestern bis heute Usus. Deshalb ist "Ich beichte" über die vergangenen Jahrzehnte ein erstaunlich zeitloser Film geblieben, dem der Status eines echten Filmklassikers zugesprochen werden kann. Einzig das Stadtbild, die Kleidungsmode und das Automobildesign liefern heute einen Aufschluss über die Entstehungszeit des Films. Ich bin mir sicher, wenn man diese Faktoren der heutigen Zeit anpassen würde mit Schauspielern aus unserer Zeit, aber gleichzeitig die Filmhandlung so belassen würde wie sie ist, erhielte man für heutige Verhältnisse immer noch einen spannenden Film mit einem dramatischen Konflikt. So gesehen war die Wahl Hitchcocks genial, den Film in atmosphärischem und klassischem schwarz-weiß zu drehen und die Zeitlosigkeit der Handlung visuell zumindest partiell festzuhalten. In einer Nebenrolle als Kriminalinspektor, der an der gewissenhaften Verschwiegenheit des Priesters verzweifelt, ist Charakterdarsteller Karl Malden eine Bereicherung für den Film.

Für den Regisseur muss der Film eine sehr persönliche Angelegenheit gewesen sein, denn Hitchcock genoss als junger Mann selbst eine katholische Erziehung und war zeitlebens ein bekennender und überzeugter Katholik. Das mag der Grund sein, weswegen er diesen Film machte, der letztendlich auch die positiven Aspekte des katholischen Glaubens betont.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beichtgeheimnis und Gerechtigkeit...., 25. Juli 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Quebec, Kanada: In diesem katholisch geprägten Umfeld hat der deutsche Emmigrant Otto Keller (O.E. Hasse) und dessen Frau Alma (Dolly Haas) dank des jungen Paters Michael Logan (Montgomery Clift) eine Anstellung in einer katholischen Kirche gefunden.
Keller arbeitet als Mesner, kann mit seinem Verdienst seiner geliebten Frau allerdings nicht das luxuriöse Leben bieten, dass sie nach seiner Meinung verdient hat.
Eines Abends betritt er aufgeregt die Kirche und bittet Logan, dass dieser ihm die Beichte abnehmen soll. Im Beichtstuhl gesteht er dem jungen Priester, dass er soeben den Rechtsanwalt Vilette (Ovila Legare) getötet habe, weil dieser ihn beim Einbruch erwischt hat.
Logan rät dem Mann sich bei der Polizei zu stellen, doch die Angst vor der zu erwartenden Todesstrafe bewirkt, dass Keller diesen Vorschlag nicht sonderlich gut findet.
Mit dem Tod von Vilette ist auch die verheiratete Ruth Grandford (Anne Baxter) entlastet und frei, denn sie wurde wegen ihrer Vergangenheit mit Logan, als dieser noch kein Geistlicher war, von Vilette erpresst.
Ruth liebt Michael immer noch, das gibt Spannungen mit ihrem Mann Pierre (Roger Dann). Der erfahrene Inspektor Larrue (Karl Malden) nimmt die Ermittlungen auf und er beoachtet vor dem Haus Vilettes nicht nur die große Menschenmenge, die sich dort angesammelt hat, sondern auch Priester Logan im Gespräch mit Ruth, beide scheinen eine Verbindung zueinander und auch zu dem Ermordeten zu haben. Sehr bald steht Logan sogar selbst im Verdacht der Mörder, denn zwei Schulmädchen haben in der Tatnacht einen Priester aus dem Haus des Anwalts eilen sehen. Logan selbst könnte Aufklärung bringen, doch das Beichtgeheimnis zwingt ihn zum fatalen Schweigen...
"Ich beichte" ist einer der weniger bekannten Filmen Hitchcocks, das in Kanada spielende Priesterdrama enstand zwischen "Der Fremde im Zug" und "Bei Anruf Mord".
"Ich beichte" zeichnet sich durch eine sehr düstere Machart aus, der Film verliert etwas an Dynamik, weil es sich in Zeiten des Hays Codes nicht um ein bestehendes Liebesverhältnis zwischen einem Pfarrer und einer Frau handelt, sondern die Liason schön brav und korrekt vor der Priesterweihe und vor der Hochzeit der Frau mit einem anderen abspielte. Dies nimmt dem Film wie gesagt sehr viel Brisanz weg und er wirkt vor allem heute eher etwas sonderbar.
Ansonsten liefert aber Hitch wie immer große Spannung und Montgomery Clift als verzweifelter, schöner Priester hat eine gute Rolle erwischt. Beängstigend kommt auch der Bösewicht O.E. Hasse rüber, der sehr glaubwürdig seine Verzweiflung spielt.
Und Karl Malden spielt sowieso immer gut.
Das Dilemma des Priesters ist sehr straff und spannend inszeniert bis zum dramatischen Finale nach dem Gerichtsurteil
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung mit einem raffinierten Psychothriller, 3. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Gleich zu Beginn des Films huscht, wenn man genau aufpasst, Alfred Hitchcock durchs Bild, unverkennbar mit seiner Figur.
Montgomery Clift (besser bekannt aus "Verdammt in alle Ewigkeit") spielt einen Priester.
Gleich zu Beginn passiert ein Mord und der Mörder beichtet in Montgomery Clifts Beichtstuhl den Mord.
Mit unterschiedlichen raffinierten Dialogen und Szenen schürt Hitchock beim Zuseher falsche Schlussfolgerungen. Es gibt einige überraschende Wendungen und spannende Momente.
Ist der Mörder tatsächlich der wahre Mörder?
Ist das Motiv tatsächlich stimmig?
Wie hängt der Priester in der Sache mit drin?
Karl Malden (besser bekannt aus "Die Straßen von San Franzisco") spielt den Ermittler, der das Puzzle aufzuklären versucht.
Hitchcock arbeitet mit genialen Dialogen in einem Verhör bzw. mit gelungenen Rückblenden.

Obwohl schon so alt und s/w zählt dieser Film zu der Liga raffinierter Psychothriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Hitchcock Film, 2. Mai 2012
Von 
BabsiG. (am unteren Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Also ich war mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Film kannte, als ich ihn bestellte, ich hatte aber so eine Ahnung. Aufgrund der Rezensionen hier, habe ich - bei dem günstigen Preis - einfach zugeschlagen und ich bereue es nicht! Mir ist etwas unverständlich, warum dieser Film so wenig bekannt ist. Er hat eine tolle Handlung, natürlich gemessen am Alter und der Entstehungszeit. Er ist nicht zu rührselig, aber läßt, wie andere frühe Hitchcock-Filme, die frühere Zusammenarbeit mit Produzent David O. Selznick (vom Winde verweht) deutlich durchscheinen. Da sind dann wie bei Rebecca Liebesschwülzstige Schmachtfetzen mit Happy End dabei. Hier nicht so stark ausgeprägt. Mir gefällt der junge Geistliche und auch Karl Malden hat wohl hier den Grundstein für seinen Mike Stone in den Straßen von San Francisco gelegt. Ein gelungener, spannender Hitchcock und das Recht setzt sich durch. Ein wenig Grusel, entweder weil das Bild so nebelig scheint, oder er gewollt etwas weicher gezeichnet ist. Jedenfalls unterstreicht es die Stimmung und ich bin froh, dass ich zu den Berühmtheiten, wie Psycho, Vertigo, Rear Window et.pp. auch diesen Film in meine große Sammlung einreihen kann.
Bild, Ton und auch Cover für den Preis absolut gut, da gibt's nix zu meckern! Hintergrundinfos, sind für mich weniger wichtig, man freut sich drüber, aber bei dem Preis verständlicher Weise nicht dabei.

Ich gebe eine volle Kaufempfehlung! Besonders für Freunde von Filmen mit etwas Mystik wie hier, durch das Kirchenumfeld (Gespräche im Beichtstuhl, alte dunkle Kirche, huschende Schatten...) und einfach gestrickten Krimis, mit guten alten Werten. Sowas wie Pfarrer Braun ohne Witze und mit mehr Niveau.^^
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Melo denn Suspense, 22. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Daß der Großmeister des Spannungsfilms neben einem ausgeprägt komödiantischen Zug auch einen Hang zum Melodrama hatte, weiß man. Gerade die frühen amerikanischen Filme zeigen diesen Hang deutlich - "Rebecca", "Spellbound" und in gewissem Sinne auch "Notorious" - geben davon Zeugnis. "I Confess" - so der Originaltitel des hier besprochenen Films - gehört zwar schon eher in die "mittlere Phase" des amerikanischen Schaffens, dennoch ist auch dies eher ein Melodrama, als wirklich ein spannender Kriminalfilm oder gar ein Thriller.

[ACHTUNG: SPOILER]
Erzählt wird die Geschichte des in der kanadischen Stadt Quebec sein Amt versehenden Paters Logan (Montgomery Clift), der dem Kirchenangestellten Otto Keller (O.E. Hasse) eines Nachts die Beichte abnimmt und dabei erfährt, daß Keller soeben den Anwalt Villette umgebracht habe. Das Beichtgeheimnis macht es dem Geistlichen unmöglich, sein Wissen mit der Polizei, namentlich Inspector Larrue (Karl Malden), zu teilen. Larrue sieht den Pater zufällig vor dem Haus des Toten, allerdings in Begleitung einer jungen Frau. Dabei handelt es sich um Ruth Grandfort (Anne Baxter), die Gattin eines angesehenen Politikers. Sie und Logan waren nicht nur Kinder- und Jugendfreunde, sondern sie waren auch vor dem Krieg ein Paar. Als Logan aus dem Krieg zurückkam, war Ruth bereits verheiratet, traf sich dennoch mit ihrem alten Freund und wurde bei diesem Treffen von Villette überrascht und anschließend erpresst. All dies schildert sie Larrue und dem Staatsanwalt, um Logan zu entlasten. Sie gibt ihm auch ein Alibi für die Tatzeit. Denn mittlerweile haben zwei junge Mädchen ausgesagt, daß sie einen Priester sich vom Tatort entfernen gesehen hätten. Der Verdacht fällt auf Logan. Das Alibi platzt, als der genaue Todeszeitpunkt festgestellt wird und nicht mit der von Ruth angegebenen Zeit des Treffens übereinstimmt. Es kommt zum Prozeß, in welchem Logan weiterhin standhaft sich weigert zu sagen, was er weiß. Selbst der wahre Täter, Keller, sagt gegen ihn aus. Begleitet wird Keller von seiner Frau Alma (Dolly Haas), der er mit dem Mord, der eigentlich ein Raubmord war, ein besseres Leben, ein Leben ohne Arbeit bieten wollte. Trotz der Indizien wird Logan freigesprochen. Als er das Gerichtsgebäude verlassen will, wartet ein Mob auf ihn. Er bahnt sich einen Weg durch die Menge, die bedrohlich näher rückt. Als er fast zerquetscht wird, greift Alma ein. Keller hatte sich ihr ebenfalls anvertraut. Sie will gerade verkünden, daß nicht Logan der Schuldige sei, sondern ihr Mann, als ein Schuß fällt und sie trifft. Der nun flüchtige Keller hat sie erschossen. Er wird schließlich im Tanzsaal eines nah gelegenen Hotels gestellt, wo er einsieht, ohne Alma sein Leben verwirkt zu haben. Er fordert die Polizisten solange heraus, bis diese schießen müssen und ihn tödlich verletzen. Er stirbt in Logans Armen.

Vieles an diesem Film ist stimmig und wenn man ihn rein wissenschaftlich betrachten wollte, dann könnte man schöne Studien zu Hitchcocks Nutzung der Kamera (v.a. der bewegten Kamera), feiner Dialoge (Das Buch stammte u.a. von George Tabori) und Symbolik anstellen. Da werden Pater Logans Qual und innere Zerrissenheit immer wieder anhand von Kreuzungen angedeutet - sowohl dem Kreuzeszeichen selbst, als auch konkreten Kreuzungen; wenn er eine Straße quert, scheint der Verkehrspolizist ihn kaum wahrzunehmen und läßt die Autokolonne bereits wieder anfahren, bevor Logan die Straße ge"kreuzt" hat; wenn die Polizei diverse Gemeinden abklappert, um herauszufinden, welcher Priester abends beim Opfer gewesen sein könnte, zeigt uns der "gefallene" Katholik Hitchcock eine ganze Reihe von Kirchen in dräuenden Untersichten, fast bedrohlich scheinen sie in die Kamera zu kippen. Robert Burks - ab nun Hitchcocks bevorzugter Kameramann für die kommenden Jahre - arbeitet hier zum zweiten Male mit dem Meister und liefert beeindruckende Bilder, stark strukturiert und, da in schwarz-weiß, in vollem Spiel aus Licht und Schatten. Abgerundet wird das durch sehr schöne Außenaufnahmen der kanadischen Stadt.

Zu all dem kommt eine feine Figurenzeichnung. Das trifft vor allem auf Keller zu, der nicht nur durch seinen Namen, sondern auch durch den deutschen Schauspieler O.E. Hasse klar gekennzeichnet wird als ehemaliger Feind. Wir erfahren nicht, wie das Verhältnis zwischen Keller und Logan früher war, dennoch baut sich der Eindruck auf, daß die beiden sich schon aus Logans Dienstzeit bei der Armee kennen. Ohne in die Rollen der Kellers zuviel hinein interpretieren zu wollen, muß gesagt sein, daß sie sich als Ausländer und als Angehörige eines im Krieg geschlagenen Volkes deutlich unterwürfig zeigen. Sie zeigen sich dankbar gegenüber der Kirche, Otto Keller ist aber zugleich auch der Typus des Opportunisten, der sich einmal im Leben aufschwingt, etwas "unkonventionelles" zu tun und daraus eine seltsame, unangemessene Kraft entwickelt. Er wird Logan gegenüber fast hämisch, wenn er ihn immer mal wieder an dessen Beichtgeheimnis erinnert. Hier ist Hitchcock voll in seinem Element als Psychologe und das Drehbuch (an dem er - wie immer - massiv mitgearbeitet hatte) findet hier auch wirklich starke Momente, Situationen und Zeilen, um den Figuren gerecht zu werden. Niemand hier ist eindeutig gut oder böse. Kellers Motiv leuchtet ein und es findet sich auch in diesem Film das Motiv der Schuldübertragung, welches bei Hitchcock immer durchschimmert und hier deutlich ausgespielt wird. Daß Logan bereit ist, die Schuld anzunehmen und im Falle eines Falles auch ins Gefängnis zu gehen, um seine Pflicht zu tun und seinem Priesteramt gerecht zu werden, bietet Hitchcock eine ganz neue Perspektive auf diesen Themenkomplex.

Allerdings fangen da auch die Schwierigkeiten des Films an. Denn da wir wissen, wer der wahre Mörder ist und ab der ersten Szene praktisch klar ist, worauf der Konflikt hinausläuft, ist das Spannungsmoment des Films stark zurückgenommen. Wir müssen uns einfach nur fragen: Hält der Priester dicht? Und wenn ja, warum? Denn die von uns, die nicht katholischen Glaubens sind, werden die Wichtigkeit des Beichtgeheimnisses eher weniger (an)erkennen. Zumindest ist es schwer nachzuvollziehen, warum man bereit ist, für einen anderen ins Gefängnis zu gehen, nur weil einen berufliche Pflichten an einen Brauch binden. Montgomery Clift, der sich als schwieriger Charakter während der Dreharbeiten erwies, spielt das nahezu stoisch herunter. Das kann man für die Verzweiflung des Mannes halten, den er darstellt. Immerhin muß dieser nicht nur damit fertig werden, ein schreckliches Geheimnis zu teilen, nein, er soll sogar die Verantwortung übernehmen für etwas, womit er nichts zu tun hat; zudem muß er im Laufe der Handlung erkennen, daß seine Geliebte ihm zwar emotional noch zugetan ist, jedoch eine gemeinsame Zukunft unmöglich wurde, und das nicht nur durch seinen Beruf (und seine Berufung), sondern auch aus der Loyalität heraus, die sie ihrem Mann gegenüber empfindet. Man kann diese Stoik aber auch für das Unverständnis halten, das ein Schauspieler seiner Rolle entgegen bringt. Dabei hat der Film eine ganze Reihe hervorragender Schauspieler aufzubieten, die auch wirklich gute Vorstellungen abliefern: Da ist Karl Malden als Inspector, der zwischen jovialer Kumpelhaftigkeit und fast genervter Agressivität schwankt, da ist Anne Baxter, die der verzweifelten Frau, die zwischen ihrem Mann und einer unmöglich gewordenen Liebe steht, Glaubwürdigkeit verleiht, und da ist O.E. Hasse, der der Dringlichkeit dieses "kleinen Mannes" und seiner "kleinen Träume" vom schöneren Leben gerecht wird.

Da es aber, wie man es bei Hitchcock erwarten würde, selten spannend wird (und der Film wirkt auch nicht gescheitert darin, nein, Hitchcock wird das alles schon so gewollt haben), überdeckt bald der Konflikt um eine gescheiterte Liebe, eine Heirat ohne Liebe und das Opfer (sozialer Tod) für einen Mann, der seinerseits ein Opfer bringen soll, den Konflikt um den Mord. In einer langen Rückblende und der im Voice-Over erzählten Geschichte dieser Liebe, die der Krieg zerstörte, nähert sich der Film deutlich dem Melodrama an und verharrt auch darin. Es scheint schließlich, daß jeder in diesem Film wird verzichten müssen: Auf den Mann, die Frau und das Leben. Eine Ordnung scheint hier zu entstehen, in der alles falsch ist, in der alles am falsdchen Platz ist, die aber nur in dieser Falschheit aufrecht zu erhalten ist. Ein bitterer Kommentar, könnte man meinen, auf die katholische Kirche, derer sich der Meister so deutlich nie wieder angenommen und genähert hat.

Ein eher ungewöhnlicher Hitchcockfilm.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso so unbekannt?, 18. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Ich beichte (DVD)
Beim besten Willen ist es mir unverständlich, wieso dieser Hitchcock so unbekannt ist, zählt er doch zu den Besten!

Montgomery Clift und Hitchcock sind nicht gut miteinander ausgekommen und der Regisseur hielt auch Anne Baxter für die totale Fehlbesetzung, was man dem Film aber nicht die Spur anmerkt. Es ist eine fesselnde Geschichte und absolut beeindruckend gespielt, bis in die kleinste Nebenrolle.
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