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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... unmöglich in einem zug zu geniessen.
auf dieser einmaligen zusammenstellung dieses meilensteins des genres mit der bis heute kaum übertroffenen karussellszene befindet sich der film gleich in drei versionen auf der dvd:
1. die deutsche kino-version
2. die um drei minuten längere us-version
3. die bis 1991 verschollen geglaubte und bisher nie auf dvd veröffentlichte sogenannte...
Veröffentlicht am 19. November 2004 von Wolfgang Haan

versus
11 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen selbst Hitch erkannte seinen Fehler
Hitchcock zu" Strangers on a train":
"Die Mängel von Strangers on a train liegen in der Untauglichkeit der beiden Hauptdarsteller und in der Schwäche des endgültigen Drehbuchs. Wäre der Dialog besser gewesen, hätten sich stärkere Charakterisierungen ergeben. Sehen Sie, das große Problem bei dieser Art Film ist, dass...
Am 23. April 2005 veröffentlicht


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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... unmöglich in einem zug zu geniessen., 19. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
auf dieser einmaligen zusammenstellung dieses meilensteins des genres mit der bis heute kaum übertroffenen karussellszene befindet sich der film gleich in drei versionen auf der dvd:
1. die deutsche kino-version
2. die um drei minuten längere us-version
3. die bis 1991 verschollen geglaubte und bisher nie auf dvd veröffentlichte sogenannte britische preview-version.
basierend auf einem roman von patricia highsmith adaptierte hitchcock geschickt die geschichte zu einem hervorragend gespielten und bis heute innovativ gefilmten thriller - unvergessen und bis heute nahezu unerreicht ist die karusselszene sowie die szene, in der die kamera den blickwinkel einer auf dem boden liegenden brille mit zerbrochenen gläsern übernimmt. auch die duplizität der ereignisse durch geschickt eingesetzten tonschnitt vervollkommnet hitchcock hier fast bis zur perfektion - erwähnt sei hier nur die anfangsszene mit den auf metal kreischenden bremsenden rädern einer einfahrenden lokomotive sowie das endmotiv mit dem schrillen, nicht enden wollenden todesschrei einer frau - phantastisch!
auf der dvd befinden sich neben der deutschen und englischen tonspur in dolby digital 1.0 noch fünf informative dokumentationen:
1. der fremde im zug - ein hitchcock-klassiker
2. der fremde im zug - eine würdigung
3. der fremde im zug - aus der sicht des opfers
4. die hitchcocks über hitch
5. ein historisches treffen
fazit: ein pflichtkauf
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Morde überkreuz, 19. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Blu-ray] (Blu-ray)
Regisseur Hitchcock erklärte zwar gegenüber seiner Familie, dass IM SCHATTEN DES ZWEIFELS (1943) sein Lieblingsfilm sei, in der Öffentlichkeit bekam DER FREMDE IM ZUG (1951) immerhin das auch nicht zu verachtende Prädikat des Meisters als sein erstes echtes amerikanisches Werk. Natürlich wählt sich jeder Hitchcock-Fan seine eigenen Favoriten, aber für meinen Geschmack gehört IM SCHATTEN DES ZWEIFELS mit seiner sehr naiven und lendenlahmen Story nicht dazu. Bei STRANGERS ON A TRAIN sorgt die von Krimiautorin Patricia Highsmith raffiniert erdachte Grundidee der Morde überkreuz jedoch für ausreichend Spannung, auch wenn Hitchcock das Drehbuch nach seinem Gusto ändern liess. So übertrug er sein Lieblingsthema des unschuldig Verdächtigten bzw. Verfolgten auf den jungen Tennisspieler, der seinen Mord schließlich - im Gegensatz zu Highsmiths Buch - nicht vollzogen hat. Entsprechend besetzte der Regisseur diese Rolle auch mit dem nett und unsicher wirkenden Farley Granger, der eine fast identische Rolle bereits 1948 im Hitchcock-Streifen ROPE darzustellen hatte.

Trotz vieler guter Nebendarsteller wird DER FREMDE IM ZUG getragen vom unberechenbaren Psychopathen Bruno Anthony, hervorragend gespielt von Robert Walker. Schade dass dieser talentierte Schauspieler noch im Jahr der Film-Veröffentlichung nach einer ärztlichen Fehlbehandlung (siehe Michael Jackson) verstarb. Walkers Synchronstimme wird übrigens auch vielen von ihnen sofort bekannt vorkommen. Kein Wunder, es ist der bei uns als 'DER KOMMISSAR' bekannte Erik Ode, der übrigens auch Cary Grant in Hitchcocks DER UNSICHTBARE DRITTE seine Stimme geliehen hat.

Trivia : die Schauspielerin Laura Elliott musste in ihren Szenen eine dioptrinstarke Brille tragen und hat während des Drehs kaum etwas gesehen. In Wirklichkeit war sie nicht fehlsichtig, ganz im Gegensatz zu ihrem ‘Mörder’, dem Darsteller Robert Walker, der genau eine solche Brille im wahren Leben benötigte. Da Kontaktlinsen damals noch nicht gebräuchlich waren, konnte auch Walker bei den Dreharbeiten ohne seine Sehhilfe nur verschwommen sehen, was ihn bei den Szenen mit Elliott zu der scherzhaften Bemerkung veranlasste, hier hätte der eine Blinde den anderen geführt.

Wie bei den meisten Krimis, so wurde natürlich auch bei diesem Film die Realität zum Zwecke der Spannung etwas entfremdet. Als am Ende des Films der Tennisspieler sein Match schnell beenden muss, um den Psychopathen an der Plazierung eines Beweismittels zu hindern, hätte er - nachdem er in Rückstand lag - doch einfach sein Match zu verlieren brauchen, statt um einen Sieg weiterzukämpfen. Genauso hätte Mr. Antony auf der Liebesinsel des Rummelplatzes sein Beweismittel auch bei Tageslicht mit ins Gesicht gezogener Hutkrempe platzieren können, ohne erkannt zu werden und wäre so seinem Widersacher um Längen zuvorgekommen. Die Filmfans wissen natürlich, dass Alfred Hitchcock in vielen seiner Werke manch kriminelle Situation genüsslich ausgekostet hat, aber schliesslich endete auch bei ihm fast jeder Film mit dem Sieg des Guten.

Diese Blu Ray entspricht in punkto Ausstattung im Wesentlichen der 'Special Edition' von 2004. So enthält sie als Bonus auch die sogenannte 'Preview bzw. britische Version'(nur englischer Ton). Bildmässig ist letztere dem Hauptfilm in HD (US-Kinofassung mit deutschem Ton) ebenbürtig. Merkwürdig nur, dass in der deutschen Fassung der DVD eine Szene komplett synchronisiert wurde, während sie auf der Blu Ray für einen kurzen Moment nur im englischen Original zu hören ist. Insgesamt weist der BD-Ton gegenüber der DVD keine Verbesserung auf und kommt - für meinen Geschmack - ziemlich antiquiert herüber.

Beim Betrachten des HD-Bildes habe ich wenig Freude empfunden. Während sich im Vergleich die DVD mit einem sehr sauberen und fast fehlerfreien Bild präsentiert, machen sich bei dieser BD-Veröffentlichung doch etliche Lichtblitze und Laufstreifen bemerkbar. Auch fehlt es einigen Szenen an Tiefenschärfe. Den Schärferegler konnte ich diesbezüglich leider nicht weiter aufdrehen, da sonst besonders bei hellen Flächen ein unangenehmes Bildrauschen auftritt. Die drei S/W-Filme der A.H. Collection Blu Ray sind da offensichtlich sorgfältiger aufgearbeitet worden.

Fazit : Der Film selbst gehört ohne Frage in jede Hitchcock-Sammlung. Wer bereits die Doppel-DVD besitzt, wird sich (von einigen Szenen in der Totalen mal abgesehen) bildmäßig mit der BD nicht verbessern und sollte sich einen Kauf überlegen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Psycho-Trip..., 2. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Vorerst einmal eine kurze Einleitung, um was es überhaupt geht:

Während einer Zugreise von Washington nach New York trifft das Tennis-As Guy Haines den Psychopathen Bruno Anthony, der ein glühender Bewunderer von ihm ist und sehr viel über dessen kurz vor der Scheidung stehenden Ehe mit Miriam, die es mit der Treue nicht so genau nimmt, weiß. Bruno bietet an, Miriam zu ermorden. Im Tausch dafür soll Guy Bruno's dominierenden Vater erledigen. Guy hält diesen teuflischen Vorschlag für einen schlechten Scherz und weist ab. Als aber seine Frau tatsächlich ermordet wird, hat er kein wasserdichtes Alibi. Sein Verhältnis mit der Senatorentochter Ann spielt ihm übel mit. Bruno erpresst ihn und lauert ihm immer wieder auf, damit Guy seinen Part der "Abmachung" endlich erfüllt.

[]Vielleicht hätte man tatsächlich mehr daraus machen können, aber wenn man darüber nachdenkt, könnte man das bei allen Filmen! Die Story ist wirklich spannend und gut durchdacht. Vor allem Hauptdarsteller Robert Walker, welcher Bruno Anthony verkörpert, spielt herausragend und ist, meiner Meinung nach, eines der Highlights in diesem Film. Ich habe den Film nur in der originalen englischen Fassung angeschaut und finde dies auch für die Atmosphäre viel besser! Wer also ohnehin Fan des s/w Krimis oder Hitchcock ist und auch ein wenig englisch versteht, sollte sich diesen spannenden Psycho-Thriller wirklich auch in Originalton gönnen! Wirklich empfehlenswert!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großer Film mit kleinen Fehlern, 17. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Eine Inhaltsangabe möchte ich mir in diesem Falle sparen, die kann man anderswo auf dieser Seite lesen.

Der Film ist einer der typischsten von Alfred Hitchcock, der Austausch von Schuld ist bei ihm ein immer wiederkehrendes Motiv. Genauso hat er der Spannung zuliebe mal wieder an einigen Stellen die Logik geopfert. Warum zum Beispiel nimmt Farley Granger einen Revolver zum Haus der Anthonys mit, wenn er gar nicht vorhat, den Vater zu töten?

Sein größter Fehler liegt aber in der Besetzung mit eben Granger. Im Gegensatz zu Robert Walker, der eine Meisterleistung als Psychopath abgibt, ist Granger furchtbar blass (In "Cocktail für eine Leiche" ist seine Leistung auch nicht besser).

Ansonsten ist Hitchcock voll auf der Höhe. Er hält die Spannung mühelos hoch und ein begnadeter Techniker war er ja immer. So wird der Mord an Grangers Frau nur indirekt gezeigt, nämlich durch eine Spiegelung der ihr heruntergefallenen Brille.

Die Ausstattung dieser DVD ist meisterlich. Gleich drei Fassungen des Films und dazu gutes Bonusmaterial. Man sollte sich allerdings den Gefallen tun, den Film im Original mit Untertiteln anzusehen, denn die deutsche Synchronisation ist einfach schauerlich. Steckensteif, wie vom Blatt abgelesen und die damals übliche "Eindeutschung" der englischen Wörter... Brrr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfangreiche Special-Edition, 4. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
"Strangers on a Train" ist die kongeniale Verbindung von Highsmiths und Hitchcocks Gedankenwelt. Hitchcock macht aus Highsmith Erstling einen spannenden und unterhaltsamen, aber auch entschärften Film. Während im Buch der Haines-Charakter den Vater umbringt, bleibt Hitch mit seiner Version eher im Mainstream.
Der Film ist großartig fotografiert und hat einige brilliante visuelle Effekte, wie die Spiegelung des Mordes in den Brillengläsern des Opfers oder die atemberaubende, wenngleich auch unglaubwürdige Karusselszene.
Am besten in Erinnerung bleibt jedoch die brilliante Darstellung Robert Walkers als psychopathischer Bruno Anthony.
Die 2-Disc-Special-Edition bietet neben der deutschen Version (93 min 29), die US-Version (96 min 38) und eine längere, nie offiziell gezeigte Prewiev-Version (98 min 44).
Die erste DVD enthält einen interessanten Audiokommentar zur US-Fassung, u.a. von Peter Bogdanovich, und den USA-Kinotrailer (2 min 31).
Die zweite DVD mit der Preview-Version enthält zusätzlich mehrere Dokus. "Der Fremde im Zug: Ein Hitchcock-Klassiker" (36 min 41) ist ein sehr schöner und informativer Rückblick auf den Film. In "Der Fremde in Zug: Aus Sicht des Opfers" (7 min 19) spricht die Schauspielerin, die das Opfer spielt, über ihre Erfahrungen. Der Regisseur Shayamalan gibt in "Der Fremde im Zug: Ein Würdigung von M. Night Shayamalan" (12 min 44) eine interessante Interpretation des Films. "Die Hitchcocks über Hitch" (11 min 19) ist eine Doku , in der sich Familienmitglieder sehr liebevoll über Hitch äußern. Dazu noch ein relativ überflüssiger Wochenschau-Ausschnitt "Ein historisches Treffen" (1 min 05)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach über 60 Jahre besser anzusehen als fast jeder moderne TV-Thriller, 30. Januar 2013
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Blu-ray] (Blu-ray)
Hitchcocks Qualität besticht auch noch nach über 60 Jahren und zeigt: Ein gutes Script, eine gute Idee, bleibt eine solche, egal wie viel Zeit bisher verstrichen ist.
Seine (Bild-)Umsetzungen sind immer noch grandios anzusehen. Sein Kamerastil auch hier, ein weiters Mal, in "Strangers on a train" -und gerade wegen des S/W-Effektes- genial. Z.B. das Spiegeln des Mordes in der Brille, der Hund auf der Treppe. Die Ausleuchtung, als Robert Walker mit Smoking auf der Bett sitzt. Vergleicht man damit heutige große (TV-)Thriller, sind die ein laues Lüftchen aus Sicht der kinematographisch Machart.

Zur Story, ohne Spoiler heranzuziehen: So einfach die Idee der Geschichte ist, "Morde zu vertauschen", so genial ist sie. Hitchcock bleibt also auch hier seinem -filmischen- Gespür treu und mich verwundert es immer wieder, wie er damals Produzenten und die Zensur überging, an der Nase herumführte (und dazu gerade in Hollywood seinen Stil durchdrückte) usw..

Fazit:
Zumindest die ersten 60 Minuten ein Top-Hitchcock, der nach "hinten heraus" etwas -für das Heute- gezogen wir(d)kt.
Trotzdem bleibt "Der Fremde im Zug" eine modern anzusehendes Stück Kino, indem das Handeln der Figuren rational verständlich ist und -abseits der Kleidung- heute noch, gegenüber anderen Produktionen aus den 50ern, "modern" erscheint.
Ebenfalls ist der Film mit der Tatsache zu genießen, dass Hitchcock die Story um Stalker, in Verbindung mit geistiger Verwirrtheit des Täters (Vaterkomplex), wohl so als erster ins Leben rief und dessen "Nachahmer" erst Jahrzehnte später auf den Plan traten und solche Themen verfilmten (z.B. "Enduring Love" und zu Teilen die Mainstreamverfilmung "Bodyguard [Blu-ray]").

4 Sterne für die BD-Umsetzung, die ein klasse 4:3 S/W-Bild abliefert, mit einem rauscharmen Synchronton (zuweilen läuft der Film -in der deustchen Synchro- manchmal kurz A-Synchron; hervorgerufen wohl von den jetzt vorhandenen kurzen Takes, die deutsch untertitelt sind und in der damaligen hiesigen Kino- bzw. TV-Version fehlten).
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fast so gut wie "North by Northwest", 17. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Eigentlich ist dieser Film ziemlich typsich für Hitchcock. Eine Frau, zwei Männer und ein Verbrechen. Was den Film aus der Masse hervorhebt sind die beiden Hauptdarsteller, die den Film zu einem wahren Vergnügen machen. Selten gab es so ein großartiges Duell in der Filmgeschichte.

Ein guter Soundtrack und 3 Versionen des Film runden das ganze ab.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film mit tollen Specials, 12. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Dieser Film ist einfach gut und die Specials dazu ebenfalls. So sollte eigentlich jede Hitchcock DVD ausgestattet sein. Obwohl einige Szenen mittlerweile ziemlich altmodisch ausschauen, ist die Handlung, Schauspieler und natürlich die Regie des grossen Sir Alfred einfach genial. So ist auch der Beginn des Films ,wo man von den Protagonisten nur verschiedene Schuhpaare sieht, einfach genial. So wird den Zuschauer schnell klar dass einer der beiden etwas exentrisch ist und die Handlung beginnt .... Der Film entwickelt eine Spannung wie selten ein Film. Ein Film zum Geniessen, diese DVD mit diesen Specials ( bei denen man einige Zeit beschäftigt ist ) ist für Film- und Hitchcock Fans selbstverständlich empfehlenswert. Es ist zu hoffen dass von weiteren Hitchcock Filmen ( und anderen Klassikern !) so gute Special Editions erscheinen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I Admire People Who Do Things", 9. November 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
(Vorsicht, Spoiler!)

Dieser Art ist der schwärmerische Honig, den Bruno Anthony (Robert Walker), der großartige Dandy-Schurke in Alfred Hitchcocks Thriller “Strangers on a Train” aus dem Jahre 1951, seiner Zugbekanntschaft, dem jungen Tennisspieler und Politikaspiranten Guy Haines (Farland Granger) um den Bart streicht. Nachdem er den Prominenten auf die sattsam bekannte „Entschuldigung, aber sind Sie nicht …“-Art angesprochen hat, wird allerdings rasch klar, daß Bruno sehr wohl ein Tatmensch von geradezu beängstigender Energie ist, während der scheinbar so aktive Haines hinter der Maske des Erfolgs sehr viel Charakterschwäche versteckt.

Denn Bruno schlägt Haines einen Mordtausch vor, der – so der Dandy – den Vorteil habe, daß der Mörder nicht über sein Motiv zurückverfolgt werden könne: Bruno werde Guys Ehefrau Miriam aus dem Weg räumen, damit der junge Mann die Senatorentochter Anne (Ruth Roman) heiraten kann; im Gegenzug müsse Guy dann Brunos Vater töten, zu dem Bruno ein sehr gespanntes Verhältnis hat. Von dieser wirren Idee überrascht und anscheinend auch abgestoßen, winkt Haines ab – allerdings nicht sehr eindeutig, so daß er sich von nun an Bruno in sein Leben geholt hat. Bruno – der sich kurzerhand auf den Weg nach Metcalf macht und dort die ziemlich abgebrühte Miriam (Kasey Rogers) erwürgt und der nun von Haines erwartet, seinen Teil der vermeintlich getroffenen Abmachung einzulösen. Als dieser jedoch keinerlei Anstalten dazu macht, verlegt sich der Mörder auf psychologische Kriegsführung mittels Stalkings und beschließt endlich, Haines durch ein Feuerzeug, das der Tennisspieler im Zugabteil vergessen hat, zu inkriminieren. Zu allem Überfluß ist auch die nicht sonderlich phantasievolle Polizei der Meinung, Haines müsse als Nutznießer des Mordes und Mann ohne Alibi unbedingt der Mörder Miriams sein. Und so beginnt, wie so oft bei Hitchcock, der Kampf eines Mannes gegen einen gewieften Psychopathen, aber vor allem auch gegen eine blinde und ineffiziente Polizei, um den Beweis seiner Unschuld an einem Verbrechen zu erbringen.

„Strangers on a Train“ kann durchaus als eines der unterschätzten Meisterwerke Hitchcocks gelten, haben wir hier doch vieles, was die unverwechselbare Handschrift des Master of Suspense trägt, in Reinkultur, so daß dieser Film auch nach dem ersten Sehen noch einiges an neu zu Entdeckendem bereithält. Besonders interessant ist die Ausgestaltung der beiden Hauptfiguren und ihres Verhältnisses zueinander. Auch wenn Hitchcock in seinen Gesprächen mit Truffaud seine Unzufriedenheit mit dem Drehbuch [1] hervorhob und zudem Kritik an Granger und Walker in ihren Rollen äußerte, liegt in dem Verhältnis zwischen Haines und Bruno wohl ein ganz besonderer Reiz. [2] Obwohl Haines‘ Weste im Film sauberer bleibt als in der Romanvorlage von Patricia Highsmith – anders hätte Hitch den Stoff auch kaum durch die Zensur bekommen, denn gerade in Zeiten der Kommunistenhatz benötigte man eindeutige moralische Fronten –, scheint den Tennisspieler und den Nichts- und doch Allestuer mehr zu verbinden, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. So geschieht Haines‘ Ablehnung des Mordplanes eher über den Weg der Ironie und erfolgt nicht mit der Bestimmtheit, die gegenüber einem solchen Ansinnen eigentlich angebracht gewesen wäre. Sicher kann man sagen, dies rühre daher, weil Haines sein Gegenüber zu diesem Zeitpunkt bereits für einen Exzentriker hält, den man nicht wirklich ernstnehmen muß, aber nicht ganz abwegig ist auch der Gedanke, daß Haines unbewußt über den Tod seiner berechnenden Frau, die ihn am Eingehen einer neuen Beziehung hindert, nicht wirklich traurig wäre. Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie Hitch Bruno und Haines immer wieder miteinander verknüpft, z.B. durch den Schnitt, wenn etwa einer Szene, in der Haines seiner Freundin am Telefon sagt, wie gern er seine Frau erwürgen würde, eine Detailaufnahme folgt, in der Bruno seine von seiner Mutter frisch manikürten Hände betrachtet, die er – nebenbei bemerkt – in Würgehaltung ausstreckt. Genial auch die Szene, in der Bruno nach dem Mord an Miriam Haines die zerbrochene Brille seines Opfers bringt und die beiden Männer ihren Streit durch ein Eisengitter führen, das sie gleichzeitig verbindet und auch trennt. Und zwar bis zu dem Moment, in dem eine Polizeistreife vorbeifährt – hier nämlich wechselt Haines die Seite und schaut, direkt neben seinem unheiligen Zwilling stehend, durch das Gitter – als sei er schon im Gefängnis – argwöhnisch auf die Polizeibeamten. Die moralische Ambivalenz Haines‘ ist überdies in der längeren Fassung des Filmes noch stärker hervorgehoben, wird doch zeitweise der Eindruck erweckt, als sei er durch die endlosen Nachstellungen Brunos so zermürbt, daß er schließlich sogar den Mord an dessen Vater begehen würde, um seine Schuld einzulösen.

Während Haines alles in allem ein wenig farblos bleibt, haben wir mit Bruno einen der für Hitchcock so typischen kultivierten und gewandten Schurken vor uns. [3] Immer wieder sehen wir seine Hände – das Symbol seines Tatendrangs, der sich in seiner Lebensphilosophie – „I have a theory that you should do everything before you die“ –, aber auch in seinen irren Plänen – etwa dem, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen –, die von seiner Mutter als skurrile Scherze abgetan werden, widerspiegelt. Auf dem Jahrmarkt wird dieser Tatendrang noch vor dem Mord deutlich, wenn Bruno – wieder mit einem stolzen Blick auf seine Hände – vor einer lüstern zuschauenden Miriam seine körperliche Stärke demonstriert. So ist denn auch der Mord – von Hitchcock auf eine unglaublich eindringliche und originelle Art und Weise inszeniert – ein deutliches Zeichen der geisteskranken Entschlossenheit des Schurken. Wie ein Fels in der Brandung – oder ein Fleck auf einer weißen Weste – ragt er später aus einer Zuschauermenge heraus, deren Mitglieder, uniform dem Hin und Her des Tennisballs folgend, die Köpfe nach links und rechts schwenken lassen, während er als einziger seinen Blick starr auf Haines geheftet hält. Nur seinem Wahn ist er hilflos ausgeliefert, wie sich immer wieder in verschiedenen Situationen zeigen wird – meist ausgelöst durch die Miriam äußerlich sehr ähnliche Barbara (Patricia Hitchcock), Annes Schwester [4].

Doch nicht nur von Bruno geht eine ungeheuere Bedrohung aus, sondern auch von der Polizei, die – wie so oft bei Hitchcock – als kurzsichtig und eigentlich ineffizient gezeichnet wird. So erschießt einer der Polizeibeamten in diesem Film einen unschuldigen Schausteller, und ein anderer Polizist sieht davon ab, einen alten Mann daran zu hindern, sein Leben zu riskieren, als ihm bewußt wird, daß er selbst dann dieses Wagnis eingehen müßte. Auch mit den Müttern meint es Hitchcock wieder einmal nicht gut, denn schaut man sich die ein wenig schrullige und mit einer Affenliebe an ihrem Sohn hängende Mrs. Anthony – sowie die von ihr gemalten Bilder – an, dann ahnt man wohl, von wem der Sohn seine Geisteskrankheit geerbt haben könnte. Nicht zuletzt dank der unnachahmlichen Komik, mit der Marion Lorne diese Nebenrolle ausfüllte, bleibt diese Figur dem Zuschauer wohl nachhaltig im Gedächtnis haften – wie auch so manche Szene (etwa der schon erwähnte Mord, die Montage zwischen dem Tennismatch und Brunos Kampf um das Feuerzeug und vor allem der hysterische Höllenritt auf dem Karussell, der so beeindruckend ist, daß man sich beinahe versucht fühlt, ihn allegorisch aufzuladen). Daneben tragen auch kleine Details, wie die unsäglich dicke Brille Miriams, zur besonderen Wirkung dieses Filmes bei, dem ich persönlich durchaus einen Platz unter den besten zehn Hitchcock-Filmen einräumen würde.

Die vorliegende DVD-Ausgabe bietet den Film in drei Versionen: Zum einen in der gekürzten deutschen Version, aus der einige nach damaligen Anschauungen zu brutale Szenen herausgeschnitten wurden; dann in der 97-minütigen Kinoversion aus den USA, und schließlich in einer Version von 103 Minuten, die fälschlicherweise als die britische Version gilt. Diese letzte Version enthält allerdings nicht das eher augenzwinkernde Ende der 97-Minuten-Version, sondern endet recht kitschig.

Als Extras werden zahlreiche Featurettes geboten – beispielsweise ein sehr interessantes Making-of von mehr als einer halben Stunde, ein etwa zehnminütiges Feature, in dem sich M. Night Shayamalan des Filmes annimmt oder auch ein Audiokommentar, u.a. mit Peter Bogdanovich.

[1] Hitchcock war ja dafür bekannt, mit einem fertigen Konzept für einen Film zum Drehen zu kommen und so gut wie gar nicht zu improvisieren. Aufgrund der sehr genauen Vorstellungen, die Hitch von „Strangers on a Train“ hatte, noch bevor die Dreharbeiten überhaupt begonnen hatten, war die Zusammenarbeit zwischen ihm und dem selbstbewußten Romanautoren Chandler, der sich keinesfalls nur in der Rolle einer Amanuensis sehen wollte, wohl schon von vornherein zum Schiffbruch verurteilt. So wurde Chandler denn auch nach kurzer Zeit durch Czenzi Ormonde ersetzt, so daß sich wohl kaum etwas von Chandlers Arbeit in dem Drehbuch niederschlagen konnte.
[2] Ich halte übrigens auch Walker für eine brillante Besetzung der Bruno-Rolle, gelingt dem Schauspieler die Mischung zwischen scheinbarer Unbekümmertheit und morbidem, zielgerichtetem Wahn doch aufs vortrefflichste. Obwohl ich von Granger weniger angetan bin, überzeugt er doch in der Rolle des etwas stromlinienförmigen mit den Zügen des Parvenüs ausgestatteten Jünglings.
[3] Ganz unbewußt wählte ich beim Schreiben im Zusammenhang mit dem Protagonisten seinen Nachnamen, während ich für den Antagonisten beim Vornamen blieb, was wohl zeigt, daß es einem der Film durchaus ermöglicht, sich mehr für den Bösen zu erwärmen, auch wenn man dessen Handlungsweise sicher nicht billigt. Aber alles in allem ist er indes die interessantere Figur, was sicher auch Robert Walker geschuldet ist.
[4] Übrigens eine Ähnlichkeit, die Hitchcock inszenatorisch leider mit dem Holzhammer unterstreicht.
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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fremde im Zug [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Meisterwerk der film Bild sehr gut ton in ordnung an einer stelle kurz asynchron aber verschmerzbar.Bonus 173 min.Leider kein Wendecover.Kaufempfehlung
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Der Fremde im Zug [Special Edition] [2 DVDs] von Patricia Highsmith (DVD - 2004)
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