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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eMOTIVe
Ein Jahr nach dem Meisterwerk Thirteenth Step kommt nun bereits das 3. Album von A perfect circle auf den Markt, jedoch mit einer ganz anderen Message. Ein politisches Werk, mit 10 Coverversionen bekannten und weniger bekannten Antikriegsliedern, sowie 2 eigenen Songs.
Zunächst einmal muss man sagen, das solch eine CD nicht leicht zu bewerten ist, da jeder...
Veröffentlicht am 10. November 2004 von Hailwood

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3.0 von 5 Sternen Die Stimmungsexperten drehen Klassiker durch den Wolf...
und liefern ein zweischneidiges Schwert ab.
Manchen Nummern werden tatsächlich neue Facetten abgewonnen, die diese Songs in einem absolut neuen Glanz erscheinen lassen und wirklich ganz tief reingehen.
Andere Nummern wiederum sind einfach so entfremdet, dass man nur mit Mühe das Original erkennt, wo ich mich schon nach dem Sinn oder Unsinn einer...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2004 von dax


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eMOTIVe, 10. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Ein Jahr nach dem Meisterwerk Thirteenth Step kommt nun bereits das 3. Album von A perfect circle auf den Markt, jedoch mit einer ganz anderen Message. Ein politisches Werk, mit 10 Coverversionen bekannten und weniger bekannten Antikriegsliedern, sowie 2 eigenen Songs.
Zunächst einmal muss man sagen, das solch eine CD nicht leicht zu bewerten ist, da jeder sicher seine eigene Meinung zu dieser CD hat und immer wieder Vergleiche sucht zu den beiden Vorgängern, die uneingeschränkt als Meisterwerke zu bezeichnen sind. Trotz allem muss man hier beim ersten Hördurchgang eingestehen, egal ob man eMOTIVe mag oder nicht, APC haben den Covers zwar durchaus ihre eigene Note gegeben, aber dennoch erkennt man einen leicht neuen Stil heraus. Selten schleppten sich so viele Lieder von APC vor sich her und auch die Tatsache das die CD ungewöhnlich ruhig ist, bis auf wenige Ausnahmen macht mich stutzig. Sollte es nicht aufwecken, dieses Werk? Beim ersten Hören mag man bei den ersten 4 Liedern denken man schläft irgendwann ein und man verschläft fast das, was eigentlich ausgesagt werden sollte. Das die Lieder teilweise trotzdem hohe Qualität haben, geht dabei fast unter, denn zuviele ruhige Lieder reihen sich zu Beginn aneinander. Erst bei Passive weckt man so richtig aus der Trance auf, denn hier liegt etwas vor, was wohl ein Outtake von der 13th step Scheibe ist und zwar ein ziemlich guter. Gimmie Gimmie Gimmie ist eigentlich kein besonders tolles Lied, aber an der stelle an der es eingebaut ist, wurde so ein Lied bitter benötigt, fast grunzendes Geschrei im Refrain weckt auf und zeigt eigentlich auch, das ruhig mehr Lieder diese oder ähnliche Wirkung hätten haben sollen. Danach steigert sich die CD noch einmal etwas. Die Lieder 8 und 9 sind noch einmal gut, während der wirre aber ebenfalls krachende Remix von Pet, der meiner Meinung nach erstaunlich gut gelungen ist die letzten beiden Lieder einleitet. Fiddle And The Drum ist ein schöner Opener, auch wenn er so APC untypisch ist wie kein anderes Lied auf der CD. Nur Maynards wunderschöne Stimme ist zu hören, klingt wie ein singender Soldat, alleingelassen, singend...
Billy hat auf der gesamten CD ungefähr die hälfte der Songs gesungen, Maynard kommt meiner Meinung nach zu kurz, ich liebe seine Stimme einfach. Billy hat viel Talent zum Singen und in manchen Liedern klingt seine Stimme ähnlich wie Maynards, aber immer wieder hat man den Wunsch nach dem Meister.
Beenden möchte ich das Review mit dem wohl besten Song des Albums: Imagine, ich erwähne ihn hier zum Schluss um herauszuheben , was APC hier geschaffen hat. Das Original war gut, ein Klassiker, aber APC haben ein Lied hier fast selbst geschaffen...Maynards Stimme ist so erschreckend beängstigend, das einem die Gänsehaut überkommt. Das düstere Klavier, die einsetzenden Drums sowie die Stimmen im Hintergrund sind der komplette Gegensatz zum fast fröhlich klingenden Original Lennons. Nicht jeder mag das Lied gleich stark, aber es ist eben für mich einfach klasse gelungen.
Letztlich ist diese CD für eine Cover CD wirklich gut gelungen. Ich muss zugeben, nicht jedes Lied kommt sofort an und braucht einen 2. Durchgang. Bitte gebt der CD eine 2. Chance, viele Lieder erschließen sich erst bei mehrfachen Hören.
Trotzdem kann APC mehr...es ist kein starkes Album, aber für jeden APC Hörer es wert angehört zu werden. Nichts für Mainstreamhörer!
Wie gesagt, seht diese CD nicht im Vergleich zu Thirteenth Step oder Mer de noms, denn sonst muss man das noch weiter runter werten, seht es als das, was es ist: ein Cover Album mit Anti-Kriegs Liedern. Und hey, dafür ist es doch gut geworden, oder?
Von mir 4 Sterne...
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!, 3. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Ich bin kein eingefleischter Tool oder APC Fan, mir haben von den vorigen Perfect Circle Alben nur einzelne Lieder sehr gut gefallen. Auf diese Platte war ich aber trotzdem so neugierig, daß ich sie mir vorbestellen mußte, vor allem wegen der Cover-Versionen vertrauter Klassiker wie "What's going on" von Marvin Gaye oder "People are People" von DM. Und die Idee, zur US-Präsidentschaftswahl in kritischer Absicht ein Album mit Liedern über "war, peace, love and greed" zu veröffentlichen, muß man einfach unterstützen. Wenn das Album gleich auf Platz 1 der Billboard Charts einsteigt wäre das Statement perfekt, auch wenn die Wahlen "falsch" ausgehen. Soviel vorneweg.
Ich kann mich auch diesmal nicht mit allen Liedern auf dem Album anfreunden, aber einige finde ich doch absolut gelungen, z.B. Imagine (2), Peace Love and Understanding (3), Passive (5), Let's have a war (9) & Counting Bodies like Sheep to the Rhythm of the War Drums (Der Kracher! Nr. 10). Fiddle and the Drum finde ich auch sehr schön, da Maynard James Keenans wunderbare Stimme hier besonders gut zur Geltung kommt. People are People ist leider abgesehen vom Text überhaupt nicht wiedererkennbar :-( ...
Außer Passive und Counting Bodies sind übrigens alle Lieder Cover-Versionen.
An "Imagine", im Original von John Lennon, DAS Love & Peace Lied schlechthin, wurde öfters kritisiert, daß die eher melancholische APC Version zynisch wirke und die hoffnungsvolle Aussage des Lieds dabei untergehen würde. Das seh ich anders. In einem Interview erklärt Maynard, APC wären pessimistische Optimisten oder optimistische Pessimisten und genau das bringt die Musik auf "Emotive" zum Ausdruck. Es ist diese Gradwanderung zwischen Hoffnung, Trauer und Wut, die sie so bewegend und ansprechend macht.
Sehr gut gefällt mir außerdem der experimentelle Stil des Albums. Es ist kein typisches Hardrock-Album, es enthält z.B. Industrial und Folk Elemente und fällt insgesamt eher poppig aus. When the Levee Breaks (Joni Mitchell) klingt so als könnte es genausogut von Massive Attack stammen ...
Also, ich hoffe eure Neugierde ist auch geweckt(?) :-)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Anti-Ungerechtigkeits Soundtrack schlechthin..., 22. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Da bekommt man nun mit 'eMOTIVe' im Spätherbst nach dem Studioalbum 'Thirteenth Step' und der DVD 'aMOTION' das bereits dritte Werk im Jahre 2004 der Mannen um A Perfect Circle vorgelegt. Doch man möge diese Tatsache bitte nicht an Kommerzgeilheit oder Vergleichbarem festmachen, dafür wird auf der Scheibe zu zielstrebig auf bestimmte - und äußerst notwendige - Erkenntnisse hingearbeitet. Ich würde nicht soweit gehen zu sagen, das Album sei primär ''gegen Bush'', das hieße eine Reduktion der essentiellen Aussagen auf temporäre Erscheinungen. Nein, eMOTIVe ist vielmehr eine Abhandlung über die Grundsätze des Zusammenlebens, über Werte/ Irrtümer, Respekt/ Ignoranz, Anerkennung/ Unterdrückung. Dazu bedient man sich der Texte von vielen der berühmtesten Anti-Kriegsliedern und verseht diese mit weitestgehend eigener Musik. Das Ergebnis ist in seiner Mehrheit wirklich gut, allerdings wie auch schon auf dem Vorgänger etwas unkonstant. Im Gegenzug allerdings findet man hier, mehr noch als auf 'Thirteenth Step', Abwechslungsreichtum und eine Vielzahl an musikalischen Einflüssen. Man kann kaum zwei Lieder miteinander vergleichen, in der Regel unterscheiden sie sich von Grund auf.
Zumindest kann man "Passive", den einzigen eigenen neuen Song, sehr gut mit vielen älteren Nummern vergleichen, vor allem mit den Videoauskopplungen wie "The Outsider" oder "Judith". Ein echt erstklassiger Kracher, der Leider für so manche den Rest in den Schatten und den Sinn eines solchen Cover-Albums in Frage stellt. Dennoch befindet sich darüber hinaus viel Geniales darauf, so z.B. das resignierte, traurige "Imagine", das zweifelnde "What's Going On" oder das atmosphärisch dahinschwindende "Peace Love And Unterstanding", die alle drei auf verzeifelnde Art und Weise wie ein Hilferuf nach besseren Zeiten klingen. Dazu gibt es mit "People Are People" und "Freedom Of Choice" zwei Songs der weniger gefühlsorientierten Gattung, die auf nüchternem Wege durch ihre Texte so manches Paradoxon und Absurdum offenbaren. Und dann gibt es noch eine Handvoll sehr experimenteller Songs, angeführt vom düster-klimperndem Sprechgesang "Annihilation" welches wie ein Gebet für die Menschlichkeit klingt. "Gimme Gimme Gimme" besticht durch aggressiven Brüll-Gesang mit einer tollen Geigen-Melodie im Hintergrund; "Let's Have A War" kommt sehr ironisch daher, mit zwei seltsam verstellten Stimmen und flottem Rhythmus, während "When The Levee Breaks" von Klavier und rezessiven Schlagzeug getragen ruhig daher fließt (eigentlich mehr eine Hintergrundmelodie, aber schön). Das Acapella "Fiddle And The Drum" stellt ein originelles Outro dar, wenn gleich es nicht wirklich hinein passt. Bleibt nur noch "Counting Bodies Like Sheep To The Rhythm Of The War Drums" zu erwähnen, das sozusagen im Entfernten ein Remix von "Pet" darstellt, musikalisch allerdings ganz anders erscheint. Beängstigend hypnotisch, dunkel bedrückend, mit viel unharmonischen Industrial-Klängen angereichert feuert es gegen Medien, unterdrückenden Staat und die von denen versklavte und sich selbst versklavende Bevölkerung, vor allem an die USA angelehnt.
Insgesamt also ein wertvolles Album mit bester Intention und weitestgehend ansprechender Musik. Man wünscht sich uneingeschränkt, das A Perfect Cirlce im Allgemeinen und dieses Album im Speziellen viele Menschen erreicht und die Augen öffnet für das Wesentliche, welches sich nämlich nicht auf Wirtschaft, Wohlstand und Erfolg gründet, sondern auf Brüderlichkeit und Zusammenhalt.
"So where are the strong? And who are the trusted?
And where is the harmony? Sweet harmony.
'Cause each time I feel it slippin' away, just makes me wanna cry.
What's so funny 'bout peace love & understanding?"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen APC einmal anders - aber nur beim ersten hören!, 7. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Nach Thirteenth Step erwarteten alle als Nachfolger ein ebenso grandioses Album - und sie bekommen ein Album voll mit Coverversionen. Meiner Meinung nach ein gut durchdachter Schachzug, denn obwohl es nicht die Texte der Band sind, setzen sie diese in alter Manier um. Direkt bei Annihilation (1) läuft es einem kalten den Rücken runter. Weiter geht es mit Songs bei denen man immer mehr staunen muss. Bis man schließlich zu Track 10 angelangt... und vertraute Lyrics wiederhört. "Pet" klingt hier ("Counting bodies like sheep...") wesentlich brachialer und bringt die Idee des Liedes besser rüber.
Insgesamt lässt sich das Album für jeden empfehlen, denn wenn es auch nicht original A perfect circle sind, bringen sie ihre musikalische perfekt umgesetzten Gefühle auch auf dieser Scheibe mit.
(Vier Sterne nur, da auch ich erst beim zweiten mal hören überzeugt wurde.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politisch engagierte Musiker - Es gibt sie noch!, 12. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Ich bin von diesem Album absolut beeindruckt. Es geschieht leider nicht mehr ausserordentlich haeufig, dass sich bekannte Bands so offen politisch aeussern (U2 mag eine der wenigen Ausnahmen sein). Erst recht nicht ein ganzes gelungenes Album lang. Den Vorwurf, das Album ist zu lahm und langsam lasse ich nicht gelten. Ich waere eher enttaeuscht gewesen festzustellen, dass A Perfect Circle auf einen bestimmten sound festgefahren ist. Die a capella Interpretationen von Joni Mitchell's "Fiddle and the Drum", John Lennon's "Imagine" und Marvin Gaye's "What's going on" sind meine Empfehlungen auf dem Album momentan.
Eine absoulute Empfehlung fuer alle, die ihr Herz noch links schlagen hoeren koennen und wollen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Stimmungsexperten drehen Klassiker durch den Wolf..., 7. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
und liefern ein zweischneidiges Schwert ab.
Manchen Nummern werden tatsächlich neue Facetten abgewonnen, die diese Songs in einem absolut neuen Glanz erscheinen lassen und wirklich ganz tief reingehen.
Andere Nummern wiederum sind einfach so entfremdet, dass man nur mit Mühe das Original erkennt, wo ich mich schon nach dem Sinn oder Unsinn einer solchen Coverversion fragen muss.
Die positiv auffallenden Tracks sind aber so genial umgesetzt, dass man echt auf die Knie fallen möchte: Lennon's Klassiker "Imagine" kommt hier so düster und schleppend um die Ecke, dass man echt nur heulen möchte. "Peace, love,.." ist mit so viel Atmosphäre angereichert, dass man tagelang nichts anderes mehr hören möchte, ausser vielleicht den Gaye- Megahit "What's going on", den die Mannschaft um Maynard Keenan, so genial umgesetzt hat, wie man es von a perfect circle auch erwarten konnte.
Aber dennoch schafft es dieses Album nicht über die gesamte Laufzeit zu begeistern. Der einzige tatsächlich neue Song "Passive" ist eine Standardnummer ohne grossartige Neuerungen, der Depeche Mode Evergreen "People are people" ist zu einem riesigen Haufen Müll verjazzt worden und Black Flags "Gimme,.." klingt nach Jeordie Whites Ex- Arbeitgeber Manson, was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber halt nicht die tatsächlichen Möglichkeiten von A perfect circle repräsentiert.
Also, ...erste Hälfte genial, zweiter Teil eher durchwachsen.
Fazit: Immer noch besser, als so manch andere Neuerscheinung, aber leider nicht die Offenbarung, mit der dieses Album allzu gerne promotet wurde.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahres 2004, 1. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
A perfect circle haben mit eMOTIVe das Album des Jahres vorgelegt.
Die Vielschichtigkeit des Album ist als erstes hierbei hervorzuheben. 12 "perfect" abgemischte und durcharrangierte Titel unterschiedlichster Klangfarben. Ein Hörerlebnis!!!
Dies beginnt schon beim Opener des Album und setzt sich nahzu bei jedem weiterem Song bis zum Acapellaschlußaccord fort.
Abgesehen von dem tollen musikalischen Konzept ist auch die inhaltliche Seite der Song durchweg beeindruckend.
Ich kann nur jedem den Kauf des Albums ans Herz legen der Wert auf gute Rockmusik legt.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein netter Versuch, mehr aber auch nicht, 25. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
So, was ich persönlich nie erwartet hätte, ist also eingetreten. Die Kreativköpfe von A Perfect Circle wagen sich an ein Coveralbum. Das allein läßt so einiges erwarten von J.M.K & Co. Das GrundMOTIV ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt, insofern möchte ich mir die Ergüsse über den politischen Hintergrund und die Brisanz einer solchen Scheibe an dieser Stelle ersparen. Konzentrieren wir uns also auf das Wesentliche, die musikalische Seite. Um es vorwegzunehmen: eMOTIVe kann und sollte mit dem Vorgängerhammer Thirteenth Step aufgrund der musikalisch und stimmungstechnisch anderen Ausrichtung nicht verglichen werden.
Ideenlosigkeit oder ein schnelles Herunterschrubben der Studioaufnahmen, wie in einigen hier erschienen Rezensionen angeprangert, kann man der Band sicherlich nicht entgegenhalten. Die Auswahl der Songs beschränkt sich zwar auf die eigentliche Zielsetzung der Platte, ist aber allein aufgrund der verschiedenartigen Musikstile der gecoverten Bands als sehr gelungen zu bezeichnen. Um nun das alles unter den Deckmantel von A Perfect Circle zu bringen, bedarf es schon einiger Anstrengung. Man merkt auch von der ersten Note an, daß man sich enorm Mühe gegeben hat, den Originalversionen einen anderen Anstrich zu verpassen. Nun haben Musikliebhaber an Covernummern ja immer irgend etwas auszusetzen. Der einen Gruppe ist es zu nah am Original, der anderen Gruppe gefallen zu starke Verfremdungen nicht; so sagen letztlich alle, daß das Original ja sowieso viel besser sei. A Perfect Circle konnte es also überhaupt nicht richtig machen, so oder so.
Ich schlage mich weder auf die eine noch die andere Seite. Nur eines kann man den Mannen nicht vorwerfen, sie seien zu nahe am Original. Am deutlichsten wird das meiner Meinung nach bei Stücken wie "Annihilation" oder "People Are People", die in der hier dargebotenen Form absolut nicht wiederzuerkennen sind. Einzig der Text bietet den einen oder anderen Anhaltspunkt. Ersteres Stück, eigentlich eine wilde US-Punknummer aus den 80ern, wird hier auf einem Xylophon dargeboten, lediglich von einem Flüstern begleitet. Letzteres Stück, der Depeche Mode Klassiker schlechthin, wird zwar nicht ganz so ausgefallen, aber dennoch rhythmisch total verfremdet und ohne Synthies abgespielt. Der Wiedererkennungswert der anderen Stücke ist ebenfalls nicht wesentlich höher (abgesehen vielleicht von "Imagine").
Wie gesagt, meine Aussagen sind bis hierher absolut wertfrei, denn entweder man mag derartig experimentelle Reisen, oder man mag sie nicht. Ein Problem habe ich aber dann doch mit den teilweise total verzerrten Drums bzw. dem Drumcomputer, wodurch einiges an Atmosphäre auf der Strecke bleibt. Auch muß man sagen, daß A Perfect Circle einfach am besten sind, wenn sie sich selbst treu bleiben. Zu spüren ist das auf der Eigenkomposition "Passive", die in gewohnter Manier toll ins Ohr geht. Auch das irgendwie an eine Kate Bush Nummer erinnernde "Counting Bodies Like Sheep..." versprüht das bandeigene Flair gekonnt.
Bleibt festzuhalten, daß A Perfect Circle die perfekte Idee zur perfekten Zeit mit einem perfekten Konzept im Hinterkopf irgendwie versemmeln. Wer die Originale mag und lediglich eine Reproduktion dieser Hits erwartet, dem sei von eMOTIVe abgeraten. Das Album erfordert durch seine sehr ruhige Ausrichtung die volle Konzentration des Hörers, wirkt aber trotz der gebotenen Abwechslung insgesamt ein bißchen einschläfernd. Tolle Ausnahmen bleiben das überragende "Annihilation" sowie "Peace, Love and Understandig", "Passive" und "Counting..." auf der musikalischen Seite und das Artwork auf der gestalterischen Seite. Die Platte ist also mit Thirteenth Step absolut nicht zu vergleichen und sollte auf alle Fälle vor einer anstehenden Kaufentscheidung zunächst probegehört werden.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dem Wahnsinn die Tür geöffnet....., 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Bereits die zwei vorhergehenden Werke von Maynard James Keenans Zweitband waren sehr außergewöhnlich, doch mit dieser Platte haben es A perfect Circle wirklich wissen wollen.
Man merkt dem Anti-Kriegs / Anti-Bush Album, welches leider zu spät veröffentlicht wurde (erst am Tag der Präsidentschaftswahlen), an das A perfect Circle keine gute Zulkunft für ihr Land sahen, falls Bush wiedergewählt werden würde.
Die CD enthält Coverversionen von berühmten Friedenshymnen, welche man überwiegend nur am Text wiedererkennen könnte, denn in musikalischer Hinsicht bringt die Band ihre eigenen Vorstellung mit ein und die sind alles andere als leicht zu hören.
Wer dieses Album kauft, sollte sich genügend Zeit nehmen um sich mit ihm zu befassen.
Die Stücke sind über lange Strecken undurchsichtig und teilweise sogar zu anstrengend.
Trotzdem gibt es einige Höhepunkte, so wie die sehr melancholische Version von John Lennons 'Imagine', welches ein hoffnungslos dunkles Bild schafft, das fast schon als Hintergrundkulisse eines Suizides dienen könnte.
Oder das letzte Stück 'Fiddle and the Drum', das traurigste Stück auf der CD und wahrscheinlich das traurigste das jemals in meinem CD-Spieler lief. In dem ergreifenden Stück singt Keenan, gänzlich ohne Begleitung alle Stimmlagen alleine.
Alles in allem eine nicht konstant gute Platte, mit jedoch genügend guten Liedern, die immerhin für den Frieden auf Erden plädieren, und das, ist doch immer eine gute Sache.
Anspieltipps:
Imagine
Fiddle and the Drum
Counting Bodies like sheep to the Rhythm of the War Drums
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Netter Versuch???, 11. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Emotive (Audio CD)
Ich besitze sämtliche Tool und A Perfect Circle Alben. Anders gesagt: Ich Liebe diese 2 Bands!

Bei diesem Album war ich lange lange genauso kritisch wie alle andern hier.

Aber nach 1 Jahr haben hats gemundet, und wie!

Ich denk es ist das vielschichtigste, komplexeste Album von allen.

Sehr schwer zu verdauen, aber wenn das Ding ankommt...
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Emotive
Emotive von A Perfect Circle (Audio CD - 2004)
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