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5.0 von 5 Sternen Disziplin
Die eher britische Einstellung, dass Disziplin als Tugend nicht verwerflich ist, macht KC auf dieser CD, bzw. DVD-a in Reinkultur deutlich. Die 5.1 Fassung enthüllt die absolute Präzision mit der sich Belew und Fripp den Gitarrenläufen widmen. Mal leicht versetzt, mal gegenläufig, aber immer innovativ und treffsicher. Die Drum und der Bass, Stick...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2011 von HS75

versus
4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Comeback"
Wenn man so will, das "Comeback"-Album nach ein paar Jahren Pause. Teilweise ziemlich rüde, teilweise schön, für King Crimson-Fans sicherlich ein Muss, reicht aber an die Eleganz der früheren Platten leider nicht heran, wenn auch die Gewalttätigkeit von "Indiscipline" schon feiner Balsam für die Seele ist, oder wie Adrian Belew am Ende...
Veröffentlicht am 13. Juli 2009 von Christian Splittgerber


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Disziplin, 10. Oktober 2011
Die eher britische Einstellung, dass Disziplin als Tugend nicht verwerflich ist, macht KC auf dieser CD, bzw. DVD-a in Reinkultur deutlich. Die 5.1 Fassung enthüllt die absolute Präzision mit der sich Belew und Fripp den Gitarrenläufen widmen. Mal leicht versetzt, mal gegenläufig, aber immer innovativ und treffsicher. Die Drum und der Bass, Stick bereichern das Klanggemälde hörbar. Mein Geheimtipp: The sheltering sky - Wer dieses Stück heute schreiben würde, wäre immer noch seiner Zeit voraus. Dass die vier KCs es 1981 taten, beweist nur mehr wie wegweisen diese Band, bzw. Incarnation war.
5 Sterne für Musik und Klang.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strom aus der Steckdose, 8. Juli 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Audio CD)
Wer die Rock-Musikgeschichte des Abendlandes nach 1960 nachvollziehen will, sollte sich dieses Album besorgen. Allerdings: im edlen ITunes Store gibt es keine einzige King Crimson Scheibe zu kaufen. Demnach liege ich hier mit meiner Meinung offensichtlich falsch.

Aber ich bleibe dabei: was die vier Ausnahmemusiker hier zaubern, ist unerhört. Man könnte diese Musik als Maschinenmusik ausweisen, wenn da nicht diese feinen Entwicklungen wären, die sich hin bis zu orgiastischen, tempogeladenen Ausbrüchen von metallischen Gitarrenriffs entwickeln.

"Thela hn ginjeet" ist vielleicht das interessanteste Stück der 6 Titel umfassenden Silberscheibe. Aus einem verdeckt aufgenommen Straßeninterview im Norden Manhattans, wo die Aufnahmen des Albums stattfanden, macht King crimson ein beängstigendes Hörspiel. "You are a police man" schreit einer der Streetboys den Gitarristen Adrian Belou in einer Aufnahmepause in den nächtlichen Bronx an. Die Situation wird brenzlig. Wieder zurück im Aufnahmestudio machen die Soundbastler daraus eine mitreißende Musik, die wie ein Bulldozer, dessen Baggerschaufel beim Fahren aus dem Asphalt Funken rausschlägt, durch Fingerdicke Stromkabel rast und dabei alles zerdeppert und hinter sich herschleift. Bill Bruford trommelt sich die letzten Ampere aus dem Körper, immer präzise, immer variantenreich, es grooved höllisch, eine Fahrt in einen Vulkan hinein. Tony Levin mit seinem Bass-Stick versorgt das Ganze mit großen Tonsprüngen, spannungsgeladenen Ton-Treppenläufen, als wenn eine fauchende Bestie hinter einem her wäre. Und Mastermind Robert Fripp steuert seine unnachahmlichen 16-tel Noten wie ein lebloser, kalter Sequenzer dazu, ein Klangteppich, der jeden Widerstand bricht. Und in all diesen Wahnsinn schmettert dann Belou seine Gitarrenriffs, die sich in angerautem, quiekendem Sound wie Blitze zwischen Stromkabeln hin und her winden, bis der Refrain, der angeblich eine Art Anagramm sein soll, hysterisch einfällt. - Danach muss man duschen gehen - oder auf Stahl beißen. Es ist wie eine Elektroschock Behandlung.

Der Rest des Albums? Genau so gut, nur anders. "Matte kudasei" herrlich verspielt - zum Aufatmen. Wenigstens da mal weniger als 10000 Volt. Aber nicht langweilig, weil hinter jeder Biegung eine Katastrophe warten könnte. Und so ist jeder Titel eine Offenbahrung.

Man muss das abgenutzte Wort leider bemühen: genial. Ich denke, man könnte mit der Musik aus jedem braven Bürger einen Psychopathen machen. Deshalb Vorsicht. Interessant: Bruford trommelt hier ohne Hi-Hat, verlegt sich ganz auf winzige Toms, alles klingt dumpf. Und das muss er auch, denn die überaus metallischen Gitarren beanspruchen das obere Tonsspektrum letztlich für sich. Dadurch wirkt die Platte ganz anders, als was man sonst so aus dem Rock kennt.

Ich habe Discipline Live gesehen - in München damals. Unglaublich. Ich vermute, sie hatten hinter der Bühne ein kleines Atomkraftwerk stehen. Es roch förmlich nach einem durchgeschmorten Generator. - Eine Musik, der Hölle entronnen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 27. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Re-Release) (Audio CD)
Discipline ist ein Album, woran sich die Geister scheiden, auch die der King Crimson Fans. Die Scheibe hat nicht mehr viel mit "In The Court Of The Crimson King" und nachfolgenden Alben gemeinsam, was aber auch mit dem ständigen Wechsel der Besetzung innerhalb der Band zu tun hatte (siehe Yes, siehe Genesis, ...). So war Discipline auch die erste King Crimson Scheibe mit Bassist Tony Levin und Gitarrist/Sänger Adrian Belew.
Die beiden bildeten zusammen mit Gründungsmitglied Robert Fripp und Schlagzeuger Bill Bruford, der seit 1972 bei King Crimson spielte, eine Band, die ausnahmslos aus Virtuosen bestand. Schon bei den ersten Tönen des Openers "Elephant Talk" wird deutlich, dass diese auch ihr Können gerne unter Beweis stellen. Die Scheibe wartet mit virtuosem bis experimentellen Material auf, hat aber auch einige "normale" Stücke zu bieten.
Es fällt einem schwer eine Einordnung in ein bestimmtes Genre vorzunehemen. Es ist irgendwas zwischen Progressive, Anvantgarde und Art Rock mit einigen Ausreißern in den Jazz. Es ist auf jeden Fall kein Easy Listening, sondern die King Crimson Scheibe die am meisten Aufmerksamkeit von einem verlangt.
King Crimson beschritt mit Discipline neue Wege in der Rockmusik, was Texte, Spieltechniken und Stilverknüpfungen betrifft. Das dies nicht jedem gefällt, mag verständlich sein, gehört haben sollte man sie aber jeden Fall einmal.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Richtungswechsel, 2. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Re-Release) (Audio CD)
Den angenehmen Staub der Romantik, der den Reiz der frühen Alben ausmacht, haben King Crimson bei "Discipline" und "Beat" gründlich abgeschüttelt. Zwischen "Islands" oder "Lizard" und den beiden vorgenannten Alben liegen bei über Jahre hinweg gleichbleibend hoher kreativer Qualität stilistisch doch Welten! Heraus bildet sich eine zunächst unbequeme, nicht ganz leicht zugängliche Musik, die zwar noch mit den Beinen im Pop steht, aber in viel höherem Maße zum genauen Hinhören zwingt, als man das gemeinhin in dieser Sparte gewöhnt ist. Pop für Menschen die keinen Pop hören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Technische Beurteilung der DVD, 6. April 2014
DVD-Musik/Studioalbum / King Crimson - Discipline (2011/1981)

Für Interessierte möchte ich hier nur auf die technische Umsetzung eingehen.
(Mein Eindruck auf/mit ordentlichem AV-Equipment...)

Da es auch bei DVD...MUSIK primär um das Hörvergnügen geht, liegt der Schwerpunkt meiner Gesamtbewertung bei der tonalen Umsetzung auf das Versprochene und zeitgemäß technisch Machbare.
.

5.1-Soundmix *****
Präzise, feinauflösend, umfassend vorbildlich - einfach ein perfekter Surroundmix für den ultimativen Hörgenuss "Mittendrin statt nur davor"!

Wer etwas "tunen" möchte, regelt die hinteren Kanäle um ca. 2dB ab.
(Schon auffällig, da es meistens andersherum nötig ist...)
.

Bild:
Lediglich Standbild (NTSC) mit Songtitel, da vorrangig DVD-dts5.1-Audio.
.

Basics:
+ Tonspuren: LPCM-Stereo/dts5.1
+ Diskanzahl: 1DVD + 1CD
* Solides CD+DVD -DigiPack (Pappe/Kunststoff)
+ Booklet: ja
- Albumspieldauer: 7Tracks 0s38m
+ Diskschnellstart über 2x PLAY (Stereo)
- Titelmarker/Übergänge: "Skipfriendly" zum Songbeginn (aber kein vor-/rückspulen)
* Die Trackliste ist übersichtlich und nummeriert.
.

Fazit:
------
Gelungener Surroundsound! (Anspiel-Tipp/Track 2,7)
.

Die Qualität dieser Scheibe belegt, warum man in eine gute Surround-Anlage investiert hat (oder dies sollte) und man diesen Hörgenuss so auch von anderen angebotenen Musik-DVDs einfordert!

Und genau deshalb gibt es diese "SubstanzCheck"-Rezensionen!
.

Mindestens so wünschen wir Surround-Musik-Fans einen 5.1-Mix von jedem Studio-Album angeboten!

.

Alle Angaben ohne Gewähr ;-)
Surroundfans - aber auch die Musikindustrie - erhalten über das "SubstanzCheck"-Profil weitere wertvolle/neutrale/objektive Hinweise und Empfehlungen!
Dort findet man auch die Bewertungskriterien und 5.1-Rankinglisten.
Bei anhaltendem Interesse, werde ich gern weitere Musik-DVDs derart prüfen/bewerten...
.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen King Crimsons vielleicht wichtigstes Album, 25. Juni 2001
Ohne 'Discipline' hätte ich King Crimson deutlich weniger Alben verzeihen können, auf denen stundenlang rumgefrickelt wird, ohne dass wirklich etwas passiert. Mit diesem schönen Album kann man auch Leute an die Band heranführen, die musikalisch in etwas engeren Grenzen beheimatet sind. Wunderbar die Titel 'elefant talk' oder 'Thela un ginget'
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5.0 von 5 Sternen Starkes Debüt :-), 12. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Audio CD)
Nach sieben Jahren Abstinenz gibt es 1981 das erste Album seit Red 1974. Und man staune, Bill Bruford ist noch dabei, bzw war wieder für King Crimson zu gewinnen. Er war dann wohl bis in die 90iger das Mitglied mit der längsten Ausdauer. Fripp zähle ich nicht, er ist schließlich Mr. King Crimson... Er steht ja sowieso über den Dingen. Äh, Sorry, sitzt.
Inzwischen ist es ja Multiinstrumentalist und ex Zappa Gitarrist Belew der am längsten dabei ist.

Wie dem auch sei, 1981 und auch heute noch, sind es Töne, die immer noch unglaublich klingen. Industriell wie Kraftwerk, nur mit anderen (Rock-)Instrumenten.
Matte Kudesai ist wohl die einzigste Nummer, die halbwegs für normale Ohren hörbar ist.

Wer die zweite Runde King Crimson, also die ab 81, mag, hat diese CD sicherlich schon. Alle anderen: zulegen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ultimative "Discipline"-Ausgabe, 12. November 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Über die Musik des Albums braucht man nicht mehr viel zu sagen: "Discipline" ist eines der Kernalben in der Diskographie von King Crimson und eines der wichtigsten Progressive-Rock-Alben der 80er.

Vielmehr ist es der glasklare, dynamische und kraftvolle Sound dieser Neuausgabe, der endlich alle Feinheiten offenbart. Robert Fripp und Steven Wilson haben hier grandioses geleistet, sowohl mit dem Stereo- als auch mit dem 5.1-Mix.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Verspieltheit, 21. Juli 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Audio CD)
Angesichts der brachialen Töne, die das heutige Bild des Heavy- und Extrem-Metal (aber auch des Industrial und teilweise auch des Free Jazz) über weite Strecken bestimmen, kommt King Crimsons Revival-Scheibe eher auf leisen Pfoten einher, die es aber in sich haben. Hektisch zirpende Gitarren treffen auf schräge Keyboard-Töne und flirrende Gitarren-Soli. Ab und zu rast das Schlagzeug mit ICE-Tempo durch das Bild, und Adrian Belew glänzt mal durch intensiv-psychotische Vocals, mal durch augenzwinkernde Spoken Words-Auftritte. Hauptsache, alles paßt zueinander und ergibt einen eng verwobenen und bis ins letzte Detail durchdachten Soundteppich, der seinesgleichen sucht.
Verschnaufpausen sucht der Hörer hier umsonst, selbst das bizarr-romantische "Matte Kudasai" hält einen gehörig auf Trab, weil: Lauert da nicht hinter der nächsten Ecke ein anderer King Crimson-Kastenteufel? Ich muss aber gestehen, dass die Mühe und "Discipline", die Robert Fripp und Konsorten vom Hörer verlangen, sich für diesen letztendlich auszahlt. Damit schlägt Robert Fripp nicht nur personell eine Brücke zu Frank Zappa (Gitarrist Adrian Belew war lange Zeit für Zappa tätig), sondern auch von seinem Stil her, und das können nicht viele von sich behaupten....
Daher fünf Punkte für alle Freunde ungewöhnlicher Musik!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen KC, willkommen in den 80ern..., 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Audio CD)
Liebe Crimsons, willkommen in den 80ern! Mellotron, Saxophon, Geige, Piano raus, ein zweiter Gitarrist rein. Einflüsse aus New Wave und fernöstlicher Musik und schon steht das neue Konzept. Klingt einfach, ist aber sehr professionel gemacht. Wenn man den 70er-Sound erwartet, wird man anfangs vielleicht enttäuscht sein, aber nachdem man sich in den neuen Sound hineingehört hat, funktioniert das Album.

Vom einleitenden "Elephant Talk" mit toller Gitarrenmelodie bei geilen Sounds über das - instrumental gesehen - hektische "Frame By Frame" hin zur elegischen, wunderschönen Ballade "Matte Kudasai"(Slidetechnik und Bottleneck lassen grüßen). Vom - gesanglich sowie instrumental gesehen - hektischen "Indiscipline"("I repeat myself when I'm under stress" - vor allem Live ein Garant!) über die eingängigen Nummer "Thela Hun Ginjeet" zum instrumentalen "Discipline". Abgeschlossen vom achtminütigen "The Sheltering Sky"(quietschige Gitarren lassen grüßen).

Ein Album ohne Schwächen, aber auch ohne einen Überflieger a la "Starless" oder "Epitaph". 12 Punkte!

Wem's gefällt, der kann auch gleich den Nachfolger "Beat" kaufen. Er ist stilähnlich. Ansonsten empfehle ich an dieser Stelle noch die Live-DVD "Neal And Jack And Me", die Songs beider Alben in noch interessanteren Versionen enthält.
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Discipline
Discipline von King Crimson (Audio CD - 2005)
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