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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Fließen
"Panopticon" aus dem Jahr 2004 gilt als eines DER Genre definierenden Alben des Post Metal; manche sagen auch, es wäre DAS Post Metal-Album schlechthin. Im Back-Katalog der 2010 auf eigenen Wunsch (und für meinen Geschmack zu früh) von uns gegangenen Band Isis stellt es in mancher Hinsicht ihren künstlerischen Zenith dar. Nicht daß Platten wie...
Veröffentlicht am 28. Mai 2011 von Steffen Frahm

versus
9 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Panopticon
Ich kann die ganze Euphorie über das neue Isis-Machwerk leider nicht teilen. Ich versteh sie ehrlich gesagt auch nicht!
In allen Rezensionen wird das Teil mit dem göttlichen Vorgängeralbum "Oceanic" verglichen und stellenweise als noch besser, sphärischer, melancholischer, was weiß ich was bezeichnet!?
Das Songwriting ist von der Art...
Veröffentlicht am 19. Januar 2005 von Mannaus Szene24


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Fließen, 28. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
"Panopticon" aus dem Jahr 2004 gilt als eines DER Genre definierenden Alben des Post Metal; manche sagen auch, es wäre DAS Post Metal-Album schlechthin. Im Back-Katalog der 2010 auf eigenen Wunsch (und für meinen Geschmack zu früh) von uns gegangenen Band Isis stellt es in mancher Hinsicht ihren künstlerischen Zenith dar. Nicht daß Platten wie "In The Absence Of Truth" [2006] oder "Wavering Radiant" [2009] platterdings schlechter wären als "Panopticon" - sie sind es nicht, nur "Panopticon" bringt die auf dem Vorgänger "Oceanic" [2002] schon so beeindruckend ausformulierte Ästhetik des Isis-Sounds zur Perfektion, und mit der Vokabel "perfekt" soll man ja verdammt vorsichtig sein, aber bei "Panopticon" kann man sie guten Gewissens verwenden.
TOOLs Maynard James Keenan prägte die Fantasiekategorie "Thinking Man's Metal". Im Zusammenhang mit Isis ist dieser Begriff immer wieder gefallen, aber er ist unglücklich: Einerseits diskriminiert er herkömmliche Metal-Fans, andererseits ist die Musik von Isis bei aller handwerklichen Qualität und struktureller Stringenz alles Mögliche, nur kopflastig ist sie nicht. Isis ist (in Album- oder Konzertlänge genossen) purer Stream Of Consciousness. Das große Fließen. Wer diese Musik beschreiben möchte, ergeht sich zwangsläufig irgendwann stammelnd und mit den Armen rudernd in Besorgnis erregender Metaphorik, bei der vor allem Landschaften, Wetterphänomene, nicht zuletzt die Unendlichkeit des Universums eine Rolle zu spielen scheinen. Mit anderen Worten: Isis' Musik ist voller Emotionen. Freunde des zirkusreifen Fricklertums kommen hier nicht auf ihre Kosten: Die Musiker spielen in jeder Sekunde der zwischen knapp sieben und an die zehn Minuten langen Tracks allürenfrei und songdienlich; keine Soli, keine Demonstration von Virtuosität, statt dessen kompaktes, abgespecktes Ensemble-Spiel, schmerzhaft präzise und auf den Punkt. So entsteht eine Qualität von Härte, die aber viel tiefer geht als bloßes auf-den-Putz-hauen. Wie die Gitarristen Aaron Turner (der natürlich auch als Sänger bzw. Shouter in Erscheinung tritt) und Mike Gallagher ihre monolithischen Licks und Riffs auf Aaron Harris' ultra-präsente Schläge und Tritte setzen, das wirkt hochkonzentriert - egal, ob gerade einer dieser sich sammelnden, sich verdichtenden und sich unweigerlich zuspitzenden atmosphärischen Parts gespielt wird oder ob sich die komprimierte Energie in mächtigen drop-tuning-Riffs entlädt, unbezwingbar wie pflügende Riesenpanzer. In solchen Momenten growlt Aaron Turner meistens, manchmal singt er aber auch, und die Vocals sind tief in die Musik hineingemischt. So wird ein intensives Gefühl des Versinkens, des sich-Fallenlassens transportiert. Loslassen. Das ist neben der schon angesprochenen Konzentration die andere, große Ausdruckskomponente dieser Musik.
Natürlich haben Isis dieses Spiel mit der Dynamik nicht erfunden. Aber was sie draus gemacht haben, ist einzigartig. Es ist geradezu verblüffend, wie einfach und klar ihre Riffs konstruiert sind. Auf dem ganzen Album gibt es nicht einen selbstzweckhaften Moment, nichts Hübsches, nichts, was gefallen möchte, indem es Farbtupfer setzt oder sonst irgendwas Werbewirksames tut. Es passiert natürlich jede Menge. Es gibt diese langen Passagen mit ineinander verzwirbelten oder in Formation schwebenden cleanen Gitarren. Es gibt sogar zweistimmige Arrangements. Es gibt unbarmherzige Eruptionen und weite Räume, in denen Bassist Jeff Caxide seinen Sound mit Chorus- und Delay-Effekten versieht, so daß man fast an THE CURE denken muß. Gerade hier kommt auch Aaron Harris' eigenwilliges Drumming ganz groß raus. Vor allem sein Spiel auf der Hi-Hat, das sich oft an Kick und Snare orientiert, verdient besondere Erwähnung. So macht er die Räume noch luftiger und leerer, zischelt nicht (wie manch anderer Schlagzeuger) ständig herum, so daß Bryant Clifford Meyers Elektronik-Gadgets ihre subtile Wirkung noch raumgreifender entfalten können und alles noch ein wenig größer erscheint als sowieso schon.
Und trotzdem ist es irgendwann egal, welcher Song gerade läuft, wie lange das ganze Album schon läuft, ob es überhaupt einzelne Songs sind oder ein einziger, unendlich langer, elliptischer , das Bewusstsein erweiternder Energiefluß. Man kann "Panopticon" wieder und wieder hören. Es wird nie langweilig. Es ist wie aus einem Guß. Heiliger Strohsack, was für eine kohärente, geschlossene, ausgewogene Platte! Das Cover zeigt Luftaufnahmen einer großen Stadt an einer Küste, Buchten, Straßen, Hafenkomplexe, Industriegebiete; dunstig, relativ kontrastarm, fast monochrom und doch zu vielfältig, um alle Nuancen zu erfassen. Eine schöne Entsprechung zur Musik. Diese Platte ist ein Genre übergreifendes, für sich allein stehendes Meisterwerk. 5 Sterne sind nicht genug.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böige Winde bis zur Stärke 10, 4. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
So etwas habe ich noch nie gehört! Die Musik von Isis packt einen direkt ab dem ersten Akkord und lässt dich auch lange nach dem letzten noch nicht los. Wenn ich richtig informiert bin, macht man die Kategorisierung Emo vor allem am Gesang/Geschrei fest. Das wäre in diesem Fall ein Fehler. Wenn irgendetwas in meinem CD-Regal die Bezeichnung emotional verdient hat, dann diese Scheibe! Und das trotz der Tatsache, dass hier eigentlich so gut wie gar nicht gesungen wird. Im Prinzip ist es fast ein Instrumental-Album, aber wie gesagt, Emotion pur. Wie sie es mit ihren gitarrenlastigen Soundwänden, die immer wieder spontan von Waffenstillstand auf Angriff schalten, schaffen einen durch die Mangel zu drehen ist schon beeindruckend. Wildes Gebolze ist es dabei nie, es ist einfach der enorme Druck, den sie fast klammheimlich aufbauen um ihn sich zum perfekten Zeitpunkt entladen zu lassen. Allein der Opener "So did we" könnte wegen mir den ganzen Tag lang in einer Endlosschleife laufen, ohne dass es mir zu dumm wird. Uneingeschränkte Empfehlung für all jene, die ihr Innenleben gerne mit akustischen Reizen verknüpfen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik die die Welt absolut braucht !!!, 13. Januar 2005
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
Ich habe mich noch nie so schwer getan, eine Band zu kategorisieren. Aber es will mir bei ISIS einfach nicht gelingen. Zu eigenständig ist diese Band, die den Hörer auch auf Ihrem mittlerweile 3. Album "Panopticon" auf eine sagenhafte Reise durch noch nie erahnte Klangwelten mitnimmt. Die 7 Songs sind durchgehend im langsamen Mid-Tempo und transportieren eine musikalische Intensität, die mir schon seit dem ersten Hören die Sprache raubt. Melancholie, Trauer, Verzweiflung...alles ist so spürbar nah. Stellenweise drohen einem die Tränen in die Augen zu schießen, kann diese aber grad noch zurückhalten. Schließlich ist man ja ein Mann. Stattdessen fließt man einfach mit. Mit dem lava-artigen Sound, der aus deinen Boxen dröhnt. Egal ob ISIS grad metallisch lospowern oder auf akkustischen Pfaden unterwegs sind. Der Sound dröhnt, dröhnt dröhnt...Man vergißt alles um sich herum. Ein bekanntes Musikmagazin hat geschrieben, das die MUSIK selber fast zur Nebensache wird. Und damit hat es sowas von Recht. Und was schreib ich eigentlich noch ? Kauf dir "Panopticon" und tauch ein in ein neues Zeitalter. Das Zeitalter, wo Heavyness nicht mehr ausschließlich durch schneller, fieser, härter Gehabe definiert wird. Ach ja, eines noch: Wer NEUROSIS mag, wird ISIS lieben. Höchstnote !
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Stil wird immer detaillierter herausgearbeitet..., 17. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
... wenn man bedenkt, das ISIS vor nicht allzulanger Zeit mit dem Ruf der Neurosis-Kopien (auch namentlich beschleichte mich vor Jahren etwas...), so schält die Band auf Mike Pattons Ipecac-Label immer exakter das zum Vorschein, was ihr ureigenster Stil sein könnte. Noch immer gibt es erfreulicherweise brachiale Passagen, die einem Klar machen, wo die Wurzeln der Band liegen - im Hardcore Marke Neurosis. Jedoch - nimmt man einmal nur die Riffs unter die Lupe, ohne die brachiale Inszenierung mit Sunn-Amp-Sound und Fulltone-Verzerrern - werden Isis auch mit der Zeit noch etwas poppiger, als alleine schon auf dem Vorgänger Oceanic geschehen. Das ist nicht unbedingt schlecht, nur spätestens jetzt will der Gesang immer weniger zum Konzept passen. Mir hätte spätestens nun die Panopticon rein instrumental besser gefallen, als mit dem - wie ich finde - unnötig mit Hardcore-Geschrei versehenen Stil. Und er klang noch nie sonderlich gekonnt, eher atemlos und meist auch ziemlich schräg an der gespielten Tonlage vorbei. Da wollen die "grungigeren" Vocal-Passagen, die hier etwas mehr vertreten sind, besser zum Gesamtbild passen.
Wie dem auch sei, Isis habe ich vor kurzem in Karlsruhe im Substage gesehen, und war völlig begeistert (auch wenn der Gesamtsound vom Mixer durch übertriebene Lautstärke in ein Wummern umgewandelt wurde). Besonders umgehauen hat mich der allererste Track der Show, der gleichzeitig der erste Track auf Panopticon ist. Live kam aber noch ein Intro hinzu, was leider völlig auf der CD fehlt. Nun fängt die CD sofort und ohne Umschweife an zu rocken, was irgendwie seltsam ist - ohne ambientartigen Spannungsaufbau wirkt diese geniale Brachialität etwas halbstark. Aber das ist nun wirklich ein Detail. Wem Oceanic gefallen hat, sollte hier zugreifen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 30. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
Ruhig, ausgetüftelt und spannend, anspruchsvoll, atmosphärisch und ätherisch; ab und zu ein Hardcore-ähnlicher Schreigesang und das alles von ausgezeichneten Musikern eingespielt.

Meditationsmusik für Todesblei-Fans, irgendwie.

Manchmal erinnern mich die Gitarren an Helmet und Tool sowie an das weit unterschätzte Jahrhundertwerk "Spheres" von den späten Pestilence.

Das Vorgängeralbum "Oceanic" ist rauher und weit weniger abgeklärt ausgefallen.

"Panopticon" ist nicht jedermans Sache, manch einer wird sie wohl zu fad finden, obwohl ich eher "verträumt" sagen würde.

Hört mal rein, vielleicht spürt ihr das, was auch ich bei dieser Platte fühle.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen !!!, 13. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
Westzeit

Boston ist offensichtlich ein gutes Pflaster für Institutionen, die die Welt nicht mehr unverändert zurücklassen: Mission Of Burma, Ally McBeal und natürlich Isis. Die letzteren sind seit 1997 ein musikalisches Kollektiv um den Chef von Hydra Head Records, Aaron Turner. Zusammen mit den zwei anderen beiden Kernmitgliedern Jeff Caxide und Aaron Harris sowie dem Knöpfchendreher Cliff Meyer und Gitarristen Mike Gallagher kombiniert er den Minimalismus der Drone-Götter Earth und Krach-Kings The Melvins mit der Experimentierfreudigkeit von Godflesh und der Gewalt von Neurosis. Auf deren Label Neurot ˆ sie sind nämlich Fans von Isis - veröffentlichten Isis 2001 ihre dritte EP, bevor man dann bei Mike Pattons Ipecac Recordings landete. Mit ihrem dritten Album sind Isis nun endgültig die größte Band bei Ipecac. Ihr kathedraler Sound ist ein Monolith aus Monotonie und hoffnungsloser Paranoia. Ihre Songs schleppen sich in Richtung eines erlösenden schwarzen Lochs, ohne dieses jedoch je zu erreichen. Durch diese fast schon religiöse Intensität erschaffen sie eine neue Art von US Noise, die ebenso Grindcore wie Ambient ist. „Panopticon“ ist dabei deutlich variabler als der Vorgänger „Oceanic“, ohne jedoch ein Gramm an Unerträglichkeit einzubüßen.

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schönes Album, 4. November 2004
Von 
A. Duewel (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
Panopticon ist schon ein kleines Meisterwerk !
Schöne Harmonien, dichte Atmosphere, schöne Arrangements und hebt sich auf jeden Fall weit von der Masse ab.
Der Gesang ist weit in den Hintergrund gemischt und bette sich so als weiteres Instrument in den Gesamtsound ein, das ist anfänglich etwas ungewohnt, macht aber nach mehreren Durchläufen Sinn.
Die Scheibe kann also jedem ans Herz gelegt werden der auf atmospherischen und auch anspruchsvollen Metal steht.
Allerdings finde ich auch ein paar Kritikpunkte:

- ein ganz bischen mehr Abwechslung hätte nicht geschadet

- Auf die Dauer ist mir das Schlagzeug etwas zu langweilig, hier hätte etwas innovation gut getan (soll nicht heißen das der Trommler schlecht ist).
Wer der gleichen Meinung ist und kein Problem mit melodiöserem Gesang hat sollte mal "Oceansize" und "Amplifier" auschecken.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klangwelten....., 25. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
...tun sich auf beim rezepieren dieser Band. Isis, das sind fünf Jungs aus Boston, die sich zusammen getan, haben um Musik zu machen die sich jeder Kategorisierung entzieht. Spährische Gitarren, schräg, verstörend im Wechsel mit akkustisch, klaren Einzelnoten die sich unweigerlich in die Synapsen einbrennen. Das einzig wirklich greifbare an der Musik ist das Trommelspiel von A.Harris, der mit der Präzision eines Drumcomputers uns davor bewahrt, sich völlig in den Strömen der Klänge zu verlieren. A.Turner's Gesang der sich nicht hervorhebt sondern in die Reigen der Instrumente einfügt, wechselt von aggressiv schreiend nach melodiös ergreifend. Kein Stück auf Panopticon währt weniger als 6 Minuten, und es ist in der Tat anzuraten sich für dieses Album Zeit zu nehmen. Wer sagt die Musik von Isis sei eintönig, vermag es nicht die feinen Unterschiede und Steigerungen der perfekt arrangierten Stücke zu hören. Jeder Ton ist dort zu finden, wo man ihn gebrauchen kann. Für alle Fans, von emotional geladener Musik, mit der gehörigen Portion Melancholik ist bei diesem Album bestens aufgehoben, auch wenn's anders klingt als das was man kennt. Ohne Frage fünf Sterne!
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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 24. November 2010
Von 
Etheriel "ART IS RESISTANCE" (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
Niemand sonst könnte Foucaults Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses vertonen. Niemand sonst dürfte es. Niemand sonst käme auf die Idee. Das hier ist und bleibt das Album der 00er Jahre. Das Meisterwerk der Band, des Genres, des Jahrzehnts. Oceanic ist ein roher schwerer Klumpen Diamant, Panopticon ist der gleiche Stein in Perfektion geschliffen. Es stellt den Inbegriff des Post Metals dar, tiefgreifende Lyrics, progressiver Doom in langen schleppenden Passagen und auf den Punkt gebrachte Wutausbrüchen. Dazu immer eine verspielte Note die fast in diesem schweren Mantel aus Doom zu ersticken scheint und dennoch glänzt. Wer es nicht besitzt sollte diesen Mangel dringenst Nachholen, wer dem Stil nichts abgewinnt, der Band Isis, Post Metal, Aaron Turner oder welchem Bezug zu diesem Album auch immer, sollte es zumindest ein Mal auf sich wirken lassen um sagen zu können, er habe es gehört. Zu Behaupten es sei nicht eines der wichtigsten Rock- und Metalalben der letzten 10 Jahre, wäre schlicht gelogen. Wie schon der Vorgänger Oceanic setzte Panopticon einen neuen Maßstab in Sachen harter Musik. Aaron Turner schreit, brüllt, singt und spielt Gitarre wie es sein soll und auch der Rest der Band zeigt Stück für Stück auf das moderne progressive kreative und zugleich harte Musik nicht verkitscht sein muss, wie Dream Theater und sich auch nicht im progressiven Selbstzweck verlaufen muss wie Pain of Salvation. Sie kann ein unglaublich hartes Brett sein, wunderschön(ein Begriff den ich wahrlich nur selten nutze) und kompakt, brutal und zart, traurig und befreiend, glücklich und erschütternd.
Etwas ähnliches spielte sich in den 90ern im Black Metal ab als der Ambient bei Burzum mit Det Som Engang Var einzug hielt, aber Varg Vikernes ist nicht nur ein Spacko der hat auch noch richtig einen an der Klatsche, und das hier ist einfach das Non Plus Ultra harter Musik bisher.
Wie gesagt:
Kluge Texte, ruhige Passagen und heftige Ausbrüche
Prog und Doom
Der Inbegriff des Post Metal
Das Album des Jahrzehnts
Bis dato Unereicht
Hör-, Kauf-, Besitztpflichtalbum
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniealbum, 11. November 2004
Von 
Robert Huber (Raglitz, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Panopticon (Audio CD)
Bitte, Winter, komm endlich. Die Musik dazu hab ich schon. Ein unglaubliches Stück Musik. Schon der Vorgänger ,Oceanic' ist als brillant zu bewerten, doch mit ,Panopticon' gelingt Isis eine nochmalige Steigerung hin zu sehr intelligentem und sphärisch großartig gespieltem Metal. Vergleiche dazu gibt es keine. Die CD muss man am Stück hören, sich dafür wirklich Zeit nehmen, nichts anderes daneben zulassen. Der Trip, den man dann vor sich hat, ist unglaublich schön. Absolute Kaufempfehlung für alle, die ihre musikalischen Pfade abseits des Mainstreams wissen.
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