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4.0 von 5 Sternen Western über Feigheit! Endlich ungekürzt!
Nach einer geschlagenen Schlacht gegen die Truppen Pancho Villas 1916 muss ein US Offizier mitsamt einer Frau und Kriegshelden in Richtung Cordura aufbrechen. Die Aufgabe des Offiziers Majors Thorn war es während der Schlacht die Kämpfe zu beobachten und mutige Soldaten für die Tapferkeitmedaille vorzuschlagen. Thorn selbst wurde wegen Feigheit vor dem...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2008 von Ivan

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen fast der ganze Film in englisch...
Es muss doch eine alte deutsche Tonspur für den Film geben die 99 Minuten lang ist !?!.. und die restlichen 18-20 minuten dann in englisch mit deutsch Untertitel..
Eindeutig, weit mehr als über die Hälfte des Films ist in englisch und das ist für eine deutsche Veröffentlichung eine echte Frechheit !!!
Würde mir wünschen das...
Vor 23 Monaten von TheStranger veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Western über Feigheit! Endlich ungekürzt!, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Nach einer geschlagenen Schlacht gegen die Truppen Pancho Villas 1916 muss ein US Offizier mitsamt einer Frau und Kriegshelden in Richtung Cordura aufbrechen. Die Aufgabe des Offiziers Majors Thorn war es während der Schlacht die Kämpfe zu beobachten und mutige Soldaten für die Tapferkeitmedaille vorzuschlagen. Thorn selbst wurde wegen Feigheit vor dem Feind degradiert. Seine Mission ist es nun 4 Helden samt einer Gefangen (Rita Hayworth) zu dem Fort in Cordura zu bringen. Während der Reise kommt es zu Spannungen und bald wird klar wer tatsächlich ein Feigling ist.

Dieser Film ist sicher sehenswert aufgrund seiner Grundthematik und seinen beiden Hauptdarstellern Gary Cooper und Rita Hayworth. Beide Darsteller wirken sichtlich gealtert und nicht mehr ganz so agil wie in ihren Glanzzeiten. Die Landschaften sind sehenswert und die Musik durchaus stimmig. Allerdings hat dieser Film seine Längen. Westerntypische Actionszenen sind rar gesät. Die eingefügten Szenen in Englisch sind aber sehr erfreulich, aber dieser Film ist halt kein typischer Western. Im TV lief bislang immer eine kürzere Fassung. Endlich sieht man als Zuschauer die ungekürzte Fassung.

Sicher kein schlechtgemachter Film, aber er hat halt leider seine Längen und Spannung kommt leider wenig auf. Die DVD bietet gute Qualität und zahlreiche UT für die Tonspuren (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch alle in 2.0 DD; UT Deutsch, Englisch, Dänisch, Hindi etc...). Gute Veröffentlichung für einen gut gemachten aber etwas langatmigen Western.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen fast der ganze Film in englisch..., 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Es muss doch eine alte deutsche Tonspur für den Film geben die 99 Minuten lang ist !?!.. und die restlichen 18-20 minuten dann in englisch mit deutsch Untertitel..
Eindeutig, weit mehr als über die Hälfte des Films ist in englisch und das ist für eine deutsche Veröffentlichung eine echte Frechheit !!!
Würde mir wünschen das dieser Film nochmals in einer Neuauflage erscheint wo die längste deutsche Fassung vorhanden ist und der Rest dann in Englisch mit deutschen Untertitel...
Der deutsche Ton müsste doch mindestens um die 90-100 Minuten haben.. und den Rest kann man getrost in englisch mit deutschen Untertitel versehen und nicht umgekehrt.. Denn diese DVD enthält fast komplett einen englischen Ton mit deutschen Untertitel und selten das in den Film Szenen in deutsch sind.. ein echter Witz.. hab mich sehr sehr über diese Veröffentlichung geärgert und hoffe das dieser geniale Western nochmal in einer deutschen Neuauflage erscheint..
Das war wohl nichts.. !!!! sehr sehr Schade..
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Western mit 2 Superstars, 29. November 2006
Von 
Yann Fischer (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Ein guter, teilweise etwas langatmiger Western mit 2 Superstars :

Gary Cooper und Rita Hayworth. Billy Wilder schrieb in seiner Biographie,

dass er 1945 gerne einen Film mit diesen 2 Schauspielern gedreht hätte.

Der Film entstand nie, dafür gab es 1959 diesen Film von Robert Rossen der

die Frage der Feigheit und des Mutes eines Generals zur Frage stellt, der

mit einer meuternden Mannschaft von Soldaten durch die Wüste nach Cordura ziehen muss. Dies war Coopers vorletzter Film - er starb 1960 an Krebs und man sieht ihm die Krankheit an. Es war auch Hayworth's letzter grosser Film, denn in den 60ger Jahren bekam sie kaum noch Rollen. Mit 40 Jahren waren

Hollywood-Göttinnen damals out.
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3.0 von 5 Sternen Wüste Reise, 12. Oktober 2014
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Im Jahr 1916 müht sich die Armee der Vereinigten Staaten im Grenzgebiet zu Mexiko mit dem dortigen Rebellen Pancho Villa ab. Andererseits wird immer deutlicher, dass die Amerikaner in Übersee in den 1. Weltkrieg eingreifen werden. Da kann es nicht schaden, den Leuten Helden zu präsentieren, damit sie die Kriegspläne unterstützen. Einen solchen Helden glaubt man in einem jungen Gefreiten Hetherington (Michael Callan) gefunden zu haben, dem offiziell ein Orden verliehen werden soll. Damit das auch klappt, soll er sicher in das Städtchen Cordura gebracht werden. Unterwegs soll man auch noch eine Amerikanische Bürgerin, die jahrelang in Mexiko gelebt hatte, mitnehmen und mit nach Cordura bringen. Den Auftrag dazu übergibt man dem erfahrenen Major Thorn (Gary Cooper). Thorn macht sich auf den Weg. Doch unterwegs gibt es einen Zusammenstoss zwischen den amerikanischen Truppen und denen von Villa. Throns Auftrag wird geändert, denn er soll nun noch ein paar Armeeangehörige mehr mitnehmen. Als Thorn dazu seine Bedenken äussert, sagt ihm sein Vorgesetzter, er soll gehorchen, denn sonst werde man einen früheren Vorfall, der in Columbus passierte und den man unter den Teppich gekehrt hatte, wieder auffrischen und ihn zur Verantwortung ziehen. Dieser Vorfall war für Thorn alles andere als ein Ruhmesblatt und deshalb muss er sich fügen. Also macht man sich auf den Weg. Von den Begleitern sind Thorn nicht alle wohlgesinnt und innerhalb der Gruppe gibt es Reibereien, aber man rechnet mit einer ziemlich kurzen Reisezeit, sodass man die Differenzen mal beiseite schieben kann. Es dauert aber nicht lange, bis wieder eine unschöne Begegnung mit den zahlenmässig weit überlegenen Rebellen droht. Um dies abzuwenden, geben die Amerikaner ihre Pferde auf und müssen zwangsläufig zu Fuss weiter. Mit den internen Differenzen, den teils schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen und kaum noch Proviant quer durch die glutheisse Prärie ist das ein schwieriges Unterfangen. Kommen sie wirklich noch nach Cordura?
Während viele andere Filme zu dieser Zeit noch dem klassischen Wilden Westen frönten, wagt sich sich „They Came to Cordura“ (Columbia Pictures, 1959) an eine andere Epoche, um eine spannende Geschichte aus dem Westen zu erzählen. Robert Rossen hat auch diesen Film packend und handwerklich überzeugend in Szene gesetzt. Die Produzentenfunktion hat er hier für einmal, zumindest auf dem Papier, nicht wahrgenommen, aber neben der Regie war er auch am Drehbuch beteiligt. Gut mitgemacht haben auch die Darsteller um Gary Cooper. Sie überzeugen in ihren Rollen weitgehend. Die Geschichte ist geradlinig, spannend und mehrheitlich plausibel. Sie endet kurz und trocken. Die vorliegende Filmfassung dauert auf der DVD von Sony 118 Minuten. Die deutsche Fassung ist nicht durchgängig synchronisiert, aber bei entsprechender Geräteeinstellung werden an den entsprechenden Stellen deutsche Untertitel eingeblendet. Schon am Anfang sind 12 Minuten ohne Synchronisation, zahlreiche weitere solche Sequenzen kommen im weiteren Verlauf des Films hinzu und ergeben ca. eine halbe Stunde, die ursprünglich in der deutschen Fassung gefehlt hatten. Ob es an den dadurch entstandenen Handlungslücken liegt, dass man diesen tollen Film heute kaum mehr kennt?
Neben dieser immerhin vollständigen Fassung gibt es auf der DVD neben etwas Programmvorschau nicht mehr viel zu sehen. Der Hauptfilm wird in einem farblich gelungenen Bild im Format 2,35:1 (16:9-anamorph) gezeigt. Der Ton in Mono ist für sein Alter gut und liegt in Mono auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch vor. Untertitel gibt es in diesen 5 Sprachen und auf Niederländisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Portugiesisch, Tschechisch, Polnisch, Ungarisch, Griechisch, Türkisch, Arabisch und Hindi. Auf den Film und seine Entstehung wird bei dieser Edition leider nicht näher eingegangen. Sehr schade. Fazit: leider wieder nur eine DVD nach Schema F, die die dafür angebrachte Bewertung erhält: drei von fünf Tequilaflaschen und eine Runde auf der Draisine. Immerhin ist es einer der wenigen Rossen-Filme, die es hierzulande zur DVD-Veröffentlichung geschafft haben. Etliche weitere sind die zuständigen Anbieter, allen voran Sony, leider bisher schuldig geblieben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wind, Sand und Stille, 6. Mai 2013
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
1916: Während der Mexiko-Offensive der US-Kavallerie gegen Pancho Villa, wird Major Thomas Thorn (Gary Cooper) als Belobigungs-Offizier abgestellt. Er soll den Kampfverlauf beobachten und dokumentieren, welche Männer sich im Gefecht besonders auszeichnen. Ihnen soll dann umgehend die Tapferkeits-Medaille des amerikanischen Kongresses verliehen werden. Hintergrund der Aktion ist die simple Tatsache, das die US-Regierung bald vorhat in den Ersten Weltkrieg einzusteigen und dafür braucht sie neue Helden. Männer, die kommenden Rekruten als Vorbild dienen sollen. Thorn erfüllt seine Aufgabe pragmatisch und pflichtbewusst, fünf Männer beweisen Todesmut im Kampf, fallen ihm auf. Es handelt sich um Sgt. John Chawk (Van Heflin), Lt. William Fowler (Tab Hunter), Cpl. Milo Trubee (Richard Conte) und zwei weitere Männer. Nach Eroberung einer von Villa's Soldaten belagerten Hacienda, erhält Thorn nach einer kurzen Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten Col. Rogers (Robert Keith) den Auftrag die fünf neuen Helden nach Cordura zu geleiten, um diese aus weiteren Kampfhandlungen herauszuhalten und auf die Auszeichnung vorzubereiten. Des weiteren soll er auch die Hacienda-Besitzern Adelaide Geary (Rita Hayworth) als Gefangene wegen Kollaboration mit dem Feind mitnehmen, damit sie vor Gericht gestellt werden kann. Der lange Marsch durch das Ödland birgt reichlich Gefahren durch Pancho Villa's versprengte Truppen, wenig Möglichkeiten an Wasser oder Nahrung zu kommen. Doch auch die sieben höchst unterschiedlichen Charaktere der Reisenden kollidieren bald. Thorn, der herausfinden will was es mit dem Mut und der Tapferkeit jedes einzelnen auf sich hat, sieht sich bald mit massiven Problemen konfrontiert. Denn auch er hat eine Geschichte die er lieber geheim gehalten hätte. Den neuen Posten des Personaloffiziers bekam er nämlich nicht als Auszeichnung, sondern er wurde degradiert wegen Feigheit vor dem Feind. Adelaide Geary erweist sich mit ihrer selbstbewussten Art ebenfalls schnell als Hindernis. Thorn muss über sich selbst hinauswachsen um sein Ansehen wieder herzustellen.

THEY CAME TO CORDURA war nicht nur Gary Coopers letzter Western, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Wie Rene Jordan in seiner Cooper-Biographie schrieb, sah der Hollywood-Star in der Figur des Major Thorn die perfekte Möglichkeit ein Gegenmodell zu einer seiner berühmtesten Rollen als heldenmütiger SERGEANT YORK (Howard Hawks, 1941), für die er den Oscar erhielt, zu schaffen. Er wollte damit in seiner Karriere einen Kreis schließen, versuchen einen würdigen Abschluss zu finden. Bereits schwer an Krebs erkrankt rieten ihm seine Ärzte von jeglichen Engagements ab. Aber Coop, der Stoiker, drehte noch drei Filme. Einer davon war dieser. Wenn auch Regisseur Robert Rossen nach Lektüre des zugrunde liegenden Romans von Glendon Swarthout anderes im Sinn hatte, als letztendlich auf der Leinwand zu sehen war, ist doch das von den Produzenten am Schneidetisch heftig veränderte Werk dennoch ein sehenswerter Western geworden und nicht nur das. Ein Drama über elementare Fragen des menschlichen Seins ist es ebenfalls. Courage, Mut, Feigheit. Was zeichnet Menschen aus, wie wird ihr handeln bestimmt und warum. Fragen wie diese machen CORDURA als Film aus dem Jahrzehnt des psychologischen Western noch immer interessant. Vor allem Dank dieser DVD. Obgleich von vielen bemängelt wurde, der Film springe zu oft zwischen den Sprachen hin und her und das es praktisch unmöglich sei, sich das Werk in Ruhe zu Gemüte zu führen, wird doch beim ansehen der "deutschen" Fassung gerade eines deutlich. Nämlich wie sehr die Zensur einst eingegriffen haben muss. Der komplette Anfang des Filmes, immerhin ca. 13 Minuten, waren wohl komplett abgeschnitten worden. So ging die gesamte Story-Prämisse verloren. Im weiteren Verlauf wurde nahezu jeder Dialog um seine wichtigsten Bestandteile beschnitten, so das nur noch ein Torso des wie oben erwähnt ohnehin schon im Sinn veränderten Filmes zu sehen war. Man mag sich gar nicht vorstellen wie die alte deutsche Fassung ausgesehen haben mag. In dieser begann der Film mit der ersten Action-Szene, der zugegebenermaßen nicht mehr viele, schon gar nicht in dieser Größenordnung, folgen und hakte dann im Verlauf lediglich einige dramaturgisch wichtige Stationen ab, nur um nicht völlig unbegreiflich auszusehen. Ich kann also nur an Western-Freunde plädieren sich diese weitgehend vollständige Version anzusehen denn eine andere wird es nicht geben. Wer sich den Film im O-Ton ansieht, hat das Problem nicht.

Nicht nur Gary Cooper hatte hier seinen letzten großen Auftritt. Seine Partnerin Rita "GILDA" Hayworth, hier noch einmal mit wallender Haarpracht zu bewundern, erbringt den Beweis für ihren Ruhm, zeigt selbst in kleinen Szenen große Klasse, bildet die perfekte Ergänzung zum schwermütigen Cooper. Van Heflin und Tab Hunter, ein Jahr zuvor Vater und Sohn im großartigen GUNMAN'S WALK (Phil Karlson, 1958) liefern vielschichtige Portraits zweier völlig unterschiedlicher Soldatentypen. Auf der einen Seite der bärbeißige altgediente Sergeant, auf der anderen der bald in seinem Idealismus enttäuschte aufstrebende Jung-Offizier, die beide irgendwann dieselbe fatale Entscheidung treffen, aus Gründen die für den jeweiligen Charakter immer psychologisch nachvollziehbar bleiben. Richard Conte als klassischer sein Fähnchen nach dem drehender Fuß-Soldat, der es nie zu etwas gebracht hat und auch nie bringen wird, wirkt erst einmal fehl am Platze, profiliert sich aber durch sein charismatisches Spiel, wenn sich seine Rolle doch nicht sehr von bekannten Mustern unterscheidet. Die anderen beiden Mitreisenden, gespielt von Michael Callan und Dick York, werden klar skizziert, haben jedoch deutlich weniger Raum als die Stars. Im Grunde steht jeder der fünf auszuzeichnenden Männer nicht nur für einen anderen Soldaten, sondern auch für einen anderen Männercharakter, wie sie in größeren Gruppen jeweils auftauchen. Selten wurde eine (Männer-)Gemeinschaft so differenziert durchleuchtet. Die Frau bildet dabei weit mehr als nur das Zünglein an der Waage, kitzelt sie doch Eigenschaften beim anderen Geschlecht hervor, die für dessen handeln jeweils bezeichnend sind. Wie sonst kann ein männlicher Charakter zur Gänze offen gelegt werden?

Die episch breit angelegte Geschichte mag für den einen oder anderen Zuschauer kleinere Längen aufweisen, für mich jedoch gab es diese nicht. Die Absicht der Macher, den Fokus auf das psychologische Drama zu legen ging meiner Ansicht nach voll auf. Deshalb gebe ich aufgerundete 4,5 Sterne in erster Linie, weil Gary Cooper hier seine große Abschiedsvorstellung gibt, ebenso die Hayworth und wenn man den beiden zusieht, kann einem schon ein bisschen wehmütig ums Herz werden.
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5.0 von 5 Sternen Unvergessen: Rita Hayworth (1918-1987), 13. Februar 2012
Von 
Film- und Buchfreund (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Rezension zu: "Sie kamen nach Cordura" (USA 1959)

Zum Inhalt:

1916: Der degradierte US-Major Thomas Thorn (Gary Cooper) erhält den Auftrag, fünf Soldaten und eine gefangene Spionin (Rita Hayworth) durch Feindesland nach Cordura zu geleiten. Der Weg führt durch wasserloses, unwegsames Gelände. Von den mexikanischen Feinden überfallen und ihrer Pferde beraubt, wird der Auftrag schon bald zur Bewährungsprobe für Thorn.

Bewertung:

Das "Lexikon des Internationalen Films" beurteilte diesen Film folgendermaßen:

"Etwas langatmiger Western mit Gary Cooper in einer Paraderolle".

Ein packender Western mit einem großartigen Gary Cooper in der Hauptrolle seines drittletzten Films, dem allerdings an den Kinokassen kein großer Erfolg beschieden war.
Viele bemerkten, dass Rita Hayworth, die Leinwandgöttin der 40er Jahre, in Sie diesem Film ausgezehrter und älter aussah als sonst. Doch dafür war Make-up-Künstler Bob Schiffer verantwortlich, der seit 18 Jahren für Hayworths Make-up zuständig war. Er verbrachte jeden Morgen zwei Stunden damit, die immer noch attraktive 41-jährige Schauspielerin in eine lebenserfahrene Frau zu verwandeln, die ihre besten Jahre bereits hinter sich hat. Obwohl ihr einstiges Studio Columbia Pictures dagegen war, Hayworth weniger glamourös und älter aussehen zu lassen, bestand Produzent Goetz auf die äußerliche Veränderung seiner Hauptdarstellerin. Rita Hayworth erhielt für ihre Rolle der Adelaide Geary einige der besten Kritiken ihrer gesamten Karriere.

Die Ton- und Bild-Qualität der Sony-DVD [ Eastmancolor; ca. 123 min ] ist sehr gut.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider mit "Sprachschwierigkeiten", 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Ein recht interessanter mehr psychologischer Film, der hier im Mantel eines Western daherkommt. In anderen Mänteln könnte ich ihn mir ebenso vorstellen. Für die Handlung vergebe ich 3 Sterne. Leider hatte das Produkt "Sprachprobleme". Es sprang immer wieder zwischen Deutsch und Englisch hin und her und war deswegen von daher schon kein großer Genuß. Dies ist ein technischer Fehler, der wahrscheinlich alle Kopien betrifft.
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9 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur teilweise deutsch synchronisierter Film, 26. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sie kamen nach Cordura (DVD)
Nach großer Erwartung war nach Erhalt der DVD die Enttäuschung groß. Über die Hälfte des Filmes ist in englisch mit deutschen Untertiteln. Schade, daß dieser tolle Film dadurch entwertet wurde.
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Sie kamen nach Cordura
Sie kamen nach Cordura von Gary Cooper (DVD - 2004)
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