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am 28. Mai 2012
Die Sensation war perfekt: Da hat eine Gruppe mit Moog Synthesizer zwei vielbeachtete Alben gemacht, und steigt innerhalb von einigen Monaten auf großteils akustische Musik (E-Gitarre mal ausgenommen) um! Und nicht nur das - sie verwenden konventionelle Songstrukturen, und fangen zu singen an, und das noch in deutscher Sprache, und als ob das alles noch nicht reichen würde, kommen dann auch noch christliche Liedtexte ins Spiel! Gut möglich, dass es damals Leute gab, die sich von Popol Vuh nur noch "Jesus People"-Hippie-Folk erwarteten (oder befürchteten ...).

Wer aber der Gruppe weiterhin sein Ohr lieh und sich "Hosianna Mantra" vorurteilsfrei anhörte, konnte dann eine der schönsten und bezauberndsten deutschen Produktionen der Frühsiebziger genießen. Florian Fricke hatte sich vom Moog (den er dann bald an Klaus Schulze verkaufte, war weder eine falsche noch schlechte Entscheidung) an den Flügel gesetzt, und Conny Veit von der Gruppe Gila (deren Debütalbum Anfang 1972 erschienen war) bediente die Gitarren. Dazu kamen noch der Tambouraspieler Klaus Wiese sowie an der Oboe Robert Eliscu, als Gast Violinist Fritz Sonnleitner, und die Koreanerin Djong Yun als Sängerin, die ihre helle Sopranstimme erklingen ließ. Auf die rein instrumentale Eröffnungsnummer "Ah!", die durch Florian Frickes Akkordleiter geprägt ist, folgt "Kyrie", wo Yun ihre Stimme wie ein Instrument einsetzt, und Veits E-Gitarre Akzente setzt. Das zehnminütige Titelstück swingt fast wie ein schöner Gospel und ist durch einen pulsierenden Rhythmus geprägt, an dem alle Instrumente beteiligt sind, und sich die Sängerin harmonisch einfügt. Waren diese drei Stücke - man darf hier das Vinyl-Zeitalter bzw. die Plattenseiten nicht vergessen - mit "Hosianna Mantra" überschrieben, so trägt die zweite Seite bzw. die weiteren fünf Tracks die Überschrift "Das V. Buch Mose" (Bibellesern auch als Buch Deuteronomium bekannt). "Abschied" eröffnet sehr lyrisch die ersten drei Minuten, gefolgt vom sechsminütigen "Segnung", wo die Sängerin am stärksten in den Vordergrund tritt. Die von ihr gesungenen Bibeltexte sind einer Übersetzung des großen jüdischen Theologen Martin Buber entnommen, worauf Fricke schon damals in Interviews hingewiesen hatte, weil ihm die Lektüre der Buber-Bibel überhaupt die Inspiration zum christlichen Weg gegeben hatte. Je eine Miniatur mit dem Titel "Andacht" (die erste mit 0:47, die zweite mit 0:46 Spielzeit) umrahmen das erneut sechsminütige "Nicht hoch im Himmel", wo der Text schön aussagt, dass die Botschaft der Bibel keine Vertröstung auf andere Orte und Zeiten darstellt, sondern Erlösung schon im Hier und Jetzt eine gottgewollte Sache ist. Der Bonustrack dieser Edition "Maria (Ave Maria)" befand sich seinerzeit nicht auf dem Album, und lässt etwas an Schuberts "Ave Maria" denken.

Zu dieser vorliegenden CD ist zu sagen, dass sie vom jahrzehntelangen Popol Vuh-Mitglied und Florian Fricke-Gefährten Frank Fiedler 2004, drei Jahre nach Frickes Tod, sauber remastered wurde. Im Booklet wird auf die Platte kaum Bezug genommen, stattdessen enthält sie Würdigungen Florians und seiner Musik durch Gerhard Augustin (Entdecker 1970 und Produzent des Debütalbums), Klaus Schulze (siehe oben, Stichwort Moog ...) und Michael Fuchs-Gamböck (damals Musikexpress).
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am 11. August 2004
"Eine der schönsten und ergreifendsten Platten überhaupt", schrieb der Musik Express 1973 über "Hosianna Mantra". Dem braucht auch heute nichts hinzugefügt werden. -Diese Scheibe ist heilig. Ja: HEILIG !
Florian Fricke verstand es immer Musik auf den Punkt zu bringen. Egal ob als Pionier der elektronischen Musik, als Begründer des "New Age" oder als genialer Filmmusikkomponist.
Sicherlich umfasst das Lebenswerk des am 29.12.2001 verstorbenen Musikers mehr als nur "Hosianna Mantra". Es seien nur "Affenstunde", "In den Gärten Pharaos", "Seligpreisung" und "Einsjäger und Siebenjäger" genannt; ebenso innovative, wie wunderbare, heute natürlich auch kultige, Krautrock-Scheiben.
-Aber allein "Hosianna Mantra" verdient es ganz oben auf diesem Denkmal/Lebenswerk zu stehen. -Danke Florian!
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am 17. Dezember 2006
"Eine der schönsten und ergreifendsten Platten überhaupt", schrieb der Musik Express 1973 über "Hosianna Mantra". Dem braucht auch heute nichts hinzugefügt werden. -Diese Scheibe ist heilig. Ja: HEILIG !

Vor allem auch weil diese Aufnahme der des Zyx-Labels überlegen ist!

Florian Fricke verstand es immer Musik auf den Punkt zu bringen. Egal ob als Pionier der elektronischen Musik, als Begründer des "New Age" oder als genialer Filmmusikkomponist.

Sicherlich umfasst das Lebenswerk des am 29.12.2001 verstorbenen Musikers mehr als nur "Hosianna Mantra". Es seien nur "Affenstunde", "In den Gärten Pharaos", "Seligpreisung", "Einsjäger und Siebenjäger" und "Letzte Tage, letzte Nächte" genannt; ebenso innovative, wie wunderbare, heute natürlich auch kultige, Krautrock-Scheiben.

-Aber allein "Hosianna Mantra" verdient es ganz oben auf diesem Denkmal/Lebenswerk zu stehen. -Danke Florian!

R.I.P.
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am 27. Januar 2016
Ein Klangerlebnis der eher ungewöhnlich Art aber trotzdem vom Feinsten. Eine CD die sicherlich in jede anspruchsvolle Musiksammlung gehört und die man sich in Ruhe und Entspannung geben muss...
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am 14. März 2013
Ja ein Klassiger der 70 iger - schönes Digipack - gut abgemischt - kann man nicht immer hören - Geschmacksache - aber GUT !!!
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