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5.0 von 5 Sternen Simply great...
Ich darf von mir behaupten, ein Fan der ersten Stunde zu sein. Der Fan eines Dinos, der mittlerweile 15 Jahre auf dem Buckel hat und es trotz aller Widrigkeiten immer wieder geschafft hat, sich neu zu erfinden.
Auch ich war mit "Know your Enemy" nicht besonders glücklich, es war ein zusammengewürfeltes Album mit einigen Glanzlichtern und deutlich mehr...
Veröffentlicht am 11. März 2005 von Tom

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte keine Longplayer mehr, nur noch Singles !
Die Erwartungen waren - ja, wie ... haushoch, gegen Null oder gar nicht mehr vorhanden? Immerhin ist dies das erste neue Album der Manics seit fast vier Jahren, und das nach einem eher enttäuschenden Vorgänger. Seit der insgesamt zumindest verwirrenden bis verworrenen und stellenweise grottenschlechten „Know Your Enemy" von Anfang 2001 (mit der von...
Veröffentlicht am 8. Februar 2005 von panther_ray


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simply great..., 11. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Ich darf von mir behaupten, ein Fan der ersten Stunde zu sein. Der Fan eines Dinos, der mittlerweile 15 Jahre auf dem Buckel hat und es trotz aller Widrigkeiten immer wieder geschafft hat, sich neu zu erfinden.
Auch ich war mit "Know your Enemy" nicht besonders glücklich, es war ein zusammengewürfeltes Album mit einigen Glanzlichtern und deutlich mehr Füllmasse.
Nach "Forever delayed" der Best-of und der nachgeschobenen B-Seiten/Raritäten-Sammlung "Lipstick Traces" schien mir das Kapitel Manic Street Preachers beendet zu sein.
Doch weit gefehlt - "Lifeblood" ist da - und ich finde es großartig. Ich gehe sogar so weit, es zum zweitbesten Manics-Album überhaupt zu küren.
Ich habe viele Rezensionen, größtenteils voller Beleidigungen und von Unkenntnis geprägt, in der Musikpresse gelesen. Nie zuvor hat man die Manics mehr durch den Kakao gezogen - doch davon sollte man sich nicht irre leiten lassen.
"Lifeblood" enthält einige wunderschöne Songs, wie das überragende "Empty Souls", dass auch gut in den Kontext von "This is my Truth" gepasst hätte, das manics-untypische "The Love of Richard Nixon" in einem Soundgewand, dass überrraschend synthielastig und tanzbar ist. "1985" ist eine Ballade, mit der ich mich textlich voll und ganz identifizieren kann und die ganz wunderbar in 80er-Nostalgie schwelgt("Morrissey and Marr gave me choice").
Die Manics plaudern über ihre Jugend, über Politik, über Watergate - und schwenken dann bei "To repel Ghosts" zu einem bombastischen Gitarrenhagel über, wie man ihn seit den mittleren 90ern nicht mehr von ihnen gehört hat.
"Emily" erinnert mich an "Kevin Carter" von "Everything must go" und lässt den Verdacht zu, der Song könnte schon länger in den Archiven geschlummert haben. Und wenn schon? Trotzdem gut.
Richtig gut finde ich auch noch "A Song for Departure" und "Cardiff Afterlife" (auch sehr "Everything must go"-mäßig).
Der Rest? In Ordnung, ohne besonders zu glänzen.
Glänzend (ganz im Gegensatz zu "Know your Enemy") ist diesmal die Produktion ausgefallen. Schlicht perfekt, bis ins kleinste Detail durchdacht, ohne zu überbordend daherzukommen.
Das mag auch manchen der alten Fans vergraulen, die mit den Manics ausschließlich "Generation Terrorists" und "The Holy Bible" verbinden. Doch die hätten sich ja eigentlich alle schon nach "This is my Truth" verabschieden müssen, die strukturell sehr viele Parallelen zum neuen Album hat.
Ich finde es schön, dass in dieser schnellebigen Zeit wenigstens einige wenige Bands das Format haben, mehr als 10 Jahre zu überstehen.
Die wahren Fans werden den Manics immer die Treue halten, denn die sind mit der Band älter geworden und heute auch größtenteils Ü 30. Und James und Nicky versthen es auf "Lifeblood" einmal mehr zu fesseln. Klare Sache: Kaufen ! ! !
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus Wales, 24. Oktober 2004
Das neue Album der Manics tendiert ohne Zweifel zu sehr eingängigen Hooks, ist dabei aber nicht so überproduziert wie noch der Vorgänger KYE. Insbesondere die Stimme des Sängers kommt getragener und zurückhaltender als gewohnt dahin, was den Songs gut tut.
Der Opener 1985 ist MSP's at its best. Ein straighter Rocker, der alle Qualitäten der Band vereint und auch von EMG hätte kommen können. Die darauf folgende Single The Love of Richard Nixon hingegen ist vielleicht der untypischste Song der Platte und - vielleicht auch deshalb - nicht so eingängig wie man es sonst von Vorabsingles gewohnt ist. Dennoch kein schlechtes Stück.
Ab Nummer 3 sind die Manics dann wieder zurück in ihrer gewohnten Struktur. Die Arrangements der Songs wissen zu gefallen, was insbesondere A Song for Departure gut tut, einem eigentlich eher ruhig dahin gleitenden Stück, das aber im Refrain wieder etwas in Fahrt kommt ( vielleicht ein If you tolerate... Revisited). Ganz ruhig - für Manicverhältnisse - dann If you fall asleep. Dann droht die Platte etwas abzugleiten, ehe mit Always/Never ein - vom Rhythmus etwas an Talk Talk erinnerender Song -aufhorchen läßt.
Die letzten 3 Stücke sind dann die Highlights der Platte. Hier bitte ich selbst reinzuhören.
Insgesamt eine Rückkehr zur guten Form. Die MSP'ers leben noch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die gezähmten Manics..., 21. Dezember 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst mal ein kräftiger Widerspruch zum Kommentar der Amazon Redaktion: The Love of Richard Nixon ist mitnichten ein Blindgänger...
Nun aber zum Geamteindruck. Nach dem ersten Hören war ich zunächst nicht ganz sicher ob ich die Scheibe für gut befinden soll oder nicht. Inzwischen muss ich sagen: grandios.
Wer die Manics der ersten Stunde kennt, aggressive rockige Stücke mit einem Sänger der manchmal Gesang und Schreien verwechseln zu scheint, der wird von der Scheibe etwas enttäuscht sein. Mein Einstieg begann seinerzeit mit Everything must go und obwohl dort schon einige sehr melodiöse und virtuose Stücke vertreten waren, so war noch deutlich die Aggressivität im Singstil von James Dean Bradfield zu spüren. This is my truth tell me yours ist noch am ehesten mit der vorliegenden Platte zu vergleichen. Und damit habe ich auch gleich meine drei Favoriten der Manics genannt.
Zu den einzelnen Liedern:
1985 erinnert mich ab und an an 1979 von den Smashing Pumpkins. Wie bereits auf der This is my truth-Scheibe kommen Streicher zum Einsatz und heraus kommt ein voluminöser orchestraler Titel. The Love of Richard Nixon dagegen dann ziemlich reduziert, dafür sehr rhythmisch. sicher nicht der beste Titel der Manics, aber doch weit davon entfernt ein Blindgänger zu sein. Dann das kraftvolle Empty Souls, A song for our departure wieder eher ein ruhiges Stück. Beim Autofahren fiel mir auf, dass es von seinem rhythmus und dem Bild von Bewegung welches es in meinem Kopf auslöste genau zum Autofahren passt. I live to fall asleep ist dann eines meiner Lieblingslieder, interessanter Text, bei dem ich mir dann nicht ganz sicher bin ob die kritisierte Person sich nun umgebracht hat oder "nur" aufgrund seiner Beziehung komplett von der Bildfläche verschwunden ist.
Als altem Fan von U2 oder den frühen Simple Minds gehört auch das folgende Repel Ghost mit seinem gitarrenreichen satten Raumklang zu den Highlights... Ebenso kraftvoll die Lyrics. Emily.. mhh.. ich hab fast das Gefühl jeder Titel ist ein Lieblingslied von mir ;-). Ein Titel der sich von einem sanften beginn zu einem kraftvollen Refrain steigert... we used to have answers no we only have questions... auch hier lohnt es sich genau hinzuhören. Glasnost und Always/Never dann eher wieder unauffälligere Songs, gutes Material ohne wirklich herausragend zu sein. Solitude Sometimes is dann wieder ein Knaller, der sich Boleroartig entwickelt. Zum Finale dann ein weiteres Highlight.. Cardiff Afterlive... Mundharmonika, Harfe und Vibraphon, für mich eine Hymne.
Fazit: Eine klasse Scheibe ohne den ursprünglichen Punkrock, dafür aber ein reifes Werk und - ich schließe mich der Amazon Redaktion an - ästehtisch und eindrucksvoll.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen macht süchtig, 4. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Nachdem mich die letzte CD Know Your Enemy doch doch ziemlich kalt gelassen hat, bin ich bei dieser Scheibe absolut begeistert. Anfangs dachte ich, ganz schön weichgespült, die neuen Songs. Aber durchhalten, bei mehrmaligem Hören entwickelt LIFEBLOOD einen unwiderstehlichen Sog. Vor allem für Leute zu empfehlen, die "If you tolerate" & "Everlasting" mochten. Hier haben die Manics wieder ihr Gespür für große, hymnische Melodien gefunden, äußerst stylish arrangiert. Keine Band kann gleichzeitig so euohorisch wie melancholisch klingen. Ein echtes Highlight in diesem Jahr!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lektion #7 : perfekter Pop mit Ausflügen in die 80'er Jahre, 9. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Die Manics sind eine Band, die man nicht zwingend vermißt, aber sind sie dann wieder da, dann ist die Freude groß. Diesmal durfte man gespannt sein, wohin der Weg führt. Nach den Lektionen The Clash-Punk, Depression pur, Zeiten der Selbstfindung, fast pompöser Inszenierung des perfekten Popsongs und letztlich der Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln, befindet man sich gleich im ersten Song ihres nunmehr siebten Studioalbums im Jahr 1985, und das ist auch irgendwie Programm. Mit der üblichen Schnittmenge an Politik und Pop fühlt man sich diesmal häufig in die Achziger der U2's und Simple Minds versetzt, aber keine Angst, die Manics bleiben die Band, denen sowas nie peinlich sein braucht, ein Bono könnte nie so unpeinlich über Glasnost oder Richard Nixon singen, wie James Dean Bradfield. Und die Musik ? Breitwand Pop, allerdings nicht so üppig wie auf "This Is The Truth...", ständig überlegt man, wann in den Achzigern hat man das schon mal gehört ? Mir will es nicht einfallen und das ist auch gut so, denn ob Achziger oder was auch immer, wir haben es hier mit einer der besten Platten dieses Jahres zu tun und schwelgen in Songs wie besagten "1985", der Single "The Love Of Richard Nixon", dem wundervollen "To Repel Ghosts" machen am Ende einen Abstecher in die Heimatstadt Cardiff und starten die CD wieder von vorn. Ich freue mich schon darauf, dieses Material live zu sehen, wer die Manics schon live gesehen hat, weiß was ich meine.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergeßt die Kritiker!, 2. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Ich kann nicht nachvollziehen, warum dieses Album so schlechte Kritiken bekommt, ich finde es wunderschön. Als alter Manics-fan kenne ich sie alle und dieses hier würde ich auf Anhieb als eines der besten bezeichnen, musikalisch vergleichbar mit "Everything must go". Man muß die Platte aber zwei, drei mal anhören bevor sie anfängt zu "wirken".
Ich kann mich nicht entscheiden, welches meine Lieblingslieder sind, aber das liegt wohl daran, daß sie alle ziemlich gelungen sind. Die Melodien und Riffs sind göttlich und der Stil unverwechselbar (Motorcycle Emptiness läßt grüßen!). Wenn "Holy Bible" das depressivste Album der Manics (und eines der depressivsten überhaupt...) war ist "Lifeblood" wohl das manischste. Die typische melancholisch-depressive Grundstimmung, die die Manics auzeichnet, kommt hier etwas kurz, aber ich persönlich vermisse sie überhaupt nicht. Eine Melodie die einem Freudentränen in die Augen treibt ist doch auch was!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walisisches Donnerwetter, 14. Januar 2005
Von 
Christian Bock (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Jedes Album ist ein neuer Anfang, so ging ich auch an das neue Manics-Album "Lifeblood" recht unbedarft heran. Erwartungsvoll, aber mit dem Wissen, dass manche Qualität über Jahrzehnte schwer zu halten ist (nicht nur eine Anspielung auf U2...).
Schon der erste Song "1985" überwältigte mich. Hatte James Dean Bradfield etwa "Everything must go" kürzlich wieder im Radio gehört? Welch ein Variantenreichtum in Stimme und Musik, welch eine musikalische Seele, welch eine Power... Dann "The Love of Richard Nixon"...ok, war wie beim ersten Guinness...etwas mehr davon und es wurde immer besser, irgendwann sogar richtig klasse, vor allem wegen des schonungslosen Textes. Wer glaubt, ein Album müsse irgendwann verflachen, muss lange warten. "Empty Souls", "A Song For Departure" und "Emily" sind weitere große Songs, die nicht nur das musikalische, sondern auch das immer noch vorhandene poetische Repertoire erahnen lassen. "I Live To Fall Asleep", "Repel Ghosts" und "Glasnost" sind einfach schön. Nicht nötig gewesen wären die zwei Füllsongs gegen Ende des Albums ("Always/Never", "Solitude Sometimes Is") gewesen, die sich aber immer noch prima als Hintergundmusik zum Bügeln oder Abwaschen eignen, bevor "Lifeblood" mit "Fragments" und "Cardiff Afterlife" einen würdigen Abschluss findet. Diese Ausnahmen sind aber nicht mehr als "Two minutes silence in a century of screams".
Die Preachers haben nichts von ihrer Energie, ihrer Poesie und der gelegentlichen lyrischen Unverfrohrenheit verloren. James Dean Bradfield kann noch immer seine Stimme variieren, wo andere Sänger seiner Generation im 2. Stimmbruch vermutet werden müssen (nicht persönlich nehmen, Bono), seine Gitarre klang nie besser. Das musikalische Zusammenspiel mit Nicky Wire (Bass)und Sean Moore (Drums) ist gewohnt perfekt, zeitweise nach Preachers-Art einfach bombastisch.
Warum ich trotz der kleinen Mängel fünf Sterne vergebe? Ganz einfach: Das Album hätte ansonsten sechs verdient gehabt. Anhören!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterbewertet!, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Von Manics-Fans wird man zu hören bekommen, wie schlecht "Lifeblood" doch war. Ich sage es mal so, ich bin kein Manics-Fan der ersten Stunde, mein erstes Album war dennoch "Everything Must Go" gemeinsam mit "Holy Bible" und "This Is My Truth Tell Me Yours". Ich sage mal, wer auf die Manics der Anfangsjahre steht wird hier nicht viel finden. Dennoch finde ich haben die Manic Street Preachers ein ganz passables Album mit einem Touch von Coldplay hinbekommen. Das geht schon beim Opener "1985" los, den man allerdings auf sich wirken lassen muss, ehe man Gefallen dran findet. Selbiges gilt für "The Love Of Richard Nixon", für mich einer der besten Songs der Manics - obwohl er bei den alteingesessenen Fans doch eher verhasst ist. "Empty Souls" erinnert etwas an "Clocks" von Coldplay. "A Song For Departure" ist dann eine einfache Pophymne, mit der man auch langsam warm wird..."To Repel Ghosts" ist dann kurz und knackig, dennoch kann man sich den Song geben - der Vergleich mit "If You Tolerate This" hinkt aber dennoch. "Always/Never" ist ein sehr starker Track, bei dem die Synthesizer gut zur Geltung kommen. Mit dem wunderschönen "Cardiff Afterlife", einem Song über das Verschwinden Richey James', endet die Platte mit dem besten Track - bei diesem Song muss einem einfach Gänsehaut kommen, wenn man sich der Bedeutung bewusst ist. Alles in allem ein gutes Werk mit einigen Ausfällen in der Mitte. Dieses Album wird zu Unrecht getadelt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gerade noch mal gut gegangen!, 13. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Mit diesem Album haben die Manics gerade nochmal die Kurve gekriegt! Nach dem letzten für mich sehr enttäuschenden Album "Know Your Enemy" spielen sie hier auf "Lifeblood" zwar ein bißchen auf sicher und es wird kaum ein Risiko eingegangen, aber wenn man ehrlich ist, so klingen sie doch am besten! Wer erinnert sich nicht gerne an Klassiker wie "Motorcycle Emptiness", "Life's becoming a Landslide", "A Design for Life" oder "If you tolerate this, your children will be next". Und auf diesem Album wimmelt es nur so von solchen wunderschönen Tracks. Ich glaube die Manics haben rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt, denn noch ein weiteres schwächeres Album und sie wären wohl in der Versenkung verschwunden. Dieser etwas ruhigere Stil passt meiner Meinung nach jedenfalls viel besser zu ihnen und die Zeiten von "The Holy Bible" sind ja wohl heutzutage entgültig vorbei.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manics go Pop . . ., 29. Juni 2005
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Zugegeben, "Lifeblood" ist gewöhnungsbedürftig für viele Fans, besonders die älteren Fans der Manic Street Preachers, die wohl etwas wehmütig auf die Sturm-und-Drang Phase der Waliser Anfang der 90er Jahre zurückblicken. Doch auch die Manics werden älter und... tja, Herrschaften, und das ist leider die Realität ... ruhiger.
Dafür legen sie mit "Lifeblood" ein einwandfreies Pop/Rock-Album vor, geprägt von den 80ern, durchsetzt mit tollen Melodien und auch mit gewohnt politischen Botschaften aber auch zwischenmenschlichem.
"1985", einer der besten Songs der letzten Zeit gibt zu Beginn vor, wohin die Reise geht. Ausgeprägte,orpulente Melodien, große Synthieflächen und Elektrospielreien... Pop halt. Aber schon der erste Song packt einen ganz schnell. Danach kommen Hits,Hits,Hits... "To Repel Ghosts", "Empty Souls" oder "Song for a Departure" zeigen nochmal eine etwas rockigere Seite, ansonsten geht's allerdings sehr gesetzt zu. "I live to fall asleep" ist ein zerbrechliches Popsahnestücken, "Always never" groovt im 80er-Gewand ordentlich ab und bei "Solitude sometimes is" und "Glasnost" klingen die Manics phasenweise wie U2.
"Lifeblood" ist ein Album, das einen packt, ob man will oder nicht. Eigentlich kann man es nicht mögen, weil es nicht mehr richtig "Manics" ist und die Platte sowas von glatt produziert ist, dass es kaum irgendwelche Überraschungen gibt. Andererseits sind da so traumhafte Melodien und eine tolle Atmosphäre, dass man das Album dann leider doch öfters hört, weil man merkt, dass die Band ihr Ding hier gut gemacht hat.
"Lifeblood" ist Pop, kein Alternative mehr. Neben "this is my Truth..." ist es wohl das zugängigste Album der Manics, aber ein sehr zweischneidiges Schwert.
Als Freund guter Popmusik kann und muss ich dieses Album weiterempfehlen. Die Manics haben zwar damit so eine Art Alterswerk hingelegt, aber sie versuchen wenigstens sich immer etwas anders zu präsentieren.
Wer aber Gefallen daran findet sollte wissen, das es eigentlich kein Manics-Album gibt welches so poppig wie "Lifeblood" klingt.
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Lifeblood
Lifeblood von Manic Street Preachers (Audio CD - 2004)
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