weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Spirituosen Blog bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen25
4,8 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:20,08 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

"Begeben Sie sich auf eine Zeitreise in das "Swinging London" der späten 60er Jahre. Der Rolling Stones Rock and Roll Circus ist eine Zeitkapsel: Zwei Tage im Dezember 1968, die auf vielfältige Weise die Spontaneität, die Visionen und den Gemeinschaftsgeist einer ganzen Ära einfangen......
.....einen kurzen Moment lang schien es so, als hätte Rock and Roll die Welt erobert."
(Vormerkungen von David Dalton)

Am 10. Dezember 1968 wollten "The Rolling Stones", die seit über einem Jahr nicht mehr on Tour waren, neue Wege bei der Plattenaufnahme und Konzertperformance beschreiten und gingen deshalb zusammen mit Freunden in ein Zelt, um ihren "Rock and Roll Circus" zu produzieren. Die Aufnahmen begannen um zwei Uhr mittags und sollten sich bis fünf Uhr am nächsten Morgen hinziehen:

Nachdem Mick Jagger den "Rock and Roll Circus" vorgestellt hat und die "Gladiatoren" (Jagger als Zirkusdirektor, die anderen Akteure mit Blasinstrumenten) eingezogen sind, präsentiert die damals junge und noch recht bluesorientierte Formation Jethro Tull ihren "Song For Jeffrey". Während der flötenspielende Protagonist Ian Anderson seinen Part live und teilweise einbeinig stehend zum Besten gibt, mimen die übrigen Bandmitglieder zur Albumversion. Mit Clive Bunker (Drums) und Glenn Cormick (Bass), dessen Mundharmonika sich ein faszinierendes Wechselspiel mit Andersons Flöte liefert, sind zwei weitere Gründungsmitglieder, der ein Jahr zuvor gegründeten Gruppe mit von der Partie. Daneben gibt der spätere "Black Sabbath" Gitarrist Tony Iommi sein kurzes Intermezzo als Bandmitglied.

Mit Zylinder, Augenklappe und Zigarre kündigt Keith Richards "The Who" an, die mit einer sensationellen vierstimmigen à cappella Einlage beginnen. Beim anschließenden "A Quick One While He's Away" zeigen Roger Daltrey, Pete Townshend, John Entwistle und Keith Moon (1946-1978), was sie zur Kultband der Mod-Bewegung machte. Ein weiteres Bonbon ist Taj Mahal's "Ain't That A Lot Of Love",dessen Basisriff von seinen Komponisten Willia Dean Parker/Homer bereits 1967 in "Gimme Some Lovin'" (Spencer Davis Group) Verwendung fand. Neben Taj Mahals rauchigem Bluesgesang ist es vor allem das Gitarrenspiel des Kiowa-Indianers Jesse Ed Davis(1944-1988), was diesen Gig hörens- und sehenswert macht. Dem zurückhaltenden Stones Drummer Charlie WAtts obliegt es die damalige Freundin und Muse Jaggers Marianne Faithfull anzusagen, die mit dem Mann/Goffin Song "Something Better" die sanftesten Töne des Spektakels anstimmt.

John Lennon, der sich selsbt "Winston Legthigh" nennt, wird von Jagger mit den Worten "You are a Blues" auf die Bühne verabschiedet und erfüllt mit dem "Yer Blues" umgehend Micks Postulat. Für die Präsentation des Stückes, das er zusammen mit Paul McCartney geschrieben hatte, trommelte er einmalig für diesen Auftritt "The Dirty Mac" zusammen, dem neben Slowhand Eric Clapton (Yardbirds, Cream), der Drummer Mitch Mitchel (Jimi Hendrix Experience) und Keith Richards am Bass (!)angehören. Bei "Whole Lotta Yoko", der zweiten Nummer der Supergroup, stoßen der Geiger Ivry Gitlis und Yoko Ono, deren martialisches Geheul lediglich Jesse Ed Davis ein Lächeln abgewinnen kann (da sich dieser offensichtlich an die Gesänge seiner Ahnen erinnert) zur Gruppe hinzu. Die mangelnde musikalische Harmonie des kultigen Schreihalses (von dem sich Paul Mc Cartney "Get back to where you once belonged" wünschte) ist bereits ein Menetekel für die baldige Trennung der Beatles.

Abschließend obliegt es John Lennon den Auftritt der "Rolling Stones", die mit sieben Jagger/Richards Nummern "Jumpin' Jack Flash", "Parachute Woman" (Jagger: "Good save the Queen."), "No Expectations", "You Can't Always Get What You Want" und "Sympathy for the Devil" (Jagger mit riesigem Tattoo auf der entblößten Brust) den größten Teil des Events bestreiten. Bei der finalen Schunkelnummer "Salt of the Earth", die Keith Richards mit einer Sologesangseinlage eröffnet, zeichnet sich bereits ab, wer künftig in der Band das Sagen haben wird. Der einstige Boss Brian Jones ist bei seinem letzten Auftritt mit der Gruppe als periphere Gestalt nur noch ein Schatten seiner selbst, der, kurz danach aus der Band gefeuert, am 3. Juli 1969 einen mysteriösen Tod sterben wird.

Der mit 28 Jahren Verspätung, ursprünglich als BBC-Spezial geplante, erstmals im Jahre 1996 veröffentliche Film ist trotz der gegenüber den Who, -mit Ausnahme Jaggers- etwas ermüdet wirkenden Stones und der japanischen Heulboje ein besonderer Event der Rockgeschichte, der in keiner Sammlung fehlen sollte. 5 Amazonsterne.
33 Kommentare|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2004
...und bei diesem Aufgebot an Künstlern ein echter Leckerbissen, nicht nur für Stonesfans!
Die Musik auf "Circus" ist einfach fantastisch. Mal abgesehen von den weniger spektakulären Artisten glänzen hier alle Musiker.Zu den Stones gesellten sich die noch junge und recht unbekannte Band Jethro Tull, The Who, der Bluesmusiker Taj Mahal, Mick Jaggers Freundin Marianne Faithfull, der Geiger Ivry Gitlis, Yoko Ono und die nur für diesen Auftritt bestehende Band The Dirty Mac. Diese bestand aus John Lennon von den Beatles als Sänger und Gitarrist, Eric Clapton von Cream als Gitarrist, Stones-Gitarrist Keith Richards als Bassist und Mitch Mitchell von The Jimi Hendrix Experience am Schlagzeug. Der Name Dirty Mac bezieht sich auf eine Anspielung John Lennons auf die Band Fleetwood Mac.
Bis auf Yoko Ono gefallen mir wirklich alle Titel und Musiker großartig.Die Produktion aus dem Jahre 68 hat eine hervorragende Ton/Bildqualität.Die Rolling Stones spielen insgesamt sechs Titel alleine.
Diese DVD gehört mit zu den Besten, die es nach heutigem Stand gibt über die Stones.Es ist erschreckend was da an Müll- DVD's mit dem Namen "Rolling Stones" auf dem Markt geworfen wird.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2006
Ich wollte nur etwas klar stellen, denn einer der Rezensenten gab dieser DVD nur einen Stern mit der Begründung
dass man das Audiokommentar nicht abstellen könne. Das ist FALSCH. Natürlich kann man die
Kommentare abstellen und dann kommt der Sound Glasklar in perfektem 5.1 Dolby Surround oder Stereo.
Wie die DVD sonst so ist könnt ihr ja aus den anderen Kritiken heraus lesen.
Grüße aus Salzburg
0Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2005
Nun ist er endlich auch auf DVD erschienen: Der Rolling Stones Rock 'n Roll Circus. Im Dezember '68 zelebrierten die Stones mit befreundeten Musikern eine abgefreakte Show in einem echten Circus-Zelt. U.a. mit von der Party waren THE WHO, Jagger's damalige Freunding Marianne Faithful, sowie Taj Mahal und John Lennon, mit seiner (un)wiederstehlichen Yoko Ono. Das muß man gesehen haben! Besonders der Jam mit Yoko Ono und Ihrer Heuschreckenstimme, einfach nur göttlich. Höhepunkt ist sicher Salt of the Earth, wo alle Bandmitglieder zum Schunkeldichein im Publikum sitzen und sich in Ihren LSD-benebelten Köpfen einen abgrinsen. Kein Wunder, daß das Video lange als "nicht verwertbar" galt.
Für jeden Musikfreund und Liebhaber der wilden 60er ein Muß und für Stones-Fans sowieso, da Video-Mitschnitte von den Stones aus dieser Zeit rar rar rar sind. Fans sei hier besonders der Konzertmitschnitt "Rolling Stones in the Park" zu empfehlen, auch wenn sie dort nicht zur Hochform aufgelaufen waren... Brian Jones war wenige Tage vorher in seinem Swimmingpool ersoffen.
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. August 2009
Ich hatte das mal als Video-Tape geschenkt bekommen. Angeblich ist das vorher nicht auf den Markt gekommen, weil die Stones sich von THE WHO "outperformed" fühlten. Ein Meisterwerk ! Tull, WHO, Stones, ein Highlight nach dem anderen. Und im Publikum erkennt man viele bekannte Gesichter. Toll gemacht, Sound auch super. Rarität ! Erlebnis ! Allerdings empfinde ich den Auftritt von Yoko Ono als allerhöchste Peinlichkeitsstufe.
Diesen Act kann man wirklich nur mit Humor nehmen. Lässt bei der Lady aber auch tief blicken... poor John!
Empfehlenswert mit 5 * und mehr! :-)
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2008
Inerhalb der letzten 39 Jahre habe ich Beggar's Banquet und Let It Bleed bestimmt 1000-mal gehört: zuerst als Teenie von Platte, später dann als CD.
Also kennt man jeden Ton ....
Visuell von der DVD schauderts einen dann trotzdem noch!!
Live und in Farbe...
was die Stones heute in ihren Konzerten mit den Songs machen ist zwar nicht übel (angesichts des Alters und der Zipperleins), aber dieses Werk ist absolut Spitze.
Soundmäßig und auch von den Bildern her.
Brian Jones sieht zwar schon wirklich schlecht aus (letzte gemeinsame Performance mit den Stones) und Yoko Ono ist auch nie mein Fall gewesen, aber auch die Vorabschmankerl mit The Who, Taj Mahal, Eric Clapton, Marianne Faithful ... sind absolute klasse.

Schade, dass es nur 65 Minuten Music sind.
Das Bonus-Material brauch ich nicht unbedingt.

Absolut empfehlenswert!!!!!!!!!!!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2013
Für mich, aufgewachsen in den Sechszigern einfach toll. Die Gruppen noch in der Originalbesetzung. Eric Clapton, John Lennon, Keith Richards am Bass und eine kreischende Yoko Ono gemeinsam auf der Bühne !!! Feine Sache
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2010
Ha! der stones rock and roll circus!

basierend auf einer idee von mick jagger und pete townsend. ursprünglich war geplant, die show als grosse tournee mit zirkusvolk aufzustellen und durch amerika zu ziehen, daraus wurde leider nix.

diese dvd ist so skuril, kitschig, lustig, hörbar, sehbar, mit kaum was anderem vergleichbar. das bonusmaterial sowie die kurzen artistischen zirkuseinlagen zwischen den performances hätt man sich sparen können, gehören aber auch irgendwie total dazu.

der opener ist "song for jeffrey". jethro tull in höchstform, klingt wie auf der original-CD. die unglaublichen who liefern eine der besten perfomances ab, ein zappeliger keith moon macht, was er am besten kann: gezielt draufhauen. townsend ist sowieso grossartig.

the dirty mac ist ein absolutes highlight und es gibt mit dieser zusammenstellung kaum oder ausser dieser keine live aufnahmen. john lennon, eric clapton, keith richards (am bass aber entbehrlich) und mitch mitchell(der hendrix drummer, kommt hier aber nicht gut zur geltung) sind alleine von den namen her schon ein erflogsgarant. mit "yer blues" und einer yoko ono die dämlich danebenhockt (keine angst wird keine Small Eternity With Yoko Ono - zappa fans werden den seitenhieb verstehen), gelingt ihnen durchaus brauchbares.

die peformances der stones sind alle sehr leiwand. sie wirken (und waren ja damals auch noch) sehr spritzig. farbaufnahmen in guter quali und mit brian jones sind eh sehr rar und diese hier bedeuten mir 10mal mehr als "shine a light".
soundmässig gibts von meiner seite keine bedenken.

Fazit: ein sammlerleckerbissen, immer gut, um ein lächeln auf die gesichter eingefleischter rockfans zu zaubern.
wer die interpreten mag: zuschlagen!!!
88 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2006
Die ganze Aktion im Zirkus ist wie gesagt etwas skurill aufgemacht (auch komisches Publikum), jedoch sind die Stones bei ihrem Liveauftritt ganz groß! Einmalig hier: You can't always get what you want. Die anderen aber auch der Hammer!
Besonders erwähnenswert sind noch die Gastauftritte von Jethro Tull (klasse!) und Dirty Mac (Lennon, Clapton, Mitchell, Richards). Nicht gefallen haben mir The Who und Yoko Ono, aber das ist ja alles Geschmackssache!
Bild und Ton sehr gut, Stückauswahl auch! Gute Menuführung, alles in Allem eine klasse DVD, leider nicht ganz billig!! Bereue nix!
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2004
Eine tolle DVD von einem genialen Rockspektakel! Die Ansagen der Stones, besonders die von Mick Jagger, sind klasse und über die Musik braucht man ja wohl nicht zu reden, oder?: Jethro Tull, The Who, The Dirty Mac (John Lennon, Keith Richards, Eric Clapton und Mitch Mitchell (Jimi-Hendrix-Experience)!!!) und natürlich die Rolling Stones, einfach unbeschreiblich. Nicht so gut gefallen haben mir Yoko Ono und Marianne Faithfull, aber das macht die DVD nicht schlechter!
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden