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78 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang und das Ende
Diese Rockoper, in der die letzten 3 Tage im Leben Jesu Christi aus der Perspetive Judas' erzählt werden, war der erste große Erfolg zweier Teenager mit den heute recht bekannten Namen Andrew Lloyd Webber und Tim Rice.
Die Geschichte ist den meisten grundsätzlich bekannt. Neu ist, dass versucht wird, Judas' Ansichten zu rekonstruieren. Immer wieder...
Veröffentlicht am 14. November 2004 von Alexander Wild

versus
13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inzwischen wohl ein Klassiker...
... allein der mitreißenden Musik wegen. Leider ist diesem Film von der ersten bis letzten Szene die Dekade seiner Entstehung anzusehen. So erinnert er stark an "Thommy" oder die "Rocky Horror Picture", natürlich nicht inhaltlich aber von der Inszenierung her. Das ist schade, ein zeitloseres Colorit wäre dem Thema entgegengekommen, ist...
Veröffentlicht am 4. März 2006 von Johann Weber


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78 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang und das Ende, 14. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Diese Rockoper, in der die letzten 3 Tage im Leben Jesu Christi aus der Perspetive Judas' erzählt werden, war der erste große Erfolg zweier Teenager mit den heute recht bekannten Namen Andrew Lloyd Webber und Tim Rice.
Die Geschichte ist den meisten grundsätzlich bekannt. Neu ist, dass versucht wird, Judas' Ansichten zu rekonstruieren. Immer wieder kommentiert er das Geschehen, und er gibt dabei deutlich zu verstehen, dass er Jesus vor allem als Anführer im Befreiungskampf gegen die römische Besatzung sieht und nicht als Sohn Gottes.
Die Handlung ist eingebettet in den Rahmen einer Aufführung dieser Geschichte durch junger Schauspieler an antiken palästinensischen Schauplätzen (eine grandiose Kulisse!). Dadurch wirkt der Film mit Absicht oft sehr theatralisch, und es werden aktuelle Bezüge hergestellt, indem moderne Requisiten zum Einsatz kommen.
Die Besezung ist brilliant. Natürlich ist Carl Anderson als Judas hervorzuheben. Mit seinem Gesang füllt er seine Rolle mit Leben und Glaubwürdigkeit, obwohl er manchmal etwas unbeholfen durchs Bild stapft (aber vielleicht mit Absicht? Immerhin spielt er einen Verzweifelten). Ted Neeley verkörpert den Jesus, wie man ihn sich vorstellt. Ein kleiner und eher schmächtiger Mann, der in diesem Stück ausgelaugt und voller Zweifel dargestellt wird. Zu Anfang möchte man ihm gar nicht zutrauen, dass er über so ein phantastisches Stimmvolumen verfügt, wie es in den Auseinandersetzungen mit Judas und auch immer öfter im weiteren Verlauf des Films zum Ausdruck kommt. Aber auch die Nebenrollen sind toll besetzt, wobei ich besonders Pontius Pilatus und das Priesterduo Caiaphas und Annas hervorheben möchte.
Der Regie von Norman Jewison ist anzusehen, dass er vorher oft Musiksendungen im Fernsehen geleitet hat (-> Schnitte, Effekte). Heute wirkt das manchmal etwas angestaubt, aber 1972 war es eben absolut zeitgemäß. Besonders interessant finde ich, wie Jewison mit Licht arbeitet, und anscheinend hat er eine große Vorliebe für Hände, um Beziehungen dazustellen (achtet mal darauf!).
Zu den Extras der DVD: der Audiokommentar von Regisseur Jewison und Hauptdarsteller Neeley wurde erst zur Veröffentlichung der DVD in Europa dieses Jahr aufgenommen. Manchmal wirkt der Kommentar deshalb wie der Erinnerungsaustausch zweier älterer Herren (was er ja auch ist). Trotzdem hält er einige interessante Hintergrundinformation bereit.
Das Interview mit Autor Tim Rice (ebenfalls neuere Datums) zur Entstehung der Rockoper finde ich sehr interessant und auch unterhaltsam.
Die Photogalerie ist nett (eher eine Diavorführung), aber wäre nicht unbedingt nötig gewesen.
Die Bildqualität der DVD ist dem Alter des Films entsprechend, aber gibt keinen Anlass zur Klage.
Der Sound in Dolby 2.0 erklärt sich ebenfalls aus dem Alter des Films, klingt aber trotzdem akzeptabel.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überraschend, 17. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
...war für mich, jetzt die Rezensionen zu lesen. Ich bin Jahrgang 1953 und dieses Musical hat mich seit meinem 18. Lebensjahr begleitet. Mir bedeuted er deshalb mehr als jemandem der heute 20 ist und ihn zum ersten Mal sieht. Den Film habe ich 1974 zum ersten Mal in Australien gesehen, nachdem ich einige Amerikaner kennen gelernt hatte, die als Statisten im Film mitgespielt hatten. Für mich ist das die ultimative Umsetzung diese Musicals. Absoluter Kult !!!!
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder herrlich, 18. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Ein Klassiker der Filmgeschichte! Und die DVD verdient meines Erachtens ebenfalls 5 Sterne. Meine Vorschreiber bemängeln die schlechte Tonqualität, was ich allerdings nicht bestätigen kann (liegt's vielleicht auch am Gerät?). Sowohl Bild als auch Ton sind absolut Top! Der ganze Streifen ist ein einziger Genuss. Ich kann die DVD absolut empfehlen, da ich den Preis auch gerechtfertigt finde, für das, was man geboten kriegt.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passabler Film, 23. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Erst einmal muss ich sagen, dass man die beiden verschiedenen Versionen des Musicals (1973 + 2000) nicht miteinander vergleichen kann. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Die Soundqualität ist in dieser Version tatsächlich nicht sehr gut, was jedoch verständlich ist. Die Gesangsleistung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Jedoch passen die individuellen Stimmen immer zu den Darstellern und deren Rollen, was ja nicht umbedingt als Nachteil zu werten ist. Die Kostüme sind nach der damaligen Mode entworfen und lassen den Film heute etwas albern erscheinen. Aber man gewöhnt sich an alles.
Die Darsteller sind nach meiner Meinung besser als in der 2000er Version. Sie wirken nicht so arg übertrieben und künstlich. Sie bewegen sich einfach natürlicher. Außerdem hat jede Figur einen ganz eigenen Charakter, der aus mehreren Perspektiven beleuchtet wird. In der 2000er Version scheint es lediglich gut und böse zu geben. Jesus zeigt mehr Gefühle als in der jüngeren Version, bewegt sich allerdings nicht von einem Extrem zum anderen (siehe 2000), sondern wirkt immer menschlich.
Zum Schluss ein großes Plus der Version 1973: Die Hintergründe. Während sich in der jüngeren Version scheinbar alles in einem Keller abspielt (steril und kühl), bekommt man hier atemberaubende Landschaften zu sehen. Allein das rechtfertigt schon den Kauf.
Fazit: Wenn man sich erst einmal an den schielenden Darsteller, den damals modernen Gesang und die Klamotten gewöhnt hat ist der Film nicht übel, um nicht zu sagen sogar recht gut. Der Knüller ist Barry Dennen in der Rolle des Pilate.
Ach ja, der Film ist auch nicht so brutal wie der andere, also für die etwas empfindlicheren unter euch...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jesus.....DIE Rockoper-aber bitte das alte Original!!, 19. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Die 1971 entstandene einaktige Rock-Oper von Andrew Loyd Webber(Musik),
Tim Rice(Songtexte) und Tom O `Horgan(Buch-nach dem neuen Testament)
erzählt die Passionsgeschichte-die letzten sieben Tage des Lebens v.Jesus Christus.
Im Gegensatz zu den vier Evangelien sind hier die Charaktere der beiden
Hauptpersonen Jesus und Judas gebrochen.-
Jesus wird eine menschliche Note verliehen,er ist nicht länger der Sohn Gottes,
sondern ein durchschnittlicher Bürger voller Selbstzweifel und Schwächen;
Judas`Verrat wird nicht nur durch bloße Habgier motiviert,sondern durch
tiefe Enttäuschung über das Versagen seines Vorbildes Jesus.-

____________________________________

Die Geschichte:

Vor dem Hintergrund unserer modernen Welt wird die Passionsgeschichte vom
Einzug in Jerusalem bis zum Tod Jesu am Kreuz erzählt...
Jesus ist schon längst nicht mehr nur der Messias-er wird von seinen Anhängerinnen
als unfehlbarer Superstar verehrt.

Nur Judas Iskariot steht diesem Hype kritisch gegenüber und bemerkt,
daß Jesus die Sache mehr und mehr aus den Händen gleitet-und mit der ihm
zugesprochenen Rolle überfordert ist.

Da er Jesus nicht direkt überzeugen kann,wieder zur ursprünglichen Idee
seiner Bewegung zurückzukehren,liefert er ihn an die jüdischen Priester aus,
in der Hoffnung,damit eine Katastrophe abwenden zu können.
Diese sehen in Jesus allerdings eine Bedrohung ihrer Macht und wollen ihn
unter allen Umständen hinrichten lassen-

Das........ist eindeutig die beste Verfilmung des Musicals:
GENIALE MUSIK,-GENIALE SÄNGER/ DARSTELLER!

Lauflänge 103 Minuten

Fazit:

Das Stück/der Film löste große Kontroversen aus-
Vorwürfe der kommerziellen Ausnutzung des Themas kamen auf,
wogegen Radio Vatikan die Rock-Oper immerhin sendete.

Allen Anfeindungen zum Trotz wurde "Jesus Christ Superstar",
nach "Hair" und "Tommy" die dritte Rockopera.......
ein WELTWEITER ERFOLG!!

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Für mich haben Rock-Opern etwas unvergleichlich faszinierendes-
auf musikalischer Ebene werden Themen behandelt,die so manches
Mal im Gegensatz beim Abdrehen eines normalen Spielfilms viel,viel
schöner und eindrucksvoller inszeniert sind!Meine werte Meinung!

ES LEBE DIE ROCKOPER!!WOUWWW-DER HAMMER!!

Und natürlich,wie soll es anders sein,-
fünf alles toppende und wieder musicalische,heilige Sternchen...
vom Himmel kommen sie daher!!!

ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!

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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch immer sehenswert, 18. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Tim Rice, der Texter des zugrunde liegenden Rock-Musicals, interpretiert hier das Leben von Jesus Christus auf eine höchst interessante Weise, mindestens ebenso gut ist aber die Musik von Andrew Lloyd Webber, der in den 70er Jahren noch stärker der Rock-Musik verhaftet war.

Regisseur Norman Jewison setzte dieses Musical in eindrucks- und stimmungsvolle Bilder um, ohne sich allerdings weit von der Vorlage zu entfernen und beispielsweise Sprechtexte einzubauen. Es bleibt daher bei einem verfilmten Musical in wunderbarer Optik und einiger Dramatik.

Aus dem tollen Ensemble stechen die emotionale Präsenz von Carl Anderson (Judas) und die wunderschöne Gesangsdarbietung von Yvonne Elliman (Maria Magdalena) hervor, während Ted Neeley als Jesus im Vergleich eher blass bleibt. Insgesamt bleibt es auch im Abstand von 33 Jahren noch immer ein eindrucksvoller Film mit grossartiger Musik.

Was leider den Genuss aber massgeblich trübt, ist die wirklich schlechte Tonqualität mit leichten Aussetzern und Verzerrungen und abrupten Tonschnitten. Das Bonusmaterial bietet das übliche Mindestprogramm - so bleiben in Summe durch die mangelnde Tonqualität nur vier Sterne.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phänomenal, 7. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Das ist wirklich die beste Filmversion dieses Musicals. Als ich sie mit knapp 5 Jahren das erste Mal im TV gesehn hatte, war ich hin und weg vor Begeisterung. Auch,wenn ich noch kein einziges Wort Englisch sprechen bzw. verstehen konnte hinterließ dieser Film bei mir einen bleibenden positiven Eindruck. Jetzt bin ich 20 und hab mir die DVD zugelegt... und viele der Szenen, die ich damals (also mit 5 Jahren) waren mir die ganze Zeit über (15 Jahre) im Gedächtnis geblieben, obwohl ich diesen Filmeben nur ein Mal gesehen hatte. Jetzt versteh ich Englisch und kann auch die Untertitel lesen... Meine Begeisterung ist unverändert bestanden geblieben. Die Stimmen von Ted Neely, Carl Anderson und Co. sind einmalig und bieten "GÄNSEHAUT-Faktor" in Hülle und Fülle. Ein Meisterwerk!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welche Version den nun?, 27. März 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Es handelt sich hier um die Version von Norman Jewison mit Ted Neely als Jesus Christus - nicht wie hier unter einigen Rezensionen beschrieben um die 2000er Version!

Die Originale (1973er) Version ist meiner Meinung nach musikalisch, gesanglich, filmtechnisch, darstellerisch ... um Längen besser als die 2000er. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.
Die Hauptdarsteller der 2000er Version sind kaum anzuhören. Jerome Pradon als Judas ist da bei jedem einzelnen Titel völlig überfordert und fehlbesetzt. Glenn Carter als Jesus ebenso.

Bei der Original-Version hingegen überzeugen beide dieser Hauptdarsteller von Anfang an - aber am besten selber beide ansehen und urteilen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Original, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar [Blu-ray] (Blu-ray)
Hier ist das Original !!
Es gabe schon einige Nachverfilmungen, die vom Cast, Bild und Ton bestimmt besser waren, allerdings kam keine an das Original heran.
Absolute Kaufempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult, 13. Mai 2011
Von 
helmpr. "w.th.h." (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Der Film ist Teil meiner Jugend. Wie saßen wir begeistert und bewegt im Kino! Noch immer finde ich: der Film ist Kult. Mit genialer Einfachheit und großer Natürlichkeit wird die spannende Story zwischen Jesus und Judas und Maria Magdalena in die Wüste Negev versetzt und in antike Ruinen, als großes, scheinbar improvisiertes Hippie-Happening.

Schon genial, wie am Anfang der Bus von weit her die staubende Straße heranfährt und fröhliche Menschen ausspuckt - und am Ende steigen dieselben Menschen ernst und fast feierlich wieder ein, teils mit einem wehmütigen Blick zurück. Der Bus fährt ab. Staub. Sonnenuntergang. Im Gegenlicht das leere Kreuz. Es bleibt - scheinbar* - einsam zurück.

Und zwischen Ankunft und Abfahrt des Busses erzählt Norman Jewison die große Story.

Musik, Tanz, Bewegung, Menschen, Landschaft, Kostüme, Show verschmelzen zur Einheit. Man spürt, wie alle mit Lust und Liebe bei der Sache sind. Die Szenen sind großartig fotografiert, die Bilder prägen sich ein. Der große Douglas Slocombe, Brite wie Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Text, Drehbuch), brilliert als Kameramann. Die Musik hat etwas zeitlos Beeindruckendes. Und irgendwie strahlt der Film auch etwas sehr Ernsthaftes aus. Ist es ein touch von Heiligkeit? Wie dem auch sei, ich genieße Jesus Christ Superstar auch heute noch begeistert und bewegt. Bis zum letzten Ton und dem Licht der untergehenden Sonne - "John Nineteen: Forty-One"*.

Ach ja, alles ist Jahrgang 1973 und lange vor aller Digitalisierung aufgenommen. Sowohl in Bild wie in Ton. Und es wird sehr viel gezoomt. Und Jesus ist auch - zeittypisch - zu soft. Aber das alles macht mir überhaupt gar nichts aus - vielleicht aus nostalgischen Gründen, vielleicht, weil ich es wunderbar authentisch empfinde. Eben 1973. Und diese Zeit hatte ja ihr Flair.
.

* "John Nineteen: Forty-One": So heißt der Titel des symphonischen Schlusses. Dahinter verbirgt sich die Bibelstelle Johannes 19,41: "Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war." Deutet die Musik ganz behutsam und geheimnisvoll Auferstehung an? Denn es zieht schattenhaft ein Hirte, weit vor seiner Herde, Richtung Horizont ins Licht. Und das ist schließlich ein traditionelles Symbol für die Auferstehung, der "gute Hirte" Jesus lässt sein Leben für die Schafe und sie folgen seiner Stimme vom Tod zum Leben. Wohl kein Zufall. Und ein sehr versöhnlicher Schluss.
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Jesus Christ Superstar (OmU) von Andrew Lloyd Webber (DVD - 2004)
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