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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus sehenswert
Natürlich ist das Buch weit besser als der Film. Und ich gebe auch zu, daß man sich bei manchen Details besser an das Buch hätte halten sollen und daß ein Buch, besonders, wenn es ein dicker Crichton-Wälzer ist, nicht 1:1 verfilmt werden kann, ist ja wohl auch klar. Der Film ist zwar an der Kinokasse gefloppt, aber so schlecht ist er wirklich...
Veröffentlicht am 16. Juli 2004 von C. Gergen

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit dem Faxgerät ins Mittelalter...
Für Fans von Zeitreisen eine neue Dimension!
Phantastische Kulisse, atemberaubende Special-Effekts.
Das Thema ist an sich schon reizvoll: Forscher lernen durch Zufall eine Möglichkeit kennen, sich selbst in die Vergangenheit zu "faxen". Natürlich gibt es gesundheitliche Nebenwirkungen, die keiner wahrhaben will... Schließlich will ein...
Veröffentlicht am 15. September 2004 von KindleLeser


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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles andere als öde, 9. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Timeline - Bald wirst du Geschichte sein (DVD)
Hier kann man mal wieder sehen, wie sehr die Meinungen auseinandergehen können. Eins vorweg: Diesen Film als "öde" etc. zu bezeichnen - das verstehe ich wirklich nicht. Ich bin seit langem SF-Fan und habe auch das ausgezeichnete Buch von Crichton gelesen. Als dann endlich der Film kam, hätte ich ihn mir wegen der zahlreichen Verrisse beinahe nicht angesehen. Zum Glück habe ich dann doch noch die DVD gekauft und es nicht bereut: Ein rasanter und spannender Film, der die wichtigsten Elemente des Buches sehr wohl aufgreift und ansprechend umsetzt. Ein Film, der Freunde von SF-wie von Abenteuergeschichten gleichermaßen begeistern kann. Wie im Buch auch der originelle, auf den Beginn des Films zurückgreifende Schluß. Die Actionszenen ergeben sich logisch aus der Handlung, sind gut und vor allem realistisch gemacht (mal ehrlich: oft genug nerven doch die völlig überzogenen, am Computer generierten special effects neuerer Produktionen). Auch der gesamte mittelalterliche Schauplatz (vom Dorf über den Fluß bis hinauf zur Burg)ist sehr übersichtlich, nachvollziehbar und beeindruckend.
Also vielleicht kein Meisterwerk, aber absolut geeignet für einen tollen, kurzweiligen Filmabend im Heimkino.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Film für die Geschichtsbücher des Kinos, 15. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Timeline - Bald wirst du Geschichte sein (DVD)
Also, so viel ist schon mal klar - in die Geschichte des Kinos wird dieser Film nicht eingehen. Leider, muss man sagen, weil doch alle Voraussetzungen für einen Blockbuster exzellent waren: Die Romanvorlage von Michael Crichton, die Regie von Richard Donner, das Thema Zeitreise und ansehnliche, nicht gerade unbekannte Darsteller. Was lief schief? Man kann es wohl so ausdrücken, denn bei geschätzten Produktions und Marketingkosten von 105 Millionen Dollar spielte der Film in den USA nur knapp 20 Millionen Dollar wieder ein. Hier meine Einschätzung, woran das gelegen haben mag.
Der Film entwickelt sich zu schnell. Für Charakterzeichnung und die Festlegung von Identifikationsfiguren wird absolut keine Zeit aufgewendet. Man weiß weder, was für einen Auftrag die nicht gerade glaubwürdigen Archäologen haben, noch, welches Ziel die, natürlich, meist bösen Wissenschaftler verfolgen, die eine Art Wurmloch entdeckt haben. Ich habe zwar Crichtons Buch nicht gelesen, aber wie ich ihn kenne, ist seine Beschreibung der Maschine und des Verfahrens zumindest so plausibel erklärt, dass man sie glauben mag. Keine Spur davon im Film - es funktioniert einfach nicht. Auch Fiktion muss schlüssig sein. Sehr schnell verlagert sich der Film in die Vergangenheit und dort ist wenigstens in Ansätzen etwas von Story und Spannung zu entdecken. Die Logik bleibt allerdings außen vor. Manchmal wirkt das ganze wie eine Folge der Kultserie Timetunnel. Was auch auf die Effekte zutrifft. Es war ja zu lesen, dass bewusst darauf verzichtet wurde, mehrheitlich CGI Effekte, also Computergenerierte, einzusetzen. Ein klarer Fehler, meiner Meinung nach.
Einen Höhepunkt hat der Film mit dem Angriff der Engländer auf die französische Festung. Das war wirklich optisch genial und spannend gemacht. Klasse sind auch die Musik von Brian Tyler (Jerry Goldsmith's Score wurde leider abgelehnt) und die Ausstattung. Dafür gibt es dann noch 3 Sterne. Diese positiven Aspekte ändern jedoch nichts daran, das Timeline in erster Linie enttäuscht und der schwächste Film von Richard Donner seit Jahren ist.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade um den guten Roman, 30. März 2007
Wo ich dem vorherigen Kritiker nicht zustimmen kann: Der Film hält sich keineswegs an die Romanvorlage von Michael Crichton. Diese ist genial durchdacht, was die Idee des Pendelns zwischen zwei Paralleluniversen angeht - und damit der einzigen, wenn auch nur rechnerischen Möglichkeit von Zeitreisen. Crichton legt den Schwerpunkt seiner Erzählung auf die Darstellung der Probleme, die ein Mensch unserer Zeit hätte, würde er plötzlich in anderen Epochen alltäglichen Anforderungen ausgesetzt. Dies ermöglicht Crichton, die kulturellen und sozialen Verhaltensweisen des heutigen Menschen kritisch zu betrachten und zu zeigen: wir halten uns für ganz besonders klug und unseren Vorfahren in jeder Hinsicht deutlich überlegen, wären aber nicht in der Lage, in deren Zeiten zu überleben. Ohne erhobenen Zeigefinger, sondern schlicht und umso genialer durch die spannende Erzählweise macht Crichton dies deutlich und wirbt für mehr Verständnis gegenüber Andersartigem sowie dafür, die eigenen Ansichten und Handlungen genauer zu überdenken, änderungswillig zu bleiben.

Dass die Charaktere relativ eindimensional bleiben, stört dabei nicht, 'Timeline' ist kein Entwicklungsroman. Sie dienen dazu, deutlich zu machen, daß Menschen ohne starken inneren oder äußeren Druck kaum in der Lage sind, über die ihnen gesetzten Grenzen hinauszugehen. Die Entscheidung der Figur des André Marek am Ende des Romans ist daher nicht nur extrem weitreichend, sondern schon fast tragisch, auch wenn sie auf den ersten Blick romantisch-verklärt anmutet.

Der Film läßt von diesem perfekt durchdachten Romankonzept nur übrig, was Hollywood wohl für verkäuflich hielt, und das ist nicht viel. Anstrengendes Mitdenken oder gar Selbstreflexion sind da selbstverständlich fehl am Platze. Fazit: im Vergleich zum Buch kommt im Film keine große Spannung auf, das Drehbuch ist total eindimensional. Hauptrolle Paul Walker ist so langweilig wie fast ausnahmslos alle anderen Rollen auch, Billy Conolly geht leider völlig unter, nur Gerard Butler haben offensichtlich die Dreharbeiten Spaß gemacht. Aber so fast allein kann er es nun auch nicht raushauen.

Die Ausstattung ist jedoch sehr gut, der Soundtrack ebenfalls, die Kampfchoreografien lebensnah und nicht überhöht. Unterhaltsam für die Zeit, die er läuft,' mehr nicht - wie die meisten dieser Filme. Sehr schade, denn hier wurde eine großartige Möglichkeit verpaßt.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richard Donner vom Feinsten!, 29. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Timeline - Bald wirst du Geschichte sein (DVD)
Also ich gehe mit den meisten negativen Rezessionen hier nicht einig! Argumente wie, unglaubwürdige Archäologen und langweilige Story, also nicht nachvollziehbar was in der Geschichte abläuft sind schlicht falsch.
Warum müssen junge dreissig jährige Archäologen angestaubt wirken? Hier werden normale Menschen dargestellt, die Ihrem Beruf mit Leidenschaft nachgehen. Ausserdem sind sie ein eingeschworenes Team, dass sich sehr gut kennt. Sie wirken durchaus echt.
Michael Crichton's Roman wurde in einen zweistündigen Film gewandelt, und dies sehr gut. Das Highlight ist die Schlussschlacht, wo die Franzosen die von den Engländern besetzte französische Burg wieder einnehmen wollen. Zuvor passiert allerdings zuerst die Zeitreise durch das Wurmloch zurück in das Jahr 1357, wo die Archäologengruppe an Ihren Ausgrabungsort zurückkehrt. Allerdings ist hier das Dorf ziemlich lebendig und es tobt ein mörderischer Krieg zwischen den Engländern und den Franzosen.
Der Film zeigt hervorragend, wie die Archäologen am Anfang unbeholfen sind in der Zeit die sie zu kennen glaubten. Erst nachdem zwei Leute der Gruppe getötet werden realisieren alle, dass es ein Kampf auf Leben und Tot ist. Auch der Vorsprung durch das Wissen aus der heutigen Zeit nützt wenig, nur der Zusammenhalt und eine Menge Portion Glück.
Um wieder in die Gegenwart zurückzukehren bleibt nur eine kurze Zeit, doch zuvor muss der Vater eines Teammitglieds gefunden und befreit werden.
Der Versuch dieser Zeitepoche wieder zu entrinnen wird zum roten Faden der Geschichte und ist sehr schmissig und vor allem ultimativ spannend umgesetzt.
Der Film vergeuded keine Zeit viel Hintergrundwissen aufzudecken, sondern nimmt die Zuschauer mit auf eine gnadenlose Hetzjagd, bei der die Archäologen zwischen die Fronten des Krieges geraten aber andererseits gegen die Zeit kämpfen, denn es bleibt nicht viel Zeit um wieder zurückzukommen.
Ebenfalls lobenswert ist, dass die Charakteren nicht als übermenschliche Helden daherkommen, sondern durchaus auch Ihre Schwächen haben.
Viele Blockbuster sind nicht halb so gut gemacht. Richard Donner hat meiner Meinung nach noch nie einen schlechten Film abgeliefert. Timeline ist keine Ausnahme, im Gegenteil der Film ist absolute Spitzenklasse. Am meisten gefreut hat mich, dass ich seit langem endlich wieder mal einen wirklich spannenden Film gesehen habe.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett...aber nicht unbedingt überzeugend..., 13. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Timeline [UK Import] (DVD)
Ein Jahr lang habe ich mich auf diesen Film gefreut. Jetzt habe ich ihn gesehen und weiß ehrlich gesagt nicht genau, was ich davon halten soll. Klar ist, dass man das sehr detaillierte Buch (inkl. technischer Zeichnungen) nicht Wort für Wort verfilmen kann. Dennoch wurden im Film einige Szenen rausgelassen, die ihn insgesamt stimmiger gemacht hätten. Vielleicht beschert uns die DVD ja einige davon. Es war mutig von den Produktionsstudios, keine Weltstars zu casten...und dieser Mut wird zumindest streckenweise belohnt. Wenn man bedenkt, welchen Widrigkeiten der Film während der Produktionszeit aus gesetzt war (Probleme mit dem Locations, Verletzungen der Darsteller, kurzfrister Wechsel des Musikkomponisten), ist das Ergebnis für einen netten Filmabend dennoch akzeptabel. Immerhin waren auch "Jurassic Park" (dessen Fortsetzungen auch nicht so berauschend waren) und "Der 13. Krieger" auch nicht frei von Fehlern. Zudem ist es bewundernswert, dass man es in der heutigen Zeit der effektgeladenen Filmen gewagt hat, "Timeline" fast gänzlich OHNE Computerunterstützung zu drehen. Respekt! Heraus kam ein klassischer Fantasyfilm, der ein bisschen an die alten Mantel-und-Degen-Filme erinnert, sicherlich seine Fehler hat, aber deshalb trotzdem nicht grottenschlecht ist...
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unwürdig und fehlbesetzt!, 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Timeline [UK Import] (DVD)
Es tat so weh, zu sehen, wie aus einer so genialen Grundidee, ein völlig fehlbesetzter, völlig ohne funktionierende Spannungskurven auskommender, unspektakulärer Film wurde.
Katastrophal! Wer "the fast and the furious" und 2 fast 2 furious" gesehen hat, hätte sich eigentlich denken können, dass Paul Walker als Hauptdarsteller nicht funktioniert, weil er sogar noch von einem Laien in einer Massenszene an die Wand gespielt wird. In Timeline wirkte es so blass, uncharismatisch und mehr noch störend, dass man sich einen schlimmeren schauspielerischen Supergau gar nicht vorstellen kann.
Auch die weibliche Hauptdarstellerin Frances O`Conner lud eher dazu ein, sie im Mittelalter versauern zu lasen, als um ihre Liebe zu kämpfen. Schon in "Teuflisch" fand ich sie als "object of desire" eine absolute Fehlbesetzung. Als begeisterte Forscherin nervte sie einfach nur.
Zwar gibt es ein oder zwei anständige Nebenbesetzungen (Gerard Butler und Billy Connely etwa), aber diese können den Film auch nicht retten. Man hat eher Mitleid, weil sich diese Schauspieler im falschen Projekt ansträngen.
Wenn man das Buch kennt, ist man von der Umsetzung eigentlich noch enttäuschter, als als Unbeleckter. Was im Buch Spannung und Excitement auf zwei Ebenen in zwei Zeitaltern bedeutete und fantstische, spektakuläre Bilder im Kopf hervorzaubert, verkommt in dieser filmischen Umsetzung zum bloßen Erwarten des Endes, welchem man aber nur angesichts der Langeweile entgegenfiebert.
Selbst klassische Highlights eines jeden Films wie Kämpfe und Schlachten machen im Film eher einen gewollten, denn gekonnten Eindruck und das liegt nicht am Verzicht auf CGI, sonder am Unvermögen diese Schlachten und Kämpfe gut zu entwickeln und in den Film gekonnt einzubauen. Von einem Regisseur wie Richard Donner hätte man wirklich mehr erwarten können, schließlich hat dieser mit Lethal Weapon Klassiker der Actiongenres und mit Ladyhawke (Der Tag des Falken) einen modernen Fantasyklassiker im Mittelalterlook geschaffen.
Ganz fürchterlich und völlig unpassend ist auch die Filmmusik von Brian Tyler. Während andere Fimmusikkomponisten gekonnt einen Spagat zwischen futuristischen und klassischen Musikelementen hinbekommen hätten, versagt Tyler auf ganzer Linie. Sein Score funktioniert weder als Schlachtenuntermalung in den Mittelalterszenen, noch als begleitende Musik zu einer Zeitreise. Er wirkt eher störend, denn unterstützend.
Schließlich zum Look und der Ausstattung. In einem Wort: Grausam! Nichts wirkt wie aus einem Guss oder auch nur im Ansatz glaubwürdig.
Am Ende bleibt nur eine Frage: Warum nur? Warum wurde eine solche Chance vertan?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für Geschichtsfans, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Timeline - Bald wirst du Geschichte sein (DVD)
Dieser Film zeigt wie es sein könnte wenn es wirklich Zeitmaschienen geben würde, also was passieren könnte ... und zum anderen bekommt man Einblicke wie es damals zwischen all den Ländern schon Krieg gegeben hatte
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Bildqualität - HDTV vom Feinsten !, 15. September 2005
Diese WMVHD (Windows Media Video High Definition) Disc, die sich mit dem PC und auch neuen WMVHD Playern (z.B. XStream Player, Kiss DP-600 etc..) abspielen lässt, hinterlässt einen sehr guten Eindruck.
Die Detailschärfe ist extrem hoch, Bewegungsartefakte, die die "Normal"-DVD plagen , sind hier vollkommen verschwunden. Die "Tiefe", die das Bild hinterlässt, fasziniert mich immer wieder.
Fakt ist, dass "Timeline" zu den Top Titeln im WMVHD Bereich zählt, was die Bild- und Tonqualität angeht!
Zum Thema "nur 544 Zeilen" (siehe Rezension darunter):
Da der Film das Bildformat 2,35:1 aufweist, wurden nicht alle 720 Zeilen encodiert, sondern nur der Bereich innerhalb der schwarzen Balken (wäre ja auch Schwachsinn gewesen, die Balken mit zu encodieren und hätte nur Speicherplatz gefressen). Das macht man üblicherweise so bei WMVHD Filmen (auch bei Tomb Raider, Gangs of New York, usw...). Übrigens hat der Film auf der normalen DVD weniger als 435 Zeilen zur Verfügung (nach Abzug der schwarzen Balken).
Für HDTV Fans ein MUSS in der Sammlung!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Darstellerisch zwischen Höllenpfuhl und Elysion, 1. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Timeline - Bald wirst du Geschichte sein (DVD)
Wer hat nicht schon Schauergeschichten über das dunkle Mittelalter mit seinen gnadenlosen Rittergestalten, finsteren Verließen, brutalen Folterinstrumenten und fehlendem Toilettenpapier gehört - düster, blutig und doch soooo faszinierend. Da trifft es sich gut, dass einige clevere Amerikaner (US-~ versteht sich) eine Zeitmaschine entwickelt haben, mit der man mitten in den 100jährigen Krieg anno 1357 zurückreisen kann. Als der knorrige Archäologe Johnston (Bill Connelly) davon Wind bekommt, nutzt er die Möglichkeit an den Ort seiner archäologischen Wunschträume, der französischen Festung La Roque, zu reisen und verreist zu bleiben. Als sich sein tumber Sohn Chris (Paul Walker) mit seinen reichlich naiven Freunden auf die Suche nach seinem alten Herrn begibt, treffen Sie zu einem leicht angespannten Zeitpunkt ein, in dem sich gerade Kohorten an Franzosen und Engländern bereit machen, sich beim Kampf um La Roque endgültig die Köpfe einzuschlagen.

Die packende insznierte Verfilmung von Crichtons Buch "Timeline" hat mit kantigen Rittergestalten, mittelalterlich verklärten Kulissen, schön blutig dreckigen Kämpfen, packenden Belagerungen und der damaligen britisch-französischen Fehde eine solide in sich stimmige Geschichte aufgebaut, die zwar nicht gerade oscarverdächtig erscheint, aber das Phänomen Zeitreise mit all seinen Ecken und Kanten brillant auszunutzen weiß. So wenig es insoweit an der linearen Geschichte zu brandmarken gibt (außer man nimmt den unsäglichen und reichlich naiven Vergleich zum Buch vor) - so sehr werden sich die Geister an den "Leistungen" der Darsteller scheiden, die zwischen geradezu teuflisch schlecht und himmlisch gut korrelieren.

Bringen wir das Waterloo schlechthin hinter uns: Macho-Weichei Paul Walker (Blond, blonder, am blondesten) und Frances O'Connor (blass wie ein Leichentuch) - eines der stumpfsinnigsten Liebespaare aller Zeiten an - die so nervtötend und sinnfrei durcheinander wuselten und zu romantisieren versuchten, dass ich sie am liebsten ins Nonnenkloster (mit Schweigegelübde) oder auf dem Richtblock verbannt hätte (wo wer landet, überlasse ich der Phantasie des Lesers). Haaresträubend! (sofern nicht bereits ausgefallen) Chris Connolly als Professor hat mit dem Abrasieren seines Bartes (gleich zum Anfang) auch den letzten Glimmer an Weisheit verloren und die gesamte Wissenschaftlerbagage back in the USA - insbesondere der junge völlig überzogene Möchtegernmoralapostel - bleibt völlig blass und vollkommen überflüssig. Traurigerweise spiegelten die Dialoge stets die darstellerische "Qualität" des jeweiligen Schauspielers wieder, so dass man sich angesichts des bisweilen grenzenlos unsinnigem Gewäschs ausreichend mit Aspirin oder Bier wappnen sollte.

Doch im Angesicht des Schreckens nahte die Rettung in Form von Michael Sheen als herrlich dubios charismatischen Großmufti der Engländer und seinem französisch dekadenten Gegenspieler Lambert Wilson. Großartig auch Marton Csokas als markiger Bösewicht vom Dienst. Endgültig in mein Herz spielte sich dieses ambivalente Filmchen mit Gerard Butler als ambitionierten noch ausbaufähigen Recken, der mit der überragend charmanten und berückend liebenswürdigen Anna Friel (DER Grund um sich "Pushing Daisies anzuschauen) das unglaubliche Kunststück vollbrachte, mit zwar kurzen aber wunderbar anregenden und augenzwinkernden Dialogen das obige Horrorpärchen vergessen zu lassen und in diesen bisweilen reichlich seichten Einheitsbrei das bitter vermisste Stückchen Romantik, Spannung und Schicksalhaftigkeit einfließen zu lassen. Dafür vergebe ich zaudernd aber dennoch gern drei volle Sterne.

Fazit:

Wer das Ying-und-Yang-Prinzip im schauspielerischen Bereich einmal unter Extremumständen erforschen will und noch nicht sein Faible für die entzückende Anna Friel entdeckt hat, ist bei diesem Filmchen genau richtig. Ausgefeilte Ideen für alle Freunde von Zeitreisen & Co, ein gelungenes mittelalterliches Flair, grandiose Darsteller und last but not least zahlreiche Kaffee- und Zigarettenpausen, wenn die weniger begnadeten Darsteller ihre Schnäbel aufreißen. Nunc est bibendum!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ORIGINAL ist einfach besser, 9. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Timeline - Bald wirst du Geschichte sein (DVD)
Okay, ich muss zugeben, das Buch ist um Galaxien besser als der Film, aber da es hier um den Film geht:
als ich das Werk im Kino angeschaut habe war ich auch biter enttäuscht: der Film wirkte paltt.
Aber hier ein Tipp: schaut ihn euch im Original an. Ohne diese gräßliche deutsche Synchro ist Timeline echt gut. Arnault spricht endlich französisch, DeKere spricht altenglisch und Marek hat diesen wunderbaren schottischen Akzent. Überraschung: mir hat Timeline plötzlich gefallen.
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Timeline - Bald wirst du Geschichte sein
Timeline - Bald wirst du Geschichte sein von Michael Crichton (DVD - 2004)
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