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Shift
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am 13. August 2013
Besonders in Nordeuropa gibt es ja bekanntlich eine sehr aktive extreme Metalszene, nicht umsonst wurden dort auch beispielsweise die Fundamente für den Melodic Death Metal gelegt. Aber auch in Sachen Grindcore hängt man dort nicht hinterher, das zeigen (oder besser gesagt zeigten) eben auch Nasum.

Wer ein wenig von der Bandgeschichte wissen will, kann diesen, folgenden Absatz lesen, ansonsten einfach überspringen. Die Band hat sich, nachdem Frontmann und Songwriter Mieszko Talarczyk aufgrund der Erdbeben- und Flutkatastrophe in Asien Ende 2004, aufgelöst. Das hat auch wohl verdeutlicht, wie wichtig er für die Band als Mitglied, wohl aber auch als Mensch gewesen sein muss. Das Ganze hat dadurch eine besondere Tragik, weil Mieszko gerade dort anlässlich seines 30. Geburtstags am 23.12. Urlaub machen wollte, um schließlich, vermutlich, 3 Tage später zu sterben. Nicht umsonst haben schließlich auch einige Genrekollegen, etwa Napalm Death, ihr Beileid ausgesprochen. Aber man hat die Band deswegen nicht einfach so zu Grabe getragen, ohne nochmal ein Zeichen zu setzen, wohl auch zu Ehren ihres toten Kollegen. Denn 2012 haben sich die ehemaligen Nasum Mitglieder, anlässlich des 20-jährigen Geburtstags der Band, mit einem Gastsänger (Frontmann Keijo Niinimaa von Rotten Sound) zusammengetan, um rund um den Globus auf akustischer Ebene nochmals für Erdbeben zu sorgen. Ich finde es sehr bemerkenswert, dass sich die Bandmitglieder, nachdem die Band eigentlich seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr bestand, für eine solche Tour zusammengetan und so etwas organisiert haben. Das werden wohl nicht allzu viele Bands nach ihrer Auflösung gemacht haben.

Nun zum Album selbst. Stilistisch bekommt man gewohnte Nasum Kost, nämlich Grindcore mit diversen moderateren Metaleinflüssen. Es gibt aber, neben den rasend schnellen Stücken, auch einzelne Songs, die wohl bewusst langsamer gehalten sind, sogar teils schon doom-lastig. Dazu gehören unter anderem Wrath, Fight Terror With Terror. Die folgenden Lieder zumindest in der zweiten Songhälfte: Circle of Defeat, Closer to the End (zumindest in der zweiten Songhälfte). Auch in einige Songs, die die meiste Zeit schnell sind, wurden auch langsamere Parts eingebaut, wohl der Dynamik wegen. Aber ansonsten gibt es, typisch für das Genre, kurze, aber dafür sehr aggressive und schnelle Stücke, die einem um die Ohren gedonnert werden. Das sieht man auch daran, dass der Großteil der Songs keine 2 Minuten dauert.

Auf die einzelnen Songs einzugehen, spare ich mir der Songanzahl wegen. Ich kann allerdings so viel sagen, dass manche Songs mich vom Songwriting nicht zu überzeugen wissen, darunter das schon genannte "Fight Terror With Terror".

Produziert wurde das Album solide, es klingt kein bisschen trashig, aber auch nicht nach einem künstlich aufgebauschtem Sound. Mir sticht kein Instrument, und der Gesang, negativ ins Auge.

Abschließend fasse ich zusammen: Grindcore, bei dem doch nicht wenige Ausnahmestücke bzw. Experimente dabei sind. Eine Produktion, die sich nicht zu verstecken braucht. Und ein Songwriting, dass eine Monotonie der Songs weitestgehend verhindert. 7,5 von 10 Punkten.

R.I.P. Mieszko Talarczyk.
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am 28. Januar 2007
Wenn eine Band insgesamt 24 Stücke in gerade mal 37 Minuten bringt, dann dürfte jedem klar sein, dass diese halbe Stunde weder leicht verdaulich ist, noch zügig vorbeigeht. Ebenso verhält es sich bei "Shift".

Die Schweden von Nasum fahren mit diesem Album so ein derbes Brett auf, dass man schon nach wenigen Minuten das Gefühl hat, dieses Gedresche schon eine Ewigkeit zu ertragen - nur dass man es eben nicht tut. Die Musik ist schnell, brutal und kompromisslos. Das Geschrei ist richtig fies und kommt ebenso schnell und gnadenlos aus den Boxen geholzt, wie der Rest der Musik. Dabei bewegen sich die Songs allesamt zwischen 32 Sekunden und 2:36 min, die Übergänge sind meist recht flüssing, sodass man kaum merkt, wenn die eine Minute in die nächste übergeht.

Das soll aber nicht heißen, dass alle Stücke gleich klingen. Über großartige Unterschiede zwischen den Songs zu philosophieren erübrigt sich aber trotzdem. Als Favoriten würde ich aus dem Bauch heraus "The Deepest Hole" bestimmen, das unter dem ultrabrutalen Gehämmer doch tatsächlich eine richtige, sogar recht eingängige Melodie verbirgt. Sehr metallisch und fast hymnisch zeigen sich "Wrath" und auch ein wenig "The Smallest Man". Einige andere Songfetzen wie von "Closer To The End" und "Fight Terror With Terror" setzen sich ebenso schnell in den Hörmuscheln fest.

Man darf von "Shift" keine innovative Meisterleistung erwarten, aber 37 Minuten, die so kompromisslos durch den Schädel dreschen und konsequent alle Körperteile zum wippen anregen, verdienen nunmal die volle Punktzahl. Ich denke "Shift" dürfte recht interessant für Fans der neueren Napalm Death und für Nasum-Anhänger so wie so sein. Alle anderen sollten es auch unbedingt antesten!
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am 30. September 2004
Nasum! Der Name bürgt schon seit dem genialen Fulllenght Debut "Inhale/Exhale" für Grindcore wie man ihn nicht besser spielen kann. Nach der etwas zu "überproduzierten" HELVETE (was in diesem Genre ja nun nicht so einfach ist) jetzt wieder ein roher, wennauch sehr differenzierter Hassklumpen, der nur noch in die Fresse haut. Schön lärmige Gitarren (vermutlich mal wieder FÜNF Gitarrenspuren) und eine megafette Rhytmussektion spielen den wohl technischsten Grindcore ohne auch nur eine Sekunde die Wurzel zu verleugnen. Man hört die Angepisstheit von der Gesellschaft in den Stimmen von Sänger/Gitarrist Miezko und Drummer/Sänger Anders. Es gibt kaum eine Verschnaufpause und wenn dann nur in Form von fiesen Grooveparts. Aber wir reden hier ja auch von purem Grindcore und nicht von Metal oder sowas. Auch die beiden neuen Bandmitglieder, die zum ersten Mal in die Produktion mit eingebunden wurden , machen ihren Job perfekt. Sie konnten sich gut ins Songwriting mit einbinden.
Fünf Sterne sind definitiv zu wenig für diese 38 minütige Scheibe. Man hat es immerhin mit einem Lehrstück modernen Grindcores zu tun. Selbst die Vorbilder Nasums, Napalm Death, können mit ihren neuen Scheiben dagegen nicht anstinken!
Also ich kann nur noch eins sagen:
KAUFEN!!! bzw. VORBESTELLEN!!!
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am 12. Juni 2007
Die Shift war meine erste Nasumscheibe und schon war es um mich geschehen. Sie brauchen sich nicht vor Genre-Größen wie Napalm Death oder Carcass zu verstecken, durch die hohe krächzende Stimme des Lead-Singers kreieren Nasum einen ganz eigenen Sound, der nur schwer seinesgleichen sucht. Schnelle Blastparts gekoppelt mit guten Texten - mal was anderes im Gegensatz zu dem ganzen Splatterzeug, was einem so um die Ohren fällt.

Für jeden Grindcorefan eine absolutes MUSS, die Platte verdient eigentlich 10 Sterne! Kaufen!
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am 18. Oktober 2004
Dass Nasum kein progressiver Grind sein wollen und sich sehr der alten Schulen à la Napalm Death angehörig fühlen, dürfte ja bekannt sein. Von daher fällt auch der Anspruch auf Erweiterung der Genregrenzen flach, was auch nicht so schlimm ist, da innerhalb der alten Grenzen solider, diesmal recht melodischer (ohne die peinlich abgedroschenen Riffs von Helvete), natürlich massiv produzierter (wenn mir persönlich auch viel zu sauber - Human 2.0 bzw. die split mit Asterisk bleibt immer noch das magnum opus in dieser Richtung) Grind geboten wird. Technisch kann das ganze auch nicht genannt werden, da es wohl eher um in die Fresse und groove geht als um großartige Abschweifungen - aber kein Zweifel, die Riffs sind schnell und keineswegs flach. Insgesamt eine starke Verbesserung zum vorhergehenden Album, inzwischen gelang es, die neuen Elemente gut einzubinden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2005
An dieser Stelle möchte ich des noch immer in Thailand vermissten Gitarristen Mieszko gedenken.
24 Songs in 37:19 Minuten. Nachdem ich 'The Enginge Of Death' gehört habe, hatte ich ja so meine Befürchtungen, dass das Album nicht so der Knaller wird, zum Glück hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. "Shift" ist ziemlich abwechslungsreich und wohl kontrastreicher als alles, was Nasum bisher veröffentlicht haben. Auf der einen Seite stehen Kracher wie 'High On Hate' oder 'Cornered' und auf der anderen 'The Deepest Hole' und 'Circle Of Defeat'(teilweise richtig doomig!). Man merkt wirklich, dass Nasum ihre Wurzeln im Grindcore haben, von Album zu Album stieg aber der Death Metal-Anteil, was sich auch im Gastshouter abzeichnet - Rogga Johansson(Edge Of Sanity). Nach groovigen und langsameren Midtempo(DM-)parts drücken sich aber sofort wieder ballernde Blastattacken und Gegurgle die Klinke in die Hand.
Nasum schaffen auf jeden Fall eine klasse Gratwanderung zwischen Grind/Crust und Death Metal, wobei ersteres natürlich überwiegt.
8,5/10.
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