Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
59
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:5,09 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. Dezember 2009
Ich glaube, einige der Vorrezensenten haben diesen Film ernster genommen, als er sich selber nimmt. Er spielt genau mit den Klischees, die sie ihm vorwerfen - und das auf eine höchst amüsante und unterhaltsame Art.

Als (ehemaliger) Student kriegt man schon ziemlich am Anfang das große Schmunzeln, wenn Xavier aus dem Off berichtet: "Es gibt verschiedene Austauschprogramme für Studenten. Eins davon heißt Erasmus und ist ein einziges großes Durcheinander." - Jawohl, Xavier, so ist es. Das Hetzen von Büro zu Büro, das mühsame Zusammensammeln obskurer Unterlagen, die resoluten Damen in den Büros - das ist Unialltag.

Angekommen in Barcelona, sind die Storys rund um die turbulente internationale Studenten-WG köstlich und unterhaltsam in Szene gesetzt - etwa der Zettel neben dem Telefon, auf dem in allen Sprachen "XX ist gerade nicht zu Hause" steht, oder die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Charakteren, wenn es ums Putzen oder das Befüllen des Kühlschranks geht. Da steckt überall auch ein Funken Wahrheit drin - so geht es zu in einer internationalen WG! Natürlich überdreht der Film das alles, aber dafür ist es eine Komödie und nicht "Big Brother aus dem Studentenwohnheim".

Ganz besonders stark ist der Film dort, wo er mit den schon erwähnten Klischees zwischen Nationen und Menschentypen spielt. Das abgedrehte "Bewerbungsgespräch" von Xavier in der WG ist das erste große Bonbon dieser Art. Zu erwähnen ist, dass die Studenten tatsächlich von Schauspielern der jeweiligen Nation gespielt werden - der Deutsche ist ein Deutscher, die Spanierin eine Spanierin und so weiter. Dass nun gerade der Deutsche an Xavier "typisch deutsche" Fragen stellt oder ausgerechnet der Bruder der Engländerin sich bei einem Besuch in der WG britisch-prollig benimmt und mit seinen politisch höchst unkorrekten Statements die Sympathie aller verscherzt - genau das macht den Charme dieses Streifens mit aus, denn als Zuschauer empfindet man sehr wohl, dass es hier darum geht, Vorurteile aufs Korn zu nehmen. Dabei bleiben aber alle Charaktere trotzdem liebenswert (gerade der unbeliebte britische Bruder wächst zum Schluss in einer grandios komischen Szene über sich hinaus). Und - in jedem Witz steckt ja auch ein Körnchen Wahrheit, sonst würde er nicht funktionieren.

Die ganzen Liebes- und Trennungsklüngel sowie die Sauf- und Partygelage, von denen der Film ebenfalls pflichtschuldig erzählt, laufen da fast nebenher und dienen eigentlich am ehesten dazu, das Bild unbeschwerter studentischer Eskapaden und Freiheiten abzurunden. Gut umgesetzt ist das Ganze durchaus - ich persönlich spüre beim Anschauen des Films immer das leichte Prickeln warmer Sonnenluft auf der Haut, rieche Meer und Tapas. Ein bisschen Träumerei ist eben auch dabei.

Besonders in mein Herz gespielt hat sich süße Wendy als Vertreterin von der Insel. Auch die bewährte Audrey Tatou als Xaviers Freundin Martine wird ihrer Rolle gerecht, und endlich mal nicht als die lächelnde Sympathie in Person - hier geht sie einem schon in den ersten fünf Minuten auf den Geist mit ihrem weinerlichen Gehabe und ihrem Unverständnis Xavier gegenüber. Dass diese Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, ist so für den Zuschauer komplett nachzuvollziehen. Dies arbeitet der Film auch visuell heraus: Während eines Telefonates zwischen den beiden sieht man Xavier in der Sonne Barcelonas stehen, im Hintergrund spanische Musik aus einer Bar - während Martine im grauen verregneten Paris aus dem mit Tropfen übersähten Fenster starrt und traurig ist, dass Xavier sie nicht besuchen kommt.

Fazit: Sehr unterhaltsamer, amüsanter und unbeschwerter Studentenfilm, der sich selbst nicht so ernst nimmt. Auf jeden Fall sehenswert, vor allem für Leute, die als Student ebenfalls einige Zeit im Ausland verbracht haben.
0Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2005
Als ich mir den Film von Klapisch zum ersten Mal angeschaut habe fand ich ihn so gut, dass ich ihn mir sofort ein zweites Mal ansah. In diesem Film kann so ziemlich jeder Student und ziemlich jede Kultur sich wiederfinden. Um in seinem Job weiterzukommen muss der Protagonist Xavier für ein Jahr nach Barcelona um dort zu studieren und zieht in einer multikukturellen WG ein. Der anfangs etwas prüde Franzose entwickelt sich im Laufe des Films zu einem wahren Herzensbrecher und aus den verschiedenen Studenten die in der WG leben wird zum Schluss eine eingespieltes Team.
Der Film ist es wirklich wert angesehen zu werden.Für alle Liebhaber dieses Films, in Luxemburg ist gerade die Fortsetzung des Films angelaufen... Der Titel lautet "Les poupées russes" und erzählt wie Xavier 5 Jahre nach seinem Studium in Barcelona als Schriftsteller sein Leben meistert. Ich hab mir den Film angesehen und bin sehr begeistert von der Fortsetzung... also ab in die Kinos
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2004
Endlich und leider sehr spät wird der unwiderstehlich charmante und völlig coole Feel-Good-Film "L'auberge espagnole" doch noch in einer deutschen Fassung veröffentlicht. Leider ist die Edition nicht wirklich ein Hit, denn neben dem Film werden keine Extras geboten. Das ist sehr schade, denn es gibt eine sehr empfehlenswerte französische 2-DVD-Version mit ausführlichem Making-of, 13 geschnittenen Szenen, die von Cédric Klapisch in liebenswerter Weise präsentiert werden, sowie einem Anti-Aids-Kurzfilm mit Valéria Bruni-Tedeschi.
Xavier, eigentlich ein totaler Langweiler, ist gerade mit dem Studium fertig und hat im Wirtschaftsministerium einen Job in Aussicht. Allerdings erst in einem Jahr und Voraussetzung ist ein Nachdiplomstudium in Spanien. Mit dem Erasmus-Programm der EU kommt er nach Barcelona und lässt seine Hippie-Mutter und seine neurotische Freundin Martine (Amélie-Star Audrey Tautou) in Paris zurück. Schon auf dem Flugplatz trifft er auf das seltsame und eher peinliche Paar Jean-Michel, einem aufdringlichen Arzt, und Anne Sophie, einem schüchternen Dummerchen. In Barcelona findet Xavier dann einen Platz in einer WG und wohnt schliesslich in europäischer Eintracht mit der Engländerin Wendy, dem Italiener Alessandro, dem Deutschen Tobias, dem Dänen Lars, der Spanierin Soledad und der Belgierin Isabelle zusammen und schliesslich hängt auch noch Wendys nervender Bruder William in der WG herum. Es ist nicht erstaunlich, dass Xavier bald erkennt, dass sich das Leben nicht nur an der Uni abspielt. Xavier entdeckt die mediterrane Lebensart, ein entspanntes Lebensgefühl, die Frauen und die Liebe. Ausserdem wird ihm bewusst, dass er nicht eine Karriere in der Verwaltung machen will, dass das nicht sein Lebensziel ist, sondern dass Schriftstellerei seine wahre Berufung ist.
"L'auberge espagnole" ist eine äusserst witzige Komödie mit liebenswerten Charakteren und einem intelligenten Drehbuch. Typisch französisch ist, dass auch politische Themen in amüsanter Weise behandelt werden, wie die der Sprache an der Uni (Katalanisch, nicht Spanisch) oder die Frage nach der Identität, wobei ein Schwarzer erläutert, dass er sowohl eine gambische als auch eine katalanische Identität hat. Auch in Details sind Entdeckungen zu machen. So betont Lars bei beiden Vorstellungsgesprächen, dass er in Paris war und Französisch spricht. Das zweite Mal kommt dies als Running Gag rüber. Dabei muss man seine Freundin Soledad beachten, die giftige eifersüchtige Blicke von sich gibt.
Schliesslich sollte man sich den Film unbedingt im Original mit Untertiteln anschauen. In der Synchronfassung geht viel vom Flair und vom Multikulti-Charakter des WG-Lebens verloren. Besonders schön kommt dies in einer geschnittenen Szene zum Ausdruck: Xavier erläutert Isabelle seine geheimen sexuellen Fantasien auf Französisch. Dann kommt Wendy und er wiederholt das Ganze auf Englisch. Schliesslich stösst noch Soledad dazu und er erzählt das Gleiche nochmals auf Spanisch.
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2015
Nettes Filmchen über die Sorgen und Nöte - die eigentlich keine so rechten waren - einer handvoll bunt zusammengewürfelter nicht mehr ganz junger Studenten so um die mindestens 25 in einer WG in Barcelona. Ein Franzose - sehr uncharmant und etwas stoffelig und so gar nicht mit klischeehaftem Franzosencharme und gutem Aussehen gesegnet:-) - , eine patente und pragmatische Britin, ein lethargischer Däne, ein nicht weiter auffallender ordentlicher Deutscher, eine ebenfalls unauffällige Quoten-Spanierin sowie ein bunt gewandeter Italiener und eine couragierte Belgierin - kommen trotz aller kulturellen Unterschiede supergut miteinander aus, zoffen sich nie und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Als Sidekick sorgte der prollige Briten-Bruder für Heiterkeit und Fettnäpfchen. Real? Eher nicht. Soviel Friede, Freude und Eierkuchen und verschworene Gemeinschaft gegen alle Widrigkeiten in einer übervoll zusammengequetschten WG ist zu schön um wahr zu sein. Aber vielleicht klappt es in einer multiwesteuropäischen - multikulturell war sie ja nicht, denn der Quoten-Afrikaner wurde nur als Nebenfigur kurz eingeblendet, der Amerikaner kam als gitarreklimpernder, dauergeiler dummer Depp vor, israelische, osteuropäische, asiatische oder gar arabische Studenten, die es in Barcelona sicher auch gibt, Fehlanzeige - WG besser als in einer rein deutschen zum Beispiel. Da erinnere ich mich mit Schaudern an endlose Debatten über Putzpläne und Einkaufslisten aus (un-) seligen WG-Tagen:-).

Irgendwie schien mir ERASMUS das Filmchen gesponsert zu haben, und das Hohe Lied auf das gute alte Schrumpf-Europa ging mir doch irgendwann auf den Keks. Die Schauspieler haben alle prima und frisch von der Leber weg gespielt. Der Franzose, eigentlich für ein Muttersöhnchen viel zu alt, hat mich in seiner reizlosen Stumpfheit genervt. Warum die schönsten Frauen so verrückt nach ihm waren, blieb ein absolutes Rätsel und wohl eine Männerfantasie. Die beiden Stars Audrey Tautou und Cécile de France waren irgendwie deplatziert und haben sehr exaltiert gespielt - vor allem de France hat mich mit ihrem Overacting tierisch genervt, das kann sie sonst viel besser. Den deutschen Darsteller kannte ich überhaupt nicht, er blieb auch leider völlig blass und ging in der munteren Truppe unter.

Es wurde viel gesoffen und gekifft, etwas Bettgymnastik betrieben und ansonsten "irgendwas mit Marketing" studiert. Na ja. Kann man sich mal ansehen, vor allem wenn die deutsche Muffeligkeit und Ordnungssucht im eigenen Lande mal wieder nervt und die Sehnsucht nach "spanischen Verhältnissen" groß wird. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2014
So empfindet der Student Xavier(Romain Duris) sein Leben. Bei dem jungen Mann geht aber auch wirklich alles drunter und drüber. Er soll Frankreich verlassen und für ein Jahr nach Barcelona gehen, um dort seine Spanisch-Kenntnisse für die spätere Karriere als Wirtschafter verbessern. Nicht unbedingt aus Eigeninitiative macht sich Xavier auf den Weg. Zurück lässt er seine Freundin Martine(Audrey Tautou), die Xavier eher Vorwürfe macht, als das sie ihn vermisst. Die Wohnungssuche in Barcelona ist eine Katastrophe, doch zunächst kann Xavier bei dem französischen Neurologen Jean-Michel(Xavier de Guillebon) und dessen Ehefrau Ann-Sophie(Judith Godrèche) unterkommen. Als Xavier endlich die Aufnahme in eine WG schafft, sieht er die Zukunft rosarot. Doch das Leben in der buntgemischten Truppe aus aller Herren Länder ist nicht einfach. Dazu "nervt" die Freundin zu Hause und Xavier schafft es auch noch mit der verheirateten Ann-Sophie im Bett zu landen. Keine guten Aussichten, um das Chaos in Xaviers Leben zu beenden...

Teil 1 der Trilogie von Cedric Klapisch hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Insofern ist der Streifen heute nicht mehr so ganz am Puls der Zeit. Was -Barcelona für ein Jahr- so interessant macht, sind die jungen Schauspieler, die beim Dreh des Films ganz sicher nicht daran dachten, dass dieser Film bis zum Jahr 2014 noch zwei Fortsetzungen erhalten wird. Klapisch versprüht in seinem Film unglaubliche Lebensfreude. Die transportiert er über seine Charaktere direkt ins Herz des Zuschauers. Begleitet wird Xaviers Geschichte von dessen Erzählstimme, die uns stets über das Gefühlsleben des Franzosen in der Fremde unterrichtet.

Wer sich auf -Barcelona für ein Jahr- einlässt, muss sich mit jeder Menge Untertiteln anfreunden. Es ist ja gerade dieser Sprachen-Mischmasch, der zum Kernthema des Films gehört. -Barcelona für ein Jahr- macht in jedem Fall Spaß auf jede Menge mehr. Das ist heute, 11 Jahre später, kein Problem mehr. Die Teile 2, -Wiedersehen in St.Petersburg- und 3, -Beziehungsweise New York- sind genau so unterhaltsam wie der Einstieg in Barcelona. In diesem Sinne viel Spaß beim Anschauen...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2004
Ich habe nie zuvor von diesem Film gehört, keine Trailer gesehen,
Irgendwie bin ich durch "Amalie" auf diesen Film gestossen...
und nachdem ich diesen Film jetzt in voller Länge genossen habe kann nur sagen : Die "Amelie" Darstellerin Audrey Tautou ist nichtmal das Glanzstück dieses Films. - nein, der ganze rest der
vor Charme sprühender Jungschauspieler macht den Film zum Sahnestück.
Eine liebenswerte Wohngemeinschaft in Barcelona, zusammengewürfelt aus verschiedensten Europäischen Ländern ( + Rassistische Vorurteile werden im Film auch "zufällig" angesprochen ) - alle Personen sehr liebevoll charkterisiert.
Ein Film der HAPPY macht...., gibt es eigentlich selten, bei diesem hier ist es aber der Fall !
Voller jugendlichem Elan, voll Urlaubsgefühl .... Anschauen lohnt sich !
Um zu Amelie zurückzukehren : Etwas aus "Die fabelhafte Welt der Amelie" & dessen Stil findet man in diesem Film auch wieder.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2012
Jeder (ehemalige) Erasmusstudent wird sich in diesem Film wiedererkennen. Bei den überspitzt klischeehaften Figuren ist für jeden was dabei. Es wird mit Stereotypen nur so um sich geworfen und das Erasmus-Leben perfekt dargestellt: Chaotisch!!! Wenn man den Film mit einem Augenzwinkern betrachtet, ist er sehr unterhaltsam. Tipp: Bloß nicht zu ernst nehmen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2012
Mein Eindruck ist, dass die beiden Filme mit dem Titel "L'Auberge Espagnole" ("Barcelona für ein Jahr" und Wiedersehen in St.Petersburg") untrennbar zusammengehören. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der erste Teil separat entstanden sein soll, ohne dass man schon die Fortsetzung im Blick gehabt hätte. Es kommen mehrere Andeutungen in "Barcelona für ein Jahr" vor, die dort nicht weitergeführt werden, sondern erst in der Fortsetzung. Erst dort schließt sich der Kreis.
Und: wenn "Barcelona für ein Jahr" ein eigenständiger Film sein soll, fragt man sich, wieso man aus der Ausgangsituation (vor allem aus dem Leben in einer multinationalen WG) nicht mehr gemacht hat. Es plätschert alles so vor sich hin, und man fragt sich am Ende vom Film: was war denn jetzt eigentlich die Handlung? Weshalb hat man diesen Film überhaupt gedreht? Okay - Xavier hat etwas Entscheidendes gelernt und zieht am Schluss die richtigen Konsequenzen. Aber ansonsten war lediglich viel Chaos in verschiedenster Hinsicht, und das Jahr ist um, ehe man sich umsehen hat... Das mag realistisch sein, aber ein guter Spielfilm ist doch eigentlich mehr als das Darstellen von Realität.
Erst mit der Fortsetzung "Wiedersehen in St. Petersburg" klärt sich alles, schließt sich der Kreis und man hat wirklich das Gefühl, insgesamt einen guten Film gesehen zu haben. Ohnehin ist er in der Realisation gut gemacht (manchmal sehr originell), gut besetzt, gut gespielt - aber man muss - wie gesagt - beide Filme gesehen haben.
Eine Kleinigkeit, die mich gestört hat (vor allem beim zweiten Film): es dauert lange, bis der Film überhaupt mal beginnt. Erst müssen alle beteiligten Filmgesellschaften und Produzenten genüsslich ihr Logo bringen (wen interessiert's?) - und dann, wenn man meint, dass es jetzt los geht, werden erst noch alle Mitwirkenden genannt (größtenteils einzeln). Das ist schon nervend. Aber das findet man bei vielen Filmen heute, es ist fast üblich. Vielleicht bin ich ja eine Ausnahme, aber ich will erst den Film sehen, und hinterher interessiert mich dann vielleicht, wer den Film produziert hat, wer welche Rolle gespielt hat, wer wofür verantwortlich war usw. - aber nicht vorher!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 16. November 2013
Xavier, ein Student aus Paris geht als Austausch-Student für ein Jahr nach Barcelona. Er lebt in einer siebenköpfigen mulitlingualen WG auf engstem Raum.
Natürlich geht es um Liebe, um Kummer, um Sex.

Die Personen in diesem Film sprechen in Originalsprache. Also größtenteils Französisch und Spanisch. Es gibt deutsche Untertitel, welche an einigen Stellen, aufgrund des hellen Hintergrundes schwer lesbar sind.

So wie Xavier sich nach und nach in Barcelona und der WG zurechtfindet, findet sich auch der Zuschauer immer mehr in das Geschehen ein.
Mich hat die Geschichte sehr in den Bann gezogen. Als das Austausch-Jahr vorbei war, war ich richtig traurig.

Der Film macht Lust auf Abenteuer, auf, einfach in eine Stadt in einem anderen Land ziehen, irgendwo mit wildfremden Menschen leben. Einfach so.

Ein wunderbarere Film.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2004
Nicht nur, weil ich Englisch, Französisch udn Spanisch studiere - auch für nicht-Sprachenstudenten ein absolutes Muss! Ich vertsehe gar nicht, warum ein solch genialer Film so wenig Aufsehen in Deutschland erregt hat! Er brilliert nicht nur durch seinen Witz, sondern vermittelt auch noch ein wunderschön europäisches Gefühl!
Ein Erausmus-Austauschschüler erlebt alle Höhen und Tiefen eines Auslandsstudienjahres in einer Multi-Länder WG.
Durch die Untertitel sind auch Wortspielereien gut zu verstehen und wirklich jeder muss über dieses Film herzhaft lachen - der Kinosaal hat gebebt!!!
Mit diesem Film kann man nichts falsch machen!!!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden