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am 24. Oktober 2010
Für mich zählt diese Edgar-Wallace-Verfilmung aus dem Jahre 1961 unter der Regie von Josef von Baky eindeutig zu den besten Wallace-Filmen überhaupt.

Warum? Weil hier einfach alles stimmt. Angefangen von einer recht interessanten und spannenden Story, wirklich exzellenten Schauspielern, die in ihrer Qualität so manch anderen Wallace-Film locker abhängen, bis hin zu einer perfekten Kameraarbeit, welche die ohnehin schon fesselnde Geschichte schaurig schön einfängt bzw. die Protagonisten optimal in Szene setzt.

Zur Story: Eigentlich könnte Margaret Reedle (Brigitte Grothum) glücklich und zufrieden sein. In wenigen Tagen wird sie eine neue Stellung antreten, im Schloss der Gräfin Eleonora Moron (Lil Dagover).
Zuvor erhält Margaret jedoch jede Menge unheimlicher Anrufe, in denen ihr ein Fremder (einfach göttlich, Klaus Kinski) sogar ihr nahes Ableben in Aussicht stellt. Und tatsächlich folgen Anschlag auf Anschlag. Margaret ist mit ihren Nerven am Ende und auch ihre beste Freundin (Edith Hancke) kann sie in dieser Hinsicht nicht mehr aufbauen.
Dann ist da noch Mike Dorn (Joachim Fuchsberger), der eigentlich immer im rechten Augenblick erscheint und ihr auch ansonsten immer zur Seite steht.
Dann ist der große Tag da und Margaret tritt ihre neue Stellung auf Schloss Moron an. Es scheint sich alles zum Guten zu wenden. Auch Lord Selvyn Moron (Eddi Arent) macht ihr Mut ...

Ein durch und durch spannender Film, mit tollen Schauspielern, die ich an dieser Stelle einmal anführen möchte:

- Brigitte Grothum als hübsche jedoch sehr schüchterne Hauptdarstellerin Margaret (ihre Angstschreie können wohl locker mit denen von Jamie Lee Curtis (Halloween) mithalten").

- Joachim Fuchsberger als smarter Detektive, der vielleicht damals Sean Connery in der Rolle des James Bond" den Rang hätte ablaufen können.

- Lil Dagover als Lady Eleonora Moron, ein Star aus der Stummfilmzeit

- Klaus Kinski als geisteskranker Attentäter, einfach nur genial (ich wüsste keinen Film, in dem er authentischer gespielt hätte)

- Eddi Arent als Lord Selvyn Moron, komisch und traurig zugleich, einfach perfekt

Besonders hervorheben möchte ich noch, dass in dieser Version die damals im TV geschnittenen Szenen (in der sich Kinski in der Irrenanstalt befindet) komplett vorhanden sind.

Die volle Punktzahl für einen der besten Wallace-Filme.
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am 12. September 2008
"die seltsame gräfin" ist die neunte deutschspr. wallace verfilmung des allseits bekannten rialto filmstudios.
mit der regie wurde josef von baky betraut , der damit gleichzeitig seinen abschied aus dem filmgeschäft einleitete . noch während der dreharbeiten erkrankt - wurde er von jürgen roland als regisseur abgelöst.

der streifen ist für mich ganz eindeutig qualitätsmäßig im oberen drittel der reihe anzusiedeln - nicht zuletzt wegen der bereits zu stummfilmzeiten populären lil dagover in der rolle eben jener seltsamen gräfin - und der herausragenden leistung eines klaus kinskis.
joachim fuchsberger und eddi arent sind auch wieder mit von der partie - das übrige ensemble braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken.

doch den besonderen reiz des streifens macht in meinen augen das geschickt verfasste drehbuch aus , durch das eigentlich jedem der protagonisten eine gewisse undurchschaubarkeit anhaftet und aus der "seltsamen gräfin" irgendwie einen etwas anderen edgar wallace film werden läßt - der mit hilfe einer düsteren irrenanstalt auch den schauder - über - den - rücken - jag faktor nicht zu kurz kommen läßt.

fazit : empfehlenswert.
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am 22. November 2013
'Die seltsame Gräfin' ist in meinen Augen eine stimmige und spannende Edgar Wallace Verfilmung. Ausgehen muss man von Erbstreitigkeiten innerhalb des eng-
lischen Adels.
Margaret Reedle (Brigitte Grothum), die neue Sekretärin von Lady Eleonora Moron (Lil Dagover) wird von dem verrückten Stuart Bresset (Klaus Kinski) ver-
folgt und bedroht. Ihr zur Seite stehen ihre Freundin Lizzy Smith (Edith Hanke) und der Inspektor Mike Dorn (Joachim Fuchsberger). Auch Lord Selwyn (Eddi
Arent), Lady Morons Sohn, ist sehr freundlich. Aber dann ist da noch der seltsame Anwalt Shaddle (Fritz Rasp), der fast unheimlicher ist als Bresset. Zu
guter letzt taucht noch die angebliche, aus dem Gefängnis entlassene Giftmörderin Mary Pinder, verwitwete Moron (Marianne Hoppe), auf, die sich als Marga-
rets Mutter herausstellt.
Schon allein durch die räumlichen Gegebenheiten und Selwyns technische Spielereien hat der Film eine geheimnisvolle Atmosphäre. Noch etwas zu den großen
Altstars, die doch sehr herb-männliche Marianne Hoppe war damals 52 Jahre alt, Lil Dagover dagegen 74, das muss man sich mal klarmachen.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Oktober 2014
"Die seltsame Gräfin" ist mein persönlicher Lieblings-Wallace-Film! Nicht so hirnlos-platt wie einige andere dieser Reihe - obwohl auch totaler Trash einen gewissen Unterhaltungswert hat - sondern hier mal mit richtig spannender, durchgehend logisch aufgebauter Handlung.

Einfach göttlich: Lil Dagover als exaltierte, durchtriebene Gräfin, die in fledermäusig flatternden Roben durch ihren Landsitz schwebt und dabei fast unter der Last ihrer (geklauten) Juwelen zusammenbricht. Auch mein Liebling Klaus Kinski darf mal wieder eifrig "irre" sein und obwohl unser Blacky Fuchsberger - Gott hab ihn selig - kein wirklich begnadeter Schauspieler war, so ist er doch der hübscheste und sportlichste Sympathikus-Inspektor der ganzen Reihe.
Brigitte Grothum verfügt zwar nicht über die mondände Eleganz einer Karin Dor, doch ihre ungeschminkte, natürliche Mädchenhaftigkeit macht sehr gut nachvollziehbar, dass sie den heftigen Beschützerinstinkt des feschen Inspektors weckt.
Der unvergleichliche Eddie Arent und die skurril-putzige Edith Hancke garantieren zudem als angehendes Liebespaar (!) ein Vergnügen der Extra-Klasse :-)

Doch wie bin ich enttäuscht von der flauen, unscharfen Bildqualität der DVD! Kann mich nicht erinnern, dass der Film in der Fernsehfassung derart mangelhaft gewesen sein soll. Zusätzlich hat man hier auch noch die "Kopf-und Fuß-halb-ab-Version", weil das Filmmaterial unsinnigerweise nachträglich auf Breitbild gequält wurde.

Naja... wenigstens hat man die Gräfin jetzt im eigenen Schrank und kann sie immer mal wieder und ohne nervende Werbeunterbrechungen ansehen. 5 Sterne für Lil & Co (wertungsgewichtiger), 2 Sterne für den optischen Genuss - macht insgesamt gerade noch 4 mit leicht eingeschränkter Kaufempfehlung.
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Lil Dagover als dunkle Schauergestalt mit psychopathisch- aristokratischen Zügen ist natürlich das Highlight dieser Wallace- Verfilmung. Sie verströmt ein Charisma, dass den anderen Darstellern im Grunde die Schau stiehlt. Als Gräfin Leonora Morron nimmt sie die junge Sekretärin Margaret zu sich ins Haus. Die hat gerade herausgefunden, dass sie eigentlich die Tochter der Mary Pinder ist- einer wegen Mordes Verurteilten, die aber bald entlassen werden soll. Im Zuge eines teuflischen Komplotts finden sich beide schließlich in einer Irrenanstalt...
Eddi Arent spielt hier einmal eine etwas andere, weil problematischere Rolle (wenn auch nicht ganz so problematisch wie in einem anderen Wallace- Film :-)), Joachim Fuchsberger wie immer den besorgten, becircenden, bestechenden Inspektor. Sie und alle anderen machen ihre schauspielerische Sache gut- nur Lil Dagover sticht heraus... und ebenso Klaus Kinski. Der hat- wie oft in Wallace- Filmen- eine kleine, aber feine Rolle, in der er sich ganz ausspielen kann. Hier verkörpert er einen Irren, dem suggeriert wird, er müsse Margaret töten, um seine Gesundheit zu beweisen. Den so Getriebenen gibt Kinski geradezu gruselig authentisch, und eigentlich ist er viel zu schade für diese Rolle in einem Krimifilm. Dennoch: Allein sein Auftritt rechtfertigt es, sich die DVD einmal anzuschauen...
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am 28. August 2001
Dieser Film überzeugt absolut. Doppelbödige Handlung und ebensolche Charaktere von den namhaftesten Schauspielern seiner Zeit gespielt. Klaus Kinski war bei Wallace wohl kaum eindringlicher und besser. Namhafte Altstars der deutschen Films glänzen ebenso wie die begabte Brigitte Grothum, die hier ihren ersten Wallace-Auftritt hat. Leider ist der Film auf der Kaufkassette gemattet - ein Stern Abzug dafür.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Februar 2014
Von allen Edgar Wallace Filmen ist vielleicht der 1961 entstandene "Die seltsame Gräfin" derjenige mit dem größten Hollywood-Appeal und das liegt nicht nur an Stummfilmdiva Lil Dagover, die die Gräfin Eleanora Moron spielt, sondern auch der düsteren Geschichte selbst, die nach und nach ein perfides Mordkomplott preisgibt - Regisseur Josef von Baky breitet von Anfang an ein gewisses Noir Flair aus, was zur Geschichte sehr gut passt. Denn die junge Margaret Reedle (Brigitte Grothum) schwebt in größter Gefahr, weiß es aber noch gar nicht. Sie lebte bislang mit ihrer Freundin Lizzy Smith (Edith Hanke) zusammen, aber nun wird sich ihr Leben völlig ändern. Die Sekretärin verlässt ihren Arbeitsplatz bei Rechtsanwalt Shaddle (Fritz Rasp) und wird fortan gut bezahlte Privatsekretärin in den Diensten der angesehenen Gräfin Moron. Doch sie bekommt kurz vor diesem Arbeitsplatzwechsel ständig Anrufe von einem wahnsinnigen Typen (Klaus Kinski), der ihr nach dem Leben trachtet. Ein weiterer Mann namens Michael Dorn (Joachim Fuchsberger) rettet ihr in diesem Zusammenhang zweimal das Leben. Alles scheint damit zusammenzuhängen, dass die Giftmörderin Mary Pinder (Marianne Hoppe) nach 20 Jahren aus dem Zuchthaus entlassen wird. Zu den Bekannten der Gräfin, die ihren Sohn (Eddi Arent) ständig bevormundet, gehört auch der Nervenarzt Dr. Tappat (Rudolf Fernau) aus dessen Anstalt wohl der verrückte Anrufer stammt....
Lil Dagover, bekannt aus "Das Kabinett des Dr. Caligari" erinnert natürlich an die wahnsinnig gewordene Stummfilmdiva Norma Desmond aus Billy Wilders "Sunset Boulevard" und drückt mit ihrer seltsam entrückten Darstellung dem Film einen eigenen Stempel auf. Sehr gut auch die Altstars Rudolf Fernau und Marianne Hoppe. Der Film hat einen morbiden Touch und dadurch vielleicht sogar eines der Highlights der Reihe, auch wenn er inszenatorisch etwas aus der Reihe fällt mit der gewollten Verwandtschaft an das melodramatische wie düstere Hollywoodkino der 40er Jahre.
Josef von Baky, der Regisseur des legendären UFA-Jubliläumsfilm "Münchhausen" musste aufgrund einer Erkrankung teilweise durch Jürgen Roland und Ottokar Runze ersetzt werden.
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am 5. Juni 2012
Für mich ist dieser Edgar Wallace einer der besten. Leider ist die Bildqualität im Vergleich zu meinen anderen EW Filmen einfach nur schlecht. Besonders die Szenen im Schloß der Gräfin.
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am 8. Juni 2014
Innerhalb der gesamten Wallace-Reihe kommt dieser Streifen was Handlung, Atmosphäre. Spannung und Humor angeht bestenfalls auf einen Platz im Mittelfeld. Kein Vergleich etwa mit dem Hexer. Manches ist unlogisch (Woher weiss "Blacky" von den vergifteten Pralinen im Schlafzimmer der jungen Sekretärin?), manches zu offensichtlich (die erste Begegnung zwischen Mutter und Tochter im Gefängnis), aber besonders ärgerlich ist die piepsig-blasse Edith Hancke, die man einfach hätte weglassen sollen. Auch finde ich persönlich den kauzig-schlitzohrigen Siegfried Lowitz oder auch Heinz Drache deutlich besser als Inspektor als Fuchsberger.

Kein Schauspieler ist wirklich schlecht, so wie die vielen Pseudo-Mimen der heutigen Telenovelas. Aber nur die relativ kurzen Auftritte des mörderischen Stalkers/Psychopathen Klaus Kinski können voll überzeugen.
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am 17. August 2011
Die Sekretärin Margaret Louis Reedle freut sich darauf, eine neue Stellung bei der Gräfin Moron antreten zu können. Doch ihre Freude trübt sich, als sie Morddrohungen per Telefon erhält und den ersten Mordanschlägen knapp entgehen kann. Inspektor Michael Dorn nimmt sich der Sache an, er findet Spuren die zur Gräfin und zu einer Irrenanstalt führen.

Der Wallace-Verfilmung aus den frühen 60ern fehlt es an einigem. In erster Linie ist hier die Logik angesprochen. Des weiteren wirkt das Spiel einiger Hauptdarsteller sehr uninspiriert und aufgesetzt. Es gelingt deshalb auch nicht, den Funken auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Brigitte Grothum macht jedoch ihre Sache als Margaret Louis Reedle durchaus gut und vermittelt den Part ansprechend. Man nimmt ihr die Rolle der verängstigten und unsicheren Person in der Opferrolle, durchaus ab. Joachim Fuchsberger kommt in der Rolle des Michael Dorn, einfach nur seiner Pflicht nach und es gelingt ihm nicht einen Glanzmoment zu setzen. Diese, in diesem Film sehr spärlichen Glanzmomente, hat allerdings Klaus Kinski zu bieten. Kinski spielt die Rolle des Psychopathen Stuart Bresset absolut überzeugend. Das Spiel ist ihm sozusagen auf den Leib geschrieben. Im Prinzip kein Wunder, da Kinski sich später mal äußerte, dass wenn er kein Schauspieler geworden wäre, er sonst als Serienmörder geendet hätte. Na ja, wer Kinskis Verhaltensweisen an den Sets der Herzog-Filme kennt, der'

Lil Dagover legt in der Rolle der Gräfin Eleanora Moron ein sehr überzogenes Overacting an den Tag, das in meinen Augen schon an den Grenzen der Peinlichkeit anzusiedeln ist. Mag sein, dass hier noch der dramatische Weg der Theatralik eingeimpft wurde. Immerhin wirkte Frau Dagover ja in einigen Stummfilmen mit und arbeitete mit Regiegrößen wie Murnau und Lang zusammen. Aber zurück zur Gräfin Moron: Ein Name, der den Zuschauer bereits erkennen lässt, dass es sich hier um eine geistig, nicht ganz astreine Person, handelt.

Fazit: Ein Film der irgendwie nicht so richtig in die Gänge kommt und nur ein paar kleine Highlights zu bieten hat.
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