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  • Fabian
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Kundenrezensionen

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am 21. Oktober 2010
Es ist richtig, dieser Film ist eine ausgesprochen werkgetreue Umsetzung des Kästner-Buches. Im Unterschied zu manch einem Vorrezensenten vermag ich ihn gerade deshalb nicht zu loben. Es ist nicht nur zur Gänze unnötig, den Film anzusehen, wenn man die Buchvorlage kennt, da er über die Buchvorlage hinaus keine eigenen Akzente setzt (außer das bißchen Hintergrundmusik), während ihm gleichzeitig etwas vom Esprit und der beißenden Schärfe der Vorlage fehlt. Damit ist, wie ich fürchte "uninspiriert" das richtige Attribut.

Der Film ist jetzt über dreißig Jahre alt, vielleicht entspricht er dem Stil der Endsiebziger, aber das reicht mir trotzdem nicht aus. Betrachtet man nämlich die Radikalität der Buchvorlage und das gesellschaftliche Klima zum Zeitpunkt, als das Buch erschien, stoßen die wunderbar 1:1 umgesetzten 20er Jahre Szenen sauer auf. Diese Geschichte könnte, so wie sie ist, mit einer einzigen kleinen Nuance (die Existenz der Zimmerwirtin nämlich, da die Gattung ausgestorben ist), auch im Jahre 2010 spielen: zwischen auslaufenden Zeitverträgen in den PR-Abteilungen, Hartz IV und der Instabilität in den persönlichen Beziehungen und einer Elterngeneration, die beim besten Willen nicht verstehen kann, daß die Welt nicht mehr ist, wie sie vor dreißig Jahren war. Vor diesem Hintergrund (der 1979 zwar nicht so extrem deutlich war, wenn auch damals schon Arbeitslosenzahlen in die Höhe schossen und Studenten nach dem Abschluß auf der Straße standen) ist es eine Verharmlosung des Buches, die Geschichte in die Kostüme der Vergangenheit zu kleiden, als ob uns das, was der Autor zu sagen, hat, rein gar nichts mehr anginge.
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Vor wenigen Tagen erst habe ich die Romanvorlage aus der Hand gelegt - unter der Überschrift "Totentanz der Weimarer Republik" ist meine Rezension, hier bei Amazon, veröffentlicht worden.

Der Niedergang der Weimarer Republik ist das eigentliche Thema des Romanes und somit natürlich auch zugleich das Thema der Literaturverfilmung - FABIAN dient dem Zuschauer als erzählender Zeitzeuge, an seinem Beispiel wird deutlich, warum der Traum von Demokratie und Frieden zu jener Zeit wie eine Seifenblase platzte....

Der Film selbst verdient für die ersten 60 Minuten filmisch inszenierter Handlung ebenfalls 5 Sterne - glich er doch von Beginn an der unzweifelhaft großartigen Romanvorlage wie ein Ei dem anderen - die gedruckte Version wurde nicht zuletzt wegen der überaus guten Schauspieler (u.a. Hans Peter Hallwachs in der Rolle des FABIAN), der zeitgemäßen Musik und Kostüme,im wahrsten Sinne des Wortes, lebendig.

Warum ich trotzdem einen Stern abgezogen habe?

Gegen Ende des Films, vor allen Dingen während der letzten 20 Minuten, hat man sich, für meinen Geschmack, leider doch noch die ein oder andere, unnötige, Abweichung vom Roman geleistet - wobei die Ursache dieser störenden "Improvisationen" wohl in der damals herrschenden Teilung Deutschlands zu suchen ist - der Film wurde 1979 in der BRD produziert - die Handlung des Romanes von Erich Kästner endet im Original jedoch mit der Rückkehr des FABIAN nach Dresden - somit wurde der Abschluss des BRD-Filmprojektes kurzerhand in den Dunstkreis einer namenlosen Kleinstadt verlegt, schade, aber zur damaligen Zeit wohl nicht zu ändern.
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am 31. Januar 2011
Kurz vorweg: Das Buch kenne ich nicht aber die Verfilmung war klasse. Herausrragend war der Hauptdarsteller
Hans Peter Hallwachs als Fabian. Es ist alles andere als einfach komplett unbekleidet völlig natürlich so
zu spielen als wäre man bekleidet und müßte sich seiner Nacktheit nicht schämen.

Was mich jedoch persönlich unheimlich geärgert hat ist die Tatsache, die dieser gut inzenierte leichfüssig
gespielte Film mit einer guten Prise Tiefgang nacht um 1 Uhr 55 im Fernsehen auf dem ersten kam.

So etwas ist für mich bewußte Volksverdummung. Das ein Großteil der Bvölkerung bloß nicht sieht,
das es in Deutschland auch sehenswerte Drehbücher und zeitlose Schauspieler gibt.
So etwas gehört ganz eindeutig in einer bessere Sendezeit.

Auch wenn es viele Nackszene gab, so etwas kann man doch ab 22 Uhr senden oder 22.30 wenn sich die
Moralapostel aufregen sollten. Durch die extrem späte Sendezeit dürften die wenigsten Zuschauer
in den Genuß einer
weit überdurchschnittlichen Produktion gelangt sein. Mit seiner Leichtfüßigkeit hat Fabian teilweise
etwas hat Bel Ami erinnert, wobei er bei den Frauen schon sehr wählerisch war. Im Grunde ist er ein prima Kerl,
der das Herz auf dem rechten Fleck hat mit einer übergroßen Prise Lebenslust und Sprachwitz versehen.

Die Musik im Film ist ein richtiger Ohrwurm. Viele regen sich auf das das Buch nur teilweise getroffen worden
ist.
Ich habe auch mal den 1000 Seiten Wälzer von James Jones " Verdammt bis in alle Ewigkeit gelesen"
und muß ehrlich gestehen. das die Verfilmung mit Burt Lancaster, Frank Sinatra und Montgommery Clift
eindeutig besser ist als das Buch, obewohl hier auch nur ein Teil des Buches verfilmt worden ist.

Was nützt es denn, wenn das komplette Buch verfilmt wird und der Film ist zu lang und langweilig geworden.
Garnichts !! Die 110 Minuten der Verfilmung " Fabian gingen vorbei wie im Fluge und Dramatik und Satire
waren auch vorhanden ( das Ende bezw der Tod eines Freundes) .

Fazit: Sehenswert und macht Appetit auf das Buch.
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am 24. Januar 2010
Die Verfilmung des gesellschaftkritischen Romans erfasst nur partiell die Aspekte, die Kästner thematisiert. So stehen im Mittelpunkt das entgleistes Sexualverhalten der Protagonisten sowie deren Liebesaffairen.
Kästner jedoch problematisiert in seinem Roman darüber hinaus gesellschaftpolitische Fragen der Weimarer Republik, die zunehmende Arbeitslosigkeit,sich auflösende Familienstrukturen, das Pressewesen etc.
Erst auf diesem Hintergrund werden die erotischen Verirrungen aber interessant.
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am 12. Mai 2014
Der Film beruht auf dem Roman von Erich Kästner, erst vor kurzen ist der Originaltext mit dem ursprünglichen Titel: Der Gang vor die Hunde erschienen, den ich gelesen habe. Der Film hält sich ziemlich genau an das Fabian-Buch. Ich habe die Handlung durchaus als etwas verstörend empfunden. Nähere Analysen kann man im Internet - schon für Schulen nachlesen (das zerstört fast jedes spontane Erleben).
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am 3. Januar 2010
Der Film ist ganz nah an der Romanvorlage und eine ausgezeichnete Darstellung eines Aspektes des Lebens in Deutschland (und Österreich ?) um 1930.
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am 3. März 2013
Der Film ist ok und besonders im Vergleich zum Buch ist er nützlich für einen Buch Filmvergleich! Weiterempfehlung also JA !
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am 28. Dezember 2012
Im Gegenzug zum Buch gleichen Namens war für mich der Film eine große Enttäuschung. Viel zu viele sehr langweilige Szenen!
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