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am 15. Juli 2005
Das Original war mal eine Doppel-LP, wobei die erste Scheibe (insgesamt Track 1-4) durch den durchgängigen, magischen Beat des Übertrommlers Jaki Liebezeit (Motto: "Eine Maschine spielt zu ungenau") etwas "eingänglicher" gestaltet ist, die zweite eher "experimentell". Das ist keine leichte Kost, lohnt aber alle Mal jede Mühe. Ich kenne das Werk jetzt über 30 Jahre und kann ihm immer noch überraschende und spannende Momente abgewinnen. Für jeden, der in Musik mehr als eine Dimension oder "Funktion" entdecken will, sehr empfehlenswert. Sprengt alle Einordnungen, bildet definitiv eine eigene Welt.
Zur Band und geschichtlichen Einordnung: Can setzte sich aus vier klassisch geschulten Musikern/ Künstlern zusammen, die bewusst alle Limitationen ihrer Ausbildung über Bord warfen und "frei" musizierten. Mit ihrer zeitlosen (weil eigens fundierten und reflektierten), rhythmisch und elektronisch/elektrisch geprägten Musik hatten sie zunächst starken Einfluss auf die New Wave Ende der 70er/Anfang der 80er und dann auf nachfolgende Indie-Bands etwa im Bereich Rave. Für Techno waren sie nicht ganz so bedeutend wie etwa Tangerine Dream, da die Musik trotz der Elektronik-Spielereien vor allem von Czukai wegen der Karoli-Gitarren und Schmidt-Orgeln insgesamt zu "organisch" wirkt. Seit Mitte der 90er ist insbesondere in US-Collegekreisen eine Art Renaissance in der Rezeption zu beobachten. Insgesamt gehört Can zu den einflussreichsten Bands der Rock/Indiegeschichte überhaupt, da viel Musiker hier Anregungen und Vorbild finden.
In der dichten Rhythmik kam ihnen zu ihrer Zeit allenfalls der damals allerdings viel poppiger gelagerte Brian Eno mit seinen ersten drei LPs Werken nah, auch er mit großem Einfluss auf die weitere Musikgeschichte (auch und vor allem als Produzent).
Es ließ sich noch sehr viel sagen, aber nu ist Schluss.
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der "Soundtracks" mit dem Hyper-Psychedelic "Mothersky" ist
wieder völlig gegen alle damaligen wie auch heutigen
Hörgewohnheiten eingespielt worden.
Ich sehe das so, als ob alle Essenzen der damaligen Bands,
die auf "Ohr", "Pilz" oder "Kosmische Kuriere" veröffentlichten,
hier auf dieser Platte vereinigt wurden.
Es wird hier mit einer Unmenge an Effekten und Sounds experimentiert
und man versuchte sich auch mit Drum-Machines, sofern man das Verfremden
von Orgel-Rhythmus-Presets dazurechnen darf.

"Paperhouse"(7:29)beginnt balladesk und geht über in einen monotonen
Trommeltakt der von einer Psychedelic-Improvisation umrahmt wird bevor
es relaxt ausklingt.

Düster-Psychedelisch-Minimalistisch erklingt "Mushroom"(4:08) mit
monotonen Gesangsfragmenten.

Ein Regengewitter bringt "Oh Yeah"(7:22) zu einem monotonen Rhythmus
der von Orgelkaskaden und Gesangsfragmenten zu einem für "Can"-Verhältnisse
fast lockeren Rock gerät.

"Halleluhwah"(18:32) Ein hypnotisierender, funky Polyrhythmus wird von
diversen Sound-und Vocaleffekten zum tanzbaren Psychedelic improvisiert.

"Aumgn"(17:22)wird von Copy-Cat-Echoeffekten als monotone Mantra improvisiert.
Es gibt keinerlei Songstruktur und es wird mit vielen Soundeffekten
experimentiert. Hard Stuff

"Peking O"(11:35)führt das anfangs so weiter bevor ein Bossa Nova-Orgel-
Preset zum Extremtempo gebracht wird und ein dissonantes Piano sich mit
wirren Vocalparts zusammenmischt. Auch hier keinerlei Songstruktur sondern
hauptsächlich Soundeffekte.

"Bring Me Coffee Or Tea"(6:47) beendet die Platte als fernöstlich angehauchte
Hypno-Improvisation.

Achtung: Diese Scheibe wurde nicht für einen "Grammy" nominiert;-))

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Damo Suzuki / vocals
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2006
'TAGO MAGO' - wer sich eine CD mit diesem Titel besorgt, der muss ja wahrscheinlich mit einiges an Schrägem rechnen - und nachdem ich soeben hintereinander die Stücke 'Aumgn' und 'Peking O' gehört habe, muss gesagt sein, dises Album ist ziemlich schlimm, und gar nicht für Parties geeignet, die zwei oben genannten "Lieder" sind für meine unmusikalischen Ohren improvisierte Dissonanz, quasi Lärm, und sehr anstrengend.
Damit ist das negative zu dieser CD bereits gesagt, denn der Rest is tziemlich brilliant, melodisch, rhytmisch, klassischer Sound der 70er, vielleicht mit den frühen Pink Floyd vergleichbar, allerdings unterschiedlich instrumentiert. Einzigartig der Sänger - jammernd, schreiend, flehend, singend, winselnd. Einzigartig der Schlagzeuger - wie ein Uhrwerk den kaum variierenden Takt gebend (18 Minuten 'Halleluwah' !). Ruhig der Anfang ('Paperhouse'), beruhigend der Ausklang ('Bring me coffee or tea', wobei ich jetzt gern irgendwas beruhigendes hätte - Melissentee z.B.).
Kaum zu glauben, aber historische Tatsache: Diese CD stieg auf Platz 38 in die Deutschen Charts ein. Britney Spears - duck dich.
Klare 4 Punkte für 44 Minuten wunderbarer Musik, der Rest könnte etwa für Fans der frühen Neubauten interessant sein.
22 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2005
Der Klang dieser CD ist echt super!
Beim erstmal hören war ich echt überrascht ....
doch auch ich kann mir nicht die ganze Zeit diese Musik zumuten!
Würde daher sagen das dieses Album sich eigentlich nur für echte Fans eignet !
33 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden