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Das Objektiv habe ich mir als "Immerdrauf" im Kit mit der 30D bestellt. Der Entscheidungsweg war einfach: sehr brauchbarer Brennweitenbereich, Bildstabilisator, ordentliche Haptik. Das Objektiv kann ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen - vor allem all denjenigen, die keine Tests, sondern Fotos damit machen wollen.

Pluspunkte:

+ IS. Ich war skeptisch, aber der Stabilizer ist einfach genial für einen eher Hektiker wie mich. Plötzlich habe ich viele-viele scharfe Bilder.

+ Bildschärfe - aber auch BildUNschärfe (bei geringer Schärfentiefe sehen die bewusst unscharf gehaltenen Bildbereiche sehr harmonisch aus).

+ Tempo des USM-Autofokusses und die Möglichkeit, jederzeit per Hand zu korrigieren.

+ 67 mm Filtergewinde - endlich kann ich meine alten Filter wieder nutzen ;-)

+ nicht drehende Frontlinse (ideal für Aufnahmen mit Polfilter)

Minuspunkte gibt es natürlich auch:

- im Weitwinkelbereich (17 mm) UND bei sehr kontrastreichen Motiven fallen in Bildecken zum Teil starke chromatische Aberrationen auf. (Lässt sich aber bei Raw-Aufnahmen in Photoshop oder Aperture automatisch herausrechnen!)

- Canon ist so nett und lässt sich die absolut empfehlenswerte Gegenlichtblende zusätzlich mit 30 Euro teuer bezahlen. Dasselbe gilt für Objektivbeutel. Das macht Canon aber, bis auf die sauteure L-Preisklasse, bei allen Objektiven.

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Was die Verzeichnungen in 17-mm-Einstellung angeht: diese gibt es tatsächlich, wie bei jedem Weitwinkel-Zoom. Je nach Motiv stören sie sehr oder fallen überhaupt nicht auf. Also nichts für Leute, die hauptsächlich Backsteinwände oder Badezimmerfliesen mit Weitwinkel fotografieren. Im Übrigen lässt sich auch dieser Abbildungsfehler problemlos in Photoshop CS2 korrigieren.

Alles in allem: ein sehr stimmiges, komfortables Objektiv, das ich nicht mehr missen möchte.

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Nachtrag nach sechs Jahren Dauernutzung:

Das Objektiv habe ich immer noch. Es musste zweimal zum Onkel Doktor wegen Defekte in der Blendensteuerung. Scheint eine typische Krankheit dieses Objektivs zu sein. Ansonsten dient es mir nach wie vor als universeller Allrounder. Das Einsatzspektrum wurde erst durch das neue 15-85 überboten. Dieses wollte ich mir auch ursprünglich kaufen, nachdem ich auf Canon 7D umgestiegen bin. Bei dieser Kamera hieß es doch überall im Netz, man könne die bisherigen Objektive getrost vergessen etc. Fakt ist: an der 7D konnte das Kit-Zoom 17-85 erst recht zeigen, was es kann! Seine Abbildungsschärfe an dem hochauflösenden Sensor hat mich sehr positiv überrascht. Diese Leistung hätte ich von dem ansonsten ordentlichen Objektiv nicht erwartet, aber es ist so - derzeit erlebt die Linse bei mir ihre zweite Jugend.
1515 Kommentare|229 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2010
Ich habe etwas gewartet mit der Empfehlung, weil ich einige Objektive ausprobiert bzw. gekauft habe. Inzwischen nutze ich auch ein 50/1.4 und ein 100er Macro an meiner 40D. Das 18-55er konnte ich schon ausprobieren auch ein Sigma Std-Zoom mit 4er Blende hatte ich schon in der Hand (fand es grausam zu bedienen). Natürlich gibt es bessere Linsen und vor allem teurere Linsen. betrachtet man jedoch die derzeitigen Straßenpreise, den IS und die Abbildungsleistungen, muss man eine klare Empfehlung aussprechen. Vignettierung, CAs und Verzeichnungen in WW können korrigiert werden, das ist kein Punkt und ich weiß nicht, warum dies oft als negativ bezeichnet wird. Das Problem haben, mehr oder weniger, alle Std-Zoom in dem Bereich.
Tatsache ist, dass das Ding extrem schnell und exakt fokusiert, Vollzeiteingriff hat, und in der Mitte sehr gute Auflösungen zeigt. Der AF wird nur noch von meinem 70-200L geschlagen. Außerdem ist es bereits ab Blende 5,6 sehr gut. Natürlich kann man die Ergebnisse verbessern, wenn man ein 24-70L, 28-70L, 24-105L oder gar ein altes 28-80L bzw. 24-85er kauft, aber damit geht auch immer ein heftiger Nachteil einher, sei es Preis, WW, IS oder Gewicht. Für alle Einsteiger kann ich emfehlen: Kauft euch ein body und ein gebrauchtes Exemplar, dazu die eine oder andere FB (50, 85 oder 100mm), und wenn man sicher ist, das man fotografiert, kann man sich immer noch eine teureren zoom kaufen.
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am 5. September 2008
Seit einigen Tagen bin ich selbst im Besitz eines EF-S 17-85 IS USM. Das Objektiv stammt aus einem 40D-Kit. Wie bereits in den zahlreichen Tests bestätigt, weist auch mein Objektiv massive Einschränkungen in Form von Verzeichnungen, Vignettierungen und chromatischen Aberrationen (Farbsäume) im WW aus. Hinzu kommt eine sichtbare, kissenförmige Verzeichnung im Telebereich.

Verzeichnungen, Vignettierungen und Farbsäume lassen sich in CanonŽs DPP (Digital Photo Professional) mittels einem Knopfdruck mit zufriedenstellenden Ergebnissen korrigieren, sofern die Aufnahme bzw. das Bild im RAW-Format erstellt wurde. Natürlich wird auch aufgrund dieser EBV-Hilfsmittel aus dem EF-S 17-85 kein Spitzenobjektiv, aber ich persönlich kann mit den Ergebnissen gut leben. Der Bildstabi ist sehr effektiv (drei Blendenstufen) und der AF ist schnell, treffsicher und leise. Die Qualität des verwendeten Materials ist durchschnittlich. Wer das EF 28-135, EF 24-85 oder EF 28-105 kennt, der kennt auch das EF-S 17-85. Eben CanonŽs Mittelklasse (Metallbajonett, Ring-USM, Entfernungsskala). Die Verarbeitung ist ok. Dieses Objektiv wird mich auf meinen Tagestouren mit leichtem Gepäck begleiten. Für Architekturfotografie ist dieses Objektiv definitiv nicht geeignet. Für Portrait- und LowLightfotografie ist es eingeschränkt empfehlenswert (geringe Lichtstärke). Benötige ich eine höhere Qualität im WW und mehr Lichtstärke, dann kommt mein Tamron AF 17-50 f2,8 zum Einsatz.
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am 18. Oktober 2008
Ich will die Mängel des viel kritisierten Universalzooms gar nicht schönreden: wer z.B. ein einfarbiges, geometrisches Fliesenmuster mit 17mm fotografiert, sieht all die Unarten auf einen Blick: soft focus, tonnenförmige Verzeichnung, Vignettierung (nur die chromatischen Aberrationen sind mir noch nicht aufgefallen). Nur ' wann tut man das schon? Ich habe einige hundert Fotos mit diesem Objektiv in Stadt und Land, Wald und Flur aufgenommen und war fast immer durchaus zufrieden mit den Resultaten. Der Brennweitenbereich ist für eine walkabout lens ohne Super-Zoom-Elefantenrüssel völlig ausreichend, die Verarbeitung ist sehr gut, das Objektiv ist nicht allzu schwer aber auch nicht so ein Federgewicht wie das 18-55 kit Objektiv, vor allem aber besticht ein superschneller und präziser Autofocus und natürlich der USM, den ich wirklich nicht missen möchte (problemlose Fokusnachkorrektur ohne Umschalten).
In meinen Augen ist das Objektiv ein Kompromiss zwischen sehr guter Praxistauglichkeit und unbestreitbaren Mängeln unter extremen Bedingungen. Wir werden ja sehen, ob das sehnlichst erwartete Super-Zoom 18-200 (das um 150 g schwerer ist!) dann wirklich das Gelbe vom Ei ist, das sich alle erhoffen.
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am 21. Januar 2011
Seit gut einer Woche habe ich das ES-S 17-85mm IS USM auf meiner 60D.

Der IS ist sehr leise und erfüllt seine Funktion. Der AF arbeitet schnell und präzise.

Die Bildqualität ist absolut OK und man muss schon genau hinschauen, um tatsächliche Unterschiede zu einem höherwertigeren, in der Brennweite vergleichbaren Objektiv ausmachen zu können (getestet im Fachhandel mit dem EF-S 15-85mm IS USM an einer 60D). Die Unterschiede sind marginal und mir persönlich den Aufpreis nicht wert.

Ich bin mit der Abbildungsleistung durchweg zufrieden. Die Distanzanzeige für das manuelle Fokussieren ist sehr zuverlässig.

Fazit: Mit dem ES-S 17-85mm IS USM erhält man ein sehr gutes, qualitativ gut verarbeitetes Objektiv, welches sich mit seiner Bildqualität nicht zu verstecken braucht. Als "Immer-Drauf" nur zu empfehlen!
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am 10. März 2011
Hier meine Bewertung nach meinen ersten 10.000 Fotos mit diesem Objektiv.

Um es vorweg zu nehmen, den Kauf des Objektivs (Canon EF-S 17-85mm/ 4,0-5,6/ IS USM Objektiv, bildstabilisiert) habe ich nicht bereut und es ist ein gutes "Immer-drauf" gefunden. Zu meinem Equipment: ich nutze eine Canon 50D Body.

Vorteile
+ IS ist sehr präzise und arbeitet ordentlich
+ USM/AF ist schnell und genau
+ Objektiv bildet scharf ab
+ preiswert
+ ist nicht schwer

Nachteile
- USM ist lauter als meine anderen Objektive
- Objektiv bildet nicht so kontrastreich ab, wie ich es mir wünschen würde
- ohne Gegenlichtblende Canon EW-73 B Gegenlichtblende für Canon Objektiv EF-S 17-85mm
- für Outdoor nur bedingt geeignet

Wer den Kompromiss des etwas geringeren Kontrasts in Kauf nehmen kann bzw. die Zeit hat, seine Bilder i.d.R. nachzubearbeiten, dem kann ich dieses Objektiv nur empfehlen. Bitte keine Wunder erwarten, es handelt sich hierbei nur um die (obere) Mittelklasse.
review image
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am 30. Januar 2012
Ich bin eigentlich ziemlich kritisch und habe mit Universalzooms bislang keine gute Erfahrungen gemacht. Das alte 28-135mm IS fand ich zB schon zu Zeiten der analogen Fotografie ziemlich schlecht, für Diafotografie wegen geringer Schärfe und Kontrastleistung sogar schlichtweg unbrauchbar.

Aber mein 17-85mm funktioniert an der D40 (vorher: 550D) einfach hervorragend und wird inzwischen am häufigsten von allen meinen Linsen bei Ausflügen u.ä. verwendet. Ich finde es erstaunlich scharf und kontrastreich auch bei Offenblende. Die Verzeichnung bei 17mm ist recht heftig, Aufnahmen von kritischen Motiven bearbeite ich deswegen mit DxO nach. Ich kann es eigentlich vorbehaltlos als Standard-Zoom empfehlen. Das 24-70 / 2.8 L war an der 5D Mark I zB kein Stück besser. Minimal schärfer fand ich das 24-105 L an der 40D, aber da waren wirklich keine Welten zwischen, jedenfalls nicht genug, um auf den Weitwinkelbereich zu verzichten! Die Verarbeitung finde ich angesichts des Preises ebenfalls hervorragend.
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am 9. August 2007
Seit November 2006 beschäftige ich mich mit digitaler Spiegelreflex-Fotografie. Meine Kamera, Canon EOS 400D, habe ich mit diesem Objektiv gekauft und damit meine ersten Erfahrungen gemacht. Ich würde mich als ambitionierter Anfänger mit höheren Ansprüchen bezeichnen.

Beschreibung
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Das Objektiv läßt sich an Canon Spiegelreflex-Kameras mit EF-S Anschluß einsetzten, das sind derzeit die Kameras: Canon EOS 20D, 30D, 350D und 400D (ältere Modelle kenne ich nicht).

Der Brennweitenbereich von 17-85 mm ist genial! Wegen kleinerem Sensor muß man mit dem Crop-Faktor von 1,6 multiplizieren, daraus ergeben sich 27-136 mm. Damit kann man alle Standardsituationen wunderbar abdecken, der Weitwinkelbereich ist ausreichend und der Telebereich zoom Motive bereits ganz ordentlich ran.

Die Lichtstärke / Blende ist mit 4 - 5,6 nicht besonders hoch. Das bedeutet, daß man bei nicht optimalen Licht oder wenn man schnellen Bewegung fotografieren möchte, das Bild leicht verwackelt. Das wird jedoch weitestgehend mit dem eingebauten Bildstabilisator wettgemacht. Er gleicht Bewegungen der Kamera aus - und das funktioniert erstaunlich gut. Bei Bedarf kann dieser aber auch ausgeschaltet werden.

Beurteilung
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Ich kann keine wissenschaftliche Bewertung liefern, dazu sollte man sich lieber Testberichte aus den Fachmagazinen anschauen.

Meine persönliche Erfahrung mit dem Objektiv ist sehr gut. Ich bin mit der Qualität der meisten Aufnahmen mit dem Canon EF-S 17-85 IS USM sehr zufrieden. Lediglich im Weitwinkelbereich empfand ich die Aufnahmen als leicht unnatürlich verzerrt - dieses Phänomen hatte ich bei Aufnahmen mit einem speziellen Weitwinkelobjektiv nicht. Die geringe Lichtstärke kann ich bislang verschmerzen. (Nachtrag: schnelle Bewegungen kann man nur bei guten Lichtverhältnissen "einfrieren".) Der Bildstabilisator macht dieses Objektiv absolut Einsteigertauglich.

Wie ich mittlerweile weiß, sind tendenziell Objektive mit größerem Zoombereich qualitativ schlechter. Schwere und meist teure Objektive eher besser. Es gilt also einen Kompromiss zu finden, zwischen der Anzahl der Objektive mit der man einen gewissen Brennweitenbereich abdecken will und dem Gewicht sowie Preis der einzelnen und der Summe aller Objektive. Viele Alternativen decken einen deutlich kleineren Bereich ab (18-55, 17-55, 17-70, ...) oder sie decken den Weitwinkelbereich nicht so gut ab (24-70, 24-105, 28-70, ...).

Es gibt bessere und meist wesentlich teurere Objektive, die dann noch mehr Details und brilliantere Farben darstellen können. Mit dem Canon EF-S 17-85 IS USM finde ich den Kompromiss aus Gewicht (~Preis) und Qualität sehr gut gelungen.

Die ideale Ergänzung als Telezoom ist das Canon EF 70-300 IS USM.
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am 24. Mai 2011
Hallo,

ich habe dieses Objektiv gekauft um meine, doch recht unpraktische, Kombination aus Canon 18-55mm und Canon 35-80mm abzulösen. Für den genannten Brennweitenbereich kamen 3Objektive in Frage. Zum einen das 18-135mm IS, aufgrund des fehlenden USM habe ich mich dagegen entschieden. Ich habe den USM an meinem 100mm Makro-Objektiv liebgewonnen und wollte ihn an einem neuen Objektiv nicht mehr missen. Dann blieben noch das 15-85mm IS USM und das 17-85mm IS USM, aufgrund der Tatsache dass 2mm Brennweite mehr im Weitwinkelbereich den Preis um etwa das Doppelte steigen ließen habe ich mich für das 17-85mm Objektiv entschieden, trotz schlechterer Rezensionen. Ich habe bisher ca. 400Testbilder gemacht, besonders auf den Weitwinkelbereich habe ich sehr penibel geachtet und bin zu folgendem Urteil gekommen:
Das EF-S 17-85mm f4,0-5,6 IS USM ist ein praxistaugliches und empfehlenswertes Objektiv für alle Hobbyfotografen. Die chromatischen Abberationen und tonnenförmigen Verzerrungen die hier geschildert wurden sind mir persönlich nur aufgefallen, als ich eine Backsteinmauer im Weitwinkel fotografiert habe. In der Praxis ist dies überhaupt nicht störend. Darüber hinaus verfügt das Objektiv über einen tauglichen Bildstabilisator, bis 1/8Sekunde bei 85mm Brennweite und ruhigem Händchen sind verwackelungsfreie Bilder möglich. Der USM arbeitet nahezu Geräuschlos, schnell und präzise. Die haptische Qualität des Objektivs ist gut.

4Sterne, weil die Gegenlichtblende fehlt und zusätzliche Kosten mit sich bringt.

Meinerseits eine klare Kaufempfehlung für alle, die ein Objektiv kaufen um damit Bilder zu machen und nicht um möglichst viel Geld auszugeben.
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am 4. Februar 2013
Habe dieses Objekttive als Ersatz für mein Standard 18-55mm von Canon für eine Eos 600D.
Über die Quälität usw. wurde hier ja schon sehr viel Berichtet ich möchte daher erst auf die Reparaturen mal zu sprechen kommen.

Dieses Objektive hat 2 ganz große Baustellen die immerwieder für negative Kommentare sorgen.

1: Fokus funktioniert nicht mehr. Hierbei geht ein kleines Flexkabel kaputt. Der Ersatzteilwert liegt zirka bei 3,50€, schickt man das ganze zu Canon werden natürlich mehr als 100€ fällig: Wers selbst reparieren will sollte mal auf ebay nach: Flexband für Canon EF-S 17 - 85mm suchen und wird schnell fündig.

2: Zoom hängt. Ich weiß nicht wie soetwas Canon passieren kann, meiner Meinung nach ist dies pure Absicht! Wieso? Nun ganz einfach das Objektvie ist so gebaut das sich mit der Zeit 3 Schrauben lösen können, wenn sich diese gelöst haben rastet das Objektive ein. WIE ES RASTET EIN? Ja einrasten, es wird dann von 1-3 "Klammern" festgehalten so das ein Zoom nicht mehr möglich ist. Schickt man das ganze zu Canon werden meist weit über 200€ fällig. Wie man das ganze selbst repariert: Schraubendreher + Schraubensicherungsmittel das braucht ihr. Dann das Objektvie zerlegen, und 3 Schrauben festziehen und mit Schraubensicherungsmittel (oder Nagellack) sichern.

Eine sehr gute Zerlegeanleitung gibt es hier: [...]

Eine kleine Zusammenfassung über die Leistungen des Objektives:

Das typische Canon Material ist immer recht teuer, eine Gegenlicht Blende habe ich mir günstig im Netz für 1,50€ geschossen. Diese tut Ihren Dienst lange so gut wie das Original.

Für andere ein Vorteil für andere nicht die 67mm des Objektives ich habe bis jetzt nur kleinere Polfilter das heißt wieder neu kaufen. Aber seihen wir mal ehrlich ;-) wer lesen kann weiß dies schon vorher.

Der Bildstabilisator funktioniert super. Verwackeln ist da schon viel schwerer als bei dem billigen 18-55 wobei dieses auch gut ist.
Von Canon typisch gute Qualität in diesem Punkt.

Die Spielereien mit Unschärfen und Tiefenschärfe kann ich aus fehlender Erfahrung wenig zu sagen, in meinem Augen funktioniert dies aber recht gut. Aber auch hier gilt üben üben üben üben .....

Der Autofokus geht ziemlich flott dennoch hängt meine Eos 600D im Vergleich zu manchen Nikon Kameras hinterher. Eine kleine Schwäche die mich aber nicht wirklich stört.

Sehr nett finde ich es das sich das Objektive vorne nicht mitdreht, dies sorgt dafür das die Polfilter ihre Polarisation beibehalten sehr wichtig wenn man Verspiegelungen ausblenden will. Dies konnte ich aber bis jetzt nicht testen da mir noch der Polfilter fehlt!

Auch bei diesem Objektive gilt je besser die Kamera um so besser werden die Bilder auf einer 5D oder 7D werden die Bilder besser. Ich bin mit der 600D weitaus zu frieden.

Negative Punkte:

Viele Nutzer berichten von Sogenannter chromatische Aberrationen (einfach mal auf Wiki nach schauen) ist ein Effekt der immer wieder bei Weitwinkel auftritt. Wieso wir im Zeitalter von Quadcore Cpus soetwas immernoch nicht aus unsern Bildern verbannen können frag ich mich zwar immer wieder aber okay. Lösung gibt es eigendlich nur in Form von Software, Dieses Problem Tritt aber bei all meinen Weitwinkel Objektiven auf, daher auch kein Minus Punkt.

Ganz klar die Defekte soetwas geht gar nicht! Ein Objektive bei dem einfach Schrauben raus fallen, für diesen Preis. und dann wird für eine zirka 30min Reparatur viel Geld in Rechnung gestellt. Sowas ist nicht okay.

Ich hoffe ich konnte einigen Leuten etwas weiterhelfen ich habe ziemlich lange gebraucht bis ich die Defekte repariert bekommen habe, musste mein Objektive 3 mal zerlegen bis alles wieder gepasst hat, aber Schlussendlich hat es geklappt. Wer sich nicht ran traut an die Objektivereparatur muss entweder zu seinem Kameradok des Vertrauens gehen oder das ganze zu Canon einschicken! Ich empfehle die Canonreparatur weil dort gibts auch die entsprechende Garantie, und man macht auch nix kaputt ^^

Gruß
zocki

Ihr wisst ja bei Fragen du musst drücken die Kommentar :-)
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