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Salvation
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2006
Es gibt Bands, die werden immer in einem Atemzug genannt. Das beste Beispiel hierfür sind eigentlich NEUROSIS, ISIS und CULT OF LUNA. Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Schließlich sind diese drei Combos die absoluten Aushängeschilder des avantgaristischen Lava-Sounds. Musik, die den Zuhörer regelrecht in Trance-Zustände versetzen kann, um ihn dann im nächsten Moment mit einer brachialen Soundgewalt wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.
Neben dem 2004er Götterwerk „Panopticon“ von ISIS muss man hierbei aber vor allem „Salvation“ von CULT OF LUNA erwähnen. Kurioserweise erschienen diese beiden Referenz-Alben beinahe zeitgleich, was allerdings eindeutig beweist, dass hier niemand von niemandem kopiert. Das schwedische Septett (!!!) zelebriert auf den 8 Tracks ein derart tiefgehendes, düsteres und emotionales Klangerlebnis, dass man teilweise wirklich das Gefühl für Raum und Zeit verliert. Eröffnet wird „Salvation“ mit dem wunderbaren Opener „Echoes“, dessen tieftrauriges Intro beim Hörer schon fast Begräbnis-Stimmung erzeugt. „Sind das etwa doch BOHREN & DER CLUB OF GORE ???“...war mein erster Gedanke, ehe nach rund 4 Minuten dann das erste von unzähligen Zeitlupen-Riffs über mich hereinbricht. Was danach folgt lässt sich nur schwer beschreiben. Nennt es Doom...nennt es Death Metal...Nennt es Post-Rock. Eine korrekte Beschreibung und Kategorisierung für „Salvation“ gibt es nicht. Einfach nur fallen lassen und genießen.
Es werden tiefe Abgründe aufgetan, die der Hörer durchleben muss. Es gibt Momente, die ihm wie ein musikalischer Vorschlaghammer ins Gesicht treffen, ehe er durch atmosphärische Wohlfühl-Klänge wieder besänftigt wird. Momente, in denen er zu schweben scheint. Und es gibt Momente, in denen er einfach nur lauthals seinen Frust rausschreien will. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt liegen halt oft nur Millisekunden.
Mein Gott, wie machen CULT OF LUNA das nur ? So ein unbeschreiblicher Spannungsaufbau. So ein Gefühlskino kann doch unmöglich „nur“ durch Musik erzeugt werden. Doch, das kann es !!! Und glaubt mir...spätestens wenn man den Übersong „Waiting for you“ oder das nicht minder geniale „Crossing over“ (das sogar mit „cleanen“ Vocals zu überzeugen weiß) gehört hat, ist man süchtig.
Ich war bei einer Bewertung schon lang nicht mehr so sicher. Und selten waren 5 Sterne ernster gemeint !!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2004
waren die letzten beiden alben dadurch gekennzeichnet, dass sie schicht auf schicht türmten und immer wieder ein schäufelchen härte drauflegten, wo man bereits meinte, es ginge nicht mehr härter, schlagen cult of luna auf "salvation" nun auch ruhigere, zum teil bluesige töne an. dadurch setzen dem hörer die gewalttätigen attacken viel schwerer zu als auf den älteren alben. ein lebendiges auf- und ab, weniger gesang (dann aber immer punktgenau und an den passenden stellen), ein langsamer, fast sakraler aufbau der songs, die mit kleinen gitarrenharmonien von einem track zum nächsten hinüberleiten.
wer die alben davor mochte, wird nicht enttäuscht sein. wer ISIS und neurosis mag, wird ebenfalls nicht enttäuscht sein.
ach, seien wir explizit: wer harte musik mag, sollte diese CD besitzen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2004
Eine ruhige und zerbrechliche Melodie leitet das Album ein, und baut sich immer weiter auf, bis zum Ausbruch, der jedoch erst in der sechsten Minute des über zwölf Minuten langen Openers Echoes erfolgt. Auch wenn dieses Aufbauen vielleicht schon hunderte Mal verwendet wurde, ist es selten so eindrucksvoll gewesen, wie es die damals siebenköpfige Schwedentruppe (inzwischen sind es acht) auf Salvation vollbracht hat. Bei Vague Illusions verzichtet man hingegen auf einen solchen Aufbau und geht nach einer kurzen Einleitung gleich zur Sache. In der Mitte des Stücks werden wieder ruhige Töne angeschlagen, doch nur um gegen Ende erneut zu einer Wall-of-Sound zu mutieren. Das folgende Stück, Leave me Here, ist wohl das "gewöhnlichste" Stück des Albums, das trotzdem nicht minder intensiv ist als der Rest. Hier sticht der Mittelteil heraus, der von einer wunderschönen Melodie und Klargesang geprägt ist, die plötzlich von einem brachialen Ausbruch unterbrochen werden und anschliessend mit einer leicht veränderten Untermalung und ohne Klargesang wieder in erscheinung tritt. Waiting for You baut sich immer weiter auf bis es gegen Ende des Stücks seinen Höhepunkt erreicht und plötzlich wieder zusammenbricht. Hört/liest sich vielleicht unspektakulär an, ist es aber bei weitem nicht. Einer der absoluten Meisterstücke des Albums ist wohl Adrift. Neben den sehr gelungenen "Refrain" sticht wieder der Mitteilteil heraus. Unterlegt mit Schlagzeug, Bass und Ambient-Klängen hört man eine melancholische zweistimmige Gitarrenmelodie, die nach einem absolut passenden Drum Break sich zu eine Art Solo entwickelt und nach einem zweiten Drum Break verstummt. Wohl der grösste und stärkste Teil des Albums. Das langsamste und kürzeste Stück White Cell ist weniger spektakulär als Adrift, doch trotzdem ein sehr starkes Stück. Auch hier verirren sich die Schweden für kurze Zeit in stark Ambient-lastigen Gefilden, doch ist es absolut passend umgesetzt. Crossing Over war wohl für diejenigen, die mit den Vorgängern vertraut waren, wohl die grösste Überraschung. Keine Ausbrüche, sondern nur ruhige Klänge, teilweise sogar sehr ruhig. Gegen Ende wird es etwas lauter, falls man es so sagen darf, doch die melancholische und verträumte Stimmung bleibt weiterhin erhalten, unterlegt mit wunderschönem Klargesang. Es erinnert etwas an Pink Floyd und Konsorten an ihren stark spacigen/psychedelischen Momenten. Obwohl Adrift mit dem Mittelteil den stärksten Teil des Albums enthält, ist Into the Beyond als Ganzes das stärkste Stück. Zu Beginn nur der Bass, unterlegt mit einem jazzigen Schlagzeug-Beat, später gesellen sich die Gitarren hinzu, die sich vorerst Stark im Hintergrund halten, um plötzlich gemeinsam mit voller Wucht zuzuschlagen. Nach dem Ausbruch wird es wieder ruhig, der vorherige Part setzt wieder ein, auf dem wieder dieser wuchtige Ausbruch folgt, der dieses mal im "Refrain" fliessend hinübergeht, dessen Endgültigkeit seines Gleichen sucht. Anschliessend beruhigt sich die Musik wieder etwas, rockige Gitarren untermahlen eine melancholische Melodie (wahrscheinlich vom Keyboard), die von einem ziemlich noisigen und passenden Ausbruch unterbrochen werden, nachher wieder erklingen. Zum Schluss noch der göttliche "Refrain", und mit den Worten "'In those blue reflections" klingt das Album aus.
Trotz der langen Spielzeit, der sehr langen Stücke und des eher langsamen Tempos (Tempoausbrüche gibt es keine) wird das Album zu keiner Sekunde langweilig oder in die Länge gezogen. Jedes einzelne Stück ist anders aufgebaut und trotzdem gehört dieses Album am Stück gehört, damit sich die Wirkung und Atmosphäre wirklich entfalten können. Die inzwischen acht Schweden werden es schwer haben, Salvation je zu toppen, was wahrscheinlich auch nie der Fall sein wird (Natürlich wird es einige geben, die das Ganze anders sehen).
Somit empfehle ich jedem, der mit anspruchsvoller Musik etwas anfangen kann und nichts gegen eine härtere Gangart hat, Salvation mal in Ruhe anzuhören. Es könnte sich lohnen.

Anspieltipps: Echoes, Adrift, Crossing Over, Into The Beyond und die restlichen Songs
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am 20. Februar 2012
Ich bin kein Fan der ersten Stunde, ich habe den Mondkult quasi von hinten aufgerollt. Meine erste Begegnung mit Cult of Luna war 2009, hatte mir damals aufgrund einiger Kritiken und Songproben im Internet sowie der Tatsache gerade Bands wie Isis, Neurosis, Pelican u.ä. für mich zu entdecken Eternal Kingdom zugelegt. Fazit: Eine Band die sich etwas wie Owlwood und Ghost Trail aus den Ärmeln schütteln, schreien, prügeln und gleichzeitig streicheln kann muss man sich komplett erarbeiten, da muss alles her.
Gute Entscheidung...

... denn so kam ich zu Salvation. Hatte mich schon Eternal Kingdom begeistert, so haute mich Salvation total aus den Socken. Aber nicht aufgrund besonderer Härte, sondern wegen der Wirkung die es auf mich hatte. Ein Album mit einem Song wie Echoes zu beginnen ist mutig. Ungeduldige schleudern es vielleicht nach zwei Minuten in die Ecke ... aber die hätten es dann auch nicht verdient. Es beginnt mit einem ziemlich langen, sehr ruhigen Intro und entwickelt sich erst langsam, wird in der Mitte zu einem wahren Monumental und klingt hinten heraus wieder sanfter aus. Dagegen gibt z. B. ein Leave me here sofort was auf die Zwölf.

Growls gut oder böse? Weder noch, sie passen einfach. Klas Rydberg schafft es hervorragend, eine manchmal schon abgrundtiefe Verzweiflung zu transportieren, die sich einen beim Hören krallt und einfach nicht mehr loslassen will. Für sich allein würden die Songs diese Intensität wohl nicht erreichen. Stimme bedeutet insbesondere bei CoL auch Stimmung. Sie können auch clean, zu hören am Ende von Crossing over, aber nur mit cleanem Gesang könnte ich mir das Ganze nicht so recht vorstellen.

Die besondere Stärke des Albums liegt in dessen Differenziertheit. Was sie mit ihren Instrumenten (einschließlich Vocals) erschaffen, geht über das übliche laut/leise-Schema hinaus. Selbst wenn sie anscheinend ein akustisches Donnerwetter vom Stapel lassen wirkt auf mich alles irgendwie zart und zerbrechlich, das empfinde ich besonders bei Vague Illusions und Adrift, und natürlich beim schon genannten Echoes. Das ist einfach brillant gemacht. Natürlich gibt es das auch auf Somewhere Along the Highway und Eternal Kingdom zu hören...
... aber nicht so am Schlafittchen packend, nicht so gnadenlos gut!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2008
Es gibt nur wenige Alben die mich so berühren wie dieser Langspieler der Schweden. Dieses Album sollte jeder aufgeschlossene Musikliebhaber einmal gehört haben! Ein Wahnsinnslied folgt dem anderen. Die Emotionen die hier entfesselt werden kann man kaum beschreiben...

Was hier fabriziert wird lässt sich kaum in Worte fassen. Cult of Luna werfen mit genialen Kompositionen um sich die ihresgleichen Suchen. Jeder Song eine Offenbarung. Jede Sekunde ein Erlebnis. Was diese Musik ausmacht ist die Emotion die sie transportiert.

Viel schreiben bringt im Fall dieses Albums nichts, man muss es erleben um zu wissen was ich meine...

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2004
Ja - so könnte man die dritte CD von der Band beschreiben
"Godspeed you ! Black Emperor" meets "Neurosis"
oder
"Godspeed you ! Black Emperor" meets "ISIS"
Diese Musik von Cult Of Luna war immer schon sehr Intensiv, düster und schön.
Die CD "Salvation" ist ruhiger als die beiden Vorgänger - und doch läßt die faszination nicht nach.
Die CD ist noch Intensiver, noch düsterer und noch schöner !
Ähnlich wie Neurosis letztes Album - das auch viel ruhige Passagen besitzt - können auch Cult of Luna nichts an ihrer Kraft verlieren.
ich höre Sie im Moment viel - nicht nur weil sie neu sind - sondern auch weil sie gut sind.
Es sind harte Zeiten - in denen diese harte, düstere Musik hier helfen kann weiterzumachen - Kraft gibt !
Ähnlich wie Neurosis, ISIS oder Breach.
Wer diese Bands mag
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2008
es fällt mir schwer, zu beschreiben, was ich ob dieser soundwucht empfinde...ich bin...du bist...zurückgestoßen in ein dickicht, in dem die blätter dich einwickeln, dir den mund zupressen, dich bewegungslos machen ("echoes"). dann hinausbefördert, prallend gegen einen baum, dessen äste dich unendlich weit in den himmel geleiten ("false illusions"), bis die erlösung - "salvation" - in form einer großen weißen wolke, die sich im nächsten augenblick als fahrstuhl zum schafott erweist, dich gegen eine schwarze wand wirft ("leave me here"). du stehst auf und wartest und hoffst auf die nächsten töne, die dir daraufhin eine brücke bilden zu einem offenen tor hinaus aus der verlorenen einsamkeit, jedoch hinab in den nächsten schlund, wo das tor in die vergessenheit auf dich wartet ("waiting for you"), bis du hinausbefördert wirst und aufprallst auf einem harten boden der einsamkeit, schwere schritte stampfen über bibbernden boden, bis sich plötzlich ein schlund öffnet und dich in sich hineinzieht ("white cell") - was dann folgt, darauf sollte sich jeder selbst gefasst machen...
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