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5.0 von 5 Sternen I'm an actor, not a singer, Jim, 26. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Eigentlich sind wir doch durch Schaden klug geworden.
Wenn Schauspieler sich in die Welt des Rock und Pop verirren, war das fast immer ein Anlass für tiefstes Grauen (David Hasselhoff) oder süffige Häme („Sag, sind meine Boxen schlecht, oder singt da Uwe Ochsenknecht?")
Und ist nicht gerade Bill Shatner, den wir als ewigen Astronauten im gelben Pyjama mit ulkigem Fiffi auf dem Schädel ohnehin schon auf dem Kiecker haben, nicht geradezu prädestiniert für Vorschuss-Tomaten?
Weit gefehlt.
Seit die CD „Has Been" auf dem Markt ist, fühlen sich selbst hartgesottene Feuilletonisten dazu verpflichtet ihren Kotau vor dem vermeintlichen Knattermimen zu machen.
Und das zu Recht:
„Has Been" ist ein kleines Meisterwerk in der Kategorie Lee Strasberg trifft Bruce Springsteen.
Wo soll man anfangen zu loben?
Bei der Cover-Version von „Common People", wo Shatners Schauspielkunst eine atemberaubende Synthese mit dem Gesang von Joe Jackson eingeht?
Bei dem Vater-Tochter-Drama „That's me Trying", in dem Shatner in weniger als drei Minuten perfekt einen typischen Nick-Hornby-Charakter zeichnet?
(Hugh Grant und John Cusack haben für die gleiche Übung in „About A Boy" und „High Fidelity" immerhin einen abendfüllenden Spielfilm gebraucht)
Was ist mit „You'll Have Time", in dem Shatner dem Tod mit einem hinreissend witzigen Gospel begegnet?
Oder den niemals sentimentalen oder gar kitschigen Liebesliedern „Familiar Love" und „Ideal Woman"?
Oder dem eindrucksvollen Abgesang auf seine tödlich verunglückte Frau in „What Have You Done"?
Dem herrlich schrägen und saukomischen Italo-Western „Has Been"?
Oder den grandiosen „wir-schimpfen-uns-alles-was-in-der-welt-schiefläuft-von-der-seele"-Rap „I Can't Get Behind That?" mit Henry Rollins?
Nein, mein persönlicher Favorit ist „Real" (mit dem Countrysänger Brad Paisley).
Hier setzt sich Shatner mit seinem Serien-Image auseinander. Wer da ein selbstmitleidiges Klagelied eines Schauspielers erwartet, der sein ganzes Leben lang auf eine Rolle festgelegt wurde, ist schon wieder auf dem Holzweg.
Vielmehr nimmt Shatner hier einige besonders durchgeknallte Captain-Kirk-Fans freundlich am Arm, und versucht ihnen mit Herz und Verstand etwas Vernunft beizubringen.
(Meine Lieblingszeile sinngemäß übersetzt:
„Also wenn die Erde das nächste Mal durch einen Asteroiden oder sonst eine Naturkatastrophe bedroht wir, dann fühle ich mich zwar geschmeichelt, dass Ihr dabei an mich denkt. Aber bitte ruft dann doch jemanden an, der wirklich was davon versteht.")
KLASSE!!!!
Und hier die neueste Star Trek-Episode:
Captain Kirk wird durch einen Transporterunfall ins Jahr 2005 zu den Grammy-Awards gebeamt, wo ihm sämtliche Größen der Rock und Pop-Welt zu Füßen liegen.
Irgendwie glaube ich nach „Has Been" nicht, dass dies realitätsferne Science Fiction ist....
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altersweise!, 15. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Es gibt Leute, die können nicht singen und verkaufen trotzdem ihre Machwerke millionenfach. Es gibt Leute, die können singen, haben aber keinen kommerziellen Erfolg, da ihre Musik vielleicht nur ein Nischendasein führt. Und es gibt Leute, die können weder singen noch ein Instrument spielen und nehmen trotzdem Platten auf: so wie William Shatner, der 73jähre Star-Trek-Titan. Nein, singen tut er hier auch (fast) nicht, und dafür sind wir ihm dankbar. Doch was er hier auf diesem Album mit Hilfe von diversen Musikern (Joe Jackson, Amiee Mann, Henry Rollins etc.) einspielt, ist wohl das Beste, was wir in diesem Jahr zu hören bekommen haben.
Was Shatner als Sänger fehlt, macht er durch eine beeindruckende Stimme als Sprecher weg. Und so schlägt er nicht nur Funken aus bekannten Popsongs (Pulp's "Common People, dessen zynischer Text bei Shatner einer Generalabrechnung gleich kommt), sondern stellt sich gekonnt als alterweiser Normalbürger dar, der es gar nicht nötig hat, noch auf diverse Züge der Kunst aufzuspringen. Shatner zieht sein Ding durch. Sei es zum schreien komisch, wie in der Gospelballade ("You'll Have Time") oder hochdramatisch und bewegend, wie im kurzen Gedicht "What Have You Done?", bei dem ich immer eine Gänsehaut bekomme: soviel Emotionen, so viel Wahrheit hat man wohl kaum jeher gehört!
Selbstironisch, selbstreflektierend erzählt Shatner, eingebettet in eingängige Melodien vom Leben in der Kleinstadt, von der Begegnung mit der eignen Vergangenheit ("It Hasn't Happend Yet"; "Trying") und fragt sich, vielleicht ein wenig kokett, was die Leute wohl immer in ihm gesehen haben ("Real"). Witzig auch der kleine Kommentar zum weiblichen Schönheitswahn ("Ideal Woman") und der akustische Tour-de-Force-Ritt durch Spam-Mails und Dauerwerbesendungen ("I Can't get Behind That").
Für einige ist Shatner eine alternde Diva, ein mäßiger Schauspieler und Eigenbrödler. Hier beweist er gekonnt, wie viel Witz, Selbstironie und Gefühle in ihm stecken. Hoffen wir auf eine baldige Fortsetzung!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aspekte aus Shatners Leben und überraschend wertvolle Musik, 20. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Ein „Has Been" (engl.: früher berühmte Person, die in Vergessenheit geraten ist) ist William Shatner ganz bestimmt nicht. Stattdessen drückt der Titel seines Albums die Selbstironie aus, mit welcher der 1931 im kanadischen Montreal geborene Schauspieler auf seinem Album zahlreiche persönliche Gedanken um Vergänglichkeit und Altern, Liebe und nicht zuletzt die ihn bis heute ‚verfolgende' Rolle als Captain Kirk zum Ausdruck bringt, die ihn vor über 35 Jahren bekannt gemacht hat. „Has Been" steht aber auch einfach nur für den nachdenklichen Blick in die Vergangenheit, wenn Shatner sehr ernst und nahegehend das fehlende Verhältnis zur Tochter oder den Tod seiner dritten Frau verarbeitet. „Has Been" ist verdammt ehrlich und tiefgehend und bringt den Menschen William Shatner näher.
Musikalisch ist „Has Been" eine große positive Überraschung - ein durchweg fantastisch anzuhörender Mix aus Rock, Pop, Jazz, Country, Latin und ein bisschen Elektro. Anstatt sich selbst als Sänger zu versuchen, hat Shatner alles richtig gemacht und zahlreiche begnadete Sänger und Instrumentalisten um sich geschart, darunter die Grammy-Preisträger Brad Paisley, Henry Rollins und Joe Jackson, während er selbst durchweg mit seiner starken, wirkungsvollen Stimme die größtenteils selbst verfassten Text spricht. In gewagten wie gelungenen Stellen von YOU'LL HAVE TIME holt er dann aber zu John Lee Hooker- mäßigem Sprechgesang aus und präsentiert zu einem herrlichen Blues mit Gospelchor seine witzig ironischen Lyrics um das unvermeidliche Ende („I hate to be the bearer of bad news, but you're gonna die, maybe not today or even next year, but...").
Alle Arrangements stammen von Sänger und Songwriter Ben Folds („Ben Folds Five"), der auch die Klavierparts übernimmt. Er hat als Opener des Albums eine geniale Coverversion des Pulp-Songs COMMON PEOPLE abgeliefert, in der sich Shatners coole Sprechstimme mit dem Refrain von Gastsänger Joe Jackson über einem mitreißenden überraschend harten Rock-Drive abwechselt. Eine introvertierte Atmosphäre verströmt dagegen das reflektierende IT HASN'T HAPPENED YET mit softem Jazz-Ambiente, ein wenig im Stile von Herbie Hancocks „Maiden Voyage". Die Ballade THAT'S ME TRYING u.a. mit Gastsängerin Aimee Mann (die auch schon mal bei Shatners kanadischen Landsmännern von Rush zu Gast war beim Song "Time Stands Still") beschäftigt sich mit den Gedanken an seine längst erwachsene, ihm praktisch unbekannte Tochter und was hätte sein können, wenn viele Fehler nicht gemacht worden wären. WHAT HAVE YOU DONE ist ein kurzer, aber eindringlicher stiller Moment auf dem Album, wenn Shatner eines der schlimmsten Erlebnisse seines Lebens in Worte fasst, nämlich als er seine dritte Frau auffand, die im Pool ertrunken war. Nach dem in musikalischer und textlicher Hinsicht sehr experimentellen TOGETHER, an dem Shatners jetzige Ehefrau Elizabeth mitschrieb und welches das britische Duo Lemon Jelly programmiert hat, folgt das jazzig angehauchte FAMILIAR LOVE. Und IDEAL WOMAN ist eine vorzügliche Liebeserklärung an die eigene Traumfrau zwischen liebevoller Ironie und ernst gemeinter Aussagen („I fell in love with your turn of phrase, your sensitivity, your irrational moods...Well, maybe that could go, but everything else, I want you to be YOU"). Dabei überrascht der Song mit einem Old- Rock- Gitarrensolo, Orgelsolo und plötzlichen Latin- Elementen. Der Titelsong HAS BEEN ist im durchgeknallten Text ebenso ironisch gemeint wie die aberwitzige Musik aus absichtlich übertrieben klischeehaften Western-Klängen mit mexikanischen Trompeten und „Cowboy- Vocals". In der weniger musikalischen Nummer I CAN'T GET BEHIND THAT tauschen Shatner und US-Rocker und -Shouter Henry Rollins ihr Unverständnis über Ansichten der modernen Welt aus, vom Ölpreis bis hin zu Fahrschülern. Dazu gibt es ein aufgewühltes Drum- Gewitter von Matt Chamberlain (u.a. Tori Amos, Fiona Apple) und Gitarren von Adrian Belew (King Crimson).
Zum Abschluss überzeugt der vielleicht beste Song; das vom hochdekorierten Countrysänger Brad Paisley geschriebene und im Duett mit Shatner interpretierte REAL, das sich explizit mit der ihm anhaftenden Rolle als Captain Kirk befasst; und das mit Lyrics, die genau ins Schwarze treffen:
„I have saved the world in the movies ... And while there is a part of me in that guy you've seen up there on that screen, I am so much more ... I'd love to help the world with all its problems, but I'm an entertainer, and that's all. So next time there's an asteroid or a natural disaster, I'm flattered that you thought of me, but I'm not the one to call ... Sorry to disappoint you, but I'm REAL."
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schauspieler können nicht singen? Müssen sie auch nicht!, 13. Dezember 2004
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
William Shatner hat Ende der Sechziger mal ein Album mit ambitioniertem Schwachsinn gemacht, über das noch Jahrhunderte später die Popwelt gelacht hat. Seine damalige Version von "Lucy in the sky with diamonds" könnte der schlechteste Witz der Popgeschichte sein.
Nun sind die Jahre ins Land gegangen, eine Karriere hat ihren Lauf genommen, ein ambitionierter Schauspieler hat einige seiner Ziele erreicht, viele aber auch nicht. William Shatner ist nicht der Superschauspieler geworden, der er sein wollte, er hat viele Rollen angenommen, die er lieber hätte sein lassen sollen - und nun dieses Album.
Nach Loretta Lynn's "van Lear Rose" meine größte Überraschung des Jahres. Ein Mann, der über sich selber reflektiert, ohne falsche Wehleidigkeit, immer mit einem herben Augenzwinkern. Die Stimme wunderbar gebettet in traumwandlerische Arrangements von Songwriter Ben Foulds ... "Common people" ein wenig hysterisch mit einer billigen Science-Fiction-Orgel aufgebohrt, als hätte Lou Reed den Titelsong einer Enterprise Folge beigesteuert, "It hasn't happened yet" ein ernster und ehrlicher Blick auf die eigene Karriere über einem französisch anghauchten Chanson, "You'll have time" als Gospel-Parodie, "Together" - genial mit entspanntem Folk-Downbeat-Clubsound, "Familiar love" fährt mit einem Wink ein komplettes Manhattan-Transfer-Arrangement zur Hintertür herein, "I can't get behind that" ein bissiger Rosaroter-Panther Song mit Henry Rollins.
Welcher alternde Star hat schon so viel Würde wie dieser Captain Kirk, der hier vielleicht die zweite Rolle seines Lebens gefunden hat, der den Zuhörer teilhaben läßt, und am Ende ironisch bekennt, dass er kein Superheld ist sondern "real". So viewl ist sicher: mit einem solchen musikalischen Backup wird er für mich zum musikalischen Superhelden.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 6. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Wer hätte das gedacht? Nach "The transformed man" hatte man eine weitere CD für seine novelty-Sammlung erwartet. Stattdessen ist dieses Album nicht die erwartete Lachnummer geworden sondern ein echtes, anrührendes, mal melancholisches, mal ironisches, dann wieder wütendes Meisterwerk.
Zu wunderschönen Melodien rezitiert Shattner Texte, welche von tief-privat bis predigerhaft- überdreht reichen. Präzise, hochmelodische Arrangements umrahmen seinen white-middle-class-suburban rap der sich wunderbar mit gesungenen Passagen von Aimee Mann bis Joe Jackson ergänzt. Von Country über Barmusik und Ambient, Rock n Roll bis hin zum knallharten Wortgefecht zu ultraharten Beats mit Henry Rollins(!!!!) reicht das Spektrum. Die Platte des Jahres. Punktum. Wer hätte mit einem so sensationellen Comeback gerechnet? Und wer's mir immer noch nicht glaubt: Leute wie Joe Jackson, Aimee Mann, Henry Rollins und Arian Belew hätten bestimmt bei dem Projekt nicht mitgemacht, wenn es sich bei HAS BEEN nur um einén Treppenwitz der Musikgeschicht gehandelt hätte. Nochmals: HAS BEEN ist ein Meisterwerk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Vision, 30. August 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
diese CD wird jeden überraschen - positiv. ein wenig von dem was cpt. bill hier singt und erzählt sollte man zwar schon verstehen können, doch dieses album wird einen auch so treffen, auch dich! diese offenheit, diese ehrlichkeit, diese leichtigkeit! als wäre shatner bereits jetzt schon einer der grössten musiker des universums, so beamt er mich und jeden hiermit in eine wunderschöne welt voller abwechslungsreicher lebensfroher bilder und klanglandschaften daher. es ist irgendwie magie, die da aus den speakern schwingt, eine seltsame symbiose aus zukunft und tradition, die enddeckung der langsamkeit und die erfahrung, daß zeit relativ ist und vor allem eine cd die man nicht mehr vergisst und nicht mehr missen möchte. die auswahl der (gast)musiker ist schon wirklich unglaublich. henry rollins, lemon jelly, joe jackson, matt chamberlain am schlagzeug, adrian belew an der gitarre, ben folds als prodcer und an diversen instrumenten und so weiter. klingt vielleicht wie ein wahlloser starmix nach dem motto "für alle was", das seltsame ist aber, dass das album wohl wirklich für alle was bietet, wahllos kann das aber nicht sein, denn dieses album ist einfach grandios! hier hatte unser captain offensichtlich eine vision, einen kurs, ein ziel...er erreicht es mit leichtigkeit...oh man, ich komm aus dem schwärmen wohl nicht mehr raus... KAUFEN!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult und gut!, 13. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Nachdem ich Common People gehört habe (und überrascht war), dachte ich mir, dass der Rest des Albums sicher nicht so gut ist. Dennoch konnte ich nicht umhin und habs kurzerhand gleich gekauft.
Doch, siehe da! Ich habe mich geirrt. Durch den Wortwitz und die Umsetzung der einzelnen Nummern ist dieses Album ein Erlebnis für sich. Durch Ben Folds lässt sich auch die Musik geniessen.
Glatte 5 Sterne für eine extravagante Scheibe! Ein Muss für Shatner Fans und alle, die es noch werden (mit Sicherheit).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I am not in the Starfleet, I am canadian, 21. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Tja, was soll man sagen...nachdem Leonard Cohen ja in den letzten Jahren eher schwächere Alben herausgebracht hat, ist man mit diesem Album, vorausgesetzt man steht auf relativ minimalistische Spoken-Word-Musik, sehr gut bedient.
Wer jetzt das Original von Common People von Pulp kennt, der koennte doch sehr überrascht sein angesichts der Stärke, Intensität und Weisheit, die William Shatner in dieses Stück legt...
Einfach mal reinhören...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beam me up, Willy, 22. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Unübersehbar auf dem Cover steht: Arranged by BEN FOLDS - und das ist natürlich die halbe Miete. Aber tatsächlich nur die halbe - denn der 75-jährige Shatner beamt sich mit seiner Leistung an Mikrofon und Lyrics direkt subkutan unter die Haut mitten ins Herz! Grandios, wie er zwischen Selbstironie, Spott und Tragik changiert. Das Singen übernehmen Folds, Joe Jackson, Aimee Mann, Henry Rollins u.a. - Gott-sei-Dank...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach GENIAL, 20. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Has Been (Audio CD)
Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich am besten anfangen soll. Vielleicht mit den Worten eines Poeten, den ich persönlich kenne und der zu mir mal sagte: „Wenn Du Lyrik schreibst, machst Du Dich am meisten emotional nackig." - Und genau das ist es, was Shatner mit seinem neuesten Album getan hat.
Offen, ehrlich, selbst- und sozialkritisch teilt er uns seine Gedanken, Gefühle und Erkenntnisse so schonungslos mit, wie er sie selbst erlebt hat und obwohl die Texte sehr erwachsen klingen, schimmert hier und da der Schalk, der ihm permanent im Nacken zu sitzen scheint, zwischen den Worten durch.
An nur drei Songs hat Shatner nicht selbst mitgeschrieben (Common People, That's My Trying, Real).
Beeindruckend finde ich besonders „What Have You Done?", worin er den Tod seiner Frau Nerine verarbeitet und „Real", worin versucht wird, den Leuten klar zu machen, daß er nicht Kirk (obwohl der Name auf der ganzen CD nicht einmal fällt) ist, sondern ein ganz normaler Mensch.
Musikalisch ist zu sagen, die Bandbreite reicht von einem Gospel über Country a la „Ghostriders in the sky" bis hin zu einem Track a capella (ohne Musik). Glücklicherweise singt nicht Shatner, sondern Leute, die das wirklich können, aber er spricht bei jedem Song mit seiner unvergleichlichen Stimme und Intonation.
Ich finde das Album genial, und zwar fast jeden Track auf der CD. 40 Minuten, die sich wirklich lohnen, nicht nur für eingefleischte Kirk-Fans.
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Has Been
Has Been von William Shatner (Audio CD - 2004)
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