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Kundenrezensionen

105
4,3 von 5 Sternen
Around The Sun (Limited Edition / Digipack)
Format: Audio CDÄndern
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2006
Als ich das Album zum ersten Mal hörte, war ich maßlos enttäuscht. Das sollte also das neue Album von R.E.M. sein... begeistert war ich nicht, ältere Werke gefielen mir besser.
Nach mehrmaligem Hören jedoch, bekommt man zu dem Album einen ganz anderen Zugang. Es wurde nicht auf vordergründige Effekte gesetzt, sondern auf subtile Perlen.
Highlights sind für mich: Wanderlust, Boy in the Well, The Ascent of Men, Leaving New York... ach, das Gesamtpaket macht's eigentlich aus.
Wer behauptet, dass R.E.M. jetzt ganz 'plötzlich' politisch geworden sein, der hat offensichtlich irgendwas in der Bandgeschichte verpasst.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2004
Die Band aus Georgia schafft es abermals mit ihrem 13. Studioalbum die Musikwelt zu spalten. Die eine Seite hält "Around The Sun" für zu langweilig und abwechslungarm. Die Anderen jedoch bezeichen das Album als einen Höhepunkt der letzten Jahre und setzen "ATS" mit R.E.M.s bester Platte "Automatic for the People" gleich. Sicherlich haben alle 13 Songs auf dem Album so ziemlich den selben Rythmus, doch die wunderschönen, zeitlosen Melodien und die tieftraurigen, depressiven Texte tragen dazu bei, dass R.E.M. mit"Around The Sun" sicherlich eines der tiefgründigsten und düstersten Alben der letzten Jahre geschaffen haben, nachdem ihr letztes Album "Reveal" das genaue Gegenteil darstellte.
Hier nun die einzelnen Songs im Überblick:
Leaving New York: Für mich schon jetzt ein R.E.M.-Klassiker. Der Song fängt für mich perfekt die Atmosphäre und Gefühle ein, die man hat, kurz bevor man die Stadt, die man liebt, verlassen muss. Erst ein
zutiefst trauriges Intro, langsame, verhaltene Strophen und dann ein wunderschöner, hochmelodischer Refrain, der die düstere Grundstimmung gewaltig aufhellt. 10/10
Electron Blue: Wahrscheinlich das Lied, das am meisten unter den Anderen herraussticht. Der Song ist vollgespickt mit Synthesizer-Sounds unter einer eingängigen Melodie, die im Refrain zum Teil sogar an Wolfsheim ähnliche Klänge erinnert und so die düstere Grundstimmung des Albums fortträgt. 10/10
The Outsiders: Auch dieser Song sticht heraus. Grund dafür ist nicht zuletzt der Gastauftritt des Rappers Q-Tip, welcher meiner Meinung nach die Qualität des Songs etwas heruntersetzt, sondern genauso der eingängige Beat und die düstere, beklemmende Melodie, die das gesamte Lied trägt. 9/10
Make It All OK: Mein absoluter Lieblingssong des Albums. Ein Liebeslied im Stile von "At My Most Beautiful", aber noch viel intensiver und tiefgründiger. Der Song handelt von einer gescheiterten Beziehung und die wunderschöne Melodie und der verzweifelte Text unterstreichen das Gefühl einer solchen Situation perfekt. 10/10
Final Straw: Einer der wenigen Songs, mit denen ich nicht wirklich warm geworden bin. Als Anti-Kriegslied ist er sehr gut, aber die Melodie ist mir im Großen und Ganzen dann doch zu abwechslungsarm, zumal man einen Refrain vergeblich sucht. 7/10
I Wanted To Be Wrong: Ein niedliches, kleines Lied, mit einem für meinen Geschmack zu kurzem Refrain. Der Text jedoch ist so wunderbar kryptisch, wie man es von Michael Stipe schon immer gewohnt ist. 8/10
Wanderlust: Der einzige Rocksong auf "Around The Sun". Ähnlichkeiten mit Sing-Along-Songs wie "We Walk" sind nicht zu verbergen. Diese machen "Wanderlust" jedoch zu einem fröhlichen Lied, bei dem nicht man zurückhalten kann und sofort mitsingen muss. 9/10
Boy In The Well: Rein textlich spricht mich der Song am meisten an. Der düsterste Song von R.E.M. seit "Autmatic for the People" und voll von dunklen Akustigitarren und einer bedrohlichen Melodie. 10/10
Aftermath: Für mich das wohl britischste Lied, das R.E.M. jemals gemacht hat. Dieser Song ist prädestiniert dafür, in englischen Pubs gespielt zu werden, obwohl er keinen großartigen Refrain besitzt.Trotzdem wird man durch den Rythmus gezwungen mit dem Kopf hin und her zu wippen. 9/10
High Speed Train: Der Anfang erinnert stark an "Behold! The Night Mare" von den Smashing Pumpkins, der Song als Ganzes sehr an "Parakeet". Die Grundstimmung ist genauso depressiv, der Text jedoch macht den Song mehr zu einem düsteren Liebeslied. 9/10
The Worst Joke Ever: Ein Song, der nicht sofort ins Ohr geht. Hier erzählt Michael Stipe die Geschichte vom Katzeneinbrecher anhand eines Liedes mit zermürbendem Refrain und tieftraurigen Texten, die den Weltschmerz einzigartig gut wiederspiegeln. 10/10
The Ascent Of Man: Der Song hat den alternativsten Refrain der R.E.M.-Historie. Entweder man liebt oder hasst ihn. Abgesehen davon bietet der Song einen wirren Text mit der jetzt schon kultigen Textzeile "I'm a cactus, trying to be a canoe" und einem Orgelsolo, welches stark an Helge Schneider erinnert ;). 9/10
Around The Sun: Dieser Song bietet den perfekten Abschluß für das gleichnamige Album und zeigt nochmal Michael Stipes gesangliche Fähigkeiten. Dabei ist das Hauptlied eigentlich schon nach der Hälfte des eigentlichen Songs vorbei, ehe ein zweiter Teil beginnt, der schon fast als eigenes Lied stehen könnte. Alternative-Rock at its best. 10/10
Insgesamt gesehen ist "Around The Sun" das R.E.M.-Album mit den wenigsten Songaussetzern. ATS ist wie aus einem Guss und kann sich jedoch nur beim kompletten Hören am Stück in seiner ganze Schönheit entfalten. Daher ist es eine absolute Kaufempfehlung für alle, die Zeit in ein Album investieren wollen und sich für großartige, wunderschöne Melodien begeistern können.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2004
...geniale Musik mit intelligenten Texten schreiben. Sie haben übrigens das komplette Album schon mal zwei Wochen vor offiziellem Verkaufsdatum im Internet zum anhören veröffentlicht! Schon beim ersten mal war ich begeistert davon, und dieses Gefühl verstärkte sich immer mehr: Titel wie "Electron Blue", "Aftermath", und "Around the Sun" sind tolle Pop-Songs, die sofort ins Ohr gehen. Mit "Make It All Okay" und "I wanted to be Wrong" findet man wünderschöne, sanfte, R.E.M.-typische Balladen. "The Outsiders", "Boy in the Well" und "The Worst Joke Ever" sind so berauschend düster und melancholisch und könnten glatt von "Up" stammen. An den Refrain von "The Ascent of Man" muss man sich wahrscheinlich erstmal gewöhnen, genauso, wie an den Rap in "The Outsiders"... aber er passt irgendwie dorthin.
Das Album ist als ganzes stimmig und wer die Düsterheit und Kargheit von "Up" mochte, gepaart mit dem mehr lockeren "easy listening" Sound von Reveal, wird dieses Album lieben. Die Texte übrigens sind wirklich gut, und würde man nicht wissen, dass es dabei oft um die politische Weltlage geht, wäre ich zumindest wohl nicht darauf gekommen!
Ach ja, eins muss ich noch sagen zum Thema "sell-out": R.E.M. ist es völlig egal, wieviele CDs sie verkaufen (siehe Veröffentlichung im Internet); sie machen einfach die Musik, die ihnen Spass macht, und wenn dabei geniale Songs rauskommen, die viele Leute mögen, ist das nicht ihr Plan gewesen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2004
Das neue R.E.M.-Album hat es mit Sicherheit nicht leicht.
Es muss sich nicht nur an seinem genialen, sommerlich-dahinschwelgenden Vorgänger "Reveal" messen lassen, sondern auch an den vielleicht besten Folk-Rock-Platten aller Zeiten, "Out of time" und "Automatic for the people", sowie an dem viel zu oft übersehenen Rock-Kracher "New adventures in Hi-Fi" aus den Mitt-Neunzigern.
Eines vorab: "Around the sun" hält leider keinem dieser Vergleiche stand. Das soll kein Vorwurf an die Herren Buck, Mills und Stipe sein, die sich in letzter Zeit ja gerade politisch sehr aktiv gezeigt haben und mit dieser Platte durchaus solide, aber eben nicht überragende Arbeit abgeliefert haben. Ich denke, diese Mittelmäßigkeit, die "Around the sun" ausstrahlt (natürlich nur für R.E.M.-Verhältnisse), entsteht beim Hören der Platte deshalb, da die Musik keine konsequente Richtung einschlägt.
Anfang der 90er hat R.E.M. perfekt durchkomponierten Folk-Rock gespielt und damit den absoluten Heldenstatus erreicht.
Ab dann produzierten sie die großartigsten Alben überhaupt:
Ob sie rockig daherkamen wie mit "Monster" oder "New Adventures" oder ob sie elektrische Sounds benutzten und sich auf das Anlegen von Klangteppichen spezialisierten wie auf "Up" und "Reveal", stets betraten sie Neuland und machten sich mit ihrem genialen Songwriting den jeweiligen neuen Stil zu eigen und verzauberten damit die Zuhörer.
Doch hier, auf "Around the sun", versucht man, einen Mainstream-Sound zwischen natürlichen Rock-Instrumenten und elektronischen Einwürfen zu erzeugen, der meiner Meinung nach etwas unausgegoren und alles andere als konsequent wirkt.
Es entsteht keine spezielle Atmosphäre, die den Hörer packt, und das war ja sonst immer das Einzigartige an R.E.M. gewesen.
Das soll nicht heißen, dass hier alle Songs schlecht sind, das ist mit Sicherheit nicht der Fall:
Die Single "Leaving New York" ist ein typischer R.E.M.-Song mit Klasse, schade nur, dass Bassist Mike Mills mit seiner Engelsstimme nicht die Background-Vocals übernommen hat.
Ebenfalls überzeugend ist "Electron blue", das als einziges Stück wirklich wie ein Teil der Vorgängeralben wirkt.
Enorm betörend wirkt auf mich das sehr rhythmische und düstere Stück "The outsiders", in das ein Rapper namens Q-Tip eingebaut wurde.
"Make it all okay" fängt mit seinen zerbrechlichen Klavierakkorden vielversprechend an, auf die ganz netten Strophen folgt jedoch ein ganz schwacher Refrain.
Der bedrohliche Polit-Folk-Song "Final straw" lässt mit düsterer Gänsehaut-Atmosphäre aufhorchen, dann folgen mit "I wanted to be wrong" und "Wanderlust" jedoch zwei sehr einfallslose, nichtssagende Kompositionen, die wie erzwungene Vorwände für die Verwendung der Texte wirken. Dies ist ein Dilemma, das durch das neuerwachte politische Engagement der Band ausgelöst wurde.
Zwar halte ich ihre Aktivitäten von der Sache her für lobenswert, aber die Musik der Kombo leidet darunter, denn R.E.M. sind immer dann besonders großartig drauf, wenn sie den Gesang als Musikinstrument einsetzen, bei dem es ausschließlich auf melodische Qualität und Klangästhetik ankommt, und nicht auf das Übermitteln verbaler Botschaften.
Bei "The boy in the well" wartet man erneut nach einer düsteren Strophe auf einen packenden Refrain, doch wieder einmal wirkt dieser ziemlich leer und enttäuschend.
Wenig brilliant kommen auch die ruhigen Stücke "High speed train", "The worst joke ever" und "The ascent of man" rüber;
diese Melodien, sie haben einfach nicht die gewohnte Substanz, und die Atmosphäre der Stücke hat auf mich erstmals bei R.E.M. eine irgendwie deprimierende Wirkung.
Den Abschluss macht der Titelsong, und dieser gehört sicherlich nicht zum Schlechtesten, was die Band produziert hat.
Für einen versöhnlichen Abschluss meiner Rezension habe ich mir den Track Nr. 9 aufbewahrt:
"Aftermath" - ein geradliniger und prägnanter, sehr präzise und schnörkellos umgesetzter Folk-Rock-Song, den ich ohne zu zögern aufgrund seiner tröstlichen, dahinschwelgenden Melodie und dem bescheiden angelegten, aber dennoch wunderschönen Arrangement zu den Top-10-Songs von R.E.M. zählen würde, vermittelt endlich einmal das wohlige Gefühl von Wärme und Menschlichkeit, das so viele frühere R.E.M.-Songs für viele zu Freunden fürs Leben machte.
Mit meiner Kritik möchte ich sicherlich nicht vom Kauf der CD abhalten, R.E.M. bleibt R.E.M., für mich die größte Band aller Zeiten. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die Jungs auf ihrem nächsten Album wieder an "Up" und "Reveal" anknüpfen und somit eine konsequentere stilistische Richtung einschlagen und wieder ausschließlich für die emotional berührenden, ausdrucksstarken Höhepunkte sorgen werden, die auf "Around the sun" über weite Strecken ausbleiben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2004
Nach dem experimentell instrumentierten und nicht immer leicht zugänglichen "Up" und der üppigen und doch federleichten Sommermusik von "Reveal" nun das scheinbar schon fast zu eingängige "Around the sun". Doch diese Eingängigkeit hat ihre Tücken. Zunächst einmal gilt es aber den Melodien- und Themenreichtum, denn Buck, Mills & Stipe mal wieder kreiert haben zu bewundern: es ist alles da - Liebe, Tod, Krieg und Frieden, verpackt in wunderschöne Melodien (ich liebe Peter Bucks Rickenbacker-Gitarrensound!), die zumeist etwas sanfter als sonst ausfallen, ohne jedoch zu gefällig zu wirken, irgendwo ist dann doch ein kleiner "Twist" in Form eines schrägen Tons, eines Raps (!!! - Gastmusiker Q-Tip auf "The Outsiders") einer typischen Michael-Stipe-Zeile ("I am a cactus trying to be a canoe") oder ähnliches verpackt.
"Now I am floating - I feel released" heißt es in "The worst joke ever" und das beschreibt vielleicht ganz gut das Gefühl, das sich beim Hörer einstellt: man fühlt sich befreit, beschwingt und einfach gut bei dieser CD; selten zogen R.E.M. einen schon beim ersten Song - dem wunderbaren "Leaving New York" - so sehr in den Bann ihrer Musik wie diesmal. Und dieser Bann hält an bis zum letzten Stück, dem Titelsong, der wie so oft bei R.E.M. wirklich nur am Ende stehen konnte - "Around the sun" kann einfach nur der Schlussakkord dieses Albums sein. Hätte man sich dieses Jahr nur diese eine CD gekauft - es hätte genügt, so schreibt Birgit Fuss in der Rezension des Rolling Stone (Oktober 2004). Man kann sie da nur bestätigen. R.E.M lassen keine Wünsche offen und zeigen mit "Around the sun" an, dass sie auch nach 24 Jahren und 13 Alben noch nicht am Ende sind. Allein schon das politisch schon fast zu offensichtliche "Final straw" ist der beste Beweis dafür: wann haben die Jungs aus Athens, Georgia schon mal einen Polit-Song in bester Folk-Manier geschrieben? Das Lied erinnert mich sehr an Dylan-Songs, zumindest an deren Atmosphäre und Instrumentierung, auch wenn der sich später einschleichende Computer-Sound natürlich bei Dylan nie vorgekommen wäre, aber gerade der macht es aus und rückt den Song ins Jahr 2004. Textlich war Stipe selten besser als bei "Final Straw", man möchte fast aufstehen und direkt mit gegen Bush protestieren. Und da ist dann auch wieder dieser "Twist" - so eingängig das Album auch ist, es ist auch eine Bestandsaufnahme der USA im Jahre 4 nach George W. Bush und nach 9/11 - natürlich auf R.E.M.-typische Weise, d.h. nicht offen anklagend, sondern lyrisch verpackt und doch diesmal auch deutlich nachvollziehbar, ein - wunderschöner - Abgesang auf eine USA vor dem Homeland Security Act. Danke für diese Scheibe!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2004
In früheren Zeiten wurde man überrascht, wenn man sich ein REM Album kaufte. Die letzten sieben Alben waren zumindest grundverschieden. Und jetzt das. "Around the sun". Für mich klingt es schlicht wie eine Weiterentwicklung von "Reveal", wobei ich dieses Album weitgehend lieblos fand. Somit ist ein echter Fortschritt gelungen. Ich glaube REM, dass sie diese Musik auf "Around the sun" wirklich gern machen. Die Musik plätschert dahin, Stipe singt mit angenehmer Stimme dazu. Keine wirklichen Überraschungen. Als einer der (wohl) wenigen REM-Fans hat mir Monster sehr gut gefallen, und aus diesem Grunde vermisse ich hier eins: REM, die Rockband. Das ist Pop, wenn auch guter. Die Musik hat wieder Tiefgang, ist traurig, elementar.
Aber wo ist der Spaß? ;-)
Anspieltipps von mir: "Make it all ok", "Leaving NY", "The Outsiders", "The Ascent of Man"
Michael Stipe in einem Interview zur Veröffentlichung von "Monster":
"Wir wollten ein Rockalbum aufnehmen. Wir haben jetzt 3 langsame Alben hintereinander aufgenommen. Damit können wir nicht auf Tour gehen. Das wäre wie Pink Floyd. Wer will das sehen?"
Die 3 sind jetzt wieder voll...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2004
Around the sun macht weder munter noch muntert es auf. Soviel sei schon mal gesagt. Die Tracks kommen allesamt sehr nachdenklich, getragen und äußerst ruhig daher. Somit war der Herbst als Release-Termin schonmal gut gewählt, ein Sommer-Funpop-Album ist das nicht. Aber Leute die Gute-Laune-Hits haben wollen kaufen sich auch keine R.E.M.-Produkte (von Losing my Religion & Co. vielleicht mal abgesehen...).
Wo ist also das Problem? Vielleicht im lethargischen Gesang Michael Stipes', der nur sehr selten aus sich herausgeht und mal Akzente setzt. Aber gut, der Mann ist auch keine zwanzig mehr. Vielleicht in den sehr unspektakulären Arrangements der Songs, Überraschungen sind hier eher im Mikrokosmos zu suchen. Vielleicht kennt man auch einfach zu viel von R.E.M., vielleicht erwartet man nach dutzenden von brillianten Songs auch einfach viel zu viel.
Nach etwa dem zehnten Hören fallen einem jedoch einige sehr nette Melodien wieder auf und man ertappt sich beim mitsummen und mitsingen. Songs wie die Single „Leaving New York", „Wanderlust", „Around the sun", „The worst joke ever" oder „The boy in the well" (hört sich nach der nächsten Single an...) sind 100% R.E.M. und wieder einmal zeigt sich: Es gibt keine schlechten R.E.M.-Alben, und man muß den Jungs dankbar sein, daß sie nach Bill Berrys Ausstieg noch weitergemacht haben.
Fazit: Keine sensationelle Neukreation der Athens-Pop-Rocker mit maximal drei vielleicht durchschnittlichen Singles, aber für R.E.M.-Verhältnisse heißt „durchschnittlich" gemessen am internationalen Standard immer noch „gut", von daher auch vier Sterne ohne Gewissensbisse.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2004
Gut zu der Musik von R.E.M.s Around The Sun haben sich schon andere Rezensenten geäußert. Also beschränke ich mich auf ein paar Worte zur limitierten Auflage. Es ist die CD der normalen Edition dabei, keine Extra-Titel, kein mehr an Musik. Das gab es auch schon nicht bei limitierten Auflagen von früheren R.E.M.-Alben. Dafür gibt es jetzt noch eine Pappbox mit 14x14 Quadratzentimetern Grundfläche als Umverpackung. In dieser Box finden sich neben der CD noch 14 kleine Poster (je 38x56 Quadratzentimeter) mit Motiven von Kunstwerken berühmter Künstler. Da gibt es Napolean's Horse von Fischerspooner, eine Strichfigur von Jack Pierson, den Schriftzug HOME OF THE FREE von Rogan, bärtige Männer von Barry McGee als Auschnitt aus einer Installation im Rose Art Museum, Houston mit einer unbetitelten Unterwasserfotografie und so weiter. Das ist schön, aber ich sehe hier nicht den Zusammenhang zu R.E.M.! Den erhält man auch nicht dadurch, dass man noch die R.E.M.-Texte auf die Rückseite der Poster druckt. Die Edition wirkt so auf mich lieblos zusammengestellt. Es fehlt der rote Faden zwischen Album und Beiwerk. Käufer der Standard-Edition verpassen nicht viel und können das gesparte Geld in einen Bildband mit moderner Kunst investieren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2004
Diese CD ist eigentlich wie jede REM Scheibe....beim ersten mal Hören passiert nicht viel....beim zweiten mal denkt man 'aha'...und beim dritten mal kann man sie nur noch geniessen und lieben...
besonders schön und etwas gewagt finde ich "The Outsiders", aber ein Lieblingssong kann ich nicht definieren, jedes Lied hat seine Eigenart...geniales Werk und ich freue mich riesig auf Das Konzert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2004
Was R.E.M. auch anpacken, es wird fantastisch! In ihrem neusten Album kehren sie wieder zu ruhigeren Tönen zurück und knüpfen damit an die Tendenz an, die schon mit REVEAL zu hören war.
Auf der CD sind 13 hochklassige Titel, die man sich alle in voller Länge auf ihrer Homepage [...] anhören kann. Die ruhigen und kritischen Lieder sind eine faszinierenden Mischung aus Michels unverkennlicher Stimme und einmaligen Sounds von Mike und Peter.
Das Album weckt die Vorfreude auf die im Frühjahr startende Europatournee.
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