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am 15. September 2004
Wer kennt sie nicht: Jennifer Garner! Die Golden Globe Preisträgerin spielte meist Nebenrollen in Filmen wie „Daredevil", Catch me if you can", „Ey Mnn, wo is mein Auto"... Aber richtig erfolgreich wurde sie mit „Alias" und wurde dabei über Nacht zum Star. Und endlich bekommt sie auch Hauptrollen wie im aktuellen Film „30 über Nacht" oder demnächst „Elektra", dem Spin-Off aus „Daredevil".
So aber jetzt erstmal zum Inhalt von Alias Season1: Sydney Bristow(Jennifer Garner) lebt mit ihren Freunden Will(Bradley Cooper) und Francie(Merin Dungey/[King of Queens]) zusammen.Sydney ist Studentin. Was aber Will und Francie nicht wissen ist das Syd einen mörderischen Nebenjob bei SD-6, eine Unterorganisation der CIA, hat.
Doch sie kann ihnen nichts davon erzählen, weil sonst der Chef von SD-6 Arvin Sloane( Ron Rifkin) denjenigen töten würde der von SD-6 weiß. Syd's fester Freund Danny macht ihr einen Antrag. Davon gerührt will sie ihm ehrlich und treu bleiben und erzählt ihm von SD-6.
Doch am nächsten Tag findet sie ihren Verlobten tot in der heimischen Badewanne. Die erschütterte Syd will nun Rache an Sloane nehmen. Doch dann erfährt sie, dass SD-6 Teil der Allianz ist. Schockiert wendet sie sich an die echte CIA um SD-6 zu zerschlagen und Sloane zu töten. Fortan wird sie als Doppelagentin arbeiten und rund um Die Welt reisen und dabei die Pläne die sie von SD-& bei ihren Missionen bekommt an die CIA schicken. Doch das erweist sich als nicht so leicht den SD-6 ist sehr viel größer als Sydney angenommen hat. Die Zerschlagung dieser Organisation würde Monate dauern. Also muss sich Syd damit zufrieden geben und vorerst als Doppelagentin arebiten müssen. Inzwischen will Will Danny's Tod nachforschen, weil er an der Echtheit zweifelt. Sydney erfährt überraschend, dass ihr Vater(Victor Garber/[Titanic]) ebenfalls als Doppelagent bei SD-6 und der CIA arbeitet....
Die Serie ist einfach super. Sie enthält Action, Spannung, Gefühl, eine sexy Sydney, die einfach toll kämpfen kann, Gute Musikmischung aus damaligen und aktuellen Songs und die Serie spielt auf sehr vielen tollen Orten der Erde u.a. natürlich auch in Deutschland(man muss einfach Jennifer deutsch sprechen hören...süß.....).Außerdem enthält die Serie einen tollen Cast und super tolle schauspielerische Leistung vor allem von Jennifer. Die Serie ist einfach die beste Serie die es gibt(neben 24). Außerdem gibt's es auch tolle Extras auf den DVD's . Unter anderem Bloopers, Season 2 Trailer, Game- Trailer, Audio-Kommentare der Schauspieler, Regisseure und Produzenten und viels mehr ...Sehr zu empfehlen und das auch noch zu dem Preis!!!!....hoffen wir das wir auf die 2. Staffel DVD Box nicht zu lange warten müssen bis es (wieder) heißt...der weibliche James Bond, besser als Mission Impossible, Konkurrenz für Lara Croft.
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am 13. August 2004
Lange angekündigt, endlich erschienen: Nach einer einjährigen Verschiebung erscheint nun auch endlich auf dem deutschen Markt die wohl beste Agentenserie des TV auf DVD.
Sydney Bristow (Jennifer Garner) arbeitet bei der CIA-Unterabteilung SD-6 unter der Leitung von Arvin Sloane (Ron Rifkin) als Geheimagentin. Von ihrem Doppelleben darf sie niemandem erzählen, auch nicht ihrem Verlobten Danny () oder ihrer Freundin Francie (Merrin Dungey), die allesamt glauben, Sydney arbeite bei einer Bank. Als sie dieses Geheimnis ihrem Angetrauten trotzdem verrät, lässt Sloane Danny eliminieren. Erst dann erfährt sie von ihrem Vater Jack (Victor Garber), ebenfalls Agent bei dieser Organisation, die Wahrheit: SD-6 gehört nicht zur CIA, sondern ist eine feindliche Spionageabteilung, die zu denen gehört, gegen die angeblich gekämpft wird. Schockiert über diese Mitteilung geht Sydney zur echten CIA und bietet ihnen an, als Doppelagentin gegen SD-6 zu arbeiten, um Sloane zur Strecke zu bringen. Fortan wird sie von der CIA auch eingesetzt und erhält von ihrem dortigen Kontaktmann Michael Vaughn (Michael Vartan) laufend Gegenaufträge. Doch schon bald muss Syd feststellen, dass ihr Vater auch als Doppelagent bei der CIA tätig ist. Kann sie ihm wirklich trauen? Und als ihr langjähriger Kumpel Will (Bradley Cooper) auch noch erforscht, was hinter Dannys Tod steckt, scheint Syds Leben endgültig aus dem Ruder zu laufen...
Schon oft haben wir über ‚Alias - Die Agentin' berichtet und für die scheinbar gecancelte DVD gar eine Petition gestartet. Warum? Weil sie einfach einzigartig und schlichtweg genial ist! Die erste Staffel dieser amerikanischen Seriensensation bietet nämlich alles, was man von einer modernen Agentenserie erwartet: Spannende Missionen, irre Ablenkungsmanöver (etwa die teils bezaubernden, aber oftmals auch verführerischen Verkleidungen seitens Sydney), actionreiche Kämpfe, eine intelligente Story und eine Heldin, die einem sofort sympathisch ist. Das ist das Rezept, jenes ‚Alias' zum Erfolg machte und sich in der Herzen der Fans eingeschlossen hatte.
In Serien gibt es selten eine durchgehende (und durch gedachte!) Story. Vielmehr produziert man einzelne Episoden, die abgesehen von den Charakteren nicht miteinander zu tun haben. Nicht so bei ‚Alias', wo in der ersten Staffel eine spannende und höchst interessante Story stets im Vordergrund steht. Im Hintergrund werkeln diverse Subplots, die gegen Ende der Staffel mit dem Hauptplot verschmelzen. Doch dabei handelt nicht alles nur von Sydneys rasantem Doppelagentenleben, sondern auch ihre Privatsphäre spielt eine gewichtige Rolle in dieser Season. Denn die Agentin verbringt viel Zeit mit ihren Freunden Will und Francie, was der Actionserie noch zusätzlichen Charakter verpasst: Menschlichkeit. Man sieht, dass Sydney auch nur eine normale Studentin ist, die mit Problemen zu kämpfen hat wie jeder andere! Neben den Doppelagenten- und Privatengeschichten gibt es noch einen Aspekt, der die Story zu gehaltvoller Unterhaltung vereint: Rambaldi. Der extra für die Serie erfundene Prophet des 15. Jahrhunderts, der aufgrund seiner futuristischen Vorausahnungen wie dem Radio oder des Binärcodes verbrannt wurde, hat auch ein Manuskript geschrieben, in dem selbst Dinge der weiteren Zukunft enthüllt werden. Deshalb hat SD-6 grosses Interessen an Rambaldis Erfindungen. Dies mag vielleicht sehr mythisch klingen, wird aber von den Autoren der Serie vortrefflich umgesetzt und findet ihren Höhepunkt in der geheimnisvollen Folge „Seite 47". So verschmelzen teilweise alle drei Storyaspekte in einem, etwa wenn Sydney im Auftrag von SD-6 auf einer risikoreichen Mission eines der Rambaldi Artefakten beschaffen muss und während des Jobs immer wieder mit Francie telefonieren muss, da diese glaubt, ihr Freund betrügt sie. Dies ist eine vortreffliche Kombination und da dies alles keinesfalls aufgesetzt wirkt, gibt es dem Ganzen neben dem vorwiegend ernsten Geschehen auch noch einen Pluspunkt in der Note Humor. Das Beste: Wirklich jede der insgesamt 22 Folgen setzt die wendereiche Story konsequent weiter. Ihren grandiosen Höhepunkt findet die Geschichte der ersten Staffel, verwoben mit allen Subplots, schliesslich in der letzten Folge mit einem genialen Cliffhanger, der den perfekten Übergang zur zweiten Staffel liefert - inklusive neuer Schlüsselfigur! Übertroffen wurde dieser Cliffhanger bisher nur von ‚Alias' selbst, nämlich mit dem Ende der zweiten Staffel.
Aber neben der Story lebt ‚Alias' besonders von seinen ausgezeichneten Darsteller. Vor der ersten Staffel war Hauptdarstellerin Jennifer Garner noch ein Newcomer, doch die Serie hat ihr neben einem Golden Globe als beste Darstellerin auch den grossen Durchbruch beschert. Zu recht, denn ihren Part der Doppelagentin, die immer zwischen ihrem Privat- und Arbeitsleben steht, mimt sie mit Bravour. Und durch die ständig wechselnden Verkleidungen (ihr Repertoire geht von der Hotelangestellte über das naive Blondchen bis hin zur auffallenden Vamp) kann sie ihre ganze Vielseitigkeit präsentieren - daher ja auch der Serientitel. Bei den Nebendarsteller kann ‚Alias' nochmals richtig auftrumpfen, bietet sie doch mit Victor Garber (‚Titanic') und Ron Rifkin (‚LA. Confidential') zwei Top-Acts der Schauspielbranche. Erwähnenswert ist besonders Kevin Weisman, der als Marshall Flinkman Erfindungen für SD-6 entwickeln, die selbst Q vor Neid erblassen würden. Seine liebenswerte und jedes mal abschweifende Art während dem Missionsbriefing ist jedes mal ein wahrer Genuss. Grundsätzlich kann man sagen, dass ‚Alias' einen exzellenten Cast bietet, bei dem sämtliche Darsteller vollkommen in ihren Rollen aufgehen. Ab und zu treten auch Gaststars auf, in der ersten Staffel etwa Roger Moore und Quentin Tarantino.
Produziert ist die erste Staffel auf einem enorm hohen Niveau, das jedem Spielfilm ebenbürtig ist. Die Kameraaufnahmen wirken stets passend und in den häufigen Actionszenen besonders beeindrucken. Nicht minder top sind die digitalen Effekte, die Explosionen oder ähnliches gekonnt in Szene setzen. Und was wäre eine gute Serie ohne gute Musik? Nichts, genau! Ach dort findet ‚Alias' eine tolle Mischung aus dem eingängigen Titelthema und wunderschönen Songs aus der Popgeschichte. Gibt es denn überhaupt etwas Negatives an dieser ersten Staffel? Nein, wirklich nicht. Man kann suchen wie man will, aber in dieser ersten Staffel ist jeder Aspekt aufeinander abgestimmt, so dass es ein grandioses Gesamtbild gibt. Wer also Agentenserien mag und beginnt ‚Alias' zu schauen, wird so schnell nicht mehr davon loskommen. Vielmehr wird es für diese einen sehr langen Abend mit einem 17stündigen Film geben. Denn die meisten der Folgen hören jeweils so spannend auf, dass man einfach weiter schauen muss!
Fazit: J.J. Abrams darf getrost als Genie der TV-Unterhaltung bezeichnet werden: Er hat dem fast vergessenen Agentengenre neuen Aufschwung verliehen. und eine Serie geschaffen, die ihres Gleichen sucht. Somit ist die erste Staffel auch etwas vom Besten, was je über die Bildschirme dieser Welt geflimmert ist. Dank enormer Abwechslung, reichhaltiger Action, grandiosen (mit Preisen ausgezeichneten) Darstellern und einer Story, die über die gesamte Season hinweg fesselt, verankert sich ‚Alias - Die Agentin' in unseren Köpfen und wird da auch garantiert einen Stammplatz einnehmen. Gäbe es einen Oscar für Serien, wäre ‚Alias'
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am 14. September 2004
In Zeiten ständiger Wiederholungen und sich ewig kopierender Formate hat uns pro7 mit der Ausstrahlung dieser unkonventionellen Serie einen großen Gefallen getan. Alias besticht zum einen durch eine durchweg spannende Handlung (die häufigen Cliffhanger sind da geradezu ärgerlich), die meisterlich die zahlreichen, scheinbar nur nebensächlichen Handlungsstränge schließlich zu einem großen Ganzen zusammenfügt - wer sich die erste Staffel nun nach der Fernsehausstrahlung nochmals anguckt wird überrascht sein, wie viele Hinweise es auf den Stand der Dinge in Staffel 2 schon gegeben hat und die man schlichtweg nicht beachtet hat. Respekt! Außerdem wartet die Serie mit vielen unverbrauchten Gesichtern auf, die man zwar hin und wieder schon einmal gesehen hat (wer beispielsweise "Glauben ist alles" (Rifkin), "Titanic" (Garber) und besonders "Die Nebel von Avalon" (Vartan, Atterton) kennt, findet alte Bekannte), aber kaum mit anderen Filmen assoziert. Man kann also getrost annehmen, der Mensch auf dem Bildschirm ist ein Agent namens Vaughn und niemand sonst. Ein großes Lob möchte ich auch der Ausstattung aussprechen: Marshalls kleine Erfindungen faszinieren und amüsieren jedesmal auf's Neue und stellen sicherlich ein Highlight dieser Serie dar. Auch die Kostümierung, hier ist natürlich die Rede von Sydney, ist immer für eine Überraschung gut und Jennifer Garner versteht es hervorragend, zwischen diesen tausend Identitäten nahtlos umherzuspringen. Ebenso erwähnenswert sind die Kampfchoreographien, Actionsequenzen und die entsprechende musikalische Untermalung. Diese Serie macht Spaß!
Wurde die Ausstrahlung der Serienfortsetzung auf unbestimmte Zeit verschoben, so kommt dieses DVD-Paket gerade recht. Auf sechs DVDs finden sich nicht nur die einzelnen Folgen, sondern auch ein umfangreiches Bonusprogramm (deutsch untertitelt), das einen noch einige Stunden auf Trab hält: Outtakes, geschnittene Szenen, Hintergrundinformationen und kommentierte Episoden - alles dabei. Eine ansprechend gestaltete Menüführung rundet das Ganze ab. Dem Alias-Wochenende steht damit nichts mehr im Wege. Die Möglichkeit, den Originalton zu hören, ist natürlich ebenfalls reizvoll, allerdings sollte man schon mit dem jeweiligen Geschehen vertraut sein, wenn einem das englische Waffenvokabular etc nicht geläufig ist, auch sind die Verstrickungen diverser Nebencharaktere sehr komplex, so dass sie den schnellen Dialogen nicht immer zu entnehmen sind.
Dieses Package sollte in keiner Sammlung fehlen, es enthält alles, was der Serienfan sich nur wünschen kann. Etwas unglücklich ist allerdings die Platzierung zusätzlicher Szenen geraten, man kann diese nicht unmittelbar nach einer Episode aufrufen, sondern muss erst die DVD wechseln.
Ich hatte mir vorgenommen, pro Tag nur eine Folge anzusehen. Hat nicht geklappt...
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am 7. Februar 2006
ALIAS ist meiner Meinung nach eine der besten US-Serien seit dem Jahr 2000.
Zum Hauptplot etc. ist eigentlich hier schon alles gesagt worden, daher konzentriere ich mich in meiner Rezension etwas mehr um das "Drumherum":
Auch wenn J.J. Abrams und seine Crew hier vor allem in den ersten Folgen noch nicht ganz so gekonnt das Erzählpotential nutzen, wie sie das später bei LOST schon von Beginn an gemacht haben, legt die Serie danach zunehmends und sehr stark zu.
Es gibt viele Action-Szenen, die allerdings mehr wie eine Persiflage auf das Agenten-Genre, vor allem auf JAMES BOND, wirken, weil sie oft stark überzogen sind und nicht zu vergessen mit Marshall einen hauseigenen Q samt vieler technischer Gadgets mitbringen, was immer sehr unterhaltend und spannend anzusehen ist.
Doch wie bei J.J. Abrams' späteren Baby LOST wäre das an und für sich genommen nicht sonderlich kreativ und auf Dauer ein bisschen fad.
Was ALIAS - genau wie LOST - so faszinierend und spannend macht, sind zum einen die Dramen zwischen den sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, zum anderen der Mystery-Plot, der sich nach einigen Folgen aufbaut und immer mehr entfaltet - ja, sogar noch bis in die aktuellen Staffeln hin nie ganz vernachlässigt wurde und im Serien-Finale, das in den USA im Spätfrühjahr/Sommer gezeigt wird, höchstwahrscheinlich ebenfalls eine große Rolle spielen wird.
Dieser Mystery-Plot dreht sich um einen (fiktiven) mittelalterlichen Propheten und Erfinder namens Rambaldi, der eine Mischung aus Nostradamus und Leonardo DaVinci darstellt.
Die Prämisse: Die Geheimdienste der Welt sowie einige private, meist kriminelle, Organisationen jagen historischen Artefakten von Rambaldi nach, die überall auf der Welt verstreut sind.
Diese Artefakte ergeben einzeln meist nicht viel Sinn, doch zusammengesetzt sollen sie etwas großes Ganzes ergeben - von den Geheimdiensten wird angenommen, dass es vielleicht eine mächtige Waffe, große Energiequelle, oder sowas, sei.
Worauf wollte Rambaldi hinaus, was hat er gesehen, was hat er geschaffen und hinterlassen? Irgendeine Art von Zeitmaschine, ein Mittel zur Unsterblichkeit, Klone... ?
Das werden wir endgültig wohl erst am Ende der Serie, also im Finale von Staffel 5, erfahren. Doch wie auch bei LOST sagt J.J. Abrams nicht umsonst, was der Sinn seiner Serien ist: Der Weg ist das Ziel.
Und so erleben wir in den Staffeln 1 bis 3 (S4 + 5 sind in Deutschland noch nicht erschienen) zahlreiche spannende, actionreiche, mysteriöse, dramatische, lustige und auch traurige Geschichten rund um Sydney Bristows Leben in der nach Macht, Geld und Rambaldi-Schätzen gierenden Geheimdienst-Welt.
Wer eine Portion Mystery und selbstironische Gags nicht mag, sollte lieber beim bodenständigeren 24 bleiben, allen anderen sei die Serie wärmstens ans Herz gelegt.
Auch wenn Pro7 sie wohl nie mehr fortführen wird, ist die Zukunft dennoch gesichert: Staffel 4 ist schon komplett synchronisiert und erscheint in ein paar Monaten auf DVD, die letzte Staffel, Staffel 5, soll bald synchronisiert werden.
Also, lasst euch auf diese geniale Serie ein, aber Vorsicht: Die Handlungsstränge sind teilweise noch komplexer als bei 24 (wo ja meist innerhalb einer Staffel alles abgeschlossen ist) und die Cliffhanger oft noch WESENTLICH härter, sodass das Suchtpotential sehr hoch ist.
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Neben 24 zählt Alias zu den besten und innovativsten Fernsehserien der letzten Jahre. Leider blieb der Serie um Jennifer Garner in Deutschland der ganz große Durchbruch verwehrt. Auf DVD hat sich die Serie aber eine treue Fangemeinde erhalten, die begierig auf die Veröffentlichung der nächsten Staffeln wartet.

Jennifer Garner spielt Sydney Bristow, eine normale Studentin die einen außergewöhnlichen Job als Geheimagentin bei SD-6 hat. Als sie erkennt, dass SD-6 in Wahrheit eine weltweit operierende Verbrecherorganisation ist, wendet sich Sydney an die CIA und arbeitet fortan als Doppelagentin. Neben ihrem Verbindungsmann bei der CIA erhält sie Unterstützung von einem weiteren Doppelagentin in den Reihen von SD-6 ihrem Vater zu dem Sydney nur ein oberflächliches Verhältnis pflegt. Ihre Aufträge führen Sydney um die halbe Welt. Gleichzeitig erhält sie von der CIA einen Gegenauftrag. Ein gefährliches Doppelleben beginnt, dass auch vor Sydneys Privatleben nicht halt macht.

Schon die erste Staffel wurde in Amerika mit vielen Preisen ausgezeichnet. So erhielt Alias je einen Emmy für die herausragende künstlerische Leistung und Kameraführung sowie einen PeopleŽs Choice Award als beste neue Serie. Zu recht, denn Alias bringt James-Bond-Action auf den Fernsehschirm. Sicher, sind manche Szenen etwas unglaubwürdig und nicht nur einmal hat der britische Doppelnullagent Pate gestanden. Aber hat man einmal den Einstieg in die Verschwörungswelt von Alias gefunden, lässt einen die Serie nicht mehr los. Dies ist vor allem ein Verdienst der ausgezeichneten Darsteller. Neben Jennifer Garner sind vor allem Ron Rifkin als SD-6 Chef Alvin Sloane und Viktor Garber als Jack Bristow die tragenden Säulen dieser Serie. Einer Serie mit der J.J. Abrams (Lost, MI:3) der große Durchbruch gelang.

Inhaltlich gelingt es den Produzenten die Handlung über die gesamte Staffel kontinuierlich zu steigern und den Zuschauer immer wieder mit einem Cliffhanger am Ende einer Folge zum weitersehen zu animieren. Lediglich die Folgen 18 und 19 (Maskerade und Zerstörte Hoffnung) fallen etwas ab. Absolutes Highlight der Serie sind sicher die letzten drei Folgen in der die Spannungsschraube noch etwas fester gezogen wird, nur um den Zuschauer mit einem Paukenschlag in die nächste Staffel zu verabschieden. Sydney Bristow will return...

Technisch weiß diese DVD-Box mit einem ausgezeichneten Bild und entsprechendem Dolby Digital Sound zu überzeugen. Auch das Bouns-Material ist angemessen. Audio-Kommentare, ein Produktionstagebuch zum Pilotfilm, zusätzliche Szenen und eine Trailershow zur 2. Staffel runden das gelungene Paket ab.

Auch wenn Alias nicht an die Brillanz von 24 herankommt, ist dies eine Serie mit hohem Suchtfaktor, die durch eine ausgeklügelte Handlung und hervorragenden Darstellern zu unrecht auf dem Nachtsendeplatz von Pro7 verbannt wurde.
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am 2. Juni 2007
Schon allein das Wort ,,alias" ist für mich geheimnisvoll, interessant und weitreichend. Doch ,,alias" ist unter anderem auch ein Synonym für ,,anders" - und in dem Fall auch etwas ganz Besonderes, denn ,,ALIAS - Die Agentin" steht besonders für Action, Dramatik (Spannung und Bewegung), Beziehungs- und Gefühlsbäder, Liebe und Humor.

Handlung und der rote Faden

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Der Pilotfilm ,,Tödliche Wahrheit" zeigt Sydney Bristow (Jennifer Garner) -äußerlich erscheint sie wie eine gewöhnliche Studentin, doch nebenbei arbeitet sie für SD-6, eine geheime Abteilung der CIA, wie man ihr sagte. Das oberste Gebot ist es, dieses Geheimnis zu wahren und niemandem etwas davon zu erzählen. Doch Sydney kann es ihrem Verlobten nicht verheimlichen, denn sie möchte kein Leben in Lügen führen. Daraufhin ließ der Leiter von SD-6, Arvin Sloane (Ron Rifkin), ihn töten. Plötzlich trifft sie ihren Vater, Jack Bristow (Victor Garber), als sie selber in Gefahr ist. Er erklärt ihr, dass SD-6 eine operierende Verbrecherorganisation ist und dass er selbst auch für SD-6 arbeitet. Sydney wendet sich in ihrer Not an die echte CIA und arbeitet später für diese als Doppelagentin. Schließlich findet sie heraus, dass auch ihr Vater als Doppelagent für die CIA arbeitet...

Schon dieser Pilot hat seine Funktion voll erfüllt!

Auch die darauf folgenden Episoden überzeugen durch die oben genannten Eigenschaften.

Das Besondere

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Geheimnisvolle Wendungen und Ereignisse (Rambaldi-Artefakte, neue Akteure), die Verknüpfung der einzelnen Episoden (roter Faden) komplettieren die Serie und machen sie dadurch erst interessant und so richtig unterhaltsam. Doch diesbezüglich sind die tragenden Pfeiler der Serie nicht zu vergessen: die Schauspieler. Besonders überzeugend neben Jennifer Garner sind Ron Rifkin, Victor Garber und Carl Lumbly. Besonders witzig und sympathisch ist Kevin Weisman (als SD-6-Entwickler). Die Nebendarsteller sind gut in Szene gesetzt.

Weiteres

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Neben der Serie gibt es auch noch interessantes, sehenswertes und witziges Material: die Extras, wie z.B. Audio-Kommentare, Alias Produktions-Tagebuch zum Pilotfilm, Inside Stunts, Gag Reel (verpatzte Szenen :)), Trailershow zur 2. Staffel.

Bild und Ton sind in bester Qualität. Die Synchronisation kann nicht besser sein und machen die Akteure noch spannender und anziehender.

FAZIT

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,,ALIAS - Die Agentin" ist die beste Serie, die ich jemals gesehen habe. Ich bin ganz zufällig über Pro7 auf die Serie gestoßen und schon nach einer Episode war ich ganz baff und angetan. Was immer wieder zum Weitergucken angeregt hat, waren die Cliffhanger.

Verrat, Verschwörung und die o.g. Merkmale und Besonderheiten machen

ALIAS zu einem Fernseherlebnis der Extraklasse - Unterhaltung pur.

Sucht kann auch positiv sein!

Absolut empfehlenswert!
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am 14. August 2004
Von der erste Folge an hat mich diese Serie in ihren Bann gezogen. Es sind nicht allein die Irrungen und Wirrungen des Skripts, die actiongeladenen Szenen, die sich ständig auf- und abbauende Spannung der Story und der tolle Soundtrack, die diese Serie so faszinierend erscheinen lassen, es sind vor allen Dingen - und man kann es wirklich nicht oft genug sagen - die glänzend miteinander agierenden Schauspieler, die "Alias" absolut sehenswert und zu einem echten Highlight unter den TV Serien machen.
Tony Award - Gewinner Victor Garber als Vater von Sydney Bristow, der im Hintergrund gekonnt die Fäden zieht, und Ron Rifkin als kaltblütiger und berechnender Leiter der Verbrecherzelle SD-6 sind einfach umwerfend. Die Kombination von Michael Vartan als rational agierendem CIA Agenten Michael Vaughn und Jennifer Garner als emotionsgeleiteter Doppelagentin Sydney Bristow hält ebenfalls eine Menge Sprengstoff bereit. Aber auch die Nebenrollen sind glänzend besetzt. Hervorheben muss man hier vor allem Carl Lumby als Sydney Bristows Partner bei SD-6.
Ein großes Highlight (und ein echter Glücksfall) aber ist die Hauptdarstellerin der Serie, Jennifer Garner, die eine beachtenswerte schauspielerische Leistung abliefert und zurecht 2002 den Golden Globe (amerikanischer TV-Oscar) als beste Hauptdarstellerin in einer Drama Serie einheimste. Garner kokettiert gekonnt mit ihrem Sex-Appeal, zeigt enorme Agilität in den fantastisch choreographierten Kampf- und Actionszenen und spielt emotional geprägten Szenen mit entwaffnender Intensität, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Diese vortreffliche Darstellung von Sydneys gefühlsmäßiger Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach einem normalen Leben und einem fast schon aufgezwungenem, fremdbestimmtem Leben als Agentin ist es denn auch, die einen mitfühlen, ja fast schon mitleiden, und voller Ungeduld auf die nächste Folge warten lässt.
Hier bietet sich die Gelegenheit eine der - wie ich meine - zur Zeit besten TV Action Serien werbefrei zu sehen. Wenn möglich, sollte man in jedem Fall auf die englische 5.1 Original-Tonspur zurückgreifen. Im Deutschen ist der DVD Box lediglich eine DD 2.0 Audiospur spendiert worden und mit Surround-Sound ist da nicht mehr viel drin. Darüber hinaus ist die dt. Synchronisation zwar gut, aber nicht immer gelungen.
Das umfangreiche Bonusmaterial der Box eröffnet einen Blick hinter die Kulissen von "Alias", zeigt mit welchem unglaublichen Aufwand die Serie produziert wird und bestätigt nochmals die tolle Chemie zwischen Cast und Crew. Die zu einigen Episoden angebotenen Audiokommentare sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen: Witzig und sehr aufschlussreich!
Produzent J.J. Abrams (Felicity) hat mit "Alias" einen echten Kracher gelandet. Diese Serie (und Schauspieler) muss man gesehen haben und für diesen Preis ist die Box schon fast geschenkt!
Volle 5 Sterne!
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2004
Niemand geringeres als Tom Cruise höchstpersönlich war es vor einigen Monaten gewesen, der der Serie "Alias" bzw. dem Erfinder/Drehbuchautor/Regisseur J.J. Abrams den "Ritterschlag" verpasst hat. Ob es aus purer Verzweiflung oder rein zufällig geschah, ist nicht bekannt, dennoch war es Cruise gewesen, der sich, auf der Suche nach einem Regisseur für seinen geplanten dritten "Mission: Impossible"-Film ein paar Folgen der Serie angesehen hatte - und danach schlichtweg begeistert war und Abrams vom Fleck weg engagierte.
Wer die Serie kennt, wird Mister Cruise wahrscheinlich auch nur zustimmen können, was die Qualität von "Alias" angeht. Denn die ist wirklich über jeden Zweifel erhaben. Es ist mehr als erstaunlich, sehen zu können, wie sich die Serie konstant auf ein sehr hohes, fast schon filmreifes Niveau hochschraubt und beharrlich diese Position innehält. Ein Beweis, dass Fernsehserien eben manchmal doch auch mit Hollywood mithalten können!
Und "Alias" kann dies ohne weiteres. Im Mittelpunkt der temporeichen Serie steht zudem mit Sydney Bristow bzw. ihrer Darstellerin Jennifer Garner eine taffe Frau, die selbst einem 007 problemlos das Wasser reichen könnte - mindestens! Es ist schon beeindruckend, wieviel Kraft und Ehrgeiz sie in ihre Rolle legt. Ob es nun harte Kampfszenen sind (die nicht immer harmlos ausgingen), Fallschirmsprünge oder Wandklettereien - immer steht Jennifer Garner ihren Mann. Respekt! Auch auf schauspielerischer Ebene agiert sie makellos. Denn so hart und gnadenlos Jennifer Bristow als Geheimagentin auch sein mag - so ist sie trotz allem noch immer ein menschliches Wesen mit Gefühlen.
Und die werden auf eine besonders harte Probe gestellt, nachdem ihr Arbeitgeber, die Geheimorganisation SD-6 unter der Führung des ebenso zwiellichtigen wie skrupellosen Arwin Sloane, Sydneys Verlobten Danny eliminiert, nachdem er erfahren hatte, dass sie in Wahrheit keine normale Studentin sondern vielmehr eine Geheimagentin ist. Als sich kurz darauf Sydneys Vater, mit dem sie eigentlich keinen Kontakt mehr hatte, meldet, erfährt sie schließlich die ganze, schockierende Wahrheit: SD-6 ist in Wahrheit nämlich keine Unterabteilung der CIA, sondern der eigentliche Feind! Fest entschlossen, Dannys Tod zu rächen und gleichzeitig SD-6 ein für allemal auszuschalten, wird Sydney zur Doppelagentin; eine Position, die niemand geringerer als ihr Vater bereits inne hat ...
Soweit zum Inhalt, der allerdings in Wahrheit noch viel komplizierter und vertrackter ist. Abrams spinnt um diese Basis herum eine Vielzahl interessanter und überraschender Ideen, die im Ganzen gesehen wirklich einzigartig sind - u.a. die Vergangheit von Sydneys Eltern, das Vermächtnis eines Visionärs und Propheten namens Rambaldi, der Auftritt des K-Direktorats ... die ganzen Unterpunkte aufzuzählen, die die Serie zu bieten hat, würde garantiert den Rahmen sprengen. Eins muss jedoch gesagt werden: Mit jeder weiteren Folge baut Abrams dadurch einen Mikrokosmos auf, der süchtig nach mehr macht, was auch durch die zahlreichen Cliffhanger unterstützt wird. Bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob man eine Serie wie "Alias" überhaupt noch toppen kann, an der wirklich alles stimmt. Eigentlich nicht - aber wer die zweite Staffel bereits kennt, der dürfte wissen, dass "unmöglich" ein Fremdwort für die Macher ist.
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am 14. August 2004
Alias handelt von der Studentin Sidney Bristow die als Doppelagentin sowohl für die Verbrecherorganisation SD-6, als auch das CIA arbeitet. Dabei reist sie für Aufträge um die ganze Welt, während sie zugleich versucht Zuhause ihr Privatleben, mit einem entfremdeten Vater und ihren Freunden in den Griff zu kriegen.
Mehr als nur die Ausgangslage für diese Serie zu erzählen würde das Sehvergnügen doch zu sehr einschränken.
Von der Umsetzung her ist das ganze eine Mischung aus James Bond(Immer wieder kommen verschiedenste Gadgets zum Einsatz&Sidney bereist die ganze Welt), Mission Impossible (Einbrüche in Sicherheitsgebäude&verschiedene Verkleidungen), Indiana Jones (EIN roter Faden der Serie ist die Suche nach Rambaldiartefakten; Rambaldi ist ein Fiktiver Philosoph und Erfinder aus dem Mittelalter) und einem Hauch von Friends (Sidneys Privat- und Liebesleben spielt eine nicht unwichtige Rolle). Wobei dies nicht heißen soll, dass die Serie dies alles nur kopiert, vielmehr nimmt sie eingie Elemente daraus und spinnt eine sehr interessante Mischung und eine Geschichte die sich über alle Staffeln immer weiter entwickelt. Jede Folge baut dabei auf die vorhergehenden auf und die große Zahl an Charakteren und Handlungsfäden, die immer wieder miteinander verwoben werden sorgen dafür, dass es nie langweilig wird.
Auch Hollywoodstars tauchen hin und wieder in Gastrollen auf, so sind in der ersten Staffel Quentin Tarantino und Roger Moore zu sehen.
Sowohl die Kameraführung, die Effekte und auch die Schauspieler sind absolut auf Topniveau. Dies sorgt dafür, dass eine extrem dichte und mitreißende Atmosphäre entsteht,die immer die Balance zwischen Actionszenen, aber auch ruhigen Momenten in Sidneys Privatleben, schafft.
Fazit
Für Fans von intelligenten Action- und Agentenfilmen ein absolutes muss, denn hier bekommt man eine Serie die in jeder Hinsicht auf Kinoniveau ist.
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am 13. August 2004
Nach langem Hin und Her erscheint (hoffentlich) am 09.09.2004 endlich die 1. Season von "Alias" auch in Deutschland. Obwohl diese Serie international als eine der erfolgreichsten US-Produktionen gilt, tut "Alias" sich in Deutschland unerwartet schwer. Sind die deutschen TV-Zuschauer in Zeiten von Big Brother und dämlichen Reality-Shows tatsächlich mit intelligenten und anspruchsvollen Programmen überfordert ?

Eine Ursache für die schlechten Zuschauerzahlen dürfte aber auch die schlechte Vermarktung und Programmplatzierung von ProSieben sein, die den Wert ihrer eigenen Serie offensichtlich völlig unterschätzen. "Alias" wurde bislang lediglich als reine Action-Serie vermarktet, obwohl diese sich bei genauerem Hinschauen als sehr viel vielschichtiger entpuppt. Natürlich spielt in einer Agentenserie auch Action eine wichtige Rolle. Diese wird jedoch nicht wie in vielen anderen Serien zum reinen Selbstzweck eingesetzt, sondern fügt sich harmonisch in die intelligenten Storylines ein.

Oftmals wurde "Alias" der Vorwurf gemacht, die folgenübergreifenden Handlungen seien zu kompliziert und überforden den Zuschauer, da man bei nur sporadischem Anschauen oftmals den Anschluss verliere. Meines Erachtens machen jedoch gerade die genial verwobenen Geschichten und Handlungsbögen den Reiz dieser Serie aus. Für den regelmäßigen Zuschauer ergeben die einzelnen Folgen eine Art Puzzle, welches sich langsam immer mehr zu einem Gesamtbild verdichtet. Aufgrund der zahlreichen Wendungen ist es jedoch völlig unmöglich, das endgültige Gesamtbild bereits vorauszusehen. Machen Sie sich auf jede Menge Überaschungen gefasst ! "Alias" hat für den Begriff Cliffhanger neue Maßstäbe gesetzt. Mit der DVD-Veröffentlichung haben Sie zudem die Möglichkeit, Ihr Alias-Pensum beliebig einzuteilen. Aber Vorsicht: Diese Serie birgt ein gewaltiges Suchtpotential ;-).

Der größte Pluspunkt von "Alias" ist neben den intelligenten Drehbüchern die perfekt gecastete Besetzung, allen voran Jennifer Garner als Hauptfigur Sydney Bristow. Diese Frau sieht in ihren zahlreichen Outfits nicht nur phantastisch aus, sondern kann tatsächlich auch schauspielern. Es gelingt ihr in jeder Folge, Sydney als facettenreichen und interessanten Charakter darzustellen. Sie wird hierbei von hervorragenden Kollegen unterstützt, allen voran Victor Garber als Sydneys Vater Jack Bristow und Ron Rifkin als "Bösewicht" Arvin Sloane. Sämtliche Darsteller harmonisieren perfekt miteinander.

Lange Rede, kurzer Tipp: Kaufen Sie sich die erste Staffel, halten Sie sich ein Wochenende frei und tauchen Sie ein in die aufregende Agentenwelt von "Alias" ! Sie werden überrascht sein, wie gut TV-Serien auch heute noch sein können.
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