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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2007
Mit dem Thriller -Duell-, der unter der Regie von Steven Spielberg 1971 gedreht wurde, entstand ein absolutes Meisterwerk.

Ein Meisterwerk, dass ursprünglich nur für's Fernsehen, dem amerikanischen Sender ABC gedreht wurde. Doch die Kritiker und auch das Publikum waren von dem Fernsehfilm so begeistert, dass er nicht nur Spielberg zum Durchbruch verhalf, sondern es der Film mit weiteren Szenen in 2 Drehtagen ergänzt, noch nachträglich ins Kino schaffte. Durch die Erweiterung kam er nun auf die gesetzliche vorgeschriebene Länge von 90 Minunten für Kinofilme. Damit kam im August 1973 auch das deutsche Publikum in den Genuss dieses cineastischen Erlebnisses.

Spielberg, der erst wenige Monate vorher bei UniversaL unter Vertrag genommen wurde, bekam für diesen Thriller nur 10 Drehtage Zeit und ein Budget von nur 450.000,- US Dollar.

Aber was Spielberg daraus machte, müssen Sie selbst sehen! Einfach unglaublich, wie er die Drehbuchvorlage von Richard Matheson umsetzte.

Kurz zur Handlung:

David Mann ist frühmorgens mit seinem Wagen (einen Plymouth Valiant Baujahr 1970---spielt später eine Rolle) geschäftlich unterwegs. Sein Weg führt ihn aus Los Angeles raus, hinaus in die californische Wüste. Je weiter er fährt, desto spärlicher wird der Verkehr auf den Straßen und desto weiter entfernt er sich von besiedelten Ortschaften. Nach geraumer Zeit ist er allein mit sich, seinem Auto und den Stimmen im Autoradio. Doch er ist nicht allein....
Vor ihm taucht ein alter Tanklastzug auf, ein verdreckter Peterbilt, der aus allen Ritzen Öl leckt und der eine dunkle Russwolke verströmt.
Routinemäßig überholt David den langsamer fahrenden LKW. David schaut zur Seite. Was für eine dunkle Scheußlichkeit von Stahlblech. Selbst das Dröhnen des Dieselmotors wirkt bedrohlich.
Jetzt ist David wieder allein und kann sorglos den Stimmen im Radio lauschen.
Aber nein, dieser LKW hat plötzlich wieder aufgeholt und donnert knapp an seinem Wagen vorbei. Jetzt fahren die 40 Tonnen Rost wieder vor ihm....nur merkwürdig, schon wird er wieder langsamer.
David überholt erneut. Seine Bemühungen den seltsamen Fahrer beim Überholvorgang zu sehen, sind vergebens. Zu sehr sind die Scheiben der riesigen Maschine mit Öl und Dreck verschmiert.
Doch kaum ist der Überholvorgang beendet, da lässt plötzlich der mysteriöse Fahrer die Hupe aufdröhnen. Auch das macht Mister Mann misstrauisch.
Zurecht, wie sich später zeigen wird...................

Die Machart:

Also eins vorweg. Die Kameraführung ist sensationell. Es gab nie eine bessere! Sie fängt die gespenstische Atmosphäre, die Einsamkeit der Wüste und die Bedrohung durch den Tanklastzug perfekt ein.
Spielberg schafft es sogar, dem monströsen LKW Leben einzuhauchen, ihm quasi eine Persönlichkeit zu geben. Unterstützt wird diese Wirkung auch noch von dem Umstand, dass man den Fahrer des Tanklastzuges niemals sieht und dessen Motive für seine Handlungen bis zu letzt im dunkeln bleiben.
Desweiteren gelingt es Spielberg, die psychologische Spannung unablässig bis zum finalen Schluss so zu steigern, dass man hier von einem Meilenstein von thrill sprechen kann.
Untermalt werden diese Eindrücke von einer sehr passenden und beklemmenden Filmmusik, die zudem nur in den richtigen Momenten eingesetzt, dass Flair der Gefahr und Todesangst genial hervorhebt.

Allerdings weist der Schnitt, wie bei fast allen Roadmovies Anschlußfehler auf. Ein Tribut an das eng gesetzte Zeitkorsett von Spielberg. Auch sind manche Schnitte in einigen Szenen eine Spur zu hektisch. Aber wirklich nur eine Spur. Dennoch kann man getrost über die kleinen Schwächen hinwegsehen, die Stärken des Fims sind so einmalig gut, dass man es gar nicht fassen kann, was Spielberg in insgesamt 15 Drehtagen vollbracht hat. Letztendlich hat er 3 Drehtage überzogen und 2 Drehtage für den Nachdreh (Szenen mit dem Schulbus und die Szene am Bahnübergang) in Anspruch genommen.

Zur DVD:

Diese weist informatives Bonusmaterial auf. So erfährt man zum Beispiel einiges über die Entstehung von Duell, erfährt höchst persönlich von Steven Spielberg, wie für ihn die Anfänge als Regisseur beim Fernsehen waren, wie er die Schwierigkeiten der kurzen Drehzeit meisterte und auch der Erfinder des Films, Richard Matheson kommt ausführlich zu Wort.

Wichtig !!!

Allerdings wurde die ursprüngliche Vertonung in mono, sowie die erste deutsche Sychronisation, durch eine neue, zeitgemäße Vertonung und Sychronisation ersetzt. Dies ist für Leute die den Film in der Orginalvertonung kennen, sehr störend und sehr schade.
Hier hätte man optional beide Vertonungen, die alte und die neue auf der DVD anbieten können, ja müssen.

Meine persönliche Einschätzung:

Dieser Film ist ein 10 Sterne-Thriller und ein Muss für die Genre Fans.
Einen vergleichbaren Film gibt es nicht mal ansatzweise. Ein Klassiker, der Kultstatus genießt.
Leider sind solche Filme, die Spannung aus Atmosphäre mit einfachsten Mitteln erzeugen, Geschichte. Eigentlich schade !
Selbst Spielberg's spätere Werke, bekannte Blockbuster die zum Teil auch oscarprämiert sind, weisen nicht mehr das Maß an Können auf, was er hier in "Duell" zeigte. Nur noch ein einziges Mal konnte der Zuschauer teilweise diese Art des Filmemachens bewundern...und zwar in "Der weiße Hai". Danach nie wieder.....

Zum Schluß:

Man stelle sich mal vor, man hätte das Drehbuch mit Handlungen, die noch bis in die Nacht spielten, erweitert. Wie schön hätte Spielberg den Protagonisten David Mann mit sich langsam aus der Dunkelheit nähernden Scheinwerfern in den Wahnsinn treiben können...........
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am 1. Juli 2015
Ohne Frage ist dieser Film auch bei erneutem Ansehen immer wieder packend. Dieser Film gehörte schon zu meinen Lieblingsfilmen, seitdem er in den späten 70ern im ARD ausgestrahlt wurde.
Ohne genau auf die Eigenschaften der Audiotonspuren zu achten kaufte ich mir damals die DVD und war über die neu synchronisierte deutsche Fassung total entrüstet. Wo ist der, wenn auch dämliche Radiodialog "Ich spiele Fleisch" geblieben? Und warum ist beim Nickerchen des Hauptdarstellers an den Bahngleisen beim herannahenden Zug das Motorengeräusch des Trucks nicht mehr zu hören? Außerdem ist die deutsche Stimme des Hauptdarstellers sehr gewöhnungsbedürftig. Man fühlt sich einfach nicht mehr zuhause wie in der Synchronfassung aus den 70ern.
Jetzt kommt die BluRay auf den Markt, und es wurde nicht dazugelernt, sondern der gleiche Inhalt der DVD mit etwas hochauflösenderen Bild auf die BluRay gepackt. Warum hat man die große Speicherkapazität nicht genutzt und die originale deutsche Tonspur aus den 70ern nicht noch hinzugefügt, auch wenn sie Mono oder ggf. auch Stereo gewesen wäre? Ein älterer Film lebt auch nur mit seinem alten original Ton bzw. mit den entsprechenden Synchron-Tonspuren. Alles neu drübergebügelte ist ein Stilbruch, oder soll man jetzt auch alle Stan Laurel & Oliver Hardy Filme neu synchronisieren?
Ich bin froh, daß ich meine VHS-Videokassette von diesem Film noch nicht entsorgt habe...
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am 30. Oktober 2004
Ich habe mit Sorge die negativen Kritiken über die neu-synchronisierte Tonspur gelesen....
Dennoch habe ich den Film gekauft.
Meine negativen Gefühle haben sich NICHT bestätigt. Der Ton mag neu sein, aber ich merke keinen großartigen Unterschied, da ich den Film schon seit ein Paar Jahren nicht mehr gesehen habe.
Als ABSOLUTE KATASTROPHE hätte ich die Tonspur nur dann empfunden, wenn z. B. die dt. Stimme von Dennis Weaver jetzt plötzlich grob und rauchig klingen würde. - Es ist aber (gottseidank!) immer noch der nette und brave Mitarbeiter, der sich nichts zu Schulden kommen lassen will und sicher in Ohnmacht fällt, wenn er Blut sieht.
Auch wirklich SCHLIMM wäre es gewesen, wenn der "70ies-Sound" jetzt nicht mehr "rüberkommen" würde: Damit meine ich, dass z. B. das Autoradio immer noch "alt klingt" und nicht wie die heutigen HIFI-SUPER-ULTRA-Autoradios... ...dass die Radiosendungen diesen alten amerikanischen Stil haben, dass die Dialoge und Monologe auch in einer damals üblichen Sprache gehalten sind und nicht "modernisiert" wurden. Es klingt, wie man es für einen Film dieser Zeit von der Stimmung und Stimmigkeit her erwartet. Auch die Betonung klingt genauso lebendig und emotional - nicht so fad wie in so manch billig synchronisiertem Horrorfilm!
Wer auf extremste Details Wert legt, sollte die DVD wirklich nicht kaufen (sicher auch zurecht!). Wer aber diesen Film wie ich jahrelang nicht gesehen hat und auch nicht direkt vergleichen kann bzw. einfach nicht will..... zugreifen! Es wird ohnehin sicher keine neue "Klassik"-Version geben! Auch das Bild ist sehr gut.... ...was will man mehr?
33 Kommentare|50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2015
Die Bildqualität auf Blu-Ray ist für diesen alten Film sehr gut aufbereitet, allerdings wurde das Bildformat geändert. Der Film wurde im Original im Format 4:3 gedreht, eine Breitbildversion gibt es nicht. Auf der alten DVD ist der Film in diesem Originalformat vorhanden. Für die Blu-Ray wurde das Format auf 1.78 : 1 geändert, was nur möglich ist, wenn man vom Originalformat 4:3 oben und unten einen großen Teil des Bildes abschneidet. Das Bild ist dann zwar auf einem Breitbildfernseher "formatfüllend", es fehlend aber die abgeschnittenen Bildinhalte. Mir wäre es lieber gewesen, den Film auch auf Blu-Ray im Originalformat anzusehen. Bei den Möglichkeiten der Blu-Ray hätte man mindestens beide Versionen auf die Disc packen können. (Die Angabe "Bildformat 2.35 : 1 " auf dem Cover ist übrigens völlig falsch.)
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am 15. März 2014
Der Film ist genial, die neue Synchronisaton ist ein Skandal! Bitte diese DVD-Fassung nicht kaufen; ich habe die schlechten Bewertungen dieser DVD leider zu spät gelesen. Hier hat man offensichtlich Laienschauspieler hinters Mikrofon gelassen und verkauft die Kenner dieses Films für dumm.
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am 28. Dezember 2005
Mit Duell, ursprünglich fürs Fernsehen gemacht, ebnete sich Spielberg seinen Weg. Und dieser Film zeigt, warum das so ist. Die Geschichte ist simpel: ein Geschäftsmann fährt mit seinem Auto zu einem weit entferntem Termin, irgendwo in der Wüste Arizonas trifft er auf einen LKW (ein alter peterbilt-tanktruck), den er überholt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich ein Spiel um Macht, Grenzen und deren Verteidigung bzw. permanenten Durchbrechung. Das Publikum lernt den Autofahrer besser kennen. Er (glänzend und intensiv: Dennis Weaver) ist keiner, der in der ersten Reihe steht, keiner der mit seiner Person Eindruck schindet. Er geht Konflikten und Konfrontationen aus dem Weg - ein Telefonat mit seiner Frau gibt darüber Aufschluss - er lebt in seinem Trott und will da gar nicht raus. Bis der Truck kommt und sein Leben nicht mehr in Ruhe läßt. Der Autofahrer ist der Antiheld. Die Menschen, die er im laufe seiner Reise trifft begegnen ihm feindselig oder abwertend - niemand will mit dem Sonderling zu tun haben. Dem Zuschauer wird sein permanentes Versagen vor Augen geführt, bis er so in die Enge getrieben wird, dass er nicht mehr aus kann und Entscheidungen fällen muss. Der Autofahrer bietet viel Identifikationsfläche - er ist kein Superheld, der den LKW-fahrer von der Straße pustet und dabei unlustige Sprüche von sich gibt. Der mann kennt die Gefahr nicht, er weiß nicht mit ihr umzugehen, Entscheidungen fallen ihm schwer und vor allem will er sich nicht eingestehen, dass ein derartiger Übergriff in einer "zivilisierten" Welt möglich ist. Damit wird er lebensecht, weil es uns vermutlich nicht anders ergehen würde.
Was Spielberg da geleistet hat ist Suspense der Spitzenklasse, die Gefahr lauert ab der ersten Begegnung hinter jedem stein, hinter jeder Kurve oder auf jedem barhocker. Der LKW-fahrer, den wir nie zu Gesicht bekommen, ist überall bzw. sein LKW, der im Laufe des Films immer mehr zum Monster wird. Und er zeichnet perfekt das Bild des Durchschnittsbürgers, dem Konflikte schnell und radikal aus der Bahn werfen, der kaum Verteidigungsstrategien hat und abhängig ist von einer funktionierenden Welt und einer funktionierenden Gemeinschaft.
Es ist ein Fest, diesen Film endlich mal im Original zu sehen.
Dennoch rästelhaft scheint mir die neue Synchronisation. Warum tun die sowas? Ich habe die alte Synchro, den leicht hysterischen Ton des Autofahrers geliebt. Dieser ist verschwunden und durch eine, zumindest die ersten 45 min, erschreckend emotionslose Stimme ersetzt worden. Warum läßt man nicht die alte Synchro, oder diese zumindest als 3. Option dabei? Die Stimme ist ein wesentliches Element in diesem Film, da sie nicht nur Sprache ist, sondern auch seine Gedanken beschreibt. Veränderungen sollten dort stattfinden, wo es wirklich notwendig ist. Hier war es nicht nötig.
Fazit: Ein Film, der in jeder gut sortierten Filmsammlung zu finden sein sollte. Ein Film der zeigt, wie wenig Mitteln man braucht, um eine gute Geschichte zu erzählen. Schade, dass sich Spielberg von dieser direkten Einfachheit zusehends verabschiedet hat. Er hat mehr drauf, als Blockbuster am Band zu produzieren
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am 27. April 2016
16 Tage Drehzeit benötigte der junge Steven Spielberg und erschuf 1971 den Prototypen des reinen, auf die Grundelemente reduzierten Adrenalinreissers. " Duell" ist ein Meilenstein, der mit seinem nervenzerfetzenden Timing, der technischen Brillanz und der guten Schauspielleistung das Gros heutiger Actionfilme ganz unten in die Tiefgarage befördert. Todesduell zwischen einem arglosen Autofahrer auf dem verlassenen , endlosen Highway und einem riesigen schwarzen Truck, mit einem gesichtslosen Fahrer, die Verkörperung des absolut Bösen, ohne Erklärung und wie ein Gewitter in die Normalität hereinbrechend.
" Duell" ist ein wegweisender Meilenstein und gehört in jede gute Filmbibliothek.
Ich fasse mich hier kurz, wer es ausführlicher möchte, ist eingeladen meine Rezension hier bei Amazon unter der DVD Ausgabe von SZ-cinemathek zu lesen.
GEWARNT werden muss jedoch vor der BluRay Veröffentlichung. Amazon wirft leider oft alle Bewertungen in einen Topf und so bezieht sich meine Kritik ausschliesslich auf diese . Welcher Kühlerschlauch ist eigentlich in der Schaltzentrale der Verantwortlichen geplatzt, denn Deutschland darf sich einmal wieder als Land der verhunzten Kunstwerke rühmen. Viel schlimmer als die von vielen bemängelte Neusynchronisation, die mir , da ich allerdings bei " Duell" nicht die alten Sprecher im Ohr habe, nicht übel aufstiess, ist die Tatsache , dass der Film auf das heute übliche Breitwandformat aufgezoomt wurde. " Duell" wurde ursprünglich im Fernsehformat 4:3 gedreht und da heutigen hippen Fernsehzuschauern nicht dieses alte Format womöglich mit Balken links und rechts zugemutet werden darf, wird " Duell" nun breitwandfüllend aufgeblasen, wobei massgebliche Bildanteile abgeschnitten werden. Stets hat man den Eindruck dem Geschehen durch das Heranzoomen zu nah auf der Pelle zu sitzen, die vom Regisseur so sorgfältig durchdachte Bildästhetik wird für die leidige Marktintention, den Bildausschnitt gewaltsam den neuen 16: 9 Fernsehgeräten anzupassen , auf den Schrottplatz gepfeffert.
Unglaublich und bitter, und dringend rate ich zu der DVD Veröffentlichung. Dort können sie das richtige Bildformat erleben, mit allerdings auch nur der neuen Synchronisation und ganz ernsthaft , ein ursprünglicher Fernsehfilm von 1971 benötigt in diesem Fall keine BluRay für eine verbesserte Bildqualität. Diesbezüglich ist der Unterschied zwischen DVD und BluRay gleich Null.
Spielbergs " Duell" hätte hierzulande eine bessere Behandlung verdient, vielleicht auch noch mit ansprechenden Extras und Hintergründen, die diesem Klassiker gut zu Gesicht ständen.
Seis drum, schnallen sie sich an , " Duell" wird lebensgefährlich nervenaufreibend, allerdings läuft der Motor nur so richtig rund auf den DVD Ausgaben.
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am 4. April 2016
Also, wenn man ehrlich ist, dann muss man sagen, dass der als Filmstudent offenbar unendlich begabt gewesene Spielberg hier mit seinem ja nur für das US-TV in 4:3-Bild gedrehten low-budget-Debütfilm bereits einen absolut perfekten Film vorgelegt hat. UN-GLAUB-LICH.

Als Filmliebhaber bin ich begeistert davon, wie genial dieser im Grunde einfach konstruierte Thriller von ihm (bereits) inszeniert ist.
Bereits deshalb, weil Filmstudent Spielberg hier als Debütant mit DUELL nahezu die gesamte etablierte Regie-Branche düpiert.

Hier stimmt einfach alles und die Summe der einzelnen Teile ergibt etwas viel größeres:
Gewählte location, Kamera-Einstellungen, Schnitt, Tempo, Spannung und Atmosphäre sind schlicht atemberaubend und belegen auch über 40 Jahre später noch mehr als eindrucksvoll, welche inszenatorische Großtat Spielberg hier innerhalb von nur ca. 10 Tagen Drehzeit vollbracht hat.

Von der Story kann man eigentlich wenig spoilern:
Autofahrer wird scheinbar völlig grundlos von einem unbekannten Truck-Fahrer (der Truck ist übrigens ein Peterbilt-Truck) aufs Korn bzw. den Kühlergrill genommen. Es entfaltet sich nunmehr ein langsam aber stetig und unfassbar steigerndes Katz- und Mausspiel in 75 mins. Ende.

In den miesen 1-er-Kritiken bemängeln Kunden die offenbar grausame deutsche sync des Films - ohne scheinbar überhaupt einmal darüber nachzudenken, dass sich wohl bei kaum einem anderen US-Film gerade hier der Original-Ton mit Untertitel anbietet, sich sogar förmlich AUFDRÄNGT, weil es werden GERADE bei Duell im gesamten Film ja kaum mehr als 20-30 wichtige Sätze gesprochen!
Dieses unglaublich nervenzerfetzende Meisterwerk würde auch komplett ohne Dialoge und nur mit Geräuschen funktionieren.
Also warum braucht gerade dieser Film überhaupt eine gute sync.? Hier läuft nämlich nahezu alles über eine universell verständliche Bildsprache.
Mein Tip mit Verweis auf Originalton mit UT sollte bei Duell also hoffentlich hilfreich sein, selbst für die, die sonst dem Lesen von Untertiteln wenig abgewinnen können.

Ich kenne nun nicht alle Filme von Spielberg, halte aber dennoch dieses brilliante Meisterwerk für einen seiner drei besten Filme. Auch wenn er später wesentlich teurere zig-Millionen-Dollar-Spektakel drehen konnte, sind diese Filme für mich garantiert nicht per se besser.

Fazit:
Jedem, der ihn noch nicht kennt, lege ich diesen sich gnadenlos steigernden Thriller unbedingt ans Herz.
Er zeigt einfach vielen heutigen Millionen Dollar teuren Pseudo-Thrillern, wo der Hammer hängt. Ganz ganz oben nämlich. Word!

cheers,>>>>>>the notwister - Film = 95% (Meisterwerk)
#########################################################################################################################95%
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am 7. Oktober 2013
Der Thriller "Duell" entstand 1971 unter der Regie vom Meister
Steven Spielberg und war sein erster Spielfilm.
Der minimalistisch inszenierte und dialogarme Film wurde ursprünglich
als Fernsehfilm gedreht,kam aber später sogar in die europäischen Kinos.
Das mit geringem Budget gedrehte Werk war ein unerwarteter Erfolg an den
Kinokassen,erhielt auch von vielen Kritikern positive Bewertungen und
machte damit die Filmwelt in einem größeren Maßstab auf Spielberg aufmerksam.
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"Duell" ist mehr als nur blanker Survival-Horror.
Er ist zwar unglaublich spannend inszeniert und Spielberg beweist,daß man
keine knarrenden Türen,Kettensägen und Dunkelheit benötigt,um Gänsehautstimmung
zu verbreiten-aber Autor Matheson zeigt neben Paranoia,Isolation noch den
Identitätsverlust und die Werteverschiebung einer verlorenen Gesellschaft,
in der das Weltbild des starken Mannes und Ernährers zertrümmert ist.
Seine einzige Konstante ist Angst.Sie verschafft ihm noch Emotionen,die er
im motorisierten Western-Showdown ausleben darf.
Mann gegen Mann-für Frauen ist kein Platz.
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Story:

Dennis Weaver spielt einen Handlungsreisenden in einem verzweifelten
Überlebenskampf,verfolgt von einem mysteriösen Killer und einem
monströsen,massiven,donnernden 40 Tonnen Truck.Dieses Gespann verbreitet
eine stärkere Bedrohlichkeit,als die meisten Bösewichte aus Fleisch und Blut.
Atemraubende Szenen,beängstigende Situationen und ein furioses Ende......
wer geht als Sieger hervor??

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Anmerkung:

Steven Spielberg meistert die selten gelungene Aufgabe,auch unter
strahlendem Sonnenschein starkes Unbehagen zu erzeugen.
Der Laster ist wunderbar bedrohlich in Szene gesetzt.
Besonders die Verfolgungsszenen sind dramaturgisch stark-
da wurden Schnitte und Kameraperspektiven mit viel Feingefühl gewählt.

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Fazit:

Es ist nicht nur ein Duell zweier Fahrer,sondern auch das Gegenüberstellen
einer ebenso präzisen,wie doch triebhaften Aggression und einer,in ihrer
Überreflexion der Situation schon fast manischen Intellektualität.
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Fünf emotionsgeladene,unheimlich actionreiche Sterne für diesen KLASSIKER,
der realistischer nicht sein kann!!

Lauflänge-Film: 86 Minuten
Untertitel: Deutsch-Englisch

Bonus: Steven Spielberg über die Entstehung von "Duell",
Steven Spielberg und das Fernsehen,
Richard Matheson zur Entstehung des Drehbuchs,
Fotogalerie,Trailer

Zustand der DVD:
Einwandfrei-ob alte Synchro oder neue-kann keine Mängel feststellen!
SYNCHRO TADELLOS!!
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am 21. November 2010
Den Film "Duell" kenne ich seit 1981, er begeistert mich immer wieder und ist ein Beweis, daß auch mit relativ bescheidenen Mitteln tolle Ergebnisse erzielt werden können.Da auf meiner 30 Jahre alten Videokopie kaum noch etwas zu sehen war,ich auch nie wieder eine Fernsehausstrahlung mitbekommen habe, bin ich trotz der neuen
Synchronisation sehr erfreut über die DVD-Ausgabe.

Über den Inhalt viele Worte zu verlieren, hiesse Eulen nach Athen tragen,er dürfte Filmfreunden auch bekannt sein, interessant war für mich das Bonusmaterial auf der DVD, wo es um die Entstehung des Films geht.

Alles in allem: sehr empfehlenswert!
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