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Kundenrezensionen

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am 10. November 2006
Endlich ist nach rund 20 Jahren diese zurecht als Vampir-Kultfilm zu bezeichnende Filmperle auf DVD erschienen.

Mit Spitzenbesetzung (Catherine Deneuve, Susan Sarandon, David Bowie ...) und basierend auf Whitley Striebers Romanvorlagen
"Der Der Kuss des Todes" und "Kuss des Vampirs" hat Tony Scott, eher bekannt durch "Top Gun"; was aber hier nicht absschrecken sollte; mit sehr viel Feingefühl dieses schrecklich schöne und melancholische Vampir-Drama als eines seiner Frühwerke verfilmt.

Wer tiefsinnigere Vampirgeschichten mag, auf Action alla "Underworld" und "Blade" etc. verzichten kann, aber auch etwas Anderes als die "Christopher Lee"-Verfilmungen erwartet und eventuell was das Fehlen von Action und erzählerischem Tempo angeht, gefallen an Filmen wie "Interview mit einem Vampir" hatte, sollte diesen Film unbedingt in seiner Sammlung haben.
Allerdings ist zu erwähnen, daß "Begierde" einen sehr ruhigen Erzählstil hat, der nicht jedermanns Fall sein kann und dem einen oder anderen als langatmig vorkommen mag.
Filmliebhaber ohne spezielle Schwäche für Vampirgeschichten sollten diesen Film zumindest mal gesehen haben.

Allerdings verwunderlich ist, dass dieser Titel erst ab FSK 18 erhältlich ist, obwohl die Gewaltdarstellungen weit geringer ausfallen als in den beiden oben bereits genannten actionorientierten Filmserien "Blade" und "Underworld" (was nicht als negative Kritik an diesen beiden verstanden werden soll). Ich vermute, dass es an den homoerotischen Szenen liegt, die aber absolut harmlos sind. - Aber da sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Ergänzend sollte noch das Bonusmaterial erwähnt werden:
Enthalten sind Original-Kommentare von Susan Sarandon und Regisseur Tony Scott, eine Fotogalerie und der USA-Kinotrailer.
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am 12. November 2010
Aufmerksam macht dieser Film bereits durch die Auswahl seiner hochkarätigen Schauspieler, ohne dass man sich eine Minute davon angesehen hat. Doch wie geht es dann weiter?

Der Film ist als Vampirfilm innerhalb seines Genres sehr ungewöhnlich. Keine rasanten Plotfahrten, kein übertrieben-dunkelromantischer Schmalz, wenig offensiver Horror. Ganz im Gegenteil, es geht über lange Strecken sehr ruhig zu, fast schon hypnotisch still.

Man muss dazu sagen: Das Setting ist nicht für jeden. Der Betrachter findet sich mitten in der Gothicszene der tiefsten 80er Jahre wieder, wo Frauen mit russischen Marineuniformen kokettieren, zu "Bela Lugosi's Dead" getanzt wird und die gutaussehenden Damen noch Dauerwelle tragen, ohne albern zu wirken. Hat man sich darauf eingestellt, wird es interessant. Die oberflächlich nach Standard riechende Storyline über eine junge Frau, die sich - auf welchem Weg wird nicht verraten - in einen Vampir verwandelt, spielt mit unkonventionellen Themen, Stilbrüchen und vor allem mit den Themen emotionale Abhängigkeit und Gier.

Die Charaktere sind kompromisslos, feingliedrig und subtil gezeichnet. Lesbische Liebe ist ebensowenig ein Tabuthema wie der Tod eines kindlichen Nebencharakters. Vampire sind plötzlich kein dunkles Grauen am Rand der Gesellschaft, sondern mitten im Leben, voll dabei und irgendwie doch auf eine tragische Weise isoliert. Der Versuch, wissenschaftliche Aspekte in die Erklärung des Vampirphänomens einzubauen - für die Genreliteratur der 80er Jahre eine bewundernswerte Innovation.

Was mich jedoch auf lange Sicht immer wieder beeindruckt hat und was ich sehr erwähnenswert finde: Es handelt sich bei "Begierde" um den einzigen mir bekannten Vampirfilm, bei dem das Wort "Vampir" nicht ein einziges Mal benutzt wird.
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am 13. März 2011
Dieser Film ist ja ziemlich verrissen worden. Als simpel, langweilig etc.

Dieser Film ist Kult und er ist genial. In der heutigen Zeit muss ja immer viel Blut fließen und kurze Schnitte, viel Aktion gezeigt werden. Doch gute, wirklich gute Film kommen langsam und leise daher.

Genau wie dieser.

Hier geht es NICHT in erster Linie um SEX und BLUT-Sauger im klassischen Sinn, SONDERN um das Thema LIEBE.
Wer sich diesen Film wirklich richtig und in Ruhe und bewusst ansieht, der erkennt und sieht die Botschaft des Films. Was ist a) wirkliche, echte Liebe b) wirkliche Unsterblichkeit c) wirkliche ewige Jugend.

Wahre, echte Liebe lässt frei und bindet, fesselt den Anderen, angeblich geliebten Menschen nicht mit irgendwelchen Fesseln und Manipulationen an einen.

Miriam liebt Sarah nicht, Miriam liebt nur sich selber. Sie saugt den "geliebten" (besser ihr Opfer) aus, nicht sein Blut, sondern seine Lebensenergie - so dass dieser Menschen (wie John), wenn sie mit ihm fertig ist, weder sterben noch leben kann. Er wird zum Zombie - einem lebenden Toten. Macht man so etwas mit einem Menschen den man liebt?

Der Tod kann sehr sexy und liebevoll daherkommen, ja man geht sogar mit ihm ins Bett und hat Spaß mit ihm.
Der Tanz mit dem Tod.

Unter diesen Aspekt "Was ist Liebe" ist dieser Film genial.
Dieser Film wird verkannt.
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am 19. November 2015
Miriam Blaylock (Catherine Deneuve) gehört einer uralten Spezies an. Alterslos, unsterblich, solange sie ausreichend Nahrung, menschliches Blut, zu sich nehmen kann. Sie lebt in einer großen Wohnung voller Antiquitäten, deren Herkunft bis ins Ägypten der Pharaonen zurückreicht. Sie hat einen Gefährten, ihren Ehemann John (David Bowie), dem sie ewige Liebe verspricht, so auch bei einer gemeinsamen Dusche, in der Szene dürfen wir sie (oder ein Body-Double) auch einmal unbekleidet bewundern.

Dr.Sarah Roberts (Susan Sarandon) ist Ärztin, die in der Altersforschung tätig ist. Sie meint, im menschlichen Organismus eine innere Uhr entdeckt zu haben, die bei zu schnellem Lauf das Krakheitsbild der Progerie verursacht, außerdem ist von der Aufnahmefähigkeit des Blutes für Sauerstoff die Rede, die im Alter nachlasse. Eindrucksvoll wird die Progerie an einer Filmsequenz im Zeitraffermodus demostriert, in der ein Affe pro Minute um 5 Jahre altert, stirbt, mumifiziert, bis schließlich nur noch ein Skelett zu sehen ist, das ebenfalls zerfällt.

Ein trauriges Geschehen führt diese beiden Frauen zusammen. Der bisher ewig 30jährige John verliert fast büschelweise seine Haare, er begibt sich in die Klinik der Altersforscherin, die ihn erst als Spinner abwimmeln will, ihn dann wegen eines unaufschiebbaren Termins auf eine Viertelstunde vertröstet in der Hoffnung, er werde gehen. Nach gut 2 Stunden sieht sie ihn wieder, bitterböse, enttäuscht , denn - er ist um Jahrzehnte gealtert, ein beginnend gebrechlicher 80-90jähriger. Jetzt ist Sarahs Interesse natürlich riesig, aber er verlässt wütend die Klinik und stürzt zurück zu Miriams Wohnung. Hier empfängt er dann als "alter Freund" das Nachbarmädchen, das außer der Reihe vorbeischaut, sie nimmt bei Miriam regelmäßig Musikunterricht. Auch ihr Blut hilft ihm nicht, bei Miriams Heimkehr, die sich tieftraurig gibt, den Sterbenden aber nicht einmal mehr küssen kann, erfährt er, dases keine Erlösung gibt. Man mag ihn im Wald begraben, er zerfallen, Wurzeln sein Skelett durchwachsen, er wird spüren, untot sein. Er landet schließlich, wie offensichtlich schon ein gutes halbes Dutzend seiner Vorgänger/innen in einer schlichten Holzkiste auf dem Dachboden.
Sarah, aus "Mitleid" (eher Neugier) besucht Miriam, und schon bald ist sie als Nachfolgerin auserkoren, im Rahmen von Sex wird Blut ausgetauscht. Sarah verändert sich, eine Blutuntersuchung ergibt, das sie neben eigenem auch nicht-menschliches Blut im Körper hat.
Mit entzugsähnlichen Symptomen kehrt sie, die jetzt Miriam gehöre, zu dieser zurück, findet sich aber mit ihrem Schicksal nicht ab. Sie sticht sich während eines Kusses in den Hals, die enttäuschte Miriam will sie zu den anderen Gefährten bringen, doch diese haben sich aus ihren Kisten erhoben, bedrängen Miriam, die einige Etagen tief übers Geländer stürzt , und dann selber rasant verfällt, die Exgefährten kauern sich in eine Ecke und tuen es ihr gleich.
Sarah steht auf einem Balkon einer Wohnanlage, innen in einem Käfig ein Sarg, aus der nach ihr gerufen wird.

Über die Faszination des Themas, das ja mit dem Wunsch nach Unsterblichkeit zusammenhängt, erotische Aspekte, andere Deutungen des Vampirmythos will ich mich hier nicht auslassen und versuchen, ohne Berücksichtigung aller "Logiklöcher" auf den Film einzulassen, was mir hier jedoch nicht so gelingt wie in "Only Lovers Left Alive", mit der faszinierenden Tilda Swinton.

Der Film hat ein Pfund, mit dem er wuchern kann: die lebende Legende Catherine Deneuve.
Wikipedia zitiert Truffaut:"Sie ist so schön, dass ein Film, in dem sie spielt, auch ohne Geschichte auskommt."
Und Susan Sarandon auf eine Frage nach den Sex-Szenen nach Alkoholgenuß: "Man muss nicht betrunken sein, um mit Catherine Deneuve schlafen zu wollen - egal welche sexuelle Orientierung man vorher hatte."
Dem will ich nur noch hinzufügen, dass 1985 eine Büste der französischen Nationalfigur Marianne nach ihr gestaltet wurde. Ich glaube, wer ihre fast zeitlos wirkende, statuenhafte, aber nicht leblose Schönheit (Widerspruch? Ich lasse es so stehen.) sieht, auch von Kopf bis Fuß bekleidet und raffiniert eingedrehtem und am Kopf drapierten Haar, das sie außer unter der Dusche nur in der Liebesszene mit Sarandon offen fallen läßt, kann diese Komplimente nachvollziehen.
Auch David Bowie als attraktiver 30er mit dann von der Maske genial umgesetztem rasanten Alterungsprozess sowie Suusan Sarandon mit ihren großen Augen und hier pfiffiger strubbeliger Kurzhaarfigur sind eine hervorragende Besetzung.
Geschickt gemacht ist auch duie Verknüpfung von Progerie und Altersforschung mit dem Thema Unsterblichkeit, die erwähnten Zeitrafferaufnahmen des Affen, die Bilder eines rasend gewordenen Affen im Institut, der seine Gefährtin tötet und zerfleischt, nicht wie ein Raubtier, sondern wie ein Tollwütiger im Blutrausch.
Zerstört wird, um zur Überschrift der Rezension zu kommen, auch eine Legende, oder richtiger derer zwei: einmal Catherine Deneuve, aber nach dem vorher über sie Gesagten natürlich nur als Miriam. Zerstört wird aber auch die Legende der Unsterblichkeit!!! Zumindest als ein an einen Menschen gebundenes Phänomen. Die Unsterblichkeit, was immer das auch sein mag, ist nicht an eine Person, vielleicht noch nicht mal an eine Spezies gebunden. Miriam, so sehr uns der Verlust des Anblicks von Catherine Deneuve auch trauern lassen mag, ist tot oder schlummert als Untote bei Sarah, die Unsterblichkeit ist jetzt auf Sarah übergegangen, wie lange, zeigt der Film nicht mehr. Wenn man diesen von mir postulierten Aspekt akzeptiert, dann wäre das nach meiner rudimentären Kenntnis des Genres vielleicht etwas Neues.

Der Film hat mir nicht uneingeschränkt gefallen. Gestört haben mich die vielen überbelichteten Sequenzen oder Aufnahmen im Gegenlicht, die einfach anstrengend sind. Das gleiche gilt auch für die vielen Szenen, die in ein rötliches, auf mich aber kalt wirkendes Licht getaucht sind, es erinnerte mich unangenehm an die Farbe von roten Autos der 90er Jahre, die nach Jahren unangenehm verblassen unf abstoßend wirken.

Gestört hat mich auch (nee, nicht typisch Mann!) fehlende Nacktheit. Da muss ich Sharon Stone rechtgeben, ohne auf ihre berühmte Beinschere vor M. Douglas anzuspielen. Sie rief vor einigen Monaten ihre Kolleginnen zu mehr Mut zu Nacktheit auf, und sie hat recht. Bei den alle nasenlang zu sehenden Quickies auf dem Küchentisch bleiben die Klamotten an, sonst nicht, es wirkt verklemmt, peinlich, unnatürlich. Man muß noch nicht einmal wie bei Susan Sarandon einige Male die Brüste kurz sehen, solche Szenen kann man auch mit unbekleideten Partnern viel authentischer und natürlicher wirkend darstellen, ohne dass sekundäre oder primäre Geschlechtsmerkmale völlig entblößt zu sehen wären (Duschszene!).
Und das Ende war sogar recht unausgegoren: warum waren die Untoten erwacht und haben sich aus den Särgen erhoben, um Miriam in den Abgrund stürzen zu lassen? Solidarität mit ihrer geplanten nächsten Leidensgenossin Sarah? Wie hüpfte oder schlüpfte die Unsterblichkeit mal einfach so von Miriam zu Sarah? Von der Akzeptanz von Logiklöchern habe ich schon gesprochen, aber Film-immmanent sollte doch alles seine Richtigkeit oder Erklärbarkeit haben.

So bleibt für mich außer der Bewunderung von Catherine Deneuve, einer Ikone, und auch Susan Sarandon als großer Darstellerin sowie einigen schon makaber-ästhetischen Zerfallsszenen der Untoten von dieser angeblichen Film-Legende so viel leider nicht mehr übrig, wie ich im ersten Überschwang, sicherlich der Deneuve geschuldet, noch gemeint hatte.
In "Only Lovers Left Alive" sehe ich in Adam (Tom Hiddlestom) und Eve (Tilda Swinton) das wunderbarste, harmonischste, sich inniglich liebende und deshalb schönste Paar der Filmgeschichte, nicht nur in diesem Genre. Davon sind Deneuce und Bowie trotz ihrer Schönheit weit entfernt.
Doc Halliday
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am 5. Juli 2013
ACHTUNG SPOILER !!!!!!!!

Das eigentlich Geniale an diesem Film ist, wie ich finde, die Engführung des Vampirmotivs mit der wissenschaftlich-klinischen Progeria-Problematik, im weiteren der Alterungsforschung allgemein. Deshalb verliert dieser Vampirfilm auch auf absehbare Zeit nicht seine "Aktualität", denn die Idee der Lebensverlängerung ins "Ewige" ist eine menschliche Universalie.
Ich stelle mir die legendären Vampire immer gern mal als eine menschliche Mutation vor, die dieses "ewige" Leben hat, heißt: Deren zelluläre Regeneration nicht erlahmt. So ein - minderheitliches! - Dasein unter Schnellsterblichen bringt - klar! - einige Probleme mit sich. Und der Vampirmythos wäre dann als von diesen "Unsterblichen" selbst lancierte, weil nützliche und sie letztendlich schützende Legende zu interpretieren. Das aber nur am Rande.
Für mich ist der wunderbare Höhepunkt des Films die Szene, wo Miriam sagt: "Ich bin Herr meiner Zeit.". (Oder sagt sie "Herrin"? (muss den Film bald nochmal schauen!))

Die Särge auf dem Dachboden (mit ihren Inhalten) interpretiere ich so: Miriam weiß im Grunde, dass ihre Gefährten (die sie selbst zu solchen gemacht hat) nicht *ewig* leben können wie sie selbst; irgendwie ist das, was sie ihnen gibt, abgeschwächt, eben doch nicht ganz das selbe wie das, dessen sie selbst teilhaftig ist. Aber es reicht aus, ihnen, wenn schon nicht das (ewige) Leben zu geben, doch den wirklichen, vollständigen Tod zu nehmen, und so sind sie dann, wenn ihr Leben, entgegen der Ansage Miriams (sie belügt also den neuen Gefährten!), doch ans Ende kam, zu einem "ewigen" Zwischendasein ja, man kann schon sagen: verdammt - solange eben Miriam lebt!
Sarah schafft es, die "Ära Miriam" zu beenden - - und alle Untoten damit auch zu erlösen.
Sie schaffte es aber nur um den Preis, selbst die neue Königin zu werden, und Miriam ist die erste untote Ex-Gefährtin.
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am 2. November 2006
Was erwartet den Käufer dieser DVD?

Einen Thiller? Einen Horrorfilm? Einen Erotikfilm?

Dieser meines erachtens wundervolle Film beinhaltet jeglichen dieser Aspekte.

Catherine Deneuve und David Bowie inzenieren den perfekten subtilen Horror.Miraim eine wunderchöner Vampir sucht sich für ihr unendliches Leben einen ihr würdigen Partner/in. Jedoch scheint ihr das nie zu gelingen, da sie ihr immer wieder entrissen werden.

Der Film überzeugt nicht durch Action-oder Horrorszenen sondern trumpft mit tollen Bildern und Musikelementen.

Ein schöner Film über die Möglichkeit des unendlichen Lebens und dessen Tücken
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am 9. April 2008
Begierde (Originaltitel: The Hunger) ist ein britischer Thriller aus dem Jahr 1983. Regisseur Tony Scott, gab mit diesem Film sein Debut. In den Hauptrollen: Catherine Deneuve, David Bowie und Susan Sarandon; außerdem zu sehen: Willem Dafoe. Der Film basiert auf Whitley Striebers Roman von 1981.

"Begierde" ist meiner Meinung nach ein stilvolles Vampirdrama. Dialoge werde minimalistisch gehalten, dafür wird sehr viel Wert auf Ausstattung, Musik und hohe Schauspielkunst gelegt.

Was für den Otto-Normalfilmschauer eher befremdlich und langatmig wirkt, ist für Liebhaber von Filmen wie z.B.: Roman Polanski's "The Tenant" ein Hochgenuss!
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am 27. Mai 2007
Der gutaussehende John ist mit dem unsterblichen Vampir Miriam leiert. Auch John kann seinen Alterungsprozess mittels Blutkonsum aufhalten. Aber nur begrenzt. Als er merkt, das seine Zeit gekommen ist, sucht er eine Geriatrie-Forscherin auf. Bei einem Hausbesuch begegnet die Forscherin Miriam und beide Frauen scheinen voneinander fasziniert. John segnet das zeitliche und auch der Mann der Forscherin wird bald ein Opfer der beiden Frauen.

Die Geschichte hat wenig Handlung. Imposante, pittoreske Bilder und Personen wirken auf dem Zuschauer. Die Dialoge sind knapp. Gestik und Mimik dominieren die Szenen. Auch die Spannung ist geschickt dosiert und stört den Reigen nicht. Ein pfiffiges Stück Film mit Anspruch.
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am 24. Januar 2016
Artikel ist zum angegebenen Termin gekommen und wie vom Verkäufer beschrieben. Eine ID-und Altersüberprüfung halte ich für übertrieben. Es handelt sich hierbei um eine DVD, bei der sich mir die Frage stellt, warum diese eine Altersangabe von P18 hat. Müsste vielleicht mal überarbeitet werden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Januar 2010
Was ist das denn?! Wenn dem Zuschauer eine geballte New-Wave-Ästhetik der Achtziger nicht sinnerfüllend genug ist, muss man sich gehörig reinfriemeln in diesen teils faszinierenden, teils unausgegorenen Film. Erst nach einer Weile erahnen wir, worum es geht: Ein Vampirin (später erfahren wir: die altägyptische Vampir-Gottheit Lamia) lebt unter dem Namen Miriam mit Vampir John im heutigen New York, doch bei ihren Gefährten gilt das Versprechen der ewigen Jugend (warum eigentlich?!?) nicht ewig. John altert auf einmal (warum gerade jetzt?!?!?) im Minutentakt, kann jedoch nicht sterben und wird in einen Sarg neben die anderen, ähem, abgelegten Lover gebettet. Eine neue Lebend- und Lebensspenderin muss her...

Nach einer Weile liegen die inhaltlichen Bezüge eigentlich doch recht offen auf dem Tapet, und sie bieten neben einigem bis zum Ende Ungeklärten nicht viel Neues: Der Traum des ewigen Lebens als Fluch statt Segen, das Parasitäre des Vampirdaseins, die diversen Querverbindungen zwischen Erotik, Sex, Blut, Leben, Geburt und Tod - alles ist da. Immerhin ist die Darbietung gelegentlich recht originell. Catherine Deneuve als statuarische Schönheit hebt sich schon in Kleidung und Frisur wohltuend von Achtziger-Stilsünden ab und wird klar als Frau charakterisiert, die an keine Epoche gebunden und sozusagen eine Klasse für sich ist. David Bowie als John ist in seiner unterkühlten, androgynen Art kaum anders, muss aber recht schnell (und wie gut ging das schon ohne Computeranimation!) zum Greis mutieren und wird eingesargt. Potenzielles Opfer Susan Sarandon ist noch am Ehesten als Kind der Achtziger zu erkennen. Als sie gebissen wurde und zum ersten Mal selbst auf Beutefang gehen soll, krümmt sie sich zunächst in Embryonalhaltung - ein neuer Vampir wird geboren. Dies war noch ein recht origineller Einfall, so wie auch diverse optische und musikalische Anspielungen schön verdeutlichen, dass es Querverbindungen zur tatsächlichen und mythologischen Vergangenheit gibt. Richtig gewagt wird es, wenn Regisseur Tony Scott bereits relativ früh mit der Kinokonvention bricht, dass kein Kind sterben dürfe. Doch unter dem Strich sind ihm seine psychedelischen Bildertrips ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Ein paar dieser extremen Blau-Rot-Gegensätze sind recht schön anzusehen, aber Scott kann einfach nicht genug kriegen, tobt sich richtig aus, verbrät unglaublich viele Filmmeter für unglaublich langsame Sequenzen, so dass man die Handlung eigentlich auf knapp die Hälfte der Zeit zusammenstreichen könnte. Gegen einen saftigen (und Blut ist bekanntlich ein ganz besonderer Saft) Bilderrausch ist im Grunde nichts zu sagen, aber letztlich erzählt der Film dann eben doch eine konventionelle Handlung. Die langgezogenen Bildsequenzen verweigern sich nicht konsequent dem klassischen Erzählen und machen dadurch schonungslos offenbar, wie unwichtig die Erzählung eigentlich ist und wie viel schneller man sie hätte über die Bühne bekommen können.

Somit ist einem interessanten Ansatz auf halbem Wege die Puste ausgegangen. Tony Scott sollte später vollständig zum Mainstreamregisseur werden, was nicht als Beleidigung gemeint ist. Einige seiner Werke sind richtig flott, andere darin aber auf noch viel ärgerlichere Weise platt wie der notorische Navy-Werbespot "Top Gun". Man kann es bei "Begierde" vielleicht schon ahnen. Wiewohl in einigen Szenen dem Thema angemessen um "Zeitlosigkeit" bemüht, schafft Scott eine übertrieben gleißende Atomsphäre mit viel Gegenlicht, stets viel zu hell strahlender Sonne und viel zu hell glitzernden nächtlichen Straßenbeleuchtungen. Das wurde zum Standardkino der Achtziger und fand auch noch danach Eingang in Bruckheimer-Actionkracher. Es mischt sich in "Begierde" das Innovative mit dem Banalen, das Zeitlose mit dem Zeitgeist, und das Ergebnis bleibt befremdlich. Am Ende wird "Begierde" auf unangenehme Weise eine Kombination aus eklektizistisch und übertrieben. Scott hat sich damit vielleicht erstmals als späterer Lieferant anspruchsloser Kassenfüller empfohlen. Die am Hals verwundete Deneuve ist - besonders in einer kurzen Szene im Fahrstuhl - ein Zitat von Angie Dickinson in Brian De Palmas "Dressed to kill", die flügelschlagenden Tauben erinnern an John Woo und Hitchcock, die fast mumifizierten Untonen an Norman Bates' Mutter aus Hitchcocks "Psycho". Doch statt (wie z.B. De Palma selbst) geschickt den Meistern seine Reverenz zu erweisen, haut Scott das alles in einen Topf, rührt wild darin herum und meint, einen Mangel an Originalität mit übertriebener Drastik ausgleichen zu müssen. Mehr Vögel, mehr Blut, mehr Mumien, mehr Gewalt, mehr und längere Action, mehr forcierte Effekte wie die Zeitlupenästhetik. Am Schluss kulminiert alles und wirkt völlig übertrieben und allzu gewollt. Das macht diesen Film paradoxerweise ein bißchen blutleer.
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