Kundenrezensionen

286
3,3 von 5 Sternen
King Arthur (Kinofassung)
Format: DVDÄndern
Preis:2,17 €+3,00 €Versandkosten
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2014
King Arthur aus 2004 stellt die Geschichte von König Arthur anders dar. Sicher auch nicht historisch verbürgt, aber Arthur soll ja in Wirklichkeit nur ein Kriegsherr gewesen sein und es gab im damaligen England mehrere Kriegsherren. Auch das das frühere England von mehreren Seiten von Feinden (Pikten, Sachsen) belagert wurden ist historisch verbürgt. Jedoch wurde die Geschichte nicht ins Mittelalter sondern in die römische Antike des 5. Jhd. versetzt und Arthur dient hier den Römern. Es wird nicht die höfische Welt gezeigt die allzu oft mit dem Mittelalter einhergeht, auch wurde hier auf die Magie der Welt der Tafelrunde verzichtet. Arthur wird hier als Halbrömer dargestellt der seine Lehnszeit abkämpfen muss als noch Britannien Rom gehörte. Es wurde eine realistische Neuinterpretation gewählt und das funktionierte ausgezeichnet und wurde dadurch zu einer spannenden Geschichte der etwas anderen Art. Der Hadrianswall war in diesem Film der Hauptschauplatz und wurde in mehr als vier Monaten von 250 Arbeitern auf einer Länge von einem Kilometer am Drehort in Irland nachgebaut.

Die Schauspieler gefielen mir in ihren Rollen, weil sie überzeugend waren. Auch die Action- und Kampfszenen sind sehr gut choreographiert und machen den Film noch spannender. Dennoch wurde am Film geschnitten, die brutalen Kampfszenen wurden beschnitten weil Bruckheimer einen großen Erfolg ala Fluch der Karibik haben wollte. Die Filmmusik von Altmeister Hans Zimmer unterstreicht den Film perfekt und wenn man die Musik auch ohne Film genießt, sind die instrumentalen Melodien wunderbar anzuhören. Auch wenn die Dialoge etwas zu einfach ausfielen, mich konnte der Film überzeugen und ich sehe ihn als Wiederholung immer wieder gerne an.

Qualität der BR: Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Auch ich kann nur die Directors Cut-Version empfehlen, wie auch andere Rezenten es getan haben. Die zusätzlichen Szenen machen nämlich inhaltlich einen wie üblich mehr Sinn.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 14. September 2012
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Touchstone. ASIN: B0006SN4XQ
Filmtitel: King Arthur. Produktionsland: UK, USA, Irland. Premiere: 2004
Mit: Clive Owen, Keira Knightley, Ioan Gruffudd, Stellan Skarsgard, Mads Mikkelsen, Ray Stevenson, Til Schweiger, Joel Edgerton, Ray Winstone, Hugh Dancy, Stephen Dillane u. A.
Regie: Antoine Fuqua. Musik: Hans Zimmer
Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch. Synchronisation: nur deutsch. Untertitel: deutsch, englisch, italienisch, französisch, spanisch und türkisch
Filmlänge: 135 Minuten und 51 Sekunden (Directors Cut / Extended Version)
Genre: Historienfilm
Specials: 17 min Produktionsdoku in englischer Sprache mit deutschen und türkischen UT

Dieser King Arthur ist ein ernstzunehmendes Actionspektakel mit einer exzellent düster-heldenhaften Stimmung, die das Herz des Zuschauers erfreut. Jenseits oberflächlicher Hopserei und Hetzerei a la "Der Adler der neunten Legion" oder "Centurion" versprüht King Arthur die Atmosphäre echter Spätantike im britannischen Inselgebiet. Die Kampfchoreographien sind wirklich kreativ und die Actionszenen aufregend. Die heldenhaften Ritter sind durchwegs gut besetzt und verkörpern einen beeindruckenden Geist des Zusammenhalts und unüberwindlichen Kampfwillens. Auch Keira Knightley fügt sich als keltische Kampfamazone in diese Heldenrunde sehr gut ein.
Als treffender Kontrast erweisen sich die Akteure der feindlichen Seite - Stellan Skarsgard und Til Schweiger. Stellan Skarsgard verkörpert einen zutiefst dunklen, depressiven, brutalen Anführer, der geringste Aufmüpfigkeiten seiner Männer im Keim erstickt. Til Schweiger übernimmt die undankbare Aufgabe des voreiligen, nervösen, unbeherrschten Heißsporns. Hans Zimmer überbietet sich wieder mal mehr in düsteren, klassischen Orchesterklängen epischer Dimensionen, die dem Film die treffende Stimmung zusäuseln und das finstere Frühmittelalter klanglich widerspiegeln.
Die finale Schlacht beinhaltet eine innovative Dauer von 20 Minuten.
Ein stimmungsvoller, effektvoller und actiongeladender Historienfilm.
Mladen Kosar
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2014
467 nach Christus: Kurz bevor sich die Römer aus Britannien zurückziehen und sie in die Freiheit entlassen werden bekommen der Halb-Römer Artorius "Arthur" Castus und seine Samartischen Ritter Lancelot, Galahad, Bors, Dagonet Tristan und Gawain einen letzten Auftrag.
Sie sollen auf Befehl des Papstes einen Jungen und seine Familie in Sicherheit bringen, denn die Sachsen rücken immer weiter ins Landesinnere vor.
Dort angekommen stellt sich heraus das der Vater des Jungen ein sadistischer Sklaventreiber ist und auch vor Folter nicht halt macht.
In einem Verließ stoßen sie auf Guinevere die von Arthur befreit wird.
Widerwillig nimmt er seinen Auftrag wahr und eskortiert die ganze Gruppe an den Hadrianswall....verfolgt vom Sachsen-König Cerdic und dessen Sohn Cynric nebst riesiger Armee.
Nebenbei lauern auch noch Pikten in den Wäldern und der Vater des Jungen schmiedet ein Komplott.
Kann Arthur seinen Auftrag trotzdem erfüllen?

Basierend auf der Britischen Legende inszenierte Antoine Fuqua diesen rasanten und recht blutigen Film aus dem Jahr 2004.
Hier wird weniger Wert auf Historische Genauigkeiten gelegt sondern eindeutig auf Action und Schlachten.
Natürlich gibts auch eine kleine Lovestory und viel Pathos.
Egal....

King Arthur macht einfach Spass und unterhält bestens.
Die Dialoge sind eher Nebensache, die Story ist spannend und extrem kurzweilig und der Soundtrack passend.
Atmosphärisch gibt es auch nichts auszusetzen und die Settings sind ebenfalls klasse.
Darsteller sind u.a.: Clive Owen, Keira Knightley, Ioan Gruffudd, Ray Winstone, Stellan Skarsgard, Mads Mikkelsen, Ken Stott, Til Schweiger, Hugh Dancy, Stephen Dillane, Ray Stevenson und Joel Edgerton.
Wär hätte damals gedacht das Hugh Dancy und Mads Mikkelsen Jahre später nochmal zusammen auf dem Bildschirm erscheinen in der genialen Serie Hannibal?
Nun ja...

King Arthur jedenfalls ist eine klare Empfehlung für Liebhaber von Filmen wie z.b. Centurion, Gladiator, Braveheart, Troja, Ironclad oder Der Adler der neunten Legion.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2011
Nachdem ich den Film lange als DVD im Director`s Cut in meiner Sammlung hatte, habe ich mir nun die Blu-ray zugelegt. Über den Film selbst will ich hier keine Meinung abgeben, jedem Filmfan sei sein eigener Geschmack gegönnt. Was ich aber gerne mal loswerden möchte ist folgendes: Wenn es "Filmfans" gibt, die anscheinend der Meinung sind, daß man mit 80 Euro Playern , Fernsehern und "Verstärkern" ( ansonsten kann ich mir Kritiken bzgl. der Bild-und Tonqualität der Blue-Ray mit einem Stern nicht erklären) das ultimative Filmerlebnis erwarten kann, so kann ich diesen Herrschaften nur nahe legen, die Wahl ihrer "Anlagen" nochmal gründlich zu überdenken. Es muß einen Grund haben, daß es Blue-Ray Player und Surroundanlagen gibt, die sich im vierstelligen Preisgebiet, und darüber, befinden und halt solche, die es für zweistellige Beträge "um die Ecke im Lädchen" gibt. Keine Frage: Nicht jeder kann sich für zig-tausend Euro ein Heimkino leisten - aber dann sollte man auch die Ansprüche an Bild-und Tonqualität entsprechend nach unten korrigieren. Das Bild und der Ton von King Arthur (Blu-ray) sind einwandfrei, die Farben sind kräftig, Details, auch im Nebel und Schneetreiben, sehr gut zu erkennen. Der Ton ist, zumindest auf meiner Anlage (Teufel Theater 200 7.2) nochmal wuchtiger als bei der DVD, Neben-und Hintergrundgeräusche meines Empfindens nach noch feiner herauszuhören. Fazit: Ich kann diese Blue-Ray jedem Fan empfehlen, sie ist qualitativ ganz klar eine Verbesserung zur DVD, vorausgesetzt, das technische Umfeld bewegt sich nicht gerade in den Achtzigern !!
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2005
Vorweg: Daß hier mal jemand versucht hat, die Geschichte um König Arthur und seine Ritter in historisch korrekter Weise zu erzählen, ist eigentlich eine gute Idee.
Arthur soll laut Geschichtsforschern eine historische Figur gewesen sein, die tatsächlich gegen die Sachsen kämpfte.
Aber: Dies geschah in einer Zeit, in der die römische Armee Britannien längst verlassen hatte. Im Film tragen die Legionäre immer noch die Ausrüstung der Kaiserzeit, die in Wahrheit bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. nicht mehr in Gebrauch war, ich spreche insbesondere von den Rüstungen und Helmen.
Dann strotzt der Film von Logikfehlern. Arthur greift vor der letzten Schlacht mit seinen paar Leuten eine sächsische Vorhut von Speerträgern an und reibt sie auf - und verliert keinen Mann, sehr interessant (ja, er wurde von Bogenschützen unterstützt, dennoch wäre in der Realität Reiterei bei einem solchen Frontalangriff sehr schnell erledigt worden).
Die Sachsen landen natürlich NÖRDLICH des Hadrianswalls, anstatt einfach SÜDLICH an Land zu gehen und damit nicht vor verschlossenen Toren zu stehen. Die zu rettenden Römer haben natürlich mitten im Gebiet der piktischen Horden ihr Haus gebaut, das dann ja auch von sage und schreibe sieben oder acht Wachen verteidigt wird, ebenfalls interessant. Der bereits in einer vorherigen Rezension angesprochene Pfeil, der einen Spitzel mitten im undurchsichtigen Geäst eines Baums trifft, nicht zu vergessen.
Was ich als gut ansehe, ist die Sache mit der Abstammung Arthurs: Er stammt im Film dem Reitervolk der Sarmaten ab, das nördlich des Schwarzen Meers seine Heimat hatte. Dieses Volk verfügte über schwer gepanzerte Reiter, von denen einige Tausend von den Römern zwangsrekrutiert und nach Britannien verschifft worden sein sollen. Von diesen Reitern könnte die Sage um die Ritter der Tafelrunde kommen, da derartige Kavallerie in der Form sicher einmalig im damaligen Britannien war.
Der Kampf auf dem Eis ist gut gemacht, auch ist die Atmosphäre des Films trotz genannter Fehler ziemlich düster und wie ich finde, gut getroffen (man nannte es ja auch die Dunkle Zeit). Dennoch schlittert der Film bei mir nur sehr knapp an der 2-Sterne-Marke vorbei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2009
Am Thema "Arthur und seine Tafelrunde" scheiden sich oftmals die Geister, was die Übereinstimmung mit historischen Fakten betrifft ( wie man auch in den hiesigen Rezensionen sieht ).
Und dazu würden sich hier sicherlich andere Werke ( wenn auch eher der niedergeschriebenen Art ) finden, die diesem Anspruch eher gerecht würden.
Aber unabhängig davon: Dieser Film bietet jede Menge Spannung, wackere Helden - 7 an der Zahl, schuftige Feinde ( mit der auch meiner Meinung nach einzigen Fehlbesetzung in diesem Film -> Til Schweiger als fieser Sachse ;o) -> uuargh!! ), blutiges Schlachtgetümmel, eine tapfere Bogenbewehrte Guinevere, der - wenn auch leider eher beiläufig - sowohl der schöne Lancelot (Ioan Gruffudd) als auch der etwas spröde Arturius (Clive Owen)in Liebe verfallen. Nicht zu vergessen, die mit düsteren, kühlen Bildern und monumentaler Musik erzeugte 100%passende Stimmung des Films.
Ich habe den Film gestern Abend zum ichweißnichtwievielten Male gesehen und freu' mich darauf, ihn mal wieder einzulegen. Hollywood sei Dank!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2012
Vorweg: die Artussage ist ein heilloses Durcheinander von zu unterschiedlichen Zeiten, von unterschiedlichen Menschen an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichen Sprachen mit unterschiedlichen Absichten aufgeschriebenen Stücken, die zusammen ein Moritatengewurstel um Ritter, Tod und Leidenschaft ergeben.(siehe z.B.: [...])
Man kann den Stoff deshalb auch nicht Geschichtsgetreu umsetzen. Der Film setzt also halbwegs verbürgte/wahrscheinliche Elemente dieser Sagenlandschaft (Bischof Germanus, einen römischen Legionär/Ritter/Verwalter mit Namen Arturius, die sarmatischen gepanzerten Reiter, die Pikten und die Sachsen) eigentlich ganz elegant zusammen, bringt dann aber wieder ein paar haarsträubend unnötige Elemente (ich mäkle jetzt nicht an der mangelnden Geschichtskunde (wie gesagt eh nicht gegeben), sondern an den Logik- und Anschlußfehlern.
So landen die Sachsen von Süden über die Nordsee kommend nicht wie historisch in Kent sondern dem Film zu Gefallen NÖRDLICH des Hadrianswalls im unwirtlichen Schottland! Das trägt ihnen nicht nur Märsche durch winterliche Höhen, Schlachten auf zugefrorenen Seen und Angriff auf die einzig nennenswerte Festungslinie in ganz Britannien ein, sondern auch den Titel "mit weitem Abstand dämlichste Invasion aller Zeiten!"
Wobei die Schlacht auf dem See filmisch herausragend ist und mehrmaliges Ansehen wert.
Die von den Rittern zu befreiende Zielperson befindet sich in einer römischen Villa NÖRDLICH des Hadrianswalls (mitten unter den aufständischen Pikten). Welch tolle Ananas-Plantage es erforderlich macht, ausgerechnet dort ein Zeichen römischer Kultur zu unterhalten wird sinnvollerweise schamhaft verschwiegen. Dafür erleben wir ein Beispiel frühchristicher Inquisition unter Heiden mit Folterkeller und anderen Scheußlichkeiten.
Auf jeden Fall kommt unser Held so zu der Bekanntschaft mit der Heldin und mit Merlin.
Sie besprechen danach offenbar einen überaus genialen Plan der folgendes beinhaltet (Vorsicht Spoiler - aber andererseits weiß man eh wie's ausgeht):
Wir verteidigen den Wall gar nicht, sondern machen das Tor auf, weil wir vorher wissen, dass der geniale gegnerische Feldherr aus erzieherischen Gründen seinen mißratenen Sohn (Till Schweiger - gut, dem würd ich auch eine Tracht Prügel gönnen) mit der Vorhut alleine durchschickt, damit wir die dann getrennt vom Hauptheer niedermetzeln können.
Das machen wir, indem überall Ölpfützen und Strohballen angezündet werden, die dem Gegner durch die schwarzen Rauchschwaden die Sicht nehmen. (Der Aufnahmeleiter hat Black Hawk Down mit den brennenden Reifen in den Straßen von Mogadischu einmal zu oft gesehen). Dann reiten wir solange durch die Rauchschwaden bis die Pferde eine Teerlunge - äh bis die Sachsen alle von unseren Rittern im Vorbeireiten enthauptet worden sind.
Danach kommt programmgemäß das sächsische Hauptheer durch das Tor für dessen Niederringung wir mal schnell eine ganze Gruppe Trebuchets aus "Königreich der Himmel" samt voll ausgebildeten Bedienungsmanschaften herüberbeamen. Auch hier gilt: schöner Blödsinn, aber schön anzuschauen.
Unsere Heldin darf jetzt eine modische Einlage geben mit: mein Brustgurt (für weibliche Bogenschützinnen durchaus realistisch und angebracht) und mein Lendenschurz sind mein Schlachten-Bikini - Rüstung is was für Männer mit schwachem Ego! Und blaue Körperbemalung is diese Saison das neue Pink!
Unser Hauptheld hat derweil das Problem, dass die Zahl seiner Freunde immer überschaubarer wird, weil der feindliche Oberfiesling tatsächlich auch einen harten Schlag am Leib hat. Da hilft dann doch die Rüstung wieder und ... naja der Schluß der Schlacht ist jetzt nicht so überraschend - aber wieder gut inszeniert.
Der Schluß des Films suggeriert, dass England schon damals gegen die blöden Krauts verteidigt werden mußte (obwohl es doch erst durch die Angelsachsen um einen wesentlichen Bestandteil bereichert wurde - inklusive dem Namen England)

Also zusammenfassend: historisches Wissen abschalten - netten Ritterfilm mit Kampf und Heldentum geniessen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2010
Der Film wäre vermutlich besser beim Publikum angekommen, wenn man nicht versucht hätte, sich mit dem "König Artus"-Thema zu schmücken.
Sicher, König Artus ist mehr oder weniger eine Sagengeschichte, diese wurde mit diesem Film aber komplett neu interpretiert. Das allein muss aber noch nichts Schlechtes bedeuten.
Also vergesst am bestem alles, was ihr bisher in diese Richtung gelesen oder gesehen habt, ansonsten werden ihr bereits von der ersten Minute an enttäuscht sein.
König Artus ist hier kein König, sondern treuer Gefolgsmann Roms, es gibt auch kein Camelot. Die Ritter der Tafelrunde sind hier eher eine zusammengewürfelte Einheit gut ausgebildeter Ritter, dessen Anführer Artus oder hier Artorius ist.
Man findet einige die Figuren der Sage wieder, wie Artus selbst, Lanzelot, Merlin oder Guinevere, aber eben in sehr ungewohnter Form.
Den Film trotz allem aber gutes Popcorn-Kino zu nennen, kann ich so nicht unterschreiben.
Ich mag Clive Owen, in Sin City oder im total überzogenen Shoot Em Up :) fand ich ihn echt cool.
In King Arthur aber war er aber für mich so deplaziert, wie man überhaupt nur sein kann. Ich kann ihn mir einfach eher in einem verschlissenen schwarzen Mantel vorstellen, als in einer Rüstung.
Die Dialoge sind meist "dümmlicher" Natur. Der gesamte Film läßt Tiefgang an allen Ecken und Enden vermissen.
Ich konnte mir einen Schmunzler nicht verkneifen, als die bösen Sachsen mit lautem Trommeln durch die Gegend ziehen, der Sachen-Anführer dann verwundert meint - Sie wussten, dass wir kommen... :)
Lanzelot schaut immer finster drein und scheint ein ständiger Skeptiker zu sein. Er macht grundsätzlich keine schlechte Figur (Ioan Gruffudd - Mr. Fantastic aus Fantastic Four), aber vielleicht hätte man ihn nicht unbedingt Lanzelot nennen sollen.
Die Sachsen sind zwar zahlreich, aber unbeholfen und lassen sich von einer handvoll Rittern ständig ausmaneuvrieren und abschlachten. Irgendwie sind sie immer nur 2te. Arturs Rittereinheit ist dagegen schon fast comicartig unbesiegbar (bis den Endkampf) und treffen einfach alles.
Til Schweiger wirkt als Sohn des Sachsen-Anführers ebenso hölzern, wie deplaziert. Vermutlich hat die Rolle auch nicht mehr hergegeben.
Ich will dem Film nicht eine gewisse Unterhaltung absprechen, ganz schlecht ist er sicherlich nicht. Es gibt halt aus meiner Sicht einfach sehr viel Schatten und wenig Licht.
Zum "Licht" zähle ich:
+ Die Bildqualität der Blu-ray, diese ist wirklich mehr als überdurchschnittlich. Tlw. zwar etwas "Bildkorn", aber die Schärfe ist sehr gut.
+ Auch die Tonqualität der deutschen Tonspur ist gut!
+ Man bekommt zwar, wie gesagt, wenig Tiefgang, aber dafür ganz gute Aktion geboten.
+ Die "Ritter der Tafelrunde" hat man eigentlich gut hinbekommen - ein "cooler Haufen" :) nur Clive Owen passt nicht so richtig. Der Römerhelm scheint ihm ein bisschen zu gross zu sein (das meine ich jetzt wirklich so, nicht hintergründig :) ).
+ Hat mich auch gefreut, Ray Stevenson in der Ritterrunde wiederzusehen (Titus Pullo aus der Serie Rom)
+ Keira Knightley ist zwar ganz nett als Guinevere anzusehen, aber so 100%ig nimmt man ihr die toughe Kämpferin auch nicht ab, als wie ein Gummiball zwischen den behäbigen Sachsen herumspringt und sich einen nach dem anderen vornimmt.
+ Der Anführer der Sachsen "hatte etwas", dieser kam ziemlich gut rüber.

Mit King Arthur haben wir hier technisch gesehen eine sehr gute Blu-ray. Dass wir hier eine komplett neue Interpretation des König Artus Thema haben, hat mich am allerwenigsten gestört. Am meisten krankt es an der zu seichten Umsetzung und Story und an den tlw. unpassenden Schauspielern.
2 Sterne für den Film, 3 für die Blu-ray.
Oh, und irgendwie musste ich beim Endkampf ein bisschen an Avatar denken :) Ihr wisst sicher, was ich meine.

Sonstige Hinweise:
Auf dem Cover der Blu-ray ist zwar eh Director's Cut zu lesen, aber da es, im Gegensatz zur DVD, auf Blu-ray nur den DC gibt, wird diese oft nur als "King Arthur", ohne dem DC-Zusatz, angeboten.
Aber keine Sorge, die Blu-ray ist der ungeschnittene Director's Cut mit FKS 16.
Das Cover hier auf Amazon ist übrigens anders, als bei meiner Blu-ray, vermutlich eine alte "Version".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2012
Ich muss zwar zugeben, dass der Film eine Menge logischer Fehler hat: Warum leben die zu rettenden Römer außerhalb des Hadrian Walls auf piktischem Gebiet, werden aber von denen komplett in Ruhe gelassen, obwohl sie selbst extrem grausam sind? Und ausgerechnet so alleine soll ein Junge wohnen, der zum nächsten Papst auserkoren ist? Na ja, das ist zugegebener Maßen ziemlicher Schwachsinn, aber ich für meinen Teil konnte diese logischen Fehler irgendwie ausblenden, da ich mir gesagt habe: Es ist halt ein Märchen oder Sage und da gibt's immer wieder logische Brüche. Dafür spielen die Schauspieler meins Erachtens sehr gut! Clive Owen kommt gut rüber, Keira Knightley ist beeindruckend schön und wild, sogar Till Schweiger spielt diesmal gut und der Sachsenkönig spielt meiner Meinung nach richtig klasse.

Die ganze Atmosphäre des Films passt und ist spannend. Ich kann den Film daher empfehlen: Ein Märchen mit historisch wahrem Kern...eine britische Nibelungen Sage!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2005
Hier nur eine Meinung zum Unterschied zwischen Kinoversion und Directors Cut:
Die Kinoversion war sicher eine der grösseren Enttäuschungen des letzten Jahres. Lasche Kampfszenen, eine historisch unkorrekte bis unsinnige Darstellung der damaligen Verhältnisse und Völker, alberne und miese Dialoge, bescheidene Schauspielerleistungen und eine einfallslose Story ohne Höhepunkte. Löblich die Idee, hier einen deutschen Darsteller als "Sachsenprinz" einzubauen, jedoch wirkt Till Schweiger eher wie ein permanent miesgelaunter Vorfahre von Thomas D., als wie ein gefährlicher Nordseebarbar.
Doch der Director's Cut ist definitiv besser. Zwar wird dadurch die Story nicht viel interessanter, jedoch wird sie durch mehrere Details besser erzählt. Ein grosses Plus sind die längeren, rasanteren und weitaus härteren Kampfszenen. In solchen Filmen macht ihre Qualität schon gut 50% aus, und ja, hier kann eine Steigerung um Längen und Lichtjahre vermessen werden. Dazu sind einige recht imposante Landschaftsaufnahmen und Einstellungen von Heeraufmärchen uä. zu sehen, und so manche eigenwillige Handlungslücke der Kinoversion wird gefüllt.
Das macht den miesen Kinofilm zumindest zu einem durchschnittlichen Vergnügen. Für Fans von modernen "Schwert&Sandalen"-Filmen ein lohnenswerter Pausenfüller. Weiss Gott bzw. Wodan, warum die Produzenten diesen gut-durchschnittlichen Sandalen-Actionfilm so mieserabel zusammenschneiden mussten. Es erscheint nach Betrachten des "Director's Cut" jedenfalls unnötig und banausenhaft. Die Kinoversion hätte ich mit einem Stern abgewatscht, doch mit mehr Schmackes und Detailreichtum reicht es für mich für knappe 4 Sternchen.
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