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Kundenrezensionen

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am 18. Oktober 2014
R.J.Dio hat Dank seiner guten Gesangstechnik auch auf seinem letzten Soloalbum eine wie immer starke Gesangsleistung abgeliefert. Mit Dio's Texten konnte ich zwar ehrlich gesagt nie viel anfangen. Sei es bei Rainbow oder auch bei Black Sabbath - einige gute Texte sind auf dem *Strange Highways* DIO Album zu finden - aber das nur am Rande. Der Rest des 2004'er Line up's besteht aus Graig Goldy(g), Simon Wright(d), Jeff Pilson(b), Scott Warren(key).
Der Opener und *Living The Lie* sind, auf diesen eher Midtempo-Hardrockalbum fast schon Speednummern;).
*The Eyes* ein schleppender, epischer Song mit Gänsehautchorus zum Ende hin - ist ein ungewöhnliches Highlight für mich, auch nach Jahren.
Der Titeltrack u.*The End of The World* ragen ebenso hervor wie der Finalsong *In Dreams* (mit einem schönen Riff). Die restlichen Songs werden den Dio Fan auch nicht enttäuschen. *I Am* z.B. hätte auf jedem seiner 80'er Album stehen können.
Bis auf *Angry Machines*(Album verschenkt an einem Feind, haha)habe ich alles von Dio seit *Rainbow* Tagen und höre einiges davon noch. Mit *Master Of The Moon* hat der kleine Mann mit der großen Stimme noch mal eine wirklich gut produzierte, starke Hardrockscheibe gemacht - für mich sogar die Beste vom Songwriting her seit *Dream Evil*
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am 23. August 2004
Master Of The Moon nennt sich das neue Werk von Ronnie James Dio. Ich denke, für einen Musiker, der mehr als 30 Jahre lang unzählige Hard'n'Heavy Klassiker geschrieben und aufgenommen hat, ist es nicht einfach neues Material zu finden. Master Of The Moon ist total auf Dio's Stimme zugeschnitten aber die Gitarren knallen doch heftiger als beim Vorgänger Killing The Dragon.
Beim ersten Hören war ich nicht so begeistert, vielleicht weil man von DIO schon so viel gute Songs kennt. Aber inzwischen rotiert das Album schon mehrere Male im Player und jetzt hört man, daß DIO ein klasse Album mit 10 sehr guten Songs aufgenommen hat. Und was für ein Hammerwerk. Eigentlich gibt es keinen Ausfall. Das Album ist eine geile Mischung aus dem frühen Dio und dem späten.
Ein Meister seines Fachs!!
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am 16. September 2004
Na, wer sagts denn, Ronnie James Dio kann auch nach 30 Jahren im Geschäft noch immer rocken und noch immer singen! Beim ersten Durchlauf mag zwar der Funke noch nicht so recht überzuspringen aber spätestens beim dritten Mal war ich völlig Feuer und Flamme. Nach dem Up-Tempo Opener "One more for the road", den man wohl am ehesten mit "Stand up and shout" vom Holy Diver Album vergleichen kann, wirkt der Rest anfangs etwas behäbig. Der Titelsong nimmt einen mit seinem klasse Refrain aber bald gefangen. Danach bleibts weiter im Mid-Tempo Bereich. "The eyes" haut richtig rein und auch "Living the Lie" macht einfach Spaß. Mit "The man who would be King" hat sich sogar was richtig handfestes politisches auf die Scheibe geschlichen. Insgesamt scheint Dio sowieso ein wenig depressive Laune (end of the world, in dreams) gehabt zu haben, aber mit dieser Stimme kann sich nach wie vor niemand messen! Das beste Album seit "last in Line"!
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am 1. September 2004
Nachdem ich diese CD das erste mal durchgehört hatte, dachte ich mir, daß irgend etwas fehlen würde. Tatsächlich fehlt hier ein Lied, daß sich hervorhebt und sich ins Rampenlicht schultert. Das lieget daran, daß die Lieder durch die Bank alle hervorragend sind. Die CD ist strotzt vor Kraft und gibt eine etwas düsteren Atmosphäre von sich als seinen Vorgänger KTD.
Die Produktion der Scheibe ist ebenfalls Klasse. Im Ganzen eine Super CD und das Gefallen wächts um so öfter man es hört. Man entdeckt immer neue Nuancen, die man beim ersten hören nicht sofort erkennt.
Klasse!
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am 31. August 2004
Kein langes Gerede, hier die Fakten: die CD braucht ein paar Durchläufe. Lasst sie ca. fünf Mal laut laufen und sie kommt immer mehr ;-)
Zunächst fällt einem die dunkle, mystische und - für DIO-Verhältnisse - harte Musik auf. "Master of the Moon" ist eine Mischung aus "Dehumanizer", "Strange Highways" und "Killing the Dragon". Dio-Fans, die ausschliesslich auf Rainbow, Black Sabbath oder alte DIO-Sachen stehen, finden das wohl eher befremdlich, ich für meinen Teil finde es hervorragend, dass Ronnie in dem Alter immernoch (modern) rockt was das Zeug hält.
Negativ ist eigentlich nur anzumerken, dass alle Lieder im Midtempo gespielt sind und die Band ausser bei "One more for the road" und "Living the Lie" nie geschwindigkeitsmässig aus sich heraus geht. Deshalb kommt die gesamte CD bei den ersten Durchläufen etwas schwerfällig daher. Ansonsten nur Lob: top Gesangsleistung, gute Songs, gute Band, hervorragende Produktion. Anspieltipps: "One more for the road", "Master of the Moon", "Shivers", "The Man who would be King", "The Eyes" und "In Dreams".
Fazit: kein Meilenstein, aber ein starkes Album, das keinen Vergleich mit anderen traditionellen Bands scheuen muss.
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am 19. Oktober 2004
"The Ron" hat es endlich wieder einmal geschafft, ein Album
aufzunehmen, das mich wirklich zu 100 % überzeugt.
Coole Songs, tolle Melodien und saftige Produktion.
Im Gegensatz zu den immer schneller spielenden Bands mit
Double-Base Attacken - konzentrieren sich Dio auf die
Songs, die sich erst nach mehrmaligem Hören vollends
entfalten. Ob's an Holy Diver rankommt? Muß es nicht, da
"Holy Diver" vor 20 Jahren!! entstand und ich diese Platte
auch schon fast so lange besitze.
Auf jedenfall ist "Master of the Moon" meiner Meinung nach das "kompletteste" Album von Dio seit langem, auf dem alle Facetten des bisherigen Schaffens vertreten sind.
Fazit: kaufen!
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am 8. November 2007
"Master of the Moon" war die letzte DIO Cd, die mir noch in meiner Sammlung gefehlt hat, und nun habe auch ich sie. Und ich muss sagen: Sie ist wirklich solide...

One more for the Road (5/5)
Schneller Opener, in DIO-Manier. Treibender Groove und geiler Text machen dieses Stück zu meinem Liebling des Albums! Kann auf jeden Fall mit Klassik-Up-Tempo-Rockern wie "Stand up and Shout" und "We Rock" mithalten!

Master of the Moon (5/5)
Etwas sperriger als das erste Lied, aber dennoch sehr gut. Der Refrain geht eigentlich schnell ins Ohr. Super.

The End of the World (3/5)
Da kommt dann schon der erste kleine Durchhänger. Der Song plätschert so dahin, hat ganz gute Passagen, was mich aber stört ist dieser Riff, der sich mehr nach AC/DC anhört, als nach DIO und irgendwie fehl am Platz wirkt.

Shivers (3,5)
Besser als der Vorgängersong, aber auch nichts besonderes. Eines der härteren Stücke der Scheibe.

The Man who would be King (5/5)
Beginnt mit einem schönen mittelalterlichen Klavier-Intro und legt dann mit einem epischen Riff los. In diesem Song zieht Dio etwas über Bush her, was ja auch gut so ist, und wenn der Song dabei noch stimmt, umso besser.

The Eyes (5/5)
Das längste Stück des Albums ist auch das experimentierfreudigste. Das Lied wird durch einen stakkatoartigen Riff vorangetrieben und besitzt auch noch einen schönen Refrain. Manche meinen das Lied sei aufgrund seiner Länge und der Tatsache, dass es nur einen richtigen Hauptriff hat, langweilig, dem kann ich aber nicht zustimmen.

Living the Lie (3/5)
Tja die Qualiätät der Vorgegängerstücke konnte jetzt nicht mehr ganz gehalten werden. Schade. NAch One More for the Road das schnellste Stück des Albums.

I am (3/5)
Versucht wohl an alte Black Sabbath Zeiten anzuknüpfen, schafft es aber natürlich nicht.

Death by Love (4/5)
Es geht wieder bergauf mit einem coolen Song, der fröhlich vor sich hin rockt. Gefällt.

In Dreams (5/5)
Wer hätte gedacht, dass zum Schluss nochmal so ein Burner kommt? Genialer Mainriff und Super Refrain machen aus diesem Stück den ultimativen Abschlussong. So muss ein Album enden.

--- FAZIT ---
Master of the Moon erinnert vom Sound stark an das Vorgängeralbum, ist aber düsterer und die Songs sind langsamer. Insgesamt kann es mit dem Vorgänger mithalten und es gibt auch viele sehr gute Songs, wie z.B. "One more for the Road". Ansonsten hätte das Album etwas mehr Härte vertragen können, an sonsten ist Master of the Moon aber ein gutes Spätwerk!
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am 5. September 2004
The Master of the Moon! Das neue Dio-Album ist absolut genial! Nach dem ersten Hören sticht besonders der Titel-Track hervor, der sich zu einem echten Dio-Klassiker entwickeln kann! Die Songs bestechen zum einen musikalisch, sie sind eine perfekte Mischung aus dem Dio der 80er und dem modernen King of Rock and Roll, zum anderen beeindrucken die tiefgreifenden Lyrics, die sowohl eine gewisse Dunkelheit als auch zeitgenössische kritische Anmerkungen beinhalten! Insgesamt ein sehr starkes und überzeugendes Album mit einer Reihe umwerfender Songs, welche primär die Handschrift von Mr. Ronnie James Dio, aber auch Craig Goldie erkennen lassen!!
Long Live Rock and Roll ans Ronnie James Dio!!!
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am 6. Oktober 2005
"...Rockgeschichte, meisterlich, ...sich selbst übertroffen...". Wer DIO mag, wird auch dieses Album mögen. Aber es mit irgendwelchen Superlative auszuzeichnen, halte ich für etwas übertrieben. Immerhin ist diese Platte schon einige Zeit auf dem Markt und ich - als alter Fan des sympathischen R.J.D., der ihn schon seit Rainbow Tagen kennt und schätzt - habe mehrere Versuche unternommen, um mich reinzuhören. Seid mir nicht böse: Ich finde das Album ok. Nicht mehr und nicht weniger. Die alten Klassiker, Rainbow, Black Sabbath, Sacred Heart etc. sind mir ehrlich gesagt lieber. Sogar 'Magica' gefällt mir besser (ich weiß gar nicht, was manche dagegen haben).
Was mir fehlt, sind ein wenig die Überraschungen. Um 5 Sterne wert zu sein, muss ich ein Album hören und mindestens 1 Stück darin finden, das sich in meinen Gehörgängen festsetzt und nicht wieder losläßt. Ich muss das Gefühl haben, "das MUSS ich jetzt unbedingt hören!" Ich muss zugeben, dass es schwer ist, diese Anforderungen zu erfüllen. Was will man auch nach einer 30-jährigen erfolgreichen Karriere auch großartig Neues bringen? Alles ist irgendwie schon mal dagewesen, und um sich selbst (und seinen Fans, die immer wieder dasselbe erwarten) treu zu bleiben, bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als das Selbstplagiat. Man wird vorsichtiger; sitzt der Schock der Kritiken von den experimentierfreudigen 'Strange Highways' und 'Angry Machines' (obwohl beides auch schon eine Weile her ist) noch stark im Nacken. Man kann es eben nicht jedem Recht machen.
So - und das ist mein einziger Kritikpunkt - ist alles auf dem vorliegenden Album 'Master of the Moon' irgendwie vorhersagbar; - sowohl von den Soundeffekten, als auch von den Melodieführungen her. Ronnies Stimme ist und bleibt allererste Sahne! Es tut mir wirklich leid, aber ich glaube, dass dies ein Album ist, das schnell wieder in der Versenkung verschwindet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. August 2004
Mit Meisterwerken ist es so eine Sache. Wenn ein Künstler, der seit über 30 Jahren aktiv ist und in seiner Frühphase schon so manchen unsterblichen Hit geschrieben hat, der wird zum einen an eben diesen Leistungen gemessen, zum anderen sollte das Prädikat "meisterhaft" nunmal auch für selten einzigartige Kompositionen reserviert bleiben, ansonsten wird es sehr schnell zu einer leeren Worthülse. Das gilt auch und gerade für die "echten" Meister.
Dieses Album ist bestimmt kein Meisterwerk, aber bietet von Anfang bis Ende exzellentes Handwerk und - tolle Songs! Nun spielt sich wie bereits beim Vorgänger "Killing the Dragon" die ganze Geschichte im für Dio typischen Midtempo-Stampfer Bereich ab; die Nu-Metal Ecke bleibt, dem Herrn sei Dank, ausgespart. Wer etwas anderes erwartet hat, sei es nun Speed oder sonstiger Metal, oder gar Genre übergreifende Experimente, der dürfte sich ohnehin kaum für eine Dio Scheibe interessieren. Melodischer Hardrock mag zwar nicht allzu viel aussagen, ist aber eine zutreffende Schublade für "Master Of The Moon".
Wer nun immer noch "Holy Diver" oder den Alben mit Black Sabbath oder Rainbow nachweint, der soll indess beim Lamentieren nicht vergessen, dass auch diese - zugegeben wegweisenden - Alben ihre "dead spots" hatten; und sei es nur die mitunter dürftige 80er Jahre Produktion gewesen (an dieser Stelle: wie wäre es mal mit vernünftig remastered CD re-releases der ersten vier Dio Alben?!?)
Kein Meisterwerk ist "Master Of The Moon" u.a. auch deswegen, weil sich Dio ruhig mal wieder an eine epische Halbballade á la "All The Fools Sailed Away" oder eine Minioper á la "Stargazer" trauen könnte, anstatt beim Songwriting auf "Nummer sicher" zu gehen. Eine Prise(!) an Innovation könnte das Mahl auch nur würziger machen, es muss ja nicht gleich wieder ein kompletter und radikaler Stilwechsel wie in den 90ern sein (bitte, bitte nicht!!).
Bis zum nächsten Dio Album - welches eventuelle Erwartungen diesbezüglich genauso auf die Probe stellen, als anschließend wohl auch wieder teilweise enttäuschen wird - kann "Master Of The Moon" als grundsolide Angelegenheit die Zeit aber angenehm vertreiben. Immerhin: die beste Dio Scheibe der letzten 15 Jahre. Und: vielleicht eine der letzten ihrer Art.
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