Kundenrezensionen

1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2006
Noch so ein Wahnsinniger ..... ein Power-Blueser!!! Die qualmende Gitarre auf dem Cover ist Programm: Rob Orlemans entfacht ein wahres Höllenfeuer in einem kleinen Club in der Blues-Metropole Chicago. Ich konnte den fliegenden Holländer auf einem Blues-Festival in Luxembourg erleben und war hin und weg. Vor einiger Zeit konnte ich dann seine Studio-CD für einen Fantasie-Preis bei einer ebaY-Auktion ersteigern. Wenn ich an den Preis denke, wird mir heute noch schwindelig!!! Da ist diese Live-CD hier bei amazon.de ein wahres Schnäppchen ..... satte 68 Min. Blues-Feuerwerk garantiert!

Los geht's mit 'Going down' - nun, die olle Don Nix-Nummer ist nun wirklich reichlich abgenudelt. Aber Rob Orlemans interpretiert sie in einer Heavy-Version, die den Staub aus Deinen Lautsprechern fegen wird. Dann kommen drei Eigenkompositionen: der coole Boogie 'Love me', ein flotter Shuffle 'Give that thang to me' und mit 'Indian Machine' ein Hammer-Boogie, wie ihn die drei Texas-Bärte zuletzt mit 'Tush' vor 32 Jahren zustande gebracht haben. Diese Songauswahl spricht für sich: Rob Orlemans erfindet den Blues auf "Live in Chicago" nicht neu, dafür bringt er aber das Alte überzeugend 'rüber - und das ist bei der Trio-Dutzendware, die einem oft entgegen schallt nicht unbedingt selbstverständlich!!!

Mit Jake Dawson bringt er dann einen waschechten Chicago-Bluesman für reichliche Gitarren-Duelle auf 'Mojo working', 'How blue can you get' (stark!) und dem unvermeidlichen 'Hoochie Coochie Man', der zwar auch schon reichlich Patina angesetzt hat, von Rob Orlemans, Jake Dawson und Gastsänger Tommy McCracken aber soulfull interpretiert wird!

Bei 'The Devil told me', wieder einer Eigenkomposition, shuffelt er den Stevie Ray aus sich heraus und dann wird erstmal drei starke Nummern lang schön gerockt. Mit 'Mean Green' wird erstmals das Tempo gedrosselt, ein wunderschöner Slow-Blues mit einem weiteren überzeugenden musikalischen Gast: John Kattke an der Hammond B3.

Alles in allem ist "Live in Chicago" ein wirklich überzeugendes Ereignis. Wer die Chance hat, an seine Studio-CD von 2006 "Libertyville" zu kommen, sollte unbedingt zugreifen: meine absolute Lieblings-CD für 2006 (und hat damit wahre Hochkaräter wie Gov't Mule, Cactus und den Gentlemen's Blues Club auf die Plätze verwiesen!). Sollte Mijnheer Orlemans in Deine Stadt kommen, kann ich Dir nur raten: NIX WIE HIN!!!
review image
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden