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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Stil und Würde rocken!
Interpol sind zurück, das Warten auf 'Antics' hat sich gelohnt.
Der langersehnte Nachfolger des Erstlingswerks (turn on the bright lights)der vier Anzug tragenden Herren aus New York braucht sich weder vor diesem zu verstecken, noch vor diversen Platten anderer sog. "Retrorocker", ob nun mit einem "the..." im Bandnamen oder nicht.
Und Interpol klingen auf...
Am 28. September 2004 veröffentlicht

versus
6 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Besser die erste LP kaufen. Enttäuschend.
Enttäuschendes Werk wenn man erwartet, die dichte Atmosphäre und den Abwechslungsreichtum der von Turn on the... wiederzufinden. Gut, die erste Scheibe war auch sehr fett und opulent produziert, mit viel Hall und Delay auf den Instrumenten. Die Antics ist eher rockiger, weniger wavig abgemischt. Auch sind die Instrumente nicht mehr gleich laut gemischt, der...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2004 von M. Knoess


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Stil und Würde rocken!, 28. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
Interpol sind zurück, das Warten auf 'Antics' hat sich gelohnt.
Der langersehnte Nachfolger des Erstlingswerks (turn on the bright lights)der vier Anzug tragenden Herren aus New York braucht sich weder vor diesem zu verstecken, noch vor diversen Platten anderer sog. "Retrorocker", ob nun mit einem "the..." im Bandnamen oder nicht.
Und Interpol klingen auf Antics ein wenig anders, auch wenn hier wieder jeder Ton, jede Silbe wie ein maßgeschneiderter Anzug sitzt: Sänger Paul Banks singt ein wenig höher und vielleicht nicht ganz so melancholisch wie auf dem Vorgängeralbum, auch gibt es kein Stück wie "NYC".
Aber wer hätte eine simple Selbst-Kopie erwartet? Interpol bleiben sich treu auf stilsichere, perfekt gespielte Weise.
Der gern gezogene Vergleich zu Joy Division und den Chamelons ist immer noch gegeben, doch haben sie die Amps weiter aufgedreht und sind rockiger und rauher geworden, ohne sich dabei wie einige der "the-..."-Bands in lächerlich antiquierte Rolling Stones-Posen zu werfen.
Diese Scheibe schreit nicht, sie ist nicht vulgär, sondern fordert Respekt: Retro war nie edler, nie großartiger.
Man sollte sie gleich mehrmals hören, und auf keinen Fall nur kurz durchzappen, sie entfaltet ihre wahre Pracht mit einer leichten Verzögerung, eben mit "slow hands" gespielt.
Ein Motto, das gleichsam auch für den zweiten track "evil" gilt:
Nach dem zerbrechlich gehauchten Namen 'Rosemary' wartet man auf die Initialzündung, und dann kommt sie... "tell them now your pleasure set upon slow release"... langsam, aber gewaltig.
5 Sterne für die vielleicht beste Indie-Rock-CD des Jahres!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der Highlights des Jahres, 18. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
"Hey, hör Dir die mal an, das wird Dir gefallen"... es ist schön, Menschen zu haben, die meinen Musikgeschmack haben, ansonsten wäre ich wohl an diesem tollen Album vorbeigerannt.
Im Prinzip ist es ja nichts Neues, die klassische Rock-Besetzung... 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug, hier und da n bissl Synthies. Punkt. Und doch schaffen es Interpol, mit diesen eher konventionellen Mitteln ein Album voller Schönheit und Atmosphäre zu schaffen.
Im speziellen gefällt mir die phantastische Stimme von Sänger Paul Banks, sowie der sehr ausdrucksvolle Bass, der nicht einfach neben den Gitarren poltert, sondern eigene Akzente setzt. Am ehesten kann man das ganze vielleicht noch mit Joy Division vergleichen, denen es ebenfalls gelang, mit konventionellen Mitteln eine unglaubliche Spannung zu erzeugen.
Meine Favoriten sind das traurige "Take you on a cruise", welches die ganze Klasse der Band zeigt, sowie das treibende "Not even jail".
Auffallend zum ersten Album ist, dass das ganze etwas homogener und auch durchaus etwas kommerzieller klingt. Wer das nicht mag, sollte sich lieber den Vorgänger "Turn on the bright lights" besorgen. Alle anderen, die den Schöngeist in der Rockmusik mögen, können hier bedenkenlos zugreifen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das zweite Album der N.Y. baut bewährte Stärken bestens aus, 27. April 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
Da mag die Vorzeige-Anzugfraktion mit dem Faible für rätselhafte Songtitel im Interview noch so vehement Einspruch erheben: Substanzielle Veränderungen zum immerhin 400.000 mal über die Theke gegangenen Debüt "Turn On The Bright Lights" gibt es keine.
Gut: Die Tracks sind im Schnitt etwas kürzer gehalten, nicht bloß durch den in seinem Stoizismus beinahe sakralen Opener "Next Exit" wabert eine Hammond-Orgel. Insgesamt tönt die Platte ein bisschen sperriger, anders halt. Atmet mehr Weite.
Bildbeherrschend indes bleibt dreierlei. Erstens die unumstößliche Liebe von Gitarrist Daniel Kessler zu treibenden, vor Joy Division den Hut ziehenden Achtel-Riffs, die zwischenzeitlich von Kollegen wie Franz Ferdinand auf sämtliche Indie-Tanzböden dieser Welt geschossen wurden und nun abermals durch Nummern wie "Evil", "C'mere" oder das funky pumpende "Slow Hands" pflügen. Zweitens Carlos D.s ebenso stabil gebaute wie einfühlsame, oktavierte Basslicks. Und schließlich der latent unterkühlte Zauber von Paul Banks' atemberaubender Stimme, die Texte vorträgt, die zu gleichen Teilen lyrisch und abgründig daher kommen.
Man merkt den Willen zur Weiterentwicklung der Platte deutlich an - am ehesten beim zwischen kunstvoll verzahnter Strophe und geradezu krachledernem Rock-Refrain oszillierenden "Public Pervert". Andernorts begnügt man sich damit, einfach das Tempo zu drosseln ("A Time To Be So Small"). Wenn Banks im übergroß im Raum verweilenden "Take You On A Cruise" zugibt "The pretense is not what restricts me / it's the circles inside", dann darf man das durchaus (auch) so sehen deuten.
Ihr Plansoll haben Interpol damit mehr als genug erfüllen können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dunkles,kühles aber herzliches Meisterwerk, 22. April 2005
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
Interpol geben Gas. Auf dem zweiten Album nach dem guten "Turn on the bright Lights" klingen sie wesentlich kompakter und weniger orpulent. Aber das schadet nicht... bereits der Opener "Next Exit" verbreitet eine geniale Grundstimmung. Langsam baut sich Stimmung auf, und Stimmung können Interpol aufbauen,gnadenlos. Und das mit einfachen Mitteln.Die prägnanten Gitarren und der geniale Gesang.Weiß jetzt nich wie der Sänger heißt, aber seine Stimme ist klasse. Markant,kühl,durchdringend,intensiv,aggressiv und doch irgendwie gefühlvoll. Das durchdringt einen förmlich. Auch die Musik ist schwer zu beschreiben.Einfach hören, wer den Vorgänger noch nicht kennt.Es ist Rock,kantiger Rock,teils sehr düster.Interpol klingen wie ein kalter,gefühlsloser Ort, verbreiten aber dennoch eine unglaubliche Wärme und Intensität an diesem Ort. Mal klingen sie eindringlich melodiös ("Take you on a Cruise,"Narc")mal rockt es krachig ("Slow Hands", "Not even Jail").Die Songs gehen vielleicht nicht sofort ins Ohr, aber was macht das schon, denn nach ner Weile hat man diesen speziellen Sound von Interpol im Ohr.Rockig,sperrig aber mit einem Hauch von Melancholie versehen.Fans von guter Rockmusik sollten auf jeden Fall mal da hinein hören.Eine der besten Platten des letzten Jahres!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gelungenes zweites Album!, 4. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
"Antics" ist ein wirklich gut gelungenes Album für alle, deren Lieblingsmusik dem Alternativ-Rock angehört! Im Vergleich zum ersten Album "Turn on the bright lights" ist "Antics" nicht so rockig und weißt mehr Mood auf. Die bsten Songs sind definitiv C'mere, Evil und Narc und zeigen endlich neue Klänge des Alternativ-Rocks. Vor allem werden die Songs nie langweilig, weil man nach immer wieder erneutem Hören interessantes entdeckt, egal ob man mal entspannen möchte mit Take you on a cruise oder mal richtig abrocken möchte mit Slow Hands oder Evil. Man kann schon gespannt sein auf das nächste Album!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut unlimited, 21. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
Habe Interpol auf einem Konzert in Berlin kennengelernt, danach die erste LP gehört und war von Stimme, Bass und Melodie recht beeindruckt.
Daraufhin habe ich mir die zweite LP eher interessiert als wirklich begeistert gekauft und war nach den ersten zwei Hördurchgängen eher reserviert.
Damit tut man diesem Album allerdings keinen Gefallen - es ist das beste Album der letzten fünf Jahre. Man hört bei jedem Durchgang neue Details, kann je nach eigener Stimmung andere Schwerpunkte ausmachen und auf dem morgentlichen Weg zur Arbeit immer neue Gänsehäute erleben.
An diesem Album stimmt alles, ohne dass es glatt wäre, es reisst mit, ohne sich abzunutzen, es begeistert, ohne zu bekannt zu werden.
Legendär.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album das nicht die Welt verändert..., 2. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
..aber unterschwellig vielen, vielen anderen hochgelobten Erscheinungen der letzten Monate (Jahre??) ganz klar das Wasser abgräbt. New Yorks most english band schafft es mit ihrer Melange aus Wave, Rock und dunklem Pop nicht nur die Geister der üblichen Verdächtigen zu erwecken, sondern vielmehr schleichen sich Interpol Stück für Stück ins Ohr eines jeden Musikliebhabers und sind sie einmal dort angelangt, entfaltet sich ein gewisser Zauber, den ich kaum beschreiben kann, da die vier so subtil und tricky zu Werke gehen, dass man Ihnen nicht wirklich auf die Schliche kommt.
Wunderschöne Gitarrenläufe, düstere, aber eingängige Vocals und einfach gute Songs sind keine neuen Rezepte, in dieser Perfektion aber selten gehört. Hier ist bestimmt nicht alles der Überhit, aber auch da wirken Interpol immer noch souverän genug um den Vorsprung zu halten, einen Vorsprung, den man sich mit Hitgaranten wie dem Smasher „Slow hands", dem von einem unglaublich schönem Gitarrenlead getragenen „Take u on a cruise" und sich dem langsam aufbauenden Überflieger „Public pervert" scheinbar ganz lässig aus dem Ärmel schüttelt.
Fazit: Doch,...meine Welt hat „Antics" schon ein wenig geändert, weil ich es bisher noch nicht erlebt habe, dass ein Album mit so wenig Druck, sich dennoch ganz leicht in die Ohren und dann in mein Herz boxt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend auf der ganzen Linie!, 25. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
Das Album Antics der vier New Yorker von Interpol zählt heuer ganz klar zu den
Höhepunkten. Wie schon auf ihrem Debut- Album zu bemerken war, "arbeiten" die
Instrumente mit unglaublichem Feingefühl zusammen. Wobei der Bassist mit einer
bahnbrechenden Untermahlung der musikalischen Identitätvon Interpol überzeugen
kann.
Ob man nun Zuhause auf dem Sofa zu Antics auf voller Lautstärke dahin vegetiert
und die Zeit vergisst, oder gerade am Rande der Tanzfläche sitzt, und von Song's
wie "Slow Hands", "Not Even Jail" oder "C'mere" zum Tanz aufgefordert wird,
- Antics ist ein Album bei dem es überflüssig wird zur Anlage zu laufen und dem
einen oder anderen Titel auszuweichen -
Eine durch und durch gelungene und überzeugende Scheibe die man sich als "dem
Rock nicht vollkommen Abgeneigter" auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste CD in 2004, 29. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
Etliche kürzlich veröffentlichte Zweitlinge hatten mich in letzter Zeit doch recht enttäuscht: Gerade die so gehypten Libertines bleiben quasi in den 80ern "stecken" und auch die Strokes machen ziemlich genau so weiter wie bisher.
Ganz anders Interpol: Wenn sie auf ihrem Erstling, den ich persönlich schon grossartig gefunden hatte, noch sehr melancholische, teils düstere Soundwolken schweben lassen, die sehr an den Gruftrock à la Sisters of Mercy, Joy Division etc. erinnern, so kommt dieses Album deutlich knackiger daher: Nach wie vor ist ein dunkler Einschlag nicht zu verleugnen, aber Kracher wie Slow Hands oder das wundervolle Evil sind regelrechte Dancefloor-Kracher. Variiert werden diese schnelleren Lieder durch Langsam-besinnliches wie Take you on a cruise oder Narc.
Insgesamt finde ich dieses Album nochdeutlich vielfältiger als das Debüt und freue mich schon sehr auf die Tournee Ende 2004 - live müssten diese Jungs ein Kracher sein!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst nach öfterem hören..., 3. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Antics (Audio CD)
...eröffnet sich der spezielle Spirit der Interpol so einzigartig macht. Ähnlich wie schon beim hochgelobten *Turn on the Bright Lights* braucht es seine Zeit, bis die einfachen Melodien und Harmonien zünden. Beim ersten Anhören ihrer Nachfolgewerks, fühlte ich mich trotzallem etwas enttäuscht. Ich vermisste ein wenig den Raum, den Hall der *Turn on the Bright Lights* so träumend verhüllt, vernebelt wirken ließ. Gesang, Gitarre, Bass, Drums - Antics klingt roher, songorientierter, direkter. Atmosphäre wird nur leise, fast hintergründig aufgebaut. Doch genau dies ist es, dass nach öfterem Hören *Antics* mehr als zu einem würdigen Nachfolger macht. Interpol ist klarer, bewusster geworden. Keine Effekthascherei, sondern klare, gut und effektiv produzierte Songs werden präsentiert. Doch mit musikalischer Hintergründigkeit und keinesfalls platt. Ich empfinde *Antics* als klare Weiterentwicklung und bin gespannt wie die Reise dieser Ausnahmeband weitergeht.
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Antics
Antics von Interpol (Audio CD - 2004)
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