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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen29
4,3 von 5 Sternen
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am 25. März 2007
Nachdem ich "Hana-Bi" zum ersten Mal gesehen hatte, blieb ich zurück mit dem Eindruck, dass er alle anderen Filme überflüssig macht, weil er das Wesentliche sagt. Obwohl oder wohl gerade weil kaum gesprochen wird. Er ist bewegend und rührt sehr tief. In allen seinen Filmen, so sagt Kitano selbst, geht es um den Tod. Wie in vielen dieser anderen Filmen spielt er selbst hier den Protagonisten: den Ex-Polizisten Nishi, einen introvertierten Einzelgänger, der ab einem bestimmten Punkt entschlossen ist, seine Gesetze durchzusetzen. Diese Gesetze stehen nirgendwo geschrieben; es sind keine Gesetze, die ein Staat oder eine Gemeinschaft macht/vereinbart. Es geht darum das eigene, individuelle Recht durchzusetzen. Dieses Recht ist unerbittlich. Und sehr brutal. Es kennt keine Kompromisse. Und es hat nach Nishis Quittierung des Polizeidienstes auch rein gar nichts mehr mit staatlichen Gesetzen zu tun, wenn es darum geht, seiner an Krebs erkrankten und dem Tod geweihten Frau ein menschenwürdiges Lebensende zu ermöglichen. Eins also fern ab von Kranken und Krankenhaus, fern von Beleidigungen und Herabsetzungen, fern von vergangenem Leid, fern von anderen Menschen und deren Konventionen. Jeder, der sich dem in den Weg stellt, muss selbst sterben oder zumindest Todesängste erdulden. Das Wunderbare an dem Film ist, dass er zum Nachdenken herausfordert und zugleich emotional unmittelbar berührt. Er berührt durch die Ahnung von Verzweiflung (die sich hinter dem unbewegten Gesicht Nishis nur ahnen lässt), die der Motor ist für die Entschiedenheit und Kompromisslosigkeit, mit welcher Nishi jedes (menschliche) Hindernis, das sich ihm in den Weg stellt, ausschaltet. Er berührt durch seine mal gnadenlosen, mal poetischen Bilder (sowohl die Filmeinstellungen als auch die Bilder, die Kitano selbst gemalt hat). Er berührt durch die Abgründe, die sich dem Zuschauer in den Mienen der Figuren mehr und mehr erschließen. Er berührt, weil er (das) ganze Leben aus vertanen Hoffnungen und verlorenen Illusionen zeigt, aus finsterer oder rationaler Entschlossenheit und aus verspielter Naivität, die doch schon immer die Hoffnungslosigkeit und das Ende in sich trägt. In jeder Einstellung wird das Leben, mit allem, was es bedeutet (sogar mit dem Glück -- selbst wenn das Glück hier ein immer schon vergangenes ist; wodurch es umso bitterer erscheint), sicht- und spürbar. Deshalb ist dieser Film wahrhaftig. Und deshalb ist er ein Meisterwerk!
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am 16. Januar 2005
Nach seinem fast tödlichen Motorrad-Unfall drehte Takeshi Kitano einen Film, der sich wohl wie kein anderer mit der Schönheit des Lebens und dem Tod auseinandersetzt. Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Polizist Nishi erfährt, dass seine Frau Miyuki (perfekt besetzt mit der stillen Kayoko Kishimoto) tödlichen Krebs und nicht mehr lange Zeit zu leben hat. Ihr größter Wunsch: Japan zu bereisen. Nishi überfällt kurz entschlossen eine Bank, und begibt sich, verfolgt von der Polizei und Yakuza, auf die letzten Flitterwochen.
Wenn ein Zelluloid zeigen kann, dass manches Schweigen mehr als tausende Worte sagt, so ist es dieses. Nishi und Miyuki sprechen nicht, aber ihre Handlungen, Gesten und Mienen drücken soviel Liebe aus, dass den/die ZuschauerIn oft ein warmer Schauer überkommt. Im perfekten Kontrast dazu gibt es die Takeshi- typischen kurzen Szenen extremer Gewalt, die aber gleichzeitig so ästhetisch sind, dass man sich fragt, ob es jemals wieder schöner fließendes Blut in einem Film geben kann. Und natürlich fehlen auch nicht die Sequenzen mit dem kindlichen Humor, bei denen man sich des Schmunzelns nicht erwehren kann.
Der Film gewann international Unmengen von KritikerInnenlob und Auszeichnungen (Blue Ribbon Award, CFCA Award, Screen International Award, und den Golden Löwen von Venedig, um nur einige wenige zu nennen) und machte Takeshi Kitano vor allem in Europa über Nacht berühmt. Der Soundtrack von Jôe Hisaishi (Sonatine, Chihiros Reise, Prinzessin Mononoke,...), musikalischer Langzeit- Begleiter Takeshis, untermalt wundersam die Reise der beiden Liebenden.
Bemerkenswert ist auch das Universalgenie des Takeshi Kitano, der in diesem Film für den Hauptdarsteller, Regisseur, Drehbuch und Schnitt, sowie aber auch die wunderbaren Bilder, die im Film als Abschnittsindikator auftauchen, verantwortlich ist.
9 von 10 nicht ausgesprochenen Worten
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am 22. September 2004
Takeshi Kitano, in Japan seit langem Kult, ist bei uns besonders durch das Samurai Epos „Zatoichi" und dem Experimentalfilm „Dolls" bekannt geworden. Erstklassige Filme drehte er jedoch schon davor zu genüge.. So wie diesen: Hana-Bi erschien 1997 in Japan und erhielt bei den Filmfestspielen in Venedig zu Recht den goldenen Löwen. Voller intensiver Atmosphäre und mit hohem Anspruch ist dieses intellektuelle Kleinod ausgestattet, das zu Kitanos besten Filmen zählt. Die Mischung aus ruhigen, fast meditativen Szenen und knallharten Action-Sequenzen zeichnet den Regisseur aus und auch hier ist sie fast perfekt gelungen. Ein moderner Klassiker und echte Filmkunst, weit ab von Kommerz und Mainstream.
Zur DVD: Die DVD von Kinowelt kann letztlich überzeugen. Der Film ist vollkommen ungeschnitten, die Laufzeit beträgt inklusive Abspann 103 Minuten. Die Version ist die gleiche wie die VHS von Arthaus. Als gelungene Extras sind ein Interview mit Takeshi Kitano und ein Making-Of sowie Trailer und Bildergalerie enthalten. Der Ton kommt überzeugend und liegt sowohl in Deutsch als auch Japanisch vor. Allein das (leicht rotstichige) Bild ist etwas unscharf und flackert an manchen Stellen etwas.
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am 20. Oktober 2004
Takeshi Kitanos "Hana-bi - Feuerblume" ist ein gefühlvolles Drama, das die bereits im Titel angedeutete Ambivalenz (Leben und Tod) thematisiert.
Der japanische Superstar Kitano spielt (wie immer) brilliant auf. Seine minimalistische Art und Weise, seine Form der Bewegung, geben der Figur des Polizisten Nishi noch mehr Melancholie und Tragik. Nie zeigt er seine wahren Gefühle, sein innerstes bleibt verborgen.

Nach mehreren erlittenen Schicksalsschlägen (bei einer Festnahme wird ein Kollege Nishis erschossen, sein Freund Horibe (Kayoko Kishimoto) trägt einen Bauchschuss davon und sitzt von nun an im Rollstuhl), entschliesst sich Nishi zu einem Bankraub, um seiner unheilbar erkrankten Frau die ihr verbleibende Zeit so schön wie möglich zu gestalten.
Doch nicht nur die Yakuza haben etwas dagegen...
Die Geschichte spitzt sich schließlich auf ein Ende hin zu, das ergreifender und tragischer nicht sein könnte.
Im starken Kontrast stehen die kurzen Ausbrüche von Gewalt (erhielt imho vermutlich nur aufgrund des goldenen Löwen in Venedig eine FSK16), die mit tragischen Momenten der Stille wechseln (untermalt durch Joe Hiasashi's klangvolle Musik, die einen Extra-Preis verdient hätte).
FAZIT: Stilles, brillantes Kino der Extraklasse, fernab von Mainstream und 08/15-"Alles wird gut-Happyend".
DVD: Die deutsche Version scheint erfreulicherweise ungekürzt.
Über die Qualität der Synchro vermag ich nichts zu berichten, da ich die GB-Version besitze.
Easteregg: Im Menü "Extras" rechts drücken, bis in der Tür des Wagens ein rotes Schriftzeichen erscheint. Es folgt "Retrospektive Takeshi Kitano" (Laufzeit 11:30 Min.).
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am 6. Juli 2006
Man sagt:

"Jede Generation hat einen Regisseur, dessen Einfluss unermesslich ist"

Takeshi Kitano ist ein solcher Regisseur. Wer sich etwas mehr mit seiner Figur beschäftigt, wird schnell auf die Gründe stoßen. Zum Film:

Wie so oft spielt er sich selber, unter seinem Künstlernamen Beat Takeshi. Und er spielt nicht nur sich selbst, er IST sich selbst. Dieser Mann kann gleichgesetzt werden mit Jim Jarmusch, Wim Wenders und ähnlichen Regisseuren. Obwohl dieser Film zart und schwer künstlerisch erzählt wird, nur wenig Sprache vorkommt, nimmt einem das emotionale Erzähltempo den Atem. Wir sehen nicht mehr auf den Takeshis-Castle-Mann, wir sehen auf ihn, auf Takeshi Kitano, der Mann und seine Wut!

Es ist schwer die Worte zu diesem Film zu finden. Ich denke, teilweise kann man ihn gar nicht verstehen...das Zusammenspiel von Brutalität/schonungsloser Gewaltdarstellung und Schönheit, Melodramatik und Trauer erscheint einem merkwürdig bizzar. Doch dies ist wohl der einzige Regisseur bei dem die Rechnung mehr als aufgeht. Heraus kommt ein einfühlsamer, tief unter die Haut gehender Film aus der Hand eines der besten Regisseure der Welt. Der Film braucht auch keine Sprache oder aufwendigen Dialoge/Monologe...Takeshis Blick sind Monologe für sich, lang wie Bücher. Die Gewalt spricht für sich, die eingeblendeten Malerein für sich. Dieser Film ist eigentlich sogar ein Stummfilm, in dem die Personen ihren Strom an Gefühlen offenbaren...

Noch zu den Malereien: Die eingeblendeten Bilder hat er alle selbst gemalt. Sein Vater war ebenfalls Maler, daher auch die küntslerische Ader. Dieser Film ist nicht von Takeshi Kitano er IST Takeshi Kitano und zwar at its best!

Fazit:

Unglaublich brutal, rührend und wunderschön. Japanisches Kino der Schwertgewichtsklasse, voller Gefühle, voller Emotionen, voller Schönheit und voller Gewalt. Weltklasse Kino!
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am 19. September 2004
Nunja ich weiß zwar nicht woher der/die liebe andere Rezensentin/Rezensent aus Österreich ihre Infos erhält aber endgegen dieser meinung ist der Film weder gekürtzt noch zensiert!!!
Es gab damals schon eine Video-Fassung von ArtHaus(ebenfalls ungekürtzt) die von der FSK ab 16 freigegeben wurde!!! Worum sollte Kinowelt (die sowieso sehr wenige Filme schneiden) jetzt eine gekürtzte DVD Version rausbringen?? Zumal der Film auch schon einige male uncut im Fernsehen lief und ausserdem einige sehr informative Internetseiten auch davon sprechen das der Film völlig ungeschnitten auf DVD erscheint!!
Also Leute greift ruhig zu den dieser Takeshi Kitano Film ist ein wirkliches Meisterwerk!!
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am 28. Juli 2000
Bei diesem Film verstummt nicht nur der Hauptdarsteller, nein, auch mir blieben die Worte im Hals stecken. Fesselnd von der ersten Minute an, stellt dieser Film Junks wie Tarantino und CO. mit Leichtigkeit in den Schatten. Krasse Gegensätze, Gewalt, Witz, Charme und überaus überzeugende Schauspieler verbunden mit hervorragender Regie lassen diesen Film zu einem Meisterstück avancieren, das man, soviel sei gesagt, noch nie zuvor bewundern konnte.
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am 2. Februar 2001
Der Polizist Nishi ist von Schicksalsschlägen, die das Leben beinhalten, gebeutelt, und versteckt dies hinter einem audruckslosen Gesichtsausdruck. Als noch seine Frau tödlich erkrankt, will er mit ihr noch ein bisschen Zeit verbringen, dabei, um diese Ziele zu erreichen, wendet er das an, was er das Leben lang in seinem Beruf erlebt hat: die Gewalt. Und diese Szenen sind absolut schnörkellos dargestellt, sie wird zwar nicht kritisiert, aber ist auch fernab vor jeder Verherrlichung, er zeigt sie so wie sie ist, ungeschönt, als letzten Ausweg eines verzweifelten Mannes. Gerade durch die Emotionslosigkeit, die der Film vorgibt, werden die intensivsten Gefühle fühlbar, gezeigt anhand wundervoller poetischer Bilder, toll gefilmt und untermalt von wundervoller Musik, ein krasser Gegensatz zu den Gewaltszenen. Ein absolutes Meisterwerk, welches einer der schönsten Liebesgeschichten darstellt.
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am 22. September 2004
Hi,
die erste Bewertung kann man gleich vergessen, ich habe zwar die dvd noch nicht dennoch ist sie 100%ig mit FSK16 UNCUT. Ein kurzer blick auf ofdb. de und man weiß es.
Die Seite ist perfekt wenn man sich informieren will ob ein film cut/uncut, etc. ist.
Also die dt. dvd von Hana-bi ist mit FSK16 uncut wer den film haben will zugreifen für den preis erst recht.
Gebe 5 sterne wegen des tollen films und die frühe berwertung kommt weil ich mich über Leute aufrege die sich nur wichtig machen wollen und müll erzählen
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am 4. April 2001
Durch diesen Film bin ich auf Takeshi Kitano aufmerksam geworden und bereue es, diesem genialen Regisseur und überzeugendem Schauspieler erst so spät gewahr worden zu sein. Leider kennt das deutsche Publikum Kitano vorwiegend aus der Abenteuershow "Takeshi`s castle", wobei das Bild seiner Filme, wenn man sie nicht kennt verzerrt wird. Jeder seiner Filme ist absolut sehenswert und man könnte Ihn im gleichen Atemzug wie zB Quentin Tarantino nennen, obgleich er schon gereifter ist und mehr Filmarbeit geleistet hat.
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