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am 24. September 2004
Den weiten Weg von Osaka, Japan nach Hamburg hat die hübsche Saeko Kitamae zurückgelegt, um hier ihre Bestimmung zu finden, und ein Metal-Album aufzunehmen. Meine japanische Kollegin im Radio klärte gleich auf, dass sie "Saiko" auszusprechen ist. Eine Info liegt mir leider nicht vor, aber aus anderen Quellen ist doch tatsächlich zu erfahren, dass die Gute von ihren Eltern auf "Metal-Entzug" (?) in die Schweiz geschickt wurde, dort ein Magazin mit einer Anzeige für Wacken las, noch ein letztes Mal ein Festival besuchen wollte, dann aber so begeistert war, dass sie ihren Eltern per Handy mitteilte, sie mache nun Heavy Metal ! In Hamburg gab sie eine Anzeige auf "Ambitious Japanese singer seeks musicians - No Drugs !" - und reagiert haben wohl Lars Ratz und Michael Ehre aus dem METALIUM-Camp, denn jene sind hier maßgeblich am Songwriting und der Produktion beteiligt. Michael außerdem sowohl als Gitarrist sowie Drummer ! Zusätzlich konnte auch Hermann Frank als Lead Gitarrist gewonnen werden. Mit "Zen Metal" wird das hier Gebotene bezeichnet, dieser Neuerfindung eines weiteren Namens hätte es gar nicht bedurft, denn Saeko bietet hier powervollen traditionellen Heavy Metal im wahrsten Sinne des Wortes und überzeugt mit ihrem kraftvollen, aufgrund ihrer Herkunft aber natürlich hellem Organ und wird unterstützt von kompetenten Leuten.
Leider ist der Sound - bei manchen Songs fällt dies mehr auf - etwas zu trocken bzw. hölzern und die Drums leicht schepprig, was ein wenig negativ ins Gewicht fällt. Durch diesen dumpfen Schlagzeugsound wird z.B. der Song "Nature Of Mortality" abgewertet. Textlich wiederum ist das Album durch und durch positiv und lebensbejahend, was wirklich mal erfrischend ist, dies in der Metal-Szene zu hören. Auf einer Strecke von Track 6 bis 8 sind m.E. hier die Highlights vorzufinden, und eine einfühlsame Piano-Ballade schließt sich an, wobei die Künstlerin nicht spielen lässt, sondern selbst hinter den Tasten sitzt.
Am Ende wird es dann in dem herrlich schwerfällig treibenden "Song Of Delight" textlich mit einem flammenden Appell fast philosophisch, definitiv eine Frau, die über das nachdenkt, was so in der Welt passiert und nach dem Outro / der Umkehrung des Intro's - man beachte die Bezeichnung - hat sie dann doch evtl. doch ein wenig Heimweh (?) und spricht in dem "hidden track" fast schon mit tränenunterdrückter Stimme einige Textzeilen in Japanisch ein.
Ein nicht alltägliches Album einer Frau, die meinen Support hat : DOMO ARRIGATO, SAEKO !
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am 11. Juli 2005
Saeko muß sich mit " Above Heaven" bestimmt nicht verstecken.
Eine solide Stimme und reine Musik. Mit kleinen Traditonällen asiatischen Einlagen runden das Album ab.Das Alblum bleibt vom ersten Lied an sich treu . Schnell gradlinig aber ohne viel Schnick Schnack und ohne überdreht zu wirken. Wer gradlingen Metal mag liegt bestimmt nicht falsch.
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