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Kundenrezensionen

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am 18. Juni 2008
Zu welchem Zweck dieser Film gedreht wurde, brauche ich nicht mehr in voller Länge auszuführen: Ein psychologischer Aufbaufilm für das russische Volk gegen die deutschen Invasoren (gemeint ist jetzt der 2. Weltkrieg, klar) oder andere Feinde Russlands.
Der Film zeigt großartige Massen-und Schlachtszenen und ist selbst aus heutiger Sicht ausgezeichnet.
Da das meiste hierzu bereits in den anderen Rezensionen gesagt wurde, will ich noch kurz auf den historischen Hintergrund eingehen - und da gibt es eine Tatsache, die im Film so schlicht verschwiegen wird (um ehrlich zu sein, vermutlich war das der damaligen Archäologie noch gar nicht bekannt): Die Schlacht auf dem Peipussee wurde eigentlich nur mithilfe von eben solchen "Invasoren" gewonnen! Es waren wohl mongolische berittene Bogenschützen, die während der Schlacht die Flanken des Deutschritterheeres angriffen und so den Kampf entschieden - eben jene Mongolen, denen die russischen Prinzipate damals tributpflichtig waren.

Aber, was solls: Ginge es nach historischer Genauigkeit müßte ich selbst einem "Braveheart" einen Rüffel verpassen. Dramatisch, mitreißend und von epischen Außmaßen - was will man mehr von einem Historienfilm?
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am 26. Januar 2005
Zum Film selbst brauche ich nichts weiter sagen, schlicht ein Meisterwerk. Die Qualität der DVD ist insgesamt gut, Bild und Ton sind sehr gut. Sicherlich von geringerer Bedeutung, aber ich finde es schade, das auf den Russischen Originalton und deutsche Untertitel verzichtet wurde. Das Bonusmaterial ist nicht sehr umfangreich, aber es bietet immerhin eine Bio- und Filmographie des Regisseurs S. Eisenstein, eine Bildergallerie und ein Interview mit Prof. Dr. Norbert Franz zum Thema "Alexander Newski - Ein Propagandafilm?". Dennoch hat sich diese DVD einen Platz in jeder Filmklassikersammlung verdient.
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Im Zuge seiner Reisen zur heute in Polen gelegenen Marienburg und den anderen ehemaligen Burgen des Deutschen Ritterordens in der zur Russischen Föderation gehörenden Kaliningradskaya Oblast sowie weiteren Aufenthalten in der Ukraine, in Weißrussland und Russland hat sich timediver® bereits die national mehr oder weniger tendenziösen Filme "Krzyzacy" (Polen 1960) und "Aleksandr. Nevskaya bitva" (Russland 2008) in ihren deutsch synchronisierten Fassungen angesehen und rezensiert.

Die gewählten deutschen Filmtitel "Die letzte Schlacht der Kreuzritter" und "Alexander der Kreuzritter - DVD" waren vor allem irreführend. Während der russische Film, der den Kampf der Rus gegen die Schweden schilderte, kaum nationalistische Tendenzen vorwies, war der polnische Streifen ein ideologisches Konstrukt, welches im "Kalten Krieg" unmittelbar an die die Erfahrungen mit dem "hässlischen Deutschen" während des Zweiten Weltkrieges anknüpfen sollte. Sergei M. Eisensteins Propagandafilm entstand auf Stalins Weisung bereits im Jahre 1938 und nahm gewissermaßen die schrecklichen Ereignisse des "Großen Vaterländischen Krieges" voraus. Nach der Ratifizierung des "Hitler-Stalin-Paktes" verschwand der Film zunächst in den Archiven, um nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion erneut flächendeckend vorgeführt zu werden.

Zu Beginn des Films wird einem mongolischen Gesandten der "Goldenen Horde" von Alexander Newski bewusst gemacht, dass sich das "Heilige Russland" von keiner auswertigen Macht unterjochen lässt. Den mit einem gepflegten normannischen Kopfhaarschnitt auftretenden Rus werden langhaarige Deutschritter gegenübergestellt. Während die Russen trotz einer abgebildeten Kirche geradezu religionslos daherkommen, werden die deutschen Ordensritter mit ihren unhistorischen Phantasie-Helmen von einem dämonischen, katholischen Priester und Orgelspieler begleitet, der unter der Kapuze seiner Kutte an den Imperator aus "Starwars" erinnern lässt. Dazu gibt es russische Händler und Spione als Klassenfeinde, die als Verräter der russischen Erde daherkommen. Die Deutschen werden von zwergenwüchsigen "Hiwis" begleitet, die eine modifizierte Form des Stahlhelms der Wehrmacht oder "Darth Vaders" tragen. Als grausiger Höhepunkt werden von den deutschen Aggressoren unschuldige russische Kinder ins Feuer geworfen. Fälscherlicherweise tritt ein "von Balk" als Magister des Deutschen Ritterordens auf, gleichwohl der Hochmeister Hermann von Balk bereits 1239, also vier Jahre zuvor, verstorben war.

Die Massenszenen während der Schlacht am Peipussee am 5. April 1242 sind durchaus beeindruckend. Die einzelnen Szenen deuten das Gemetzel erfreulicherweise nur an, Verwundungen und Blut sind in diesem Schwarzweiß-Film nicht zu sehen. Auch die von vom russischen Komponisten Sergei Prokofjew beigesteuerte Filmmusik verfehlt nicht ihre Wirkung. Mit den beiden russischen Kämpen Vasili Buslai und Gavrilo Oleksich, die sich gleichzeitig um die Hand derselben Frau bemühen, kommt mitunter auch eine gewisse Komik und Tragik auf. Am Ende finden beide ihr Glück und Alexander Newski kündigt an, dass jeder der in Frieden nach Russland kommt, willkommen sei, derjenige jedoch der mit dem Schwert komme, werde durch dieses gerichtet. So sollte es schließlich auch den Invasoren des NS-Staates ergehen....

Sicherlich ist "Alexander Newski" ein stalinistischer Propagandafilm. Mit seinen Stimmungsbildern und Massenszenen ist er jedoch nicht schlecht gemacht und verfehlt auch heute noch nicht sein ideologisches Ziel zur Projektion eines Feindbildes und der nationalen Mobilisierung. In einem zweiseitigen Prospekt wird die Entstehung des Films und sein historischer Hintergrund im 13. Jahrhundert geschildert. Aus zusätzliches Filmmaterial gibt es den Kommentar eines promovierten Historikers.

Unter Berücksichtigung aller Umstände kann Film mit 4 Amazonsterne bewertet werden.
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am 18. September 2015
Ich bin von der Geschichte fasziniert und ich würde es selbstverständlich immer wieder an Allen,die Geschichte genau so lieben wie ich weiter empfehlen.
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am 7. Januar 2006
Thema des Films: der Sieg der russischen Truppen unter Alexander Newski gegen die deutschen Invasoren im Jahr 1242. Wären allerdings Eisensteins großartig gefilmte Szenen und die effektvolle Musik Prokofijews nicht, der Film hätte von mir nicht viel mehr als einen Stern erhalten.
Die Handlung des Films ist geradlinig und relativ bescheiden. Über Alexander Newski erfährt man nicht viel mehr, als dass er offensichtlich ein begabter, vaterlandsliebender Heerführer und Stratege war. Die Dialoge sind sehr einfach gehalten und beschränken sich auf das für das Verständnis der Handlung Notwendige. Eine bescheidene, unkomplizierte, ja schlichte Handlung also - geschuldet möglicherweise der Tatsache, dass der (propagandistische) Zweck des Films darin bestand, den Sowjetbürgern - und auch Hitler-Deutschland als damals (1938) noch potentiellem Aggressor - die Entschlossenheit des russischen Volkes vorzuführen, sich gegen einen Angriff bis zum äußersten zu verteidigen.
Eisenstein fesselt den Zuschauer dagegen durch seine überaus ausdrucksvolle Bildsprache: so die Ritter des Deutschen Ordens, die in ihren gepanzerten, behelmten Rüstungen das Bild einer gesichtslosen, wirklichen Bedrohung vermitteln; oder das wunderbar gefilmte Aufeinandertreffen der beiden Heere auf dem vereisten Peipussee mit großangelegten Schlachtszenen. Allein Eisensteins Bilder in Verbindung mit Prokofijews hervorragend auf den Film abgestimmter Musik sichern dem Film einen bleibenden Wert.
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am 12. Februar 2008
Alles in allem eine plakative Heldenoper. Interessant im Hinblick auf das Entsehungsjahr 1938 jedoch die Grundstimmung des Films. Der Verlauf der Handlung nimmt metaphorisch den "Großen Vaterländischen Krieg" vorweg. Große Schlachtenszenen, tolle Bauten, klare Einteilung in Gut und Böse. Russische Recken wie aus dem Bilderbuch und deutsche Bösewichte, wie sie auch Guido Knopp nicht besser hätte gestalten können. Ein Klassiker unter den Propagandafilmen. War Eisenstein Hellseher?
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am 13. Juni 2012
Einer der besten Propagandafilme die es gibt. Unter dem Eindruck der militärischen Bedrohung durch das Deutsche Reich entstand dieser Heldenepos über den russischen Nationalhelden. Die Szene, wo ein Ordensritter ein russisches Kind ins Feuer schmeißt, bleibt im Gedächnis haften. Die Ritterschlacht am Peipussee ist einer der historisch bedeutsten Entscheidungskämpfe in Osteuropa. Die fast eine Stunde dauernde filmische Inszenierung des Aufeinanderprallens der Kulturen und Kämpfer auf dem zugefrohrenen See hat auch heute noch Kraft und Spannung. Und über Sergej Eisenstein braucht man nun wirklich kein Wort zu verlieren.

Punktabzug wegen fehlender russischer Tonspur.
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