Über den Film gehen die Meinungen bekanntlich auseinander. In gewohnt perfekter Manier legt Roland Emmerich diesmal nicht nur einzelne Gebäude oder eine Stadt in Schutt und Asche, sondern er überzieht die gesamte Welt mit einer Eiszeit, nachdem zuvor Hagelschauer und Tornados für Zerstörung sorgten. Den einen ist jedoch die Handlung zu flach, anderen passt der Schluss des Films nicht, andere sind begeistert von der Bilderflut. Aus meiner Sicht handelt es sich um typisches (perfektes) Popcorn-Kino, eine „Message" hat mich bei dem Film nicht erreicht, aber ich finde den Film trotzdem gut.
Ich habe mich für den Kauf der 2-Disk-Edition entschieden und bin ziemlich enttäuscht. Auf die 3 Stunden Bonusmaterial kommt man nur mit kräftigen „Augen zu"-Drücken. Die unveröffentlichten Szenen mit Regiekommentar sind ganz nett (ca. 25 Minuten), die Featurette über die optischen Spezialeffekte ist sehr gut und interessant (ca 30 Minuten), aber die einstündige Dokumentation über Klimaforschung (hier ist die Message, die der Film haben wollte), die Featurette über die Toneffekte, Bildergalerien, sind na ja. Dazu noch eine Doku über den Film „Alien vs. Predator"...
Ich ärgere mich, dass ich das Geld für die Special-Edition ausgegeben haben, mit der Ein-Disk-Variante erzielt man ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Katastrophenfilm einmal anders: In diesem oft und gerne als "Endzeitthriller" tituliertem Film bekommt die böse, böse Menschheit die Quittung präsentiert für das jahrelange Müll-in-die-Natur-kippen, Regenwald-abholzen und die-Atmosphäre-mit-Abgasen-und-CO2-verpesten. Das Wetter spielt verrückt und innerhalb weniger Wochen wird das Realität, was wir uns kaum wagen vorzustellen: Die nächste Eiszeit bricht aus und das ewige, kalte Weiß begräbt so ziemlich die gesamte nördliche Erdhalbkugel unter sich. Inmitten dieser Apokalypse spielt sich jedoch ein durchaus typisches Hollywood-Szenario ab: Ein Klimatologe dient als Prophet, naja, er rettet zwar nicht im Alleingang die Welt, schafft es aber immerhin, genügend Leute davon zu überzeugen, ihre amerikanischen Hintern doch mal zu bewegen und gen Süden zu ziehen. Dann kämpft er sich unrealistischerweise innerhalb weniger Tage ins vereiste New York durch, wo er heldenhaft seinen Sohn retten will. Dieser wiederum verliebt sich in seine Mitschülerin und naja, raten Sie mal – werden sich die beiden bekommen? Und ganz nebenbei wird eine Familienkrise gelöst. Ach ja, das Leben kann so schön sein. Besonders wenn man es durch die rosarote Hollywood-Brille betrachtet.
"The Day After Tomorrow" ist ein recht vorhersehbarer Film, dessen Effekte, einige spannende Momente und die wunderschöne, wenn auch etwas zu kurz geratene Teenie-Liebesgeschichte hier und da doch noch Spaß machen. Ein Erlebnis sind allerdings die beiden männlichen Hauptdarsteller. Dennis Quaid feiert mit diesem Film ein grandioses Comeback aus der Versenkung des Hollywood-Sumpfs und legt eine tolle Performance hin. Und dann wäre da natürlich der großartige Jake Gyllenhaal. In Deutschland ist er noch nicht soo bekannt, in den USA wird das junge Talent hingegen schon seit einigen Jahren frenetisch gefeiert und das absolut zu Recht. In "The Day After Tomorrow" verdanken wir ihm die besten, witzigsten, schönsten und traurigsten Szenen. Er spielt realistisch, großartig, mit einer Prise Ironie und Humor und klopft definitiv die besten Sprüche.
Fazit: An der Katastrophenfront nichts Neues, aber weil dieses Endzeitinferno nicht allzu utopisch ist, sondern sich durchaus in etwa 100 Jahren ereignen könnte, weil die Effekte einen teilweise umhauen und wegen der beiden Hauptdarsteller ist der Film durchaus sehenswert. Und wegen des Audiokommentars von den Machern, in dem man zum Beispiel erfährt, dass die Idee mit den Erdnüssen von Jake Gyllenhaal kommt, wo und warum in diesem Film Kirsten Dunst zu sehen ist oder wie Emmy Rossum, Jakes Objekt der Begierde im Film, alle beim Casting umgehauen hat. Deshalb, und allein schon wegen des Audiokommentars, von mir vier Sterne.
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Dass man diesen Film vom Inhalt her als Quatsch abtut, war zu erwarten. Dennoch hat jeder im Oktober 2005 die Chance seine Meinung zu revidieren - in Zeiten von Tsunamis, Monster-Orkanen und der wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass sich die Erde rasend schnell erwärmt..... Der Film selbst ist technisch einwandfrei gemacht - die Story/Dialoge aber äusserst platt, auch logische Brüche gibt es zu Hauf. Hierfür gibt es Punktabzug - für die Idee des Films und die gute optische Umsetzung 4 Sterne.
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Dieser Film ist sicherlich kein Meisterwerk, das sind nur sehr wenige. The Day After Tomorrow ist ein typischer 20.15 Uhr Film im Fernsehen, den man sich gemütlich auf der Couch reinziehen kann. Also meine Empfehlung hat er.
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Wieviele Ami-Filme kennt man in denen die Story nicht mit Klischees ertränkt wird??
Zur Sache:
Ich bin wirklich kein Anhänger der Grünen, auch nicht in Greenpeace, aber es ist ein Fakt das die Polkappen schmelzen, das die Konsequenzen so dramatisch wie im Film ausfallen werden, kann ich nicht beurteilen, ich komme nicht aus dieser Branche. Aber das wir mit der globalen Erwärmung Ärger bekommen kann man sogar schon heute beobachten, siehe New Orleans letztes Jahr, Monster-Hurrikan Katrina !?...
Also, ich denke für einen spannenden TV-Abend (oder auch 2 Stunden packende Kinounterhaltung) ist der Film ein garant. Voran Dennis Quaid und Ian Holm, die denke ich sich dafür hergaben, weil Sie nicht geil auf den Stoff der Story sondern auf die Gage waren (wie jeder in Hollywood).
Sehr wahrscheinlich wird sich ein solch krasses Szenario wie Film nicht abspielen, aber wir werden in den nächsten 100-250 Jahren den Preis, das Ozonloch langsam aber sicher kaputt gemacht zu haben, teuer bezahlen. Das ist sicher!
Also Film sehr gut, Message verstanden!
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"The Day After Tomorrow" mit Dennis Quaid und Jack Gyllenhaale hält den Menschen endlich mal vor Augen und ohne kompromisse, wie es mit unserer Welt aussehen könnte, wenn wir so weiter machen sollten und die globale erwärmung weiter herausfordern. Mit harten Bildern und unglaublich atemberaubenden Effekten liefert Roland Emmerich einen Katastrophenfilm hin, der alle Register zieht. Spannend von der ersten bis zur letzten Minute mit einem unglaublich gut aufgelegten Dennis Quaid als Klimaforscher. Ein Geheimtip im Bereich Katastrophenfilm, den man gesehen haben sollte. Die DVD ist gut ausgestattet und eine sehr gute Bild-und Tonqualität.
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Der Film weist auf eine ernste Gefahr des Klimawandels hin : es ist falsch, sich zurückzulehnen und zu sagen: "Was ist schon schlimmes daran wenn wir in Deutschland ein Wetter wie im Tessin bekommen?" Dass der Golfstrom seine Wirkung für Europa verliert, ist eine ernst zu nehmende Gefahr. Zum Glück haben neueste Forschungen ergeben, dass er noch stabil ist. Aber das kann sich nach einigen Grad Erwärmung ändern und dann heißt es heizen. Bloß womit, wenn wir das Öl für unsere Autos verbraucht haben? Vielleicht mit Methangas, welches in riesigen Mengen in fester Form auf dem Meeresgrund liegt. Abgesehen davon ist der Film ganz unterhaltsam. Wer sich für diese Thematik interessiert, sollte "Der Schwarm" von Frank Schätzing lesen
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Dieser Film hat sich in Amerika zu einem wahren Politikum im bevorstehenden Wahlkampf entwickelt.. Denn so wie es der Film zeigt sind die Amerikaner der „Schurkenstaat" , der das Protokoll von Kyoto boykottiert, weil er alle ökologischen Notwendigkeiten und Erfordernisse hinter die wirtschaftlichen Interessen stellt. Ob Präsident G.W. Bush sich nach dem Film nun den Forderungen vieler Politiker beugt und das Klimaprotokoll von Kyoto doch noch unterschreibt, darf glaubhaft bezweifelt werden.
Durch die globale Kllimaeerwärmung schmelzen zunächst die Polkappen, damit beginnt der Film. Es fließen auf diese Weise zusätzlich Unmengen von Süßwasser in die Ozeane und führen so zum Sinken des Salzwasseranteils. Dadurch wird der Nordatlantikstrom unterbrochen, d.h. es fließt kein Oberflächenwasser mehr von Süd nach Nord, und damit entfallen die Voraussetzungen für unser mildes Klima.
Die Warnung der Klimatologen, insbesondere des Klimatologen Jack Hall (Dennis Quaid) werden ignoriert und so bricht, schneller als erwartet weltweit die Apokalypse ein. In Los Angeles fällt als erstes der Hollywood Schriftzug einem Wirbelsturm zum Opfer. In Tokio fallen fußballgroße Hagelkörner vom Himmel, weitere Tornados zerstören die Skylline von Los Angeles, fast total. Europa liegt unter einer meterhohen Schneedecke und schließlich überflutete eine riesige Flutwelle New York und bringt für die Nordhälfte des Planeten eine neue Eiszeit. Der Klimasturz, so will es der Drehbuchautor Jeffrey Nachmanoff, läuft in wenigen Tagen ab, das ist unwahrscheinlich, dient aber Emmerich zur Eskalation der Spannung. Trotzdem wirkt alles so drastisch überzogen, und gibt sicher Neunmalklugen Recht, die von den vielen wissenschaftlichen Ungenauigkeiten in dem Film sprechen. Immerhin jagen die Bilder dem Betrachter einen eisigen Schauer den Rücken hinunter.
Was dem Film wirklich fehlt ist eine flankierend gute Geschichte. Die persönlichen Schicksale (Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Ian Holm, Sela Ward, Emmy Rossum) werden mit der globalen Apokalypse nur mäßig fesselnd verwickelt. Die Gruppe der Überlebenden, die dem Rat des Klimatologen gefolgt ist, nicht die Rettung in der Flucht zu suchen, verschanzt sich in der Bibliothek von New York. Dort verbrennen sie die wertvollsten Bücher dieser angesehenen, weltweit geschätzten Bibliothek. Doch die „Kulturelle Vergangenheit" muss nun der Wahrung ihrer Überlebenschancen weichen. Und parallel zu diesen Szenen zeigt Emmerich den Klimatologen Jack Hall (Dennis Quaid) , der nicht nur eine Lösung finden soll, wie sich die Natur wieder beruhigen lässt, sondern wie er mit Schneeschuhen, in Begleitung zweier Wissenschaftler, durch Eis und Schnee von Washington nach New York stapft, um seinen dort von der Außenwelt abgeschnittenen Sohn (Jake Gyllenhaal) zu retten. Doch wenn man kurz nach geglückter Rettung sieht, wie die ersten Rettungshubschrauber mit der Evakuierung weiterer Überlebender beginnen, dann fragt man sich doch, warum dieser Jack Hall die ganzen Strapazen auf sich nehmen musste?
Nach dem Evakuierungsaufruf des amerikanischen Präsidenten, stauen sich die Klimaflüchtlinge an der Grenze zum schneefreien Mexiko. Für den amerikanischen Präsidenten endet die verspätete Abreise aus Washington tödlich. Emmerich verdreht die Realität; denn versperren nicht heute hohe Zäune den Mexikanern den Weg in die Gegenrichtung?
Der bisher verstockte amerikanische Vizepräsident, jetzt selbst Präsident, hat aus der Katastrophe gelernt. Er verspricht der Dritten Welt einen absoluten Erlass sämtlicher Schulden, und danach öffnet sich die Grenze. Und in der abschließenden Rede zur Lage, der nur noch im Süden des Landes existierenden Nation, versichert er nie wieder den Ausdruck „Dritte Welt" zu verwenden. Doch für die übrige Welt hält auch dieser Film kein Happy End bereit.
Zurück zu den Tatsachen. Zwischenzeitlich liegen die ersten Ergebnisse der „Epica"-Bohrung in der Antarktis vor, wo Forscher aus zehn europäischen Ländern den bisher längsten Eiskern geborgen haben. Das Resultat: Das Erdklima war in den acht Warmperioden der vergangenen 400 000 Jahre ähnlich warm wie heute, und das, obwohl die Menge an Kohlendioxyd in der Luft noch nie so hoch war wie heute. Nach diesen Erkenntnissen muss man sagen, dass Emmerich sich freizügig bei der Forschung umgesehen hat, man sollte nicht in Panik geraten sondern den Film vielmehr als das betrachten was er ist, ein „Unterhaltungsprodukt mit Hollywood-Dramaturgie".
Roland Emmerich hat jedoch dazu beigetragen, dass sich die Amerikaner wieder mit den Gefahren und Folgen des ungebremsten Kohledioxidausstoßes befassen.
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Was sollen die schlechten Bewertungen zu diesem Film? Entweder haben die den Film nicht gesehen, oder verwechseln den Film mit einem anderen.
Ich kann nur sagen das der Film wirklich gelungen ist. Natürlich hat er hier und da ein paar schwächen. Aber die special effects sind einfach super. Und auch die Story ist gut.
Also kaufen und den Film im Herbst gucken, wenn es draußen dunkel und kalt ist. Wenn man dann noch die Blu-ray hat, denkt man die kälte durch den Klimawandel im Film kommt ins Wohnzimmer. Also absolute Kaufempfehlung. Aber bitte dann die Blu-ray.
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